Adenokarzinom, Tumormarker und Behandlungsverlauf

    Hallo Angelika,

    ich freue mich für Dich. Und ich bin beeindruckt, wie du deine Psyche modulieren kannst, dass du damit
    für dich erst mal "Ruhe" hast... Ich hab so überlegt gerade, weil ich die Tage hier und anderswo viel über Tumormarker gelesen habe, und ich denke nun, dass mein HA bei mir nur mal welche bestimmt hat, um etwas Beruhigung zu verbreiten, ich schätze bei mir gibt es gar keine sinnvollen. Bis mein Tumor entfernt wurde wussten sie ja nicht mal genau, dass es einer ist.
    CT Ende Mai klingt weit weg, aber ist wohl so in deinem Zeitplan. Bei mir hieß es dauernd (alle 3 Monate) oder nie, weil mein NET ein Wachstum von 2,2 mm pro Woche hatte... Bin dann von dauernd zu nie geswitcht, aber ich weiß, in deiner Lage wäre ich bei dauernd geblieben...
    LG bis bald!
    Liebe Angela,
    ganz vielen lieben Dank !

    Liebe Imagia,

    an sich , wenn ich net so ein Elendiger Schisser wäre, würde ich maximal einmal pro Jahr eine normale Röntgenaufnahme machen lassen, da bei mir eine Verschlechterung im CT oder auch eine Verbesserung ja nichts daran ändern würde, dass ich von OP, Chemo und Bestrahlung in meinem Fall (!) weiterhin absehen würde.
    ABER, das Kopfkino lässt das nicht zu...
    Also erweitre ich die Intervalle, jetzt 4 Monate, dann im Abstand 5 oder 6, je nachdem wie das Ergebnis Ende Mai aussieht....

    Denn jedes Röntgen, mehr noch CT, dazu noch mit Kontrastmittel, steigert ja nachgewiesenermaßen die Krebshäufigkeit in der Zukunft.... Aber wie gesagt, so ohne konkrete Kontrolle würde ich das psychisch nicht packen...
    Bei mir war bisher auch nur der NSE erhöht, der normalerweise beim Kleinzeller anschlägt....und da bei der Bronchoskopie mit Entnahme nur an 2 Stellen gezwackt wurde und viele Lungentumore Mischtumore sind, konnte ich da meine Sorge nicht unter den Teppich kehren...
    Es gibt noch einige andere Tumormarker für Lunge, aber die GKV bezahlt nur jeweils 2.... ich bin am Überlegen, ob ich andere ausprobieren sollte, vielleicht findet sich ein aussagekräftiger....
    2,2 mm pro Woche ist ja wirklich rasant, mannoman....was war das denn für einer, dein NSE, Adeno, Plattenepithel, oder was auch immer? müsste im Pathologiebericht drinnen stehen....

    Die Radiologin hier in München/Gräfelfing hatte auch noch nie jemanden wie mich ohne konservative Behandlung und hat mir auch zu SEHR engmaschigen Kontrollen geraten, aber wie gesagt, das ist bei mir mehr eine Frage der Psyche...
    Ganz liebe Grüße
    und GUTE Besserung!!
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Heute war ich auf einem Patiententag am Klinikum rechts der Isar in Verbindung mit der Bayrischen Krebsgesellschaft. Insbesondere hat mich der Vortrag von Prof. Saller interessiert, der erklärt hat, dass die Forschung über Phytotherapeutika in der Schweiz viel weiter fortgeschritten ist als in DTL. Er hat auch ein Buch mit noch einem zusammen darüber geschrieben, welches von der Bayrischen Krebsgesellschaft empfohlen wurde.
    Die Folien von dem Vortrag werden beim Tumorzentrum eingestellt..... Man lernt nie aus...
    Was ich für mich als Wichtigstes mitgenommen habe, war, dass Ingwertee die Bildung von Lungenmetastasen deutlich verringern 8o hilft, da hatte ich noch nie gehört. Er hat auch erklärt, dass es bei der einzelnen Pflanze große Unterschiede gibt zwischen der Art, wie sie verwendet und gewonnen wird, weil so verschiedene Inhaltsstoffe trotz derselben Pflanze drinnen sind. Und das hat er wissenschaftlich jahrzehntelang erforscht. und auch, dass in den seltensten Fällen die Chemo dadurch beeinträchtigt wird, und natürlich seine Forschungen veröffentlicht.
    Hinterher stand noch eine Menschentraube um ihn rum und da sagte er- vielleicht für den einen oder anderen interessant, dass er 3 mal Mistel pro Woche für zu viel hält, er plädiert maximal für 2 mal pro Woche...
    Der Vortrag über Sport brachte auch Übungen bei Neuropathien und generell, dass sportlich aktive Menschen eine eindeutig , wissenschaftlich klar belegte höhere Überlebensrate haben, idealerweise bei 9 Stunden pro Woche (finde ich persönlich scho viel für einen Krebskranken).
    Walken oder der Box-Sack :thumbup: sei ideal, um Ängsten bei Krebs zu begegnen, weil man diese Ängste dadurch quasi "abarbeiten" kann, und sich erst DANACH von der Angst erholen kann, das sind die Erkenntnisse von Angsttherapeuten mit deren wissenschaftlichen Studien

    Liebe Grüße
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Da ich meine Traurigkeit trotz des guten Ergebnisses (Tumormarker) net los werd, habe ich mich entschlossen, einen Psychoonkologen aufzusuchen, mache ich kommenden Freitag das 1. Mal.
    Mein CT-Termin steht auch schon, 30.5.
    und am 31.5. gehe ich 2 Wochen in die Klinik München-Harlaching wegen Entgiftung, Aufbau und in der 2. Woche dann 3 mal Ganzkörperhyperthermie. Das soll ganz schön heftig sein für den Körper, mal sehen. Die sind wohl führend bei Komplementärmedizin. Mein Arzt wollte unbedingt, dass ich da hingehe, und nachdem der Tumor ja noch net wirklich kleiner geworden ist, mache ich das jetzt. Die haben über 6 Wochen Wartezeit, das hat mich doch verwundert, aber da gehen ja nicht nur Krebspatienten hin...
    Schönes Wochenende Euch allen
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Hallo Angelika !

    Als ich kurz vor meiner OP im Krhs war, gab es ein ganztägigen Seminar eines Komplementärmediziners.
    Dieses habe ich dort auch gern besucht, um einfach mehr zu erfahren.
    Der Vortrag / das Tagesseminar wurde in einer schulmedizinisch tätigen Klinik angeboten ( Helios - Klinik in Berlin - Zehlendorf )
    Es ging inhaltlich auch exakt um die Behandlungsmethoden, welche Du hier beschreibst.
    Der Arzt war selbst zuvor eher Schulmediziner, später aber mehr in der Komplementärmedizin engagiert.
    Er unterhält Sprechstunden in der Klinik Havelhöhe, wo auch anthroposophische Medizin angeboten wird.
    Im Rahmen des Vortrages habe ich etliche LK - Erkrankte kennengelernt, welche nicht operiert werden können.
    Entweder, weil der Krebs zu weit fortgeschritten ist oder weil die Atemkapazität nach OP nicht ausreichend wäre.
    All dies Infos von Misteltherapie , Ernährung usw. fand ich sehr beeindruckend.

    Nach meiner OP stand ich selbst vor der Wahl Chemo ja oder nein, denn eine Chemo im Stadium IB ist gemäss Leitlinien wenig effizient.
    Habe mich dagegen entschieden.

    Meine Gedanken waren : watt kütt, datt kütt, und wenn sich ein Rezidiv zeigen sollte, so habe ich immer noch kurative Optionen.

    Und ich habe ( mit- ) gerechnet, als der Onkologe mich am Krankenbett aufsuchte..
    Mit OP in diesem Stadium habe ich eine 50 % Chance, keinen Rückfall zu erleben.
    Sollte ich zu diesen 50 % gehören, so hätte ich die Chemo mit allen gesundheitlichen Folgen völlig umsonst gemacht.
    Und von 100 % mit Chemo ( abzüglich 50 % rückfallfreien ) so würden 35 % trotz einer Chemo dennoch Rezidive / Metastasen bekommen.
    Wie gesagt, sollte ich zu den 50 % mit Rückfällen gehören, habe ich einfach mehr Optionen.

    In irgendeinem Post hatte ich Dir eine OP angeraten, solange dies möglich ist.
    Doch es ist natürlich Deine Entscheidung!

    Ich finde es bewundernswert, wie Du zu Deiner Entscheidung stehst und auf vielen Gebieten bzgl. Krebs aktiv bist.

    Liebe Grüsse, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    Liebe Renate,
    auch die TU in München hat ja jetzt eine Komplementärabteilung ( Aber dort war ich ja nie stationär). Dort machen die Hyperthermie aber nur in Kombination mit Chemo. Da hatte ich schon vor ein paar Monaten angerufen.
    Ich denke, der Vormarsch der Komplementärmedizin ist nimmer aufzuhalten, einfach auch, weil die Leute das verlangen und haben wollen. Und gerade die Chemo überleben die Leute halt prozentual mit Komplementärmedizin einfach besser, da die Organe weniger versagen und weniger Rezidive und Metastasen auftreten.
    Zu Zeiten der Krebserkrankungen meiner Verwandten gab es das in "Schulkrankenhäusern " noch nicht.
    Es freut mich, dass da anscheinend generell ein Umdenken statt findet, das liegt - denke ich- an den vielfältigen Studien dazu, die weltweit statt finden ( in Deutschland haben wohl die Studien der Uni Heidelberg einiges an Umdenken bewirkt, die forschen mittlerweile da an der 3. Krebsart) und auch, dass leider fast jeder jemanden kennt, der Chemo hatte, den Sterbeprozess mit bekommen hat und sich gefragt hat, wie würde ich in der Situation entscheiden, wäre es mir das wert?

    Wegen der OP - das Absagen lag an meinem miserablen Gefühl. reine Gefühlsentscheidung.
    Dass ich immer noch dagegen bin, hat zweierlei verstandesmäßige Gründe:

    1. Mich haben die Foren bestätigt, ich habe viel in den alten Forensträngen zu Lungen-OP gelesen, sehr viel, und in einem anderen Forum gibt es sehr viele alte Stränge und es gab einige, bei denen nach der geglückten OP geradezu eine Explosion =O von Mikrotumoren in den Lungen, Menschen, die nach der OP so positiv berichtet hatten, mich hat deren Schicksal so mitgenommen. Klar weiß ich auch, dass viele Operierte nimmer schreiben, bei denen alles gut ist, aber die Angst sitzt denen auch noch jahrelang im Nacken, es ist eben leider wie ein Lotteriespiel, mit besseren Gewinnchancen.
    2. Mein Tumor ist bis jetzt nicht gewachsen und ich habe bisher keine Metastasen, also irgendwie kann man auch ohne OP etwas bewirken, nur der korrekte Cocktail, der fehlt mir (NOCH)...
    Und ich hätte mich psychisch stärker eingestuft. Ich weine derzeit viel grundlos, ich weiß net, wieso, deshalb gehe ich Freitag zum Psychoonkologen. Ich verstehe mich selbst nicht mehr... und ich kann net bis Ende Mai so weitermachen, es ging los nach dem wunderbaren neutralen Ergebnis meines Tumormarkers, was mich gefreut hat, aber trotzdem sind da viele Tränen geflossen.
    Ich finde, du hast dich da sehr gut entschieden, zumal ja keiner den Patienten das so sagt, wie du das für dich entschieden hast, und erst Recht nicht, sich Prognosen über 5 Jahre hinaus besorgt...
    Andererseits gibt es auch tolle Fälle, die wirklich lange Wege hinter sich haben, viel viel länger als ursprünglich prophezeit, aber das sind alles Menschen, die sich selbst sehr gekümmert haben, sehr mündige Patienten.

    Bei mir klingt das immer so, wie wenn ich gegen Schulmedizin wäre, das ist nicht richtig. Ich hatte als Kind ein damals noch lebensgefährliches Scharlach, dann Hirnhautentzündung, Blinddarm, als junge Erwachsene Nierensteine...ohne Schulmedizin würde ich schon lange nimmer leben.
    Und mein jüngster Sohn lag mit 1 Jahr wochenlang mit einer sehr schweren Krankheit :!: im Sterben, da habe ich die Ärzte wirklich erpresst, zu operieren, und bin denen heute noch unendlich dankbar, dass sie dadurch sein Leben gerettet haben....das kann sicherlich jede Mutter verstehen.
    Aber bei Krebs finde ich es sehr schlimm, wie gering die Erfolge nach so vielen Jahrzehnten der Forschung immer noch sind, und ganz ehrlich, mit hat wirklich sehr schockiert, dass die Medizinstudenten keine einzige Lehrstunde über Pflanzenheilkunde haben. Das heißt, sie wissen einfach nicht, was anderweitig helfen könnte...Sie können net mal was dafür. A bissele kann man die Mediziner auch verstehen, dass die sich nach der langen Ausbildung net weiter in ein neues Thema einarbeiten wollen, das so komplex ist.
    Beispiel, in Japan gibt es klinische Studien zu Heilpilzen, die gelten dort als Medizin, und dem "Waldbaden", mit sehr guten Ergebnissen. :rolleyes: Für die gibt es kein Entweder-Oder, wird alles vom System bezahlt und übernommen, da gibt es keine Schulmediziner und Alternativmediziner, ist alles Eins.
    Mich stört, dass anderweitige Wege von den allermeisten Schulmedizinern so komplett abgelehnt werden, obwohl sie dort gar keine Ausbildung haben, dem Patienten gesagt wird, es gäbe keine anderweitige Möglichkeit, obwohl der in OP/Chemo/Bestrahlung ausgebildete Arzt andere Möglichkeiten gar nicht kennen gelernt hat.
    Die Schulmedizin denkt bei Krebs sehr in Entweder Oder, aber da scheitet sie ja schon bei den schulmedizinischen Medikamenten und im Alternativbereich reicht eben EIN WEG - DER WEG- auch nicht aus, gibt es nicht.
    Krebs ist so dermaßen mächtig und raffiniert in seiner Entwicklung, da muss man vieles kombinieren, was die Behandlung wiederum sehr aufwändig macht.
    Beispiel: Die Diskussion, dass die Krankenkassen nicht einmal Selen =O abrechnen wollen, außer bei klassischem Mangel, obwohl das so viel Gutes bewirkt und im Verhältnis zu klassischen Krebsmedikamenten spottbillig ist, aber es ist nun mal gemäß den Definitionen der Krankenkassen KEIN Medikament.
    In meinen Augen liegt der Massenweg in der Komplementärmedizin, da ein rein alternativer Weg schon an der Angst der Menschen scheitern würde. Und Gottseidank tut sich da endlich klinisch :thumbsup: auch was, siehe hier in München, Tumorzentrum.
    Aber bis das mal in das Medizinstudium einfließt, die Ausbildung in Komplementärmedizin, das wird dauern.

    Angst ist eine schlechte Entscheidungsgrundlage, aber man kann sie halt nicht weg stecken, ich habe seit 1 Woche jeden Morgen Magenbeschwerden :S , die Psyche ist nicht zu unterschätzen.
    Ich habe bisher auch keinen Weg gefunden, aber ich weiß, welche Wege ich NICHT gehen werde. Und ich weiß heute so viel mehr als damals bei der Diagnose.
    Im Grunde würde man nicht nur einen Tag ein Seminar über Komplementärmedizin brauchen (finde ich super, dass das dort angeboten wurde, ich musste mir alles mühevoll in wochenlangen Recherchen selbst erarbeiten ), sondern auch einen ganzen Seminartag über Krebs an sich, einen Aufklärungstag für jeden Krebspatienten, kürzer ist gar nicht machbar bei all der Fülle an Informationen.

    Stelle gerade fest, dass ich immer noch lächle, aus Freude, dass an Krebskliniken da ein Umdenken statt findet.
    Danke. ;)
    Wünsche dir ein schönes Wochenende...
    Liebe Grüße
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Liebe Angelika,

    Du weißt ja noch gar nicht genau, was diese ganzen Sachen, die du gemacht hast, bewirkt haben. Der MRT-Termin steht doch noch aus. Und bisher geht es dir körperlich jedenfalls recht gut, und wenn Du es geschafft haben solltest, dass Dein Tumor nicht weiter gewachsen ist und auch keine Metastasen gebildet hat, dann ist das ist das doch schon mal ein toller Erfolg. Und wenn er kleiner geworden sein sollte, wäre das wirklich ein phänomenaler Erfolg (und das weißt du ja noch nicht).

    Ich könnte jetzt auch ein Beispiel aus meiner Familie anführen, die mit 30 Jahren das erste Mal Krebs bekam. Das war direkt nach dem Krieg. Sie arbeitete in einer Fabrik für Farben und Lacke (vielleicht deshalb). Die Methoden zur Krebsbekämpfung waren damals noch brutaler und die Nebenwirkungen noch schlimmer. Und gar nichts mit komplementär. Als sie 50 wurde, gab es das nächste Rezidiv, und gestorben ist sie mit 78 an Krebs, was ja echt schon ein tolles Alter ist dafür, dass sie das erste Mal so jung erkrankt ist. Beide Male ist sie im Übrigen operiert worden-chemo und Bestrahlung hatte sie aber auch.
    Was ist sagen möchte, ist, dass es halt manchmal klappt und manchmal nicht. Und woran das liegt, weiß man halt nicht so genau. Deshalb denke ich nicht, dass der Trend darin besteht, auf alternative oder komplementäre Medizin zu setzen, weil die herkömmliche Schulmedizin ja immer auch in einigen Fällen erfolgreich ist.

    Aber wenn man möchte, darf man natürlich meistens. Ich hatte mich für meinen Mann nach Mistel und Weihrauch erkundigt, und die Ärzte hatten nichts dagegen. Aber irgendwie haben wir das dann doch nicht gemacht-meinem Mann war das halt egal, und er wollte so wenig wie möglich mit dem Thema Krebs "belästigt" werden.
    Also meine Erfahrung ist, dass Ärzte zumindest nicht nein sagen-vorgeschlagen hat es aber andererseits auch niemand.
    Es ist schwer, sich in diesem ganzen Dschungel an Möglichkeiten zurecht zu finden, finde ich.

    Jedenfalls ist es aber doch toll, dass es Dir körperlich so gut geht. Von daher scheinst Du ja auch irgendetwas richtig zu machen. Wirklich Aufschluss bekommst du erst durch das MRT, und bis dahin sollte Dein subjektives (gutes) Befinden für Dich der Leitfaden sein und nicht die Angst.
    Viele Menschen wissen gar nicht über eine lange Zeit, dass sie sehr krank sind, und leben dadurch ohne dies tickende Zeitbombe im Gefühlsrucksack. Manchmal ist das glaube ich besser, weil es mehr unbeschwerte Lebenszeit bedeutet. Also versuche, Dein Nichtwissen darum, wie es auf den Bildern aussieht, auch etwas zu genießen und nicht mit Angst auf Ergebnisse zu gucken, die Du noch gar nicht hast. Es könnte ja auch viel besser sein, als du befürchtest.

    Einen schönen Tag Dir-ich gehe gleich mit einer Freundin auf Fototour und schwimmen-lasse dir etwas Gutes einfallen für heute.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Hallo Angelika,

    noch einmal die ernsthafte Bitte, hier nicht ungeprüft und unbelegt irgendwelche Behauptungen zu posten, die jeglicher Grundlage entbehren. Ich habe keine weitere Lust, meine Wochenenden damit zu verbringen, deine Behauptungen nachzuprüfen.

    Angelika7 schrieb:

    Was ich für mich als Wichtigstes mitgenommen habe, war, dass Ingwertee die Bildung von Lungenmetastasen deutlich verringern hilft, da hatte ich noch nie gehört.

    Schade, dass du ihn nicht gefragt hast, woher diese Weisheit stammt. Dazu gibt es nämlich keinerlei seriöse Studien.

    Angelika7 schrieb:

    Er hat auch erklärt, dass es bei der einzelnen Pflanze große Unterschiede gibt zwischen der Art, wie sie verwendet und gewonnen wird, weil so verschiedene Inhaltsstoffe trotz derselben Pflanze drinnen sind.

    Welch eine bahnbrechende Erkenntnis! Was glaubst du wohl, warum die pflanzlichen Zytostatika unter großem Aufwand durch die böse, böse Pharmaindustrie gewonnen und teuer verkauft werden? (Und ganz nebenbei passt die Ingwertee-Hypothese da nicht ganz rein - da wäre nämlich der Wirkstoff, wenn es denn einen geben sollte, absolut nicht kontrollierbar.)

    Angelika7 schrieb:

    Hinterher stand noch eine Menschentraube um ihn rum und da sagte er- vielleicht für den einen oder anderen interessant, dass er 3 mal Mistel pro Woche für zu viel hält, er plädiert maximal für 2 mal pro Woche...

    Zu Mistelpräparaten gibt es keinerlei Studien, die die Wirksamkeit gegen Lungenkrebs belegen. In den allermeisten Studien wurde auch mehr nach der Lebensqualität unter Chemotherapie gefragt und nicht nach der Wirksamkeit gegen den Krebs als solchen. Einzig bei Brustkrebs gibt es Hinweise (keine Nachweise!) darauf, dass sich auch die Überlebensrate verbessern könnte. Um diese Aussage zu stützen, müssen aber noch weitere qualitativ hochwertige Studien das belegen. (Die meisten bisherigen Studien weisen nämlich erhebliche Mängel auf, siehe z. B. Cochrane-Rewiew dazu.)

    Angelika7 schrieb:

    Und gerade die Chemo überleben die Leute halt prozentual mit Komplementärmedizin einfach besser, da die Organe weniger versagen und weniger Rezidive und Metastasen auftreten.

    Einen ernst zu nehmenden Beleg dafür, bitte.

    Angelika7 schrieb:

    1. Mich haben die Foren bestätigt, ich habe viel in den alten Forensträngen zu Lungen-OP gelesen, sehr viel, und in einem anderen Forum gibt es sehr viele alte Stränge und es gab einige, bei denen nach der geglückten OP geradezu eine Explosion von Mikrotumoren in den Lungen, Menschen, die nach der OP so positiv berichtet hatten, mich hat deren Schicksal so mitgenommen.

    Was habe ich mir unter einer „Explosion von Mikrotumoren in der Lunge“ bitte vorzustellen?

    Angelika7 schrieb:

    Klar weiß ich auch, dass viele Operierte nimmer schreiben, bei denen alles gut ist, aber die Angst sitzt denen auch noch jahrelang im Nacken, es ist eben leider wie ein Lotteriespiel, mit besseren Gewinnchancen.

    Mir erschließt sich nicht, was die Operation mit der Angst zu tun haben sollte. Angst vor einem Rezidiv haben wohl viele Menschen ganz unabhängig von der Art der Behandlung (oder Nichtbehandlung). Angst vor Krebs haben sogar ganz viele Menschen, die gar keinen haben oder hatten.

    Angelika7 schrieb:

    Aber bei Krebs finde ich es sehr schlimm, wie gering die Erfolge nach so vielen Jahrzehnten der Forschung immer noch sind, und ganz ehrlich, mit hat wirklich sehr schockiert, dass die Medizinstudenten keine einzige Lehrstunde über Pflanzenheilkunde haben.

    Zum einen sind die Erfolge der Krebsforschung alles andere als gering. Zum anderen ist der zweite Teil deines Satzes ganz schlicht und einfach falsch, wie ein einziger Blick in die „Approbationsordnung für Ärzte“ dir hätte zeigen können.

    Angelika7 schrieb:

    Beispiel, in Japan gibt es klinische Studien zu Heilpilzen, die gelten dort als Medizin, und dem "Waldbaden", mit sehr guten Ergebnissen. Für die gibt es kein Entweder-Oder, wird alles vom System bezahlt und übernommen, da gibt es keine Schulmediziner und Alternativmediziner, ist alles Eins.

    In Japan wird mitnichten „alles vom System bezahlt“. Zum einen zahlt ein Mensch mittleren Alters dort zu jeder Behandlung und zu jedem Medikament 30% dazu bis zu einer Höchstgrenze von ca. 450 Euro im Monat. (Die Zuzahlungen sind nur für Kinder und sehr alte Menschen geringer.) Zum anderen gibt es dort sehr wohl Zulassungsverfahren für Medikamente, Ärzte und Kliniken, die mit unseren vergleichbar sind. (Nachzulesen auf den Internetseiten des „Ministry of Health, Labour and Welfare“, allerdings auf Englisch). Neue Diagnostik- und Therapie-Verfahren brauchen teilweise sogar sehr viel länger, bis sie übernommen werden. Solltest du da andere seriöse Informationen haben, bitte ich auch hier um eine Quellenangabe.

    Angelika7 schrieb:

    Mich stört, dass anderweitige Wege von den allermeisten Schulmedizinern so komplett abgelehnt werden, obwohl sie dort gar keine Ausbildung haben, dem Patienten gesagt wird, es gäbe keine anderweitige Möglichkeit, obwohl der in OP/Chemo/Bestrahlung ausgebildete Arzt andere Möglichkeiten gar nicht kennen gelernt hat.

    Es gibt keinen „in OP/Chemo/Bestrahlung ausgebildeten Arzt“ (oder nur sehr, sehr wenige davon), weil der nämlich gleich drei Facharzttitel haben müsste. Nicht umsonst hat man deshalb die interdisziplinären Tumorboards erfunden.

    Angelika7 schrieb:

    Beispiel: Die Diskussion, dass die Krankenkassen nicht einmal Selen abrechnen wollen, außer bei klassischem Mangel, obwohl das so viel Gutes bewirkt und im Verhältnis zu klassischen Krebsmedikamenten spottbillig ist, aber es ist nun mal gemäß den Definitionen der Krankenkassen KEIN Medikament.

    Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, Selen heile Krebs, oder? Und: Wenn es denn so spottbillig ist – warum bezahlst du es nicht selbst? Außerdem: Auch hier bitte einen ernsthaften Beleg hinsichtlich des „so viel Guten“.

    Angelika7 schrieb:

    In meinen Augen liegt der Massenweg in der Komplementärmedizin, da ein rein alternativer Weg schon an der Angst der Menschen scheitern würde. Und Gottseidank tut sich da endlich klinisch auch was, siehe hier in München, Tumorzentrum. Aber bis das mal in das Medizinstudium einfließt, die Ausbildung in Komplementärmedizin, das wird dauern.

    Komplementärmedizin wird seit ewig klinisch angewandt. Aber das ist eben etwas Anderes, als du dir offenbar vorstellst. Und irgendwelcher „Alternativmedizin“ wird hierzulande hoffentlich auf ewig ein Riegel vorgeschoben bleiben. Du darfst das ja gerne für dich ausprobieren, gerne auch so lange, bis es zu spät ist, daran kann dich niemand hindern – aber da hier auch Menschen mitlesen, die Hilfe suchen, bitte ich dich, so etwas nicht als allgemein gangbaren Weg hinzustellen.

    Angelika7 schrieb:

    Im Grunde würde man nicht nur einen Tag ein Seminar über Komplementärmedizin brauchen (finde ich super, dass das dort angeboten wurde, ich musste mir alles mühevoll in wochenlangen Recherchen selbst erarbeiten ), sondern auch einen ganzen Seminartag über Krebs an sich, einen Aufklärungstag für jeden Krebspatienten, kürzer ist gar nicht machbar bei all der Fülle an Informationen.

    Du hast gerade mal einen halbstündigen Vortrag gehört, alle Vorträge zusammen waren auf insgesamt drei Stunden angesetzt – und nicht einen Tag. Und für die Aufklärung von Krebspatienten sind die behandelnden Ärzte zuständig, mitnichten irgendwelche „Aufklärungstage“.
    Es grüßt die Hexe.
    @ The Witch
    Ich wusste nicht, dass ich von 2 Professoren am Patiententag im Tumorzentrum München (ist zertifiziert) vorgestellte Dinge net schreiben darf, aber ich lern ja dazu.
    Die Vorträge werden demnächst beim Tumorzentrum München eingestellt, dann kann jeder nachlesen, die Studien dazu sind angegeben.
    Das mit den fehlenden Vorlesungen zu Phytotherapie sagte dort vor ein paar hundert Leuten Prof. Dr. Nüssler, ist natürlich mein Fehler, dass ich das ungeprüft übernommen habe und Profs ausnahmsweise mal blind geglaubt habe.
    Mehr sage ich dazu jetzt nicht, sonst müsste ich jeden einzelnen Satz erklären und erläutern, was ich in Zukunft machen werde.
    Danke für den deutlichen administrativen Hinweis. Mir ist ein Hinweis lieber, als dass man meinen Strang wieder schließt, weil ich zu wenig aufgepasst habe, was ich schreibe ^^.
    Angelika

    Liebe Mayana,

    ja, es gibt immer wieder besondere Fälle und mich freut das auch.... Es sollten halt mehr sein..... gerade bei Lunge, die geheilt werden, und auf Dauer, seufz.
    Heute ging es mir besser, ich war das 1. Mal dieses Jahr walken, weil du geschrieben hast, ist solle mir einen schönen tag machen ^^. Ich gehe da in München immer in der Aubinger Lohe und da geht es ganz schön einen "Berg" rauf. Seit dem Krankenhausaufenthalt im Sommer musste ich da immer mit einer bestimmten Atemtechnik rauf, damit ich net stehen bleiben musste wegen zu wenig Luft und habe doch etwas gekeucht, wenn ich oben war. HEUTE aber - und mir fiel das erst auf, als ich oben war- bin ich wirklich nebenbei hoch gelaufen, normales Tempo, ohne irgendwas und hab es nicht mal bemerkt, lächel... Das werte ich jetzt mal als sehr gutes Zeichen- und das, obwohl ich jetzt fast 3 Wochen lang keinerlei Sport gemacht hab.... kann es gar nicht glauben...und gehustet hab ich auch net, keine Schleimproduktion.
    Mir wäre ein MRT lieber, aber bei Lunge bezahlen die Krankenkassen leider nur ein CT. Aber immerhin, ist ja gut, dass es solche Möglichkeiten gibt. Ein MRT des Kopfes zur Kontrolle möchte ich- außer ich hätte vorher neurologische Störungen - im September machen, 1 Jahr nach dem letzten, muss mich noch erkundigen, ob das im Rahmen der Kassenleistungen ist, wenn man keine Beschwerden hat.
    So, dann hoffe ich, dass du heute auch einen schönen Tag hattest, ich schwimme auch gern...
    Ein schönes Wochenende wünscht dir und allen anderen Lesern
    Angelika


    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Angelika7“ ()

    Liebe Angelika,

    wie schön, dass du so einen tollen Spaziergang gemacht hast :). Siehste, das ist tausend mal besser als rum grübeln, und außerdem hast du sogar noch über Dich erfahren, dass Du etwas kannst, was Du Dir gar nicht zugetraut hast, so ganz nebenbei. Lasse Dir für morgen (oder heute) wieder etwas Schönes einfallen-damit gibst du Deiner Seele etwas, was sie so dringend braucht. Leben. Wir wissen alle nicht, wie lange, und darüber sollte man sich echt nicht zu viele Gedanken machen, dann wird es zumindest etwas leichter. Und vor allen Dingen schöner :). Toll, dass du so gut den Berg herauf gekommen bist.

    Ich habe schöne Fotos mitgebracht, wir waren schwimmen und dann bis gerade auf einem Kellerkonzert bei meiner besten Freundin. War auch sehr schön.

    Naja, wenn du das jeden Tag dokumentieren würdest, was du Gutes für dich getan hast, dann würde das sicher viel mehr helfen, als ein Tagebuch darüber zu führen, was Du an Unwohlsein spürst. Wenn man da jeden Tag drüber nachdenken soll, wird man doch verrückt, oder ?

    Stimmt, ich habe das mit dem CT verwechselt-ich hatte mich nur erinnert, dass Du irgendwann mal schriebst, Du findest das zu gefährlich. Deshalb der Irrtum.

    So, und wenn die Angst Dich jetzt wieder irgendwann erwischt, dann stellst du Dir Dich bitte vor, wie du heute da den Berg rauf gelaufen bist-also richtig bildlich mit allem, was Du gesehen hast. Es ist ja nicht so, dass Du der Angst nichts entgegen zu setzen hättest.
    Lasse es Dir gut gehen und lasse den Rucksack, den du da immer mit Dir herum schleppst, einfach ab und an mal im Gras liegen. Abholen kannst du ihn immer noch, wenn Du ihn brauchst.

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag :).
    Liebe Grüße
    Mayana
    So Ihr Lieben,

    vorgestern ist mir etwas passiert: Ich bin ja selbständig, dazu noch im Außendienst und arbeite nicht mehr viel, je nachdem, wie es mir geht und ob was Wichtiges ansteht. Da war ich also bei einem Kunden, den ich im November das 1. Mal besucht habe und mittlerweile schon mehrmals. Und es ging um das Getränk und ich habe gesagt, grüner Tee wäre mir lieber als Kaffee aus gesundheitlichen Gründen und als er mir den Tee brachte, fragte er, ob ich da einen konkreten Grund für hätte, und ich habe spontan offen drüber gesprochen, ohne nachzudenken, sagte, ich habe doch Krebs, Lunge, aber jetzt schon länger, und bis jetzt sieht das ganz gut aus, ich war voller Hoffnung, und wir haben uns 10 Minuten kurz drüber unterhalten, auch über Krebsfälle, die er kennt, und dass ich eben einen anderen Weg beschreite.
    Gestern habe ich nun den ganzen Tag drüber nachgedacht und gegrübelt:
    Das hat mir gut getan, psychisch richtig gut getan, ich habe gestrahlt, auch auf dem Nachhauseweg. Ich bekomme neue Kunden natürlich nur über Empfehlungen und habe meinen Krebs bisher vor den Kunden verheimlicht (bis auf Einzelfälle), aus Angst, dann nicht weiter empfohlen zu werden, oder - bei Bestandskunden - nicht mehr um einen Termin gebeten zu werden. Das hat wohl in mir - ohne es zu merken - einen sehr großen Druck aufgebaut, á la , die Fassade aufrecht halten, das kostet Kraft und deshalb tu ich mich so schwer, aktiv Kundentermine auszumachen. Da diese Termine mich psychisch belasten, aber vorgestern, da hatte ich wieder richtig Freude an meiner Arbeit.
    Werde das morgen mit dem Psychoonkologen besprechen...
    Möglicherweise mache ich mir durch dieses "Verheimlichen " auf irgendeine Art und Weise ein Stück Lebensfreude kaputt, der Druck lähmt, vielleicht kann der mir da helfen, diesen Kreislauf aufzubrechen...
    einen wunderschönen sonnigen Tag Euch allen
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Liebe Angelika,

    tja, ob das gut ist.. kommt wohl drauf an. Bei vertrauten Kunden ist das bestimmt kein Problem, damit offen umzugehen (vor allen bei Nachfragen), aber wenn ich mir jetzt vorstelle, dass mein z.B. Versicherungsberater (ich weiß ja nicht, was Du verkaufst), der das erste Mal bei mir ist, seine Krankengeschichte erzählt, dann fände ich das unpassend und würde mich überrumpelt fühlen von einem Thema, mit dem ich nicht gerechnet habe. Und würde das auch unpassend finden. Job ist Job-und da gehören so private Dinge eben in der Regel nicht herein.

    Es ist aber wohl auf jeden Fall gut, wenn man positive Erfahrungen mit anderen Menschen bezüglich der Krankheit macht, sowohl privat als auch beruflich.

    Ich finde, verheimlichen musst Du nichts, und wenn du damit offen umgehen möchtest, warum nicht ? Nur fremden Menschen gegnüber wäre ich gerade im beruflichen Kontext vorsichtig..
    außerdem bietet der Job ja auch eine vorübergehende "Fluchtmöglichkeit" oder Pause vom Thema, die man manchmal vielleicht dringend braucht, und die man sich selbst damit kaputt macht.

    Mir ging es jedenfalls so, als mein Mann starb. Mir tat es gut, dass mich alle ganz normal behandelten und darüber auch wieder ein Stück Alltag oder eben Normalität in meinem Leben statt fand. Ich hätte nicht gewollt, dass mich Kollegen mitleidig anschauen oder besondere Rücksicht nehmen oder fragen e.t.c. Weil ich sonst 24 Stunden am Tag mit dem Tod meines Mannes beschäftigt gewesen wäre, und ich dachte, ich brauche auch Zeiten, wo das nicht Thema ist. Also habe ich das gar nicht erzählt hier-nur die Betriebsleitung wusste Bescheid.

    Ich geb das nur zu bedenken, denn rückgängig machen kann man es nicht mehr, wenn man es einmal erzählt hat. Womit Du Dich besser fühlst, musst Du natürlich selbst wissen.

    Es freut mich aber, dass Du gestern mal wieder ein "Hoch" hattest :).

    Liebe Grüße
    Mayana
    Genau dieses Dilemma sehe ich eben auch... beruflich kann es mir schaden, für meine Psyche nützt es mir....
    und mir war vorher nicht bewusst, dass mich das berufliche Verheimlichen belastet.
    Bei Kollegen, die wissen Bescheid, wobei es mir auch dort bei den regelmäßigen Fortbildungen passiert, dass jemand vor meinem Eintreffen mein Schild am Platz woanders hinstellt, was mich dann auch verletzt...
    Andererseits tut mir jeder Cent, den ich verdiene, gut...
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Dann überlege mal, was dir daran so gut tut.
    Ist es einfach nur das erzählen und Ballast los werden oder ist es der Punkt, dass fremde Menschen (Kunden) Dir vollkommen unkritisch gut zureden werden und Deine Hoffnung bestärken ? Oder ist es das Gefühl, ein Geheimnis mit sich herum zu tragen, dass Dich, weil es ja ein Geheimnis ist, von der übrigen Welt trennt und Du diese Trennung aufheben möchtest ?

    Was genau brauchst Du, und wie könntest Du Dir das vielleicht auch anders holen, als über den beruflichen Kontext ?

    Liebe Grüße
    Mayana
    Ich hab das Problem gestern erst realisiert, dass mich das so belastet.
    Und ich lüge nie, und dann, wenn ich einen Termin aus gesundheitlichen Gründen verschieben muss, das so formulieren zu können, dass das nicht gelogen ist...
    Nein, die haben mir gar nicht gut zugeredet, nur ein wenig erzählt.
    muss das erst noch auseinanderdröseln....
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Ja, mache mal, dann siehst Du vielleicht klarer, was das Bedürfnis dahinter ist und kannst auch ganz unabhängig vom Beruflichen besser für Dich sorgen in dem Bereich. Es scheint ja so, als ob das gestern irgendetwas gewesen ist, was Du eigentlich ganz dringend brauchst und was Dich Dich gut fühlen läßt. Es ist immer gut, wenn man weiß, was gut für einen ist ;).
    Der Druck war auf einmal weg, und das hat mich so fröhlich gemacht, aber wieso drückt mich das überhaupt so nieder, nun ja, denke, morgen sehe ich klarer ^^
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Hallo Angelika7!

    Gerade war mein Text weg und ich versuche es noch einmal.

    Ich finde es beeindruckend, dass Du diese Erfahrung machen und insbesondere Deine bisherige berufliche Anspannung seit LK wahrnehmen konntest.
    Natürlich muss ich Mayana recht geben, dass persönliche Befindlichkeiten im Beruf eigentlich keinen Raum haben sollten.

    Mir ist in meiner Zeit als Sozialarbeiterin im Jugendamt aber was ähnliches widerfahren.
    Es gab da eine alleinerziehende Mutter, welche als super schwierig, aggressiv, neunmalklug, fordernd und psychisch gestört bei den Kollegen verschrien war.
    Der "Fall" kam irgendwann in meine Zuständigkeit.
    Ich muss vorweg schicken, dass ich unter Panikattacken leide.
    Beim Hausbesuch / Erstgespräch wurde ich verbal attakiert ( unfähige Ämter und Beamte ).
    Ich bemerkte bei mir eine beginnende Panik und entschied mich in meiner Not für einen Schritt nach vorn.
    Sagte der Frau, dass sie mir große Angst mache und ich wegen Panik dringend gehen müsse.
    Daraufhin geschah das Merkwürdige!
    Die Frau begann zu weinen und erzählte mir dann ganz offen von ihren eigenen Ängsten.
    Sie hatte seit Kindheit extreme Wahrnehmungsstörungen bei gleichzeitig hoher Intelligenz.
    Von da an war sozusagen das Eis gebrochen und wir haben noch viele gute / angstfreie Gespräche miteinander führen können.
    Ich konnte Hilfen für die Kinder einsetzen, ein Kind hatte das Asperger- Syndrom ( ähnlich wie die Mutter ) und ich war immer willkommen.

    Damit will ich sagen, dass es da kein " Chema F" gibt, sondern reale Personen setzen sich einfach mit realen Personen auseinander.
    Und wenn Du in Deiner Arbeit auf einen so aufmerksamen Menschen triffst, so ist das doch o.K.
    Du hast Dich ja nicht aufgedrängt oder Dich so wie ich in meiner Not mitgeteilt.
    Für Dich hat es die Erkenntnis gebracht, dass Du da ein Handling hinbekommen solltest.
    Aber wenn ich einen Vergleich zwischen meiner und Deiner beschriebenen Situation ziehen wollte,
    so ist es dieser, dass wir beide einfach sehr ehrlich in und mit der jeweiligen Situation umgegangen sind.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin sowohl gesundheitlichen wie auch beruflichen Erfolg!

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    Liebe Renate,
    vielen Dank für deine lieben Zeilen.
    Der Termin war gut, ich gehe wieder hin. Konzept, Tränen rauslassen, je mehr, umso besser. Net schauen, dass es möglichst schnell wieder ohne geht, sondern zulassen, wenn net sogar fördern und reinhören, ich käme jetzt auf den Grund...
    Weil ich erklärt habe, ich verstehe gar net, wieso ich so traurig bin.
    Und ich solle mich das 1. Mal in meinem Leben nur um mich kümmern, daraufhin bin ich danach noch für über ne Stunde im Straßencafé in der Sonne gesessen....
    Liebe Grüße und allen ein schönes Wochenende
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    So, Ihr Lieben,

    gestern dachte ich mir, sie ist der Profi, wenn sie sagt, ich solle alle Tränen willkommen heißen, nix unterdrücken, oh weia, wie lange wird das wohl dauern, wo führt mich das hin, aber nun ja, sie ist der Profi und mich selbst auf die Reihe zu bekommen, klappt nimmer, also folge ich mal ihrem Weg.
    Der Termin gestern war wohl heilender für mich als ich dachte, 1. Erfolgsmeldung:
    Der 1. Morgen seit 14 Tagen ganz ohne Magenschmerzen.
    Tja, in Bezug auf meine Psyche muss ich wohl noch viel lernen

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Seit ich das annehmen kann, mit dem Weinen, ist es schon viel weniger geworden.
    Allerdings vertrage ich derzeit keine klassische Musik. Früher war das für mich seelischer Aufbau pur, jetzt geht mir das zu tief, ich fange dann das Weinen an, was z.b. während einer Autofahrt echt net geht.
    Gestern war ich bei gut Bekannten, die mich das letzte Mal vor einem halben Jahr gesehen haben und von meiner Krebserkrankung ohne Chemo wissen und sagten ganz begeistert, um wie viel besser ich aussehe, das sind jetzt die Dritten, die mir das sagen. Mir war damals net bewusst, dass ich schlecht aussehe (ich meine das jetzt net in Bezug auf Schönheit :) ), aber anscheinend war dem so. Hinzu kommt, dass ich die Treppen ganz ohne heftigeres Atmen hoch komme, oder kleinere Berge bim Spazierengehen, ich huste nimmer, mir reichen 8 1/2 Stunden Schlaf, manchmal sogar weniger und der Tumormarker, es zieht vielleicht nur noch jeden 3. Tag kurz an den Rippen, Arm heben geht fast immer ohne Probleme, lauter gute Zeichen in Bezug auf den Körper, mit der Seele, die muss da noch durch Tränen durch, aber ich bin guter Dinge.
    Mein ältester Sohn geht am 30.5. mit zum CT, weil ich ja so Schiss hab vor dem Nadelsetzen und natürlich immer ein miserables Gefühl habe bei der Verstrahlung durch das CT und das Kontrastmittel, aber hilft ja nix, wenn ich es wissen will, muss ich das in Kauf nehmen- und dann nicht zu vergessen, das Warten auf das Arztgespräch.
    Bin ihm sehr dankbar.
    Wünsche Euch einen schönen Tag
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Hey Angelika
    Hab Dich gerade hier "entdeckt". Kann drüben nicht schreiben, drum nur ganz kurz (will Deinen Thread nicht mit meinen Infos vollpacken).
    Mein Nachsorge Termin ist gut über die Bühne gegangen. Alle Werte soweit gut, sogar mein Tumormarker ist ein bissi runtergekommen und dass obwohl ich ja solche Darmgeschichten hatte. Ich danke Dir für Deine Sorge um mich.
    Da ich Dich jetzt hier gefunden habe, melde ich mich sicherlich wieder mal bei Dir (schreibe drüben beim Mausbär auch mit :) ).
    Liebe Grüsse Swabs
    Oh, das freut mich, danke dir sehr. Das sind ja wunderbare Neuigkeiten. Du kannst immer in meinem Thread auch über dich schreiben..... und das mit dem Tumormarker ist auch ein gutes Zeichen, lächel,
    schönen Abend !!
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    LSo, Ihr Lieben,

    gestern hatte ich meinen 2. Termin bei der Psychoonkologin.
    Sie war SEEEEHR zufrieden mit mir und meinen Fortschritten. Bin sehr dankbar um diese Frau. Sie hat mir erklärt, was bei mir abläuft, unter anderem ein seelischer Schutzmechanismus, wenn mir jemand weh tut, das war sehr hilfreich, wäre mir selber nicht bewusst geworden. Meine Aufgabe bis zum nächsten Mal, weiter weinen, wenn mir danach ist, hinschauen und hinspüren, wieso, aber maximal 10 Minuten, da das weh tut und ich mich net überfordern soll.
    Und vor allem: NICHT anstrengen, nicht versuchen, etwas SCHNELL zu erreichen, mehr Geduld mit mir selber...
    Und dass ich eine sehr gute, und vor allem kompetente Unterstützergruppe habe. Sie fand es unter anderem schön, dass die Menschen in meinem Herkunftsdorf für mich beten (finde ich ja auch)...
    Habe viel Rückhalt und im realen Umfeld (außer den Ärzten in den 2 Krankenhäusern, in denen ich bei der Diagnose war) keine Kritik an meinem Weg.
    Liebe Grüße und Euch alles Gute
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Angelika, das ist schön, dass dir deine Psychoonkologin so gut tut und du soviel Rückhalt in deiner Umgebung hast.
    Das ist sehr wichtig!!!
    Zu lernen, Geduld mit sich selbst zu haben, ist sehr schwierig. Ich kann das auch nicht sehr gut, aber der Körper zeigt einem schon, wo es lang geht.

    Ich wünsche dir und allen, die hier mitlesen, ein wunderschönes langes Wochenende.
    Das Wetter tut ja auch schon alles dafür.

    Liebe Grüße
    Angela
    Liebe Angela,

    morgen habe ich einen wichtigen beruflichen Termin, und weiß noch nicht, wie das gehen soll, da ich derzeit so Kopfschmerzen habe, wie bei Erkältung, liegt aber wohl vermutlich wieder mal an der Spritzerei....
    Wie geht es denn dir derzeit???
    Liebe Grüße

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Guten Morgen Angelika,

    Das ist ja blöd mit den Kopfschmerzen. Aber wenn es hilft, kann man ja vieles ertragen.

    Mir geht's so lala, aber man wird ja mit der Zeit auch auf niedrigstem Niveau zufrieden. Da ist dann die Devise, Hauptsache Leben, besser werden kann es immer noch.

    Habe am Mittwoch wieder Therapie gehabt und bin noch ziemlich schlapp. Husten und Atemnot ist immer noch da und ich habe Probleme in die erste Etage kommen, aber ich gehe jeden Tag ein Stück mit dem Hund mit. Wenn's dann nicht mehr geht, gehe ich zum Auto zurück und warte.

    In anderthalb Wochen habe ich nächste die nächste Therapie. Mal sehen wie's wird.

    Ich habe ja GsD einen ganz, ganz lieben Mann, der sich um Haushalt und Einkaufen kümmert. Sonst wüßte ich nicht, wie es funktionieren sollte. Er ist Gold wert.

    Liebe Grüße und auf ein weiteres Anschlagen deiner Maßnahme und das du deinen Termin gut hinter dich gebracht bekommst.

    Angela
    So, heute war ich beruflich in Ulm.
    München-Ulm und wieder zurück ist ja schon eine Strecke.
    Vor 3 Monaten wäre mir das viel zu anstrengend gewesen, da war ich schon fertig, wenn ich nur durch München durch musste.
    Zwar habe ich immer noch zu wenig Energie für regelmäßigen Sport, aber alleine an der Autofahrt merke ich, dass es mir langsam, aber stetig besser geht. Nun ja und es war ja auch wunderschönes Wetter...
    Derzeit komme ich im Schnitt nur auf 20 Stunden in der Woche an Arbeit, mehr würde ich als zu große Belastung empfinden.

    @ Angela

    Ja, ein Mann, der zu einem hält, das hilft unbandig viel.
    Die Kopfschmerzen waren heute morgen weg, gestern Abend wild, das ist wirklich wie eine Minigrippe, immer, wenn ich spritze, aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau, wenn ich denke, was Leute mitmachen mit Chemo oder Immuntherapie, dagegen geht es mir Gold....
    Einen Hund sollte ich mir auch anschaffen (geht hier in der Dachwohnung net), dann würde ich auch jeden Tag rausgehen, wenn scho net wegen mir, dann wegen des Hundes :), ist ja auch so wichtig wegen der Vitamin D-Produktion, die für Krebskranke noch wichtiger ist als für Gesunde, mal sehen, ob ich mich morgen aufraffen kann...Danke für deine guten Wünsche...

    Wünsche Euch allen ein schönes, erholsames Wochenende
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Gestern war ich bei der Psychoonkologin, 3. Termin.
    Und ich war 2 Tage nacheinander mehr als 12 Stunden außer Haus unterwegs, das wäre noch vor 3 Monaten gar net gegangen, keine Chance. Brauche nur noch 8 Stunden Schlaf pro Tag. An Fatigue leide ich nimmer, ist ihre Diagnose.
    Jedenfalls habe ich zwar wohl mein bisheriges schwieriges Leben hinbekommen, die stetige Überforderung, aber meine seelischen Verletzungen, die habe ich tief eingegraben, mir nicht angeschaut, weil ich dann wohl zusammengebrochen wäre.
    Und sie denkt, ich habe so etwas ein verzögertes Burn-Out, weiß den Fachausdruck nimmer... es kommt jetzt raus, nach der Entspannung durch den Normwert beim Tumormarker. Ein Burn-Out geht meist einher mit einer jahrelang durch die starke Stresshormonausschüttung völlig überlastete Nebenniere, die dann nach dem Abfallen des Stresspegels (bei mir der Normwert des Tumormarkers), nimmer genügend Hormone produziert, dadurch dann dieser fehlende Antrieb, ich soll das von meinem Hausarzt, der ja Internist ist, medizinisch abklären lassen.
    Ich habe wohl Jahre funktioniert wie ein einbetonierter Fluss, und jetzt fließe ich ab und an über, entweder ich lasse meine Emotionen weiter nur einbetoniert fließen, kontrolliert, oder ich überschwemme alles (Tränen)..... Irgendwann in der Zukunft wird da eine Renaturierung statt finden, es muss keine Überschwemmung sein und auch keine unbedingte Kontrolle....
    und ich solle mir das Zeit lassen und Geduld haben ( oh weia), kleine Schritte, nur ja keine großen Anforderungen an mich selber stellen....
    Hauptaufgabe: mich NICHT anstrengen..
    Frohe Pfingsten

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    hallo angelika,

    hmm, mit dieser nebennierenschwäche hab ich mich auch schon einige zeit beschäftigt, da viele symptome auf mich (aber auch auf ganz viele andere menschen) zutreffen. ich bin für mich zu dem schluss gekommen, dass das eine erfundene erkrankung ist u die behandlungsmethoden meist mit geldabzockerei verbunden sind.
    hier ist es ganz gut erklärt:
    medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=106278&mobile=on
    psiram.com/ge/index.php/Nebennierenschw%C3%A4che

    ist denn deine psychoonkologin alternativmedizinisch bzw esoterisch angehaucht?
    schulmediziner können nämlich mit dem begriff gar nix anfangen, mein internist schickt mich wenn ich mit sowas daher komme eher zum psychiater :rolleyes:

    davon ganz deutlich zu unterscheiden ist die nebennierenrindeninsuffizienz
    de.wikipedia.org/wiki/Nebennierenrindeninsuffizienz

    lass dich nicht kirre machen, dass alles mal bei dir rauskommt ist doch normal.

    liebe grüße
    heidilara
    Liebe Heidi,
    danke für deine Hinweise.
    Ich werde das mit meinem Hausarzt besprechen, da er als Internist sich da sicherlich bestens auskennt.
    Ganz wegschieben möchte ich diese Nebennieren_Stresshormon. - Produktion seitens der Psychologin auch nicht, da sie sich mit Burn-Out sicherlich bestens auskennt, ist ja ihr Beruf. Sie meinte, man könne das in den Blutwerten nachweisen und ich solle das vom Internisten in einer Blutuntersuchung messen lassen. Sie ist gegen Hormongabe, weil sie denkt, ich müsse mich zuerst mal ausruhen und alles verarbeiten, künstliches Zuführen des "Antriebshormons" Cortisol möchte sie derzeit nicht, das es in ihren Augen derzeit eben NICHT darum geht, so gut zu funktionieren wie früher, sondern frühere Verletzungen der Psyche aufzuarbeiten und mich von dem jahrelangen Stress zu erholen, der durch den Krebs noch eine Lage obenauf bekommen hat, aber durch eine entsprechende Kontrolle könne man eben den Verlauf der psychischen Erholung "messen". Ich werde sehen, was mein Hausarzt/Internist dazu sagt.
    Allerdings werde ich bei ihm erst wieder einen Termin NACH dem 2 wöchigen Klinikaufenthalt (der ab 31.5. statt findet), ausmachen.
    Allmählich steigt wieder das ängstliche Gefühl auf, weil der 30.5. (CT) naht. Im Januar hatte ich schon 2 Wochen zuvor massive Ängste, diesmal geht es bis jetzt, aber ich muss den Gedanken täglich mehrmals wegschieben, noch geht das.

    Heute war ich beruflich 10 Stunden unterwegs. Also, wenn ich mal unterwegs bin, geht es gut, aber ich schiebe beruflich alle nicht unbedingt nötigen Termine, empfinde sie als sehr große Belastung, als mental zu anstrengend.
    Liebe Grüße Euch allen und ein schönes , erholsames Wochenende.
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Liebe Angelika,

    Burn Out ist keine wissenschaftlich anerkannte Diagnose, sondern eher etwas, was sich umgangssprachlich verbreitet hat, aber dennoch ganz viele Ursachen haben kann. Also jetzt nur z.B. Depression, Posttraumatische Belastungsstörung, Angststörungen, Dissoziation usw usw. D.h, man kann Burn Out auch nicht behandeln-man kann die Symptome mildern, sicher. Es ist so ähnlich wie bei Husten und Schnupfen. Man kann dagegen Tee trinken, und manchmal hilft das sogar. Manchmal muss man aber auch an die Ursache ran.

    Demzufolge gibt es auch keinen Hormonwert, der die Stärke des Burn Outs anzeigt. Weil es diese Krankheit gar nicht gibt.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, auch, wenn du das jetzt sicher abbügelst :). Das sei Dir auch ungenommen, aber ich kann sowas ganz schlecht stehen lassen, ohne zu widersprechen.

    Ich drücke die Daumen für beste Ergebnisse :).

    Liebe Grüße
    Mayana
    So, noch 2 1/2 Tage bis zum CT.
    Irgendwie bin ich dermaßen antriebslos, dass der kommende Termin bis jetzt fast an mir vorüber geht, sehr seltsam.
    Im Januar hatte ich schon 2 Wochen zuvor Angst...
    An sich müsste ich jetzt viel mehr Angst haben, da ich die letzten 6 Wochen viel weniger gemacht habe und auch kaum noch Sport gemacht habe.
    Fühle mich das 1. Mal in meinem Leben wie eine alte Frau, so antriebslos.
    Sitze jetzt im Büro und will heute net rausgehen, bevor ich das Wichtigste erledigt habe, mal sehen, ob ich so konsequent sein kann.
    Verstehe das auch deshalb nicht, weil mir mein Beruf Freude macht, aber wenn ich mein Kunden weiterhin so vernachlässige, wird das negative Konsequenzen für mich haben.
    muss mich zu allem dermaßen zwingen, 3 Wäschekörbe warten aufs Bügeln, kenn das so nicht...
    Habe das Gefühl, weil ich 6 Wochen so wenig gemacht habe, ist der net kleiner geworden und habe deshalb ziemliche Schuldgefühle, dass ich, obwohl es um mein Leben geht, mich net besser zusammenreißen kann...
    Hoffentlich wird das nach dem Klinikaufenthalt wieder besser.
    Liebe Grüße und Euch alle ein schönes Wochenende
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Liebe Irmgard,

    ich danke dir sehr...
    Dir auch das Allerbeste
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Liebe Angelika,

    für ein gutes Ergebnis beim CT drück ich dir ganz doll die Daumen und übrigens die Bügelwäsche läuft dir nicht davon und ist auch nicht wichtig.
    Wenn du das Gefühl hast antriebsarm zu sein, dann ist das eben so. Da brauchst du und dein Körper eben diese Nichts tun.

    Ich habe schon lange kein schlechtes Gewissen deswegen.Ich habe mich bei allem früher immer selbst so unter Druck gesetzt um alles perfekt zu machen. Das geht nicht mehr und wer aus meiner Umgebung kein Verständnis dafür hat, hat Pech gehabt.

    Für dich alles Gute
    Angela
    So Ihr Lieben,

    ich bin zufrieden.
    Ja, in der Radiologischen Praxis bekommt man direkt im Anschluss ein Arztgespräch.
    Ich habe noch keinen schriftlichen Befund, aber laut Radiologe sei der Umfang unverändert.
    Diesmal hatte ich einen etwas muffligen Radiologen, ab dem Zeitpunkt, wo er mich gefragt hatte, welche Therapie ich mache...
    Schriftlicher Befundbericht folgt, innen weniger kompakt, Milchsaum ist weiterhin weg....
    Morgen gehe ich für 2 Wochen in die Klinik zur Behandlung, vor allem wegen der Hyperthermie..
    Liebe Grüße

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Das hört sich doch erst einmal gut an. Nicht gewachsen ist doch schon schön.

    Da kannst du doch erst einmal dein schlechtes Gewissen wegen zu wenig Sport und nichts alles so getan zu haben, wie du es dir vorgenommen hattest, vergessen. Es scheint sich ja dadurch nichts zum schlechteren gewendet zu haben.

    Für deinen Klinikaufenthalt wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg.

    Liebe Grüße
    Angela
    hey @Angelika7,
    ​mensch, heute hagelt es ja gute Neuigkeiten am fliessband. Gratulation.
    dir auch viel erfolg im KH. hatte mich schon gefragt, was da gemacht wird, wenn du eigntlich ja nicht behandelt wirst.

    LG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Vielen Dank Euch beiden :)

    Ja, das mit dem schlechten Gewissen ist jetzt momentan weg und mit der Klinik tu ich ja auch was, die werden mir scho sagen, was zu tun ist.... und ich hoffe, dass mein tief danach weg ist, mir geht es ja heute schon viel besser, ob das jetzt an den CT-Ergebnissen liegt und nur kurzfristig ist, oder so bleibt, sprich, die Ungewissheit mich so extrem belastet hat, kann ich noch net sagen...
    Ja, was außer der Hyperthermie gemacht wird, weiß ich net....
    KEINE AHNUNG..... deshalb bin ich ja so neugierig....habe mich nur im Internet dort eingelesen...
    Und natürlich wird mein Krebs behandelt, aber eben nicht mit OP, Bestrahlung, Chemo oder der neuen Immuntherapie...
    wobei ICH sagen würde, das, was ich alles mache, läuft im Grunde auf eine Wiederankurbelung des Immunsystems raus, wenn halt mit anderen Mitteln... Immuntherapie alternativ??
    Keine Ahnung, ob es funktioniert, wird man sehen, bin jetzt natürlich wieder zuversichtlich...
    was für eine Berg- und Talfahrt...
    Liebe Grüße

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    So Ihr Lieben, liebe Swabs,

    ich bin hier so im Anwendungsstress, dass ich erst jetzt dazu komme, kurz zu schreiben.
    Ich bekomme hier 2 Arten von Hyperthermie, lokal, für 1 Stunde, da wurde nur der Tumor heute auf 42,5 ° erhitzt,
    gespürt habe ich nur ein paar mal ein tiefes Stechen, was er sonst auch macht, wenn er nach dem Sport oder am Morgen vor dem Frühstück ausgehungert ist, zu wenig Zucker zur Verfügung steht. Also gehe ich davon aus, dass der Tumor das doch deutlich gespürt hat.
    Danach - jetzt immer noch- habe ich in etwa so ein Gefühl, wie wenn ich einen Fremdkörper in mir hätte, einen Klumpen, der nicht zu mir gehört, seltsam, jetzt 2 Stunden nach der Anwendung lässt das Gefühl langsam nach.
    Übermorgen bekomme ich nochmals die lokale Hyperthermie und am Samstag dann die Ganzkörperhyperthermie, welche sehr heftig sein soll, Aufklärungsbogen habe ich schon mit den möglichen Nebenwirkungen, net ohne----
    morgen dann Aufklärungsgespräch.
    Fußreflexzonen hatte ich auch, die Lungenzone dort tat weh, konnte sie nicht weg eliminieren, den Druckschmerz, an 3 anderen Stellen ging das problemlos..
    Ganz begeistert bin ich davon, wie die hier auf meine Ernährungswünsche eingehen...
    Hierher kommen mehrere Krebspatienten ohne OP, Chemo und Bestrahlung, ich bin da kein Sonderfall, aber auch viele, die das hier komplementär machen, und ihre Chemo sogar mitbringen....
    Mir gefällt es sehr gut, werde alles mitmachen, was geht und mir angeboten wird...
    Liebe Grüße

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Gestern hatte ich meine 1. Ganzkörperhyperthermie. Beim ersten Mal fahren die nicht so sehr hoch, weil sie noch nicht wissen, wie der Patient es verträgt, was der Kreislauf macht, etc.
    Bei mir haben sie bei 39,1 ° abgeschaltet ( nach 1 .45 Stunden) Man wird dann eingewickelt in Wärmefolien und meine Temperatur stieg auf 39,5 °, (45 Min) bis sie anfing wieder zu fallen. Man liegt auf seinem eigenen Bett und wird danach aufs Zimmer gefahren, der Kreislauf ist heftig, man darf nicht aufstehen (will man auch nicht).Nach 2 Stunden auf dem Zimmer war meine Temperatur auf 37,1 °. Hier wird bis 40 ° hochgefahren (aber nicht bei der 1. Anwendung). Andere Häuser machen das bis 42 °, aber dann unter Vollnarkose.
    Während der Prozedur erwärmen einen Lampen und man ist mit Handtüchern zugedeckt, ich musste 2 mal eines nachbestellen, weil meine Oberschenkel und mein Bauch zu heiß wurden, bzw. Hautstellen (gefühlt) zu brennen anfingen.
    Ich war zwar abends müde und k.o., aber doch relativ fit, hatte es mir schlimmer vorgestellt.
    Der Tumor zog während der Prozedur einige Male sehr heftig, weshalb ich hoffe, dass das entsprechende Wirkung zeigt.
    Ach ja, und seit der 1. lokalen Hyperthermie huste ich auch immer wieder mal Schleim ab, was ich ja viele Monate nimmer tat.
    Ich wurde jetzt jeden Tag an der Lendenwirbelsäule geschröpft, wegen meine Kreuzschmerzen und kann kaum glauben, dass so eine einfache Methode so eine große Wirkung zeigt. Bei jedem Mal erhebliche Besserung und das in 20 Minuten. Habe gefragt, wie das funktioniert, weil ich darüber noch nichts gelesen hatte. An der geschröpften Stelle wird die Durchblutung sehr angeregt und die Muskulatur gelockert. Wieso da aber auch meine Wirbelschmerzen so sehr gelindert werden, ist mir nach wie vor schleierhaft. Montag und Dienstag bekomme ich Nierensono und Röntgen der Lendenwirbelsäule, mich macht das zwar nicht glücklich, wegen der erneuten Strahlenbelastung, aber die Chefärztin hier hat mir erklärt, da werde nur ein kleiner abgeschirmter Bereich geröngt und die Strahlenbelastung sei gering und es gehöre abgeklärt, was es ist, zumal ich das früher nicht hatte.
    Der Verdacht einer Knochenmetastase liegt nahe. (Sie hat mir auch ein Gespräch mit einem Pneumologen und Onkologen aus dem Haus hier sehr nahe gelegt, weil sie dachte, ich hätte unbegründete Ängste wegen der OP. Als ich ihr sehr deutlich erklärt habe, wieso ich mich dagegen entschieden habe, meinte sie, dann respektieren sie meine Entscheidung, anscheinend sei ich sehr gut informiert.)

    Ich hoffe natürlich, dass wegen des guten Tumormarkers vor 6 Wochen und weil das Schröpfen so sehr gegen den Schmerz hilft, dass das in der Lendenwirbelsäule nicht der Krebs ist, aber zu 5 % bleiben natürlich meine Bedenken, Ihr kennt das ja alle.
    Vom CT am Montag (Lunge und Bauchraum), bzw. vom Kontrastmittel hatte ich - wie auch letztes Mal- Wassereinlagerungen, über 3 Kilo zugenommen und sah morgens schlimm aus mit Tränensäcken und dicken Knöcheln, aber wird jeden Tag besser, denke, morgen bin ich wieder normal. Sehe im Spiegel scho wieder nach mir selber aus :) .
    Für die Psyche geben die mir hier auch etwas Unterstützendes, fühle mich schon erheblich besser als die letzten 6 Wochen, weiß net genau was, will das aber auch danach weiter haben, muss noch nachfragen.
    Liebe Grüße

    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Hallo @Angela7,
    ich drücke dir ganz fest die daumen, dass es keine knochenmetastase ist. bei mir sind/waren sie ja leider ziemlich sicher bestätigt, wobei unsicher ist, ob sie durch die immuntherapie nicht bereits abgetötet worden sind. wie sind denn deine ergebnisse ausgefallen? weiß man schon was?
    hui, offensichtlich reagierst du etwas anders auf kontrastmittel als ich. ich bemerke überhaupt nichts davon und bin ja alle 6 wochen dran. ich drücke dir die daumen. ich hätte glaub kein gutes gefühl, das so weitmaschig zu machen eben wegen dem kopfkino.
    ich hoffe sehr für dich, dass deine behandlungsmethode den gewünschten erfolg erziehlt.
    wie steckst du denn die hyperthermie bisher weg?

    viele liebe grüße

    DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
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    (Terry Pratchett)
    Liebe Laborratte,
    das 1. Röntgen war gut, nix zu sehen, weil die Schmerzen aber immer noch da sind, gab es heute ein 2., aber ich habe noch kein Ergebnis.
    Dank Schröpfen sind meine Kreuzschmerzen um 2/3 zurück gegangen, hätte das nie geglaubt, dass diese Methode so effektiv ist.
    Ich hatte heute meine 3. und letzte Ganzkörperhyperthermie, leider hat mein Körper sich nur auf 39 ° erhitzt, mir wäre mehr lieber gewesen. Aber auch in der Sauna brauche ich einige Gänge, bis mir richtig heißt ist und ich ins Schwitzen komme. Ich möchte in 6 Monaten wieder hierher und dann mit den Ärzten reden, vielleicht bekomme ich wegen des späten Schwitzens eine längere Anlaufphase.
    Anders ist es bei der lokalen Hyperthermie, die dauert nur eine Stunde, ich schwitze nicht und der Tumor wird auf 42,5 ° erhöht, und das beste ist, die GKV übernimmt das.
    Das ist aber sehr häufig, deine Kontrolle, musst du das wegen deiner Medikamente (Wirkungskontrolle) so oft machen lassen, oder wolltest du das so engmaschig??
    Ja, das Nicht- Bescheid -Wissen belastet die Seele, die Radioaktivität belastet den Körper, schwierige Entscheidung.
    Ich hoffe, es geht mir die nächsten 6 Monate so gut, dass ich das nächste CT erst in 6 Monaten machen lassen werde, so zumindest der Plan- in der Theorie- wenn die Psyche das stemmen kann. Am Samstag werde ich schon entlassen.
    Wie geht es denn deiner Frau, der Entbindungstermin müsste doch schon nahe sein??
    Bist scho aufgeregt??
    Und wie geht es dir mit deinen Medikamenten??
    Berichte doch mal bitte...
    Liebe Grüße
    Angelika
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München
    Hallo @Angelika7 ,
    ich drücke dir die daumen, dass auch das 2. röntgen langweilig ausfallen wird. wahrscheinlich werden es einfach verspannungen sein, die bei unserer psychischen anspannung einfach nicht ausbleiben.
    auf alle fälle scheinen dir die behandlungen allesamt gut zu tun. daumen hoch dafür. ich drücke dir ganz fest die daumen, dass du mir dem 6-monatigen CT klarkomen wirst.
    meine 6-wöchige kontrolle ist den studien-regularien der immuntherapie so vorgegeben, was ich gerne in kauf nehme. wenn ich mal so 4-5 mal nen stabilen befund habe, würde ich auch etwas entspannter sein und mich mit ner grobmaschigeren kontrolle anfreunden können. momentan ist es aber immer so eine zweischneidige sache. einerseits fiebere ich dem nächsten CT entgegen in der hoffnung, dass alles stabil ist, anderseits habe ich natürlich schiss vor schlechten news.
    bzgl. unserer kinderüberraschung wirds langsam ernst. termin ist der 22.06. da läuft bisher alles glatt. meine frau ist da sehr sehr tough.
    das durvalumab vertrage ich sehr gut. habe nur nen trockenen mund und hin und wieder leichten durchfall (maximal einmal pro tag). sollte mich das zeug stabil halten, würde ich das zeug gerne bis zum sankt nimmerleins-tag nehmen.
    ich habe gelesen, dass du in einem anderen forum mit jemandem in kontakt bist, der mein schicksal teilt (adeno mit metas im rippenfell). ich möchte mich aber dort nicht anmelden. bei demjenigen stellt sich ja auch die frage, ob chemo oder immun. ihm muss halt klar sein, dass eine zusätzliche eigenmächtige zusatzbehandlung bei immuntherapie nicht erlaubt ist (mir wurde auch z.b. eine misteltherapie verboten). Meine gedanken waren aber, dass ich zuerst die immuntherapie mache und dann immer noch die chemo in der hinterhand habe. immun in der erstlinie hat wohl bessere aussichten auf erfolg.

    LG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

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    (Terry Pratchett)
    Liebe Laborratte,
    dass man die Kontrolle vor allem auch wegen der Psyche braucht, das kenne ich. Am Anfang hätte ich am liebsten alle 2 Wochen kontrolliert - ähm kontrollieren lassen, nein, am liebsten selber ;) . Je länger ich krank bin, umso eher denkt man, man schafft das, denkt an die Zukunft und DANN erst kommen die Gedanken an die Spätfolgen der Strahlenbelastung, zumindest bei mir war es so. Bin ja auch im 1. halben Jahr x mal kontrolliert worden. Und die Angst vor dem Ergebnis hält wohl auch bei vielen noch Jahre nach der Gesundung an.

    Dass die MIstel verbieten kann ich sogar verstehen. Mistel greift ja ins Immunsystem ein, regt das an, das ist sicherlich noch nicht erforscht, ob da was durcheinander kommt, die Immuntherapie ist ja noch ein neues Forschungsfeld, da bei einem Menschen Herumzuexperimentieren, bei dem die Immuntherapie greift, erscheint mir auch leichtsinnig.
    (was nicht heißt, dass es nicht auch helfen könnte).
    Ich persönlich denke ja auch, Immuntherapie geht in die richtige Richtung, zumindest die Richtung ist o.k.
    Denn ums Immunsystem geht es ja. Deshalb find ich ja Chemo so heftig, weil die das bei einem Krebskranken eh schon defekte Immunsystem noch zusätzlich massiv angreift und schädigt.
    Ich drücke dir sehr die Daumen für deine Therapie.
    Und ich freue mich mit dir auf die Geburt deines Kindes. Das wird dir viel Kraft geben, wenn du es zum 1. Mal in deinen Armen halten kannst.
    Gibt doch ab und an mal Rückmeldung, wie es dir geht, würde mich freuen.
    Liebe Grüße
    Angelika

    Mit den 6 Monaten werde ich klar kommen, wenn es mir nicht schlechter geht, es sind dann 7 Wochen mehr als beim letzten Abstand, ich lerne es mir selber, Stück für Stück, mehr Abwartezeit auszuhalten. Das Röntgen war o.k., aber ich bin für die Stelle jetzt sensibilisiert, da kommen dann Gedanken hoch wie, was ist wenn das eine Knochenmetastase im Anfangsstadium war, die nur durch die hohen Temperaturen der Hyperthermie eliminiert wurde? Die man eben im Röntgen noch net sehen konnte... kommt das dann wieder? Werde das beobachten, seit ich Krebs habe, bin ich in Bezug auf meinen Körper fast zum Hypochonder geworden, früher hatte ich 20 Jahre net mal einen Hausarzt.
    10.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie gutartig ; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München