Chemo-Thread - Gemeinsames Durchstehen

    Liebe Gitta, liebe Luzine!

    Danke für eure Informationen.

    Ich habe gerade zu meiner Familie gesagt, dass dieser Austausch sehr wertvoll ist, auch wenn man die jeweiligen Krankheitssituationen nicht "eins zu eins" übernehmen kann.

    Tatsache ist, dass es tröstlich ist, wenn sich Betroffene und ehemals Betroffene, die man nicht persönlich kennt, die Mühe machen, auf Fragen zu antworten.

    LG, Lorina
    Liebe @Lorina - hast Du nur noch einmal Chemo? Es geht nach Chemo immer schrittchenweise bergauf, ich habe es so genossen, als die Normalität wieder mehr zurück kam und auch heute - bei mir ist es jetzt 3.5 Jahre nach der letzten Chemo, kommt immer wieder die Dankbarkeit. Sicher schnupperst Du schon im After Chemo: freu Dich drauf, bald ist es soweit.

    Mir hat das Forum damals auch sehr geholfen, ich kannte kaum jemand im wirklichen Leben, der auch betroffen war und da fühlt man sich mit der Diagnose oft doch einsam, auch wenn man viele gute Freunde und eine liebe Familie hat. Bei mir war damals auch WM und ganz Deutschland feierte und ich... <X , ich fand es ätzend.
    Hallo Mohnblume 79,

    ja, einmal noch Chemo (26.7.), ab Mitte August möchte ich wieder arbeiten, das gibt mir sicher einen guten "Rahmen", die Zeit wird rascher vergehen und Abwechslung bringt es auch.

    Zur Fussball- WM:ich bin ja aus Österreich und wir haben dort ohnehin von vorn herein nichts verloren (hihi!).

    Aber es stimmt schon, wenn man in der schwierigen Zeit auf jemand sehr gut Gelauntes trifft oder hört, wie Leute zusammen lachen, denkt man schon manches Mal: "Ach, die haben's gut!"

    Ist natürlich Unfug, man weiß nie, ob diese Menschen nicht auch Sorgen haben!!!

    Naja, Chemo - Zeit ist nicht für immer und ja: im "Post Chemo Threads" habe ich schon gestoebert.

    Liebe Grüße,
    Lorina
    Liebe Lorina,

    auch ich habe mich damals sehr nach einem "normalen" Leben gesehnt und auch nach Arbeit. Aber täusche Dich nicht. Der Körper und auch der
    Kopf sind nicht bei 100%. Ich hatte damals eine Wiedereingliederung über 9 Wochen gemacht. Ich habe am Anfang 3 Stunden gearbeitet und da
    war ich völlig fertig. Habt Ihr so etwas im Ösi-Land ? Wenn ja, mache es.

    Alles Liebe von der Claudi
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo Claudi,

    ja, ich hab eh Respekt vor der Arbeit, wie gut es gehen wird etc.

    Das Problem ist, dass ich die einzige Angestellte bin und mein Chef bereits seit Mitte Mai alleine arbeitet (mit gelegentlicher Unterstützung von Aushilfen).

    Er ist mir bisher sehr entgegen gekommen und ich denke, er wird das auch weiterhin machen ("Wir sehen dann eh, wie es Ihnen geht."), aber ich möchte den angestrebten Arbeitsbeginn unbedingt einhalten.

    Ich arbeite nicht Vollzeit, sondern nur 30 Wochenstunden und hoffe, dass mir das den Arbeitsbeginn auch etwas leichter macht.

    LG, L.
    Hallo Siena,

    AHB ist die Anschlussheilbehandlung, oder?

    Ich denke, das entspricht in Österreich der Reha (Rehabilitation). Sinnvoll wäre es sicher, diese im Anschluss an die Bestrahlungen zu machen, aber dann bin ich gesamt ein halbes Jahr ausgefallen und ich fürchte, das kann ich mir doch nicht mehr leisten.

    VL. lässt sich die Reha ja in den Oktober legen, dann hätte ich zwischendurch wenigstens ein bisschen gearbeitet.

    Naja, mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

    Viele Grüße!
    Hallo Lorina,

    wir unterscheiden hier zwischen AHB und Reha. Die AHB muss direkt im Anschluß an die Akutbehandlung angetreten werden. Meistens macht
    die Strahlenklinik den Antrag. Man hat nur 6 Wochen Zeit diese anzutreten. Danach muss eine Reha beantragt werden. Wenn man eine AHB gemacht hat,
    kann man in den darauffolgenden 2 Jahren eine Reha (in NRW) machen. Danach nur noch alle 4 Jahre.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo Claudi,

    das Beste wird sein, ich erkundige mich bei der Krankenkasse, wie das in Österreich genau abläuft mit Kur - und Reha- Anträgen.

    Schaden wuerde es mir sicher nicht, daher werde ich mich nach den Voraussetzungen erkundigen.
    VL.ist es ja möglich, einige Zeit zu arbeiten, ehe man wegen einer Reha/Kur wieder vom Arbeitsplatz weg ist.

    LG, Lorina
    Hallo Lorina,
    bei mir war zuerst Chemo dann 3 Wochen Pause dann Op und dann nochmal 4 Wochen Erholung bis zur Bestrahlung!
    Ich habe ja 2 kleine Kids und Haushalt und Kinder ohne Haushaltshilfen oder ähnlichen gewuppt. Mir ging es aber zum Glück nie wirklich schlecht während der Therapie.
    ABER !!!! wenn alles rum ist fämgt man erst richtig an alles zu realisieren. Man hat nur funktioniert. Alles ohne größere Aussetzer hinter sich zu bringen war oberste Primisse. Ich kann jetzt natürlich nur von mir persönlich sprechen! Bei mir ist die Bestrahlung seit Anfang April zu Ende und jetzt folgt ein Wehwehchen dem anderen. Mein Körper kommt jetzt erst zu Ruhe und verarbeitet wahrscheinlich alles im Nachhinein.
    Ich persönlich könnte mir aktuell nicht vorstellen Vollzeit zu arbeiten. UND gerade JETZT müssen wir auf uns und unsere Gesundheit achten.
    DU stehst jetzt an erster Stelle!
    Wenn du fit bist geh arbeiten, wenn du dichaber nicht wohlfühlst dann dann höre auf deinen Körper und mach langsam. Das ist jetzt dein gutes Recht!
    Ganz liebe Grüße Sternchen
    und wie gesagt dass ist meine persönliche Einstellung
    Guten Morgen, Sternchen!

    Du hast Recht mit deiner Beschreibung, dass man alles möglichst schnell hinter sich bringen will.

    Mir geht es mit der Chemo auch ziemlich gut, die auffälligste NW ist die Müdigkeit, aber die hat sich bisher auch innerhalb einiger Tage wieder gelegt.

    Natürlich ist Arbeiten etwas Anderes als "nur" zuhause zu sein, aber ich will einen "Arbeitsversuch" wagen.

    Ich habe während der Chemotherapie keine besonderen Aufgaben, da ich keine Kinder habe, sodass ich es momentan quasi ziemlich "gemütlich" habe.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass es mit Arbeitsbeginn wie von "Null auf Hundert" sein wird, aber aus heutiger Sicht möchte ich es unbedingt versuchen.

    Ganz liebe Grüße,
    Lorina
    Hallo @Lorina,

    schön, dass es Dir so gut geht. Ich kann Dich gut verstehen, dass Du wieder arbeiten möchtest. Irgendwann schreien der Kopf und der Körper einfach danach.
    Falls Dir das von "Null auf Hundert" zu heftig vorkommt, frag Deinen Arzt doch mal nach einer stufenweisen Wiedereingliederung. Oder gibt es das in Österreich nicht? Ich stecke gerade mittendrin und der langsame Einstieg tut mir echt gut. Mein Plan sah so aus:
    1 Woche 2 Stunden täglich, 1 Woche 3 Stunden täglich, 2 Wochen 4 Stunden täglich und 3 Wochen 6 Stunden täglich.
    Die erste Woche mit den 6 Stunden habe ich jetzt fast rum und es klappt gut. Die Arbeitszeiten könntest Du mit einem sanften Einstieg bestimmt auch gut mit der Bestrahlung verbinden.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Hallo grimmi78,

    gute Idee zu fragen, ob die Möglichkeit eines gleitenden Wiedereinstieges besteht, dein Plan liest sich sehr gut.

    Diese Version ist sicher schonender als ad hoc.

    Mit den Bestrahlungen wird sich das Arbeiten (wie auch immer es sich dann tatsächlich gestaltet) in Einklang bringen lassen, das haben wir vor Chemo Beginn bereits geregelt.

    LG
    Hallo Mädels,

    war eine Weile außer Gefecht gesetzt. Kaum war die 3. Runde Taxol drin bekam ich 40° Grad Fieber und musste ins KKH. Nachdem ich auch noch schlecht Luft bekam wurden aus den gehofften paar Tagen gleich eineinhalb Wochen all inclusive Aufenthalt. Es kam raus ich hatte eine Rippenfellentzündung! Von so einen Mist hatte ich noch nicht gehört, wünsch es auch keinem, jeder Atemzug tut weh, hatte das Gefühl meine Rippen wären gebrochen.
    Blutwerte sind auch noch in den Keller also eine weitere Woche mit Antibiotika extra bekommen.
    Zwei Chemos mussten auch verschoben werden.
    Montag war wieder Taxol und Herceptin dran, jetzt muss ich Neulasta spritzen -> sehe mich tausend mal bis drei zählen und das Ding ist immer noch nicht drin, wird interessant 8o

    Was mich ein wenig wundert: Meine Haare wachsen wieder?!Hä? Ich dachte das fängt erst an wenn alles vorbei ist oder wars bei Euch auch so. Ich glaube ich freu mich mal nicht zu früh, nicht das die wieder hops gehen.

    Gruß
    Biene
    wo nichts mehr ist, daraus kann nichts mehr werden
    - Biene -
    Liebe Biene,

    sehr bedauerlich, dass du so eine schwere Infektion mit Fieber und einer Rippenfellentzündung durchmachen müsstest.
    Man sorgt sich verstaendlicherweise sehr, wenn die Chemotherapie nicht wie geplant verabreicht werden kann.
    Ich muss mir momentan aufgrund einer abgelaufenen Thrombose auch subcutan Spritzen geben. Das Spritzen kostet etwas Überwindung, aber nach einigen Verabreichungen wirst du sehen, "es flutscht wie nix".

    Ob die Haare bereits während der Chemo wieder wachsen, kann ich nicht wirklich beurteilen, nur soviel: die Stoppeln, die ich immer noch habe,lassen sich leicht rausziehen; manchmal habe ich den Eindruck, dass sich an den Seiten was tut, aber ich glaube, das ist Einbildung (ich rede hier nur von meinem Kopf!!!), es kann durchaus sein, dass bei dir die Haare schön wachsen.

    Für die weitere Therapie drück ich dir die Daumen für einen komplikationslosen Verlauf.

    LG, Lorina
    Hallo @Biene

    das mit dem frühzeitigen Wachsen der Haare war bei mir bei zwei (unterschiedlichen) Chemotherapien auch so. Nach dem 1. Zyklus gingen sie immer aus und nach dem 4. / 5. Zyklus wuchsen sie wieder. Verstanden habe ich das auch nicht, weil sie ja eigentlich dann bei jedem der weiteren Zyklen wieder "einen auf die Mütze bekamen". Aber sie sind ganz normal weiter gewachsen....

    LG
    Friederike

    Biene schrieb:

    Was mich ein wenig wundert: Meine Haare wachsen wieder?


    Liebe @Biene,

    meine Haare sind unter Paclitaxel auch schon wieder gewachsen. Am 11.11.2014 habe ich die erste Runde bekommen und an Silvester hatte ich schon einen schön gleichmäßigen - wenn auch grauen - Flaum auf dem Kopf. Am 17.02.2015 habe ich die letzte Dosis bekommen und 4 - 6 Wochen später habe ich mich schon wieder ohne Perücke unter Menschen gewagt. Blöd fand ich nur, dass mir vor den letzten 2 Zyklen doch noch die Wimpern und Augenbrauen komplett ausgegangen sind. Aber auch die waren innerhalb von 4 Wochen wieder da.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Liebe @Biene,

    Ich hatte unter der EC die klassische Glatze - spiegelglatt - aber unter Taxol begannen die Haare zu wachsen. Als ich nach Ende der Chemo das Krankenhaus verlassen durfte, hatte ich kurze Haare, aber wirklich HAARE von vielleicht 1,5cm Länge, es sah tatsächlich fast aus wie ein ultra-kurz-Haarschnitt.
    Die Augenbrauen sind dann nochmal ausgefallen, aber die Haare sind geblieben. In der Reha hat man mich gefragt, ob ich keine Chemo hatte? Weil meine Haare ja noch da seien? - Doch, Chemo. Aber Haare, die wie Unkraut wachsen und zu diesem Zeitpunkt schon wieder den Zustand einer normalen Kurzhaar Frisur erreicht hatten. :D
    Also mach Dir keine Gedanken: Das ist völlig normal. Du hast wohl einfach kämpferische Haare...
    Hey Mädels,

    also wird das doch wieder was mit Unkraut auf dem Kopf und ich hatte gerade es genossen mir NICHT die Beine epilieren zu müssen 8o :thumbsup:

    Mit der Spritze hat es beim glaub 20. mal bis drei zählen doch geklappt, zack rein, hinterher hab ich gelacht weil ich nix gemerkt hab.
    Hau mir die Teile jetzt aber am Nachmittag rein, fühlte mich die letzten Tage schlapp, Gliederschmerzen als ob eine Grippe in Anmarsch wäre habe somit Tagsüber nix zu Stande gebracht, mein Haushalt gleicht jetzt einen Schlachtfeld.

    Jetzt erstmal das Wochenende genießen (und putzen *würg*), bald gehen auch bei uns hier die Sommerferien los (jaja wir sind die letzten) und somit ist mein frisches Schulkind das erste mal 7 Wochen daheim OMG dann beginnt der ernst des Lebens! OK, er hat auch eine Woche bei Oma beantragt, mal sehen ob das klappt.Mini kann nach drei Wochen theoretisch wieder Kiga.
    Mein Mann hat Gott sei Dank die Ferien über frei, da ich aber jede Woche zur Chemo muss ist Urlaub momentan nicht drin.

    Was habt ihr so zwischen den Chemos geplant mit der Familie?

    sumsumsum
    wo nichts mehr ist, daraus kann nichts mehr werden
    - Biene -
    Hallo Biene, ich hatte auch EC und Taxol!
    Meine Haare sind während der wöchentlichen Taxol Chemo wieder vereinzelt gewachsen. Aber nicht so dicht dass man „oben ohne „ gehen konnte. Augenbrauen und Wimpern haben relativ lange durchgehalten...sind erst gegen Ende ausgefallen. Was mich kurzfristig in Panik versetzt hatte,: nachdem meine Wimpern wieder schön nachgewachsen waren sind sie nach 3 Monaten wieder ausgefallen und abgebrochen! ! Würde aber von meiner Ärztin beruhigt, Wimpern fallen wohl alle 10 Wochen rum aus . Bei „gesunden“ fällt das nicht weiter auf Bei uns fangen ja alle Haare gleichzeitig an neu zu wachsen und sind dann natürlich gleichzeitig wieder ausgefallen! Jetzt 6 Monate nach Chemo ist alles wieder beim Alten!!
    Wir sind während der Chemo Zeit öfters übers Wochenende weggefahren. Einfach um Abstand zu bekommen! Habe auch 2 Kleine Kinder ( der Große kommt auch jetzt in die Schule) und uns als Familie hat das immer gut getan! Also wenn du fit bist... ab in den Kurzurlaub!
    liebe Grüße und weiter tapfer durchhalten
    sternchen
    Hallo ihr Lieben,
    jetzt habe ich mir fast den ganzen Strang durchgelesen und versucht alle Tipps für die Chemo herauszulesen und zu beherzigen.
    Es ist ja gerade sehr ruhig hier. Macht gerade keiner Chemo?
    Gestern hatte ich nun meine erste EC, super Chemowetter, erst wars OK dann holte mich eine Übelkeit vom Feinsten ein, trotz Emend und Cortison. Heute geht es wieder habe aber ein paar mal schon Nux vomica genommen, darf man das überhaupt? Irgend jemand hat das doch auch genommen.Wassereinlagerungen sind auch fast wieder weg. Wenn es so weiterginge, wäre es gut machbar.
    Alles Liebe Euch

    Christine
    Hallo Christine,

    doch, doch wir sind da!

    Ich hatte letzte Woche die letzte Chemo, die NW haben sich sehr in Grenzen gehalten (ich hatte 4 Zyklen Cyclophosphamid und Docetaxel).

    Zu Nix Vomica kann ich dir nichts sagen, das kenne ich nicht.

    Ich wünsche dir, dass die folgenden Zyklen ebenso gut tolerierbar sind.

    Bei mir waren die NW - wie gesagt- nicht schlimm, allerdings hat die Art der NW ein bisschen gewechselt (wahrscheinlich, dass es nicht so langweilig ist).

    1. Chemo: am 2. und 3. Tag müde und leicht flaue Gefühl, aber kein Erbrechen

    2. Chemo: noch weniger müde, keinerlei Übelkeit

    3. Chemo: stärkere Müdigkeit für 3 bis 4 Tage (aber ich hatte zw. 2. und 3. Chemo eine Infektion, das hat sich hier bemerkbar gemacht), und ein bisschen Kribbeln in den Fingern und Zehen, das hat sich von alleine innerhalb weniger Tage gegeben.

    Nach der 3. Chemotherapie haben die Nägel angefangen, sich zu verändern, sie kommen mir etwas mehr gewölbt vor als üblich. Ich hoffe, sie halten.

    Meine Haare habe ich kurz nach der zweiten Chemo abrasiert. Der Haarverlust ist auch die NW, die mich am meisten nervt.
    Augenbrauen sind schon sehr schuetter und Wimpern verabschieden sich jetzt auch, glaub ich.

    Verglichen mit meinem Befinden kurz vor der Chemo, was den Haarverlust betrifft, bin ich jetzt ziemlich entspannt.Ich war da wirklich etwas hysterisch (viele Maedels hier haben mir Tipps gegeben, zu lesen in meinem thread "T1mic Chemo ja/nein).
    Habe mir zwar künstliche Wimpern besorgt, da ich aber morgens sehr bald Arbeitsbeginn habe (ich arbeite seit Montag wieder), werde ich Abstand davon nehmen, ist mir zu umstaendlich und wie nach gemalte Brauen bei den momentan herrschenden Temperaturen nicht verwischen sollen, ist mir schleierhaft, daher lass' ich das auch.

    Ich denke, du kannst meinem Roman entnehmen, dass man "in die Sache" reinwächst.

    Du kriegst das auch hin!!!
    LG Lorina
    Ich war das mit Nux Vomica. Ja, man darf - ich durfte. Ich hatte eine naturheilkundliche Begleitung und habe mir viele Tipps aus dem Buch "Gemeinsam gegen Krebs" geholt. Das kann ich sehr empfehle. In der Klinik Essen Mitte arbeiten Naturheilkundler und Schulmmrdiziner ganz eng zusammen.Seit fast 20 Jahren und nach der ersten geförderten Zeit aus Überzeugung weiter..
    Hallo Christine,

    ich bekam die EC dosisdicht. Trotz starker Medikamente gegen die Übelkeit war mir immer etwas übel in den ersten beiden Tagen nach der Infusion, aber nie so, dass ich hätte erbrechen müssen. Zusätzlich zu den Medikamenten hat mir geholfen, Ingwer zu mir zu nehmen gegen die Übelkeit. Außerdem immer ein klein wenig essen. Aß ich bei den ersten Übelkeitsanzeichen nichts, so wurde die Übelkeit nur viel schlimmer. Ich weiß, dass es hier einigen so ging während ihrer Chemo.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

    Finja schrieb:

    Außerdem immer ein klein wenig essen. Aß ich bei den ersten Übelkeitsanzeichen nichts, so wurde die Übelkeit nur viel schlimmer. Ich weiß, dass es hier einigen so ging während ihrer Chemo.


    Das kann ich bestätigen, ich habe auch gegen die Übelkeit angegessen.
    Du wirst einen Weg finden, gegen die Übelkeit anzugehen. Ich hatte cortison und Emend, das hat eigentlich gut geholfen.

    Bleib tapfer- jetzt wird es schon wieder besser!
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Danke ihr Lieben,
    wird schon besser mit der Übelkeit und den Gelüsten. Emend und Cortison hatte ich. Wenn ich einen Bissen gegessen hätte, nein das ging wirklich nicht. Cortison hat mit Elefantenbeine beschert, ich konnte nicht mal mehr in die Knie gehen. Das geht auch wieder. Mir wird auch von Cortison übel, nächstes Mal lass ich mir weniger geben.
    Gestern waren wir auf dem Stadtmarkt und meine Tochter und mein Mann hatten sich eine Fischsemmel einverleibt, ich nahm davon auch einen Bissen, schmeckte lecker, ich warte dann immer etwas ab, ob ich davon mehr essen kann, wenn es anfängt im Magen zu krampfen, dann kann ich da sehr gut widerstehen. Im großen und ganzen geht's relativ gut.

    Schönen Tag Euch
    Christine
    Hallo Christine

    Ich hatte auch 4 EC, danach 12 Taxol. Mein Trick war der Übelkeit "davonzulaufen". Ich habe es ausgenutzt, dass ich durch das Cortison vor der Chemo so ziemlich aufgedreht war und bin dann nach der Chemo ausgiebig spazieren gegangen. Nur ja nicht hinsetzen, immer weiter gehen. Emend habe ich auch bekommen, dazu noch Paspertin für zwischendurch. Wichtig ist, das Zeug zu nehmen, bevor es dir wirklich übel ist. Wenn mal das Zentrum im Gehirn gereizt ist, ist der Übelkeit viel schlechter beizukommen.

    Beim Essen hiess es bei mir flexibel bleiben. Was mir bei Zyklus 1 geschmeckt und sich bewährt hat (Ingwer, Hühnerbrühe), konnte ich bei Zyklus 2 nicht mehr sehen. Dafür dann etwas anderes. Iss einfach, worauf du Lust hast, Hauptsache, du isst etwas.

    Wenn du mal die ersten Tage des Chemo-Zyklus hinter dir hast, geht es schon wieder aufwärts. Ich habe sogar noch getaucht während der Chemo (mit Absegnung des Taucharztes, der dies sorgfältig recherchiert hat).

    Die Buchempfehlung von RESI kann ich nur unterstützen. Ich habe auch viele Tipps drin gefunden. Ich habe parallel Akupunktur bekommen und Heilpilze genommen. Möglich, dass das dazubeigetragen hat, dass ich die Chemo recht gut vertragen habe.

    Und sonst findest du hier im Forum immer jemanden, der ein Mittel gegen oder für eine der Begleitbeschwerden weiss. Oder Ängste beschwichtigen kann. Immer nur her mit den Fragen.

    Drücke dir die Daumen, dass es schon wieder aufwärts geht bei dir

    Lieben Gruss

    Sylvia/Drachenkopf
    Hallo Christine, ich kann mich nur den anderen anschließen. Emend und immer wieder was essen hat recht gut geholfen. Ich musste mich zum Glück nie übergeben.
    Ich hatte 4x EC , da habe ich das Cortison auch immer brav genommen, ohne währe es wahrscheinlich auch nicht gegangen. Aber dann bei 12x ( wöchentlich) Taxol +Platin habe ich gar kein Cortison mehr gebraucht! Und ich habe mich ohne besser gefühlt!
    Hatte es tatsächlich mal vergessen einzunehmen und mir wurde weder übel noch hatte ich andre NW,somit hatte ich beschlossen es nicht weiter zu nehmen! War natürlich mit meinem Onkologen abgesprochen!
    Ich wünsche dir viel Kraft für die noch bevorstehende Zeit! Wie du hörst ist es zu schaffen!!! Und sogar ganz gut!
    alles liebe Sternchen
    Danke ihr Lieben,
    ich versuche Eure Tipps alle zu beherzigen, auch der Übelkeit davon zu laufen, nur geht das nur in den Morgenstunden, ansonsten ist es zu heiß und mein Kreislauf spinnt. Aber Putzen kann auch Linderung verschaffen. Jetzt kann ich wieder Essen und gestern Abend schmeckt, wohl übertrieben, ein alkoholfreies Bier. Eigentlich muss ich mir in Gedanken immer vorstellen wie das schmeckt, dann geht es.
    Um 6 Uhr morgens wurschtle ich im Garten, es geht ja eh alles im Schneckentempo, dann mit dem Hund eine flotte Waldrunde. Das empfohlene Buch von Resi muss ich mir noch zulegen, zumindest ihr Nux vomica Tipp hilft jetzt wenn der Magen mal wieder so krampft.
    Einen schönen Sonntag Euch
    Christine
    PS: Wie kann ich denn hier ein Bild anhängen, ich hätte da so ein nettes mit meinem Krankenpfleger Valentin und mir (PC Trottel und Chemohirn)
    Liebe Christine,
    Das mit der Zeitlupe kenne ich noch gut! Spaziergänge mit Hund übers Feld im Schleichschritt. Im Garten habe ich auch viel gemacht. Pass gut auf in der Sonne! Ich habe einen Lupus Erythematodes entwickelt weil ich mich nicht geschützt habe, aber das blieb nicht. Zum Glück. Heute ist alles wieder gut und Sonne vertrage ich auch wieder. Ich konnte Yoghurt essen. Mit ein paar Haferflocken. Und klare Suppe. Ich hatte nur einmal Kortison - versehentlich (darf ich nicht, treibt bei mir den Augendruck hoch). Das half mir ganz gut auf die Beine, der Schwächemoment kam dann nach dem Absetzen. Emend half gar nicht. MCP auch nicht. Also hielt ich die Übelkeit eben aus. 4 mal ein paar Tage. Das ging. Bei der Paclitacel Chemo ging es mir gut. Am Tag der Chemo war ich müde und habe viel geschlafen. Dann war alles ok.