OP- auf meinen Willen hin aufgeschoben

    OP- auf meinen Willen hin aufgeschoben

    Nach einem CT am 12.8. habe ich seit dem 24.8.15 die Gewissheit eines Adenokarzinoms mit 3,2 cm x 2,4 cm Durchmesser im linken unteren Lungenlappen. Bei meinem dann folgenden Aufenthalt am 14.9.in der Gautinger Lungenklinik zeigte das CT, dass der Tumor um 3 mm abgenommen hatte und insgesamt "dünner " in der Konsistenz geworden war. Beim ersten ausführlichen Arztgespräch über meine Krebs kam- auf mein genaues Nachfragen heraus, dass man die Lymphknoten auch entfernen müsse, denn wenn dort eine einzige Krebszelle gefunden werden würde, was auch bei negativem PET durchaus sein könne (!), hätte ich 0 Heilungschancen, schulmedizinisch gesehen, dann könne man nur versuchen, durch Chemo (Chemo lehne ich für mich generell ab, Bestrahlung noch mehr), lebensverlängernd zu wirken. Und auch, wenn der Lungenlappen entfernt sei, so sei das keine Heilung, ich müsse mein Leben lang aufpassen, das sei wie bei einem Diabetiker, der müsse sich ja auch stetig kontrollieren; denn bei Lunge bestünde eben viel mehr als bei anderen Krebsarten die Möglichkeit eines Rezidivs, welches dann heftiger ausfalle als der erste Tumor. =O
    Aber die Hauptsache sei jetzt erst mal, den bestehenden Herd zu entfernen, damit der nicht streuen kann. Auf meine Nachfrage, was sei, wenn der schon gestreut habe, kam wieder, keine Überlebenschance, nur Lebensverlängerung möglich. <X
    Ich muss gleich dazu sagen, die Ärztin hat mir das nur gesagt, weil ich sehr genau nachgefragt habe und es unbedingt wissen wollte. An sich wäre es nur um das Aufklärungsgespräch für die OP gegangen, aber ich war da erst mal bedient, denn ich hatte schon Lungenentzündung, außerdem immer wieder mal mit den Bronchien und habe eh kein gutes Gefühl damit, mir mein Lungenvolumen um 20 % dauerhaft kappen zu lassen, aber das ganze mit so wenig Erfolgsaussichten?? ?(
    Jedenfalls habe ich den OP - Termin auf eigene Verantwortung um 6 Wochen verschoben und muss nun kommenden Donnerstag wieder einpassieren. Natürlich hoffe ich, dass all die seelische Arbeit, all das, was ich für meine Gesundheit und Körper getan habe, sich so auswirkt, dass das Karzinom nochmals geschrumpft ist und mein Immunsystem wieder anfängt. Krebszellen als solche zu erkennen und zu eliminieren; denn nur das würde eine wirkliche Heilung auslösen, und natürlich habe ich Angst vor dem Ergebnis des CT´s.
    Was mich auch gewundert hat, ich war vor der Diagnosestellung so lange so extrem müde und erschöpft, habe das auf den Wechsel geschoben oder weil ich kaum Sport mache, oder auf das zunehmende Alter, nirgendwo zuvor hatte ich gelesen, dass das auch von Krebs kommen könne...
    und nun ja, als Nichtraucher rechnet man auch am Allerwenigsten mit Lungenkrebs..
    ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier jemanden finden würde, der seine OP auch geschoben hat.... 8o
    und generell über einen Austausch freuen. Bitte kommt mir nicht mit erhobenem Zeigefinger :thumbup: , á la, wieso hast dich net operieren lassen (weil eine OP keine wirkliche Heilung gebracht hätte und ich mich auch operieren lasse, falls der Tumor wächst) - denn entsprechende Predigten habe ich mir seitens der Mediziner und eines meiner Söhne mehr als genug anhören müssen... :!:
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    @Angelika7

    Hallo Angelika,
    Erstmal herzlich willkomen in diesem Forum und zu diesem bescheidenen Anlass. Hoffe, dass du hier für dich einen angenehmen Platz findest. Viele, die hier schreiben schauen auch im Nachbarforum oder sind dort auch aktiv. Du wirst also durchaus Nicks finden, die dir irgendwie bekannt vorkommen werden.

    Ich finde deine Ansatz sehr sehr mutig und bewundernswert. Das zeugt sicherlich von einer eigenen Meinung und auch das Selbstbewusstsein und die Stärke diesen Weg, auch gegen Widerstände, zu gehen. Ich selbst bin zwar sehr kritisch mit dem derzeitigen medizinischen Instrumentarium, kann aber so recht auch keine Alternative sehen.
    Wie stellst du dir deinen Weg vor, frage ich mich? Beabsichtigst du die Arbeit an dir selbst fortzuführen bis der Tumor nicht mehr nachweisbar ist? Ich hab da meine Zweifel, dass das so funktionieren wird.

    Wenn nicht gestreut hat, also weder Fernmetastase noch Lymphknoten betroffen sind, dann sind die Aussichten nach eine Lobektomie nicht so schlecht. Die sind beim Bronchialkarzinom generell ja eher sehr bescheiden. Über den Sinn einer adjuvanten Chemo kann man sicherlich stteiten und wird aucb erst interessant, wenn der Pathologiebericht da ist.

    Ich würde dir also dringend raten von deinem Experiment abzusehen und die noch guten Chancen einer OP wahrzunehmen. Sicherlich wird das Atmen nicht einfacher und eine Heilung ist nicht garantiert, doch es ist noch möglich. An dir arbeiten um deine Überlebenswahrscheinlichkeit zu verbessern kannst du ja immer noch.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas

    Nachtrag: Ich gehe mal davon aus, dass die Diagnostik bereits erfolgt ist und eine Biopsie den Adeno nachgewiesen hat.
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo Angelika7 !

    Du schreibst also hier und dort.

    Deshalb werde ich hier nicht neu schreiben, sondern copy & paste bemühen.

    Hallo Angelika7!

    So richtig kann ich Deine Haltung nicht nachvollziehen, denn immerhin
    gehörst Du offenbar zu der ca. 30 % Gruppe der an LK Erkrankten, welche
    überhaupt noch operiert werden können und wo die Chancen einer Heilung
    explizit grösser sind.

    Für Deine operable LK - Situation wird Dich gewiss hier jeder
    beneiden, wer bereits Streuungen in die Lymphknoten oder gar Metastasen
    hat.

    Ich habe durch OP meinen linken Oberlappen verloren und war
    vorübergehend kurzatmiger, aber durch AHB, REHA und Sport sowie totalem
    Rauchverzicht ist meine dezimierte Lunge mindestens ebenso
    leistungsfähig wie vor der OP.

    Seit der OP vor immerhin 2 1/2 Jahren habe ich einfach durch diese OP (
    übrigens ohne nachfolgende Chemo ) eine 50 % ige Chance einer
    langfristigen Heilung.

    Natürlich ist das alles Deine Entscheidung, Du kannst mit Besprechungen,
    Komplementärmedizin versuchen, Deinen ungebetenen Gast zu Deinen
    Gunsten zu beeinflussen, aber raten würde ich Dir unbedingt zu einer OP
    und würde mich da absolut der Meinung Deines kritischen Sohnes
    anschliessen.

    Söhne sind mitunter sehr hilfreich! Mein Sohn hat 2013 dafür gesorgt,
    dass ich nach einem Küchenunfall mit Rippenprellung in die Notaufnahme
    kam und nach Röntgen war da dann der 4 cm Rundherd zu sehen.

    Die OP habe ich nur so lange geschoben, bis alle Untersuchungen abgeschlossen waren und ich eine angesehene Klinik fand.

    Ohne diese OP würde ich hier wohl gar nicht mehr schreiben können, denn
    der Tumor hätte wegen Kontakt zum Lungenfell dieses binnen Kürze
    durchbrochen und das hätte ein ganz anderes Staging zur Folge gehabt.

    Vielleicht überdenkst Du mal Deine Einstellung.

    Ich bin keine Schulmeisterin, sondern Sozialarbeiterin und selbst betroffen.

    Gruss Renate

    Und ich möchte dagehtnochwas unbedingt beipflichten.

    Gruss Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    Ich danke Euch beiden für die Antworten.
    Ja, die Biopsie war entsprechend positiv auf Adeno, hoch differenziert, muzinös. Ob ein Lymphknoten doch befallen ist, würde man nur nach einer OP sehen, im Moment sieht man da nichts, was nicht heißt, dass die ohne Befund seien. . Laut Aussage der Ärztin ist quasi das Damoklesschwerts eines Rezidivs bei Lunge stetig vorhanden, sie hätten einen Fall wie den meinigen, ohne Lymphknotenbefall, in dem sogar nach 12 Jahren der Krebs wieder gekommen ist. Eine wirkliche Heilung kann sein, kann aber auch nicht sein.
    Wenn der Tumor gewachsen ist, lasse ich mich auch operieren, trotz der wenig günstigen Prognosen, trotz meines Gefühls, meinen Körper zu verstümmeln, aber wäre dann besser als abzuwarten.
    Nun, ich mache sehr sehr viel alternativ, über Ernährung, Sport, Wald, pro Tag bin ich bestimmt 7 Stunden nur mit meiner Gesundheit beschäftigt, was ich mir nur erlauben kann, weil meine Eltern mich finanziell unterstützen und weil meine Kinder schon erwachsen und außer Haus sind. Zumindest meine Energie steigt mit jedem Tag.
    Die neuen Medikamente, die es bei Krebsbehandlung gibt, sind halt für Lunge noch nicht da, aber setzen alle dabei an, dass der Körper mit seinen gesunden Zellen den Krebs als solchen erkennt. Also VERSUCHE ich, mein Immunsystem zu stärken, die Angiogenese bei den Krebszellen zu unterbinden und Tumorstammzellen zu bekämpfen mittels Ernährung (siehe Grundlagenforschung zu Krebs und Ernährung der Uni Heidelberg). Ob das alles, was ich gemacht habe, einen Wert hatte, oder völlig sinnlos was, werde ich am Donnerstag wissen.
    Ich möchte halt GANZ gesund werden, nicht nur durch die OP eine Pause haben- wie lange auch immer...
    Natürlich ist das - nun ja- vermessen... gerade in den Augen von Menschen, deren Krebs inoperabel ist...
    Andererseits habe ich schon immer großen Wert auf Gesundheit gelegt und will vielleicht einfach nicht glauben, dass mein Körper sich nimmer selbst helfen kann.
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo @Angelika7 ,

    des Menschen Wille ist sein Himmelreich, deshalb werden von mir auch keine Ratschläge kommen. Ich möchte Dir aber eine Geschichte erzählen:

    Ich kann von einer Frau berichten, die beruflich Heilpraktikerin war, sich Reiki-Meisterin sowie spiritueller Coach nannte. Die Tumorlage und -größe in der Lunge schloß eine Operation aus.

    Sie begann mit Ernährungsumstellung, nutzte Klangtherapien und griff alles an "Alternativen" auf, die sich boten. Von Aprikosenkernen bis zu "Konfliktlösungen", von russischen Heilmitteln bis zu MMS. Zudem war sie felsenfest davon überzeugt, daß sie mental ihre Krebszellen in Schach halten konnte und diese durch ihre energetische Arbeit und Meditation zum Rückzug bewegen würde. Da sie beruflich das Thema Gesundheit zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht hatte, war sie von dem Erfolg überzeugt.

    Nichts hat geholfen, der Krebs breitete sich aus und sie verstarb. In den letzten Wochen ihres Lebens erkannte sie, daß ihre Energetikarbeit absolut nichts gebracht hatte.

    *************************************

    Natürlich gibt es auch Menschen, die alle Mittel der evidenzbasierten Medizin in Anspruch nehmen können und dennoch an ihrem Krebs versterben, da kann man auch nichts schön reden. Aber zum Schluß bleibt immer die Frage, ob man hätte überleben wollen und alles dafür getan hat.

    Für mich persönlich galt:
    Tot ist tot und diese Tatsache wird nicht besser, wenn ich mit meinen Haaren und mit einer vollständigen Lunge (sofern man davon bei einem Tumorgeschehen überhaupt sprechen kann) schön aufgebahrt bin. Wenn ein Tumor im Körper wächst, ist man nur anfangs äußerlich unversehrt, aber innerlich wird man zerstört. Ich wollte für mich die Gewißheit haben, alle Optionen wie Operation und Chemotherapie in Anspruch genommen zu haben, wohlwissend, daß es für nichts Garantien gibt, zumal meine Prognose mehr als schlecht war. Mir wurden bisher 12 Jahre bei guter bis sehr guter Lebensqualität geschenkt (was nicht wenige Menschen hier im Forum bestätigen können) und bin mehr als gut zu Fuß unterwegs (was wiederum auch viele bestätigen können, die meinen ausdauernden Schnellschritt kennen) und ich bin dankbar dafür, denn mit damals 47 Jahren wollte ich noch ein wenig was vom Leben haben, denn der Tod dauert definitiv länger.

    Ich glaube, daß hier im Forum jeder die Chance einer Operation ergreifen würde, aber schlußendlich ist es Deine ureigenste Entscheidung.

    Dir alles Gute,
    Anhe


    P.S. Eine Freundin von mir (wir gingen zusammen schon zur Schule) verstarb übrigens an Gebärmutterkrebs, weil sie - auch Heilpraktikerin - auf ihre energetische Arbeit vertraute. Meine Frage, warum sich Krebs gebildet hat, wenn sie doch immer "in ihrer Mitte" ruht und ihren Körper mit Energie regelmäßig reinigt, konnte sie nicht beantworten.
    Dum spiro, spero - Cicero
    Wenn er gewachsen ist, lasse ich mich auch operieren... so ist das ja nicht. Deine 12 Jahre machen mir Mut..... danke.
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    ich frage mich gerade, ob Du nicht einen Denkfehler machst. So viel ich weiß, können solche Tumore immer streuen, auch, wenn sie um ein paar mm geschrumpft sind. Klar, je größer, desto wahrscheinlicher, aber es ist meines Wissens nicht so, dass nicht wachsen auch gleichzeitig nicht streuen bedeutet.Frage da bitte auf jeden Fall mal nach-nicht, dass Du Deine Entscheidungen triffst, weil Du von etwas ausgehst, was gar nicht so ist.

    Der Tumor meines Mannes (auch Adeno und Lunge) hatte bereits in den anderen Lungenflügel gestreut, als man ihn entdeckte, und da war er unter 2cm groß.

    Jedenfalls ist meiner Meinung nach so ein Tumor im Körper echt eine tickende Zeitbombe, der man deshalb eben möglichst wenig Zeit geben sollte, noch weiteren Schaden anzurichten.

    Ich glaube, ich verstehe aber schon, was Du meinst und lese daraus, dass Dich das sehr erschüttert, dass Du Deinem eigenen Körper gerade nicht mehr vertrauen kannst.Und ich vermute, Du versuchst dieses Vetrauen gerade wieder her zu stellen. Kann das so sein ?

    Ich finde es gut, dass Du Dich so gut informierst. Denn wenn man solche Entscheidungen trifft und die Verantwortung dafür vor sich selbst übernehmen muss, dann sollte man eben auch Alles wissen, was dafür erforderlich ist. Ich finde es also sehr mutig, dass Du so genau nach Heilungschancen nachgefragt hast etc.

    Trotzdem würde ich Dir vielleicht raten, mal nach Statistiken zu schauen und dann noch mal abzuwägen, wie die Chancen mit einem unbehandelten Lungenkrebs stehen. Statistiken sagen zwar nichts über Dich aus, aber für die meisten Menschen treffen sie eben doch annäherungsweise zu. Und so ganz solltest Du da vielleicht doch nicht dran vorbei schauen, wenn Du Dich entscheiden musst.

    Ich glaube im Übrigen sehr wohl, dass man mit eigenen Bemühungen den Verlauf beeinflussen kann. Ich glaube allerdings nicht, dass das ausreicht, um einen Tumor "weg zu machen".

    Ich denke jedenfalls, dass es gut ist, wenn Du Fragen stellst und offen für Antworten bleibst.

    Ich wünsche dir, dass Du die beste Entscheidung für Dich findest und wünsche Dir, dass Du Deinen Körper trotz allem lieb haben kannst und ihm alles geben kannst, was gut für ihn ist.

    Viele liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Angelika,

    ich wäre froh gewesen, wenn ich damals bei meiner Erstdiagnose die Option der Operation gehabt hätte.
    Warum gehst du davon aus, dass nach der Operation der Krebs wiederkommt, nur weil es die Statistiken sagen? Dann musst du aber auch den Statistiken vertrauen, die sagen, wenn du nichts tust, wird der Krebs auf jeden Fall streuen.
    Ich lebe nun schon seit 3 Jahren mit dem Krebs in mir. Metastasen und befallene Lymphknoten inklusive. Ich habe gute und schöne Zeiten und auch Zeiten wo es mir nicht so gut ging. Aber es ist immerhin Lebenszeit. Tot ist tot. Und ich möchte noch ein bisschen länger bei meiner Familie bleiben.

    Ich bin ab Montag wieder im Gautinger Krankenhaus auf der Station A1. Wenn du Lust hast können wir uns dort gerne treffen. Ich bin 55 Jahre alt. Ich werde momentan mit einer Immuntherapie behandelt, die allerdings einiges an Nebenwirkungen hat. Da ich seit einiger Zeit Katheter in der Pleura liegen habe (Pleuraergüsse), müssen diese in Gauting geprüft werden.Melde dich bei mir, wenn du Lust auf ein Treffen hast.
    Liebe Grüße
    Andrea

    Mayana schrieb:

    Ich glaube, ich verstehe aber schon, was Du meinst und lese daraus, dass Dich das sehr erschüttert, dass Du Deinem eigenen Körper gerade nicht mehr vertrauen kannst.Und ich vermute, Du versuchst dieses Vetrauen gerade wieder her zu stellen. Kann das so sein ?


    - ja, das ist für mich sicherlich ein großes Problem und vor allem, dass ich meinem Körper NACH einer möglichen Operation noch weniger
    trauen werde... -

    - dann noch mal abzuwägen, wie die Chancen mit einem unbehandelten Lungenkrebs stehen

    - nun, ich sehe das durchaus so, dass ich meinen Krebs "behandle" , ich mache jede Menge, das meiste davon ist wissenschaftlich anerkannt- ob die Fülle ausreicht, werde ich morgen wissen...

    Als ich das mit den Tumorstammzellen bei Lunge kapiert habe, wurde mir klar, dass ich eine Heilung möchte und nicht mein restliches Leben das Damoklesschwert über mir, dass der Tumor über eine einzige Stammzelle, die ja vor allem bei Lunge so gefährlich sind, wieder neu ausbrechen kann-------- und möglicherweise habt Ihr alle Recht und es ist vermessen, zu versuchen, meinem Immunsystem
    beizubringen, Krebszellen wieder als solche zu erkennen, morgen werde ich das Resultat sehen....trotzdem vielen Dank mayana

    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Angelika7“ ()

    Liebe Andrea,
    wenn ich am Montag nicht operiert werde und noch in der Klinik bin, würde ich mich über ein Treffen freuen.
    Und ich finde das gut, dass du deinen Krebs schon 3 Jahre in Schach hältst.
    Ich habe vor allem bei meiner Tante gesehen, was Chemo aus einem Menschen macht und habe damals gedacht, das würde ich bei mir niemals zulassen. Und natürlich denke ich, dass Körper und Seele zusammenhängen.
    Wenn eine OP eine wirkliche Gesundung bringen würde, hätte ich die auch gleich gemacht. Aber generell niemals sagen zu können, ich bin gesund?? IMMER Angst haben zu müssen? Da bin ich das Risiko mit den 6 Wochen eben eingegangen in vollem Bewusstsein...
    Und natürlich hoffe ich das Beste und aus deiner Situation heraus verstehe ich, dass du sagst, mein Gott, was hat sie denn, in ihrer Situation möchte ich stecken....

    und es ist natürlich nicht so, dass ich NICHTS tue, ich bin täglich sehr viele Stunden nur für meine Gesundheit beschäftigt, eine Heidenarbeit...aber jeder einzelne Schritt davon tut mir gut, wenn ich weiß, dass ich statistisch damit meine Überlebenschancen erhöhe und ich fühle mich nicht ganz so schrecklich hilflos und ausgeliefert.

    Für deine Therapie wünsche ich dir das Allerbeste... und du hast mir doch das Gefühl vermittelt, dass mein Fall ja SO schlimm gar nicht ist... danke dir
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    wenn der Krebs morgen weg ist, hast Du Recht. Falls nicht und selbst wenn der Tumor geschrumpft sein sollte, dann hat Du immer noch keine besseren keine Heilungs-Chancen. Denn Tumore können, wie gesagt, meines Wissens jederzeit streuen. D.h., solange das Ding noch im Körper ist, kann das passieren. Und je länger das im Köper ist, desto wahrscheinlicher wird es auch. Und dieses Risiko ist halt nicht nur abhängig von der Größe. Frag da morgen noch mal nach.
    Wenn der Tumor draußen ist, kann er hingegen nicht mehr streuen.

    Wenn er streut, hast Du keinerlei Heilungschancen mehr. Denn um Heilung geht es bei Dir ja.

    Liebe Angelika, du kannst tatsächlich niemals sagen, dass Du gesund bist und dass Du kein Risiko hast, an einer Krankheit zu versterben. Auch ohne Krebs nicht. Das ist halt die folge, wenn man älter wird, dass der Körper mehr Schwachstellen bekommt. Das kann man mit überhaupt keiner Therapie verhindern. Das Risiko, in ein paar Jahren wieder an Krebs zu erkranken, bleibt trotzdem. Du hast ja nicht nur eine Lunge, sondern noch etliche andere Organe. Selbst wenn Du dich bis zum Rest Deines Lebens nur mit Deiner Gesundheit beschäftigst, ist der Rest Deines Lebens irgendwann vorbei. Es hilft also Alles nichts..

    Wir müssen alle mal sterben-die große Frage ist nur, wann. Und mit einem, nennen wir es mal pseudo-behandelten Lungenkrebs rückt das "wann" echt in sehr greifbare Nähe. Jedenfalls besteht das Risiko halt weiter, solange der Tumor im Körper ist. Bei meinem Mann hat er ins Gehirn gestreut, das man ganz schlecht mit irgendeinem Mittel oder Medikament erreichen kann. Egal ob pflanzlich oder energetisch oder chemisch. Tumore sind manchmal sehr heimtückisch.

    Ich wünsche Dir ganz doll, dass Du Dich damit abfindest, dass sich ein Körper nicht bis ans Ende aller Zeiten selbst wehren kann. Sonst würden wir ja alle nie sterben.

    Ich drücke Dir trotzdem feste die Daumen für morgen.
    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Mayana,
    wenn er zurück gegangen wäre, so wäre mein Körper in der Lage gewesen, Krebszellen wieder als solche zu erkennen und nur so wäre eine wirkliche Heilung gelungen.
    Aber da mein Tumor nun dieselbe Größe hat wie vor 6 Wochen, steht am Dienstag mein OP-Termin an. Leider.
    Ich bin nicht glücklich darüber, mein Gefühl sagt absolut NEIN, aber mein Verstand sagt, es muss sein.
    Wenn die OP gut geht - auch das ist schließlich keine Selbstverständlichkeit- habe ich 40 % auf 5 Jahre, sofern alle Lymphknoten ok sind...
    aber aus irgendeinem Grund ist es wohl nötig, dass ich ab sofort ständig mit dem Gedanken an Den Tod leben muss.
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Ich denke, ab einem gewissen Alter macht man die Erfahrung, dass das Leben schnell vorbei sein kann. Aber auch daran gewöhnt man sich und denkt nicht 24/7 nur daran, dass man bald sterben könnte.

    Ich frage mich, wie Du es bisher geschafft hast, über die Straße zu gehen oder gar Auto zu fahren. Nie einen Unfall gesehen? Nie selbst in einen Unfall verwickelt gewesen? Nie mal gestolpert und die Treppe runtergefallen? Dein Leben war schon immer in Gefahr, noch bevor Du den ersten Atemzug gemacht hast.
    Liebe Angelika,

    puuuh... zumindest ist er nicht gewachsen in der Zeit-das ist schon mal gut.
    Und ich freue mich für Dich, dass Du den Entschluss gefasst hast, Dich operieren zu lassen.
    Und ich kann das so gut verstehen, dass sich Alles in Dir wehrt-meine Güte-innerhalb ein paar Wochen steht Deine Welt auf einmal Kopf-wer würde da freundlich nicken und nicht versuchen wollen, sie wieder heile zu machen ?
    Es hat etwas von nicht wahrhaben wollen-ich würde das auch nicht wahrhaben wollen.
    Ich verstehe auch zu gut, dass Du denkst, der Tod gehört fortan zu Deinem Leben. Ich habe das selbst als Angehörige so empfunden, als mein Mann die Diagnose bekam. Als Betroffene ist das natürlich noch mal bedrohlicher.

    Weißt Du, nach der OP kannst Du glaube ich guten Gewissens darauf bauen, dass Du Deine Chancen über die 40% hinaus vergrößerst. Eben, weil Du bereit bist, so viel zu tun. Damit bist Du sicher in dem Maße eine Ausnahme. Mein Mann hat z.B. gar nichts an seinen Gewohnheiten verändert-und er hatte teils halt auch sehr ungesunde Gewohnheiten. Es ist auch sehr schwer, etwas zu ändern. Aber Du machst das-und ich glaube wie gesagt schon, dass man selbst mitkämpfen kann und den Verlauf beeinflussen kann.

    Aber raus muss das Ding erst mal-sonst nützt das Alles nichts.

    Schau, bei mir saß letzte Woche eine junge Frau und weinte, weil ihre Freundin mit 22 Jahren tödlich verunglückt ist. Das Leben ist einfach unberechenbar. Es hilft auch gar nicht, sich die ganze Zeit mit dem Tod zu beschäftigen-denn er kommt sowieso irgendwann. Für jeden von uns. Es ist viel besser, Du konzentrierst Dich auf Dein Leben. Mit der Zeit wird das bestimmt leichter-im Moment ist es durch den Schock wahrscheinlich kaum vorstellbar.
    Aber Du bist eine starke Persönlichkeit, und ich glaube schon, dass Du Deinen eigenen Weg mit der Zeit findest, damit umzugehen.

    Ich drücke Dir jetzt auf jeden Fall ganz doll die Daumen für die OP. Und ja-das kann wirklich gut gehen-die Schwester meines Mannes z.B. hat sich vor 4 Jahren auch so einer OP wegen Lungenkrebs unterziehen müssen-und ihr geht es echt wieder prima.
    Einen Schritt nach dem nächsten, liebe Angelika.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Danke Mayana,
    nein, die Welt stand Kopf als ich als sehr gesund und bewusst lebender Mensch die Diagnose bekam.
    Ich habe auch keine Angst vor der OP.
    Aber eben das sehr deutliche Gefühl (Bauch/Herz) meine Entscheidung sei falsch. Im Grunde mache ich die OP nur wegen meines Freundes und meiner Kindern, sie würden mir große Vorwürfe machen, wenn ich sie nicht machen lassen würde.
    Aber ich für mich habe ein miserables Gefühl, mir ginge es erheblich besser, wenn ich sie absagen würde.
    Aber so siegt der Verstand über meine innere Stimme und so habe ich noch nie in meinem Leben gehandelt, gegen mein Gefühl zu handeln...
    Da ich ein sehr gläubiger Mensch bin und einmal eine Gottes-/Liebeserfahrung gemacht habe, habe ich auch keine Angst vor dem Tod, auch wenn ich gerne , sehr gerne, lebe.
    Danke für deine Worte
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    leider bin ich seit Donnerstag im Dachauer Krankenhaus und kann somit am Montag nicht in Gauting sein.
    Die Nebenwirkung Durchfall war zum Schluss so schlimm, dass ich eine Collitis bekommen habe, die jetzt mit Cortison behandelt wird und überwacht werden muss.
    Ich finde es aber gut, dass du dich am Dienstag operieren lässt. Sei froh, wenn der Scheiß rauskommt. Bei mir hat der Tumor ja gestreut, hab Knochenmetastasen und Metastasen in der Pleura, dadurch auch immer Pleuraflüssigkeit. Ich werde am Dienstag fest an dich denken. Wenn du möchtest bleiben wir in Kontakt und wenn ich dann nach Gauting gehe, bist du ja vielleicht noch da und wir können uns treffen.
    Übrigens habe ich eine sehr gute Bekannte, die an ganz agressivem Brustkrebs erkrankt ist. Sie hat ihr Leben lang ganz gesund gelebt und ist seit vielen Jahren strenge Veganerin und trotzdem ist sie so schwer krank geworden. Ich will damit nur sagen, dass auch gesundes Leben nicht immer was nützt. Aber ich denke auch, dass ich durch meine gesunde Ernährung, meine vielen Spaziergänge mit meinem Hund und meine positive Einstellung, mein Leben so lange erhalten konnte. Hilft bestimmt. Also alles Liebe und alles Gute in Gauting
    Andrea
    Dann wünsche ich dir das Allerbeste... sicher macht die Einstellung auch viel aus, ist ja bereits wissenschaftlich bewiesen, vielleicht klappt das noch in Gauting, wir werden sehen, danke für deine guten Wünsche...
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    so war das auch nicht gemeint, dass ich denke, man müsse nur gesund genug leben, dann würde man nie krank. Das ist ja Quatsch-sonst hätten wir ja ganz viele Leute, die mindestens 300 Jahre alt werden. Also ich glaube, verhindern kann man Krankheit dadurch nicht, und ich glaube, dass Vieles eben einfach unberechenbar oder Pech oder Schicksal oder was auch immer ist.

    Ich glaube aber andererseits auch nicht, dass man selbst überhaupt nichts tun könnte, um die Chancen zu verbessern. In dem anderen Forum z.B. schrieb viele Jahre eine Frau, die auch Lungenkrebs hatte und die gerne Golf spielte. Also frische Luft und viel Bewegung hatte. Sie hat das ganz lange geschafft, dem Krebs die Stirn zu bieten, obwohl sie als nicht heilbar galt.
    Ja, und bei Andrea ist es jetzt auch so, dass sie dem echt etwas entgegen setzt.

    Also mir würde das ähnlich gehen, wie Dir. Mit dem Herzen überzeugt wäre ich wohl auch nicht von so einer OP. Einfach, weil man das doch Alles mit dem Herzen gar nicht fassen kann. Und die innere Stimme da überhaupt nicht mehr mit Schritt halten kann. Aber es ist gut, wenn manchmal auch der Verstand siegt. Und ich finde es toll, dass Du Rücksicht auf Deine Lieben nimmst. Mein Mann war in gewisser Weise nicht so rücksichtsvoll, weil er halt so gar nichts getan hat, um seine Chancen zu vergrößern. Etliche Ärzte haben gesagt, er müsse aufhören, zu rauchen, und er müsse seine Ernährung auf Cholesterin-arm umstellen. Schon x Jahre vor der Diagnose. Er müsse sich bewegen usw. Hat er Alles nicht gemacht-und manchmal war ich richtig wütend auf ihn, weil sein Leid ja auch Unseres war. Und deshalb finde ich das also toll, dass Du die OP jetzt halt auch für Deine Kinder machst.

    Ich wünsche Dir Alles nur erdenklich Gute !

    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe angelika,
    was bin ich froh, dass du dich jetzt am dienstag operieren läßt.
    meiner eher rationalen meinung nach tust du damit einen entscheidenden schritt, dem Mistvieh die stirn zu bieten.
    Ich denke ganz fest an dich, dass es zu einem positiven Ende kommt
    .vielleicht hast du es mit der OP gerade noch vor der metastasenbildung geschafft..

    gauting mit seinen patienten ist immer in meine Gebete eingeschlossen.

    Herzlichst
    LIZ
    Augen zu und durch! 8)
    .vielleicht hast du es mit der OP gerade noch vor der metastasenbildung geschafft..

    Liebe Liz,
    eine Metastase habe ich laut CT keine, zumindest keine, die so groß ist, dass sie erkennbar wäre.
    Lymphknoten wird sich zeigen, ob sie da eine entartete Zelle finden, falls sie eine finden, war in meinen Augen die OP umsonst, vielleicht rührt ja davon mein Gefühl, es sei falsch....
    Mayana,
    dein Mann hätte 15 Jahre Nichtraucher sein müssen, um dieselbe Erkrankungsquote zu haben wie ein genereller Raucher, insofern besteht die Frage, ob das dann noch etwas genützt hätte, aber ich kann SEHR gut verstehen, dass es dir lieber gewesen wäre, er hätte es mit allen Mitteln versucht. Als meine Tante 3 Jahre mit dem Krebs kämpfte, nahm sie ernährungstechnisch nur sehr wenig von dem an, was meine Mutter ihr sagte und brachte, das war für meine Mutter sehr schwierig, für mich natürlich auch und bei dir war es dein Herzallerliebster, also noch viel näher, ich kann dich also sehr gut verstehen...
    und danke für deine verständnisvollen Worte
    liebe Grüße euch beiden
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo @Angelika7 ,
    zunächst wünsche ich dir alles erdenklich Gute für deine OP.
    Sofern ist nicht zu Komplikationen kommt, lässt es sich einigermaßen gut überstehen. Wenigstens Essen und Trinken, als wichtiger Bestandteil des Lebens, sind nicht betroffen. Die Luft wird wohl etwas knapp sein am Anfang, mit ein wenig Training lässt es sich aber ganz gut für das ruhige Leben wieder herstellen.
    Je nach dem wie aktiv du bisher gewesen bist, ist möglicherweise auch längerfristig mit einer Einschränkung zu rechnen. Das ist der Preis, es handelt sich aber auch um eine Krankheit mit einem sicher tödlichen Ausgang, wenn nicht gehandelt wird. Wenn gehandelt wird kann es auch daneben gehen, doch trotzdem liegt hier die Chance. Diese Krankheit ist keine Bagatelle, ist ist eine Zäsur und alls solche sollte sie auch persönlich gehandhabt werden.
    Ich hatte so den Eindruck, dass du die Diagnose gerne 100%ig hättest. Die Frage nach, wie weit ist die Krankheit entwickelt, was sind genau meine Chancen? Diese Sicherheit kann dir keiner geben, außer dass du bei Nichtbehandlung mit sehr hoher Sicherheit bald das zeitliche segnest.

    Nochmal alles Gute für Morgen und die folgenden Tage.

    Viele Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    SO, ich haben eben auf meinen Wunsch hin die CT-Bilder gesehen, im Vergleich, die sind genau umgekehrt, echt verrückt. Also, vor 6 Wochen unten kaum, oben sehr dicht, jetzt genau andersherum, sehr verrückt, Größe gleich wie vor 6 Wochen...
    Zu Lymphknoten kann man ohne Biopsie nix sagen, ich lasse mir die nicht rausnehmen, nur die, die bei OP im Weg sind, sofern mein Entschluss zur OP morgen noch steht ?( , und wenn ich mir die rausnehmen lassen würde, könnte man eh nur sagen, ob ich 40 % Überlebenschance habe oder eben keine auf 5 Jahre gesehen, also lasse ich das, da es bei mir (nehme auf keinen Fall Chemo) keinerlei therapeutischen Nutzen haben würde.
    ich gehe heute in den Wald, laufen und dann in die Kapelle und wenn ich dann für die OP immer noch so miserables Gefühl habe, muss ich die schmeißen...
    Grüße Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Entschuldige bitte - aber wie kommst du auf die 40 Prozent? Das widerspricht allen gängigen Statistiken. Nach den (eher spärlichen) belastbaren Informationen, die du hier gegeben hast, befindet sich dein Tumorgeschehen im Stadium Ib, sollten sich eventuell Lymphknotenmetastasen ergeben, im Stadium IIA. In beiden Fällen sind die 5-Jahres-Überlebensraten deutlich höher.
    Es grüßt die Hexe.
    Ich habe nachgelesen, liegen für Adeno bei 43 %. und die Ärzte haben mir da nicht widersprochen...

    Bin gestern Abend ohne die heutige OP heim gegangen, ich konnte nicht gegen das miserable Gefühl an, zumal ich die CT-Bilder gesehen habe...
    das Risiko kenne ich, also bitte keine Belehrungen...
    liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Wo immer du nachgelesen hast - aber eine Zahl von 43 % ist erst recht absoluter Unfug, sowas kann allerhöchstens bei einer einzelnen Studie herauskommen. Kein seriöser Wissenschaftler würde so etwas als allgemeine durchschnittliche Überlebensrate angeben; seriöse Aussagen dazu bewegen sich immer in Intervallen.

    (Und ich schreibe das hie​r nicht um dich zu "belehren", sondern damit andere hier nicht etwa unwidersprochen auf solchen Blödsinn treffen. Für dich gilt, was Anhe oben bereits schrieb: "des Menschen Wille ist sein Himmelreich".)
    Es grüßt die Hexe.
    Liebe Angelika,

    geht es Dir denn heute, nachdem Du die OP abgesagt hast, besser ?
    Für mich als Fremde ist Deine Entscheidung schwer auszuhalten-ich frage mich, warum Du Dein Leben so vollkommen kampflos aufgibst ?
    Ich denke, wenn Du bei Deinem Weg bleibst, dann gibt es kein Risiko mehr, sondern eher eine Sicherheit.

    43% Prozent klingt auf den ersten Blick erschreckend wenig-da hast Du schon Recht. Aber es ist immerhin fast die Hälfte aller Menschen, die sich in der gleichen Situation wie Du befanden. Das finde ich dann doch wieder so viel, dass ich das sehr bedauere, wenn Du diese Chance wegwirfst. Überlege mal, fast die Hälfte hat den Sch..x Krebs in diesem Stadium besiegt. Und in diese Statistiken gehen ja auch Menschen ein, die körperlich nicht so gut beieinander sind oder die schon sehr alt sind oder die weitere Erkrankungen haben. So, wie du Dich beschreibst, bist Du im Gegensatz dazu sehr fit und ja auch noch relativ jung.

    Vielleicht holst Du Dir noch mal irgendwo eine Zweitmeinung ein ? Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Klinik oder ein Krankenhaus, das Dir Dein miserables Gefühl etwas nehmen kann ?

    Als Alterantive fiele mir noch diese Immun-Therapie ein, die man in manchen Fällen machen kann. Die ist wohl auch nicht immer ohne Nebenwirkungen, aber eine Nachfrage bei Deinem Arzt oder eine Überlegung wäre es vielleicht wert ?

    Hmmmm, ich denke, dass sich solche miserablen Gefühle öfter mal im Leben einstellen. Sei es vor einer wichtigen Prüfung oder wenn etwas Schlimmes passiert, wie eine Kündigung oder eine Trennung etc. Aber sollte man tatsächlich, nur weil ein Gefühl gerade ganz schlecht ist, sein ganzes Leben wegwerfen ?
    Du weißt, dass sich Gefühle immer wieder ändern, dass sie Tagesschwankungen unterliegen, dass sie nicht unabhängig von der sonstigen Umgebung sind etc. Ich finde daher nicht, dass sie ein verlässlicher Indikator für so wichtige Entscheidungen sein sollten.

    Hmmm-jetzt habe ich wahrscheinlich doch zu viel geschrieben, oder ? Wie gesagt, für mich ist das ganz schwer auszuhalten.

    Liebe Grüße
    Mayana

    The Witch schrieb:

    Wo immer du nachgelesen hast - aber eine Zahl von 43 % ist erst recht absoluter Unfug, sowas kann allerhöchstens bei einer einzelnen Studie herauskommen. Kein seriöser Wissenschaftler würde so etwas als allgemeine durchschnittliche Überlebensrate angeben; seriöse Aussagen dazu bewegen sich immer in Intervallen.



    -- das Intervall heißt 5 -Jahres-Überlebensrate (also nicht 5 Jahre krebsfrei)-- bei Adeno in meinem Stadium, da ich für Lunge relativ jung bin und dazu noch Nichtraucher, ist die Quote sogar noch schlechter als bei einem älteren Raucher.
    Liebe Mayana,
    ja , es geht mir sogar erheblich !!! besser. Angst hatte ich nur vor der Reaktion meiner Lieben, am heftigsten war mein Freund, aber viele zeigten auch Verständnis. Vielleicht hätte ich mich operieren lassen, wenn der Tumor gewachsen wäre, aber: bei gleicher Größe, auch noch nach 10 Wochen, versuche ich es alternativ... und es ist keineswegs so, dass ich einfach aufgebe, im Gegenteil, ich werde körperlich das volle Programm weiter machen und seelisch meine Anstrengungen und Erkenntnisse zu beschleunigen versuchen.... eine OP bietet eine gewisse Hoffnung, aber bei weitem keine Sicherheit...
    ich werfe mein Leben nicht weg, sondern handle nur anders als andere, aber mit Sicherheit nicht weniger aktiv und zeitaufwändig....
    und ich habe SEHR viele Bücher gelesen, wie der Krebs funktioniert, lebt, und ich weiß, dass es um seinen enormen Zuckerbedarf geht und dass er das Immunsystem austrickst, beidem setze ich erheblichen Widerstand entgegen..
    und vielleicht spielt auch eine Rolle, dass ich als sehr gläubiger Mensch keine Angst vor dem Tod habe, auch wenn ich sehr sehr gerne lebe....
    ganz liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    bis zum Tod sind es noch einige Meter an Entfernung. Und genau, weil etwas dazwischen liegt, macht mir Deine Entscheidung solche Sorgen. Vor dem Tod an sich braucht man eigentlich auch keine Angst zu haben.
    Hmmm, es wäre ja jetzt unfair, Dir Angst zu machen, aber um es mal vorsichtig auszusprechen und doch deutlich: Es ist keinesfalls schön, an Lungenkrebs zu versterben, und auch der Weg dahin ist kein schöner. Ich weiß nicht, ob du Dir das vorstellen kannst, wie das ist. Vielleicht liest Du mal ein paar Beiträge in diesem oder in anderem Forum von den letzten Monaten des Lebens von Betroffenen, die irgendwann austherapiert waren.
    Du solltest in Deine Überlegungen miteinbeziehung, dass der Abschnitt zwischen Leben und Tod ja dennoch mit Inhalten gefüllt werden muss-und welcher Art die sind, liegt schon auch ein Stück in Deiner Hand.

    Liebe Grüße
    Mayana

    Mayana schrieb:

    Als Alterantive fiele mir noch diese Immun-Therapie ein, die man in manchen Fällen machen kann. Die ist wohl auch nicht immer ohne Nebenwirkungen, aber eine Nachfrage bei Deinem Arzt oder eine Überlegung wäre es vielleicht wert ?

    Hallo Mayana,​

    ich bitte dich, in unseren Fachsträngen solche Ratschläge zu unterlassen, wenn du nicht ganz genau weißt, was du da schreibst. Es gibt nicht eine einzige bei Adenokarzinomen der Lunge zugelassene Antikörpertherapie. Und in Studien und/oder Sonderprogramme (wie z. B. bei Anderl) werden ganz sicher keine Menschen aufgenommen, die mit einer simplen Operation (und eventuell nachfolgender Chemotherapie, die hier ja noch nicht einmal zur Debatte steht) eine sehr große Chance auf Heilung haben.
    Es grüßt die Hexe.
    Liebe Hexe,

    ja sorry, ich kenne mich da echt nicht aus. Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass es schon noch etwas anderes gibt, außer OP und Chemo (was Angelika ja Beides für sich ausschließt). Mein Mann wurde mit seinem Adeno schon auf alle möglichen Mutationen getsestet, und je nachdem wären sowohl die Heilungschancen als auch die Therapie-Empfehlungen Andere gewesen. Und eben nicht im jedem Fall hätte es Chemo bedeutet. Leider haben die Tests jedoch nicht die erhofften Ergebnisse gebracht-und damit war das Thema für uns auch abgehakt.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Mayana,
    fachlich muss ich The witch völlig Recht geben, so ist das bei Adeno -Lunge nicht.
    aber du hast geschrieben- in manchen Fällen, also stoße ich mich nicht dran, du hast es gut gemeint.
    Und The Witch hat nun einmal nicht die sanfteste Art, ihre Meinung kund zu tun, aber hier haben viele eben ein hartes Schicksal, welches den Menschen auch verändert, also nimm es ihr bitte nicht übel..
    Und ich arbeite ja sehr sehr stark an der Wiederauflebung meines Immunsystems, mal sehen...

    Ich habe schon Menschen beim Sterben begleitet, ich mache mir das keine Illusionen, das Ende bei Lunge ist immer schlimm, egal ob mit OP oder ohne, und mit Chemo kommen die Nebenwirkungen der Chemo eben noch hinzu, aber das weiß man ja vorher, dass man sich das unter Umständen längere Leben um diesen Preis erkauft. Im Übrigen freut mich das Leben seit der Diagnose um vieles Mehr als vorher, weil die Probleme, die ich vorab hatte, für mich nun keine Probleme mehr sind, es relativiert sich alles... ich genieße jedes Blümle, jeden Sonnenstrahl, jeden Tag, jedes Musikstück, etc...
    ganz liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Nee, nee,

    ich bin nicht böse. Ich kann mich nur erinnern, dass uns das so gesagt wurde und dass es ja auch diese Tests gab. Aber wie auch immer-für meinen Mann kam dann nur Chemo in Frage.
    Ja, und weil Du Chemo ja auch für Dich ablehnst: Es gibt ganz viele unterschiedliche Wirkstoffe, weswegen Chemo dann auch nicht gleich Chemo ist. Und es kann sein, dass man die recht gut verträgt. Meinem Mann war jeweils so 2-3 Tage übel, aber danach war es wieder gut. Noch nicht mal die Haare sind ihm ausgefallen.

    Ich meinte damit ja nur: Frage nach. Gründe Deine Entscheidungen nicht auf etwas, was Du vielleicht vor x Jahren mal bei jemand anderem erlebt oder gesehen hast. Mittlerweile ist vieles anders, und es gibt einfach mehr Möglichkeiten.

    Bei Dir wirkt diese Ablehnung halt so pauschal..

    ja, es ist in jeder Situation richtig, das Leben zu genießen. Ich würde Dir nur so wünschen, Du könntest es noch ganz lange so genießen. Deshalb meine Zeilen-ich meins ganz sicher nicht böse.

    Liebe Grüße
    Mayana

    Mayana schrieb:

    Mein Mann wurde mit seinem Adeno schon auf alle möglichen Mutationen getsestet, und je nachdem wären sowohl die Heilungschancen als auch die Therapie-Empfehlungen Andere gewesen.

    Das ist korrekt, hat aber​ nichts mit Antikörpern ("Immuntherapie") zu tun. Da handelt es sich um die sogenannten "targeted therapies", im Wesentlichen um diverse Kinase-Hemmer, die - ganz kurz gesagt - Einfluss nehmen auf die Signalübertragung in der Zelle. Aber auch diese werden nicht eingesetzt, wenn ein operabler Tumor nicht vorher entfernt wurde.
    Es grüßt die Hexe.
    Ah ja.. ja, dann habe ich das verwechselt. Wie gesagt, ich kenne mich da überhaupt nicht gut aus und hatte nur im Hinterkopf, dass es halt schon auch Alternativen geben kann, falls xyz.. keine Ahnung. Aber nachfragen würde ich da schon an Angelikas Stelle.
    Was wäre denn, wenn man diese Sachen selbst bezahlt ? Bekäme man sie dann auch, ohne bestimmte Voraussetzungen wie Nicht-Operabilität erfüllen zu müssen ? Nicht anerkannte Therapien muss man schließlich auch selbst bezahlen, und bevor ich mich in die Hände eines Kurfuschers begeben würde, bei dem ich sicher nicht weniger zahle, wäre das ja vielleicht auch eine Möglichkeit, eine seriöse Therapie selbst zu zahlen, aber dann eben auch zu bestimmen, was man will ? Geht das ?

    Verstehe mich nicht falsch-ich würde den Ratschlägen der Ärzte folgen, weil es nun mal Erfahrungswerte gibt, wie da nun am Besten zu verfahren ist und was die Aussichten maximal verbessert. Aber wenn jemand "nein" dazu sagt, dann muss man das ja hinnehmen (auch, wenns echt schwer fällt).

    Nur dann so Hokuspokus-Sachen wie zuckerfreie Ernährung als Alternative zu wählen, kann es doch nicht sein ?
    Eine nahe Verwandte von mir hatte unheilbaren Krebs. Eine OP wäre nicht möglich gewesen, und weil sie immer schon Medikamente jeder Art abgelehnt hat und auf dem Heilen mit Kräutern und Natur etc bestand, kam Chemo für sie auch nicht in Frage. Sie hat sich dann in die Hände eine Quacksalbers begeben, der für richtig teures Geld eine Sauerstofftherapie mit Heilungs-Versprechen angeboten hat. 3 Mal in der Woche hat sie sich dahin geschleppt, ihr ganzes Erspartes dabei ausgegeben (sie war eher arm) und ist ein paar Monate später dann gestorben. Deshalb halte ich um so weniger von Leuten, die Heilungsversprechen für viel Geld machen.

    Dann doch lieber irgendwas Seriöses selbst bezahlen und dafür auch selbst bestimmen ? Jedenfalls würde ich da mal nachfragen, liebe Angelika. Sonst fällt mir auch nichts mehr ein, außer: Lass Dich operieren und nimm Deine fast 50% Chance wahr.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Benutzer-Avatarbild

    Beitrag von „mausi69“ ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    Liebe Mayana,
    bei Chemo ist es eben so, dass auch gute Zellen, notwendige absterben, weil die Chemo eben Zellen tötet und nicht zwischen guten und Bösen unterscheidet. Für MICH ist es so, dass ich eben KEINE Hautschmerzen haben will, keine Nagelschmerzen, nicht haben will, dass ich wegen einer Chemo kaum mehr was essen kann, dass mein komplettes Darmsystem mit guten Bakterien ruiniert wird, mein Immunsystem, das eh schon Krebszellen nicht erkennen kann, noch mehr ruiniert wird, ich halte das für kontraproduktiv. In meinem Dorf, aus dem ich komme, haben bestimmt 20 Menschen Chemo bekommen, alle tot, gut, sie haben vermutlich länger gelebt als ohne, aber Heilung durch Chemo kenne ich persönlich keinen einzigen Menschen. Und all die Schmerzen von der Chemo, nur damit ich länger lebe? das möchte ich nicht. Aber gut, meine Kinder sind erwachsen, ich weiß nicht, wie ich da vor 15 Jahren entschieden hätte.
    Und noch was: zu der kohlehydratfreien Ernährung läuft eine Studie (an der ich NICHT teil nehme), die laut Auskunft eines Professors an der Uni München beim Krebsinformationstag für Patienten viel versprechend aussieht, ABER: um das als Studie abschließen zu können, fehlen denen die Leute, auf deutsch, es gibt kaum Krebskranke, die das durchziehen wollen, weil es natürlich eine komplette Ernährungsumstellung bedeutet, also Hokuspokus ist das nicht.
    Und noch was: wenn du unter Uni Heidelberg googelst, zusätzlich Grundlagenforschung , Ernährung und Krebs eingibst, wirst du dort herausfinden, dass vieles an der Ernährung sehr wohl den krebs am Wachsen hindern oder zumindest behindern kann.
    Und zu deiner Beruhigung: Ich mache keine Sauerstofftherapie und da ich kein Geld habe, kann ich das auch niemandem hinterher werfen. was auch seine Vorteile hat :D . Ganz liebe Grüße Angelika

    Grüße dich Mausi,

    das erste CT war am 13.8., das "positive" Ergebnis bekam ich am 24.8. am 16.9. bekam ich das nächste CT, da war der Tumor 3 mm weniger Umfang und weniger dicht, und jetzt am 30.10. Größe und Dichte unverändert. Ich hoffe, ich habe damit diese Unklarheiten beseitigt. Deinen Ärger verstehe ich nicht, denn ich habe extra einen neuen, eigenen Thread aufgemacht, weil ich niemandem auf die Füße treten will und würde NIEMALS in einem anderen etwas Negatives zu Chemo oder Bestrahlung schreiben, dazu akzeptiere ich die Entscheidung eines jeden Einzelnen zu sehr.
    Und ich habe natürlich auch jede Menge Ängste und Ungewissheit und hoffe, hier jemanden zu finden, der mich zumindest verstehen kann, denn dass mein Weg gefährlich ist, ist mir klar. Aber es ist doch nicht so, dass hier gemäß Nutzungsbedingungen man nur über OP und Chemo und Bestrahlung schreiben darf, sondern es ist ein Forum für Betroffene, die Austausch suchen oder Hilfe brauchen oder einfach jemanden suchen, der sie mit ihren Ängsten verstehen kann. Also lies doch einfach meinen Thread nicht mehr und du wirst dich nimmer darüber ärgern. Das mit deiner Mama tut mir sehr leid...
    und ich kann verstehen, dass du denkst, wenn die doch meine Chancen gehabt hätte....
    aber einfach ist das Ganze für mich doch auch nicht.
    Und da mir der Tonfall von Witch gegenüber Mayana eben aufgefallen ist, wollte ich Mayana zu verstehen geben, dass ich ihre Nachfrage keineswegs verurteile, geschweige denn mit diesen Worten.
    Und ich habe kein Problem damit, wenn manche Menschen mich net mögen, denn ich habe derzeit andere Probleme ^^
    da sehe ich eben manchen Kommentar als Toleranzübung an, oder denke mir, wer weiß, wie verzweifelt der Mensch im Moment ist....
    dadurch kann ich das gelassen nehmen, ich wünsche dir Alles Gute
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Mayana schrieb:

    Was wäre denn, wenn man diese Sachen selbst bezahlt ? Bekäme man sie dann auch, ohne bestimmte Voraussetzungen wie Nicht-Operabilität erfüllen zu müssen ? Nicht anerkannte Therapien muss man schließlich auch selbst bezahlen, und bevor ich mich in die Hände eines Kurfuschers begeben würde, bei dem ich sicher nicht weniger zahle, wäre das ja vielleicht auch eine Möglichkeit, eine seriöse Therapie selbst zu zahlen, aber dann eben auch zu bestimmen, was man will ? Geht das ?

    Erstens würdest du dabei ​ganz schnell ganz arm - eine Monatsration Tarceva kostet knapp 3000 Euronen, mit Xalkori liegt man bei gut 6000 Euro (und wir sprechen hier von Medikamenten, die jahrelang durchgängig genommen werden müssen). Zweitens müsstest du erstmal einen Arzt finden, der das mitmacht. Da eine solche Behandlung gegen alle Leitlinien wäre, würde das kein seriöser Mediziner tun - allein schon aus begründeter Angst vor Haftungsproblemen. Und drittens sind all diese Medikamente an bestimmte Ausprägungsformen des Tumors gebunden, wie du ja selbst schon angemerkt hast - es müssen bestimmte Mutationen vorliegen, damit die Wirksamkeit eine bestimmte Wahrscheinlichkeit erreicht.
    Es grüßt die Hexe.
    Liebe Hexe,

    vielen Dank, also ist das unrealistisch.
    Mit der Behandlung gegen die Leitlinien möchte ich noch kritisch anmerken, dass ich es für ethisch nicht vertretbar halte, jemandem eine Therapie zu verwehren, wenn er eine andere Therapie ablehnt. Also so eine OP ist vielleicht wirklich nicht jedermanns Sache, und nur weil man das ablehnt, dann zu sagen: "Na gut, dann gibt's die anderen guten Sachen eben auch nicht", finde ich schon bedenklich. Aber Du hast die Leitlinien ja nicht gemacht ;). Also jedenfalls danke.

    Liebe Mausi,

    so wie ich das jetzt heraus lese, ist Angelika sich ja keinesfalls so ganz sicher. Jedenfalls ist sie jetzt innerhalb kurzer Zeit schon mehrmals hin- und her gekippt mit ihren Entscheidungen. Was ich schon auch ein Stück weit verstehen kann. Ich weiß nicht, ob Du dich daran erinnerst, was das für ein Gefühlscocktail war, als die Diagnose bei Deiner Ma kam. Und wenn man selbst betroffen ist, ist das sicher noch mal heftiger. Ich glaube, man darf da nicht immer erwarten, dass jemand ganz geradlinig, aufgeräumt und zielsicher entscheidet, dass er jetzt xyz will. Jeder Mensch ist anders und geht anders mit sowas um. Und ich halte es für normal, dass man erst mal sortieren muss, was es für Möglichkeiten gibt und sich deshalb austauschen möchte. Jemanden dann zu fragen, was er in einem Forum sucht oder ihm zu unterstellen, ein Fake zu sein, halte ich für kontra-produktiv. Ich denke mir: Vielleicht kippt sie ja noch mal, und läßt sich übermorgen dann doch operieren. Diese Chance sollte man doch jemandem durch Ausgrenzung nicht nehmen, oder ?

    Liebe Angelika,

    jaja, ich weiß schon, dass es dazu Studien gibt. Allerdings geht es da wohl nicht darum, Krebs alleinig durch Ernährungs-Umstellung heilen zu wollen, oder ? Sondern klar, es gibt wirklich ein paar Angewohnheiten, auch Essgewohnheiten, mit deren Veränderung man eine Therapie vielleicht verstärken oder unterstützen kann. Das glaube ich ja gerne. Aber Du wirst den Tumor nicht los alleine dadurch, dass Du auf Zucker oder Kohlenhydrate verzichtest. Schon etliche Jahre gibt es Ernährungs-Ratgeber bei Krebs, aber den entschiedenen Durchbruch haben sie bisher anscheinend noch nicht erzielt.

    Ohh Mensch, wie Du Chemo beschreibst, ist grausam. Ja, und ich kann Dich schon auch ein Stück verstehen-wen gruselt es nicht, mit schlimmen möglichen Nebenwirkungen konfrontiert zu werden. Und bei wem würde sich nicht erst mal Alles sträuben, so einen Cocktail in sich rein laufen zu lassen. Das ginge mir auch so. Auf der anderen Seite muss es aber nicht so sein, wie Du es beschreibst. Wie gesagt, mein Mann hat z.B. echt kaum darunter gelitten. Ihm war 2-3 Tage schummerig, er hatte ein wenig Magenschmerzen (konnte aber essen), und das wars tatsächlich. Ob die Chemo etwas gebracht hat, kann ich Dir nicht sagen. Ich weiß ja nicht, wie der Verlauf ohne gewesen wäre.

    Ich finde auch, dass es Vorteile haben kann, kein Geld zu haben ;).

    Ja, ich hoffe einfach, dass wenn wir mit Dir nachdenken und einfach alle Möglichkeiten, die es so gibt, gedanklich durchspielen, dass für Dich am Ende klarer wird, dass eine OP tatsächlich die besten Chancen bietet. Ich hoffe einfach, dass es Dir beim Sortieren hilft.
    So eine Diagnose ist einfach scheixxe-das kann man drehen und wenden, wie man will. Aber es ist vielleicht zumindest doch nicht so ganz hoffnungslos, wie Du Dir das gerade vorstellst.

    Ganz liebe Grüße zurück
    Mayana
    Liebe Mayana,
    danke für dein Mitgefühl und dein Verständnis, ich habe echt Tränen in den Augen bekommen... wirklich schlimm würde es bei mir werden, wenn der Tumor wächst, was ich DANN mache...
    und ich will doch weiter so wie jetzt singen können oder eben auf einen Berg klettern, klar, man kann auch ohne das leben, aber bei mir ist dann eben ganz viel
    Lebensfreude weg... und dann immer die Angst, was ist mit kleinerer Lunge, wenn ich wieder ne Lungenentzündung bekomme, bei der letzten bin ich nachts im Bett hoch mit Erstickungsanfällen .....
    Im Moment konzentriere ich mich darauf, das Leben zu genießen, jede Minute, jedes schöne Ereignis... morgen arbeite ich halbtags, 4 Stunden im Büro, mal sehen, wie ich das packe und dann nachmittags laufen...
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Benutzer-Avatarbild

    Beitrag von „mausi69“ ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    Bei mir war es so,
    dass es als Angehörige gute und schlechte Tage gab. An den schlechten Tagen war ich jeweils echt verzweifelt, und die grausame Wahrheit ist über mir herein geschwappt, und ich war wie erschlagen davon. Bei uns war es ja ein wenig anders, weil es von vorne herein keine Heilungs-Chancen gab. An guten Tagen habe ich mir gedacht: Ach, er lebt sicher noch 10 Jahre damit, schau ihn dir an, ihm geht's doch gut. Ist doch Quatsch, sich so viele Sorgen zu machen. Ja, und dann bin ich eben auch meinen Beschäftigungen weiter nach gegangen, so ähnlich, wie Du es morgen für Dich planst. Strategie 2 war aber eindeutig Vogel-Strauss-Politik. Wenn man etwas nicht beachtet, dann ist es so, als sei es nicht da. Das rettet zwar den Tag, aber in Deinem Fall glaube ich halt, dass das für Dich eben nur kurzfristig eine gute Strategie sein wird.

    Mein Mann war irgendwie cool und wieder ganz anders, als ich. Ihm war von vorne herein klar, dass der Typ, der sich jetzt in ihm breit gemacht hat, jetzt halt eins auf die Mütze bekommt, und dass der auf keinen Fall gewinnen wird. Wenn er sich eine Zigarette anzündete, sagte er: Jetzt räuchern wir dem Knaben mal ordentlich ein-dann haut er ab. Alle um ihn herum lachten. Ja, und damit war das Thema Krebs für meinen Mann ausdiskutiert. Er hat sich nicht verstellt-für ihn war es tatsächlich so. An Therapien hat er Alles artig gemacht, was man ihm empfohlen hat.

    So unterschiedlich gehen Menschen mit sowas um, und es gibt mehrere mögliche Strategien.

    Liebe Angelika, Du machst auf mich den Eindruck, als wäre es bei dir auch eine Mischung aus Vogel-Strauss-Politik und so einer gewissen Überheblichkeit, ähnlich der, die mein mein Mann an den Tag gelegt hat.

    Meine Güte, das berührt echt mein Herz, wenn Du schreibst, Du möchtest doch nur so weiter leben und singen und klettern können. Nur schau, es geht einem nicht ewig gut, wenn man Krebs nur alternativ behandelt. Und wenn der Tumor erst gestreut hat, wird es richtig schwierig. Irgendwann kommt eine Zeit, da kann man das Rad nicht mehr zurück drehen. Es geht Dir wahrscheinlich auch erst mal nicht gut, wenn Du dich operieren läßt. Aber danach geht es Dir zu immerhin doch 43% wieder richtig gut. Meine Schwägerin klettert nach ihrer OP wieder auf Bergen rum-das tut sie nämlich auch gerne. Das ging natürlich nicht sofort, und sie hat erst mal mit 15 Minuten spazieren gehen angefangen, aber mittlerweile geht es eben doch wieder. Zum Singen kann ich nichts sagen-das weiß ich nicht.

    Versuche dich dem zu stellen, wie es sein wird, wenn Du nichts machst außer dem, was komplementär so angeboten wird. Es ist fürchterlich, sich dem stellen zu müssen. Aber hey, Du hast eine Chance, dass der Alptraum irgendwann vorbei sein wird.

    Liebe Grüße-es berührt mich sehr.
    Mayana
    Mausi,
    du bist unbandig wütend auf mich..
    und du hattest oben geschrieben, mit den 6 und 10 Wochen stimme etwas nicht, ich hatte auch den Eindruck, dass du mir damit etwas unterstellen möchtest.
    War schon am Überlegen, ob ich dir anbieten solle, dir meinen Befund morgen zu faxen,
    Aber dann wurde mir klar, wie ungerecht du es empfindest, dass deine Mama meine Chancen nicht gehabt hat, weil du denkst, mit einer OP in meinem Stadium wäre es getan.
    Aber so ist es eben nicht. Ich habe z.B .unkontrolliertes Augenzucken in Verbindung mit leichtem Schmerz am Kopf, die in Gauting hat das gar nicht interessiert, weil das MRT negativ war. Aber ich weiß, dass das MRT erst ab einer gewissen Größe etwas anzeigen würde. Und dass Lunge zu gern in das Gehirn streut- und davor habe ich mehr Angst als vor dem Tod, da 3 Menschen in meiner Familie an Hirntumor gestorben sind und ich weiß, was diese dann auf tretenden Defizite für die Familie heißen... vor nicht mal 3 Wochen war ich auf der Beerdigung meiner Tante...
    Vielleicht klinge ich zu gelassen, weil ich versuche, die Sorgendinge nicht zu deutlich an die Oberfläche kommen zu lassen, weil Sorgen nichts bringen....
    Was nicht heißt, dass mir das immer gelingt...
    Ich denke, du steckst - logischerweise - noch tief in deiner Trauer drinnen und irgendwie bin ich - da gleiche Krankheit, aber anderer Umgang- da eine Provokation für dich, auch wenn ich das gar nicht möchte.
    Du siehst meine Schwierigkeiten- wieso ich hier bin- gar nicht, sondern nur die Ungerechtigkeit für dich, dass deine Mutter nicht meine Chancen hatte..
    ich bin dir da nicht böse, aber vielleicht solltest du für deinen eigenen Frieden diesen Thread meiden...
    Und natürlich will ich auch leben, wieder so eine halbe Unterstellung....
    Mit Sicherheit treibe ich mindestens denselben Aufwand für meine Gesundheit wie alle anderen, nur eben auf eine andere Art.
    Und vielleicht bekommst du ja die Gelegenheit, mir eines Tages schreiben zu können, du hast es mir ja gleich gesagt---- aber deshalb wird der Tod deiner Mutter für dich kei bissele leichter zu tragen sein..
    ich wünsche dir das Allerbeste
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    So, heute kommt mein Freund, der mir ja sehr böse war/ ist, weil ich die OP nicht gemacht habe.
    Er hat sich sehr in Alternativen eingelesen und ab heute werde ich zusätzlich zu allem, was ich mache, täglich eine Knoblauchzehe roh essen müssen 8| !! Ich mag keinen Knoblauch, aber nun ja, den Krebs mag ich auch nicht.
    Die armen Mitmenschen, die ab sofort in meine Nähe kommen werden...
    Außerdem will er mit mir zu einem Heiler nach Österreich fahren, ich lasse ihn gewähren, denn denke, das ist seine Art, etwas für mich zu tun trotz der Hilflosigkeit, die er empfindet..
    und schaden kann ja keins von beiden...
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm