Adenokarzinom, Tumormarker und Behandlungsverlauf

    Liebe Angelika,

    ja, mit der Heilbarkeit ist das so eine Sache, das kann man halt schlecht zuverlässig vorhersagen.
    Darum ging es mir auch gar nicht, sondern ich habe einfach Angst um dich bekommen. Zumal ja jetzt ein weiterer Arm Deiner Gegenmaßnahmen weg bricht. Der Sport nämlich. Nicht falsch verstehen, es ist vollkommen klar, dass du so keinen Sport machen kannst, aber Du willst ja, dass sich der Krebs zurück bildet. Und wenn Dein Vorgehen so nicht mehr geht, dann muss doch dafür etwas Anderes her ? Sonst bleibt ja gar nicht mehr so viel übrig außer der Ernährungsumstellung, mit der man ja erwiesenermaßen alleine keinen Krebs heilen kann.

    Zeitgleich berichtest Du von diesem wirklich schlimmen Husten. Ich glaube Dir sofort, dass der Auslöser dafür ein Infekt war, aber Deine Beschreibungen dieses Hustens klingen halt ziemlich krass. Und meine Befürchtung ist einfach, dass vielleicht der Krebs diesen Husten so verstärkt. Wie gesagt, es ist keine Vermutung oder Behauptung, sondern nur eine Befürchtung. Möglicherweise auch total unbegründet.

    Jedenfalls aber, wenn sich da irgendwas verschlimmert, was vielleicht mit dem Lungenkrebs in Zusammenhang stehen könnte (nicht muss, sondern nur könnte), dann würde ich der Sache auf den Grund gehen und eben tatsächlich zumindest eine Röntenaufnahme machern lassen oder das Ct vorziehen oder.. ich weiß ja nicht, was sich da sonst noch anbieten würde.
    Ein Abstand von 6 Monaten ist ja ohnehin sehr groß.

    Sicher musst du das selber wissen oder mit Deinem Christian zusammen entscheiden, ob sich ein Umdenken jetzt lohnt. Das solltet Ihr aber realtiv rasch durchsprechen oder durchdenken, denn wenn es zu spät ist, nützt es nicht mehr so viel.

    Wie gesagt, Dein Alternativprogramm reduziert sich gerade zwangsweise, und ich frage mich, was denn da noch den Krebs stoppen soll..

    Ich bin kein Arzt, aber einfach aus dem Bauch heraus mache ich mir halt Sorgen.

    Nimms mir nicht übel und sei lieb gegrüßt
    Mayana
    Liebe Laborratte,

    wenn ich ein Kind hätte, sähe das möglicherweise anders aus, kann dich verstehen, wobei ICH bei einer Chemo nicht von einer gesundheitlichen Verbesserung ausgehen würde, dazu habe ich in der Verwandtschaft zu viel von den Folgen einer Chemo gesehen. Das ist für mich, wie die Pest mit Cholera austreiben wollen.... Natürlich weiß ich, dass es hier Menschen im Lungenkrebsforum gibt, die trotz Chemo krebsfrei sind, aber wie viele sind das im Verhältnis zu denen, die während, oder an den Folgen der Chemo gestorben sind.

    OP, FALLS es sich verschlechtert hat, käme auf Christian an, für mich klares Nein, aber wie gesagt, ich kann nimmer für mich alleine entscheiden.

    Liebe Mayana,

    der Rückfall ist dem kalten Büro geschuldet, ich habs im Ohr und an der Backe/Zahn, klassisch für "Zug erwischt" und der Husten lässt mich nachts fast komplett durchschlafen und deutliches Abhusten am Morgen ist ja gewünscht.
    Mir ist auch klar, dass es durchaus sein kann, dass die Lunge den Krebs mittels Husten los werden will. Dass es sein kann, dass sich dort zusätzlich zum grippalen Husten was tut... WENN das so wäre, würde man das am Tumormarker sehen.
    Und ich esse zusätzlich Brokkolisprossen, obwohl die wirklich alles andere als lecker sind, seit 10 Tagen ungefähr, hatte ich ja Mitte April eingestellt, weil ich sie nimmer sehen konnte.
    Mir bereitet es mehr Sorgen, dass ich so gar keine Energie habe. Duschen und Haare waschen, meine Getränke und Essen machen, das reicht mir schon völlig und letzte Nacht habe ich 12 Stunden geschlafen. Das bereitet mir Sorgen, nicht der Husten, werde das genau beobachten, nicht dass
    da die Fatigue sich wieder einschleicht, was auf ein Wachsen des Krebses deuten würde.
    Andererseits hat der Körper auch genug zu tun, mit den 2 Baustellen, schwierig...
    Deshalb gebe ich viel auf die Tumormarker , leider bezahlt die Kasse die nur alle 6 Wochen.
    Christian hustet jetzt auch, seine Grippesymptome lassen nach, also definitiv ein grippaler Husten.
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    kannst du solche Aussagen Zitat: "Natürlich weiß ich, dass es hier Menschen im Lungenkrebsforum gibt, die trotz Chemo krebsfrei sind, aber wie viele sind das im Verhältnis zu denen, die während, oder an den Folgen der Chemo gestorben sind"
    NICHT BITTE UNTERLASSEN!!!
    Oder hast du genaue, nachvollziehbare Zahlen dafür? Ach, und wenn man während der Chemo stirbt bedeutet das ja noch lange nicht dass man wegen der Chemo gestorben ist und wie willst du es definieren an den Folgen der Chemo gestorben zu sein? Es kann genauso gut sein das man ohne die Chemo schon früher am Krebs gestorben wäre.

    Gruß Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977

    Angelika7 schrieb:

    Natürlich weiß ich, dass es hier Menschen im Lungenkrebsforum gibt, die trotz Chemo krebsfrei sind, aber wie viele sind das im Verhältnis zu denen, die während, oder an den Folgen der Chemo gestorben sind.

    Hallo Angelika,

    ich bin mir nicht sicher, ob dir klar ist, was dieser Satz von dir für die um ihr Leben kämpfenden Menschen bedeutet.

    Wir befinden uns hier in einem evidenzbasierten Krebs-Forum. In der weiten Runde des Internets gibt es genügend alternative Plattformen, auf welchen du solche Behauptungen posten kannst und sie beifallklatschend gelesen werden. Hier jedenfalls ist nicht der richtige Ort.

    Bitte unterlasse solche Behauptungen.


    Viele Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Hallo Angelika,
    ich wünsch Dir alles gute, und viel viel Energie!
    aber

    Angelika7 schrieb:

    nicht dass
    da die Fatigue sich wieder einschleicht, was auf ein Wachsen des Krebses deuten würde.

    Das ist auch eine sehr seltsame und nicht fundierte Vermutung von Dir: ! denn , ....

    Fatigue tritt bei und NACH allen möglichen Lebensereignissen auf -
    und deutet überhaupt nicht auf Wachstum von Zellen hin....
    Grüßle
    Bruni
    Liebe Angelika,

    Hmmm.. Du wirst aber weder hier noch woanders jemals von irgendjemandem gelesen haben, der nachgewiesen durch Broccoli geheilt wurde oder/und den Verzicht auf Kohlenhydrate.. nicht mal einen.. niente. (Abgesehen davon, dass doch noch nie ein Arzt versucht hat, Dir eine Chemo anzudrehen, oder ? Bei Dir ging ja immer um OP ja oder nein).

    Deshalb ja meine Sorgen.

    Du musst es wie immer selbst wissen, denn es gibt einmal das, was objektiv richtig scheint und das, was man subjektiv als richtig empfindet. Beides kann erheblich voneinander abweichen. Und bisher, muss ich sagen, ging es Dir ja echt gut mit Deinem Weg.

    Möglicherweise kommt aber irgendwann ein Punkt, an dem das nicht mehr so ist, zumal Du eingeschränkt mit Deinen Möglichkeiten bist durch den Infekt. Und Dein Immunsystem ist vielleicht irgendwann wirklich überlastet mit Allem zusammen. Ich wünsche Dir, dass Du, falls das so ist, diesen Punkt erkennst für Dich und mit Christian neu nachdenkst, was dann zu tun ist. Möglicherweise hast Du Recht, und dieser Punkt ist nicht jetzt-ich wollte nur, dass Du sensibel und achtsam für dich bleibst. So schön rosa-rote Brillen sind, sie verzerren häufig den Blick auf die ganze Welt und auch auf einen selbst. Ich wünsche Dir das Glücksgefühl dieser Liebe, aber verliere dabei nie den realistischen Blick auf Dich selbst.

    Sei lieb gegrüßt
    Mayana
    LIebe Brynhildr,

    im letzten Patiententag für Krebskranke kam ein extra Vortrag zu Fatigue, diese hängt sehr wohl eng mit einer Krebserkrankung zusammen und viele Krebskranke leiden darunter. Ich hatte das bereits VOR meiner Diagnose, diese Erschöpfung und extreme Müdigkeit, und kam runter von 17 Stunden Schlaf (Ausschlafen) auf 7 1/2 Stunden innerhalb von 13 Monaten, insofern sehe ich das ganz anders als du, und gehe diesbezüglich mit der Schulmedizin völlig konform.

    Liebe Mayana,
    klar haben die Ärzte versucht, mich zu einer Chemo zu überreden , und wie, und zwar, als ich wegen der OP 2 mal schwankte, bzw., diese schließlich abgelehnt habe, um den Tumor zurückzudrängen, laut deren Aussage. Auf deutsch, ohne Chemo oder OP schneller Tod.
    Und klar weiß ich, dass ich bald wieder mit dem Sporteln anfangen muss wegen des Krebses, sonst wird es gefährlich, aber derzeit reicht meine Energie nicht dafür aus. Vielleicht geht es Mitte nächster Woche wieder...

    Und weder Christian noch ich haben rosarote Brillen auf, dazu haben wir beide zu viele Baustellen in unserem Leben, aber zu zweit ist es einfach leichter, man ist gestärkter.
    Solange alles gut aussieht, redet er mir nicht drein, wenn es sich verschlechtern sollte, sieht es sicherlich anders aus.
    Weißt, schön ist es nicht, wenn der zukünftige Mann nächtelang mitbekommen hat, dass man sich fast die Seele aus dem Leib hustet, da hat er echt gelitten und hübsch ausgesehen habe ich da natürlich auch nimmer, und wenn man dankbar ist, wenn der Partner einen abtrocknet, so rosarot ist es da nimmer, aber es hat uns noch mehr zusammengeschweißt und sicherlich werde ich meine Entscheidungen zukünftig mit ihm besprechen, als zukünftiger Mann hat er da ein Recht drauf.

    Generell fühle ich mich besser, mit weniger Sorgen, da ich mich bei IHM aufgehoben fühle, aber blind bin ich deshalb sicherlich nicht...
    Danke für deine guten Wünsche.
    Du spürst vielleicht, dass ich mir derzeit keine Sorgen mache. Ich bin sehr gelassen. Das heißt aber nicht, dass ich die stetige Gefahr nicht sehe, aber Sich-Sorgen-Machen macht den Weg, egal welchen man geht, nicht besser oder schlechter....
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Angelika7 schrieb:

    was auf ein Wachsen des Krebses deuten würde.



    Klar, haben viele Krebserkrankte mit Fatigue zu kämpfen. Aber auch sehr viele, die mit Autoimmunkrankheiten zu kämpfen haben. Hier zerstört das Immunsystem gesunde Zellen. Auch viele, die an Depressionen leiden, haben Fatigue als Begleiterscheinung. Und und und. Viele namhafte Ärzte wiederholen dauernd, dass die Gründe einer Fatigue zu komplex sind, um diese zu benennen. Daher ist auch diese - Deine - Aussage mit größter Vorsicht zu betrachten.

    viele Grüße
    JF
    Zitat." LIebe Brynhildr,
    im letzten Patiententag für Krebskranke kam ein extra Vortrag zu Fatigue, diese hängt sehr wohl eng mit einer Krebserkrankung zusammen und viele Krebskranke leiden darunter.

    Das hat Bruni auch nicht bestritten, nur das deine Aussage: " was auf ein Wachsen des Krebses deuten würde " so nicht stimmt. Fatigue kann genauso während oder nach einer erfolgreichen Behandlung auftreten, wenn wir das jetzt nur auf den Krebs beziehen. Ich hatte das sogar erst nach einem halben Jahr nach der überstandenen Behandlung. Irgendwie fiel da wohl Alles von mir ab und das hat sich so geäussert. Da war nix mit wachsen!
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Liebe Angelika,

    Du hast irgendwo geschrieben, dass Du nicht viel sprechen kannst, weil Du dann Luftnot bekommst. Hey, das Gefühl kenne ich. Es gab Zeiten, da habe ich mir überlegt, wie man Sachen in kurze Sätze fassen kann, weil lange Sätze nicht mehr gingen. Ich hatte eine Lungenfunktion von 54%, wie sich später dann heraus stellte.

    Ich hatte schon öfter in meinem Leben eine schwere Bronchitis, und die Husterei ist wirklich verdammt unangenehm und schlimm. Aber so richtige Luftnot wie oben beschrieben hatte ich damit noch nie.

    So kam ich auf die Vermutung, dass bei Dir vielleicht auch noch etwas anderes dahinter steckt. Bei mir war das kein Krebs, und bei Dir muss der auch nicht dafür verantwortlich sein. Aber bei Dir ist das Risiko noch mal anders.. Jedenfalls gingen bei mir alle Alarm-Glocken an, als ich das las, und ich dachte: Mädel, lass das nachgucken, das ist nicht normal für eine Erkältung.

    Liebe Angelika, Dein Glück ist sooo schön, und es ist toll, dass Du Christian gefunden hast. Klar ist das ein ganz anderes Gefühl, wenn man jemanden hat, der so lieb hinter einem steht. Ich finde es wunderbar, dass du Dich so aufgehoben fühlen kannst. Hmmm.. bei mir setzt an dem Punkt immer eine recht große Verlustangst ein, vielleicht bin ich ja deshalb so besorgt um Dich. Auf der anderen Seite würde ich aber auch Alles dafür geben, gesund zu werden.
    Wenn du Dir keine Sorgen machst, dann sollte ich mich da natürlich anschließen. Bisher hast Du ja auch immer ein gutes Gespür gehabt. Entschuldige also, ich wollte Dir sicher nicht irgendwie zusetzen.

    Liebe Grüße
    Mayana
    Grüße dich Wangi,
    ich hatte aber eine klassische Fatigue, im Urlaub VOR der Diagnose habe ich zwischen 15 und 17 Stunden täglich geschlafen....
    und im Lauf von 14 Monaten ab Diagnose bin ich langsam aber stetig auf 7 1/2 Stunden herunter, also normale Schlafenszeit.

    Auch hat mein Hausarzt mir gesagt, wenn ich wieder müder werde oder mich sonstwie schlechter fühle, müsse ich vorbei kommen.
    Wegen eventuell das CT vorziehen....Auf Deutsch, aufkommende Fatigue würde BEI MIR auf Krebswachstum deuten, zumindest bei meinem Behandlungsstand.... und im Patientenvortrag war auch der direkte Zusammenhang da, wie man dagegen vorgeht und wie die Blutwerte sich dann häufig verbessern, sofern man natürlich überhaupt in der Lage ist, gegen Fatigue vorzugehen, bzw. wie man da überhaupt anfangen kann, wenn man Null Energie hat.

    Liebe Mayana,
    wegen dieser Luftnot war ich ja beim Arzt, er hat mir den Zusammenhang erläutert, lag an der massiven Bronchitis, die führt in seltenen Fällen - wie eben jetzt bei mir - zu einem NACH-asthmatischen Zustand, deshalb auch das Spasmolytikum, diese Enge ist aber jetzt weg, der Husten wird langsam besser, aber ich bleibe diese Woche noch zuhause, hilft nix, nochmals einen Rückfall kann und will ich mir net erlauben, außrdem hat mir mein Christian gewaltig die Leviten gelesen !!
    Ich wollte dir nur erklären, wieso du möglicherweise das Gefühl hast, ich wäre nachlässiger, weil du ja ein sensitiver Mensch bist und spürst, dass ich viel weniger Sorgen habe als früher, aber eben nicht weniger Sorgfalt an den Tag lege.... du bist mir wie immer natürlich NICHT zu nahe getreten...im Gegenteil, mir tut deine Anteilnahme gut, danke dir.

    Liebe Irmgard,

    sollte beim nächsten CT der äußere Umriss wieder so klar umrandet sein wie beim letzten (Ende Mai), und die 3 vergrößerten Lymphknoten nach wie vor unverändert, nach wie vor keine Metas in Lunge und Unterleib, so wäre eine OP natürlich nach wie vor möglich( MRT und Knochenszintigramm kürzlich waren ja ohne Befund). Da habe ich nie gefragt, da es offensichtlich so ist.

    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    es ist gut, dass die Luftnot weg ist und der Husten immerhin besser. Das kann bei einer Bronchtis auch schon ml dauern, ehe der ganz weg ist. Bei mir war es ja auch Asthma (nach einer verschleppten Bronchitis, weil ich in Finnland im Urlaub war und keine Lust auf krank hatte). Ich habe allerdings 3 verschiedene Inhalatoren bekommen und musste ein paar Monate inhaltieren. Nun ist die Atmung zwar wieder ganz normal, aber ich merke schon, dass ich empfindlich auf schlechte Bedingungen geworden bin-und auch Stress ist ein Risiko-Faktor bei mir für erneutes Auftreten.

    Ja, dann verstehe ich das aber nun so, dass eigentlich schon gedacht war, das CT in so einer Situation vorzuziehen, oder ? Schon alleine wegen der Fatigue. Ich denke mir, da kommen bei dir gerade mehrere Risiko-Faktoren zusammen. Einmal die Bronchitis, dann, dass Du keinen Sport mehr machen kannst und Dein Konzept so gerade nicht fortführen kannst und dann noch die Fatigue. Ich bin da jetzt relativ verbissen, weil ich mir gar nicht vorstellen kann, dass Du das Risiko in Kauf nimmst, Deinen Christian wieder los lassen zu müssen. Das wäre für Euch beide doch ganz fürchterlich, oder nicht ? Ich jedenfalls fände das ganz schrecklich. Deshalb.. ich würde schauen, wie es gerade aussieht und was vielleicht gerade notwendig wäre. Ernährung als einziger Pfeiler mit ein wenig Mistel ab und an ist ganz gesichert zu wenig, um geheilt zu werden oder dauerhaft einen Stillstand zu erreichen. Bei Deinem ganzen Konzept wusste man das ja immerhin nicht, weil es in genau der Kombi noch nie erforscht wurde.

    Ich habe letztens irgendwo gelesen (ich weiß nicht mehr, wo, aber schon auf einer schulmedizinischen Seite), dass das pro cm Tumor 107 Zellen sind beim Adeno. Ich fand diese Anzahl überraschend gering, weil hier ja von Millionen Zellen geschrieben wurde. Da ich kein Arzt bin, kann ich natürlich nicht beurteilen, was da nun richtig ist. Das hat jetzt überhaupt keinen Bezug zu meinem restlichen Geschriebenen-ich wollte es nur mal in den Raum stellen, weil ich das so überraschend fand. Vielleicht weiß es ja jemand genau.

    Pass gut auf dich auf
    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Angelika
    Ich lese gerade wiedermal bei Dir... Freue mich riesig dass Du einen neuen Partner gefunden hast mit dem Du glücklich bist!!
    Natürlich hoffe ich mit Dir, dass Dein TM im November wieder nach unten guckt.
    Ich habe zwar eine komplett andere Erkrankung, aber bei mir waren die Werte über 5 Monate sehr stabil und wir (Ärzte und ich) hatten beschlossen zuzuwarten.
    Und dann im Monat 6 kam plötzlich ein riesen Ausbruch.... Ja, ich bin seit August wieder in der Chemoschlaufe....
    Ich würde mir nie anmassen Dir Empfehlungen abzugeben, aber bitte sei vorsichtig - lieber zu früh wie zu spät eingreifen....

    Liebe Grüsse und weiterhin alles Gute! Swabsi
    Liebe Mayana,

    Mayana schrieb:


    Ich habe letztens irgendwo gelesen (ich weiß nicht mehr, wo, aber schon auf einer schulmedizinischen Seite), dass das pro cm Tumor 107 Zellen sind beim Adeno. Ich fand diese Anzahl überraschend gering, weil hier ja von Millionen Zellen geschrieben wurde. Da ich kein Arzt bin, kann ich natürlich nicht beurteilen, was da nun richtig ist. Das hat jetzt überhaupt keinen Bezug zu meinem restlichen Geschriebenen-ich wollte es nur mal in den Raum stellen, weil ich das so überraschend fand. Vielleicht weiß es ja jemand genau.


    Kann es sein, dass da 10hoch7 Zellen standen? Das würde deutlich besser passen... .

    Viele Grüße

    ElSue
    Nee, da stand echt 107, aber bestiimt war das dann ein Tipfehler. Wie gesagt, ich war auch ganz erstaunt und dachte bei mir, dass es doch eigenartig ist, dass 107 Zellen so viel Unheil anrichten können. Aber dann erklärt sich das ja jetzt mit den 10 hoch 7 danke schön :).
    So, mein Röntgenergebnis zeigt ein deutliches Wachstum, außer eine Entzündung hätte sich genau auf die Stelle des Krebses gelegt.
    Hole mir morgen die Überweisung zum CT, nach dem CT- Termin weiß ich es genau...

    Huste sehr oft glasigen Schleim ab, problemlos, leichter Husten.... und habe keine Energie- Wen wunderts....
    da brauche ich ein paar Tage, bis ich das verarbeitet hab...
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    ich habe schon drüben geschrieben, wie sehr Leid mir das tut. Du hast jetzt 14 Monate mit deinem Weg eine recht beschwerdefreie Zeit gehabt. Das finde ich beachtenswert. Ich hoffe trotzdem ganz doll, dass du Dich jetzt auf anderes oder Zusätzliches einlässt-derzeitig klingt die Situation sehr gefährlich für Dich. Aber verloren ist ja noch nichts-nimm es als Hinweis, dass Du (mit Christian zusammen) jetzt noch mal neu nachdenken kannst. So ein lieber Partner an Deiner Seite, der Dich unterstüzt, ist doch sooo viel wert. Vielleicht schafft Ihr ja jetzt zusammen, wozu Du alleine kein Zutrauen hattest. Ich wünsche es dir sehr..

    Sei lieb gegrüßt auch an dieser Stelle, es macht mich sehr betroffen.
    Mayana
    liebe @Angelika7,

    oh mann, das tut mir sehr sehr leid. so eine sch.... wobei man eben erst nach nem CT gewissheit hat. und falls das ergebnis nicht so gut sein sollte, gibt es immer noch viele viele pfeile im köcher. es muss ja nicht gleich ne chemo oder op sein. vielleicht bioeten sie dir auch zielgerichtete medikamente oder immuntherapien an. kopf hoch und liebe grüße sendet

    DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)

    Immunstimulierung

    Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand etwas zu dem obigen Arzneimittel schreiben könnte, ich bin gerade am Recherchieren. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt es wohl nicht,
    aber es wird angeblich von immer mehr Onkologen zusätzlich zu einer Krebstherapie verschrieben.
    Für JEDEN Erfahrungsbericht wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße

    Angelika

    Es handelt sich um Beta - Glucan, gibt es von mehreren Arzneimittelherstellern, z.B. Rydex 375
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Angelika7“ ()

    Danke Mayana, hatte das in der Überschrift geschrieben, die ist nun weg... hab´s unten ergänzt, mit Technik hab ich es nicht so ^^
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo @Angelika7 ,

    ich habe Deine Anfrage bezüglich

    Angelika7 schrieb:

    Es handelt sich um Beta - Glucan, gibt es von mehreren Arzneimittelherstellern, z.B. Rydex 375


    aus dem Unterforum Medikamente herausgelöst und hier in Deinen Strang verschoben. Bei Beta-Glucan-Produkten, wie z.B. das erwähnte Rydex375 handelt es sich nicht um Arzneimittel, sondern um Nahrungsergänzungsmittel.

    Gruß Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Hallo Angelika,

    meiner Kurzrecherche nach sind diese Produkte nicht verschreibungsfähig, und es ist wichtig, welche Glucane darin verarbeitet sind, je nach gewünschtem Effekt (dein Cholesterin ist dir wohl herzlich egal), der natürlich auch nicht so ganz wirklich belegt ist. Kann es sein, dass Onkologen nur nichts dagegen haben, wenn man das ergänzend nimmt, weil es letztendlich nur veränderte Ballaststoffe sind? Ich würde da einen Arzt drauf ansprechen. Glaub nicht dass es schaden kann, aber den potenziellen Nutzen würde ich auch nicht überbewerten. Erfahrungswerte hier würden mich wundern, aber ich bin gespannt.
    Wenn man es doch verschreiben kann, probiere ich gern aus ob es gegen meine Entzündungen hilft, deren Ursache man nie sieht - wäre es verbreitet würde mein doc es aber sicher kennen, weil er auf jede Nachfrage sagt es gibt nur Cortison und das will er nicht geben.
    Alles Gute derweil, lass von dir lesen!
    Liebe Imagia,

    angeblich gehe das nur auf "grünem" Rezept. Und würde auch von Onkologen verschrieben. Ich werde das heute mit meinem Arzt besprechen, der mir ja auch eine Immunstimulierung vorgeschlagen hat (VOR das Röntgenergebnis bekannt war, weil der Infekt net wegging), aber nicht mit Beta-Glucan. wenn man im Blut nix findet.
    Mein Cholesterin ist an sich perfekt...da gab es noch nie was...
    Habe mir halt gedacht, vielleicht hat das irgendein anderer Krebspatient auch schon ausprobiert...
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Liebe Angelika,

    ich hoffe, Du findest einen guten Weg um mit den neuen Nachrichten umzugehen - auch wenn das CT noch aussteht und man nichts ganz genaues weiß möchte ich Dir denoch sagen, dass es mir leid tut, das Dein Tumor nun höchstwahrscheinlich gewachsen ist.

    Da ich ja aber mehr faktenbasiert bin, wollte ich Dir noch ein paar Daten zu Beta - Glucan liefern.
    Glucan wirkt in Zellinien und z.T. auch in Tiermodellen. Im Menschen gibt es widersprüchliche Ergebnisse.
    Es gab in den 80igern einige klinische Studien aus Japan, bei denen die Hinzunahme von Lentinan, eine aus dem Shitake Pilz extrahierte Substanz, welche chemisch einem Glucan entspricht, zu einer Chemotherapie (!) ein verbessertes Übeleben gezeigt hatte. Diese Studien kann ich nicht weiter beurteilen, da sie nur auf japanisch veröffentlich wurden.
    Ganz neu wurde jetzt im September eine Studie veröffentlich, bei der Lentanin zu einer Chemotherapie bei 155 Patienten mit einem sehr fortgeschrittenen Magenkarzinom gegeben wurden und 155 haben nur Chemo bekommen. Hier zeigten sich genau das umgekehrte Phänomen: die Patienten mit Lentinan hatten ein, nicht signifikantes, schlechteres Gesamtüberleben (13.8 Monate ohne und 9.9 mit Lentanin) , die Zeit bis zum Fortschreiten der Krankheit war in der Lentinan Gruppe signifikant schlechter.

    Fazit: Was genaues weiß man nicht, vielleicht nützt es was, vielleicht schadet es aber auch... .

    Viele Grüße und ein Wochenende, an dem Du trotz allem auch mal den Kopf freibekommen sollst... .

    ElSue
    Danke dir, ELSue,
    mein Arzt ist nicht extra dafür, aber auch nicht dagegen.
    Ich werde es vermutlich ausprobieren....
    CT-Termin haben die von der Praxis für mich für Montag um 9 ausgemacht.
    Entzündungswerte: im Blut NIX sichtbar, also höchstwahrscheinlich reines Tumorwachstum, Montagmittag sehe ich weiter...

    Ja, ich habe zu tun, dass ich damit umgehen kann, arbeite noch dran
    Schönes Wochenende

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Grünes Rezept heißt selber zahlen - nee, dann leider nicht, sorry :| ... Gibts überall ohne Rezept, aber 30 Euro im Monat für dann doch irgendwie nur Extrakt von Haferflocken (vereinfacht gesagt), da glaub ich net genug dran...

    Apropos glauben. Das wirkt jetzt etwas abrupt hier, aber ich las grad drüben... Und da gibt es etwas, das ich nicht verstehe. Du hast ja bis jetzt versucht, mehrere alternativmedizinische Ansätze (anders kann ich es nicht nennen, auch wenn alles irgendwie nachgewiesene Wirkung haben mag, selbst alles zusammen hat keine nachgewiesen krebsheilende Wirkung) zu kombinieren. Die OP allerdings lehntest du ab, weil du nicht glauben konntest, das sie dich heilt. Aber wieso kannst du dir nicht vorstellen, sie mit anderen Dingen, die die Schulmedizin vielleicht nicht empfiehlt, du aber für sinnvoll hältst, zu kombinieren um so an eine Heilung - oder eben ein sehr langes krebsfreies Leben - zu glauben? Es klingt bei dir so, als würde man wählen müssen zwischen OP oder Sport, Ernährungsumstellung, Mikronährstoffe/super foods u.a. ... Dem ist doch nicht so. Man erholt sich u.U. sehr schnell von so einer OP und kann dann selbst entscheiden was man tut, damit sie längerfristig erfolgreich war. Und was man bleiben lässt.
    Mir hätte man ja eine Chemo empfohlen, da ein Lymphknoten befallen war - aber im Koma kann man nicht einwilligen. Somit hatte ich keine, hätte auch keine gewollt, und zweidreiviertel Jahre später kann ich wohl sagen, dass das richtig war. Ob nun das wochenlange Fieber wegen MRSA oder sonst etwas dafür verantwortlich war, keine Ahnung. Ansonsten habe ich später nur eine einzige Sache geändert: ich habe keinen negativen Stress mehr zugelassen. Gar keinen. Davon hat mir keiner etwas gesagt, das war eben meine Überzeugung, weil das der einzige Faktor war den ich angesichts der Möglichkeit (ohne Prozent), nicht mehr allzu lange zu leben, ändern wollte. Ein Jahr lang habe ich gebraucht um zu begreifen, wie weit mich meine Krankheitsgeschichte geschrottet hat, und erst zum Arzt zu gehen wenn irgendwas länger als 6 Wochen andauert. Meine Blutwerte waren nie mehr gut, außer den Nierenwerten. Heute bin ich seit 7 Wochen erkältet, mäßig, und irgendwas schmerzt in meiner rechten Achselhöhle (operierte Körperhälfte). Statt zu flippen lauerte ich nur drauf, dass es auch links mal schmerzt, sobald es das hat, war ich auch entspannt. Es wird vergehen. Warum kann ich mir das erlauben? Weil da nichts mehr ist das streuen oder wachsen kann. Und wenn da bei der CT im März immer noch nichts ist, hatte ich drei superschöne Jahre, in denen ich zusammen nicht mal ein 50tel der Zeit an Krebs oder Krankheit denken musste - und selbst wenn da was ist, hatte ich sie trotzdem...

    Es will nicht in meinen Kopf, dass so etwas dir nicht auch möglich sein sollte, sollte eine OP noch möglich sein. In Bezug auf Chemo und Bestrahlung kann ich die Vorbehalte nachvollziehen - super food gegen Zystostatika oder Strahlen ist nun mal wie Gänseblümchen gegen Meteoriten. Aber eine OP kann man alternativmedizinisch vor- und nachbereiten und mit allem möglichen kombinieren, weil das Immunsystem, vor allem mit etwas Unterstützung, sie gut wegpackt. Mann, Frau, ich bin zugeschmissen worden mit Antibiotika und 11 anderen Medikamenten und hatte nur sch... intravenöse Ernährung, und ich hatte seither nichts außer Zipperleins. Nicht eine richtig fette Erkrankung, nada.

    Also ich hoffe, man kann deinen Adeno noch entfernen und dein Schatz ist nicht so anti-OP eingestellt wie du bislang. Ich finde, du musst deine Überzeugung nicht ändern und nicht gegen sie handeln. Du müsstest nur ein Resultat deiner Überzeugung einer Neubewertung unterziehen und mit positiven Elementen der Selbsttherapie verstärken.

    So, etz is gsacht, wie der Franke sagt. Alles Gute, whatever may come.
    Liebe Angelika,

    Montag CT-Termin ist schon mal super :). Und ich hoffe, die Ärzte haben dann auch gleich ein paar Vorschläge für dich, die Du vielleicht annehmen magst.

    Bei ALK gibt es doch auch die Möglichkeit der Immun-Therapie. Zwar ist das glaube ich so, dass man vorher eine Chemo gemacht haben sollte, bevor man das bekommt, aber in Deinem speziellen Fall ist vielleicht eine Ausnahme möglich ? Ich meine, man kann doch niemanden dazu zwingen, eine Chemo zu machen, oder ? Ich weiß es nicht..aber fragen kostet ja nichts, und vielleicht gibt es ja auch noch irgendetwas anderes Sinniges. Ich hoffe einfach, Du wirst gut informiert und es werden wirklich alle Möglichkeiten erwähnt, die sich anbieten. Und dann solltest Du dir vielleicht wirklich ein paar Tage Zeit nehmen, um Alles zu recherchieren und zu überdenken.

    Ich drücke weiter ganz feste die Daumen :)

    Liebe Grüße
    Mayana
    Liebe Imagia, liebe Mayana,

    mein Christian trägt jedwede Entscheidung mit, die ich treffe. Das ist schon mal generell gut.
    Nein, ich finde das für andere eine optimale Möglichkeit, OP mit immunaufbauenden Maßnahmen zu unterstützen, das gilt auch für andere Behandlungsmöglichkeiten.

    Was bleibt, ist, dass ich das Gefühl habe, bei MIR ist die OP der Anfang vom Ende, danach habe ich kein 2 Jahre mehr, woher dieses so sichere Gefühl kommt, weiß ich nicht, aber es ist seit 14 Monaten präsent.
    Und wenn nach der OP bei mir Metas kommen würden oder ein Rezidiv, würdet Ihr alle schreiben, oh, tut uns Leid, wäre auch so, aber ICH, ICH muss doch die Konsequenzen tragen, wenn ich auf der falschen Seite der Statistik lande.
    Und doch besteht die Frage, ob ich mit OP nicht länger Zeit mit meinem Christian habe als ohne.
    Also doch für eine OP entscheiden, obwohl ich ganz deutlich fühle, dass das der falsche Weg ist für MICH??
    Mit miserablem Gefühl in eine falsche Entscheidung gehen??
    Oh mei...
    und irgendwie versteht niemand, wie es mir mit diesem Konflikt geht, weil (fast) alle denken, die soll die OP machen, wird scho die richtige Seite der Statistik sein....die soll machen, was die Ärzte sagen und gut ist und ich sage Euch: Es wird NICHT gut sein, nicht bei MIR.
    Bei andere durchaus, das sehe ich auch so, aber nicht bei MIR.
    Auch der Arzt heute hat mir in Gegenwart von Christian deutlich gesagt, ob ich nicht angesichts der gemeinsamen Zukunft eine OP angehen wolle.
    Und ich befürchte, ich bekomme, dieses miserable Gefühl net weg.
    Und entscheiden muss ich mich trotzdem...
    (entfernt)
    Klar werden hier die palliativen Patienten sagen, in ihrer Haut möchte ich stecken, weil sie die Hoffnung sehen, ich sehe nur, dass diese auf diesem Weg bei MIR trügen würde,
    eine Alternative habe ich aber auch net, keine mehr, bei der ich mich gut fühlen würde, bei DEM Wachstum in der kurzen Zeit...

    Das Präparat probiere ich aus, schaden wird es sicherlich net.

    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „The Witch“ () aus folgendem Grund: Falschbehauptung entfernt

    Ach Mensch, ich verstehe das doch. Glaube mir, es wäre für mich auch die Hölle auf Erden, wenn ich mich dieser besch.. Diagnose stellen müsste und wenn ich mir vorstellen würde, mir einen Teil meiner Lunge wegnehmen lassen zu müssen und dabei noch nicht mal zu wissen, ob das irgendwas bringt..

    ich verstehe das so gut, dass Du dabei ein grottenschlechtes Gefühl hast. Aber manchmal, da bleibt nichts anderes, als ins kalte Wasser zu springen und Alles in eine Waagschale zu werfen. Natürlich musst du die Konsequenzen tragen, und nein, ich glaube nicht, dass Dich hier irgendjemand beneidet.

    Und du hast so Recht: Wir alle könnten hinterher nur schreiben: Oh man, das tut uns Leid.

    Jetzt mal jenseits von der OP hast Du aber auch immer das Gefühl gehabt, da wird Alles gut. Und das Gefühl hat Dich auf jeden Fall getrogen-nicht immer ist das Gefühl ein guter Ratgeber, weil daran auch so viele Ängste und Illusionen und Hoffnungen usw gekoppelt sind. Das sind vollkommen menschliche Dinge, aber sie verzerren und färben die Realität.

    Ach sch.. ich weiß nun auch nicht, was ich dir raten soll, denn natürlich kann dir überhaupt niemand versprechen, dass eine OP gut ausgehen würde.

    Aber noch viel weniger gut gefällt mir der Gedanke, man könne Krebs irgendwie überlisten, ihn aus quasi eigener Kraft kaputt machen.
    Durch die Beobachtung habe ich ja nun auch ein wenig Erfahrung damit gesammelt. Und meine Erfahrung ist, dass das vollkommen unberechenbarer Gegner ist, der sich tarnt, der sich häufig erstmals bemerkbar macht, wenn es bereits zu spät ist, der resistent gegen Gifte wird, der Talente hat, sich überall heimlich einzunisten, der lange schlummert und dann auf einmal wieder da ist. Das ist einfach so ein ekelhafter Typ (wäre es ein Mensch, wäre es ein Psychopath).. da ist nichts mit kontrolliert und einem fairen Gegner, der sportlich verlieren kann und dem man mit fairen Mitteln begegnen kann.

    Du bist so "lieb" mit ihm umgegangen, du hast versucht, ihn zu verstehen und genau zu betrachten, dich einzufühlen in ihn...und hast auch versucht, ihn massiv zu ärgern, aber Du warst halt dermaßen mitfühlend. "Jetzt hat er Hunger, das mag er gerade nicht.. "
    Ey echt, so viel Fürsorge hat so ein blöder Psychopath absolut nicht verdient, und man kann ihn mit dieser Zuwendung auch nicht zähmen. Du bist sooo eine faire Gegnerin bisher gewesen, wirklich rührend.. du warst so nett. Du hast so viel verhandelt..

    Du hast Recht, es kann dir überhaupt niemand bei dieser Entscheidung helfen. Du musst sie selbst treffen.. echt mal, es tut mir so verdammt Leid, dass es nicht so geklappt hat..

    Sei lieb gegrüßt
    Mayana
    Hallo @Angelika7,

    ein Kommentar - ein wenig provokant -
    unser Vertrag hier ist für alle befristet. Wann die Befristung ausläuft, weiß keiner - zum Glück.

    Mein Weg wäre ohne Therapie schon zu Ende. Einer meiner Söhne hätte 5 Jahre früher seine Frühgeburt nicht überlebt. Hätte ich die Intensivmedizin verweigern sollen, weil ich wusste, wie viele Babies später schwerst behindert sind. Ja er und wir hatten Glück gehabt.

    Für deine Entscheidung alles Gute. Hast du hinterfragt, warum dein Verlobter deine Entscheidung mitträgt. Manche Entscheidungen sollten gemeinsam reifen.

    Eine Namensschwester
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)

    Angelika7 schrieb:

    Was bleibt, ist, dass ich das Gefühl habe, bei MIR ist die OP der Anfang vom Ende, danach habe ich kein 2 Jahre mehr, woher dieses so sichere Gefühl kommt, weiß ich nicht, aber es ist seit 14 Monaten präsent.


    Hej @Angelika7

    na, dann lass es doch einfach, das mit der OP, so sie denn überhaupt noch möglich sein sollte. Mit mehr Sport, Suforaphan (Brokkoli-Sprossen) oder "Gefühlen" ist Deinem Krebs eben leider nicht bei zu kommen. Und es ist doch echt müssig, das hier alles zig-mal und noch und nöcher rauf- und runter durchzukauen. Warte Dein CT ab und entscheide dann. Wie Du bereits schriebst, es ist Deine Sache, Deine Entscheidung, Du trägst die Konsequenzen. Da nutzt alles "Diskutieren" nichts, da nutzen keine Foren, es ist eh Deine Einbahnstrasse.

    Ganz ehrlich, ich habe eher die Sorge, dass andere Patienten in all ihrer (ersten) Not womöglich Deinen "Brokkoli-Sport-Gefühle-Mix" u. U. noch wirklich ernst nehmen. Ich habe nix gegen gesunde Ernährung und supplementäre Maßnahmen, im Gegenteil. Allerdings, und da bin ich ehrlich, es sei mir gestattet, ist mir Dein eigener "Therapie-Mix" seit Anbeginn suspekt und unverständlich.

    Aber sei´s drum Angelika. ich wünsche Dir nur positive gute Ergebnisse beim CT und ein möglichst langes und sehr glückliches Leben. Das soll es gewesen sein zu Deinem Thema. Ich erwarte kein Feedback, es ist für mich auch nicht weiter diskutabel.

    Alles erdenklich Gute für Dich
    Sissel
    Sapere aude
    Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
    (Immanuel Kant)
    Auch in seiner eigenen Einbahnstraße hat man das Recht, sich auszutauschen und zu diskutieren, denke ich mal... muss ja keiner mittun, der nicht will.

    Ich verstehe das Dilemma, Angelika, ich sage nur, dass dein einziger vernünftiger Ansatzpunkt ist, diese Aversion gegen die OP und dieses "sichere Gefühl", dass es dein Anfang vom Ende sein würde, anzugehen um genau das zu ändern. Nach meinem Dafürhalten könnte ein guter Psychologe (alter Schule) da durchaus helfen. Mehr als eine simple Projektion scheint mir das nicht zu sein - denn der Anfang vom Ende war schon deine Diagnose, dein Geist macht es halt an einer Einwilligung in eine OP fest, als würde es ab da erst richtig Realität. War es aber leider von Anfang an. Die OP hätte das Ende vom Anfang werden können. Kann es vielleicht noch. Aber es hat keinen Sinn zu leugnen, dass du ohne OP noch viel, viel, viel geringere Chancen hast auf der gewünschten Seite der Statistik zu landen. Ist blöd, ja. Aber ist so. Und ich persönlich würde das nicht für alle anderen Therapiemöglichkeiten sagen - aber auch die würde ich schon deshalb nicht ablehnen, weil alles Zeitgewinn bis zur Entwicklung der nächsten, evtl. erfolgreicheren Therapie sein kann.

    Gute Entscheidungen wünsche ich dir.
    @imagia Das Recht spricht Sissel ihr doch aber gar nicht ab, nur, wie sie schreibt, wenn ich eine feste Meinung habe hilft das diskutieren darüber ja nicht.
    Und das hier JEDER für seine Entscheidung die Konsequenzen quasi alleine tragen muss wissen wir doch alle und haben es schon gemacht/erlebt und erleben es ja noch.

    Und in der Angelegenheit: Zitat Sissel: Ganz ehrlich, ich habe eher die Sorge, dass andere Patienten in all ihrer (ersten) Not womöglich Deinen "Brokkoli-Sport-Gefühle-Mix" u. U. noch wirklich ernst nehmen

    stehe ich ganz auf Sissels Seite, darüber bin ich auch schon lange besorgt und nur deshalb schreibe ich hier auch

    LG Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Liebe Wangi,

    ich hoffe auch, dass Angelikas Tiraden keine Betroffenen lesen. Ich weiß auch nicht, ob ich mich nicht vor 4 1/2 Jahren von ihr beeinflussen lassen hätte. Aber ich habe mich operieren lassen (linker Lungen-Oberlappen wurde entfernt) hatte 4 Zyklen Chemotherapie und lebe, wie gesagt, seit über 4 1/2 Jahren und bin nicht, wie von Angelika immer wieder prognostiziert, spätestens nach 2 Jahren gestorben. Und das ist gut so.

    Liebe Grüße
    Mieze-Mädi

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mieze-Mädi“ ()

    Liebe Wangi,
    ich behaupte mal, niemand geht ohne Meinung in eine Diskussion - sonst wäre ihm/ihr die Diskussion ja unnötige Mühe. Und nein, natürlich sagt Sissel nicht, Angelika habe nicht das Recht, hier über ihre Gefühlslage (denn nichts anderes ist das ja schließlich) zu diskutieren, aber sie behauptet, dass es nichts nützt - und ich finde, in Angelikas Thread darf sie selbst beurteilen, was ihr nützt. Was ich nicht verstehe ist diese unterschiedliche Wertigkeit. Es wirkt leider bei Euren Eingaben so, als hätte Angelika es nicht verdient, dass man weiter mit ihr ihre bislang nicht sonderlich wandelbaren Überzeugungen (die in dem Fall ihr Leben drastisch verkürzen könnten) thematisiert, weil sie ja so stur (und damit selbst schuld?) ist. Ein paar von uns ist es halt nicht so wichtig, wie stet der Tropfen sein muss, der vielleicht irgendwann Angelikas Stein höhlt. Auf der anderen Seite gebt ihr an, Menschen schützen zu wollen, die an Angelikas Weg glauben und dadurch Schaden nehmen könnten. Also bitte, an was denn sollten diese potenziellen Opfer sich inspirieren? Dass man nach 14 Monaten sich plagen und sein ganzes Leben an vermeintlich krebsfeindlichen Verhaltens- und Ernährungsweisen ausrichten mit einem explosiven Krebswachstum dastehen kann? Wäre das nicht extrem dämlich, das als Anregung anstatt als Abschreckung wahr zu nehmen? Und warum wären diese Menschen dann - offenbar als einzige weit und breit - nicht selbst für ihre Entscheidungen verantwortlich, sondern plötzlich Angelika?
    Aus meiner Sicht ist die irrationale Ablehnung einer potenziell kurativen Therapie quasi eine psychische Zusatzerkrankung, die Angelika, wenn ihre Abneigung auf alles, was tatsächlich helfen könnte, erweitert bleibt, in eine viel schlimmere Lage bringt als viele andere, und ich finde sie hat dann nicht weniger Unterstützung und Mitgefühl verdient als andere.
    Man könnt noch mal drüber nachdenken und nicht nur seinem eigenen Genervtsein auf den Leim gehen.
    Obwohl das als off-topic ohnehin gelöscht werden dürfte.
    Hallo zusammen,
    Ich habe den Weg von @Angelika7 immer mit Interesse, Bewunderung ihrer Konsequenz aber auch Skepsis verfolgt.
    Sie schreibt in ihrem Thread über ihre Gefühle und Beweggründe. Und das finde ich gut.
    Und sie hat immer erwähnt, dass es IHR Weg ist, der abseits der Schulmedizin verläuft und sie niemand überzeugen oder ermutigen möchte, sich daran zu orientieren.
    Was dann der Leser mit den Infos macht, bleibt diesem doch selbst überlassen.

    Liebe Grüße

    DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    @ Imagia
    @ Laborratte

    Und solche Aussagen gehören dann auch zu ihrem Weg: Zitat: "Natürlich weiß ich, dass es hier Menschen im Lungenkrebsforum gibt, die trotz Chemo krebsfrei sind, aber wie viele sind das im Verhältnis zu denen, die während, oder an den Folgen der Chemo gestorben sind"
    In einem Krebsforum in dem Menschen sind die gerade mit der Chemo im Gange sind und hoffe dass sie es dadurch schaffen?

    Solche Aussagen sind es die ich gefährlich für Neuerkrankte empfinde und das hat nichts mit genervt zu tun!

    Mir geht und ging es nicht darum Angelika anzugreifen oder von ihrem Weg abzubringen und das kam auch bei meinen Aussagen so rüber denke ich.
    Und ich habe hier auch keinen Beitrag gelesen in dem Angelika angegriffen wurde.
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977

    imagia schrieb:

    Ich verstehe das Dilemma, Angelika, ich sage nur, dass dein einziger vernünftiger Ansatzpunkt ist, diese Aversion gegen die OP und dieses "sichere Gefühl", dass es dein Anfang vom Ende sein würde, anzugehen um genau das zu ändern


    Es kommt sicherlich auch darauf an, wie die Aufklärungsgespräche über die Behandlungsmethoden eines solchen Befundes verlaufen sind. Solche" wenn Sie dies nicht tun,dann wird Ihnen das passieren" Aussagen bringen niemanden weiter. Inzwischen gibt es auch in der Thoraxchirurgie minimal invasive Verfahren.
    Jemanden der auf Angelika eingehen kann, hat ebend da einen Vorteil. Es geht nicht nur, darum wissenschaftliche Tatsachen zu vermitteln. Wenn der Arzt, den Draht zum Patienten nicht findet, dann haben unter Umständen beide verloren.

    Liebe Angelika, bei welchem Anlass wurde der Lungentumor entdeckt, du erwähntest, dass es damals ein Zufallsbefund gewesen ist?


    LG die Grummelprinzessin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Grummelprinzessin“ ()

    So, ihr Lieben - bevor dieser Strang jetzt wieder in die x-te Schleife geht (offenbar ist alles gesagt, wenn auch vielleicht noch nicht von jedem), wird er geschlossen.

    ​Um keinerlei Zweifel für eventuelle Mitleser und Ratsuchende zu lassen: Die leitliniengerechte Therapie bei einem Adenokarzinom der Lunge, wie es augenscheinlich bei der Strangeröffnerin vorliegt/-lag, ist eine Operation, im Zweifelsfall gefolgt von einer Chemotherapie. Ob dieser Weg jetzt noch gangbar ist, weiß niemand - aber wir sind nicht länger bereit, einen Weg zu unterstützen, der sich auf nichts als unbewiesene Behauptungen und "Bauchgefühl" stützt.

    Solltest du, liebe Angelika, dich doch noch zu einer evidenzbasierten Therapie entschließen, kannst du dich gerne per PN an mich wenden, um einen neuen Strang aufzumachen.
    Es grüßt die Hexe.