Chemo-Thread - Gemeinsames Durchstehen

    Liebe @Biene super, du hast EC geschafft! Das Taxol ist lange nicht so anstrengend. Ich hatte während meiner Chemo mit Paclitaxel immer 2-3 nicht so gute Tage, zum einen der Tag der Chemo, da war ich anschliessend immer hundemüde (wegen des Antiallergikums das sie einem spritzen). Wenn es ging habe ich die Chemo auf den Nachmittag gelegt, vormittags noch alles anstehende fertig gemacht und dann nach der Chemo aufs Sofa. Tag 1 und 2 danach waren bei mir immer super, an Tag 3 und 4 (manchmal auch nur an einem von beiden Tagen) habe ich meistens in den Seilen gehangen, da war ich nicht so belastbar und hatte oft Muskelschmerzen (die mit normalem Ibuprofen aber weg gingen). Danach war ich wieder fit. Ich hatte auch erst Angst weil die Erholungsphasen zwischen den einzelnen Zyklen so kurz sind, aber am Ende war es völlig in Ordnung. Ich drücke dir die Daumen das es dir ähnlich gut geht!

    Setz dich gegenüber deinem Mann durch. Wie andere schon schrieben, wahrscheinlich steckt Angst dahinter. Wenn du nicht mehr funktionierst muss er sich damit auseinander setzten das du wirklich schwer krank bist... Gerade Männer sind ja oft Weltmeister im Verdrängen...!
    Liebe @Biene,

    erstmal Glückwunsch zum "Bergfest". Das Schlimmste hast Du hinter Dir. Die wöchentlichen Taxol-Chemos sind bei weitem nicht so heftig wie das EC. Am Tag der Chemo war ich durch das Antiallergikum nachmittags immer ziemlich platt und musste mich erstmal hinlegen. Aber nach einem Mittagsschlaf war ich wieder fit.

    Hol Dir auf jeden Fall Hilfe und beantrage die Haushaltshilfe bei der Krankenkasse.

    Was Deinen Mann angeht... das hört sich nicht sehr rosig an. Aber wie @mohnblume79 geschrieben hat, vielleicht ist er mit der ganzen Situation auch einfach überfordert und verdrängt, wie schlecht es Dir geht. Frei nach dem Motto: "weil nicht sein kann, was nicht sein darf". Meine Family hatte eine wahnsinnige Angst um mich, so dass ich während meiner Chemozeit zeitweise das andere Extrem hatte. Mich wollten alle in Watte packen und haben mir gar nichts mehr zugetraut, sondern mich nur noch auf die Patientin reduziert. Ich kann Dich daher gut verstehen, wie anstrengend es für Dich ist, Dich gegen die Nachlässigkeit Deines Mannes durchzusetzen. Können Deine Ärzte Dich da nicht irgendwie unterstützen, in dem sie ihn vielleicht einfach mal zum Gespräch einladen? Vielleicht hilft es ja, wenn jemand "von außen", der Dir nicht nahesteht, ihn mal auf sein Verhalten anspricht...

    Was die Reha angeht, mach sie auf jeden Fall. Die Zeit weg von zu Hause wird Dir gut tun, weil Du Dich ganz auf Dich konzentrieren kannst. Die Zeit gehört ganz alleine Dir! Nach der anstrengenden Therapie war die Zeit in der Reha für mich die Möglichkeit, mit der Erkrankung abzuschließen und nach vorne zu schauen.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
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    Oscar Wilde -
    Liebe @Biene, @grimmi78, @Sabrina,

    mir fiel dazu noch beim Nachdenken heute über den Tag ein: auch unsere Männer machen das zum ersten Mal und üben und benehmen sich dabei manchmal daneben. Ich habe aber auch Wut und Angst und Verzweiflung alles bei meinem Mann abgeladen und auch abladen dürfen und ihn da wenig geschützt. Das bedeutete für mich aber auch, dass er nicht perfekt sein musste, weil ich es in der Situation auch nicht war.
    Wir haben gemeinsam den harten Weg geübt und jeder von uns beiden hat dabei echte Klopper geschossen.

    Will damit sagen: der Krebs hat weder meinen Mann noch mich automatisch zu Heiligen gemacht, sondern wir sind genauso anfängermäßig durch unsere Ehe gestolpert wie vorher auch, es gab ja auch in unserem Umfeld niemanden, der uns gezeigt hätte, wie man das zusammen bestmöglich hinbekommen kann, schon gar nicht in unserem jungen Alter. Sollte noch einmal eine zweite ernste Erkrankung bei uns durch hageln - bei mir oder meinem Mann - glaube ich, dass wir beide besser wären darin ... geübter im Segeln durch stürmische Gewässer. Da uns die Übung darin fehlte, haben wir eben auch manches Mal Salzwasser geschluckt oder das nasse Segel ins Gesicht bekommen - Absicht war es nie.

    An manchen Tagen hat mir reichen müssen, dass er da war und bei mir sein wollte in meinem Leben und mit dem Krebs. Dass er nicht wegging und dass wir die schlechten Tage gemeinsam aushielten, auch wenn wir uns nicht an jedem Tag eine riesige Hilfe dabei waren.

    Klar sollten wir aber auch als betroffene Frauen laut schreien dürfen, wenn alles über unsere Kraft geht, dazu haben wir das Recht. Und @RESI schrieb ja auch: es gibt Männer, da ist es das einfach nicht wert, wenn man bewußt lieblos behandelt wird. Vermutlich ist die Kunst, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    mohnblume79 schrieb:

    Sollte noch einmal eine zweite ernste Erkrankung bei uns durch hageln - bei mir oder meinem Mann - glaube ich, dass wir beide besser wären darin ... geübter im Segeln durch stürmische Gewässer.


    Liebe @mohnblume79,

    ob man geübter darin ist, durch stürmische Gewässer zu segeln, weiß ich nicht. Bei uns war es jetzt aber so, dass wir beide besser erkennen konnten, was wir in unserer Situation brauchen und unsere Bedürfnisse klarer formulieren können.

    Mein Mann war mir bei der Erstdiagnose und ist auch jetzt in der Rückfallsituation eine große Hilfe. Klar, haben wir uns auch oft angezickt und uns dem anderen gegenüber auch mal im Ton vergriffen, wenn die Nerven blank liegen. Bei uns Mädels kommen zu den ganzen Ängsten durch die Chemo dann auch noch von 0 auf 100 Wechseljahresbeschwerden dazu, bei denen Stimmungsschwankungen nicht selten sind, die unsere Männer so vorher nicht von uns kannten...

    Nur ist es leider ja oft auch so, dass unsere Männer es nicht zugeben, wenn es ihnen mal richtig schlecht geht - und nein, ich meine nicht den Männerschnupfen... Sie wollen immer stark für uns sein und am liebsten den Blaumann anziehen und eine Lösung für das Problem bauen. Nur ist ihnen das beim Krebs verwehrt. Da können sie nur nebendran stehen und sehen, wie wir uns durch die Behandlung quälen und können "nichts" tun. Ich habe meinen Mann deshalb auch immer in den Hintern getreten und vor die Tür gejagt, dass er regelmäßig was mit seinen Kumpels unternimmt, um mal abschalten zu können.

    Dieses Mal hat er, nachdem feststand, dass der Krebs zurück ist und wie es weitergeht, bei unserem Hausarzt nach einer psychotherapeutischen Begleitung gefragt und sie auch umgehend von der KK bewilligt bekommen. Die Therapie tut ihm gut, weil er Denkanstöße von außen bekommt und sich auch mal richtig auskotzen kann... Seit dem ist er wesentlich entspannter. Bei der ED haben uns beiden die Gespräche mit meinen behandelnden Ärzten gereicht, aber jetzt kamen einfach zu viele Baustellen (Bruder kürzlich völlig überraschend verstorben, Krebs zurück, Kinderwunsch nicht realisierbar, Angst nicht mehr viel Zeit miteinander zu haben) auf einmal zusammen. Deshalb haben wir uns unabhängig voneinander therapeutische Unterstützung gesucht.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
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    Oscar Wilde -
    Liebe Nicole @grimmi78 - wow das finde ich einen ganz tollen Schritt von Euch und auch von Deinem Mann. Mein Mann ist da glaube ich "typisch"... Er hatte "nix dagegen" dass ich mir therapeutische Hilfe gesucht habe (bei uns kamen auch gleich fünf Großbaustellen, dabei hätte der Krebs echt gereicht). Ihn selbst würden vermutlich 10 Pferde nicht zu einer psychotherapeutischen Begleitung bringen. Dabei finde ich, das hat mich Schwäche nix zu tun, sondern dass man einfach alle Unterstützung holt, die man haben kann und darf.

    Ach ja der Kinderwunsch - lass Dich herzlich drücken, das kann ich obenauf auf den ganzen anderen Berg sehr gut nachempfinden, wir sind ja auch etwa gleichalt. Du hast mal geschrieben, dass Deine Schwester auch betroffen war: wie geht es ihr denn?
    Hallo Mädels,

    ihr seid so lieb ;(
    Hab für nächste Woche Termin beim Sozialdienst vom Krankenhaus gemacht, werde alles mit deinen besprechen auch das die Haushaltshilfe nicht nur oder ausschließlich für die Kids als Hilfe da sein sollte, sondern bitte eine resolute Dame die meinem Gatten die Kronjuwelen an den Boden tackert wenns sein muss.

    Habe innig gehofft, das er sich jetzt bedingt durch die Situation endlich aufrappelt und mal sieht was ansteht, das er endlich BILDLICH kapiert wenn ich nix mach was da so liegen bleibt, aber eben nicht. Alles wird fallen und liegen gelassen wo es hinfällt.

    Ich warte jetzt mal meinen Termin am Montag ab was da so dabei rauskommt wenn die nicht so helfen können mach ich kurzen Prozess, guck nach einer Putzfrau die min. zweimal die Woche kommt und die darf er höchstpersönlich bezahlen. OOOOOJA, das wird wehtun!!!Ich such mir da die richtige aus.
    Freundin meinte ich soll sie anstellen, den Anpfiff von ihr nebenbei gibts Gratis dazu :D :D <- die Idee gefällt mir so dermaßen .....

    Noch was positives: ICH SCHMECKE WIEDER.......Wasser schmeckt seid heute nach Wasser :thumbsup: immer das positive im kleinen sehen <- oooooommm? werde ein wenig Esoterisch! Jemand Interesse an einen Buch?....Die Erleuchtungen einer Biene.....das wird ein Bestseller!! 8o


    Gruß
    sumsumsum
    wo nichts mehr ist, daraus kann nichts mehr werden
    - Biene -

    mohnblume79 schrieb:

    Du hast mal geschrieben, dass Deine Schwester auch betroffen war: wie geht es ihr denn?


    Hallo @Mohnblume,

    meine Schwester hat 2 Jahre und 1 Tag nach mir ihre Diagnose bekommen, obwohl wir alle dachten, dass sie "save" ist, weil sie im Gegensatz zu mir und unserem Bruder den BRCA 2-Defekt nicht hat. Ihr Tumor war im Gegensatz zu meinem TN. Sie hat aber alles gut überstanden und zum Glück eine PCR erreichen können. Damit müsste sie jetzt aus dem Schneider sein, auch wenn bei ihr - verständlicherweise - durch meinen Rückfall viele Ängste wieder da sind...
    Vor ein paar Tagen ist sie aus Scheidegg zurückgekommen und hat aus der Reha wieder viel Input mitbringen können, nachdem sie letztes Jahr im Juni bei unseren Lieblingstherapeuten in Bad Überkingen war.

    mohnblume79 schrieb:

    Mein Mann ist da glaube ich "typisch"...


    Ich glaube, dass unsere Männer Angst davor haben "auf die Couch verfrachtet" zu werden. Das ist ja aber bei der Psychoonkologie zum Glück nicht der Fall. Da geht es ja eher darum, Ängste zu nehmen und das Gedankenkarussell zur Ruhe kommen zu lassen. Aber die Herren der Schöpfung hören nur Psychologe und fahren schon die Stacheln aus... Ich bin echt froh, dass mein Mann den Schritt gegangen ist, denn ich habe nicht die Kraft, ihn mit seinen Ängsten komplett aufzufangen. Dafür habe ich noch zu viel mit mir selbst zu tun...

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
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    Oscar Wilde -
    @Biene
    bitte eine resolute Dame die meinem Gatten die Kronjuwelen an den Boden tackert wenns sein muss.
    ... muhaha, ich kann nicht mehr :thumbsup:
    Und "Erleuchtungen einer Biene"? Ich frage mich allmählich, was in Deinem Wasser drin war, wenn es plötzlich schmeckt und Du gleich rumsummst. Wenn Du das Buch schreibst, ich bin dabei.
    Warte nur ab, unter Taxol können Putzfrau, beste Freundin UND Du alle gemeinsam Deinen Mann grillen.

    @grimmi78 Oh Mann, das ist nicht einfach - einerseits kann man sich als Schwestern durchtragen und unterstützen, aber irgendwie ist dann doch jede mit ihrer Diagnose allein. Ich habe damals den BRCA Test in erster Linie für meine sieben (!) jüngeren Cousinen gemacht. Ich wollte, dass sie sich vorbereiten können sollten und bessere Vorsorgen bekommen falls... Bei mir wurde nichts gefunden daher hoffe ich mal, dass ich der einzige "halt Pech gehabt" Ausrutscher in der Familie bleibe.

    Bad Überkingen :D , da war ich auch und sooooo gerne. Ich überlege auch gerade, ob nochmal eine Reha vonnöten ist. Im Arbeitswahn vergißt man so vieles und hat so wenig Zeit und da ich noch in den fünf Jahren drin bin, ist es vielleicht einfacher, jetzt nochmal den Antragswust zu wälzen.

    mohnblume79 schrieb:

    Bad Überkingen , da war ich auch und sooooo gerne. Ich überlege auch gerade, ob nochmal eine Reha vonnöten ist. Im Arbeitswahn vergißt man so vieles und hat so wenig Zeit und da ich noch in den fünf Jahren drin bin, ist es vielleicht einfacher, jetzt nochmal den Antragswust zu wälzen.


    Hallo @mohnblume79,

    mach das auf jeden Fall. Ich war 2 Jahre nach der AHB auch nochmal dort, um nach der prophylaktischen Mastektomie Kraft zu tanken und aus dem Arbeitswahnsinn rauszukommen. Der Antrag selbst war bei der DRV innerhalb von 4 Wochen genehmigt. Das ging echt flott. Worauf ich dann lange warten musste, war der Aufnahmetermin in der Klinik. Du musst Dich echt auf mindestens 4 - 5 Monate Warteliste einrichten. Ich habe letztes Jahr am 15.02. von der Marillac als Aufnahmetermin den 19.07. bestätigt bekommen. Nochmal dort hin zu kommen, war mir die Wartezeit aber wert... Meinem Antrag an die DRV hatte ich damals ein Zusatzblatt mit der Ausübung meines Wunsch- und Wahlrechtes beigefügt, in dem ich darauf hingewiesen habe, dass ich zur AHB bereits in der Marillac war und wie sehr mich die Reha nach vorne gebracht hat. Das hat anscheinend überzeugt.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
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    Oscar Wilde -
    @mohnblume79
    ...äh Wasser...was drin...äh erwischt 8o
    Bin nur nach dem Gespräch mit dem Sozialdienst und Eurem Feedback wieder Guter Hoffnung das es was werden kann.
    Eigentlich hatte ich vor nach der letzten EC mir ein leckeres Glas Lillet Wild Berry zu machen....wäre seid BOAH Dezember der erste Schluck Alkohol (war da absolut enthaltsam),ich dachte so auf das leckere,kalte Glas freust dich doppelt also halt durch...leider ist mir die Tage die Nebenhöhlenentzündung eine Etage runter gerutscht und ich hab fiesen Reizhusten und muss Antibiotika nehmen also nix da mit Gläschen flüssige Freude :thumbdown: .......dafür trink ich dann zwei wenns wieder geht,ätsch.

    Grüße
    Biene
    wo nichts mehr ist, daraus kann nichts mehr werden
    - Biene -
    Hallo Ihr Lieben, ich habe Euch nicht vergessen aber die letzten Runden Carboplatin haben mich gewaltig aus der Bahn geworfen. Mein Blutbild ist so zusammen gerutscht das ich mit Kortison im großen Still versorgt werden musste Spritzen standen auch auf dem Programm.
    Nun am Montag dem 18.6 erhalte ich meine letzte Chemo eine kleine welche auch die 18 ist und dann bin ich fertig und durch.
    Bis dato Ruhe ich mich weiter aus den Schafen kann ich den ganzen Tag.


    Lg Snutje
    @Snutje,

    super, dass Du die Chemo am Montag geschafft hast. Für die letzte Runde wünsche ich Dir, dass sie Dich nicht so aus der Bahn wirft und Du Dich danach schnell wieder erholst.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -

    Neu

    Hi Mädels,
    zur späten Stunde wollte ich noch eine Frage loswerden......hab mit der Frau von der Sozialstation (im KKH) auch über AHB bzw. Reha gesprochen. Würde mich aber über Eure Ehrliche Meinung dazu freuen.
    Mein Problem ist das die Therapie, sofern nach Zeitplan, bis Ende August geht.
    September wird mein großer Eingeschult da kann und will ich ihn nicht alleine lassen.

    Die Frau da meinte ich muss ja binnen 4 Wochen nach Abschluss der Behandlung zur AHB, ansonsten Reha die wäre an keinen solchen Zeitplan gebunden und ich könnte es schieben das es passt UND es wäre ansich egal weil es ist sowieso das gleiche von Anwendungen usw.

    Sie sagte ich solle es auf die Herbstferien legen, sie ruft da z.B. in Bayern an (da wärs toll meinte sie auch für die Kinder, man kann da super Wandern) wenn die Platz haben reserviert sie und schreibt das in den Antrag rein warum ich da hin MUSS, sollte mich aber zügig entscheiden weil Ferienzeit immer in den "Kinderfreundlichen" Kurgebieten voll ist (aus besagten Grund)
    Mein Mann könnte dann in der Ferienwoche mit den Kids kommen und sich im Hotel einnisten und abends/WE wären wir zusammen und den Kids würde es gut tun.

    Gibts jetzt wirklich keinen Unterschied zwischen AHB und REHA??

    Grüße
    Biene
    wo nichts mehr ist, daraus kann nichts mehr werden
    - Biene -

    Neu

    Hallo Biene,

    von den Behandlungen her ist es identisch. Was Du allerdings abklären solltest: Ob Du, wenn Du es jetzt als Reha machst, dann in einem Jahr nochmals Anspruch auf eine Reha hast oder sich die Chance darauf verschlechtert, wenn es jetzt keine AHB, sondern eine Reha ist.

    Ich stand im letzten Jahr vor der Situation, dass ich auf Grund meiner ersten Krebserkrankung eine Reha beantragt hatte und bewilligt bekam, für die ich 2016 eine AHB gemacht hatte. Kurz nach der Bewilligung der Reha bekam ich die zweite Krebsdiagnose. Zur Reha fuhr ich erst nach der OP der zweiten Krebserkrankung (bei der keine Chemo- und Strahlentherapie folgten). Vorher hatte ich mich erkundigt, ob mir dann ein Jahr nach der zweiten Krebserkrankung eine erneute Reha zustünde oder ob ich dazu statt der Reha nach der OP eine AHB machen müsste. Da hieß es, das würde in meinem Fall keinen Einfluss auf die Chance einer Reha ein Jahr nach der zweiten Krebserkrankung nehmen.

    Frag mal nach, wie sie es bei Dir einschätzen.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)