Chemo-Thread - Gemeinsames Durchstehen

    Liebe kradabeg
    Ja da hast du Recht, ich bin auch wütend auf mich ,aber ich sah keine Möglichkeit für mich da überhaupt heraus zukommen. Jetzt durch den Krebs bin ich wirklich wach gerüttelt worden und es belastet mich zunehmends,wie er sich weiter entwickelt. Ich bin so froh das ich hier gelandet bin und immer einer da ist dem man seine Sorgen mitteilen darf.
    Wünsche euch einen schönen Tag.
    Lieben Gruß Kerstin

    Liebe Käthe
    Dank Ondansetron ist die Übelkeit ganz langsam etwas besser,dafür sind jetzt die Schleimhäute lästig aber das ist mir lieber wie die extreme Übelkeit.
    @Korky alles findet sich zu seiner Zeit nun ist der wichtigste Schritt wieder gesund zu werden und danach fängst Du Dein Leben neu an



    @. meine Chemostart ist auf nächsten Dienstag verlegt wurden , liege flach erst mit erst schweren Durchfall und jetz Rotz und Keuch und ich liege wirklich im Bett schlafe schon seit Sonnatg viel nur gut das mein Mann zu Hause ist. Pflege mich mal weiter mit Augen zu
    Hallo, ich lebe auch noch. Der Besuch meiner Eltern war schön aber auch anstrengend, und Sonntag hatte ich dann mit leichter Migräne zu kämpfen. Mein Mann hustet sich immer noch die Seele aus dem Leib, ist jetzt erstmal krank geschrieben. Trotz allem konnte ich mir gestern Pacli Nr. 10 abholen. Die Fingerkuppen machen langsam ärger, am Daumen piekst es und alle anderen Finger sind ganz oben an der Spitze taub. Die Nasenschleimhaut mag auch nicht mehr so richtig, habe zwar kein richtiges Nasenbluten, aber beim Nase putzen ist immer Blut und Schorf im Taschentusch. Ansonsten geht es mir soweit gut.

    @Snutje Lass dich gut pflegen, drücke die Daumen das es nächste Woche dann endlich los gehen kann bei dir!

    @Korky Oh je, da hast du es ja echt nicht leicht in deiner Situation. Schön das du bereit bist neue Wege zu gehen. Vielleicht ist das die gute Seite an der Erkrankung, erkennen welchen Menschen man wichtig ist und wer zu einem steht. Hol dir die Hilfe die du brauchst!!! Ich habe das Glück das mein Mann mich gut unterstützt. Ich habe zwar auch sehr wenig mit Nebenwirkungen zu kämpfen, aber wenn es mir nicht gut geht ist er da. Schreib hier ruhig alles auf was dich belastet, ich finde das gehört durchaus hier hin, und wenn es dir hilft auf jeden Fall!
    Frag den Arzt nach einer prophylaktischen Einnahme vom Ondasnsetron. Ich sollte am Abend nach der Chemo (EC) und am nächsten morgen noch eine Tablette nehmen. Bei Chemo am Vormittag auch schon eine am Nachmittag nach der Chemo. Zusätzlich habe ich an den ersten beiden Tagen nach der Chemo noch Dexamethason bekommen. Das hat bei mir sehr gut geholfen, echte Übelkeit ist bei mir nicht aufgekommen. Danach habe ich Anflüge von Übelkeit mit Ingwerbonbons (Ibons aus der Apotheke, gibts manchmal auch bei DM) und Okoubaka D3 (homöopathisches Mittel) in den Griff bekommen, hätte sonst aber auch aufs Ondansetron zurück greifen können.
    @Snutje: schon dich um hImmelswillen und kurier dich aus! Gute Besserung!!

    @Sabrina: hast du so einen igel-Massageball ? immer wieder damit rollern, rumspielen.. Vitamin B-Komplex- Tabletten helfen auch ein wenig, die Pnp im Zaum zu halten. Du hast es bald geschafft!

    @Korky: bitte nicht am falschen Ende mit Medikamenten "sparen". Wenn erst mal Übelkeit aufkommt, ist es nicht so leicht, das dann wieder zurückzudrängen...bezgl. Schleimhautproblem rate ich zur prophylaktischen Einnahme von equinovo ( u.a. Bromelain enthalten)

    Ich hab heut meine erste Bestrahlung hinter mir, und gleich mit dem R1/R2 -System angefangen zu pflegen- bevor der Strahlenbrand kommt. erklärt mich für balla, aber ich hab danach ein Kribbeln gespürt, die Haut war etwas rot, die Brusthaut empfindlich. Jetzt nach dem Treatment fühlt sich das alles wesentlich besser an. gekühlt, genährt. Ich hoffe, ich krieg das so hin.
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    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Liebe Snutje, es sind die Daumen ganz fest gedrückt für nächste Woche ✊✊

    Liebe MortalKombat und Sabrina
    Ich danke für die Tipps.
    Werde am Freitag in der Onkologische Praxis gleich das ansprechen ob das möglich ist, das ich das Ondansetron prophylaktisch einnehmen kann, auch werde ich nach Dexamethason mich erkundigen ob sie mir das verschreiben. Das MCP hilft mir nicht im geringsten.
    Ich hatte am Donnerstag angefangen mit Equizym MAC und nehme es noch ,aber anscheinend hilft es nicht so gut oder eben zu schwach dosiert. Hatte immer nur 2 am Tag genommen ,heute wollte ich 4 einnehmen. Werde mir morgen das Equinovo besorgen weil es recht schmerzhaft ist und auch im Rachen schlimmer wird.
    MortalKombat, ich habe mal gelesen das nach der Bestrahlung auch Quark Wickel gut helfen sollen.
    Liebe Sabrina und MortalKombat und liebe Snutje euch allen gute Besserung.
    Lieben Gruß Kerstin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Korky“ ()

    Liebe Korky, frag doch mal den Arzt nach der "Düsseldorfer Lösung". Die wird in der Apotheke angerührt und muss verschrieben werden. Leider zahlt die Kasse das nicht. Das ist ausser meridol das einzige, was mir bei meiner Schleimhaut im Mund geholfen hat. Ich könnte nacher nichts mehr essen, weil alles völlig kaputt war im Mund, aber mit der Gurgellösung ist es schnell besser geworden, weil die auch ein wenig betäubt.
    Wenn der Arzt damit nichts anfangen kann, frag mal in der Onkoambulanz die kennen sich meist besser aus als die Ärzte, da sie so viele Patienten gesehen haben. Auch für die Übelkeit. Man muss bereits vor der Chemo was nehmen! Diese Medikamente sollen das Brechzentrum im Gehirn ausschalten und zwar vorher. Dieses Zentrum reagiert auf die Chemostoffe und führt zur Übelkeit Normalerweise ist das ja enorm wichtig, damit versehentlich aufgenommene Giftstoffe schnell wieder rauskommen. Nur bei der Chemo ist das natürlich nicht gewünscht, deshalb wird das vorher ruhiggestellt.
    Gruß
    Tschetan
    Liebe Korky,

    der Hinweis mit der Spüllösung für den Mund war total wichtig! Haben die denn bei dir im Brustzentrum nix, was prophylaktisch angewendet und etwas, das zur Behandlung genommen werden kann?
    Bei uns haben die einem die Fläschchen gleich in die Hand gedrückt, sobald man Piep gesagt hat.. kostenlos.
    Ansonsten gibts noch Meridol und auch Meridol mit chlorhexamed.
    Ausserdem hilft das Lutschen von Ananaseis oder Meloneneis. einfach mit dem mixstab pürieren und ab in den eiswürfelbeutel.
    ich hatte währnend der chemo ein festes Medischema:

    chemotag
    1. tag
    2. tag
    Dexa 4mg 0-0-1
    1-0-1
    1-0-1
    Zofran 8 mg /
    1-0-0
    /


    MCP nach Bedarf
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    @Snutje
    Gute und schnelle Besserung. Wenn du wieder fit bist gehts dem Mistkrebs an den Kragen. Aber vorher muss die doofe Erkältung erstmal weg.

    @Sabrina
    2 mal noch. Bald ist es geschafft. Meiner Nase geht es ähnlich wie deiner, aber das geht bestimmt nach der Chemo schnell wieder weg.
    Zu den PNP kann ich nicht viel sagen. Ich hab das Gefühl, mir schlafen öfter und schneller die Füße win als sonst - aber das ist nur kurz und dann auch immer wieder ganz weg. Ich hoffe sehr, es wird nicht schlimmer bei dir :(

    Jetzt bist du wenigstens nicht so viel alleine daheim wo dein Mann Bett hüten muss. Aber nicht zu viel schmusen, sonst steckt er dich noch an mit seinen Bazillen ;)

    @MortalKombat
    Bei Bestrahlung kenn ich mich überhaupt nicht aus - mein BZ schweigt alles nach der Chemo ziemlich tot und tut so, als würde es reichen sich darüber last minute Gedanken zu machen. Ich wünsch dir jedenfalls wenig Nebenwirkungen. Wie viele Beszrahlungen bekommst du denn?
    You haven't seen the best of me,
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    Ihr lieben ❤
    Liebe Tschetan und MortalKombat.
    Ich habe für die Schleimhäute nichts prophylaktisch von der Onkologische Praxis bekommen aber habe mir das Equizym MAC geholt und einen Tag vor der Chemo begonnen.
    Gegen Übelkeit habe ich wie du MortalKombat einen Plan bekommen für die Begleitmedikamente (Emend ,MCP,Fortecortin, usw) aber das MCP war für die Füße das Emend hat nur ein wenig geholfen aber essen war nicht möglich da es noch zu stark war mit der Übelkeit, das Ondansetron hilft mir am besten im Moment. Jetzt ist es eben mit den Schleimhäute, werde eure Tipps annehmen und rufe morgen eh in der Onkologische Praxis an.
    Danke euch sehr.
    Liebe Grüße Kerstin
    Ich habe Emend genommen, sowie Cortison während der Chemo. Zusätzlich noch Vergentan. Mir war nie schlecht oder übel.
    Emend setzt sich auf die Rezeptoren im Gehirn für Brechen. Hat super funktioniert.

    Ich hatte auch immer im Kopf die Worte meines Onkos : Ich versprechen Ihnen, Ihnen wird nicht schlecht

    Und darauf habe ich vertraut, bzw mein Kopf und Magen haben darauf vertraut.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    @Korky Für die Mundschleimhaut probier mal Ölziehen. Jeden Morgen nach dem Aufstehen einen knappen Esslöffel Speiseöl (ich nehme Sonnenblumenöl) in den Mund und spüle damit so etwa 10 Minuten. Ausspucken, Zähne putzen, fertig. Ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte die ganze Chemo überhaupt keine Probleme mit der Mundschleimhaut.
    Ich hoffe du findest die richtige Kombination an Medikamenten gegen die Übelkeit!

    @Käthe Ja, nur noch 2 mal, dann habe ich es geschafft! Allerdings kratzt seit heute früh der Hals, habe mich wohl doch noch bei meinem Mann angesteckt ;( Jetzt hoffe ich das ich die Erkältung halbwegs in den Griff kriege, habe keine Lust die Chemo ins neue Jahr mitzunehmen. Da steht noch genug an!
    Ich weiss auch noch nicht wie es nach der Chemo weiter geht. Anfang Januar habe ich einen Termin zur Mammographie um zu sehen wie es um den Kalk in der Brust steht, und am Tag darauf einen Termin um die OP zu planen. Warte auch noch auf das Ergebnis vom Gentest. Im Moment lässt sich da noch überhaupt nichts konkret planen, auch ob ich anschliessend Bestrahlung brauche oder nicht...

    @MortalKombat Ich habe irgendwo einen Igelball. Im Moment spiele ich aber auch gerne mit den selbstgenähten Körnerkissen, und ich hab so ein komisches Fingertraining-Dings von Tchibo mit Noppen drauf. Meine Finger schreien förmlich nach irgendeinem Input!
    @Sabrina
    Ohje, was für ein Mist. Ich hoffe die Erkältung geht nochmal an dir vorüber.

    Irgendwie beruhigend zu wissen, dass scheinbar auch bei anderen alle anderen Maßnahmen eher spontan und kurz vor knapp entschieden wären. Ich fänds hakt nur vom Gefühl sehr nett, vorab eknfach ein paar Infos zu haben. Dann könnte man sich einfach schonmal selber ein paar Gedanken machen. Was die OP angeht kümmer ich mich da ja schon drum. Aber zum Tjema Bestrahlung ist das schwierig. Es gibt keine Infod im Netz, was denn hier in Lev überhaupt so möglich ist. Gibt ja auch nicht überall alles...
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    An alle praemenopausalen triple negativen:

    ich habe Studienunterlagen aus der Schweiz, druckfrisch sozusagen, die belegen, dass Zoledronsäure, auch bekannt als Zometa, Bisphosphonate, einen Benefit auch bei TN praemenopausalen Frauen haben.
    Wer die Unterlagen haben möchte, schickt bitte seine Email-Adresse an mich.Ist leider auf Englisch, ziemlich sperrig, aber ich habe mich durchgeforstet.

    Dies gilt leider nicht für die praemenopausalen hormonpositiven Frauen.
    Bei den hormonpositiven Frauen gilt leider nach wie vor: je weniger Östrogen vorhanden, desto besser wirkt Zometa.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo,

    OK, aber parallel zu Anastrozol, entfernten Eierstöcken und Eileiter müsste ein Bisphosphonat doch auch wirksam sein?
    War im Herbst im Gespräch (über den Port), nachdem ich Zoledronsäure oral vom Orthopäden (abnehmende Knochendichte) überhaupt nicht vertrug, leider.
    Aber es gibt so viele unterschiedliche Arten von Bisphosphonaten. Weiß jemand, wie man das richtige herausfindet?

    Grüße Martina

    Martina68 schrieb:

    OK, aber parallel zu Anastrozol, entfernten Eierstöcken und Eileiter müsste ein Bisphosphonat doch auch wirksam sein?


    Ja, dann bist Du postmeno ! Und da wirkt es bei hormonpositiv auch. Am "potentesten" ist wohl Zometa-auch das hat dieStudie gezeigt, dass es auch auf die "große" Menge ankam.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Ja, die Gefahr liegt bei 1% ! Oder unter 1%? Also sehr klein.
    Sie betrifft auch eher nicht diejenigen, die es prophylaktisch nur 2 mal im Jahr bekommen.

    Ich kann nur für mich sprechen: meine Angst vor Metastasen war um ein Vielfaches höher als die vor der Kieferosteonekrose.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo , bin 46 Jahre alt und bin im Juni an BK erkrankt
    Mein BK ist hormon positiv und bekomme zur Zeit Chemotherapie, danach Bestrahlung und Tamoxifen.
    Da ich vor der Chemo noch prämenopausal war ist der Nutzen ,laut Onkologen, von Zometa gering.
    Ich soll in 2 Jahren aber auf Aromatasehemmer switchen. Bringt es da noch was wenn ich erst in 2 Jahren Zometa zwei mal im Jahr als prophylaxe bekomme ?
    Hallo @Moni46 ,

    herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Anlaß der Registrierung kein sehr schöner ist. Hier wirst Du kompetente Frauen finden, die Dir sicherlich Deine Fragen beantworten können. Ich wünsche Dir einen hilfreichen Austausch.

    Auf ein gutes Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    also ich hoffe das alles gewirkt hat. Ich war durch die Chemo postmenopausal und leicht hormonpositiv. Habe dann 3 Jahre Zometainfusion alle 1/2 jahre bekommen.
    Zwischendrin wurden Eierstöcke und Gebärmutter entfernt. Ich hoffe, daß ich alles gegen das Metarisiko getan habe.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo Moni46

    das weiß ich persönlich leider nicht ganz genau. Hier gibt es aber bestimmt Frauen die Dir hier den Rat geben können. Ich meinte mit meinem
    oben angegebenen "hormonpositiv" den Status meines Tumors. Nicht den im Blut hinsichtlich der Wecheslejahre.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

    Moni46 schrieb:

    Da ich vor der Chemo noch prämenopausal war ist der Nutzen ,laut Onkologen, von Zometa gering.


    Hallo @Moni46,

    herzlich Willkommen auch von mir.

    Ich komme direkt mal zum Thema: dass Du vor Chemo praemenopausal warst, heißt nicht, dass Du es jetzt nach der Chemo immer noch bist. Und ja, man kann den Hormonstatus jederzeit testen, hatte ich auch machen lassen.

    Ah, ich sehe gerade, du bist gerade in der Chemo. Also unmittelbar nach der Chemo hast du sicherlich ein "Östrogenmangelmilieu", bist als quasi postmeno. Die Chemo legt ja die Eierstöcke lahm.
    Ich war in genau der gleichen Situation. Vor der Diagnose mit 42 praemeno, dann Chemo. Ich begann sehr zügig mit den Bisphosphonaten, also ca. 8 Wochen nach der letzten Chemo. Und habe sie dann 3 Jahre durchgezogen. Vermutlich hat mich die Chemo in die Wechseljahre geschossen.
    Ich sehe keinen Grund, nach der Chemo nicht mit den Bisphos anzufangen. Mußt nur jemanden finden, der sie dir verschreibt.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    @Moni46 Hallo und herzlich Willkommen hier bei uns, auch wenn der Anlass irgendwie doof ist.Zu deiner konkreten Frage kann ich leider nicht viel sagen - mit Mitte 20 bin ich auch nach der Chemo hoffentlich noch prämenopausal (wobei das aus Therapiesicht scheinbar eher negativ zu sein scheint). Aber ich bin mir sicher, dass dir die Mädels hier weiterhelfen können und sehe du hast auch schon die ersten Tipps erhalten :)

    Pacli 8/12 sitzt. Heute musste ich zusätzlich ein Eisenpräparat in die Infusion bekommen, weil mein Hämoglobinwert langsam absinkt. Hat mich aber auch nicht weiter gestört.

    Zudem gibt es News zu den Leberwerten:Sie werden langsam besser. GOT ist mittlerweile wieder normal, GGT bei 160. Und der Doc meinte, wenn es so weiter geht versuchen wir es im Januar nochmal mit dem Carboplatin. Entweder die volle Dosis oder 75%, mal schauen. Dann hätte ich das zeug wenigstens zweimal on-top zur Standard-Chemo bekommen. Besser als nix, oder?Zudem hat er mir heute mal mit so einer coolen App den Verlaus meiner Blutwerte gezeigt. Jetzt verstehe ich auch, wieso Carboplatin weg musste.Der GGT-Wert lag bei EC kurz nach der Gabe immer bei 150 Einheiten (normal sind maximal 40, aber bei Chemos passiert das wohl häufiger) und ist dann immer wieder abgesunken bis zur nächsten Gabe. Nach Carboplatin ist der GGT auf -achtung- 680 (!!!) Einheiten angestiegen. Die Skala auf der App hört im Übrigen bei 700 auf. Oberkante Unterlippe quasi. Der Doc hat sich auch mehr als verwundert gezeigt, dass es mir bei den Werten trotzdem so gut ging. Ich wusste das vorher noch gar nicht und war etwas schockiert. Denn bei dem nächsten Blutbild (was ich auch ausgedruckt bekommen habe) lag der Wert bei 300 und war da ja schon mehr als hoch genug.Jedenfalls konnte man in der App super sehen, dass es am Carboplatin liegt. Beim Pacli steigen die Werte immer kurz an, sinken dann bis zur nächsten Messung aber immer wieder auf +-150 Einheiten ab beim GGT.

    Ansonsten hat es heute 6 Stunden gedauert (wegen dem Eisen gabs nen größeren Vor- und Nachlauf) und ich bin etwas müde heute. war die Nacht erst um 4 im Bett weil das Kortison mich etwas am Schlafen hindert.Ich wünsch euch allen schon mal eine gute Nacht- ich werde noch etwas wach bleiben, fürchte ich :D

    P.S. @Sabrina : Was macht die Erkältung? Ich hoffe, du schonst dich etwas und der Kelch zieht nochmal an dir vorbei :)
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    @Käthe Super das es bei dir jetzt erstmal nach Plan weiter geht! Ich denke es ist besser Pacli in normalem Abstand zu bekommen und evtl Carbo dazu statt ständig lange Pausen machen zu müssen.

    Ich hab mich gestern und vorgestern gut geschont und gepflegt, eine extra Dosis Vitamin D3, viel getrunken und geschlafen, und heute geht es mir schon wieder ziemlich gut. Gestern war es ziemlich unangenehm, da haben sich die Schmerzen von der Chemo mit denen der Erkältung überlagert und mir tat alles weh, hab am Ende dann doch noch eine Ibuprofen genommen und dann ging es. Jetzt nur noch leichter Husten, der Hals kratzt noch etwas. Ich hoffe das war es jetzt und kann Montag meine Chemo bekommen.
    @Jule, Käthe danke für eure Tipps.
    Jule dein Wissen ist enorm und hilft uns Neulingen sehr.
    Ich habe im Brustzentrum in München wegen Aspirin protect in kombination mit Tam nachgefragt und sie meinten es spricht nichts dagegen.Vit D3 möchte mein Onkologe erst nach der Chemo beginnen.

    Hatte heute die 9 Pacli, vertrage die Chemo bis jetzt sehr gut , kann alles machen , kaum Nebenwirkungen.

    Wünsche allen einen schönen 3. Advent
    Liebe @MortalKombat,

    ich möchte dir gern was zu deiner Besorgnis schreiben. Nach inzwischen vier von sechs Infusionen musste bei mir im Sommer eine invasive Zahnbehandlung durchgeführt werden. Ich bin ins Berliner Universitätsklinikum gegangen und wurde da als Bisphos-Patientin sehr sorgfältig behandelt und betreut:

    Wichtig ist, dass Zahnbehandlungen, die den Kieferbereich betreffen, dann grundsätzlich nur unter Antibiose erfolgen und dass Wunden im Bereich des Kiefers immer plastisch gedeckt werden. Da werden dann also Teile des Zahnfleisches/der Mundschleimhaut "mobilisiert" und sehr gründlich vernäht. Alles deshalb, weil keine Keime in die offene Wunde kommen sollen. Die Heilung war bei mir komplett regulär, es gab keinerlei Komplikationen.

    Alles Maßnahmen im Mund sollten immer mit Blick auf die Bisphosphonate geplant werden, das ist eine unumgängliche Info VOR Behandlungsbeginn.

    Mein Onko berichtete mir von einem Berliner Register für Osteonekrosen, das von einem befreundeten Arzt geführt wird: danach hat es in Berlin noch nicht eine einzige Nekrose unter prophylaktischer Gabe von 6x alle 6 Monate gegeben. Die aufgetretenen Fälle waren sämtlichst unter dichterer und längerer Gabe im metastasierten Zustand bzw. bei Osteoporose aufgetreten.

    Vielleicht helfen dir diese Infos?!
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    @c.onny: Vielen lieben Dank, das beruhigt mich schon ein wenig. Die antibiotische Abdeckung ist mir geläufig.
    @Jule66: danke, 1% hört sich phantastisch wenig an!!


    Ich hab deswegen auch Bammel, weil ich 2 Implantate im Unterkiefer habe, und an dem hinteren Implantat bereits ein Knochenschwund besteht.. das Zahnfleisch ist an dieser Stelle nach einigen Entzündungen ( Implantat am 8er-- also gaaanz hinten)auch stark atrophiert und man kann wohl die Implantatschraube sehen.. <X

    Blöderweise sind die 2 Implantate Träger von 3 miteinander verblockten Kronen.. das bedeutet, wenn man das hinterste Implantat ausbauen müsste, würde man die ganze Konstruktion zerstören.. das wiederum zieht Einiges nach sich..
    ich glaube, man kann jetzt so ansatzweise erahnen, wieso ich solche Panik deswegen habe. Denn: bei mir wirken Lokalanästhetika nicht richtig. Ich hab dementsprechend schon Einiges an Eingriffen hinter mir, die ich zuletzt nur noch in Vollnarkose habe machen lassen. Anders ist es nicht auszuhalten....

    nichts desto weniger werde ich im Februar meine nächste Reinigungsprohylaxe machen, dann röntgen wir erneut und entscheiden, bei welchem Kieferchirurgen ich mit den Bildern vorstellig werde.
    Die Frauenklinik will nämlich ein zahnärztliches Ok haben, bevor Biphosphonate gegeben werden.
    achso- Knochendichte muss ich auch noch messen lassen. Mach ich aber alles erst nach der AHB..

    ..und mit dem ganzen kramselsumms geh ich dann wieder zu meinem Professor..
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    Puh, okay, das klingt nach ner Großbaustelle. Schade, wünschte dir das anders... Mir hat es in der Chemo mein -einziges- Implantat entschärft. Das konnte am Ende der Chemo mit zwei Fingern aus dem Knochen gehoben werden, so sehr hatte sich der Knochen zurück gebildet. Das zerschossene Immunsystem kann das physiologische Gleichgewicht im Kiefer rund um Implantate oft nicht halten unter der Chemo und deshalb kommt es dann zu solchen Verlusten. Bei mir wurde also erst das Implantat entfernt und dann die Zometa-Infusion gestartet.

    Aber ich sehe, du bist in fachkundigsten Händen. Also, mir bleibt nur das Daumendrücken. Und das mache ich nun :)
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

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    Reinhold Schneider
    Ohje, an meine Problem-Zähne hab ich seit der Krebsdiagnose ja schon lang nicht mehr gedacht...

    Nach je einem Freizeit- und einem Sportunfall mit Oberkieferbruch (schon mehr als 10 Jahre her) hab ich einen überkronten Frobtschneidezahn mit chronischer Entzündung drumrum und einen Backenzahn, der quasi tot ist (war eigebtlich nur ein kleines Loch, aber mein alter Zahnarzt hat den ganzrn Zahn ruiniert) und gerne eine Krone hätte. Vor den Implantaten hab ich mich bisher aus Kosten- und Angstgründen erfolgreich gedrückt (ich hasse Zahnarztbesuche einfach unglaublich, seitdem man mir die Wurzelbehandlung am Backenzahn in der Notfallpraxis ohne Betäubung verpasst hat...).


    Danke also für die Tipps, dass man vorher ohnehin mal den Zahnarzt konsultieren sollte. Ich fürchte nämlich, dass dann erstmal noch einiges ansteht bei mir, bevor man ans Zometa ran kann. Aber bis dahin hab ich ja noch etwas Zeit :)


    @Sabrina
    Ich drück die Daumen, dass die Bazillen dir bis Montag fern bleiben
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    @Käthe Danke! Eingefangen habe ich mir die Bazillen ja schon, aber ich glaube ich kann sie einschüchtern. Krächze im Moment wie ein Rabe, habe leichten Husten, aber es geht schon deutlich besser als gestern. Ich hoffe bis Montag wieder soweit fit zu sein das ich die Chemo kriegen kann, und wenn nicht das wir höchstens ein paar Tage verschieben und ich Nr. 11 noch vor Weihnachten kriege!
    Ja genau, @Käthe! Mal sehen was die Blutwerte gleich sagen und ob ich heute dran darf. Der Husten ist noch nicht weg, aber besser, und die Stimme ist auch wieder da, und krank fühle ich mich auch nicht wirklich (bis halt auf den Husten). Ich bin optimistisch, habe aber auch noch ein Ass im Ärmel falls es heute nix wird. Da die letzte Chemo ja erst für nächsten Donnerstag geplant ist könnten wir diese Woche auch noch ein paar Tage schieben. Ganz ausfallen lassen möchte ich die Chemo diese Woche nicht (solange es medizinisch zu verantworten ist), weil durch die Feiertage dann 2,5 Wochen Pause wären. Das ist mir zu lang, und irgendjemand (jule66 glaube ich) hatte ja auch einen Artikel verlinkt das solche Verzögerungen nicht gut sind.
    Anderseits ist es ein total komischer Gedanke das es nächstes Jahr nicht mehr weiter geht mit der Chemo. Das ist jetzt seit Monaten mein Alltag, und was danach kommt ist noch ein grosses Fragezeichen...

    @Korky Wie geht es dir mittlerweile?
    @Sabrina
    Ich drücke beide Daumen für heute. Kann mir Vorstellen, dass es komisch ist, dieses Kapitel bald abzuschließen. Mir zumindest gibt die Chemo Sicherheit und am liebsten würde ich vom Kopf her nach dem Motto "viel hilft viel" nach den Paclis nochmal 4 EC dranhängen. Ich weiss, dass das Mist ist, zumal die Medis ja nicht so gesund sind dür den Körper. Aber in Ermangelung weiterer Alternativen bei tn klammert man sich irgendwie dran fest...

    @Snutje
    Dir auch viel Erfolg bei deinem Chemo-Start.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Käthe“ ()

    @Käthe Danke! Blutwerte waren gut, die Lunge auch frei. Aber der Onkologe wollte trotzdem lieber noch ein paar Tage warten. Jetzt habe ich für Donnerstag den neuen Termin, was auch OK für mich ist weil wir so den letzten Termin nächste Woche erstmal stehen lassen können! Dann sind wir wieder zusammen dran, oder?

    @Snutje Alles gute für morgen, auf das du die Chemo gut verträgst und wenig Nebenwirkungen hast!!! Mein Geschmack hat sich während der Chemo irgendwie verändert, ganz weg war er nie, und richtig fies immer nur für 1-2 Tage, danach ging es.
    Hallo ihr Lieben ❤
    Snutje ich wünsche dir für deinen Start in die Chemo alles erdenklich gute und keine Nw✊✊

    Liebe Sabrina, ich hoffe das du die Chemo noch dieses Jahr abhaken kannst, obwohl ich auch Käthe sehr gut verstehe , das es dann komisch wird ohne Chemotherapie. Weil sie einem Sicherheit gibt und aktiv dagegen angegangen wird.

    Liebe Käthe ,
    Wie hoch war oder ist dein Hb Wert nach der Eisen Infusion? Wurde das schon kontrolliert oder macht ihr das bei der Wöchentlichen Pacli am gleichen Tag oder Vortag der Chemo?
    Meine Leukos waren am Freitag auf 1,1 und Hb auf 7,4 . Heute wurde wieder kontrolliert und die Leukos(2,6) steigen zum Glück dank Neulasta (ein Tag nach der Chemo) , Hb Wert ist unverändert, ich trinke seit 3 Tagen den Aroniasaft, auch wenn es bei den Schleimhäuten kein Vergnügen ist , ich hoffe ich bekomme ihn ein Stück in die Höhe.
    Am Donnerstag ist wieder Blutabnahme und es wird höchstwahrscheinlich am Freitag die Chemo planmäßig gegeben.
    Worüber ich sehr froh bin , nur darf ich da nicht an Weihnachten denken .Aber vielleicht werden die Nw mich diesesmal nicht so treffen.
    Eine depressive Episode vom feinsten hatte ich und hält noch etwas an, aber der Freitag und Samstag war schon nicht einfach, aber ihr kennt das ja alle leider.
    Ab heute darf ich nur noch das Schlafzimmer mit Staubwedel oder Reizwäsche betreten, ansonsten ist das Schlafzimmer für mich tabu, wegen massiven Haarausfall.
    Ich werde langsam aktiv und möchte das nicht weiter hinnehmen. Erste Anlaufstellen sind abgehakt, aber es ist nicht ganz einfach und auf die schnelle keine Lösung parat.
    Liebe Jule66
    Ich danke für die ganzen Infos.
    Ich frage mich schon was nach der Chemo und OP noch außer Bestrahlung gemacht werden kann. Das Olaparib würde mich weiterhin sehr interessieren und wie ist es mit Bisphosphonate könnte ich die auch bekommen ?
    Noch ist ja Zeit , ich hoffe das ich zumindest das Olaparib bekommen kann , das zumindest etwas weiterhin gegeben wird. Möchte doch sehr ungern untätig abwarten.
    Ich wünsche euch allen eine gute Nacht, ich werde jetzt bissel häkeln um den Kopf etwas auszustellen vielleicht bekomme ich dann noch etwas Schlaf.
    Euch alles gute und denk dran Snutje drücke fest die Daumen✊
    Lieben Gruß Kerstin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Korky“ ()

    Liebe Korky,

    ich weiß wie schlimm das ist wenn auf einmal die Haare ausfallen. Und dann erst, wenn man zum ersten Mal in den
    Spiegel schaut und ein
    Krebsgesicht
    schau Dich an. Was habe ich geweint. Aber irgendwann wirst Du dieses
    Gesicht lieben. Du bist so hübsch, weil die Haare nicht von Deinem Gesicht ablenken. Wenn Du dann noch geschminkt bist,
    sieht das toll aus.

    Du wirst hübsch aussehen. Und wenn die Haare dann wieder kommen, unbeschreiblich.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Guten Morgen Korky,

    bleib stark! Das ziehst du stur durch. Die chemo, Bestrahlung, op, und alles andere auch 8)

    Versuch, bei einem Schminkseminar der DKMS life teilzunehmen. Das ist kostenlos, und man bekommt tolle Schminkprodukte geschenkt.
    Es wird in den meisten Brustzentren einmal im Monat angeboten.

    hier der Link , wo man nach Terminen in der jeweiligen Stadt suchen kann:
    dkms-life.de/programme-seminare/seminarliste/

    Und an den Haaren hab ich weniger gehangen, als ich dachte... es ist praktisch. keine Friseurkosten.. ( wären bei mir über 1500 € / Jahr =O ).. kein zeitaufwendiges Gestyle.. :thumbup:
    Alles wird sich ändern. Und das ist gut so.

    Du schaffst das. Wir sind da.

    Liebe Grüße Kombat
    mokoniara.de/gallery/index.php
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    @Korky Ja, das Chema-Ende sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Ende. Mit Paclitaxel ist die Chemo ganz gut zu ertragen und zum Alltag geworden. Demnächst ist da nix mehr, was ich gegen den Krebs tun kann (ausser auf die OP zu warten), und kann nur hoffen das die Therapie erfolgreich war.
    Was die Haare angeht, ich hab sie mir einen Tag lang mehr oder weniger ausgerissen (hatte dafür extra eine Tüte immer dabei wo die Haarbüschel gleich rein kamen), dann haben wir einen Kurzhaarschneider besorgt und sie auf kürzeste Länge abrasiert. Das war zuerst ein Schock beim Blick in den Spiegel, aber die Haare überall zu verteilen (und anschliessend weg machen zu müssen) war mir dann auch zu doof. Am Ende bin ich mit dem Haarausfall am Kopf gut klar gekommen, habe meine Perücke nicht ein einziges mal getragen. Schlimmer fand ich den Verlust der Schamhaare, da fühlte ich mich total nackt und irgendwie unangenehm. Manche Frauen stehen ja drauf, ich weiss jetzt das das nix für mich ist :rolleyes:
    Das Schminkseminar fand ich auch total super, auch wenn ich mich eigentlich nie schminke. Hab ich seitdem auch nicht gemacht, aber irgendwie fand ich es beruhigend das ich jetzt gerüstet bin falls die Augenbrauen weg sind (sind aber nur dünner geworden) oder ich total blass werde.
    Ich drücke dir die Daumen das die Nebenwirkungen heute nicht so schlimm werden. Nimm das Ondansetron vorbeugend. Von den Nebenwirkungen habe ich mich nach der ersten EC am schlimmsten gefühlt, die anderen 3 wurden besser.

    Warte immer noch auf das Ergebnis vom Gentest (ist morgen 5 Wochen her, die hatten mir ein Ergebnis innerhalb 2-4 Wochen versprochen), habe gerade mal in Münster angerufen, die haben mein Ergebnis auch noch nicht, und vor Weihnachten wird das auch nix. Die Dame im Sekretariat will sich aber kümmern, ich brauch das Ergebnis ja für die OP-Planung Anfang Januar!
    Liebe Sabrina und MortalKombat
    Danke für den link
    Mit dem Haarausfall werde ich schon irgendwie klar kommen, werde dann eben Mützen tragen wie jetzt auch ,weil ich sie nich überall auflesen möchte . Eine Perücke habe ich mir nicht geholt. Ja Sabrina die Nacktheit im Schambereich habe ich mit schrecken schon wahrgenommen, das ist auch nichts für mich
    Habe mit dem Onkologen gesprochen und soll zwar das Emend wieder nehmen aber zusätzlich und prophylaktisch Ondansetron und noch ein Mittel das mir jetzt nicht einfällt.
    Der Gentest war 2 Wochen später bei mir da. Das ist schon doof das du das nicht noch vor Weihnachten mitgeteilt bekommst , aber vielleicht hast ja doch noch Glück und bekommst das hoffentlich positive negative Gentest Ergebnis.
    Drücke dir ganz fest die Daumen ✊✊
    Wünsche euch einen schönen Tag mit möglichst keinen Nebenwirkungen ✊
    Liebe Grüße Kerstin
    @Sabrina
    Dann hoff ich, dass die doofe Erkältung bis zum Ersatztermin komplett verschwunden ist und du so dieses Jahr die Chemo beenden kannst :)
    Dass der Gentest doch länger dauert als gedacht, ist natürlich ungünstig. Aber in der Vorweihnachstzeit haben halt viele Urlaub, da zieht sich sowas in den Laboren vllt einfach länger hin. Bleib am Ball, dann kommt das Ergebnis sicherlich bald :(


    @Korky
    Ja genau, wo die Leberwerte jetzt wieder okay sind hab ich die Blutabnahne nur noch direkt vor oder nach der Chemo. Vor der Eisen-Infusion lag der Hb-Wert bei 10. Nicht dramatisch niedrig, aber der Doc meinte, man muss ja auch nicht unbedingt warten, bis die Werte komplett im Keller sind.
    Mit den Leukos hatte ich nie Probleme. Der tiefste Wert war 3,2 während EC. Nur bei der einen Carboplatin-Gabe musste ich prophylaktisch 4 x selbst spritzen, damit die Leukos schön oben bleiben. Hat geklappt. Jetzt bei Pacli bin ich aktuell bei 5,7.

    Was den Haarausfall angeht: ich hab sie mir irgendwann abrasieren lassen, als sie Strähnenweise ausfielen. Kleines, lustiges Irokesen-Fotoshooting beim Friseur quasi inklusive. Es war eine wahre Wohltat, danach keine Haare mehr zu verlieren. Auf der Straße hatte ich vorher ständig Angst, dass der nächste Windstoß mich in eine Pusteblume verwandelt und meine Haare mitten in der Fußgängerzone davon fliegen... Da wäre ich vor Scham wohl gestorben.
    Glatze war für mich persönlich von Sekunde 1 kein Problem. Um zu Leben opfere ich gerne meine Haare. Aber ich gebe auch zu, dass ich haarmäßig noch nie sehr zimperlich oder anspruchsvoll war. Trotzdem hab ich draußen immer Mütze oder Perücke getragen. Einfach weil ich so nicht jedem erklären musste, was los ist. Nachbar XY oder die Frau bei Aldi an der Kasse gehen manche Dinge halt nichts an.

    5 Chemos hab ich noch (hab mich nämlich verrechnet. Die letzte ar erst Nr. 7 statt 8 -.-). Und meine Haare sind mittlerweile über 1cm lang. Das ist mit Mütze und Perücke furchtbar warm. So warm, dass ich letztens mitten in der Kölner S-Bahn die Schnauze voll hatte. Ich hab geschwitzt wie ein Schweinchen und dachte, ich sterb gleich den Hitztod. Da hab ich einfach nicht länger eingesehen, mich zu verstecken. Also: Mütze ab, lächeln und hoffen, dass niemand was sagt. Hat niemand. Manche guckten interessiert/mitleidig/fragend, dem Rest war es egal. Und mir ist es mittlerweile auch egal. Wenn ich nicht grade vor der Haustüre unterwegs bin und Gefahr laufe, irgendwelche Bekannte zu treffen, die von nix wissen, bin ich mittlerweile gerne "oben ohne unterwegs". Im Bus, im Auto, am Flughafen, beim Arzt. Sollen die Leute doch gucken, wenn sie sonst nix zutun haben.

    Du siehst Korky, es wird mit der Zeit leichter und man gewöhnt sich an alles, wenn man möchte. Ich freue mich natürlich, wenn irgendwann die Haare wieder richtig da sind. Aber für mich persönlich waren die Haare einfach nie das Hauptproblem an der Sache. Haare sind gut und wichtig fürs Wohlbefinden. Aber es sind eben halt auch "nur" ein paar doofe Haare. Und wir all hier sind doch sooo viel mehr als das. Wir sind schön und stark und unglaublich tapfer.
    Ich wünsche dir, dass auch du gut durch die haarlose Zeit kommen wirst. Und hey: sie kommen wirklich wieder, auch wenn du es jetzt noch nicht glauben magst ;)
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Hallo Ihr Lieben Chemo ist drin Blutwerte nächste Woche vor der Chemo und ich habe für den Mund zum Spülen gleich etwas mitbekommen und zwar Ontocur muss ich heute schon anfangen. Das bekomme ich vom Brustzentrum. Mein Magen/ Darm überlegt noch was er möchte leider brennen meine Fußrücken schon na mal sehen.

    @ liebe Korky hoffe Du bist Deine Übelkeit irgendwann los und Haare werden wirklich überbewertet. Habe mir zwar eine Perücke machen lassen damit ich im Winter nicht so friere
    @ Käthe ich muss nicht spritzen bis jetzt na ja wir werden sehen

    Lg Snutje


    Hallo ihr Lieben

    Vor 2 Jahren wechselte ich von EC auf Pacli - ich weiss also, wovon ihr redet. Der Haarausfall war für mich auch sehr schlimm. Ich hatte mein Leben lang lange Haare. Jetzt geniesse ich die neue Frisur - so viel praktischer. Ich werde auf keinen Fall mehr zurückwechseln.
    Aber es braucht Zeit, um sich daran zu gewöhnen und sich neu kennen und lieben zu lernen.

    Bei mir war nach dem Chemo-Ende zuerst noch Bestrahlung und dann noch eine Schilddrüsen-OP. Ich konnte also das Ende der Therapie-Phase noch etwas herauszögern. Und eine Weile ist man ja noch in kürzeren Abständen in der Kontrolle.
    Ich habe erst dann im letzten Frühling leer geschluckt, als meine Onkologin den nächsten Kontrolltermin erst in 9 Monaten festlegte. Dazwischen schaut meine Gyn noch mal. Mit einem lachenden und weinenden Auge habe ich das dann akzeptiert.
    Um trotzdem noch das Gefühl zu haben, dass frau aktiv etwas zur Genesung oder zum Gesund bleiben beitragen kann, hätte ich euch einen Buchtipp. Ich bekam den Tipp selbst erst vor gut einem Monat und bin jetzt aber sehr froh darum. Vielleicht hilft es euch auch:
    "Wieder gesund werden" von O. Carl Simonton und anderen. Nehmt die Ausgabe mit der CD. Es handelt sich um Übungen zur Entspannung und Visualisierung von einem Onkologen und einer Psychologin. Im After-Thread haben einige geschrieben, sie würden diese Methoden auch kennen und erfolgreich anwenden.
    Mir hilft es jetzt, wo ich wieder voll arbeitsfähig geschrieben wurde, wenn mir wieder alles zu viel wird. Man kann die Visualiserungen aber auch bereits während der Behandlungen machen.

    So, muss jetzt stoppen, sonst reicht es nicht mehr für meine Visualisierungs-Sitzung bevor ich los muss zum Tanzkurs.

    Haltet durch, ihr schafft das auch.

    Lieben Gruss
    Drachenkopf