Liebes verloren , doch das Leben geht weiter

    Ihr Lieben,

    Heike hat mir ihre geschaltete Danksagung übermittelt mit der Bitte, diese auch hier in ihren Thread einzustellen. Gerne haben wir dieser Bitte entsprochen, allerdings alle Klarnamen unkenntlich gemacht bzw. abgekürzt, um die Privatspähre von Heike zu schützen.

    Danksagung-glaube39-01.jpg

    (Bild anklicken zum Vergrößern.)

    Viele Grüße
    Anhe

    P.S. Heike, wie zwischen uns besprochen, haben wir die Realnamen herausgenommen. Ich hoffe, es ist so ok für Dich.
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Liebe Marie .....
    Du hast mein ganzes Mitgefühl , wenn ich mir vorstelle das ich noch mit Werners Kinder schwirigkeiten hätte, ich glaube das würde ich nicht durchstehen, wenn es seit der Trauerfeier auch nur einmal Telefon Kontakt gab , so war dieser herzlich....ich hoffe das du wenigens gute Freunde um dich hast . das du dich hier meldest finde ich ganz lieb von dir, war wohl ein Gedanken austausch , denn heute Morgen habe ich an dich gedacht , an eure Wochen bis tom gehen durfte und was danach kam und wie es dir wohl jetzt geht. Ja das kann ich mir gut vorstellen das du erst jetzt beginnen kannst zu verarbeiten.... , bei dem was du alles durch machen musstest. Jetzt darfst du weinen, jetzt bist endlich du dran. Für Samstag schicke ich dir einen Engel , der dir Kraft gibt und in dieser doppelt schweren Zeit bei dir ist.... also immer wenn du denkst , es geht nicht mehr, das dir alles zu viel wird ....denke an den Engel der bei dir ist und dir Kraft gibt..... Umarmung ....
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Danke Anhe,
    fürs einstellen meiner " Danke" Anzeige.
    es war mir wichtig das die Anzeige hier erscheint , weil ich damit auch euch allen hier Danke sagen möchte, danke für die Zeit vor dem 22.02. für die Zeit am 22.02. und für die Zeit danach..... Dieser so schweren Zeit.... Wo ihr bei mir seit.



    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Hallo Heike
    Ich bin immer noch fassungslos und auch sprachlos angesichts deines Verlustes.
    Am heutigen Tag möchte ich dir nochmal Kraft geben.
    Ja Werner ist jetzt in einer anderen Welt, aber diese Welt ist nicht weit weg wie wir alle denken.
    Nein sie ist hier, gleich bei uns.
    Wenn du an ihn denkst ist er da und hilft dir.
    Deine Liebe zu ihm und seine zu dir, sind das Band was euch verbindet.
    Lieben Gruß
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Danke Rudi.....ich die sonst so starke....Habe gerade das Gefühl zu zerbrechen..... Heute.... bei der Beisetzung.... Ist mir soetwas von bewußt geworden, das mein Werner nicht mehr nach Hause kommt.... Ich weiß das es ihm jetzt gut geht.... das er keine Chance mehr hatte, das sein Tod ,seine Erlösung war.... Ich war dabei..... Doch war er für mich bis heute irgentwie nicht tod .... Er war nur grad nicht zu Hause.... Aber seit der Beisetzung.... Habe auch ich kapiert.... Das er jetzt nur noch in meinem Herzen lebt......ein kleiner Trost ist , das er so einen schönen letzten Ort seiner Ruhestätte hat,in einem Wald, unter einer Eiche, die genauso kurvenreich wächst wie das Leben verläuft, also nicht Gerade nach oben.... Sie steht in der Südseite, zwischen Wald und Feld, in diesem Jahr sogar ein Rapsfeld.... Das wird Werner gefallen.... Jetzt muss ich nur noch lernen damit umzugehen
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Liebe Heike ,
    du wirst es lernen, da bin ich mir sicher. Es ist auf jedenfall ein harter Weg , der ganz langsam bergauf geht . Das ist gut , aber anstrengend!
    Das Werner im Friedwald liegt , ist eine schöne Sache , da kannst du spazieren gehen und bist ihm nah .
    LG melma
    Heike ich möchte dir so gern sagen, nein du brauchst nicht weinen.
    Aber der Tod hat ihn erlöst von der irdischen Welt.
    Er ist jetzt da wo wir allen einmal hingehen.
    Das heißt nicht das er weg ist.
    Er ist in dir, in deinem Herzen.

    Was du begraben hast ist sein irdischer Körper.
    Nicht seine Seele.
    Sie passt auf dich auf und begleitet dich, auch in deiner Trauer.

    glaube39 schrieb:

    Sie steht in der Südseite, zwischen Wald und Feld, in diesem Jahr sogar ein Rapsfeld.... Das wird Werner gefallen


    Ja und damit sollte auch dein Lachen bald wieder auf dein Gesicht zurückkehren, denn das du weinst das hat ihn Traurig gemacht, dein Lachen war sein Glück.

    Ich habe gestern viel an euch gedacht.
    Gott helfe dir in deinem Schmerz und deiner Trauer.
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo,ich habe diesen thread gerade erst entdeckt.Ja,ich hätte Arne auch so gerne in einem Friedwald beerdigt.Aber leider ist der 40 km von uns entfernt.Ich wollte gerne,das Lena ,wenn sie das Bedürfnis hat,jederzeit allein mit dem Fahrrad zu ihrem Papa fahren kann.Deshalb habe ich mich dann doch für einen Friedhof endschieden.Den Wald finde ich toll.Heute ist Sonntag.Die Sonntage sind besonders schlimm.Sonntags haben wir immer gefrühstückt,sind meistens vormittags auf Flohmärkte zum bummeln gefahren,dann haben wir zusammen Mittag gegessen und nachmittags sind wir oft am Kanal spazieren gegangen.Mein Herz ist so schwer.Manchmal glaube ich,ich halte es nicht mehr aus.Ich will dieses Leben so nicht.......
    Liebe Biene ,
    ich kann mir vorstellen , daß es eine Umstellung deines Lebens bedeutet und du es nicht willst , aber du mußt für Lena da sein. Leider kann es keiner mehr ändern , auch wenn es noch so schwer ist.
    Du kannst doch mal mit ihr am Kanal spazieren gehen , vielleicht tut es euch beiden gut.
    Ich wünsche Dir und deiner Tochter viel Kraft , aber auch schöne Momente , die Euch aufmuntern. :ka

    Liebe Heike ,
    auch für Dich weiterhin viel Kraft , aber auch die Ruhe , wenn du sie nötig hast. :ka

    LG von melma
    Jeden Tag, wird es Abend und nach einer unschönen Nacht kommt wieder ein Morgen....
    bis Samstag war mir garnicht bewußt , was das leere Bett neben mir bedeutet, doch jetzt wenn ich morgens aufwache.... Könnte ich wenn auch leise aber schreien ..... Nein.... das darf nicht sein..... Das kann doch garnicht war sein.... Ich muss dann raus aus dem Bett, weg von der leere neben mir.

    morgen fahre ich wieder in der Ruheforst, mit einer Freundin und unseren Hunden.... Obwohl Werner mir hier viel näher ist freue ich mich darauf wieder dort hinzufahren.
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Hallo Heike,

    einige Wochen konnte ich nur in der Wohnung auf dem Sofa schlafen. Ich schaffte die Treppe nach oben nicht, hatte regelrecht Angst davor, im leeren Bett zu schlafen. Irgendwann traute ich mich doch und habe sogar auf ihrer Seite geschlafen. Ich war ihr da so nahe, wie lange nicht mehr. Trotzdem passierte mir dann doch das gleiche wie dir: meine Hand griff in's Leere. Es war kalt, es war still, sie war nicht da. Es war fürchterlich. Ich will dir nicht bis in's letzte Detail schildern, wie es mir dabei ging. Du hast es selbst ähnlich erlebt. Die Erkenntnis beherrscht alle Gedanken, die Endgültigkeit wird schmerzlich bewusst und das Warum hämmert durch den Kopf. Es ist mehr, als man glaubt, ertragen zu können.

    Im Nachhinein kann ich sagen: man kann es ertragen, sogar überwinden. Wenn man sich klar wird, wie sehr sie einerseits einem selbst fehlen und zum anderen, dass sie ja nicht freiwillig gegangen sind. Das, was man selbst verloren hat, kann man überwinden. Die Trauer um das, was sie verloren haben, wird erträglicher und irgendwann lebbar.

    Lass dir Zeit. Laufe nicht davon, sondern stelle dich deiner Trauer. Alle Antworten findest du in dir selbst, du brauchst sie nur zuzulassen. Irgendwann wirst du ganz sicher nur noch um ihn trauern. Dann ist ein gutes Stück Weg geschafft. Zurück in's Leben. Mit der Trauer für ihn. Bestimmt nicht heute. Vielleicht morgen ein Stück oder übermorgen. Habe Geduld mit dir selbst und pass auf dich auf.


    Ich wünsche dir den Mut dazu, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Liebe Kaba,
    ja in unserem Haus muss ich bleiben, denn hier gehöre ich hin, mein Mann und ich haben unserer Haus in eigenleistung nur mit der Hilfe von Freunden gebaut, es ist unser Haus , hier ist überall Werner. Hier zur Zeit Weg zu ziehen, würde mir auch noch meine zweite Herzhälfte brechen. Zum Glück ist unser Haus jetzt bezahlt, ich brauche nicht viel zum Leben, so das ich hoffe es unterhalten zu können. Auch habe ich schon große Pläne, in unserem Garten wird ein Garten entstehen, Werners Garten, er wird erschaffen mit dem Geld was ich für ihn bekommen habe in den Trauerkarten. Das wird ein ganz besonderer Ort. Ich bin mir sicher das Werner ihn wachsen sehen wird , seinen Garten in unserem Garten den er so liebte. Außerdem wohne ja nicht nur ich hier auch unsere Tiere , ein altes Pferd , der Hund, die Katzen unsere Goldfische ..... ..... Nein solange ich nicht am rollator gehen brauche oder ähnliches ...... Bleibe ich hier. Ich kenne aber auch Frauen die mussten ihr Umfeld verlassen um nicht zu zerbrechen...... so sind wir halt alle verschieden....und gehen anderes damit um, jede/ r wie es nötig ist.
    Kaba, möge dieser Zeitpunkt wo du dir darüber Gedanken muss noch ganz, ganz viele Jahre weg bleiben, das wünsche ich dir von Herzen
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „glaube39“ ()

    Hallo Helmut,
    In den ersten Wochen war" sind ja insgesamt noch nicht mal vier", war ich jeden Abend soetwas von erschöpft, das ich am liebsten 24 Stunden geschlafen hätte. Das möchte ich zwar jetzt auch noch, doch mein Körper beginnt sich von den drei Wochen tägl. 24 Stunden Angst,Sorge , mit Pflege, kaum Schlaf so langsam zu erholen, er fängt wieder an sich selbst zu spüren, das ist nicht schön. Denn ich beginne meine Beschwerden wieder wahrzunehmen die Körper - und Seelischen ..... So das ich mich jetzt sehr anstrengen muss auch das schöne wahrzunehmen , zB die Sonne , die ich so liebe , das zwitschern der Vögel und ...und ... Helmut wem erzähle ich das , du hast es selbst erlebt , danke für deine Zeilen , sie haben gut getan, weglaufen ist keine Lösung ...... Auch wenn man das zur Zeit möchte, kaba hat schon recht..... Wenn die Zeit gekommen ist werde ich tapezieren und einige Möbel austauschen, das was Werner und ich uns schon länger vorgenommen hatten...
    keine einfache Zeit , diese Zeit
    Liebe Grüße Heike

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    Rudi schrieb........ Er ist in dir, in deinem Herzen.Was du begraben hast ist sein irdischer Körper.Nicht seine Seele.Sie passt auf dich auf und begleitet dich, auch in deiner Trauer.

    ja Rudi, das Empfinde ich auch so, Werner ist hier bei mir in seinem Umfeld, hier spüre ich ihn überall.
    Liebe Grüße Heike

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    Liebe Heike, Du hast es so treffend geschrieben.. dieses aufwachen, das schreien wollen, diese Kälte und Leere, überall ist der Partner. So auch hier, seine Sachen .. die Jacken an der Garderobe, der Bademantel an der Tür und und... es bleibt im Moment einfach dort..und auch ja Angst ins Bett zu gehen, nachts wach zu werden weil die ausgestreckte Hand unter dem Deckbett auf Kälte trifft, auch das Helmut. Es bleibt vorerst so wie es ist, ich brauche das. Liebe Heike wir können und dürfen sehr froh sein, dass wir unseren Partner spüren...überall... Wir haben geliebt und lieben noch.... wie vielen Menschen ist dies nicht vergönnt. ganz liebe Grüße Ramona
    Es ist nicht wichtig das wir reich sind, es ist wichtig das wir sind ( Julia Neigel )
    Liebe Heike!

    Oft habe ich angefangen dir ein paar Zeilen dazulassen, doch meistens wieder gelöscht.
    Es ist komisch, das mir jetzt nicht die richtigen Worte einfallen.

    Möchte dich so gerne trösten, dir ein paar stärkende Worte schreiben, aber es fällt mir verdammt schwer.

    Ramona hat es eigentlich schon treffend formuliert, die Liebe zu Werner ist nicht gestorben sie wird ewig in deinem Herzen bleiben.

    Der Garten im Garten ist eine schöne Idee, es wird etwas entstehen was dich tief mit Werner verbindet.

    Ich habe damals unsere große schöne Wolke erfunden, wenn es Schwuppsi oder Gabi schlecht ging.

    Auf dieser wunderschönen Wolke sitzen all unsere Lieben und beobachten uns. Sie sind immer bei uns.

    Du schaffst es, diesen schweren Weg der Trauer zu gehen, nimm dir alle zeit der Welt und erzwinge nichts.

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Heike , lieber Helmut ,
    auch ich liege immer auf Schatzis Seite im Bett , wenn er nicht da ist , wenn er im Kkh ist. Damit bin ich ihm näher , es ist sicher nicht so wie bei Euch , aber ich fühle mich dann etwas besser.
    Liebe Heike, ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft diese schwere Zeit zu verarbeiten , der Garten hilft Dir sicherlich dabei .
    LG melma :ka
    Ihr lieben Danke, für eure zeilen.....
    ja .... Mausi ich glaube dir...... Was soll man einem Menschen wie mir schreiben.... ich wüsste es selbst nicht..... Um so dankbarer bin ich wenn ihr etwas findet. Wir die gerade verloren haben, sind noch nicht so offen..... für das alltägliche.... Selbst was im Fernsehen läuft interessiert mich seit Samstag nicht mehr....
    Zuviel geht mir im Kopf herum.
    Ramona, ja bei mir ist Werner auch noch überall zu finden.... Am Abend trage ich seine Wohlfühljacke darin fühle ich mich ihm so nah, so behütet.....
    Danke melma..... Kraft ist gut.... Sehr gut......
    Durch den wenigen Schlaf , dem vielen Besuch, den alltäglichen Aufgaben und.... Und.... Bin ich so müde....
    Aber schlafen heißt träumen.....
    Fühlt euch bitte alle einmal gedrückt von mir <3
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Liebe Heike,

    Du hast einen guten Anfang gefunden.
    Du weißt, wie du Werners Andenken pflegen möchtest, Du weißt, wo Du zu Hause bist und Du hast liebe Menschen um Dich herum versammelt, die Dich auffangen. Du spürst Werner, aber auch Dich selbst. Du weißt, nach was Du schauen musst, um Dein Herz zu wärmen. Das ist schon sehr viel, finde ich. Das machst Du gut.
    In all dem wirst Du auch weiter Kraft finden.
    Und jeder Tag trägt Dich ein Stückchen weiter im Begreifen, fühlen und verarbeiten.
    Mach weiter so und verlange nicht zu viel von Dir.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Danke Mayana ,
    ja... Wenn der Weg auch noch ein weiter ist, so weiß ich, das ich eines Tages wieder in den ganz normalen Alltag zurückfinden werde. Zur Zeit ist das was ich tue ein funktionieren. Das konnte und kann ich gut, ich musste es mein Leben lang immer wieder . Wenn ich alleine bin, fällt mein Kartenhaus zusammen. Dann spreche ich in Gedanken mit Werner , erzähle ich vom Tag , dann wird mir sowas von bewußt , das er nur noch in meinem Herzen lebt, er mit keine Antworten mehr gibt, mir nichts mehr erzählen kann , wir nichts mehr gemeinsam machen. Das schmerzt dann so sehr das ich nur noch schreien möchte.
    Aber trotzdem sagt mit mein Verstand , am Ende des weiten Weges werden aus den Wunden Narben, sie werden nicht mehr so schmerzen , aber immer wieder weh tun und ein leben lang bleiben, sie werden irgendwann hauptsächlich an die schönen gemeinsamen Zeiten erinnern..... Der Weg ist noch lang aber ich freue mich schon drauf.....
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Ich sitze hier in der Sonne auf meinem und Werner s geliebten Balkon und ich kann kaum etwas sehen weil mir die Tränen nur so laufen.... heute ist Sonntag der 22 zigste ... Vor vier Wochen war wie heute auch ein Sonnen Tag . Er fehlt mir so....
    Meine beiden Katzen halten sich heute nur ganz in meiner Nähe auf als wenn sie sagen wollten , sei nicht traurig wir sind bei dir.
    Heute Morgen habe ich den Stall von Werner seinem Pferd gründlich gemistet, die Nachbar Katze war bei mir ??? Sie ist sehr zutraulich ist oft bei unserem Pferd, ist wohl sein Freund .... Als ich ein in einen strohhügel mit der Forke stechen wollte , sah ich zum Glück das braune Fell ... Da habe ich erstmal die Katze zum Nachbarn gebracht und dann das kl. Häschenknäul noch ganz klein weiter ins Heu gesetzt .... Da ist es geblieben bis ich mit dem Stall fertig war.... Ich hoffe so sehr das die Katze es nicht findet, es wäre noch zu klein um sich in Sicherheit zu bringen..... Da habe ich nur gedacht .... Was für ein junges Leben und es muss jetzt schon so viel Angst ums überleben haben....
    mein Schatz durfte 61 Jahre ohne Angst leben.... Dafür sollte ich dankbar sein.....
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Liebe Heike,

    Du findest immer wieder Gedanken, um Dich selber zu trösten. Merkst Du ? Alles, was Du brauchst, ist in Dir.
    Überlege mal, was Dein Werner jetzt sagen würde. Seine Antwort trägst Du nämlich auch in Dir..

    Mir fällt auf, dass Menschen offensichtlich genauso trauern, wie sie vorher gekämpft haben. Du hast immer Mut und Liebe als Mittel gewählt-das tust Du jetzt auch, und das mag ich an Dir.

    Ich weiß gar nicht, ob es Narben bleiben-das sagt jeder so, aber nachempfinden kann ich es selber noch nicht.

    Es ist jedoch sehr schön, dass Du Dich auf diese Zeit freust-ich finde Dich wirklich sehr mutig. Deine Liebe zum Leben und Deine Zuversicht werden Dich weiter tragen, liebe Heike. Irgendwann wirst Du aufhören zu weinen.. Alles zu seiner Zeit.

    Sonntage sind immer besonders schwierig-und dazu ist es noch ein "runder" Sonntag für Dich. Ich wünsche Dir also nun nicht keine Tränen, aber dafür heilsame Tränen. Und ich drücke die Daumen für den süßen kleinen Hasen.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Hallo Mayana,

    hm, ok, ich habe weder das Buch gelesen noch den Film gesehen, doch mir Rezensionen angeschaut.

    Diese Wand, die kenne ich. Allerdings konnte ich durch sie hindurch durchaus das Leben da draußen sehen, wenn auch damals nicht verstehen. Es ist nicht nur der oder die Trauernde, die in diesem Gefängnis sitzen, sondern jeder und immer. Als Tauernde/r allerdings wird man sich dieses Gefängnisses bewusst. Mehr oder weniger. Oder sollte es. Es fehlt lediglich weitgehend die Fähigkeit der sozialen Kommunikation und zwar in beide Richtungen. Von außen nach innen und umgekehrt. Was auch anders ist, als in dem Buch: das Leben ist jenseits der Wand und dieseits der Tod. Zumindest vom Trauernden gefühlt bzw. als solches erlebt.

    Warum die Wand in diesem Buch einreißen oder durchlöchern? Es ist sinnlos, denn da scheint mir nichts zu sein, wofür es sich lohnt. Bei Trauernden ist das jedoch völlig anders. Sie müssen sich nicht mit der Trostlosigkeit der absoluten Einsamkeit zufrieden geben. Sie können die Fähigkeit der Kommunikation mit da draußen wieder lernen und damit der inneren Einsamkeit entfliehen.

    Dessen ungeachtet finde ich es als durchaus sinnvoll, sich mit dieser Wand zu beschäftigen, denn sie existiert, wie gesagt. Vor allem jedoch beschäftigen mit dem, was sich innerhalb dieser Wände befindet. Das eigene Ich. Im tiefsten Innern dieses Ichs sind wir immer alleine, jedoch nicht verlassen. Wir können andere hereinsehen und teilnehmen lassen und in andere hineinsehen und an ihrem Ich teilhaben. So viel, wie man selbst und andere es zulassen.

    Wir sind dieser Wand nicht ausgeliefert. Es liegt an uns, ob diese Wand unüberwindlich ist oder nicht.

    So viel ich gelesen habe, hat dieses Buch ein offenes Ende. Das wäre gut so, denke ich, denn dann kann die Leserin/der Leser sich dieses Ende selbst zusammenstellen. Einreißen, stehen lassen oder gar verstärken? Ich persönlich habe große und breite Türen eingebaut. Finde ich noch besser. Die kann man auch wieder schließen, wenn nötig. ;)

    Das sind meine Gedanken dazu.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Lieber Helmut,

    ich glaube, man muss das Buch lesen..
    Es ist nicht so, dass die Außenwelt nicht mehr existiert.. sie steht nur still. Die Wand ist ja gläsern-d.h. man kann die Außenwelt sehen. Und im Verlauf des Buches dringen auch immer mehr Dinge (Tiere und Menschen) von außen durch die Wand durch.

    Wofür die Wand steht, das weiß man nicht. Das bleibt im Buch offen..
    Das Tolle ist, dass man seinen eigenen Zugang dazu finden kann.

    Vor allen Dingen findet die Frau aber erst mal Trost und Halt in ihren Tieren und in dem, was sie anbaut. So ähnlich, wie Heike ihre Tiere beschreibt und wie sie plant, einen Garten für Werner anzulegen. Es ist sogar vom Schreibstil ähnlich, wie Heike schreibt. Deshalb habe ich mich überhaupt in diesem Zusammenhang daran erinnert.

    Vielleicht tut es ihr ja gut, es zu lesen.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Mayana ,
    ich danke dir für deine Zeilen.... Das Buch habe ich gerade bestellt.... bis jetzt konnte ich mich noch nicht auf ein Buch einstellen, ich lese.... nehme aber nicht wahr was ich lese.... aber ich weiß auch das wird wieder kommen. Es braucht eben alles seine Zeit.
    Das kl. Häschen saß heute Abend immer noch in dem Stroh Hügel , so habe ich es ohne es anzufassen, im Heu gebetet unter den Holzschover gesetzt, da wohnen unsere Wildkaninchen schon einige Jahre... Ich denke ihre Wohnung wird von Generation zu Generation weitergeben.
    Seitdem ich seit einer Stunde Werners Wohlfühljacke anhabe geht es mir besser.... :saint:
    nun aber gute Nacht ...
    Liebe Grüße Heike

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    Hallo Helmut...
    Türen in der Wand..... das ist gut.... Viel besser viel Löcher.... und die fand ich schon gut.
    Liebe Grüße Heike

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    liebe heike,

    das mit der jacke mache ich auch. eine dunkelgrüne sweatjacke, die tom zuletzt trug, als wir von der palliativstation nochmal nach draußen durften. ich nehme sie nicht mit raus, aber zuhause trage ich sie fast immer, nachts liegt sie neben mir und ein ärmel über mir wie eine umarmung. dann kann ich schlafen. manchmal habe ich wie du das gefühl, dass sie mich beruhigt, wenn die tränen nicht aufhören wollen. manchmal aber auch nicht, dann hilft einfach gar nichts.

    toms seebestattung war ja am vorletzten samstag. sein sohn hatte alles formelle organisiert, ich alles "informelle" - erinnerungskarte mit fotos, musik, dass seine freunde alle etwas mitbringen, beitragen können, blumen ins wasser werfen, einen seemannswhiskey auf ihn trinken, fotos zeigen und miteinander ins gespäch kommen - was immer passend erschien - und als alles organisiert war, bin ich in letzter minute nicht mitgefahren. das ist auf den ersten blick absurd - denn ohne mein drängen hätte es diese bestattung so ja gar nicht gegeben, sondern nur eine "stille" ohne freunde und zusammensein usw. aber ich konnte nicht. zu spät und zu früh gleichzeitig kam dieser tag für mich, zu spät als "anstoß" für das trauern, zu früh für abschiedsrituale (und vielleicht will ich auch überhaupt nicht abschied nehmen auf diese weise), zu diffus war das verhältnis zu sohn und dessen mutter geworden, bei der alte emotionen hochkochen und die sich kurzfristig entschieden hatte mitzukommen, zu fremd noch ein teil der - wenn auch lieben - menschen, die alle toms freunde waren, aber er hatte sie kaum miteinander bekannt gemacht (und er hatte nur drei davon ihn überhaupt im krankenhaus besuchen lassen). und dann hatte ich plötzlich so ein ganz klares gefühl: jetzt hast du alles vorbereitet, jetzt wird es so wie tom es sich gewünscht hätte, seine freunde können abschied nehmen und sein sohn darf später (wenn doch die emotionen kommen) das gefühl haben, er hat alles richtig gemacht und voller respekt für seinen vater und nicht aus überforderung das falsche getan. ich dachte: jetzt ist alles "erledigt", jetzt musst du nicht mehr "funktionieren". und ich wollte nicht die urne sehen, die ich nicht mit ausgesucht hatte, ich wollte nicht "etwas physisches von ihm" nach zwei monaten nochmal so nah fühlen, nur um es kurz darauf verschwinden zu sehen; ich wollte kein ritual, das einmal mehr sagt: trennung, abschied, abschluss, wozu mein inneres nicht bereit ist; ich wollte nicht umgeben sein von menschen, für die ein "loslassen" möglich und dieses ritual auch tröstlich ist, weil sie ihm nicht ganz so nahestanden. die strecke nach warnemünde waren wir zuletzt nach der diagnose gefahren, hoch für einen tag an die ostsee, das war schön, ich wollte diese erinnerung behalten, neben ihm im auto, nachdenklich, aber unternehmungslustig, hatte angst, dass etwas überschrieben werden könnte, was mir kostbar ist.

    die freunde haben es glücklicherweise verstanden, meine und unsere sowieso, aber auch seine. haben alles gefilmt, und wenn ich es eines tages sehen will, ist es da. es war windig und die see rau, küstenwetter, wie tom es geliebt hat, die freunde mit dem gefühl, dass alles passte und sie würdig und schön abschied nehmen konnten. ich hab meine vorbereiteten blütenblätter zuhause in heißes badewasser geworfen und mich dazu und an ihn und alle gedacht und rotwein getrunken und geheult. es war richtig so.

    liebe heike, jetzt ist es noch zu früh, aber vielleicht finden wir uns eines tages hier doch zu mehreren zusammen, die wir nun alle ungewollt in diese situation geraten sind, und machen es wie anette es damals im anderen forum für diejenigen machte, die den kampf verloren hatten - stellen eine leiter auf. und kraxeln mit hilfe derer, die schon weiter sind als wir, da stufe für stufe wieder hinauf aus dem tiefen loch, in das wir gefallen sind.

    alles liebe für dich und alle hier,
    marie
    Hallo ihr Lieben,
    ich will mich auch mal wieder melden.ja...die Leiter wäre gut.ohne komme ich zur Zeit schlecht hoch.Ich werde täglich trauriger.Und,warum auch immer,habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen.Alle sagen mir"das mußt du nicht...du hast alles getan...bist über deine Grenzen gegangen"usw...aber,es kommt bei mir nicht an.Manchmal war ich genervt.Ich hätte noch öfter an seinem bett sitzen müssen.Fühlte er sich auch genug von mir geliebt??Das alles läßt mich nicht los.Im innern weiß ich,das ich kein schlechtes 'Gewissen haben muß.aber....das kennen sicher viele Trauende...ich möchte ihm noch EIN mal sagen können,das ich ihn so sehr liebe.Damit er es auch ganz sicher weiß.hört er mich?Sieht er mich?Oder nicht?So viele Fragen....Liebe Grüße Sabine
    Liebe Sabine

    Es ist alles nicht einfach. Ich schleppe auch einen Teil schlechtes Gewissen mit mir herum .Ich habe mir während der Krankenphase von Reinhard Auszeiten genommen.Waren es nur 2 Std. am Tag die ich für mich brauchte. Oder Haushalt und Kinder mussten auch funktionieren....usw..Aber ich habe ihn mit sseiner Todesangst alleine gelassen Das mache ich mir zum Vorwurf. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen.
    Zurzeit Sitze ich wieder im Loch. Ich suche das helle Licht. Stehe auf gehe unterLeute die mir sagen ,das ich alles richtig mache mich nicht verkrieche.Ich habe gesagt was soll ich machen das Leben muss weiter gehen. Ich bin hier und lache ,aber wie es mir Zuhause geht das seht ihr nicht. Sie können ruhig wissen ,das die Trauer nicht nach 8 Monaten abgelegt ist. Ich gehe damit offen um. Will kein Mitleid nur erklären wie es aussieht .
    Alles ist anders geworden vieles ist unwichtig geworden Ich mache auch eher den Mund auf wenn mich irgendetwas stört....
    Ja es hat mich verändert....


    Mach es gut wir hören voneinander
    Liebe Grüße auch an Lena
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Liebe Marie....
    oh , ich verstehe dich so gut. Fühle dich umarmt.

    liebe Sabine und Jessie.... Das dürft ihr nicht, euch Vorwürfe machen.... Ihr habt so viel geleistet, mehr ging doch garnicht..... Ihr solltet euch immer sagen.... Gerne hätten wir mehr getan..... Aber leider konntet auch ihr keine Wunder vollbringen.... Denn das ist das einzige was euch noch topen würde ein / das Wunder

    Weil, ich ein bisschen ängstlich bin, habe ich mir einen zweiten Hund aus dem Tierheim geholt, am Dienstag. Eine 7 Monate junge Schäferhund Mischlingshündin , sie kann nichts, weiß nichts.... Ist aber total süß. Bei mir hat sie das erstmal eine Wohnung betreten..... Sie lernt mir, Geduld zu haben, ist sonst nicht gerade meine Stärke, aber bei Merle so habe ich Sie gedanklich getauft. Brauche ich ganz viel Geduld.sie bring mich Stundenweise auf andere, ganz andere Gedanken..... Der Hund und ich, wir müssen beide lernen, mit diesem neuen Leben umzugehen , sie hilft mir dabei und ich ihr....meine Katzen und der Collie helfen uns beiden dabei

    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Liebe Heike
    Ich freue mich für dich,das du einen kleinen Hund ein neues Zuhause gegeben hast. Süss ich stelle sie mir gerade vor. Ablenkung und neue Eindrücke sind immer gut. Das eigene Leben hat sich ja sowieso total verändert.Ich gehe zum Chor und neuerdings zum Töpfern. Das lenkt auch sehr ab.
    Ich wünsche dir weiterhin einen guten Weg.

    Ja ich gebe zu wir haben bis zu drei Monate bevor Reinhard die Welt verlassen musste auf ein Wunder gehofft.

    Liebe Grüsse
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Heike, Jessie, Sabine,

    diese Fragen, Selbstvorwürfe und Zweifel hatte ich auch lange Zeit. Es ist sehr schwer, da raus zu kommen. Ganz egal, was andere sagen. Die Antwort muss man in sich selber finden, jeder für sich, und lernen, damit zu leben.

    Ich kann nur schreiben, wie ich das erlebt habe. In der Zeit der Krankheit habe ich Myriam begleitet, so gut ich konnte. Ich habe Entscheidungen für mich, für uns Beide getroffen und oft ihre persönlichen Entscheidungen zumindest beeinflusst. Irgendwann wurde mir eines klar: ich habe alle Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen und aus Liebe zu meiner Frau getroffen. Mit dem besten Wissen, welches ich zu genau dem Zeitpunkt haben konnte. In diesem Sinne waren alle Entscheidungen, alle Handlungen und alles Verhalten richtig. Selbst dann, wenn sich hinterher herausstellen sollte, dass es ein Fehler war. Natürlich weiß ich, dass ich einiges hätte besser, anders machen können, müssen. Es nutzt nichts, sich selbst zu belügen. Ich musste mir das eingestehen.

    Wir sind Menschen. Genau die Menschen, die sie liebten. Als solche liebten sie uns, nicht als perfekte Maschine. Wir dürfen uns auch selbst verzeihen. Was nicht leicht ist. Es ist ein langer Weg dahin, doch es ist möglich und nicht alles, was man als Fehler betrachtet, war tatsächlich einer. Habt Geduld mit euch.


    Heike, viel Freude noch mit deiner neuen Mitbewohnerin :)


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Lieber Helmut
    Vielen Dank für deine lieben Zeilen
    Ja, als Reinhard noch lebte habe ich halt einfach nur funktioniert,immer mit der Angst im Nacken mit der Hoffnung und mit den Verdrängen .Ich muss mit dem jetzt klarkommen . Es gibt kein zurùck mehr.Ich kann mich von der Verangenheit nicht lösen , sie loslassen. Wie schafft man es ohne Traurigkeit an die Vergangenheit zu denken . Oder ist es noch zu früh ?

    Liebe Heike
    Sorry das ich mich gerade auf deiner Seite so aus breite
    Bin auch schon wieder weg

    Ich wünsche dir , das du und Merle ein gutes Team werdet

    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Jessie,
    hier sind alle Beiträge willkommen , in diesem Forum sollte, es kein, mein und dein geben, finde ich.

    liebe Grüße von Heike
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Hallo,ich denke schon,das das alles seine Zeit braucht.<<das wird nicht in ein paar Monaten vorbei sein.ABER...wir schaffen das!!!!Jessi,allein schon für unsere Kinder.Ich werde mir,wenn ich umgezogen bin,einen Hund zulegen.Darauf freue ich mich schon.Ich wollte schon immer einen Hund haben.Schon als kleines kind.Aber meine Eltern wollten nicht.Arne wollte auch nicht.Jetzt ist es soweit.Im Juni ziehe ich um,danach kommt ein kleiner Mischling aus dem Tierheim ins Haus
    Liebe Heike
    Ich hoffe du bist gut um die Feiertage gekommen. Alles blöd das erste Mal. Wie macht sich Merle ?Lenkt sie dich gut ab?Hat sie sich schon ein gewöhnt?
    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute auf diesen Weg
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Ihr lieben....
    Jau ... also , das war schon komisch ohne Internet, somit auch ohne euch zu sein.... Und das fast zwei Wochen lang.
    Meine Merle ich ein kleiner Sonnenschein.... Die mich zwar ordentlich auf trap hält, aber auch auch ganz viel Freude bringt.
    So wie halt alle meine Tiere, aber ein junger Hund hat eben noch ganz viel Temperament und Lebensfreude .
    sie passt schon ordentlich auf , bellt und knurrt wenn es angebracht ist..... Klasse Wachhund ;)
    wenn sie mal groß und erwachsen ist ;)

    Mein lieber Werner fehlt mir immer mehr.... Ostern und mein Geburtstag hätten ruhig ausfallen können.

    Gute Nacht und liebe Grüße
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Moin Moin...
    Alles gute zu dir an diesem neuen Tag.
    Ja leider gibt es schlimme Menschen die einem wenn man schon am Boden liegt auch noch mehr Böses wollen.
    Gut das du so einen guten Wachhund hast und dein Freundeskreis auf dich achtet.

    Alles Liebe zu dir deinen Tieren.
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieben Dank, Mausi, Lella und Rudi,
    ich fühle mich so klein und so nichtig.... gut das ich die Tiere habe... Und immer wieder lieben Menschen um mich herrum. Auch die Sonne tut mir gut.... Doch das Loch aus dem ich Blicke ist noch sehr tief, auch wenn es mir kaum einer anmerkt.
    mein Mann fehlt mir so sehr.... Wie sehr haben wir immer gemeinsam das Frühjahr genossen. Ich sehe ihn wie er zu seinem Pferd geht, mich anlächelt.... warum macht das Leben soetwas mit uns.
    ich reiße mich unter Menschen zusammen, es funktioniert einfach, ich lache, lächle, mache sogar einen Spaß..... Und tief in mir fließen die Tränen...

    das einzige was mir immer wieder hilft, ist der Gedanke, daran das es meinem Mann jetzt gut geht, sein Dasein ein anderes ist , aber das es ihm gut geht Es ist in der Obhut vom lieben Gott, er ist ihm jetzt bestimmt ganz nah.
    Liebe Grüße Heike

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    Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern dem Tag mehr leben
    Liebe Heike,

    Du machst das klasse so. Im letzten Frühling bin ich fast täglich zu meinem Pferd gefahren und habe den Tag im Stall verbracht. Die Energie, die Tiere haben, aber auch die innere Ruhe und Gelassenheit, die sie ausstrahlen, können echt helfen. Ich habe letztes Jahr oft nur da bei meinem Pferd in der Sonne gesessen, habe ihr zugeschaut, wie sie gefressen hat, auf das ruhige Malmen der Zähne gehört-und so ist der Tag vergangen.

    Jetzt schaut mein Hund abends immer mit mir fern. Es ist ein kleiner Malteser. Und wenn im Fernsehen Tiere zu sehen sind, bellt und knurrt sie und regt sich auf. Das läßt doch immer wieder lächeln, und es tröstet ein wenig, wenn man nicht ganz alleine ist, nicht wahr ? Und mit Hunden muss man ganz zwangsläufig auch raus und erhält sich eine Tages-Struktur.. die ist am Anfang gar nicht so selbstverständlich, aber sehr wichtig.

    Ach, es wird sicher noch dauern, bis Du auch im Inneren wieder fröhlich sein kannst, liebe Heike. Aber Du trägst so viele tröstliche Gedanken in Dir und man spürt Deine Liebe zum Leben-das finde ich schön. Du machst das auch jetzt Alles ganz toll.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Heike!

    Setz dich nicht so unter druck, es sind noch keine zwei Monate vergangen. So wie du dich in der Öffentlichkeit verhälst, genauso tat ich es auch.

    Und das ist komplett falsch. Alle die dich kennen, wissen doch was du durchmachst.

    Deine Tiere ich weiß aus eigener Erfahrung wie sehr sie einen trösten können.
    Sie helfen sehr bei diesem steinigen weg das Ziel zu erreichen.

    Ich wünsche dir von Herzen das man den verrückten der sein Unwesen bei dir treibt bald dingfest machen kann. So was geht gar nicht.

    LG mausi <3
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -