Adenokarzinom, Tumormarker und Behandlungsverlauf

    Hallo Angelika
    Wie geht es Dir heute?
    Ich hoffe natürlich für Dich dass die Hyperthermie Therapie gut anschlägt!
    Ja es ist schwierig das Kopfkino abzuschalten. Wir wissen dass etwas in unserem Körper ist was da nicht hingehört, aber von aussen sieht man ja nix...
    Ich schicke Dir ein paar Sonnenstrahlen und wünsche Dir gute Ergebnisse!
    Liebe Grüsse Swabsi
    So Ihr Lieben
    danke der Nachfrage.
    Körperlich geht es mir gut, ich wurde bereits am Samstagnachmittag nach einer lokalen Hyperthermie am Vormittag aus der Klinik entlassen. Die letzte war schmerzhaft, der Tumor hat unbandig gezogen, aber ich wollte nicht, dass die Assistentin die Temperatur herunterschaltet, da ja der letzte Tag. War am Samstag noch walken, war aber sehr anstrengend.
    Ich bekam dort Gymnastik zur Entspannung des Rückens, Fußreflexzonenmassage, 5 lokale Hyperthermien und 3 Ganzkörperhyperthermien, dazu noch Sporteinheiten, und jede Menge Vitamine, Spurenelemente , hochdosiert, pflanzliche Mittel für Kreislauf und Psyche und homöopathisch Mistel gespritzt.
    Nicht zu vergessen, das fast tägliche Schröpfen für meine Kreuzschmerzen, die seit dem Abend vor der Entlassung (letzte Anwendung) wieder weg sind, kann es kaum glauben.
    Vor allem psychisch ging es mir recht gut bei der Entlassung, da konnte ich von Tag zu Tag der Besserung richtig gehend zusehen. Jetzt ist aber mein Freund alleine in den Urlaub gefahren, was mich ziemlich runter gezogen hat, da wir ursprünglich zusammen nach Italien fahren wollten. Aber da muss ich durch, es gibt Schlimmeres.
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    schön, dass dir die ganzen Behandlungen so gut getan haben.

    Das mit deinem Freund tut mir leid, da weiß ich nicht, ob man da so einfach sagen kann, dass es schlimmeres gibt und das du da durch musst.

    Mach das, was gut für dich ist und somit du gut leben kannst.

    Liebe Grüße
    Angela
    Hallo Angelika, @Angelika7
    habe dir schon sooo lange nicht mehr geschrieben, obwohl ich immer mitgelesen habe. Am Tablet finde ich das allerdings immer etwas mühsam.
    Zunächst erstmal Glückwunsch, dass du den Klinikaufenthalt durchgestanden hast. So eine Wärmebehandlung stelle ich mir jenseits einer Wellness-Temeperatur nicht angenehm vor. Ich fühle mich ja schon in praller Sonne unwohl...
    Ich hoffe sehr, dass du dich mit allen deinen Maßnahmen auf einem guten Weg befindest. Zumindest scheint es ja nicht offensichtlich schlimmer zu werden. So lange aber das Gegenteil auch nicht passiert, so lange scheint mir aber auch eine Heilung entfernt. Die Frage ist immer, wie lange kannst du die Energie aufbringen, um mit einer großen Anzahl an Maßnahmen weiterzukämpfen?

    Du hattest in der Vergangenheit über Müdigkeit geklagt. Ein Tumor vrändert ja alles Mögliche, Das ist ja nicht ein Stück Fleisch, was da einfach so vor sich hin wächst, sondern es greift gezielt in den Körper ein. Es muss das Immunsystem an der Nase herumführen, es muss dafür sorgen, das Gefäße wachsen, damit expandiert werden kann und wahrscheinlich vieles mehr, von dem ich keine Ahnung habe. Ich will damit sagen, das Müdigkeit und andere Beschwerden durchaus Folge eines Tumors sein können und das das nicht nur mit Energieverbrauch der Tumorzellen zusammenhängt, sondern auch mit diversen anderen Effekten (zum Beispiel gibt es auch paraneoplastische Effekte abseits des Geschehens). Eine Krankheit zu bekämpfen und noch einen beruflichen Anspruch zu verfolgen halten ich für eine sehr große Herausforderung, der ich heute nicht mehr stand halten könnte.

    Ich wünsche dir sehr, dass du noch lange der Krankheit mit deinen Mitteln die Stirn bieten kannst und dass sich "Nebenschauplätze" möglichst klein halten. Egal ob volkommen schulmedizinisch oder mit alternativen Mitteln, eine derart bedrohliche Krebserkrankung fordert immer das Überdenken des Status Quo und die Minimierung von negativen Einflüssen (meine Meinung!).

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Liebe Angelika,

    ich lese auch noch mit, weiß aber oft nicht, was ich schreiben soll, außer, dass es mich freut, dass es Dir (abgesehen vom Stress und die Sorgen um den Freund) so gut geht. Und das wäre ja nun irgendwie eigenartig, das ständig zu schreiben ;).
    Zu den Behandlungsmethoden konkret kann ich nichts Sinniges beitragen.

    Deine Diagnose jährt sich doch jetzt bald, und ich finde, dafür, dass Du keinen der klassischen Wege gegangen ist, ist dieser Nicht-Progress ein hammermäßiger Erfolg. Denn wenn man sich wieder die Statistiken anschaut, dann hätte es Dir vorausgesagt auf jeden Fall mittlerweile schlechter gehen müssen. Ich finde, der Aspekt der Heilung sollte bei diesem Vergleich heraus fallen, weil einem Heilung ja sowieso niemand versprechen kann, egal durch welche Methode.

    Ich sehe jetzt, dass für Deinen Weg doch Einiges spricht-zumindest hast Du nicht mit OP-Folgen oder Nebenwirkungen der Chemo etc zu kämpfen. Ich persönlich hätte mich zwar trotzdem operieren lassen, aber bin doch erstaunt, wie weit Du bisher gekommen bist.

    Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich eine Möglichkeit zum Nachmachen ist oder ob das in irgendeiner Form replizierbar wäre, aber DU kommst jedenfalls derzeitig gut damit zurecht. Und das ist ja das, was zählt.

    Ich drücke Dir weiter feste die Daumen :)
    Sei lieb gegrüßt
    Mayana
    Liebe Angela,

    ja, ich habe so etwas wie vorgezogenen Liebeskummer :( , obwohl ich mit ihm noch gar nicht geredet habe. Jetzt sollte man denken, dass einen das angesichts von Krebs nicht so trifft, aber mit jedem Tag, an dem ich weiter keine Nachricht von ihm erhalte, wird es schlimmer. aber da muss ich eben durch.
    Lieber Dagehtnochwas,
    ich habe mich gefreut :thumbsup: , ein Update bei deinem Thread zu lesen, war schon wieder dabei, nachzufragen. Man macht sich Sorgen, wenn man längere Zeit von jemandem nix hört. Deine Formulierung, "eine Heilung ist entfernt" , gefällt mir.
    Ich würde aber sagen, NOCH entfernt, die leichten schwarzen Streifen in der Mitte des Tumors, die geben mir Anlass zur Hoffnung und ich huste jetzt täglich Schleimbatzen :thumbup: ab, führe das auf die Hyperthermie zurück.
    Meinen Tumor schränke ich ja sehr in seinem Wachstum ein, ich schlafe nur noch 8 Stunden täglich. Die Erschöpfung derzeit ist psychischer Natur, war aber schon schlimmer, der Klinikaufenthalt mit den Medikamenten dort hat mir gut getan, und ich versuche, trotz der Sorgen um meine Beziehung, diesen Level zu halten.
    Ich müsste meine Wohnung aufgeben, wenn ich nimmer arbeite, da ich sie mir dann nicht leisten kann, ich bin selbständig, und versuche, mir etwas dazu zu verdienen zur finanziellen Unterstützung durch meine Eltern, es gefällt mir nicht, dass diese in dem Alter mich in meinem Alter unterstützen müssen, und bis jetzt hoffe ich ja nach wie vor, wieder komplett zu genesen, wieder in einen normalen beruflichen Alltag zurück zu können, auch wenn die reinen Schulmediziner mich deshalb für verrückt halten.
    Mit meinem Freund muss ich das Gespräch suchen, das weiß ich, aber mir graut =O es davor.

    Liebe Mayana,

    bis zum Jahrestag habe ich noch 2 Monate hin. Im Gegensatz zu dir denke ich schon, ein wirklicher Erfolg wäre eine Heilung, oder ein deutlicher Rückgang, ist nach wie vor mein Ziel. Aber so lerne ich, für die kleinen Schritte, die mein Körper in Richtung Heilung geht, dankbar zu sein und versuche, Geduld zu lernen. Für mich selbst glaube ich, dass eine Heilung mindestens 3 Jahre dauern wird. Mein nächstes CT will ich- außer bei einer deutlichen Verschlechterung - Ende November angehen und dann vor Weihnachten, oder gar über Weihnachten wieder in die Klinik, so mal der grobe Plan.
    Ich danke Euch dreien für Eure Anteilnahme, das tut guuut. ;)

    Sollte Ende November sich keine erneute Verbesserung zeigen (entweder Volumenverringerung oder mehr schwarze Stellen), muss ich was Neues ausprobieren, ich habe ja noch eine Handvoll Joker in der Hinterhand an bisher nicht ausprobierten Möglichkeiten. Derzeit esse ich aber Schokolade, was angesichts des Zuckers natürlich schlecht :S ist, aber seelisch bin ich einfach etwas arg belastet, mal sehen, wann ich das wieder in Griff bekomme.
    Mich hat auch der Tod vom Berliner Engelchen sehr getroffen (BSDK, anderes Forum), sie war mir ein großes Vorbild, was man alles schaffen kann, wenn man will, ein liebenswerter Mensch.
    Morgen habe ich wieder mal einen Termin bei meinem Hausarzt, da werde ich mir auch die pflanzlichen Tabletten für mein Stimmungstief und Herz-Kreislaufstärkung verschreiben lassen, die haben mir in der Klinik sehr gut getan und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen, wann man Tumormarker wieder machen sollte, was er von 6 Monaten CT-Abstand hält, dann weiß der ja noch nix von meinen Besuchen bei der Psychoonkologin und das letzte CT und den Klinikbesuch will ich auch mit ihm durchsprechen. Habe mir gleich einen Doppeltermin geben lassen.
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    gerade wenn eine solche Diagnose hat, braucht man Menschen, die man liebt und bei denen man sicher ist, dass man auch von ihnen genau so geliebt wird.

    Die Psyche ist ja eh schon angeschlagen und Liebeskummer kann man da bei dem ganzen Elend nicht auch noch gebrauchen.

    Dabei auch noch wirtschaftliche Ängste, da muss Schokolade sein, ohne geht es dann eben mal nicht.

    Ich drück die Daumen, dass du ein gutes Gespräch mit deinem Freund führen kannst und er sich erst einmal bald bei dir meldet.

    Mir ist der Tod vom Berliner Engelchen aus dem KK auch wieder sehr nahe gegangen, sie hat so lange und mit einer großen Energie gegen ihren Eierstockkrebs gekämpft und dann doch verloren.

    Ganz viele liebe Grüße
    Angela
    hallo @Angelika7,
    es freut mich, dass du aus deinem kh-aufenthalt soviel kraft herausziehenkannst und die Röntgenaufnahmen dich in deinem weg ja auch stärken. super, so soll es weitergehen. dann kannst du auch entspannter an die grobmaschigere CT-Untersuchung herangehen..
    schade, dass es mit dem gemeinsamen Urlaub nicht geklappt hat. so etwas sollte nicht sein :-(. ich hoffe, dass ihr beide das hinbekommt. finanzielle sorgen sind natürlich auch immer eine komponente, die nicht gerade zum Wohlbefinden beiträgt. andererseits zeigt es dir aber auch, dass deine Eltern zu dir stehen. das ist doch super.
    mit meiner kinderüberraschung tut sich bisher noch nichts. angekündigt ist sie auf den 22.06. die Spannung steigt also. die tasche ist gepackt und ein paar fertig-menues als Überbrückung haben wir heute gekauft. wir sind also vorbereitet.
    ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende und geniesse das .... ähhh ... dynamische wetter.

    LG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Liebe Angelika,

    das mit der Schokolade solltest Du wieder lassen (zumindest, wenn Du Deinen Weg weiter gehen möchtest). Keine Beziehung der Welt ist es wert, die eigene Gesundung dabei aufs Spiel zu setzen.
    Ich weiß ja nicht, worüber konkret Ihr streitet, aber sich gar nicht melden ist schon echt eine fiese Sache. Als würdest Du mit so einer Erkrankung nicht schon genug in der Schwebe hängen. Aber vielleicht braucht er ja auch mal eine Auszeit, für Angehörige ist das Alles erfahrungsgemäß auch oft sehr schwer-nur kommunizieren könnte man das ja zumindest.

    Mich hat der Tod von Birgit auch sehr getroffen. Ich habe eine Weile dort mitgelesen, weil ich die Art, wie sie schrieb, sehr mochte. Ich bewunderte sie für Vieles-auch dafür, dass sie stoisch darüber hinwegsah, dass fast jeder ihrer Beiträge zensiert und verändert wurde. Ich dachte aber, dass das wohl der Grund war für ihr nicht mehr schreiben. Und jetzt das.. das tut mir sooo Leid.

    Ja, wollen wir hoffen, dass es bei Dir so gut weiter geht. Aber dazu gehört jetzt wohl, dass Du Dein Programm durchziehst.. also Finger weg von der Schokolade.. raus gehen und laufen/walken/was auch immer macht im Übrigen ganz hervorragend den Kopf frei ;).

    Sei lieb gegrüßt
    Mayana
    So Ihr Lieben, danke für Eure aufbauenden Worte.
    Ja, ich habe mich jetzt zusammengerissen und gehe seit Samstag wieder meinen gesunden Weg samt sportlicher Betätigung.
    Nein, mein Freund hat sich seit dem 10.6.2016 nimmer gemeldet, weder eine Karte noch eine SMS; geschweige denn ein Anruf, gestritten haben wir auch nicht. Ich muss es nehmen wie es kommt und denke, wenn er wieder zuhause ist, wird er sich melden, er hat ja die Woche auch noch Urlaub. Er hat mir nur gesagt, er brauche den Urlaub für sich, mehr nicht. Und das er net weiß, wie das Netzt dort ist, er wisse nicht, wie oft er sich melden könne. Die fehlende Verabschiedung verursacht einen Großteil meiner Sorgen.
    Das mit der Zensur bei Birgit wusste ich nicht, aber ich laufe da ja auch immer wieder mal in harsche Kritik seitens Mod rein, hier sogar mehr als im anderen Forum, weil ich einfach net nachdenke, sondern schreib, wie ich denk. Bei einigen anderen sah ich den Tod aufgrund von deutlicher Symptomverschlechterung kommen, aber bei ihr hat es mich echt kalt erwischt, und ich fand sie auch unbandig herzlich und liebevoll, für jeden ein gutes Wort. Ein Verlust für die Menschheit.
    Am Wochenende habe ich immerhin die Wohnung geputzt und die Wäsche weg gebügelt.
    Und ich war am Sonntag in der Kirche, eine Messe mit Altsaxophon, modern, hat mich fast zu Tränen gerührt, so schön war das.
    Liebe Grüße Euch allen
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    hallo angelika,

    birgit hatte im kk schon auch probleme mit der moderation soweit ich weiß... ihr weg hört auch mit ihrem letzten beitrag im kk nicht auf, sie hat in 2 neu gegründeten eierstock-selbsthilfe-foren weitergeschrieben, das erste forum hat sich nach kurzer zeit aufgrund von streitereien mit der forum-betreiberin wieder aufgelöst. richtig schlecht ist es birgit eigentlich erst ab ende april gegangen, vorher hatte sie zwar auch diverse beschwerden, diese aber nicht wirklich in einen zusammenhang mit einem rezidiv gebracht. das kam dann aber sehr plötzlich u mit einer ganz gemeinen u massiven tumorprogression daher, sie hat dagegen angekämpft bis zuletzt. ich war u bin nachhaltig erschüttert über das, was ihr passiert ist u was sie geschrieben hat. niemand, auch nicht sie selbst hat mit diesem schnellen, leider auch sehr schmerzvollen ende ihres königinnenwegs gerechnet.
    ich wollte das schon die ganze zeit wo loswerden u da du auch gerade von birgit geschrieben hast, hab ichs jetzt hier gemacht.

    dir alles liebe u gute, ich finde deinen weg sehr interessant - mir ist schon öfter der gedanke gekommen, dass viele von uns ja gar nicht so genau wissen, was alles in uns ist, manche befunde sind reine zufallsbefunde od es kommt erst zu einer diagnose wenn tumore probleme machen... solange sie da sind u sich ruhig verhalten ahnen wir womöglich gar nichts davon. ich hoffe, dein tumor verhält sich lange still od noch besser er verzieht sich ;) ich wünsche dir das wirklich sehr.

    liebe grüße
    heidilara
    Liebe Heidilara,

    ich danke dir SEHR, dass du mir Näheres zu Birgit geschrieben hast. In reinen Eierstockkrebsforen war ich natürlich nicht unterwegs. Dass sie Beschwerden hatte, bei all dem, was sie schon hinter sich hatte, ist ja an sich normal. Würdest du mir bitte den Link des Forums ins Postfach schicken?? Ich würde gerne dort nachlesen, mochte ihre Art wirklich sehr.
    Und ich habe auch schon gehört, dass Rezidive sehr happig sind, aber sie hatte diesbezüglich ja schon einiges hinter sich.
    Ja, die Tumorstammzellen sind sehr wandelbar, ich stelle deshalb ab und an ein wenig um, da ich fast alles über Ernährung mache, und mich massiv mit Lebensmitteln ernähre, die eben die Angiogenese hemmen oder die Apoptose bei den Krebszellen fördern oder mein Immunsystem ankurbeln. Also änder ich eben meinen Essenschwerpunkt etwas, es gibt ja genügend, was den Krebs beeinflusst. Nur beim Sport ( 90 Min , um den Zucker in der Leber zu verbrauchen, damit die Krebszellen, die schnell viel Zucker brauchen, miserabel damit versorgt werden) schlampe ich zu oft.
    Vor allem, wenn es mir psychisch net gut geht.

    Mittlerweile denke ich, dass mein Tumor schon ein paar Jahre in mir war, weil ich immer weniger Energie hatte und eben ab und an blaue Lippen, wenn ich mit schweren Einkaufstaschen die Treppen bei mir hoch bin... Man schiebt das dann halt auf alles Mögliche. Zumal ich ja in 25 Jahren vielleicht 4 mal bei Arzt war.... mag das an sich net.... wobei ich mit meinem jetzigen außerordentlich zufrieden bin.

    Eine entscheidende Wegmarke wird für mich das CT im November sein (außer es geht mir zuvor schlecht), denn da sollte man dann wirklich einen eindeutigen Rückgang sehen, zumal ich ja auch die Hyperthermien machen habe lassen. Wenn nicht, müsste ich mir was Neues überlegen...

    Und ich werde im August beide Kliniken besuchen, die mir ja ein schnelles Ende ohne OP prophezeit haben...sofern es mir bis dahin immer noch gut geht, natürlich... wirklich wissen kann man es nicht.
    Danke dir für deine Wünsche und ich wünsche dir natürlich auch das Allerbester für dich..
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Angelika7 schrieb:

    ich laufe da ja auch immer wieder mal in harsche Kritik seitens Mod rein, hier sogar mehr als im anderen Forum, weil ich einfach net nachdenke, sondern schreib, wie ich denk.

    ​Liebe Angelika - dann solltest du vielleicht mal ein wenig mehr nachdenken, bevor du schreibst. Zum Beispiel sowas:

    Angelika7 schrieb:

    Ja, die Tumorstammzellen sind sehr wandelbar, ich stelle deshalb ab und an ein wenig um, da ich fast alles über Ernährung mache, und mich massiv mit Lebensmitteln ernähre, die eben die Angiogenese hemmen oder die Apoptose bei den Krebszellen fördern oder mein Immunsystem ankurbeln. (...), es gibt ja genügend, was den Krebs beeinflusst. (...) Sport ( 90 Min , um den Zucker in der Leber zu verbrauchen, damit die Krebszellen, die schnell viel Zucker brauchen, miserabel damit versorgt werden) (...)

    Es gibt keinerlei ernstzunehmende Hinweise darauf, dass man mit Ernährung Krebs beeinflussen kann. Also unterlasse bitte solche Äußerungen. Du darfst gerne für dich an solche Scherze glauben - aber das hier nicht als Tatsachen hinstellen.
    Es grüßt die Hexe.
    Und im Übrigen bitte ich darum, hier nicht über Menschen zu spekulieren, die sich nicht (mehr) wehren können - und zudem noch nicht einmal Mitglied dieses Forums waren. Wir sind keine Plattform zum Tratschen über das, was anderswo passiert oder auch nicht.
    Es grüßt die Hexe.
    @ The Witch,

    in Bezug auf Lungenkrebs speziell magst du Recht haben. Aber bei Brustkrebs und Prostatakrebs hat ja die Uni Heidelberg sagenhafte Ergebnisse erzielt. In den U.S.A. sind sie hierzu mitten an einer Studie zu Blasenkrebs und in Heidelberg derzeit an einer Studie zu Bauchspeicheldrüsenkrebs, und zwar in Bezug auf Sulforaphan, die bisherigen Ergebnisse zu Letzterem seien viel versprechend, aber die Studie ist noch nicht abgeschlossen. Nicht umsonst beginnen jetzt auch andere Brustkrebszentren mit der entsprechenden Beigabe...
    Und ich denke, das wird auch noch kommen, dass sie diesbezüglich eine ähnliche Studie für Lungenkrebspatienten auflegen werden, vor allem dann, wenn sie die Studie mit Bauchspeicheldrüsenkrebs erfolgreich abschließen können.DAs dauert eben noch.
    Und bei vielen Lebensmitteln weiß man, dass sie das Krebsrisiko herabsetzen können, sei es wegen Ihres Gehalts an Vitaminen oder Anthozyanen oder Spurenelementen, da gibt es jede Menge an Studien.
    So verrückt, zu denken, dass man mit entsprechender Menge an den jeweiligen Nahrungsmitteln auch eine HEILUNG hinbekommt, das denke nur ich. Im Grunde mache ich da einen Selbstversuch. Und ich glaube nicht, dass irgendjemand das nachmacht und denkt, wird scho gut gehen, außer ich würde geheilt werden....
    Was gemäß den Aussagen der Ärzte schichtweg schief gehen wird.
    Es grüßt
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    ich glaube, das Thema ist viel komplexer als es womöglich zunächst den Anschein hat.
    Und gerade solche Aussagen


    Angelika7 schrieb:

    Nur beim Sport ( 90 Min , um den Zucker in der Leber zu verbrauchen, damit die Krebszellen, die schnell viel Zucker brauchen, miserabel damit versorgt werden)


    geben mir das Gefühl, dass dies eben noch nicht so ganz verstanden wurde.

    Ja, es gibt einen Glykogenspeicher in der Leber, ja, den kann man durch ausreichend Sport leeren. Aber das heißt nicht, dass der Körper danach nicht in der Lage ist, Glukose, welche für den Körper lebenswichtig ist zur Verfügung zu stellen. Es sind eben nicht nur die Krebszellen, welche Glukose brauchen, sondern v.a. das Gehirn – das funktioniert ohne Glukose nämlich überhaupt nicht. Der Körper ist aber in der Lage, den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten und damit auch genug Nahrung für den Tumor zu liefern… .

    Nur um es nochmals deutlich zu schreiben (und das geht ganz klar nicht gegen Dich oder Deinen Weg):

    Bisher gibt es keinen Hinweis dafür, dass Dein Weg funktioniert.

    „Drüben“ ist ja schon genügend geschrieben worden, inwieweit ein „Nicht-Wachstum“ Deines Tumors noch völlig normal ist. Das Dir Deine Ärzte eine andere Prognose gegeben haben wundert mich persönlich nicht, ich denke, die wollten Dir einfach die Gefährlichkeit klar machen – wirkliche Erfahrung bei nicht behandelten Lungentumoren in dieser kleinen Größe dürften die nicht haben, da sowas kaum vorkommt. Leider – denn eigentlich werden diese Tumore erst entdeckt, wenn sie deutlich größer sind.
    (Und manchmal sind die Primärtumore auch verschwunden und man findet „nur“ Metastasen – also ein „CUP“ (Carcinoma unknown primary). Ganz häufig ist dies dann ein kleinzelliges Bronchialkarzinom, aber das gehört eigentlich nicht hier her).
    Liebe El Sue,

    mir ist das klar, mit der Zuckerversorgung. Vor allem die normalen Körperzellen können sich natürlich anderweitig versorgen, wenn der Leberzuckervorrat aufgebraucht ist (was er nach 90 min Sport immer ist, außer man würde währenddessen essen oder glucosehaltige Getränke zu sich nehmen). Auch die Krebszellen können das, ABER sie brauchen eben die 30-fache Menge an Zucker und tun sich deshalb schwer, DAS Maß zu bekommen, welches sie fürs Wachsen und Gedeihen benötigen, denn der einfache Weg, der ihnen wunderbar passt, ist der über den schnell verwertbaren Zucker in der Leber, welcher sich am einfachsten über Kohlehydrate schnell und effektiv füllt.
    Hinzu kommt, wenn man regelmäßig Sport macht - hat die Sportmedizin ja ganz klar bewiesen- verbrennt der Körper - je nach Muskelmasse- weiter nach, und je trainierter man ist, umso länger verbrennt er nach, das kann länger als 2 Stunden dauern, diese Nachverbrennung.

    Wenn (was mir aber vor der Klinik 6 Wochen lang nimmer konsequent gelungen ist) ich nun also regelmäßig 90 Minuten sportel, sagen wir mal, 2 Monate lang, und hinterher net gleich esse, liege ich also bei mindestens 3 Stunden, in denen mein Krebs "hungert" , vermutlich sogar um einiges länger. Und wenn ich keine Kohlehydrate esse, dann tut der Krebs sich in der übrigen Zeit schwer, sich optimal zu versorgen, er bekommt net so viel Futter, wie er haben will.
    Klar kann er sich nach ein paar Stunden anderweitig aus dem Körper versorgen, aber es ist eben schwierig, nicht die Menge, die er fürs Gedeihen brauchen würde. Und da mein sonstiges Essen sehr sehr ausgewogen ist, bekommen meine gesunden Körperzellen alles, was sie brauchen. Bis auf einen erhöhten Ketonspiegel sind deshalb auch meine Blutwerte ausgezeichnet.
    Also, im Prinzip hast du Recht, auch meine Krebszellen können sich versorgen, aber halt schlecht (des find ich sehr sehr gut und beruhigend) und deren Versorgung ist täglich für en paar Stunden unterbrochen.

    Und weißt, zu Beginn, als mir noch gar net klar war, was ich für einen Weg gehen werde, wurde mir auch in den Foren prophezeit, dass es in wenigen Monaten für mich zu spät sei. Jetzt, wo es mir besser geht als zu Beginn, sagen die ersten, das sei normal ..... aha. Dass ich nur noch 8 Stunden Schlaf brauche, keinen Luftmangel mehr habe, die Größe von 3,5 cm auf 3 cm im Durchschnitt gesunken, der Sternenhimmel weg ist, innen jetzt schwarze Streifen zu sehen sind...
    das ist KEINE Verbesserung??
    Wenn es normal wäre, dass mein Krebs nicht wächst und nicht streut, würde das doch jeder so machen. Nix tun.
    Aber, ich tu ja nicht NIX.
    Und wenn meine Maßnahmen sinnlos wären, würde mein Krankheitsbild sich nicht verbessert haben, denn beim CUP- Syndrom ( bei dem man ja nicht mal weiß, ob der Ursprung ein Lungentumor war, das kann auch jeder andere gewesen sein), existieren ja Metastasen, von denen ich bisher verschont geblieben bin (obwohl das Adenokarzinom Lunge schnell streut).
    Insofern glaube ich sehr wohl, dass es was hilft, was ich mache (der Sport ist da ja nur 1 Baustein), ob es zur Heilung reichen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt, was wird die Zeit zeigen.
    Vielleicht können wir uns auf einen Kompromiss einigen: Bisher hat mein Weg mir nicht geschadet, sondern eine gewisse Verbesserung gebracht. Das heißt aber nicht, dass es so gut weiter geht.
    Danke dir trotzdem für deinen Beitrag.
    Eine schöne Woche wünscht dir
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    The Witch schrieb:


    Liebe Angelika - dann solltest du vielleicht mal ein wenig mehr nachdenken, bevor du schreibst. Zum Beispiel sowas:

    Angelika7 schrieb:

    Ja, die Tumorstammzellen sind sehr wandelbar, ich stelle deshalb ab und an ein wenig um, da ich fast alles über Ernährung mache, und mich massiv mit Lebensmitteln ernähre, die eben die Angiogenese hemmen oder die Apoptose bei den Krebszellen fördern oder mein Immunsystem ankurbeln. (...), es gibt ja genügend, was den Krebs beeinflusst. (...) Sport ( 90 Min , um den Zucker in der Leber zu verbrauchen, damit die Krebszellen, die schnell viel Zucker brauchen, miserabel damit versorgt werden) (...)

    Es gibt keinerlei ernstzunehmende Hinweise darauf, dass man mit Ernährung Krebs beeinflussen kann. Also unterlasse bitte solche Äußerungen. Du darfst gerne für dich an solche Scherze glauben - aber das hier nicht als Tatsachen hinstellen.

    Liebe @The Witch, ich frage mich, was diese sehr harschen Zurechtweisungen immer sollen.
    Wer bei Angelika liest, der wird sehr schnell verstehen, dass Angelikas Verständnis von Krebs ein möglichweise etwas anderes ist. Ich denke jeder wird verstehen, dass die derzeitige schulmedizinische Auffassung ein wenig anders gelagert ist als es Angelika beschreibt. Es ist aber Angelikas Verdienst, dass sehr intensiv über die Aspekte und das Verständnis von Krebs, von zum Teil berufener Seite, geschrieben wurde. Allerdings weitaus weniger hier als drüben. Du selbst hast wenige Male, zwar genervt, aber doch sehr interessant und fachlich erhellend Stellung genommen. Diese Vermittlung von Wissen würde ich mir viel häufiger wünschen, als das hier allgemeine seichte Gemurmel.
    Der Austausch von "ich drück dir die Daumen" und "weiter so bei positiven Ergebnissen" sind zwar sehr nett (gemeint) und wichtig, doch werfen Geister wie Angelika eben manchmal Fragestellungen auf, die herausfordern und dabei auch einen Gewinn für das Forum darstellen.

    Auf der anderen Seite stellst du die aktuellen Erkenntnisse als allgemeingültig und unumstößlich dar. Dem ist wohl ehe nicht so. Ein Arzt hat mal im Khs zu mir gesagt, dass die Medizin wohl eher keine Wisshenschaft sei, da ihr wesentliche Elemente dafür fehlen würde. Ein Wissenschaft würde allgemeine, und vor allem reproduzierbare Ergebnisse erwarten lassen, wovon man in der Medizin nicht sprechen kann. Wie dem auch sein. Ob in bisherigen in Studien ein Abhängigkeit zwischen Krebs und Ernährung festgestellt wird oder nicht, ist fast egal, da der Mensch nicht unter wirklichen Testbedigungen gehalten werden kann und daher alle Studien in diesem Zusammenhand eher schwach sein müssen. Das gilt im übrigen für alle Studien.
    Hinzu kommt, dass niemand sagen kann, ob die Menge an Maßnahmen bei Angelika nicht doch einen Effekt habe. Häufig gilt zwar eine Methode als unwirksam, im Zusammenspiel mit anderen Maßnahme aber vielleicht als sehr erfolgversprechend.
    Ich denke, dass jeder mit Kritik in sachlicher und wohlgemeinter Form umgehen kann. Ein harscher Ton lässt vielleicht den Foristen verstummen, hinterlässt aber bei mir und vielleicht auch bei einigen anderen einen bitteren Geschmack.

    The Witch schrieb:

    Und im Übrigen bitte ich darum, hier nicht über Menschen zu spekulieren, die sich nicht (mehr) wehren können - und zudem noch nicht einmal Mitglied dieses Forums waren. Wir sind keine Plattform zum Tratschen über das, was anderswo passiert oder auch nicht.

    Ich habe das eigentlich keine Spekulation gelesen. Es hat jemand informiert und der anderen hat es aufgenommen. Das diese Person hier nicht in Forum gewesen ist, wird seine Gründe gehabt haben, ob man deshalb den Austausch sofort unterdrücken sollte, halte ich mal für über das Ziel geschossen. Ein Tratsch über das Schicksal eines krebsbetroffenen Mitmenschen kann ich ebenfalls nicht erkennen, auch wenn der Austausch in diesem Forum über andere erfreulicherweise begrenzt ist.
    Was das Thema Tratsch angeht, so bestehen wahrscheinlich 50% aus purem Tratsch. Dabei frage ich mich häufig, was das Wetter in Frankfurt oder sonstwo in der Republik eigentlich mit einem Krebsforum zu tun haben. Aber es ist menschlich zu verstehen und es macht Traffic, der für ein Forum wichtig ist, damit es "oben" bleibt. Also ihr könnt gerne weitertratschen., ich muss es ja nicht lesen.

    Liebe @Angelika7, ich hoffe doch sehr, ich zerschieße hier nicht deinen Thread.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Lieber Dagehtnochwas,
    bei mir kann jeder schreiben und du, gerade mit deiner höflichen Art, zerschießt garantiert gar nix.
    Morgen bin ich wieder bei der Psychoonkologin, mal sehen.
    Und ich werde einen neuen Ausweis beantragen, meiner ist seit August abgelaufen, habe mich nimmer drum gekümmert, weil ich dachte, wer weiß, ob ich den überhaupt nochmals brauche...
    Also bin ich wieder optimistischer....in Bezug auf meine Zukunft...
    insgesamt musste ich aber feststellen, dass ich ein eher wankelmütiger Mensch bin in Bezug auf das Denken über meine Gesundheit, wenn ich Energie habe und mir nix (außer etwas Ziehen seit der Hyperthermie jeden Morgen bis ich am späten Vormittag dann frühstück) weh tut, denke ich, alles gut, das wird schon, aber wenn was zwackt, bekomme ich Angst.
    An sich bin ich ein Optimist, aber eben nur, wenn es mit einigermaßen gut geht.
    Tja, da sollte ich mehr Kontinuität hineinbringen...
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,
    unabhängig davon, ob es gelingt Krebszellen mit Maßnahmen der Ernährung und Sport auszuhungern oder nicht -
    [im Labor ist das ja schon geglückt, allerdings hat so eine Petrischale keinen Blutzuckerspiegel ;) ]
    habe ich hier Links zu zwei kurzen Filmen über Sport in der Krebstherapie,
    die beide aussagen, daß es nur positive Effekte hat, welchen zu machen :) .
    Mir hat das mit dem Sport dabei auch geholfen, also, sag ich mal : nur zu! ....
    Viele Grüße
    Bruni

    NDR Visite :
    der filmische Beitrag dazu: *klick*

    Und hier das Experteninterview: *noch mal klick*
    Liebe Angelika,

    Angelika7 schrieb:

    Auch die Krebszellen können das, ABER sie brauchen eben die 30-fache Menge an Zucker und tun sich deshalb schwer, DAS Maß zu bekommen, welches sie fürs Wachsen und Gedeihen benötigen,


    Wie gesagt, das Thema ist sehr komplex. Nicht nur Krebszellen brauchen viel Zucker umd zu wachsen und zu gedeihen, sondern eben auch das Gehirn für die Arbeit und z.B. das Herz. Schön zu sehen im PET - diese beiden Organe "leuchten" dort eben auch. Und auch diese Organe können (Gottseidank) trotz leerem Glykogenspeicher in der Leber funktionieren, genau wie alle anderen Körperzellen zu denen die Tumorzellen ja gehören. Aber, Sport ist auf jeden Fall gut und wie Brynhildr so schön schreibt:

    Brynhildr schrieb:

    nur zu!


    Lass Dich nur nicht runterziehen wenn man es mal nicht schafft mit den 90 Minuten, das ist keine Tragödie.

    Angelika7 schrieb:

    Denn beim CUP- Syndrom ( bei dem man ja nicht mal weiß, ob der Ursprung ein Lungentumor war, das kann auch jeder andere gewesen sein), existieren ja Metastasen, von denen ich bisher verschont geblieben bin (obwohl das Adenokarzinom Lunge schnell streut).


    Naja, primär wird die Diagnose "CUP" gestellt, wenn man Metastasen findet ohne das (zunächst) der Primärtumor bekannt ist. Durch histologische Untersuchungen am Tumormaterial mit spezifischen Färbungen für organspezifische Merkmale findet man dann oft das histologische Ursprungsgewebe des Tumors - und dieser ist sehr häufig ein kleinzelliges Bronchialkarzinom. Der ursprüngliche Primärtumor ist aber nicht mehr auffindbar und man geht davon aus, dass dieser vorher durchaus vorhanden war, dann sich dann aber zurückgebildet hat.
    Aber um ein kleinzelliges Bronchialkarzinom geht es ja nicht, mir ging es nur drum zu verdeutlichen, dass auch ein Verschwinden eines Primärtumors keine Heilung bedeuten muss, genauso wie Du es immer für eine operative Entfernung betonst.

    Angelika7 schrieb:

    Wenn es normal wäre, dass mein Krebs nicht wächst und nicht streut, würde das doch jeder so machen. Nix tun


    Nein, natürlich ist es nicht normal, dass ein Tumor nicht wächst und nicht streut. Aber es gibt zu wenige Daten darüber wie schnell ein Tumor in dieser Größe wächst - die wenigen, die es gibt wurden drüben ja schon genannt und da bist Du ja noch gut dabei - möge das so bleiben!

    Viele Grüße

    ElSue
    Guten Morgen,

    und hallo dagehtnochwas, das hast du gut geschrieben, finde ich.
    Außerdem wird ein Großteil der Behandlungen, die Angelika macht, doch sogar von der Krankenkasse übernommen, wenn ich das richtig verstanden habe. Und so viel ich weiß, übernehmen die nur sehr wenig, was sich nicht in der Vergangenheit bei dem ein oder anderen Menschen als hilfreich erwiesen hat. Es ist ja jetzt nicht so, dass Angelika nur ein paar Kräuter zusammen braut und mit einem Tanz um den Kessel versucht, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen.

    Und warum ist jemand, der an einer Studie teilnimmt, ein so viel besserer Patient oder Forumsteilnehmer, als derjenige, der selbst etwas ausprobiert ? Eine Studie ist ja nun auch nichts anderes, als ein Versuch mit ungewissem Ausgang. Man vermutet irgendeinen Zusammenhang oder eine Wirkungsweise und probiert aus, ob sich das Erhoffte einstellt. Viel anders ist das, was Angelika macht, auch nicht. Und gerade im Bereich Ernährung und Krankheit gibt es doch ganz viele Studien.

    Viele Dinge in der Medizin wurden nur durch Zufall entdeckt oder weil irgendjemand etwas Neues ausprobiert hat.

    Der mündige Patient darf und muss hier in Deutschland für sich selbst entscheiden.

    Ich hätte mich zwar auch operieren lassen, schon alleine wegen der Heilungschancen, die damit einher gegangen wären, aber Angelika versucht jetzt eben etwas anderes, denkt vielleicht manchmal auch anders und baut sich ihren eigenen Sinnzusammenhang durch die Informationen, die sie von Ärzten bekommt. Und wird ja sogar auch von Medizinern unterstützt.
    Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Hallo Angelika,

    für mich besteht das Problem nicht darin, dass du einen alternativen Heilungsversuch zu dem, der dir schulmedizinisch vorgeschlagen wurde, unternimmst. Außerdem habe ich von Anfang an, auch im anderen Forum, geschätzt, dass du im Gegensatz zu vielen anderen nicht gleichzeitig öffentlich eben diese Schulmedizin negativ verurteilst. Du hast dargestellt, dass du diesen Weg als deinen Weg siehst und andere nicht missionieren möchtest.
    Ob ich persönlich an einen möglichen Erfolg dessen glaube oder nicht, finde ich unnötig, zu erwähnen, verfolge aber interessiert deine Beiträge, natürlich verbunden mit besten Wünschen für dich.

    Aber ich finde es problematisch, dass du die Wirkweisen, an die du glaubst, in einer allgemeingültigen Form formulierst. Ich finde, ein öffentliches, seriöses Forum für Erkrankte und deren nahestehenden Menschen MUSS Verantwortung an dieser Stelle übernehmen, wenn der User es nicht tut. Mit dieser Verantwortung meine ich, anderen Usern nicht durch Falsch-/Fehlinformationen zu schaden. Denn die Möglichkeit, dass allgemeingültig formulierte Aussagen, (deine Tumorerkrankung alternativ zur vorgeschlagenen ärztlichen Vorgehensweise heilen zu können,) andere Leser in ihrer Entscheidungsfindung hinsichtlich ihrer Therapie beeinflusst, besteht.

    Meiner Meinung nach gilt hier ganz klar der momentane schulmedizinische Konsens als Grundlage zur Bewertung. Und dabei geht es nicht darum, einen Kompromiss für die Sichtweise zu finden, ob deine Einstellung dir nun gesundheitlich schadet/geschadet hat. Sondern ich sehe die Verantwortung bei dir, immer, und deutlich zu formulieren, dass deine Überzeugung über die Wirkweisen unterschiedlicher Maßnahmen individuell und subjektiv bei dir liegt.

    Ich sehe dabei natürlich die Diskrepanz zu deiner Haltung. Wenn ich dich richtig verstanden habe, glaubst du ja wirklich an den Erfolg deines Selbstheilungsversuchs und deutest auch die bisherigen Veränderungen in der bildlichen Darstellung deines Tumors und in der Verbesserung deines körperlichen Allgemeinzustandes dahingehend. Ich vermute, du benötigst diesen Glauben auch dringend, um überhaupt so zu handeln, wie du es tust. Deine Aussagen jedoch für andere Leser nicht mehr als allgemeingültig, sondern jederzeit als individuell und subjektiv, und damit auch für dich möglicherweise als irrtümlich darzustellen unterstützt diesen Glauben nun nicht gerade. Aber ich möchte dich trotzdem darum bitten, wenn du in diesem Forum schreibst.
    Und ich finde den Hinweis auch wichtig, dass komplementäre Behandlungen und Maßnahmen wie Sport treiben, natürlich das Allgemeinbefinden verbessern können. Und meiner Meinung nach sollte das auch primäres Ziel derselben sein. Mit Sicherheit dürfen wir jederzeit darauf hoffen, dadurch auch unsere Heilungschancen zu verbessern, oder unsere Überlebenszeit zu verlängern, aber der Beweis für Ursache/Wirkung in Bezug auf "Besserer Allgemeinzustand = Heilung/Tumorregression" ist nicht möglich.

    Liebe Angelika, ich mag dich als Mensch, soweit ich das durch deine Beiträge beurteilen kann, und ich hoffe, ich darf das sagen. Es würde mich freuen, wenn du auch darauf achtest, wie viel Kraft du dafür aufbringen musst, an deinen persönlichen Heilungsweg zu glauben. Ich habe darüber nachgedacht, wie viel Ursache deine psychische Angeschlagenheit darin finden könnte.

    Viele Grüße, auch ins schöne Minga,
    Sandra
    Unsere größten Ängste sind die Drachen,
    die unsere tiefsten Schätze bewahren.
    Rilke
    Ich habe vor langer Zeit aufgehört, an dieser scheinbaren Unvereinbarkeit der verschiedenen, ich sage mal, ANSÄTZE zu verzweifeln, ich finde es nur schade - aber ich denke, man muss sich deshalb nicht angehen.
    Zu Placebo- und Noceboeffekten gibt es genug Untersuchungsergebnisse, so dass man beruhigt davon ausgehen darf, dass die Wirksamkeit egal welcher Therapie eng mit der persönlichen Überzeugung verknüpft ist. So wie Angelika ihre Überzeugungen, wiederum egal worauf genau die nun fußen, beschrieben hat, kann ich ihr also nicht einmal ernsthaft zu etwas raten, wovon sie nicht überzeugt sein kann. Weil ICH überzeugt bin, dass es ihr dann TATSÄCHLICH nicht helfen würde. (Obgleich ich ebenfalls die Theorie habe, dass die psychische Belastung von der Entscheidung gegen die OP mit her rührt...) Ich halte es aber für geradezu ausgeschlossen, dass jemand, der innerlich bereit ist, sich den EBM-Therapien anzuvertrauen und folgerichtig alternativen Experimenten eher misstraut, bei Angelikas Ausführungen hängen bleiben wird, sich sagt: Ah, so gehts also auch! Supi! und seine Therapien dran geben wird. Oder anders gesagt: jemand, der sich nicht sicher ist, ob er sich den klassischen Therapien aussetzen will, wird irgendwo anders seine Angelika finden, und unsere nicht brauchen, um sich in seiner Ablehnung zu bestätigen, oder ein Buch, oder einen selbsternannten Berater... Der Bauch glaubt, was er glaubt, und findet immer, was ihn bestätigt.
    Ich habe das mit meiner Mutter (BSDK+Metas) erlebt, die gemixt hat aus allen möglichen Ansätzen, und ihre bescheidene Prognose verdreifacht hat, bei wirklich guter Lebensqualität. Da gabs auch herbe Momente, als der eine oder andere absolut wilde Ansatz kurz im Raum stand, wenn einem wieder mal jemand sagte, was man hören wollte - trotzdem hat sie sich immer wieder besonnen und alle Mittel genutzt, die es gab, halt auf ihre eigene Weise. Des Menschen Wille...
    Mir gefällt auch der Gedanke des mündigen Patienten. Man ist genug ausgeliefert, und man liest auch so viele Erfahrungsberichte, wo offiziell nicht "spinnerte", die alle evidenzbasierte Kompetenz der Welt haben sollten, reichlich Schaden anrichten oder angerichtet haben. Das macht mir persönlich mehr Sorgen.
    Ja, zumal sie das ja auch ständig erwähnt, dass das ihr persönlicher Weg ist und dass ihr etwas anderes empfohlen wurde und dass der Ausgang unsicher ist, dass sie dran glaubt (es aber nicht weiß), dass es funktionieren könnte usw. usw.
    Wie oft soll sie das denn noch schreiben ?
    Man muss sich doch hier auch nicht in jedem Satz dafür entschuldigen, dass man eine Chemo versucht, obwohl es unklar ist, ob sie hilft...
    man weiß eben oft nicht, was hilft.. es ist eine besch.. Krankheit und jeder, der davon betroffen ist, verdient Mitgefühl ganz egal, ob und wie er sich behandeln läßt, denke ich.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Ich lese sehr gern Angelikas Beiträge, da ich mich für viele z.B. homöopathische Ansätze interessiere.
    Und Angelika beschreibt sich selbst in ihrem Selbstheilungsversuch mit allen Chancen und Risiken.
    Da ist für mich kein "Muss" für Andere auslesbar.

    imagia schrieb:

    Mir gefällt auch der Gedanke des mündigen Patienten.


    Und genauso denke ich ebenfalls.
    Ich war so froh, das ich rund um meine OP selbst entscheiden konnte für oder gegen Chemo.
    Ebenfalls habe ich vor der OP meinen zuvor 40 jährigen Nikotinkonsum ( nach Gesprächen mit einem hartnäckigen Assistenzarzt ) dann aus eigenem Entschluss beendet.
    Ich möchte nicht ohnmächtig sein wollen und im Rahmen einer früheren Therapie wurde ich sowieso ermutigt, stets Situationen zu hinterfragen bzw. zu verändern.

    Damit bin ich bislang gut gefahren und ich frage solange, bis ich eine Situation einschätzen und händeln kann.

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig
    Liebe Brynhildr,

    danke für die beiden Filmlinks. Ja, mit regelmäßigem Sport kann man sowohl prozentual etwas dafür tun, dass man weniger an Krebs erkrankt als Nicht-Sportler, als auch die Gesundbleib-Rate erhöhen nach OP/Chemo/Bestrahlung, einfach, weil der ganze Körper besser funktioniert, das Immunsystem angeregt wird, der Stoffwechsel, die (Tiefen-)Atmung angekurbelt wird.
    Das ist der eine Effekt. Für mich gehe ich da einen Schritt weiter, mir geht es wirklich um die Zuckerverbrennung, das komplette Leeren meine Zuckervorrats in der Leber, wenn das natürlich auch nicht lange anhält. Da ich wirklich Sport net besonders mag ( ging nie so weit zu sagen : Sport ist ;) MORD ), aber nun ja...
    Wenn ich nicht überzeugt wäre, dass das ein Baustein ist, um meinen Krebs am Wachsen zu hindern, ihm das Leben in mir schwer zu machen, und ihn zum freiwilligen Gehen zu bewegen, je weniger Futter er auf Dauer findet, je unwirtlicher die Umgebung für ihn wird, würde ich das NIEMALS durchziehen können, denn Sport ist echt net meins...
    Um gleich vorzubeugen: ICH WEIß natürlich, dass das MEINE PERÖNLICHE Annahme ist, und solange der Krebs bei mir net weg ist, das von vielen als UNSINN deklariert werden kann.

    Liebe ElSue,

    (...) entfernt, The Witch

    Von Heilung würde ich bei mir nur sprechen, wenn kein Tumor mehr da und keine Metas, (was ich natürlich im Prinzip für möglich halte, sonst würde ich es ja nicht versuchen) .Danke für deine Zeilen und deine gute Wünsche.

    Liebe Mayana,

    ja, bis auf die Vitamine und Spurenelemente, welche ich aus eigener Tasche bezahlen muss, übernimmt alles die GKV.
    Ich hätte ja auch gar kein Geld, irgendetwas Kostenintensives zu machen.
    Und natürlich bin ich nicht gegen Schulmediziner, sonst hätte ich mir ja keinen Internisten als Hausarzt gewählt und auch nicht die wohl meinenden Angebote für super ( ich bekam viele aus dem Bekanntenkreis und aus meiner Heimatgemeinde) Heilpraktiker nicht alle dankend abgelehnt. Ich wollte einen Arzt, der Aufgrund dessen, dass er sich mit dem gesamten Köper gut auskennt und mit der Lunge im Besonderen, der auch andere Lungenkrebspatienten betreut, der sehr wohl weiß, wie hoch mein Risiko ist, der mich ernst nimmt, der mir auch mal die Leviten :S liest, mir trotzdem zur Seite steht.
    Letztes Mal habe ich ihm ja von meiner Psychoonkologin erzählt und ganz kurz von meiner Belastung in meine letzten 20 Lebensjahren, da meinte er, es sei ja erwiesen, dass ein hoher, dauerhafter (negativer) Stresspegel krebsfördernd wirkt, hat mir das noch mit der medizinischen Wirkweise im Körper erklärt, aber da bin ich dann ausgestiegen bei den medizinischen Fachbegriffen. Aber das war bei mir bisher nicht im Blickwinkel, dass Dauerstress einem Krebswachstum dienlich ist. Danke.

    Liebes Bergmädel,

    ich bin mir nicht bewusst, dass ich für meinen Weg Dinge als allgemeingültig hingestellt hätte, - außer sie sind wissenschaftlich eindeutig erwiesen.
    Auch habe ich nie gesagt, dass ich den Krebs so heilen kann, sondern, dass ich es glaube und versuche, den Beweis aber nach wie vor schuldig bin und auch, dass dieser Versuch jederzeit scheitern kann mit allen Konsequenzen für mich.
    Die Besserungen sind ja objektiv, also das geringere, normale Schlafbedürfnis, die fast komplett verschwundene Fatigue,
    der verringerte Durchmesser beim Tumor, der verschwundene Sternenhimmel, das ist ja objektiv anhand der Röntgenbilder eindeutig nachweisbar. Dass das aber keine HELUNG ist, ist mit natürlich klar und sicherlich auch jeden, der mein Thema liest. Ich spreche bei 3,5 zu 3,0 cm im größten Durchmesser nicht mal von Regression, da mir von den ersten CT´s die Volumenmaße nicht vorliegen.
    Das mit der Psyche ist laut Psychoonkologin normal bei Krebspatienten und kommt häufig vor. Und das mit der Angst, wenn es zwackt, das haben doch operierte Krebspatienten genauso, auch das ist normal.
    Und es geht mir auch ein wenig besser, obwohl mein Freund so sehr auf dem Rückzug ist.
    ( wie es bei einem Auseinandergehen psychisch ausschauen würde, steht auf einem anderen Blatt).
    Und an meinen Weg zu glauben, dazu hat mir auch dieses Forum verholfen, da ich mich wegen der vielen Widersprüche zu meinem Weg mit diesen Widersprüchen sehr intensiv auseinander gesetzt habe, sehr viel recherchiert habe.
    Im Grunde habe ich erst in der Klinik kapiert, dass ich es (außer der vom Internisten verordneten Mistelspritzerei) nur über die Ernährung angegangen bin und seit der Klinik auch mit der Hyperthermie (wobei man da einen eventuellen Teilerfolg oder Misserfolg auch erst nach dem nächsten CT beurteilen kann). Und auch dort erst kapiert, dass ich ein sehr umfangreiches Wissen bezüglich Nahrung habe, welche ich mir in 30 Jahren angeeignet habe. In meinem Bücherregal stehen 1 Meter Bücher über Ernährung... Und ich habe dort erst kapiert, wie verrückt es ist, dass ich denke, über Ernährung den Krebs zum Gehen bewegen zu können - und ganz ehrlich- diese parallele Hyperthermie, die ich in 6 Monaten erneut angehen werde, hat mich auch etwas beruhigt....
    Rilke ist übrigens mein Lieblingsdichter :thumbsup:

    Liebe Imagia,

    du hast mir aus der Seele gesprochen.
    Nehmen wir mal an, Chemotherapie könnte TumorSTAMMzellen wirklich abtöten, und die Wissenschaft hätte das bewiesen, dann würde MICH die Chemo trotzdem umbringen, weil ich an ihr nur das Gift für meine sonstigen Körperzellen sehen könnte, MICH würde sie definitiv nicht retten. Jeder Mensch ist verschieden, und jeder Patient trifft für sich seine Entscheidungen, im Idealfall, nachdem er sich vorher ausführlich informiert hat, bzw. ausführlich über Für und Wider informiert worden ist - und das ist GUT so.
    Und vielleicht hat in 10 Jahren jemand wirklich ein Heilmittel für alle gegen Krebs gefunden, mir persönlich ist es dann egal, ob das alternativ oder schulmedizinisch wäre, wichtig wäre, es würde wirken.

    Mensch, Renate,
    das wusste ich ja gar nicht, dass du 40 Jahre Rauchen aufgegeben hast, Respekt !!! :thumbup:
    Ich für mich wünsche jedem Chemo -Patienten, dass seine Therapie wirkt..
    Die Mutter meines Schwiegersohns hat übrigens frisch Brustkrebs diagnostiziert bekommen und fängt jetzt mit der
    Chemo an, ich werde mich da sicherlich nicht einmischen, oder der Frau meine Zweifel in Bezug auf Chemo schildern, mit Sicherheit nicht...
    Jedem SEIN Weg, egal, welchen man nimmt, leicht ist doch KEINER davon zu gehen..
    Liebe Grüße an alle und ein schönes Wochenende


    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „The Witch“ () aus folgendem Grund: irreführende "Erläuterung" zum offenbar unverstandenen Zellstoffwechsel entfernt

    Bergmädel schrieb:

    Hallo Angelika,

    für mich besteht das Problem nicht darin, dass du einen alternativen Heilungsversuch zu dem, der dir schulmedizinisch vorgeschlagen wurde, unternimmst. Außerdem habe ich von Anfang an, auch im anderen Forum, geschätzt, dass du im Gegensatz zu vielen anderen nicht gleichzeitig öffentlich eben diese Schulmedizin negativ verurteilst. Du hast dargestellt, dass du diesen Weg als deinen Weg siehst und andere nicht missionieren möchtest.
    Ob ich persönlich an einen möglichen Erfolg dessen glaube oder nicht, finde ich unnötig, zu erwähnen, verfolge aber interessiert deine Beiträge, natürlich verbunden mit besten Wünschen für dich.

    Aber ich finde es problematisch, dass du die Wirkweisen, an die du glaubst, in einer allgemeingültigen Form formulierst. Ich finde, ein öffentliches, seriöses Forum für Erkrankte und deren nahestehenden Menschen MUSS Verantwortung an dieser Stelle übernehmen, wenn der User es nicht tut. Mit dieser Verantwortung meine ich, anderen Usern nicht durch Falsch-/Fehlinformationen zu schaden. Denn die Möglichkeit, dass allgemeingültig formulierte Aussagen, (deine Tumorerkrankung alternativ zur vorgeschlagenen ärztlichen Vorgehensweise heilen zu können,) andere Leser in ihrer Entscheidungsfindung hinsichtlich ihrer Therapie beeinflusst, besteht.

    Meiner Meinung nach gilt hier ganz klar der momentane schulmedizinische Konsens als Grundlage zur Bewertung. Und dabei geht es nicht darum, einen Kompromiss für die Sichtweise zu finden, ob deine Einstellung dir nun gesundheitlich schadet/geschadet hat. Sondern ich sehe die Verantwortung bei dir, immer, und deutlich zu formulieren, dass deine Überzeugung über die Wirkweisen unterschiedlicher Maßnahmen individuell und subjektiv bei dir liegt.

    Ich sehe dabei natürlich die Diskrepanz zu deiner Haltung. Wenn ich dich richtig verstanden habe, glaubst du ja wirklich an den Erfolg deines Selbstheilungsversuchs und deutest auch die bisherigen Veränderungen in der bildlichen Darstellung deines Tumors und in der Verbesserung deines körperlichen Allgemeinzustandes dahingehend. Ich vermute, du benötigst diesen Glauben auch dringend, um überhaupt so zu handeln, wie du es tust. Deine Aussagen jedoch für andere Leser nicht mehr als allgemeingültig, sondern jederzeit als individuell und subjektiv, und damit auch für dich möglicherweise als irrtümlich darzustellen unterstützt diesen Glauben nun nicht gerade. Aber ich möchte dich trotzdem darum bitten, wenn du in diesem Forum schreibst.
    Und ich finde den Hinweis auch wichtig, dass komplementäre Behandlungen und Maßnahmen wie Sport treiben, natürlich das Allgemeinbefinden verbessern können. Und meiner Meinung nach sollte das auch primäres Ziel derselben sein. Mit Sicherheit dürfen wir jederzeit darauf hoffen, dadurch auch unsere Heilungschancen zu verbessern, oder unsere Überlebenszeit zu verlängern, aber der Beweis für Ursache/Wirkung in Bezug auf "Besserer Allgemeinzustand = Heilung/Tumorregression" ist nicht möglich.

    Liebe Angelika, ich mag dich als Mensch, soweit ich das durch deine Beiträge beurteilen kann, und ich hoffe, ich darf das sagen. Es würde mich freuen, wenn du auch darauf achtest, wie viel Kraft du dafür aufbringen musst, an deinen persönlichen Heilungsweg zu glauben. Ich habe darüber nachgedacht, wie viel Ursache deine psychische Angeschlagenheit darin finden könnte.

    Viele Grüße, auch ins schöne Minga,
    Sandra


    Ein sehr guter Beitrag der mir aus der Seele spricht :) Damit ist Alles gesagt.

    @ Angelika7
    Zitat: Liebes Bergmädel,
    ich bin mir nicht bewusst, dass ich für meinen Weg Dinge als allgemeingültig hingestellt hätte, - außer sie sind wissenschaftlich eindeutig erwiesen.

    Doch, tust du, immer wieder, nur 2 Beispiele sind Sport und Zucker. Genau das stört ich auch und da bin ich froh das Witch und auch Andere immer dazwischen gehen. Vielen Dank dafür
    Jeder soll seinen Weg finden und gehen und wenn es bei DIR klappt, umso besser und natürlich kannst du deinen Weg hier auch schreiben, nur manche Sachen die du schreibst hören sich unumstößlich an, was sie aber nicht sind und verteufelst die Chemo, die aber hier schon vielen das Leben gerettet hast. Und gerade für Neu dazu Gekomme entsteht dadurch ein falsches Bild.

    Gruß Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo Wangi,

    das mit Sport und Zucker ist gemäß Sportmedizin doch wissenschaftlich eindeutig belegt.
    Ebenso wissenschaftlich eindeutig belegt ist, dass Krebszellen ohne Zucker nicht gedeihen können, da deren Stoffwechsel eben anders funktioniert als der von normalen Körperzellen.
    Und ich habe Chemo nur für MICH als inakzeptabel dargestellt, niemals als allgemein negativ. Ich habe sogar geschrieben, dass es Tumorarten gibt, Melanom, Lymphdrüsenkrebs, Leukämie, bei denen Chemo sehr große Fortschritte bei der Überlebensrate gemacht hat.
    Also, nicht einfach nur behaupten, ich hätte Dinge als allgemeingültig hingestellt, die das nicht sind, dann bitte mit Zitat, damit ich das Gegenteil belegen kann, ansonsten wird die Argumentation unfair.
    Gruß
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    Angelika7 schrieb:

    .....
    das mit Sport und Zucker ist gemäß Sportmedizin doch wissenschaftlich eindeutig belegt. [

    Das beim Sport die Glygogen-Speicher von Leber und Muskeln geleert werden ist belegt.
    Das hat aber nichts mit Krebsbehandlung zu tun. ;) Das ist prima Energieversorgung für den Körper.

    Angelika7 schrieb:

    Ebenso wissenschaftlich eindeutig belegt ist, dass Krebszellen ohne Zucker nicht gedeihen können, da deren Stoffwechsel eben anders funktioniert als der von normalen Körperzellen.


    Ja. Das wurde im Labor zweifelsfrei bewiesen - an echten Tumoren in echten Petrischalen - ohne Verbindung zu echten Körpern :( .
    Leider funktionierts bisher nur im Labor tadellos! Ich lese auch beim blonden Doktor.... aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt der realen Welt :)
    Da Menschen einen Blutzuckerspiegel haben, finden Tumore da immer Wege, sich Nahrung zu beschaffen.
    Menschen ohne Blutzuckerspiegel sind tot.

    Zugegeben, es reagieren einige (nicht ALLE!) Tumore darauf, wenn sich Ihr Mensch zuckerfrei oder zuckerarm ernährt.
    Meiner damals nicht, - er wuchs in Ketose und mit Sport deutlich weiter, das Biest! ... Aber den Versuch war es wert.
    Und bereits in der ersten Chemo Woche wurde er deutlich kleiner, ... verkleinerte sich laut MRT-Bildern um über 90%, nur durch die Chemo.
    Wobei die Tumore und die Chemo bei Adeno-Lungenkrebs ohne Frage völlig anders zusammengesetzt sind, wie bei HNO-Plattenepithelkarzinomen ....
    Auch das war den Versuch wert! .... es war so toll, wieder richtig sprechen und atmen zu können, als der Tumor sich nach den Chemos (gleich in der ersten Woche!!! ) so verkleinerte, das endlich wieder mehr Querschnitt innerhalb von meinem Hals freigegeben war.... auch schlucken ging dann wieder viel viel besser....

    - Als ich später in der Behandlung kaum noch essen konnte, kam ich vom zuckerfreien Essen ab,
    .... ich nahm das zu mir, was ging, nicht das, was gesund erschien - aber das ist ein anderes Thema...

    Ich wünsch Dir weiter gutes Gelingen und alles Gute.

    Angelika7 schrieb:

    dass es Tumorarten gibt, Melanom, Lymphdrüsenkrebs, Leukämie, bei denen Chemo sehr große Fortschritte bei der Überlebensrate gemacht hat.


    Grottenfalsch was das Melanom und Leukämie anbelangt. Wir Melanombetroffenen wissen um die Problematik, dass das Melanom chemo- und strahlenresistent ist.

    Und was den Zuckerstoffwechsel von Körperzellen anbelangt. Lass es gut sein. JEDER Komplementärmediziner wird Dir sagen, dass die Krebszelle ausweichen kann, nicht aber manch gesunde Körperzelle.
    Und erklär mir mal warum Du nach dieser Aktion mit dem Autoschlüssel geistig so reagiert hast? Und warum ich mit einem Wahnsinnskonsum an Schokolade während meiner Immuntherapie keine Metastasen entwickelt habe. Ich finde es klasse, dass Du Dich so ins Zeug legst und wohl auch alles liest was Dir in die Finger kommt. Aber das reicht manchmal nicht. ABER: Solange Du daran glaubst und so Dein Ding durchziehen kannst, dann sei es Dir ungenommen. Aber alles zu verallgemeinern oder sogar verdreht darzustellen ist nicht gut. Da kann man Dir noch zur Seite springen ....

    viele Grüße
    JF
    Servus Brynhildr,

    ich habe auch nicht gesagt, dass man Krebszellen von der Zuckerzufuhr komplett abschneiden kann, sondern, dass man die Möglichkeit hat, deren Zuckerbedarf NICHT nachzukommen, ihnen nicht so viel zu geben, wie sie gerne hätten...
    Ich kann nicht beurteilen, ob du die 90 Minuten Sport täglich durchgezogen hast und ob du dich kohlehydratfrei ernährt hast, wie viele Monate du es durchgezogen hast, vermutlich hast du das, bei dir hat es dann nicht gewirkt, bei mir bis jetzt schon, sieht man ja auch am Ketonspiegel im Blut.
    (...) entfernt, The Witch

    Den Satz: "ich lese auch beim blonden Doktor" , den habe ich nicht verstanden, bitte erklären.

    (...) entfernt, The Witch

    Und ich habe nie gesagt, dass ich denke, dass das für eine Heilung ausreicht, das wäre ja einfach.
    Sondern, dass das ein Baustein für mich ist und zwar derjenige, mit dem ich dem Krebs sein Wachstum möglichst schwer machen will.

    Es freut mich für dich, dass die Chemo dir für deine Gesundung eine so große Hilfe war.
    Liebe Grüße

    Angelika


    Servus J.F.

    was meinst du mit, wie ich nach meiner Aktion mit dem Autoschlüssel geistig reagiert hätte?

    Ich hab doch nur geschrieben, dass ich wegen Fußweh den Sonntag faul auf dem Sofa gelegen bin... Über geistig hab ich da doch nix geschrieben??? Bitte zitieren, wüsste gerne, wovon du schreibst..

    Zu deinem Schokokonsum während der Immuntherapie, das kann man ja nicht vergleichen, ein Vergleich wäre (theoretisch) möglich, wenn du OHNE Immuntherapie viel Zucker gegessen hättest und ein anderer eben OHNE Immuntherapie nicht, da eine Immuntherapie, so sie wirkt, das Krebswachstum an sich ja hindert.
    Übrigens kommt es auch auf die sportliche Aktivität an, Ernährung mit Kohlehydraten oder ohne, und auch auf die Schokolade , wie hoch deren Zuckergehalt ist und auch, wie hoch der reine Kakaogehalt ist.
    Gruß
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „The Witch“ () aus folgendem Grund: unbelegte Behauptungen entfernt

    Angelika7 schrieb:

    Hallo Wangi,

    das mit Sport und Zucker ist gemäß Sportmedizin doch wissenschaftlich eindeutig belegt.
    Ebenso wissenschaftlich eindeutig belegt ist, dass Krebszellen ohne Zucker nicht gedeihen können, da deren Stoffwechsel eben anders funktioniert als der von normalen Körperzellen.
    Und ich habe Chemo nur für MICH als inakzeptabel dargestellt, niemals als allgemein negativ. Ich habe sogar geschrieben, dass es Tumorarten gibt, Melanom, Lymphdrüsenkrebs, Leukämie, bei denen Chemo sehr große Fortschritte bei der Überlebensrate gemacht hat.
    Also, nicht einfach nur behaupten, ich hätte Dinge als allgemeingültig hingestellt, die das nicht sind, dann bitte mit Zitat, damit ich das Gegenteil belegen kann, ansonsten wird die Argumentation unfair.
    Gruß
    Angelika


    Na, dazu hat ja Bruni für mich geantwortet, Danke dafür Bruni :)

    Zitat: ... niemals als allgemein negativ
    DOCH ... und auch, dass leider fast jeder jemanden kennt, der Chemo hatte, den Sterbeprozess mit bekommen hat und sich gefragt hat, wie würde ich in der Situation entscheiden, wäre es mir das wert? ... wenn ich denke, was Leute mitmachen mit Chemo oder Immuntherapie, dagegen geht es mir Gold ... Deshalb find ich ja Chemo so heftig, weil die das bei einem Krebskranken eh schon defekte Immunsystem noch zusätzlich massiv angreift und schädigt

    Hört sich doch sehr nach verallgemeiner an, vielleicht meinst du es ja anders, es liest sich aber so: Chemo ist böse, bloß nicht machen, dadurch wird Alles nur schlimmer. Wir hier, die damit schon umgegangen sind, lesen es wohl nicht so, aber jemand der frisch die Diagnose bekommen hat eher ja. Und der lehnt dann vielleicht eine Chemo ab die lebenswichtig gewesen wäre.
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977

    Angelika7 schrieb:

    ....
    Den Satz: "ich lese auch beim blonden Doktor" , den habe ich nicht verstanden, bitte erklären.
    ....

    wegen der Nennung seines Namens wurde ich in einem anderen Forum schon mal böse verwarnt und einige meiner Beiträge gelöscht =O
    Ich meine die News vom Doktor Strunz :) strunz.com/de/news.html
    Da gibt es jeden Tag einen neuen Artikel, am Wochenende sogar manchmal zwei -
    und er überzeichnet die berichteten "Tatsachen" sehr - da in seinen Artikeln.
    Immer wieder berichtet er über erfolgreiche Krebsbekämpfung durch Ernährung und Lebensweise.

    Ich bestreite auch nicht, daß wissentschaftlich nachgewiesen wurde, daß Tumore Zucker verbrauchen -
    sondern nur, daß der Nachweiss erfolgt wäre, das es gelänge, sie im menschlichen Körper vom Zuckerkonsum abzuhalten.
    Aber es erscheint mir - wie Dir - nach wie vor als gute Idee, es ihnen zumindest schwer zu machen.
    Also, gib nicht auf! ... schon gar nicht jetzt am anfang Deines Kampfes :)

    Angelika7 schrieb:

    Servus Brynhildr, ....
    Ich kann nicht beurteilen, ob du die 90 Minuten Sport täglich durchgezogen hast und ob du dich kohlehydratfrei ernährt hast, wie viele Monate du es durchgezogen hast, vermutlich hast du das, bei dir hat es dann nicht gewirkt, ....


    nun, da ich mit dem T4-Tumor im Hals in 2012 bereits wie berichtet, nur noch eingeschränkt atmen und schlucken und sprechen konnte, wollte und konnte ich mir keine zusätzlichen monatelangen Experimente leisten ... ;) Aber es ging ja bei mir bisher gut aus ...
    Hallo Wangi,
    Nein, nein,
    da verwehre ich mich jetzt sehr sehr deutlich,
    erst zitieren und dann mit DEINEN Worten interpretieren und mir in den Mund legen, das ist unfair.
    Dass Chemo die normalen Zellen schädigt, weiß man doch, unterschreibt man ja auch, das ist doch eindeutiger wissenschaftlicher Standard und NICHT meine Interpretation.... Aber viele nehmen es eben in Kauf, um Zeit zu gewinnen, das war es ihnen wert und bei manchen Krebsarten hilft es auch, um den Krebs endgültig zum Verschwinden zu bringen. Das steht doch jedem Menschen zu, diese Entscheidung für sich zu fällen, was anderes habe ich doch NIEMALS geschrieben.
    (...) entfernt, The Witch
    Wie viele Menschen aus deinem persönlichen Umfeld hast du nach einer Chemo beim Sterben begleitet?? Dass Menschen im Sterbeprozess nicht nur mit dem Krebs zu kämpfen haben, sondern auch mit den Folgen der Chemo, kämpft, weiß man doch auch... aber sie haben sich möglicherweise ein längeres Leben damit erarbeitet, das war es ihnen wert- und nochmals, bei manchen Krebsarten kommt es auch zur Heilung. Man kann doch nicht so tun, wie wenn Chemo ein Zuckerschlecken wäre.
    Und ich respektiere JEDEN, der sich dafür entscheidet, zeig mir irgendeinen, bei dem ich jemals gegen seine Chemobehandlung geschrieben hätte, einen einzigen!! Und mir geht es derzeit besser als mit Chemo, das ist Fakt, es könnte aber auch anders sein und ich könnte auch schon tot sein, auch das ist Fakt.
    Es ist nicht das 1. Mal, dass du mir Sätze aus dem Zusammenhang reißt, und neu interpretierst und das als MEINE Wahrheit hinstellst. Und dann im Nebensatz schreiben: "Hört sich an" oder "liest sich so", um deine Unterstellungen zu rechtfertigen. Hör damit endlich auf !! Das ist sehr unfair, und da bleib ich mit dem Wort "unfair" noch sehr vorsichtig mit meiner Formulierung. Man kann nicht einfach etwas hineininterpretieren und das dann als allgemeingültige Wahrheit dessen hinstellen, der etwas ausdrücklich rein aus der eigenen Perspektive geschrieben hat.
    Auf deine Nachrichten schreib ich nimmer, du drehst mir nicht zum 1. Mal das Wort im Mund um.
    Gruß Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

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    Danke, Brynhildir,

    ich kenne seine Website nicht, habe aber davon gehört. Und sein Krebsbuch gelesen.
    Erschien mir aber net ausreichend, und ich halte auch nichts von seinen ganzen künstlichen Vitaminbeigaben, auch nix von Eiweißshakes, und Eier-Essen-Sollen, denke, er macht es sich zu einfach. Wenn es nach ihm ginge, würden Menschen ja durch Sport und zuckerfreie Ernährung vom Krebs geheilt, das erscheint mir reichlich naiv.
    In der Vorbeugung mag er da tolle Erfolge haben, und bei von ihm als Beispiele benutzten Profisportlern, welche viele viele Stunden täglich Sport machen (können !!!!), mag das mit dem Aushungern gewisse Erfolge zeigen, aber welcher normale Mensch mit Krebs ist dazu in der Lage??
    Wenn ich denke, wie ich dankbar für meine Walkstöcke als Stütze bin !!
    Bei mir hat das ein paar Monate gedauert, bis sich erste Besserungen zeigten, habe ja Anfang September angefangen, und Anfang Dezember war die Erschöpfung erstmals weniger; da du keine Zeit hattest, sieht das bei dir natürlich- unabhängig vom Tumor- ganz anders aus... da kommt ja die Angst vor dem Ersticken dazu, mannoman, ja , da wüsste ich auch nicht, wie ich mich in deiner Situation entschieden hätte. Wünsche dir weiterhin das Allerbeste.
    Aber danke fürs Aufklären und die guten Wünsche.
    Schönen Sonntag noch, ciao
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    oh je... hier ist ja etwas los :(
    Also ich habe das auch gelesen, dass eine Studie der Uni Heidelberg das Ergebnis brachte, dass man durch Ernährung das Krebs-Wachstum für eine Weile verlangsamen kann. Wohl nicht ewig (Zeitraum habe ich vergessen, ich meine, es waren ein paar Monate mit verlangsamtem Wachstum), und von Heilung stand da nichts. Studienteilnehmer waren Menschen.
    Auch wenn ich die Ergebnisse aus der Erinnerung nicht mehr genau wieder geben kann, steht doch fest, dass zu diesem Thema geforscht wird. Ich bin jetzt zu faul, noch mal zu suchen.. ich habe mich damals, als Angelika mit ihren Thesen, die ich erstmal gefühlt für ziemlichen Schwachsinn hielt, damit beschäftigt. Also es gibt schon Hinweise darauf, dass man mit gesunder Ernährung den Verlauf bei Krebs im guten Sinne beeinflussen kann. Das ist aber natürlich etwas ganz Anderes, als Heilung.

    Auch meinem Mann wurde vom behandelnden Neurologen eine Ernährungsumstellung als einzige therapeutische Möglichkeit beschrieben-hier ging es aber nicht um Krebs, sondern um Arteriosklerose, die das Gehirn betraf. Die Empfehlung war weg von Weißbrot und kohlehydratreichen Ernährung zu einer mediterranen Ernährung mit gesunden Fetten und Ballaststoffen. Es ging dabei nicht um eine Gewichtsregulierung-mein Mann war Zeit seines Lebens immer schlank-sondern tatsächlich darum, dass man mit gesunder Ernährung in viele körperliche Prozesse zum Positiven eingreifen kann. Auf Rezept erhielt er eine Ernährungsberatung, die er aber nicht wahr genommen hat.

    Jedenfalls ist es sicher nie verkehrt, mal darüber nachzudenken, was man alltäglich so isst und welche Gewohnheiten da eher schädlich sind.

    Chemo alleine hat bei einem Adenokarzinom der Lunge zumeist auch keinen heilenden Effekt-bei Metastasen ja ohnehin nicht. Nicht heilbar heißt leider in vielen Fällen tatsächlich nicht heilbar.
    Bei Angelika war das nun etwas anders gelagert, weil eine OP vielleicht hätte heilen können (allerdings auch nur vielleicht). Eine Chemo stand bei ihr meines Wissens dagegen überhaupt nicht zur Debatte.

    Man muss auch bedenken, dass ein kranker Mensch die Möglichkeiten der Medizin bisweilen überschätzt und sich an jeden Strohhalm klammert. Krebserkrankte sind also verständlicherweise leicht geneigt, die Medizin als Heilsbringer zu verstehen-dabei ist das in Wahrheit leider derzeitig nicht immer so, wenn man sich mal anschaut, wie viele Menschen trotz aller Therapien an Krebs versterben. Mit der Einteilung in das Stadium 4 macht die Medizin das Eingeständnis, dass sie mit ihrem Wissen, zu heilen am Ende ist. Unter dem Aspekt finde ich es nicht verwerflich, wenn man nach Alternativen sucht. Ich halte das für nur menschlich.. beinahe jeder hängt schließlich an seinem Leben.

    Im Übrigen ist Krebs durch Medizin in anderen Fällen ja durchaus heilbar-mein Mann hat vor seiner Lungenkrebs-Erkrankung durch 35 Bestrahlungen ein Malt-Lymphom des Magens überstanden. Die Heilungschancen bestanden dort allerdings von vorne herein bei 90%. Nicht, dass ich nun auch noch als Medizinfeindlich verrissen werde..

    Es kommt also drauf an..

    Jedenfalls sind Ernährung und körperliche Betätigung Bausteine einer gesunden Lebensführung-und die wird im Falle einer Erkrankung auf keinen Fall auf einmal zum Teufelswerk, wie die Kritiker Angelika ja manchmal vorwerfen.

    Und leider, heilen kann man Krebs nach derzeitigem Kenntnisstand oftmals nicht, sei es durch Chemo oder Bestrahlung, sei es durch die Einnahme von Schneckenschleim oder Meditation. Man kann nur versuchen, möglichst lange gut damit zurecht zu kommen-und da hat wohl jeder ein ganz eigenes Wohlfühlempfinden, dass es in jedem Fall (aber wirklich in jedem!) zu respektieren gilt.

    Ich hoffe, man findet bald etwas, wodurch die Einteilung in Stadium 4 entfällt-Sch.. Krankheit.

    Und nun habt doch bitte einfach ein wenig Barmherzigkeit übrig für jemanden, der gerade einen verzweifelten Kampf führt und hofft, den Krebs doch noch irgendwie zu überlisten.. es wäre doch toll, wenn es gelänge.

    Viele Grüße
    Mayana
    Nachtrag (das schrieb ich gerade jemandem in einer PN), aber vielleicht wird ja dadurch besser verständlich, was ich meine :

    ich habe hier jedenfalls noch nie gelesen, dass jemand, der eine Chemo macht, darum gebeten wurde, dazu zu schreiben, dass sie ihn aber auf keinen Fall heilen wird. Ich habe auch noch nie erlebt, dass wenn jemand die erhoffte Wirkung seiner Chemo beschreibt, dieser Teil gelöscht wird, weil Chemo nicht bei jedem gleich wirkt und die erhoffte Wirkung bei jemand Anderem vielleicht gar nicht eintritt. Denn was würde passieren, wenn auch Andere sich dann auf Chemos einließen, die keine Heilung ermöglichen ? Unverantwortlich (Ironie). Ich habe auch noch nie gelesen, dass wenn ein Tumor nach eine Chemogabe nicht gewachsen ist, die Foristen über die Blauäugigkeit mit dem Kopf schüttleten und behaupteten, das sei doch ganz klar, dass ein Tumor so schnell nicht wächst.. natürlich wird sich da mitgefreut und das nicht wachsen nicht weiter hinterfragt.. das ist halt reine Nächstenliebe. Nur bei Angelika, da ist das Alles anders, da muss man Erfolge klein reden und ständig darauf hinweisen, dass eine Heilung nicht möglich ist.. ich finde das grausam und denke mir manchmal, ihhh, pfui.

    Seid lieb gegrüßt, ich meine niemanden persönlich, sondern erlebe das eher so als Grundtenor.
    Mayana
    Liebe Mayana!

    Vielen Dank für Deine Beiträge!
    Ich mich gefreut, diese zu lesen zu können.
    Gern lese ich auch bei Angelika und wünsche ihr viel Glück bei ihrem Unterfangen.
    Mein Weg war bzw. wäre es nicht, doch ich finde, ihre Geschichte bereichert das Forum .

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig
    Liebe Renate,

    ich lese Angelika Beiträge auch gerne. Und ich finde es wichtig, dass Erkrankte allumfassend berichten. Also auch von etwaigen spirituellen Wanderungen oder dem Verzehr von 24 Froschschenkeln. Genauso wie von der Einnahme von 17 verschiedenen Pillen auf Rezept oder vom Homöopathen etc. Denn nur, wenn umfassend darüber berichtet wird, was man versucht hat, kommt man der Sache vielleicht irgendwann auf die Schliche, was tatsächlich heilen könnte. Und man kann irgendwelchen Unsinn auch klar als Solchen erkennen. Ein Krebsforum schaufelt sich doch sein eigenes Grab, wenn nur selektiv berichtet werden darf und verbaut anderen Erkrankten Chancen. Und Chancen verbauen möchte man doch in so einem Forum auf keinen Fall, würde ich annehmen.. sondern prüfen,was kommt.. egal ob von Medizinern oder von Schamanen. Das Einzige, wo ich Einhalt gebieten würde, wäre bei Leuten mit rein finanziellen Interessen.. solche Wunderheiler gibt es natürlich echt zur Genüge, und denen sollte man ganz klar das Handwerk legen.
    Aber zu denen gehört Angelika ja nicht, und solchen hat sie sich auch nicht anvertraut.. bei ihr geht es um Methoden, die in allen Medien und auch unter Forschern diskutiert werden-konträr manchmal, aber nur diese Diskussionen führen doch zu einem Erkenntnisgewinn..

    ich drücke auf jeden Fall weiterhin die Daumen :)
    Viele Grüße
    Mayana

    Mayana schrieb:

    Nur bei Angelika, da ist das Alles anders, da muss man Erfolge klein reden und ständig darauf hinweisen, dass eine Heilung nicht möglich ist.. ich finde das grausam und denke mir manchmal, ihhh, pfui.


    Hallo @Mayana.

    ich lese ab und an in Angelika´s Faden mit, aus persönlichem Interesse. Meine persönliche Meinung zu ihrem Umgang mit der Erkrankung tut hier nichts zur Sache. Ich finde allerdings nicht, dass hier "grausam" mit Angelika umgegangen wird. Hier gehst Du zu weit! Du hast sicherlich bemerkt, daß sich nicht allzu viele Menschen zu Angelika´s speziellem Weg äussern, der Krankheit mit anderen Methoden als der evidenzbasierten Medizin zu begegnen. Ich denke, Angelika kann sich hier gut selber äussern und ihren persönlichen Weg darstellen, solange sie nicht gegen die Nutzungsbestimmungen des Forums verstösst. Und das macht sie ja auch. Dein Eifer in dieser Sache in allem Ehren, aber einen "grausamen Umgang" kann ich beileibe nicht unterschreiben.

    Ich wünsche Dir @Angelika7 alles Liebe und Gute auf Deinem persönlichen Weg und lese gerne über Deine Fortschritte, die ich Dir wirklich von Herzen wünsche.

    Gute Nacht
    Sissel
    Sapere aude
    Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
    (Immanuel Kant)
    Vielen Dank Mayana, vielen Dank Renate....

    Servus Sissel,
    doch, bei manchen Beiträgen finde ich schon, dass bei mir über Gebühr zerfleddert wird, aber das sind dann immer dieselben Nicks, die aber bei anderen Menschen ganz freundlich schreiben. Es ist vor allem die ART, aber sobald man nun mal im Internet schreibt, muss man da durch. Und da ich ein sehr sensibler Mensch bin und seit ich krank bin eh noch mehr als zuvor, muss ich mir da eben eine sehr dicke Haut zulegen. Am einfachsten gelingt es mir dann, wenn jemand wirklich persönlich angreifend wird, der Tonfall daneben ist, die Menschen tun mir dann leid und ich denke mir, was muss in deren Leben vorgefallen sein, dass es ihnen gut tut, wenn sie sich so benehmen können, das hilft dann ganz schnell, die Dinge wieder richtig zu sehen...
    Aber die guten Wünsche- auch von dir- helfen über solche Menschen gut hinweg, danke
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, wenn ich Deinen Faden für eine Antwort an Mayana missbrauche – falls Du das nicht willst geb einfach kurz Bescheid.

    Liebe Mayana,


    Mayana schrieb:

    Und nun habt doch bitte einfach ein wenig Barmherzigkeit übrig für jemanden, der gerade einen verzweifelten Kampf führt und hofft, den Krebs doch noch irgendwie zu überlisten.. es wäre doch toll, wenn es gelänge.



    Ich habe hier niemanden gelesen, der sich nicht mit gefreut hat, dass es Angelika gut geht.
    Aber dies hier ist ein Forum, in dem es über evidenz basierte Medizin geht – ob man dies mag oder nicht. Bei der Anmeldung hat jeder hier die Nutzungsbedingungen akzeptiert, in denen auch folgendes steht:

    „3.3. Ferner sind auch ohne die Verfolgung kommerzieller Zwecke im „Krebs-Infozentrum“ jede Bewerbung von und Werbung für den gesamten Kreis sogenannter „alternativer“ oder „komplementärer“ Ansätze, die nicht dem anerkannten Stand der Wissenschaft entsprechen, untersagt.“



    Mayana schrieb:

    Ich habe auch noch nie gelesen, dass wenn ein Tumor nach eine Chemogabe nicht gewachsen ist, die Foristen über die Blauäugigkeit mit dem Kopf schüttleten und behaupteten, das sei doch ganz klar, dass ein Tumor so schnell nicht wächst.. natürlich wird sich da mitgefreut und das nicht wachsen nicht weiter hinterfragt.. das ist halt reine Nächstenliebe.
    Nur bei Angelika, da ist das Alles anders, da muss man Erfolge klein reden und ständig darauf hinweisen, dass eine Heilung nicht möglich ist.. ich finde das grausam und denke mir manchmal, ihhh, pfui.


    Die Situation bei Angelika ist eine andere: Es gibt eine Therapiemöglichkeit (in diesem Fall eine Operation) die eine hohe vollständige Heilungswahrscheinlichkeit gehabt hätte. Diese anzunehmen oder nicht bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen. Jeder kann und soll den Weg gehen, den er für richtig erachtet.

    Für Angelikas Krankheitssituation ohne OP oder Strahlentherapie gibt es insgesamt wenige Daten, da sich die meisten Patienten operieren oder bestrahlen lassen – die Daten die es aber gibt sprechen in dieser Situation nicht für ein schnelles Wachstum weshalb der Erfolg, der hier Deiner Meinung nach klein geredet wird, momentan nicht als solcher zu werden. Und das muss man auch erwähnen dürfen.

    Ob es reine Nächstenliebe ist, Sachen nicht kritisch zu hinterfragen wage ich zu bezweifeln. Nächstenliebe ist es für mich aber schon, die Fakten klar zu stellen eben weil hier auch andere Menschen Rat und Information suchen.
    Auch wenn es sich für Dich vielleicht merkwürdig anhört so informieren sich viele Menschen über das Internet und nehmen dort geschriebenes für bare Münze. Wenn dann in einem Forum, das die oben beschriebenen Nutzungsbedingungen als Voraussetzung hat, das Nicht-Wachsen eines Tumors unter einer nicht evidenz-basierten Therapie als Erfolg bezeichnet wird finde ich es legitim darauf hinzuweisen, dass dem eben nicht so ist – da eben die Gefahr besteht, dass Informationssuchende dann denken „ja, warum soll ich mich der belastenden Therapie unterziehen, dort steht ja, dass andere Sachen funktionieren und z.T. wissenschaftlich bewiesen sind“.
    Da gilt es – meiner Meinung nach - zu informieren, welchen Weg wer dann auch immer einschlägt ist ja wiederum jedermanns eigene Sache. Entscheidungen aber erst getroffen werden, wenn die Fakten klar sind - dann auch gerne nach Bauchgefühl.


    Viele Grüße

    ElSue
    Liebe El Sue,

    Ihr könnt das gerne hier bei mir diskutieren.
    Gern würde ich dir auch nähere- wissenschaftliche- Links zu Untersuchungen und Studien geben, aber das wird hier dann wieder gestrichen. Ich habe mir das ja nicht ausgedacht, sondern sehr sehr viel gelesen und mich DANN erst für diesen Weg entschieden, Stück für Stück. Bei dir klingt das so, wie wenn meine Art, mit Krebs umzugehen, nie untersucht worden wäre.
    In der Kombination, ja, da nicht, aber ich mache keinen einzelnen Baustein, der nicht in einer oder mehreren Studien für gut und wirksam befunden worden wäre.

    Dann zu deinen genannten "sehr hohen Heilungschancen" bei meiner bisher verschmähten OP:
    43 % ÜBERLEBENSRATE ( nicht Heilungssicherheit) für 5 Jahre ( da sind alle Menschen drinnen erfasst , die trotz Rezidiv oder Metastasen bei Lunge noch leben) bekam ich in Gauting auf Nachfrage genannt ( mit 2 Zeugen außer mir), wenn du das als sehr hoch bezeichnest, dann haben wir eben über "sehr hoch" sehr unterschiedliche Definitionen. (Das Risiko der 2 Pleurafüßchen des Tumors - welche vermutlich die Stichkanäle der Biopsie sind, nicht mitgerechnet, ebenso von einer möglichen Infiltration eines Lymphknotens ganz zu schweigen , also nur , wenn die Lymphknoten frei sind, dann.... 43 % auf 5 Jahre Überleben)
    Es hatte ja seinen Grund, wieso ich eine OP, die ich ursprünglich wollte, dann abgesagt habe...
    Ursprünglich dachte ich, es sei zu 50 % sicher, dass ich gesund sei nach der OP.
    So kann man sich täuschen.
    Und natürlich hätte ich Glück haben können und zu denen gehören können, bei denen die Gesundung 5 Jahre oder länger anhält, solche Menschen gibt es.
    Mein Gefühl sagte mir, dass ich nicht zu dieser glücklichen Seite der Statistik gehören würde.

    Und noch etwas: Gerade in Gauting prophezeiten sie mir, eine Verdoppelung jedes halbe Jahr und natürlich habe ich nachgefragt, woher sie das wissen wollen, da kam, auf anderen Stationen liegen nicht operable Patienten, von denen manche wegen ihres sonstigen Gesundheitszustands ( da ja viele erst in hohem Alter an Lungenkrebs erkranken) auch keine Chemo oder Bestrahlung vertragen, z.B. wegen COPD oder Nierenschäden oder Herz/Kreislaufproblemen, und da könnten sie den Verlauf genau verfolgen.
    Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,


    Angelika7 schrieb:

    Dann zu deinen genannten "sehr hohen Heilungschancen" bei meiner bisher verschmähten OP:
    43 % ÜBERLEBENSRATE ( nicht Heilungssicherheit) für 5 Jahre ( da sind alle Menschen drinnen erfasst , die trotz Rezidiv oder Metastasen bei Lunge noch leben) bekam ich in Gauting auf Nachfrage genannt ( mit 2 Zeugen außer mir), wenn du das als sehr hoch bezeichnest, dann haben wir eben über "sehr hoch" sehr unterschiedliche Definitionen.


    ich glaube, zu den Zahlen ist hier schon genug gesagt worden und v.a. drüben hast Du mehr als genügend Publikationen und andere Quellen genannt bekommen die Deine Zahlen mehr als widerlegen - mit deutlich höheren Überlebenschancen von weit über 50% (und da sind alle Patienten drin die auch nicht aufgrund des Tumors gestorben sind - und das sind ab einem gewissen Alter ja nunmal leider ein paar).

    Angelika7 schrieb:

    Und noch etwas: Gerade in Gauting prophezeiten sie mir, eine Verdoppelung jedes halbe Jahr und natürlich habe ich nachgefragt, woher sie das wissen wollen, da kam, auf anderen Stationen liegen nicht operable Patienten, von denen manche wegen ihres sonstigen Gesundheitszustands ( da ja viele erst in hohem Alter an Lungenkrebs erkranken) auch keine Chemo oder Bestrahlung vertragen, z.B. wegen COPD oder Nierenschäden oder Herz/Kreislaufproblemen, und da könnten sie den Verlauf genau verfolgen.


    Auch da wurde glaube ich mehr als genügend Material geliefert. Die wissenschaftlich publizierten Daten sprechen eine andere Sprache - aber viel gibt es dazu eben nicht, weil die meisten Patienten in diesem frühen Stadium eine Therapie bekommen. Gerade eine Bestrahlung ist bei Patienten in diesem Stadium, die Nebenerkrankungen haben, sehr nebenwirkungsarm und hat 5-Jahres Überlebensraten von 70%.
    Ich denke, dass wir dieses Faß nicht wieder aufmachen müssen - das führt sicherlich zu nichts.

    Ich wollte v.a. erklären, warum ich finde, dass es durchaus sinnvoll (und nicht unbarmherzig) ist Fakten klar zu stellen, ob man diese Fakten wahrnimmt oder nicht sei dann dahingestellt... .

    Viele Grüße

    ElSue
    So kann ich das nicht stehen lassen, nochmals:
    Es geht um die Tumorgröße und das Wachstum, ein Tumor kann die Größe meines Tumors haben und trotzdem aufgrund der Lage oder aufgrund des Allgemeinzustands des Patienten inoperabel - und auch nicht anderweitig behandelbar - sein... man kann also sehr wohl das durchschnittliche Wachstum auch ohne OP/Bestrahlung/Chemo für den Durchschnitt fest machen, weil es eben -leider - eine ganze Menge Menschen gibt, die inoperabel sind, entweder wegen der Lage des Tumors oder aufgrund von Vorerkrankungen.
    Und auch nochmals, ich habe bis heute keine AKTUELLE Statistik zu sehen bekommen, die anzeigt, wie viele Operierte in meinem Stadium nach 5 Jahren noch gesund sind, also gesund, kein Rezidiv in den 5 Jahren, keine Metastasen in den 5 Jahren.... und die Statistik unterscheidet bei meinem Tumorstadium operabel IIA, Gesamtstadium Ib leider nicht in 1 a und 1 b ..... deshalb kommen immer alle mit knapp über 50 % daher (wie gesagt, Überlebensrate, nicht Gesundungsrate!), da fallen aber auch die sehr guten 1 a- ler drunter. Und die Tabelle in Englisch zum Langzeitüberleben die will ich hier lieber gar net ausbreiten, da wird einem schlecht.
    Deshalb halte ich mich einfach an den Gautinger Erfahrungswert, da diese dort ja sehr viele Lungenkrebspatienten über Jahre betreuen.
    Ja, man kann sich auch die statistischen Möglichkeiten schön reden, und vermutlich ist das auch legitim, denn wenn man nicht an seine Gesundung glaubt, sieht es düster aus.
    Aber ich verwehre mich dagegen, dass mir immer unterstellt wird, welch hervorragenden Chancen ich gehabt hätte mit OP, rein statistisch hätte ich 43 % auf 5 Jahre Überleben (nicht Gesundheit)gehabt, wenn (!!) die Pleuraverdickung ohne Krebszellen -Infiltration gewesen wäre und wenn (!)) keine Lymphknoten befallen gewesen wären...
    Da fehlt mir in den Foren oft die Realität. Und ich sehe diese Realität für mich sehr sehr deutlich.
    Was ich unbandig dick hab, ist, wenn so getan wird, als wenn ne OP super gewesen wäre und alles gut..., DAS ist für mich blauäugig. Da ignoriert man doch all die in den Foren, die in einem frühen Stadium operiert worden sind und bei denen es gut aussah, und die dann doch innerhalb der 5 Jahre gestorben sind. Alles Menschen voller Hoffnung.
    Ich habe JEDEN einzelnen Fall davon gelesen, in den Angehörigen-Foren und in den Selbst-Betroffenen.
    Oh ja, es KANN gut gehen, die Möglichkeit besteht, aber angesichts der statistischen Wahrscheinlichkeit - nur weil bei Lunge die Quote eben so miserabel ist- so zu tun, wie wenn die Zahlen gut aussehen, das erscheint mir wie Hohn gegenüber allen, die daran verstorben sind.
    So, das musste einfach mal gesagt werden.
    Und NEIN; ich bin kein Pessimist, ich bin eine Optimistin. Eine Pessimistin würde ich dann werden, wenn ich mich operieren lassen würde, denn ICH- das gilt NICHT für andere- ich für mich hätte mich dann aufgegeben. Dann ginge es nur noch um etwas Zeit.
    Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika

    Vor langer Zeit habe ich dir hier mal geschrieben. Damals habe ich dich Wort wörtlich zitiert und du hast mir unterstellt das ich deine Sätze aus dem Zusammenhang gerissen hätte.

    Also heute noch einmal ein Versuch mit exakt zitierten Text von dir.


    Angelika7 schrieb:

    in Heidelberg derzeit an einer Studie zu Bauchspeicheldrüsenkrebs, und zwar in Bezug auf Sulforaphan, die bisherigen Ergebnisse zu Letzterem seien viel versprechend


    Da ich bei BSDK sehr engagiert und interessiert bin, würde mich interessieren wo du die bisherigen Ergebnisse gelesen hast!

    Ich konnte bis dato nichts finden.

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -