Mein Leben auf der schiefen Ebene

    Hi dagehtnochwas,
    wann ist denn dein TSH gemessen worden? Meiner ist z.B. morgens (ohne vorherige Einnahme von L-Thyroxin) so bei 0,5 und nachmittags (nach morgendlicher Einnahme von L-Thyroxin) bei 7.0. es ist vollkommen normal, dass der im Tagesverlauf schwankt. Maßgeblich ist allerdings nur der morgendliche Werte VOR der Einnahme des SD-Hormons.
    Neben Sojaprodukten hat auch die Einnahme von Jod sehr starke Auswirkungen auf die SD. In Deutschland sind -weil Jodmangelgebiet- alle tierischen Produkte mit Jod angereichert, dazu noch das jodierte Salz (Zutatenliste fast aller Produkte) und bei Meeresprodukte (Fisch, Algen usw.). Da jubelt jede SD, bei Hashis ist das genauso wie bei dir extrem unerwünscht. Im Lexikon der Internetseiten ht-mb.de findest du da interessante Informationen. Ach ja, Kaffee oder Milchprodukte sollten allerfrühestens 1/2 Stunde nach der Einnahme des SD-Hormons zu dir genommen werden, am besten noch etwas später wenn möglich.
    Lieben Gruß
    Ulrike
    Hallo @ulrikes ,

    ulrikes schrieb:


    wann ist denn dein TSH gemessen worden? Meiner ist z.B. morgens (ohne vorherige Einnahme von L-Thyroxin) so bei 0,5 und nachmittags (nach morgendlicher Einnahme von L-Thyroxin) bei 7.0.

    Krass, da mir der HA bei der ersten Blutabnahme (Anfang August) nicht gesagt hat, dass ich nichts nehmen soll und ich auch nicht daran gedacht habe zu fragen, ist dieser Wert unter L-Thyroxingabe ermittelt.
    Der Wert beim Spezialisten ohne vorherige Einnahme vom L-Thyroxin ist dann schon etwas geringer. Hätte aber nie und nimmer gedacht, dass eine Tagesschwankung von 7 möglich ist.

    Noch mal zur Erinnerung - ich abe gar keine Schilddrüse.

    Ja die Zeit zwischen Einahme und Frühstück habe ich etwas lax ausgelegt, wird schon passen - dachte ich. Mist, ich habe einfach keine Lust mich in dieses Korsett zwingen zu lassen. Ohne Frühstück bin ich kein Mensch! :cursing:

    ulrikes schrieb:


    Im Lexikon der Internetseiten ht-mb.de findest du da interessante Informationen.

    Danke, da werde ich mich jetzt etwas belesen, auch wenn ich heute eigentlich unwillig bin. Ich glaub ich hab' heute meinen Trotztag :rolleyes:

    Danke und lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Kleiner Tipp wegen der morgendlichen Einnahme: Die Tabletten-Packung liegt bei mir in Greifnähe neben dem Bett, d.h. sobald ich wach werde, nehme ich die Tablette. Danach die übliche Morgenroutine (Bad, Kaffeemaschine) und dann ist es meist schon so weit, dass ich Frühstücken darf. Notfalls den Wecker morgens etwas früher stellen, Tablette nehmen und im Halbschlaf auf das 2. wecken warten :love:
    Hi Dageht noch was,

    erst im Schilddrüsenforum bin ich dahinter gekommen, dass man das Thyroxin eine halbe Stunde vorm frühjstück nehmen soll und möglichst auch nur mit leitungswasser. Bei mir liegen die Tabletten auch neben dem Bett und die wasserflasche steht davor.
    Bis ich dann frühstück gemacht, im bad war und meine sonstigen Morgentabletten hergerichtet habe, ist die halbe Stunde rum.
    Mir ist zwar auch die schilddrüse entfernt worden mit 20 jahren nach dem Abitur, aber es waren nur 267g. und das kitzekleine restchen ist nachgewachsen. trotzdem habe ich eben die Unterfunktion und mit Euthyrox habe ich entschieden mehr Antrieb.
    Lange jahre nahm ich sogar Jodthyrox, aber seit in Deutschland das Speisesalz jodiert ist, geht´s ohne Jodzusatz

    herzlich
    Liz mit kropfnarbe von einem Ohr zum andern
    Augen zu und durch! 8)
    Einen schönen guten Abend aus dem schönen Schwerin,

    oder wie mein Physio so schön sagte "schwer in". Morgens Schüttwetter, dann kühl, aber ohne Regen. In Mainhattan ist besseres Wetter angesagt, aber was macht man nicht alles als "Kulturneugiernase" :)

    Ich bin ebenfalls Hashi-Patientin. Darin liegt laut Derma-Prof auch die Hauptproblematik meines Melanoms. Wie Ulrike habe ich die Tabletten und die Wasserflasche neben dem Bett stehen und habe einen zweiten Wecker ....
    Auch wenn man eigentlich kein Mineralwasser mit Calcium nutzen sollte, tue ich es, da es bei mir keinen Unterschied macht.

    Der TSH-Wert von sechs (vor Einnahme von SD-Tabletten) steht für eine Unterfunktion. Hashi-Patienten sollten unter 1,0 eingestellt sein, Gesunde einen Wert unter 2,5 haben.

    Soja-Produkte wirken wie ein Raketenantrieb und sorgen dafür, dass der Körper nervös reagiert. Bei Hashi-Patienten sogar mit gesundheitlichen Problemen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Bei mir weigert sich die Radiologie CT's mit KT zu fahren, da sie nicht wissen wie sie die Folgen abfangen sollen. Unterfunktion heißt nicht, dass der TSH-Wert niedrig sein muss, im Gegenteil. Je höher der TSH-Wert, desto schlimmer ist die Unterfunktion. Nebenhöhlen schwellen zu, der Hals auch, Luftnot, Muskeln werden unterversorgt, Magen-Darmtrakt macht dicht, die Müdigkeit und Schlappheit nehmen Dimensionen an, die alles toppen. Um nur ein paar Dinge aufzuzählen. Die von Ulrike genannte Webseite ist sehr gut, wird von mir auch gerne genannt. Die Ärztin leidet selber an Basedow und hat auch ein sehr gutes Buch zu Hashimoto herausgegeben.

    Die Schilddrüse speichert Jod und wandelt es in die SD-Hormone fT3 und fT4 um. Man kann sehr wohl auch in der Norm liegen und trotzdem unterversorgt sein, das sind aber Feinabstimmungen in der Dosis. Für alle Stoffwechselvorgänge im Körper ist die Schilddrüse maßgeblich beteiligt, hat sogar Kontakt zu diversen Organen. Man liest auch viel über eine direkte Verbindung zu den Eierstöcken, okay, trifft jetzt bei dagehtnochwas nicht zu.

    Ich würde zum Abrunden der Geschichte noch den TRAK (antikörper) bestimmen lassen. Danach ist sicher, ob Eine Jodaufnahme für den Körper zum Problem wird oder nicht. Denn bisher wird beim CT hauptsächlich jodhaltiges Kontrastmittel verwendet. Und da unser Essen und Trinken zum Teil sehr massiv jodiert wird, kann allein die Nahrungsaufnahme fast schon zum russischen Roulette werden.

    Ohne die Schilddrüsentabletten arbeitet der Körper nicht optimal. Mit den Tabletten ist man einige Probleme problemlos los. Die Dosisanpassung sollte langsam gesteigert werden und einige Zeit in Anspruch nehmen, da die SD-Hormone nur langsam umgesetzt werden. Und dann ein- oder zweimal im Jahr kontrolliert werden.

    Das sozusagen in Kürze gefasst ^^
    Viele Grüsse in die Runde
    JF
    Hallo ihr lieben,
    Dank an LIZ @Ursa2 , @ulrikes und @J.F.
    Werde mir ein gutes Beispiel nehmen und die Tabletten auf dem Nachschrank platzieren, um sie sofort, bei der ersten bewussten Regung, einzuschmeißen ;)
    Das Thema Soja und Jod werde ich mal beobachten. Vielleicht ist das ja gar kein Thema mehr, wenn ich jetzt gaaanz vorschriftsmäßig meine Tabletten nehme. Bisher hatte ich nicht wirklich den Eindruck, dass Jod oder Soja bei mir den Stoffwechsel ernsthaft durcheinander bringen. Man darf nicht vergessen, dass ich gar keine SD mehr habe. Das sieht bei einem Hashi anders aus.
    Klingt schon sehr krass, welche Probleme ihr damit so habt, werde nicht HIER rufen, wenn neue Probleme zu verteilen sind ;)

    Danke und Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo ihr Lieben,
    Heute nun hatte ich meinen ersten Termin bei meinem neuen Onkologen. War sehr positiv überrascht, wie gut er vorbereitet gewesen ist und wieviel Zeit er sich genommen hat. Das kenne ich auch anders...

    Habe einen Termin für CT Abdomen bekommen. Heute ist bereits Sono Nieren, Leber und Lungenspitzen gemacht worden - alles frei, auch kein Erguss.

    Seine Empfehlung ist heute die Behandlung mit Crizotinib gewesen. Nach den ganzen Metastasen darf ja doch angenommen werden, das die nicht das letzte Mal aufgetreten sind. Gerade eine größere Ausbreitung im Hirn wäre ja immer schwerer behandelbar. Crizotinib hat ja begrenzte Wirkung im Hirn und da kann es umso besser wirken, so lange die Dinge klein sind. Das ist ganz gut nachvollziehbar für mich.

    Die Frage ist jetzt, zocken und warten bis ein neues Ereignis auftritt oder doch ins Medikament einsteigen und hoffen, dass vieles dadurch verhindert ist. Etwas unbefriedigend...

    Nachdenkliche Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo, so richtig verstehe ich dein posting nicht. Wahrscheinlich hat dein Onkologe Ceritinib als Folgetherapie vorgeschlagen? Wie ist denn dein aktueller Befund? Gibt es einen Pogress unter Xalkori? Wurde die Hirnmetastase behandelt oder soll deshalb mit der neuen Therapie begonnen werden?

    Alles Gute.
    Hallo @peraspera ,
    Das Post ist in der Tat alleine nicht verständlich. In der Folge einer Lobektomie und adjuvanter Behandlung haben sich in 2015 Metastasen in der Nebenniere, in der Rippe und nebenher eine singuläre im Hirn gezeigt. Rippe und Nebenniere wurden chirurgisch versorgt, die Hirnmetastase mit dem Gammaknife.

    Soweit ist zum aktuellen Zeitpunkt der Krebs nicht nachweisbar ist (Kontrolle CEA steht nocht aus). Ich hatte eben bisher gehofft, dass noch ein kurativer Weg möglich ist. Das Spiel könnte ich natürlich so weiter treiben und hoffen, dass ich die letzte versprengte Krebszelle irgendwann wegoperiere. Die Sicht des Onkologen ist nun, dass bei der Geschichte es extrem wahrscheinlich ist, dass das noch längst nicht das Ende der Krebsgeschichte ist, sondern dass mit weiterer Metastasierung gerechnet werden muss. So lange es sich um einzelne Metastasen handelt ist das ja auch vielleicht auch noch chirurgisch möglich, schlecht wird es bei "Massenereignissen", die chirurgisch nicht mehr handhabbar sind. So sagt er, zur Zeit ist nicht nachweisbar und diesen Zustand wollen wir mit der Gabe von Crizotinib halten. Die Hoffnung ist, dass Crizotinib auch cerebral wirkt, so lange dort eigentlich nichts nachweisbar ist, also so lange die Tumormasse gering ist.

    Im Prinzip ist das für mich nachvollziehbar. Es ist halt die Frage, gibt es einen optimalen Einstieg in des Medikament? Über Ceritinib wird bisher nicht nachgedacht, da keine Indikation besteht.

    Hoffe, die Erklärung ist nun etwas gelungener und würde mich über deine Meinung freuen.

    Viele Grüßem dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo @dagehtnochwas,Jetzt kann ich deine Geschichte besser nachvollziehen. Gibt es denn derzeit eine nachweisbare Tumormanifestation nach RECIST Kriterien (Lymphknoten, Lunge etc.?) Wie zeigte sich die bestrahlte singuläre Hirnmetastase im Verlauf? Wurde ein Baseline CEA bestimmt oder gibt es auch da bereits einen Verlauf? Die Meinung diesbezüglich ist ziemlichlich gespalten.
    Ich kann den Standpunkt des Onkologen nachvollziehen, aber wenn es keine sichtbare Läsion gibt, muss man sich das Vorgehen gut überlegen. Sind nur Mikrometastasen vorhanden, was sicher nicht unwahrscheinlich ist, dann lässt sich dort die Wirksamkeit eher schlecht nachweisen. Ich beziehe mich hier auf die Einschlusskriterien von neuen Medikamenten. Hier bedarf es im Regelfall nachweisbarer Tumormanifestationen um in eine Studie eingeschlossen zu werden. Aber du wirst diesbezüglich gerade in US Foren von ganz unterschiedlichen Behandlungsstrategien lesen.

    Alles Gute!
    peraspera
    Hallo @peraspera ,
    danke für die Hinweise. Habe mir unter Zurhilfenahme des Krebsinformationsdienstes eine Zweitmeinungadresse herausgesucht. Werde dort also meinen Fall mal vorstellen - mal sehen, welche Vorschläge mir dort gemacht werden. In Sachen Zweitmeinung hatte ich bisher ein nicht so gutes Händchen - lasse mich aber überraschen.
    Derzeit gibt es keine Tumormanifestation, weshalb ich ja von dem Weg auch nicht völlig überzeugt bin. Ich bin zwar ALK+ getestet, trotzdem gab es meines Wissens nach "nur" ein Ansprechen von ca. 60%. Wäre blöd das Zeug in sich hinein zu futtern und es wirkt nicht.
    Wahrscheinlich gibt es keinen "goldenen" Weg, da die Erfahrungen nicht ausreichend sind. Nichts destotrotz danke ich dir für die Hinweise und dem Anstoß mal unter anderen Stichwörtern im Englisch sprachigen Raum zu suchen.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo ihr lieben alle,
    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, habe ich mir eine zweite Meinung zum Thema Crizotinib eingeholt. Auch der Onkologe in Großhansdorf ist der Meinung gewesen, dass das Risiko einer erneuten Metastasierung bei mir so hoch ist, dass ich auf jeden Fall von Crizotinib profitieren würde.
    Er hat auch auf das günstige Nebenwirkungsprofil hingewiesen, was mich dann doch beruhigt hat. Tarceva z.B. ist da wesentlich problematischer (ich weiß, andere Baustelle).
    Letztlich ist es einen Versuch wert zu schauen, wie vertrage ich das Medikament und wie lange ist Ruhe und wie entwickelt sich zum Beispiel mein CEA, der bisher immer recht gut signalisiert hat.

    Da ich nun schon mal in Hamburg war, haben wir die Gelegenheit genutzt und noch einige Tage im schönen Wismar drangehängt. Eigentlich wollte ich hier aucb ein Bild posten,dies ist mir aber vom Tablet zu aufwendig ;)

    Schönen Feiertag an alle.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo @doka25 ,
    Ich nehme Xalkori nun eine Woche. Heute ist EKG und Blutbild gewesen. Habe natürlich noch keine Ergebnisse in der Hand.
    Manchmal ist mir etwas übel, manchmal fehlt der Appetit und manchmal bin ich müde bzw. etwas antriebslos. Neulich war ich völlig geplättet und ich habe schon gedacht, dass nun die "richtigen" Nebenwirkungen beginnen - das hätte mich an einer weiteren Einnahmen sicherlich zweifeln lassen. Zu meinem Glück ist das aber nur eine Episode gewesen oder das Wetter. Ansich lässt sich mit Xalkori leben.
    Habe am 30.10. Kontroll-CT, hoffe natürlich stark, dass das blitzblank ist. Ansonsten gibt es ja keine Herde mit denen die Wirkung kontrolliert werden könnte (zum Glück!), erst wenn die ersten Metastasen auftreten, dann hat das Medikament versagt. Die Hoffnung der Ärzte ist, dass bei geringster Tumorlast das Xalkori eben auch am Besten wirkt.
    Wir werden sehen...

    Wünsche euch alles Guten für das Staging.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo ihr Lieben,
    Heute nun ist Herz-Ultraschall gewesen und Thorax-CT inklusive Halsbereich. Reingegangen bin ich mit einem TSH, der sich mit 0,9 langsam wieder in Richtung Zielwert 0,5 bewegt. Der Creatininwert war O.K.. Der CEA wurde kürzlich bei meinem Hausarzt ermittelt und lag bei 7 Komma irgendwas. Vor zwei Wochen wurde der CEA von meinem Onkologen erneut erhoben und lag bei 9 Komma Ebbes. Habe jetzt keine Erfahrung, welche Abweichung zwischen den Laboren und Methoden auftreten können - mir hat es jedenfalls kein gutes Gefühl beschert.
    Herz-US ist jedenfalls in Ordnung gewesen.
    Das CT ist in sofern etwas tricky gewesen, weil Hals und Thorax in einem Lauf, wegen des KM, aufgenommen werden sollte. Leider liegen dann die Arme im Weg. Also sollte ich irgendwann in der Mitte die Arme vom Kopf an den Rumpf anlegen. Im Prinzip keine Problem, wenn da nicht der Zugang mit der KM-Zuführung wäre. Der Schlauch ist leider etwas zu kurz gewesen und so habe ich mitten im Lauf auch meinen anderen Arm zurhilfe genommen, um an dem Schlauch zu rupfen. Angeblich wäre die Aufnahme trotzdem in Ordnung gewesen.
    Ich wurde zwar kurz danach vom Radiologen zum Gespräch gebeten, jedoch wollte er keine Aussage treffen, da angeblich noch Berechnungen gemacht wurden. Mmh, dass ganze hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Klar, gibt es viele Kliniken bei denen der Befund erst Tage später da ist, bisher haben die sich aber immer auf eine Vorabaussage eingelassen.
    Werde nun also leider bis Anfang der nächsten Woche warten müssen, um dann den Befund abzufragen.

    Macht mir doch etwas Bauchschmerzen.

    Grübelnde Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo dagehtnochwas ,
    diese Unruhe verstehe ich gut.Geht mir genauso.Mein Radiologe hat sich beim letzten CT das erste Mal in den drei Jahren keine Zeit für die Befundbesprechung mit mir genommen.Da gibt es zwei Möglichkeiten, die einem durchs Hirn geistern...
    er will die schlechte Nachricht nicht selbst überbringen oder eben es ist überhaupt nix zu überbringen. Ich hab mich für letzteres entschieden und hatte recht.
    In diesem Sinne ein schönes Wochenende
    Karin
    Hallo @dagehtnochwas ,

    wenn wir das CT ambulant machen, müssen wir 1 Woche auf den Befund warten, es sei denn es gab Beschwerden da haben sie gleich mal geguckt.

    Vielleicht hatte der Radiologe einfach wenig Zeit und wollte keine falsche Aussage machen.
    das Vermessen dauert ja auch etwas, noch dazu da Du ja keinen Tumor hast wo man einen Rückgang sofort sieht. (Oder ist dss falsch ?)

    Also Kopfkino aus und wir erwarten Anfang der Woche langweilige Ergebnisse.

    LG

    doka25
    Hallo,
    So, habe gestern mit meinem Onkologen gesprochen. Umstand ist auch, dass ich ja derzeit auf Xalkori 200mg bin und ich eine neue Packung benötige. Da stellt sich die Frage, in Abhängigkeit vom Befund, ob nicht auch die Dosis erhöht werden sollte.
    Er hat dann den Radiologiebericht wiedergegeben, in dem von zwei minimalen pulmonalen Rundherden die Rede sein - F***. Er würde sich das heute mal persönlich am Gerät begucken, ob dass denn wirklich so sei. Wenn man jetzt den Radiologen infrage stellt, muss man sich allerdings fragen, wo man ihm denn sonst vertrauen kann. Ich gehe also davon aus, dass der Befund den Tatsachen entspricht.
    Postiv ausgedrückt könnte ich sagen, dass es damit zwei Referenzpunkte gibt, mit dem man die Xalkori-Wirkung verfolgen kann. ;)
    Darauf hätte ich allerdings verzichten können.

    Mittwoch bin icb bei der Pneumologin, mal sehen was die für eine Meinung hat...

    Geknickte Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo Dagehtnochwas,
    als bei mir Ende Juni das Rezidiv und die Lymphknotenmetastasen festgestellt wurden und ich mit der CD in der Lungenklinik aufkreuzte meinte der Oberarzt, dass man so im Nachhinein auf den Aufnahmen von Februar eigentlich eine Wachstunstendenz sehen würde. Da fragt man sich, warum man die Kontrolle überhaupt macht.
    wünsche Dir, dass sich alles aufklärt.
    LG Gerda
    Hallo an alle, die es interessiert,
    erstmal vielen Dank an @Brummer und @doka25 für eure Infos.

    Nun bin ich mittlerweile bei Onkologen gewesen und der hat sich auch die CT-Bilder betrachtet und mit den Radiologen gesprochen. Er sieht die Rundherde erstmal einigermaßen gelassen. Auch ein Lymphknoten von 13mm bringt ihn nicht aus der Fassung - klar ist ja auch nicht sein Körper, dann könnte ich auch professionell damit umgehen. Folge des Gesprächs ist auf jeden Fall, dass die XALKORI-Dosis auf nun 2x250mg erhöht wurde und dem zwei Monate Bewährung gegeben wird und dann erneut geschaut wird. Bei der vielen Strahlung brauch ich zuhause bald kein Licht mehr ;)
    Da die bisherige Diagnostik unauffällig, hinsichtlich meines ausgeprägten Stridors, gewesen ist, ist nun eine Bronchoskopie anberaumt. Vorbesprechung ist nächsten Dienstag. Wird wohl erstmal eine flexible werden - hab ja ein wenig Bammel. Bisher bin ich bei den starren Bronchoskopien abgeschaltet gewesen. Hat jemand Erfahrung, wie unangenehm ist die Sache denn?
    Zur Verbesserung meiner Atmung hab ich dann auch mal eine Prednisolon-Kur verschrieben bekommen. Mal sehen, ob es einen Effekt hat...

    Allen, alles Gute, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dagehtnochwas“ () aus folgendem Grund: 2x250mg

    Hallo Dagehtnochwas,
    bei der normalen Spiegelung wirst Du auch sediert und bekommst nichts mit. Unangenehm fand ich anschließend das fürchterliche Abhusten, weiß nicht, ob dabei die Lunge irgendwie gespült wird. Ansonsten ist alles schnell ambulant erledigt und man muss nur warten, bis das Medikament der Sedierung etwas abgebaut ist.
    LG Gerda
    @Brummer

    ...danke liebe Gerda,
    da bin ich ja schon etwas beruhigt. Bei der starren Bronchoskopie habe ich auch den halben Aufwachraum zusammengebellt. Ist nicht schön gewesen.
    Wünsche dir, dass es endlich bergauf geht mit dir.

    Lieben Gruß, Ulrich
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo @dagehtnochwas ,

    ich kann Dir jetzt wirklich nur als Angehörige antworten:

    zum Thema Bronchoskopie: mein Mann bekommt immer ein Beruhigungsmittel so das er zwar zugucken kann/muss aber nichts merkt von der Untersuchung
    zum Thema Xalkori : mein Mann hat 2 x 250 mg Xalkori am Tag genommen, das ist wohl auch die meist angewendete Dosis bei Veträglichkeit
    meines Wissens hat @BerliNette Ihr Mann auch 1 x am Tag 250 mg genommen und bei Ihm hat es sehr gut angeschlagen.

    Zum Thema Lymphknoten kann ich nur sagen, das unser KH da auch relativ entspannt ist bei "dezenten" Vergrösserungen, da wohl auch Entzündungen im Körper anschlagen.

    "Wir" hatten bei der letzten Untersuchung auch einen Fleck auf der Lunge, wurde aber bei der Bronchoskopie und folgenden Histologie als Schleimhaut enttarnt.

    Für Dich ist es sicherlich schwerer da Du ja krebsfrei in die Behandlung eingestiegen bist aber lass bitte den Kopf nicht hängen.

    Sollte ich was falsch interpretiert haben werden die Berichtigungen schon folgen. ;)

    Ganz liebe Grüße

    doka25
    Liebe @doka25 ,
    in der Tat bin ich ja ein kurze Weile ohne Nachweis eines Tumors gewesen. Dass diese Phase so schnell endet, macht mir zu schaffen. Es bleibt mir ja auch nichts anderes übrig als das beste zu hoffen und die Kontrolle in 2 Monaten.

    Den Beschreibungen nach werde ich die Bronchoskopie auch überstehen, auch wenn mir trotzdem graut.

    Ich hatte mich etwas unscharf ausgedrückt. Habe einen Monat lang 2x200mg XALKORI bekommen und bin nun mit der neuen Packung bei 2x250mg. Hoffe sehr, dass hier eine nachhaltige Wirkung eintritt.

    Danke und lieben Gruß, Ulrich
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo @doka25 ,
    die 2x200mg habe ich eigentlich ganz gut vertragen. Zwischendurch hatte ich Magenzwicken und ab und an tritt eine leichte Übelkeit auf, doch das hält sich alle im Rahmen (bei keiner zusätzlichen spezifischen Medikation). Insgesamt fühle ich mich leider nicht richtig gut und habe durch die OP auch immer noch ein erhebliches Leistungsdefizit. Deshalb geht mir meinem Empfinden nach eher mittelprächtig - wenigstens ganz sicher nicht völlig schlecht.
    Die 2x250 beginne ich erst mit dem Samstag. Hoffe, dass da keine große Änderung eintritt.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo ihr,
    nun mal eine kleine Aktualisierung. Heute ist flexible Bronchoskopie gewesen und tatsächlich überhaupt nicht schlimm. Man hat mich so satt abgeschossen, dass ich nicht mal die Anflutung mitbekommen habe. Hatte ich mir auch nach den 2 Fehlversuchen den Zugang zu legen verdient ;)
    Hab im Nachhinein auch keine Hustenattacken bekommen, so das ich sehr zufrieden bin. Das Ergebnis ist Medizin typisch unscharf. Der Arzt bestätigt meine lautes Atemgeräusch, kann aber in der oberen Luftwegen, daher soll es stammen, nichts finden.
    Schön, es ist bestätigt, dass die Luftröhre frei ist, also auch keine Restbestände meiner SD-OP und auch im weiteren spiegelbaren Abschnitt nicht ungewöhnliches unkontrolliert herum steht oder wächst. Er hat wohl festgestellt, dass der abgeklemmt Bronchus zum linken OL etwas verdreht aussieht, würde darin aber kein Problem sehen. TOLL, natürlich besser, als wenn er gesagt hätte, dass darin ein Gollum sitzt, den man dringend exzisieren müsste.

    Es hat sich aber gezeigt, dass unter der Einnahme von reichlich Kortison das Atmen besser wird, dass lässt mich immer noch auf eine behandelbare, latente Infektion hoffen. Schleim wurde entnommen und kann nun kultiviert werden. In einer Woche dann die Auflösung.

    Ein Lichtlein an alle, denen es heute nicht gut geht.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    hallo u....h (soll ja geheim bleiben ;) ),

    also ich bin sehr froh, dass du das gut hinter dich gebracht hast :thumbup:
    hab gestern "rush - alles für den sieg" gesehn u da ging es mit diesem langen starren rohr zum lunge absaugen bei niki lauda noch etwas anders zur sache =O

    wieviel ist reichlich kortison?
    interessiert mich, da ja meine tochter im juli auch reichlich erhielt (dosis bei entlassung 100mg/täglich), sie ist immer noch am ausschleichen.
    aber hauptsach es hilft!

    alles liebe
    heidilara
    Hallo @heidilara ,
    es ist ja keine starre Bronchoskopie gewesen, deshalb ist das Endoskop wesentlich freundlicher. Hab es zwar nicht gesehen,weil man mir meine Brille abgenommen hat, ich armer Maulwurf ;-), kann aber nicht so groß gewesen sein, weil im Arztbrief etwas von nasal stand.

    Also dann nehme ich jetzt mal das Wort "reichlich" für meinen Kortisonkonsum zurück. Ich hatte in der Spitze "nur" 40mg/Tag. Bin jetzt bei 10mg/Tag und bald Ende.

    Wie geht es deiner Tochter grundsätzlich und unter Kortison, wenn ich dass so fragen darf?

    Lieben Gruß, dagehtnochwas (u****h)
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo da draußen,
    ist heute keine guter Tag für mich. Hatte einen Rückruf meines Onkologen, der mir meine neuen Laborwerte mitteilen wollte. Leider ist mein CEA erneut gestiegen. Zusammen mit den bisher beim Thorax CT gefundenen minimalen Herde und dem suspekten LK ergibt das kein schönes Bild. Leider scheint der ganze Mist auch unter XALKORI munter weiterzugehen. Er sprach schon mal den Wechsel auf Ceritinib an - würde aber wohl auch noch einen Monat warten, ob der Trend sich bestätigt.
    Donnerstag nächster Woche habe ich Schädel-MRT. Vielleicht hat es sich dann schon mit Crizotinib erledigt, ich habe kein gutes Gefühl.

    Das dieser Dregg so schnurstracks voranschreitet .... Ich könnte Ko *piep*

    @heidilara , klar ist Element of Crime bekannt. Bin sogar mal Anfang der 90er auf einem Konzert von denen gewesen. Regner und Band kommen auf die Bühne. Regner bemerkt, dass der Name des Veranstaltungsortes ja doch recht merkwürdig ist und das ist es dann mit der gesamten Konversation bis zum Ende des Konzerts gewesen - schon recht eigenwillig.

    Unvergessen Regners Herr Lehmann :)

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    hallo @dagehtnochwas, also es freut mich, dass du element of crime kennst :D
    ich schau/hör grad ein etwas neuere aufnahme ;) u da redet der regener auch brav zw. den songs, allerdings auch nur im 1. drittel, was mich persönlich aber gar nicht stört.
    youtube.com/watch?v=dgKQqjomAZg

    weniger schön, was du über deine erkrankung schreibst, ich drück dir jedenfalls fest die daumen fürs schädel-mrt u hoffe sehr mit dir, dass da nix gefunden wird was da nicht hingehört!

    meine tochter hat das mit dem kortison ganz gut verkraftet, glaub ich, hab sie aber in letzter zeit nicht oft gesehn (sie ist ja weiter weg gezogen) u am tel. hat sie mir darüber eigentlich nicht viel erzählt, außer dass sie zugenommen u des öfteren wieder häufiger migräne hat.

    liebe grüße
    heidilara
    Liebe @heidilara ,
    vielen vielen Dank für den Link. Habe gerne mal wieder hereingehört. Die Herren haben ja doch schon ein erhebliches Alter erreicht.

    Mein persönlicher Hit ist ja der Titel "Seit der Himmel" aus dem Album Romantik
    youtu.be/kdXTnhAkNEw

    Ach, einfach schööön

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Lieber dagehtnochwas,

    Deine letzten Nachrichten hier im Forum haben mich sehr traurig gemacht!

    Ich verstehe ja nichts vom Lungenkrebs, aber Du hast mir so freundlich in meinem Thread geschrieben, - nochmals ganz herzlichen Dank dafür -, sodass ich auch hier mit Hoffen und Bangen Deinen Krankheitsverlauf verfolge. Das heißt, Deinen Thread „Mein Leben auf der schiefen Ebene“ habe ich von Anfang an nachgelesen.

    Es freut mich, dass die flexible Bronchoskopie nicht ganz so schlimm war. Da wird es bei mir, falls es nötig ist, auch nicht anders sein. „Schaun mer mal“ wie man in Bayern sagt.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Du Dich jetzt fühlst!!!
    Diese Ungewissheit, wie es weitergeht, das alles ist so zermürbend!

    Ich drücke Dir jedenfalls ganz feste die Daumen für´s MRT nächsten Donnerstag.
    Bei meinem Schädel-MRT letztes Jahr wurde wenigstens keine Demenz festgestellt! Das war jetzt spaßig gemeint, aber ich will Dich ja irgendwie aufheitern.

    Wegen des Kortisons wollte ich Dir noch sagen, dass ich ja noch bis Anfang Dezember täglich 10 mg einnehmen muss. Zuerst 10 Tage lang 20 mg und dann 10 mg. Ich habe festgestellt, dass ich ein etwas runderes Gesicht bekommen habe. Sonst habe ich diesbezüglich nix bemerkt. Hauptsache, es wirkt! Falls es bei mir doch eine Lungenmetastase ist, wirkt es natürlich nicht......

    Ich wünsche Dir viel Kraft und gute Nerven für die Warterei bis nächsten Donnerstag.
    Ich weiß, es ist leicht gesagt, aber so schwer, wenn man in dieser Situation ist.
    Versuche Dich abzulenken mit Dingen, die Dir gut tun – auch wenn man das Gedankenkarussell nicht so einfach abschalten kann.
    Trotzdem, meine guten Wünsche begleiten Dich!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Hallo ihr,
    ich hatte das unverschämte Glück, dass ich mein Schädel-MRT vorziehen konnte, so dass ich es gestern hinter mich gebracht habe. Freundlicherweise ist auch ein Arzt zur sofortigen (vorläufigen) Auswertung greifbar gewesen und der konnte nach schneller Durchsicht der Bilder NICHTS Auffälliges finden :thumbsup:
    Die bereits behandelte Metastase ist weiterhin geschrumpft und scheint keinen Ärger zu machen. Meine Kopfschmerzen und die Sehprobleme sind weiterhin existent und keine Einbildung. Anscheinend aber doch eher auf die Dosiserhöhung des XALKORI zurückzuführen.
    Inwieweit das Thema XALKORI bei steigendem Marker Bestand haben wird, werde ich dann nächste Woche erfahren. Auch habe ich einen Termin bei der Pneumologin, wie es denn nun mit meinem Stridor weitergeht. Es bleibt spannend, mir geht es nicht wirklich gut, meine schlimmsten Befürchtungen sind aber erstmal wieder ausgeräumt.

    Danke an alle Daumendrücker, dran Denker und gute Wünsche Verteiler :)

    Liebe @Heidi ,
    danke für deine mitfühlenden Worte, sie haben mir wirklich gut getan. Es sind in mir doch Ängste hochgestiegen, wie ich sie schon lange nicht mehr kannte.
    Wie geht es dir aktuell, hast du noch einmal eine Messung bezüglich des CA125 gehabt? Ich hoffen doch sehr, dass es sich als harmlos herausstellt.
    Ich bin wieder runter von meinem Kortisontrip, leider. Es ging mir während der Einnahme deutlich besser mit der Luft. Nebenwirkungen habe ich aufrund der Kürze nicht gehabt.

    Lieben Gruß, dagehtdochnochwas :)
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    hallo @dagehtnochwas,

    ich freu mich mit dir über das gute ergebnis vom mrt :)
    kann dir die ängste vor u erleichterung nach so einer untersuchung etwas nachfühlen, da ich selbst gerade gründlich durchgecheckt werde, allerdings ja ohne irgendeinen körperlichen vorbefund (außer blutbild u ein paar unspezifischen beschwerden). aber da mein vater (diagnose NHL u CUP) bereits mit 58j an einem metastasierten coecumkarzinom verstorben ist, hab ich halt immer etwas angst :/

    wenn es dir hilft, vielleicht darfst du nach ärztlicher absprache etwas kortison weiternehmen?

    liebe grüße
    heidilara
    Hallo dagehtnochwas,

    wie ist denn Dein TSH-Wert zur Zeit? Wenn er nicht optimal eingestellt ist, kann es nicht nur zu Muskelverspannungen, sondern auch Luftnot verursachen. Und wenn man schon damit Probleme hat, dann verschärft sich die Sache leider etwas. Dieses kleine Ding namens Schilddrüse ist an soooo vielen Dingen beteiligt an die man nie denken würde. Bis man damit konfrontiert wird.

    Entwarnung vom MRT liest sich gut. Hoffentlich findet sich ein Weg, um mit den "Nebenbaustellen" gut umgehen zu können.

    Viele Grüße
    JF
    Hallo @J.F. ,
    vor vier Wochen ist der TSH 0,9 gewesen. Es gibt aber schon einen aktuelleren Wert, den ich leider noch nicht kenne. Nächste Woche. Mein Zielwert ist ja 0,5 wegen des SD-Karzinoms. Ob das jetzt wirklich gesund ist, kann ich nicht sagen.
    Aber danke für den Hinweis zum Zusammenhang mit der Atmung, das ist mir nicht bewusst gewesen.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo dagehtnochwas,

    also ich finde den Wert von 0,9 genial :) . Den strebe ich an und halte ihn auch, natürlich mit Schwankungen, die eben normalerweise da sind. Kein Blutwert, kein Bestandteil des Körpers ist immer in der gleichen Menge Tag für Tag präsent. Den Wert von unter 0,5 habe ich nur während der Interferontherapie angestrebt. Ansonsten halte ich es da wie der Nuklearmediziner, der sich sehr gut im Bereich Schilddrüse und Hashimoto auskennt: Wenn es geht, lieber drüber. Die Herzfunktion (mal platt ausgedrückt) leidet auf Dauer unter einem zu niedrigem TSH / vorgegaukelten Stoffwechsellage (da Du ja auch keine SD mehr hast). Mir hat er mit auf den Weg gegeben: zwischen 0,5 und 1,0. Und damit kann ich konform gehen ^^ .

    Naja, mir ist das mit der Luftnot leider mehrmals passiert. In Kombination mit Muskelspasmen im Brustkorbbereich ein Erlebnis ............ grrrr.

    Viele Grüße
    JF
    Lieber dagehtnochwas,

    das freut mich für Dich, dass Du doch nicht so lange auf das MRT warten musstest und dass diese mistige Metastase weiterhin geschrumpft ist!!

    Weniger schön ist es aber, dass es Dir nicht gut geht!!
    Diese Kopfschmerzen und Sehprobleme, darunter solltest Du nicht leiden. Wenn es auf die Dosiserhöhung des XALKORI zurückzuführen ist, wie soll es dann weitergehen? Da wird sich
    hoffentlich Dein Arzt eine gute und schnelle Lösung einfallen lassen.
    Die nervliche Anspannung wird Dir aber vermutlich die meisten Probleme bereiten. Es ist schade, dass man Dir nicht wenigstens ein bisschen was von Deinen Schultern nehmen kann....

    Nein, ich ich habe seit meinem letzten Bericht keine neuen TM-Messungen gehabt. Der CA 125 liegt jetzt bei 11. Der Wert 13 vom letzten Mal hat sich nicht wiederholt. Trotzdem, Steigerung seit letztem Jahr, langsam aber stetig ab 7 aufwärts.

    Was den CEA betrifft, der ist besorgniserregend, denn der stieg seit letztem Jahr über 6 und jetzt erstmalig auf 7.4!! Das hat mein Lungenfacharzt im Bericht an meinen Hausarzt als Steigerung fett unterstrichen!
    Die Röntgenkontrolle beim Lungenfacharzt ist aber erst am 3.12.15. Da wird man sehen, ob
    Antibiotikum und Kortison das „Ding“in meiner Lunge eliminiert haben oder ab zur Bronchoskopie. Die ist aber gar nicht so schlimm, da hast Du mir ja die Ängste diesbezüglich genommen. Dann heißt es die Gewebeprobe abwarten und falls Metastase, muss ich mir Gedanken machen, wie es weitergeht. Bin aber dann auf die Reaktion meines Onko-Docs gespannt, der den erhöhten CEA-Wert und meine Bedenken diesbezüglich nie ernst nahm und behauptet hatte, das wäre bei mir halt so! Er weiß bis heute nichts von den Untersuchungen beim Lungenfacharzt, bei dem ich ja eigentlich bisher nur wegen meines Asthmas in Behandlung war.

    Zur Schilddrüse möchte ich auch noch meine Erfahrung schildern:
    Ich habe seit über 10 Jahren fast keine Schilddrüse mehr, nur einen Minirest. Hatte heiße und größere kalte Knoten. Die TSH-Normwerte liegen meiner Kenntnis nach zwischen 0,4 bis 2,5 mU/l.
    Fühlte mich immer wohl bei Werten im 0,.. Bereich. Bei der letzten Messung auf einmal 2,56.
    Mein neuer Hausarzt sagte, das ist o.k. Nein, war dann meine Meinung und dass die L-Thyroxin 124 für mich zu wenig wären. Jetzt nach längerer Diskussion darf ich die 124-er und 150-er im täglichen Wechsel einnehmen.
    Nach meiner persönlichen Erfahrung beeinträchtigt ein zu niedriger Schilddrüsenwert das Allgemeinbefinden ganz beträchtlich. Antriebsschwäche, depressive Verstimmung etc. Gibt noch etliche andere unschöne Begleiterscheinungen. Das braucht doch keiner von uns, nicht wahr?

    Meine guten Wünsche begleiten Dich weiterhin!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Hallo @dagehtnochwas ,

    erstmal einen fetten Glückwunsch zum Kopf-MRT.
    Das sind doch die Momente wo man sich im Kopf gähnende Leere wünscht. :D

    dagehtnochwas schrieb:

    Meine Kopfschmerzen und die Sehprobleme


    Meintest Du mit den Sehproblemen, Schwierigkeiten bei wechselnden Lichtverhältnissen ?
    Das wäre dann typisch für Xalkori, ist wohl als NW bekannt und hatte mein Männel auch.
    z.Bsp. auch bei Dunkelheit wenn Auto´s entgegengekommen sind und wenn im Raum das Licht eingeschaltet wird == ist ja notwendig so dolle ist die Strahlung nicht. ;)

    Allles Gute

    doka25
    Hallo @doka25,
    erstmal danke.

    Meine Sehprobleme sind vielleicht etwas schwer vorstellbar. Tatsächlich ist es so, das es mir nur morgens und abends auffällt - vielleicht hat es ja wirklich mit der Helligkeit zu tun. Es ist jedenfalls so, das wenn ich den Kopf bewege Linien und Kanten noch etwas stehen bleiben bevor sie dem Perspektivwechsel folgen. Das Bild zieht sozusagen nach. Das passiert aber eigentlich nur mit den Kanten und nicht mit den Flächen.

    Ich brauche zuhause kein Licht mehr, auch reicht es, wenn ich den Stecker vom Fernseher in die Hand nehme, damit er läuft. Ich muss jetzt nur noch üben, wie man die Kanäle ohne Fernbedienung umschaltet. Ist ja auch mal was positives ;)

    Werde das nächste Woche beim Onkologen ansprechen (das mit dem Sehen und nicht das mit dem Fernseher, sonst lässt er mich nicht wieder nach Hause).

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Guten abend dem interessierten Leser,
    kurzer Zwischenstand. Bin heute bei der Pneumologin gewesen. Eigentlich ist jetzt alles ausgeschöpft. HNO, CT, Bronchoskopie und im Prinzip nix bei herumgekommen. Leider gibt es jetzt keinerlei Erklärung warum ich diesen Stridor habe, der eigentlich aus den oberen Atemwegen stammt, jedoch nicht sichtbar ist. :cursing:

    Vielleicht muss das Thema doch nochmal ruhen, um einer Lösung näher zu kommen.

    Da ich mit dem Kortison gut klar gekommen bin, haben wir uns auf 5mg pro Tag geeinigt und ich werde das jetzt mal eine Weile nehmen. Eigentlich wollte sie mich schon hinauswerfen, da habe ich mal nach einem Inhaliergerät gefragt - ja stimmt, sagte sie, eine gute Idee =O Man, man, man
    In der AHB musste ich ja jeden Morgen 10 Minuten schnorcheln und das ist mir dort gut bekommen, obwohl nur Salzlösung drin gewesen ist. Harmloser kann man es ja nicht machen (ja, ja, ich weiß, ohne Jod ;) )

    Zu ganz guter letzt habe ich sie gefragt, ob sie denn einen Zusammenhang zwischen dem TSH-Spiegel und der Atmung kennt. Nein, mit so etwas fangen wir erst gar nicht an - völliger Blödsinn. Wat soll man dazu sagen...

    Ich glaub, ich schau mich mal nach einem neuen Pneumologen/in um, wir habe von anfang an nicht gut zusammengepasst. Aber mich rauswerfen zu lassen und nicht selbst auf Inhalation zu kommen und noch die Dreistigkeit zu besitzen zu sagen, dass sie ja nicht alle Arzt/Laborberichte lesen kann, dass ist dann doch ein wenig zuviel des Guten.

    Schlaft gut, dagehtnochwas :sleeping:
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Ihr lieben Leser,
    da möchte ich doch mal wieder einen kleinen Zwischenstand geben.
    Das Inhalationsgerät hab ich nun schon eine Weile und ich habe den Eindruck, dass es mir besser damit geht. Atme hauptsächlich Kochsalzlösung weg und dann der Kiste neben meinem Rechner steht, ist der ganze Vorgang auch einigermaßen kurzweilig. Habe Auch Salbutamol zum erweitern der Bronchien dazu bekommen, vertrage ich aber aus unerfindlichen Gründen nicht. Wenn ich mir da so eine Dosis "reinziehe", geht es mir den ganzen Tag schlecht, inklusve Herzklabastern.
    Die 5mg Kortison nehme ich ja auch und damit wird die Atmung einigermaßen erträglich. Nebenwirkungen kann ich bisher nicht feststellen.
    Seit Montag nehme ich Zykadia (Ceritinib), was mir nicht wirklich bekommt. Bisher habe ich es morgens um 10 Uhr auf leeren Magen genommen und der Rest des Tages bis ca. 17 Uhr ging es mir dann eher bescheiden. Auf mehrfachen Tipp hin habe ich nun gestern die Tabletten abends um 22 Uhr genommen, was mich dann heute morgen mit Magenschmerzen (bzw. Oberbauch) aus dem Bett getrieben hat. Der ganze Tag ist heute im Eimer gewesen. Mal sehen, ob das morgen auch wieder passiert. Hoffe doch, dass ich noch einen optimalen Zeitpunkt finden werde.

    Morgen habe ich wieder Onkologe mit Blutbild und herz, mal sehen, was der zu den Wehwehchen sagt.

    Muss leider auch schon wieder am TSH herumspielen - der letzte Wert ist 0,015 [Bla/blubb] =O gewesen - definitiv nicht mein Wohlfühlpegel. Ich denke, dass 150ug L-Thyroxin wohl eher meine Dosis ist.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Lieber dagehtnochwas,

    es tut mir sehr leid, dass Du Dich mit so vielen „Baustellen“ plagen musst.

    Hoffentlich hat der Onkologe einen Rat und es geht Dir danach besser.

    Für morgen sind meine Daumen gedrückt, jedenfalls ab dem Zeitpunkt, wenn ich von der Schlafspritze wieder zu mir komme.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Heidi


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