Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung

    Danke liebe @Anhe, ich meinte mit meinem Geschriebenen zwar die Jahre 2015 und 2016, aber tatsächlich, Geburtstag hatte ich dort auch noch...

    Sagt dir mein technisches Problem etwas?
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    @Freundchen70
    meine Bestrahlungen (10x) hatte ich bereits im September und das war ziemlich übel. Dadurch, das die halbe WS bestrahlt wurde hatte ich danach massive Probleme im Bereich der oberen Speiseröhre. Am nächsten Montag hab ich bereits die 11. Chemo mit NAB-Pacli und Mitte Feb 2016 ist das nächste Re-Staging. Ich hoffe, dass im Frühjahr mal eine Chemopause (oder Ende?) ist, da ich ja immer noch mit einer metastasenbedingten Fraktur des 4. HW rumlaufe und die blöde Halskrause 24h tragen muss. Bin grad dabei ein qualifiziertes Krankenhaus für die Halswirbel-OP zu suchen. Wahrscheinlich müssen die Halswirbel 3, 4 u. 5 versteift werden. Davor graut´s mir jetzt schon ...

    Wie läuft´s aktuell bei Dir? Was machen die Schmerzen?

    Gruß
    Rob
    @ Rob,

    ich hatte ja ja im sommer 2014 die OP des 4. HW . Bekam einen komplett neuen und die zwei darunter wurden mit Knochenzement aufgefüllt.
    Danach bekam ich Letrozol, hat nichts gebracht. TM auf 880 . Deshalb dann paclitaxel plus Avastin und natürlich alle 4 Wochen Zometa. Nach 18 mal hab ich dann kapituliert. Meine Finger und Füße sind immer noch nicht gut. Jetzt aktuell bekomme ich Afinitor plus Exemestan und das scheint auch zu helfen.
    TM nach chemo Nr. 12 bei 143 nach 18 mal bei 179 . Jetzt nach 3 Monaten bei 100!

    Versteift wurde bei bei mir nichts. Konnte auch nicht lange überlegen, die hätten mich damals sofort dort behalten.

    Lg fahre erst mal weg
    Ich schreib mal mehr und mal weniger, bei mir liegts an den Kids. Unsere Jüngste (2) ist schwerbehindert mit nicht einstellbarer Epilepsie. Da gibt es oft Tage, wo ich nicht mal 2 min Zeit habe zu schreiben, leider. Denn das tut so gut sich mit euch auszutauschen.
    Bezüglich Zucker - ich hab einige Monate komplett darauf verzichtet und dennoch Metas bekommen. Nun esse ich Zucker, in Massen. Es tut aber meinem Kreislauf sehr gut!

    Ängste vor Nachuntersuchungen

    @Kaye

    Liebe Natalie!

    Du kannst davon ausgehen, dass wir alle enormen Respekt ( um nicht Schiss zu sagen ) vor den Nachuntersuchungen und überhaupt Kontrollen haben.

    Meine Nachkontrolle steht auch gerade an, ca. Mitte Januar Blutabnahme, dann Auswertung bei der Hausärztin, Ende Januar macht sich dann der Pneumologe ein ( Röntgen ) Bild.
    Je nachdem, wie alles ausfällt, muss ich dann zur Abdomen - Sonografie, CT oder Schilddrüsenkontrolle per Sono.
    Wenn eine Nachuntersuchung gut gelaufen ist, gibt es bei erst mal ein fettes UFF,
    doch je näher der nächste Termin rückt, desto schlechter kann ich schlafen und alle Ängste sind voll präsent.
    Hier im Forum kannst Du ruhig darüber schreiben und es werden immer viele Daumen gedrückt und Anteil genommen!

    Mir liebem Gruss, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    Hallo @lilok,

    lilok schrieb:


    Für mich entsteht die Frage: Wie kann man das im Alltag umsetzen? Vielleicht in Deutschland (noch) etwas einfacher als in den US. Ich esse z.Bsp. so gut wie keine Fertiggerichte, kaufe keine vorgefertigten Mischungen von irgendwas, trinke nur Kaffee oder Tee ohne Zucker, Wasser, und selten ein Glas Wein oder Bier. Aber wie ist es mit den Zwei Stück Schokolade (etwa 8 Gramm) die ich Mittags zum Kaffee genieße? Oder abends ein kleines Stück Marzipan? Oder den Teelöffel rote Grütze im Müsli, sonst keinerlei Zuckerzusatz? Täglich zwei Portionen Obst, auch das enthält Zucker. Also ich finde es wirklich schwierig, zu entscheiden, was ist zuviel, und was geht noch. wie haltet Ihr es?


    Ich finde es auch hart, insbesondere da es sich in der strengeren Diätvariante (keton) ja nicht nur um Zucker handelt, sondern man generell Kohlenhydrate einschränken bzw. ganz weglassen soll. Ganz weglassen geht - für mich zumindest - gar nicht. Denn das hieße im Endeffekt: kein Brot, keine Nudeln, kein Reis, keine Kartoffeln, kein Mais, kein Obst, nur bestimmte Gemüse (halt die ohne Kohlenhydrate - z.B. auch keine Zwiebeln, kein Spargel, keine Süsskartoffeln - da bin ich nordamerikanisch, ich mag die Dinger! :D ). Nüsse darf man essen, Eier und die meisten Milchprodukte (was mich immer wundert, denn die haben ja auch Lactose??? ich bin aber zu faul zum nachschauen) und Fleisch und Fisch. Butter, andere Fette. Blattgemüse (Spinat, Mangold und dergleichen), Salat. Manche Obstsorten (Beeren z.B., aber kein Apfel, Melone, selbst Zitrone eigentlich nicht - die haben nämlich ziemlich viel Zucker). Mein Gatte kocht meistens bei uns - und er versucht es wirklich heldenhaft, das muss ich ihm lassen. Speziell nach der letzten niederschmetternden Meldung, dass es nun doch noch mehr Hirnmetas sind, als sie dachten, und ich doch Ganzhirnbestrahlung machen muss.

    Ich wurstel mich halt durch so gut wie es geht. Zucker würde ich tatsächlich gerne ganz streichen - das ist heftig, denn ich LIEBE Schokolade. Kohlenhydrate nur noch sehr eingeschränkt. Heute z.B. zum Abendessen gab es Fisch und Broccoli. Sonst nix. Allerdings ist es fast unmöglich, das durchzuziehen, wenn man zum Essen ausgeht - geht eigentlich nur Salat (ohne Dressing). Wie sagte mal eine Dame in einem US-Forum mal so schön: "Ich kenne zu viele Frauen die nicht zu Abend gegessen haben, sonder des Nachbars Vorgarten abgegrast haben - und sind trotzdem gestorben." :D

    Und ja, so hin und wieder schummel ich - habe z.B. gestern einen "cookie" gemacht als Nachtisch. Der hatte zwar keinen Zucker (sondern Stevia), und auch Mandelmehl statt Mehl, aber ein Stück dunkle (80%) Schokolade drin... Und die hat natürlich auch Zucker. Minimal, aber hat. "Bad girl..." :P

    Bei mir ist der Auslöser wohl mehr die Angst, und das Gefühl, selbst vielleicht dich zumindest ein bisschen was tun zu können. Vor den Hirnmetas hatte ich schon angefangen, fast wieder "normal" zu essen - allerdings auch keine Fertiggerichte, und wenig Zucker. Aber Obst schon, und Kohlenhydrate auch. Hat das eine Rolle gespielt? Das werden wir wohl nie erfahren. In meinem Fall ist's allerdings vermutlich (wie man in Bayern so schön sagt) "eh' schon wurscht". Aber man hofft halt es hilft vielleicht doch ein bisserl...

    Ich denke im Endeffekt ist es so wie bei allem: es gibt jede Menge Leute die massenhaft Zucker essen, und keinen Krebs kriegen. Es gibt jede Menge Leute, die gesund leben und essen, und kriegen ihn trotzdem. Wie gesagt, ich glaube ich mach' das wohl weil ich mir so gerne selbst helfen würde, und mir letztlich die Hände gebunden sind...

    Sorry für den Roman... Quintessenz: ich würde halt versuchen, soweit möglich raffinierten Zucker zu streichen. Aber wenn es in Selbst-Kasteiung ausartet, dann bringt es ja auch nichts... Letztlich kommt eh alles wie es soll...?
    Annette
    ------------
    Así es -suspiró el coronel-. La vida es la cosa mejor que se ha inventado.

    Gabriel García Márquez - "El Coronel no tiene quien le escriba"
    Wenn es am Essen liegt hätte ich dieser verdammte Krankheit gar nicht bekommen dürfen. Ich habe mich auch davor schon ausgewogen ernährt, viel Obst und Gemüse, aber auch Kohlenhydrate (die ich abends dann oft wegließ). Hab auch immer schon regelmäßig Sport gemacht. Hatte zwar trotzdem etwas Übergewicht, aber von mollig oder gar dick weit entfernt. Ich glaubte mich auf der sicheren Seite.....In meinen ganzen Leben hatte ich noch nie eine Grippe, auch nicht während der Chemo.
    Geht man davon aus das Übergewicht, Rauchen, über 50 Jahre und die Pille die größten Faktoren für Krebs sind müssten in den Wartezimmern
    überwiegend übergewichtige Raucherinnen über 50 sitzen. Hab`ich aber noch nicht feststellen können.....Das "Publikum" ist bunt gemischt.....

    In den letzten Jahren mit der Krankheit habe ich mit der Ernährung darauf geachtet weniger Zucker zu essen, dafür mehr Obst.....seit März 2014 bin ich nun Diabetikerin Typ 2. Klasse. Also jetzt wieder weniger Obst, wegen der Fruchtsüße. Noch weniger Kohlenhydrate. Etwas mehr Sport. Ich frage mich allerdings oft was soll der Sch.... Ich habe BK im fortgeschrittenen Stadium, mit Langzeitschäden durch Diabetes werde ich wohl nicht zu rechnen haben. Ist doch egal was ich esse, ob ich mir tonnenweise Törtchen und Schokolade reinschiebe oder nicht und ob ich 60 KG wiege oder 80.
    Guten Morgen

    Auch ich bin von metastasiertem BK betroffen, also unheilbar Krank. Und ja ich gehöre zur Risikogruppe der Übergewichtigen. Ich versuche seit über 4 Jahren dem Leben möglichst viel schönes abzugewinnen und trotz den Messis in mir drin nicht zu resignieren.
    Dazu gehört für mich auch bewusst zu Geniessen, auch beim Essen.
    Ich denke von allem etwas, die üblichen Verdächtigen wie Zucker und Fett etwas im Auge zu behalten schadet sicherlich nicht. Auch habe ich begonnen mich mehr zu bewegen, das streichelt meine Psyche und gibt mir auch immer wieder Power alles was da noch auf mich zu kommt zu bestehen.
    Meine Tochter ist Ernährungsberaterin und vertritt die Meinung, besonders für uns Kranke ist es wichtig, auf keine Nährstoffe zu verzichten. Der Kraftwerk Körper sei darauf ausgelegt KH, Fette und Eiweisse zu verarbeiten und braucht diese auch um alle Funktionen aufrecht zu erhalten und keine Mangelerscheinungen zu haben. Natürlich das ganze immer in Massen und nicht im Übermass. Hat für mich jetzt den Nebeneffekt dass ich trotz vieler Medis die ja auch immer Gewichtzunahme bedeuten 10kg abgespeckt habe.

    Ich denke auch nicht dass mich die eventuellen Langzeitschäden meines Übergewichtes irgendwann einholen werden, denn mein Cholesterin etc pp ist völlig unauffällig und ich bin "gesund" .................zumindest was das betrifft................

    Darum versuche ich, einfach um mich gut zu fühlen, mich zu bewegen und ausgewogen zu ernähren.
    Grüsse Brigitta
    Moin, zusammen,

    ich husche hier mal kurz rein und sag herzlich willkommen :) und

    vielleicht ist für Euch auch dieser Artikel recht interessant: fnp.de/lokales/frankfurt/Krebs…aushungern;art675,1466807

    Und "wir anderen Krebserkrankten" haben uns zu dem Thema auch schon ausgetauscht, vielleicht ist da auch was für Euch dabei? Was sagt Ihr dazu? Bei Eurer Krebsart umsetzbar?
    krebs-infozentrum.de/index.php/Board/138-Austausch/
    Fasten macht die Chemo deutlich erträglicher

    Viele Grüße
    JF
    Moin Mädels, moin Lupus,

    Beginn einer neuen Woche und für viele von Euch die Fortsetzung/Beginn einer Therapie. Deshalb möchte ich allen eine gute Woche wünschen mit wenigen Nebenwirkungen bei aktuell anstehenden Chemos/Bestrahlungen/Erhaltungstherapien. Kommt mir gut durch diese Zeit.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Hallo @Starlight_2013,

    ich habe keine Metas, ich gehe ab und an in den Whirlpool und in die Therme, die klassische Sauna meide ich, da ich Angst habe mein Lymphödem zu verschlechtern, manchmal gehe ich in die Dampfsauna.

    Die Meinungen gehen sehr auseinander. Meine Devise ist immer ausprobieren.
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    Ich habe auch keine Metas, gehe aber in die Sauna und hatte nie Probleme mit Lymphödemen. Ich durfte nur nicht während der Chemo und der Bestrahlung
    in die Schwitzekabine

    Kann mir eigentlich nicht vorstellen das Metas wachsen wenn man schwitzt ? Sauna soll doch gut für das Immunsystem sein...... und das bekämpft ja die
    Scheißerchen.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo ihr Lieben,
    ich habe den Weg hierher auch gefunden! Danke für die Info, liebes Freundchen!
    Ich muß mich jetzt hier erst einmal einlesen und warm werden, ist ja alles wieder neu.
    Euch allen wünsche ich nur das Beste für 2016!

    Ganz liebe Grüße
    Maillot❤️❤️
    Hallo @Maillot ,

    herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum. Schau Dich in Ruhe im Forum um und teste die Funktionen (Du kannst nichts kaputt machen) ;) Da Du sicher viele bekannte Nicks schon gelesen hast, wirst Du Dich nicht ganz so fremd hier im KiZ fühlen.

    Wir freuen uns auf Dich und Dein Einbringen hier im Forum. Auf ein gutes Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Moin miteinander,

    dann will ich mich auch mal einreihen in Euren Kreis. Mein Name ist Sabine, ich bin 47 und habe drei Jungs (13,11, und knapp 7 Jahre alt).

    Den ersten TN BK hatte ich 2000 (pT 1, pN 1a 2/31, G 3). Ging alles gut, hatte ET chemo und war 2001 das erste Mal schwanger, bekam im August 2002 mein erstes Kind, das nächste purzelte dann 2004 hinterher und dann kam noch der Nachzügler im Feb 2009, der mir einen neun BK in der anderen Brust mitbrachte. Ein Riesentumor, schwach östrogenpositiv, G2. Die neoadjuvante Chemo (EC und 12 mal P weekly) hat so gut wie nicht angesprochen, die Ablatio war bei einem 12,5 cm Tumor unvermeidlich, 7 LK waren befallen. Ich bekam dann halbjährlich Zometa und Tam und dass ging dann noch mal mehr als sechs Jahre gut. Dann kam im letzten Frühjahr doch die Horrordiagnose, multiple Lebermetas, Knochenmetas mit Wirbelbrüchen, bei denen die Orthopäden mich irritiert fragten, warum ich denn überhaupt laufen könnte ?(als wäre es meine Aufgabe, diese Frage zu beantworten).

    Jetzt bekomme ich alle drei Monate Zometa und als Chemo Vinorelbine, Capecitabine und Avastin. Das Zeug wirkt. Die Leberwerte sind deutlich gesunken, der TM von 743 auf jetzt 166. "Sonografisch deutlich regredient" (mein absoluter Lieblingssatz !) Meine Knochen sind anscheinend auch deutlich geheilt, zumindest habe ich so gut wie keine Schmerzen mehr, kann wieder leidlich normal gehen, wenig Nackenverspannungen. Die seinerzeit auch angebotene Bestrahlung habe ich abgelehnt, weil sie mir die Chemooptionen eingeschränkt hätte und der Radiologe meinte, er könnte gar nicht so viel bestrahlen, wie er eigentlich bestrahlen müsste. Ich habe wohl großes Glück gehabt. weil ich mich auf mein Bauchgefühl in diesem Punkt verlassen konnte.

    Mir geht es richtig gut und wenn ich realisiere, wie krank ich wirklich bin, bin ich doch erstaunt und dankbar für alles was geht : Kinder versorgen, Haushalt (gut, da war ich noch eine Heldin, immer nur das nötigste
    ), kann wieder überall mit dem Fahrrad hinfahren und ganz normal arbeiten. Letzte Woche habe ich sogar die Küche an Stellen geputzt, die unsere Perle offensichtlich gar nicht kennt. Wenn ich denke, dass ich vor drei Monaten noch eine halbe STunde Pause bracuhte, wenn ich einen Kochtopf gespült habe und ich jetzt wieder den Kühlschrank verrücken kann, könnte ich nur noch heulen vor Freude.

    Die Chemo macht mri wenig aus. Ein bisschen taubes Gefühl in den Fingerspitzen, am Infusionstag Kopfweh und Durst wie ein Kamel nach vier Wochen Dürre, einen metallischen Geschmack im Mund. Hey. worüber rede ich ? Ich lebe und ich lebe relativ gut ! I
    Mein erstes Etappenziel bei der Diagnose 2009 war, die Einschulung des Lütten zu erleben. ich stand da, stolz wie Bolle und habe die Schultüte nach Hause getragen ! Mein nächstes Etappenziel ist dann der 50.ste Geburtstag im August 2018. Ich fange schon mal an zu sparen, denn das wird ein Riesenfest !.

    Das ist der Stand der Dinge und ich freue mich auf einen regen Austausch hier.

    Beste Grüße und Wünsche für das neue Jahr an alle,

    Sabine
    @lotti5

    Liebe Sabine,

    auch Dich möchten wir herzlich im Krebs-Infozentrum begrüßen. Hab Dank für Deinen Erstbeitrag, der ahnen lässt, wieviel Du auch schon mitgemacht hast. Umso mehr freut es mich, daß es zur Zeit wohl händelbar ist.

    Uns würde es freuen, wenn Du Dich nachhaltig im KiZ einbringen möchtest und wünschen Dir, daß Du einen hilfreichen Austausch führen kannst. Fühl Dich wohl auf dieser Plattform und unter uns.

    Auf ein harmonisches Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    @Starlight_2013
    ich war während meiner ersten Chemo (FEC) im Mai-Juni 2011 regelmäßig im Freibad und hab dort im (kalten) Schwimmerbecken meine Bahnen gezogen. Meine Onkologen meinten damals ich solle es ausprobieren und ggf. bei einem Infekt oder dgl. einstellen. Direkt im Anschluss an die Chemo war ich im Juli 2011 in der AHB und bin dort jeden Abend im Schwimmbad und Sauna gewesen. Habe alles ohne Probleme weggesteckt.

    In der aktuell laufenden Chemo war ich jetzt dreimal in der Sauna, allerdings bei mir zuhause. Und die habe ich mir relativ niedrig auf 60 Grad eingestellt. Also quasi wie ein Sanarium. Bin dann so ca. 25-30 Min drin und wärm mich langsam auf. Das ist für den Kreislauf bekömmlicher und wirkt entspannter auf die Knochen. Bisher alles ohne Probleme.

    Mir ist nichts bekannt, ob es durch Wärme eine Verschlechterung geben kann. Mein Physiotherapeut hat mir in den letzten Monaten auch schon etliche Fangopackungen verabreicht und es gibt ja auch einige BK-Mädels die sich hin und wieder, wenn es nicht so rund läuft, in die Badewanne legen. Ich denke, solange alles in Maßen geschieht und damit das Wohlbefinden verbessert wird, ist es in unserer Situation legitim sich hin und wieder auch Wellnessmaßnahmen zu gönnen.

    Gruß
    Rob
    Guten Morgen!
    Hatte gestern Antikörpertherapie und die Auswertung der TM vom Dezember bekommen :) die sind unter Herceptin und Perjeta nochmals auf 26 gesunken. Von anfänglich 2779.
    Nächste Woche habe ich CT und die Nervosität beginnt langsam in mir aufzusteigen. Ich hoffe dass alles gut geht und die Lebermetas nicht wieder gewachsen sind.
    Ich wünsche euch allen noch eine schöne nebenwirkungsfreie Restwoche .
    LG
    Natalie
    Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten. - Joseph Goldstein
    @Kaye

    Guten Morgen Natalie,

    ich kann es verstehen, daß die Nerven zu flattern anfangen. Gib doch noch mal kurz vor dem CT-Termin Bescheid, damit wir die Daumen für das bestmögliche Ergebnis drücken können.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Liebe Natalie,

    ich hoffe mit dir und vor allem dass die so wahnsinnig gesunkenen TM ein gutes Zeichen sind. Möge es zum Stillstand oder gar zur Verkleinerung gekommen sein! Und möge die Therapie noch ganz lange so gut wirken.
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Guten Morgen an alle Mädels hier

    Heute ist schon wieder Lieblingstag und Nummer 4 ruft. Ich wünsche allen die heute auch ran dürfen alles Gute, keine NW und soll das Vieh eines auf die Mütze kriegen, das es nicht so schnell vergisst wer hier Chef ist :thumbup:
    Grüsse Brigitta
    @Kaye,

    das ist ganz sicher ein gutes Zeichen! Wenn Deine Tumormarker mal so hoch waren, dann zeigen sie scheint's an (meine waren immer und sind auch nach wie vor im Normalbereich, scheinen demnach bei mir nicht aussagekräftig zu sein). Und wenn sie jetzt so niedrig sind, dann kann das nur "good news" bedeuten. Ich drücke trotzdem die Daumen - schaden kann's nicht! :thumbup:
    Annette
    ------------
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    Gabriel García Márquez - "El Coronel no tiene quien le escriba"
    @AMinCAD

    wann beginnt deine Behandlung?
    Es vergeht eigentlich kein Tag an dem ich nicht an dich denke.
    Ich finde du bist eine unwahrscheinlich tapfere und starke Frau und ich bin überzeugt davon, dass du noch viele Geburtstage mit deiner Kleinen feiern kannst. :thumbsup:

    Dieser sch.. Krebs hat auch seinen Vorteil: Ich hätte euch alle nie kennengelernt wenn ich ihn nicht bekommen hätte, ihr alle seid eine Bereicherung in meinem Leben :)

    LG
    Natalie
    Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten. - Joseph Goldstein
    Sorry, zu bald gedrückt!

    @Lupus67: Danke für Deine Antwort, Sauna haben wir eh auch bei uns zu Hause. Und ich bin eine von den Badewannen-Mädels ;). Aber ich hatte eben im I-Net gelesen, dass speziell Therme und Whirlpool nicht so gut sei wegen Metas-Wachstum, und jetzt schieb ich Panik. Ich liiiiieeebe Therme - wenn das jetzt auch nicht mehr gehen sollte, wär das ech Mist. Bin bewegungsmässig eh schon stark eingeschränkt.

    Herzlich
    nicky
    @Starlight_2013, wir haben zu Hause auch eine eigene Sauna. Von der Firma Klafs mit zwei Öfen. Einen für Heißsauna und Aufgüsse und einen Verdampfer für Sanarium.
    Ist herrlich zum entspannen

    mein Mann und ich nutzen die mindestens 3x die Woche. Es war eine Qual für mich während der Chemo und Bestrahlung nicht nutzen zu dürfen. ;(
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Zuerst einmal ein HALLO an alle, die in diesem speziellen Thread schreiben:

    Ich bin Minzie, und bin durch Annette aus Canada an diese Adresse gekommen.
    Einige kenne ich ja vom KK, wo ich allerdings seit ca. 1 Jahr nicht mehr
    geschrieben habe. Ich bin aus Österreich ( Salzburg ) und habe ebenfalls fortgeschrittenen BK. Der Hauptgrund, warum ich im KK im Okt 14 zu schreiben ( habe so ab und an nur mal im KK gelesen ) war die Angst einer Mutter, die die Diagnose Metastasen bekam. Da ich ab und an im KK gelesen habe meldete ich mich an, um dieser jungen Mutter, so hoffe ich zumindest, etwas Angst nehmen wollte. Und zwar ging es um die Frage, die wir Fortgeschrittenen uns sehr, sehr oft stellen: Wie lange....kann/werde ich mit dieser Diagnose leben.

    Als ich im Sommer 2002 sie BK Diagnose bekam, war ich gerade 47 Jahre. Damals wurde meine rechte Brust entfernt, und - obwohl schon Lymphknoten befallen waren - mit guter Aussicht auf komplette Heilung, ging es wieder mit voller Geschwindigkeit ins Berufsleben zurück. Im Jahr 2005 dann Knochenmetastasen, die inzwischen so sehr verteilt sind, praktisch fast die ganzen Wirbel, Hüfte/Becken,Rippen, Arme, Steiß usw... dann vor ca. einem halben Jahr, Lungenmetas. Dazwischen ( ich glaube es war 2007 ) einen schlimmen Schlaganfall mit 2xligen Gehirneingriff. ( Über die Leiste )
    Leider muss ich sagen, dass mir die Folgen des Schlaganfalls viel, viel mehr zu schaffen machen, als die Metas.
    Ja, das ist so im Groben meine " Krebslaufbahn "
    Persönliches über mich werde ich die Benutzerinfo schreiben und auch würde ich gerne ein hübsches Foto reinstellen.....allerdings habe ich mich damit noch nicht vertraut gemacht wie hier alles funktioniert.
    Liebste Grüße an alle, speziell die ich schon kenne...Annette, Maillot, Freundchen ......bis auf bald !
    Hallo @Minzie ,

    auch Dich möchten wir sehr herzlich im Krebs-Infozentrum begrüßen und hab Dank für Dein Erstposting. Die Funktionen hier sind einfach, so kannst Du auch hier Themen abonnieren und auch die Avatareinstellung ist recht simpel: Oben links auf Einstellungen klicken, dann öffnet sich eine Maske und dort findest Du auch den Hinweis Avatar. Versuch es einfach, Du kannst nicht viel falsch machen. Ansonsten kannst Du auch hier einiges nachlesen: krebs-infozentrum.de/index.php/Board/147-Wie-geht-das

    Wir wünschen Dir einen hilfreichen und auch tröstlichen Austausch hier im KiZ.

    Auf ein harmonisches Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
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    ©Detlev Fleischhammel
    Hallo zusammen, und besonders @Minzie und @Maillot,

    habe gerade meine erste Dosis M* genommen (weil ich nie Opioide genommen habe, nur 2.5 mg). Mein nicht mit Gold aufzuwiegender Hausarzt hat es mir verschrieben als Schmerzmittel wegen der Knochenmetas (ha! :P ).

    @Minzie: Vielen lieben Dank für das Angebot <3 , aber bloß nicht! Das würde Dich in Teufels Küche bringen, und mich auch. Und es geht ja auch anders! :thumbup:

    Jetzt muss es nur noch wirken. Erstmal mit Bestrahlung - drückt mir die Daumen dass es nicht total mein Hirn frittiert - das brauche ich noch, ganz dringend!

    M* zwar im Moment eine extrem niedrige Dosierung (5 mg am Tag, weil ich doch Opioid-Neuling bin - ich nehm' ja nicht mal Aspirin), aber Dienstag kann ich auf 10 mg gehen. Und da ich davon ausgehe, dass die Bestrahlung keine langfristige Lösung ist, kann ich jetzt in Ruhe hochdosieren, und dann haut hoffentlich die Chemo richtig rein, wenn ich wieder welche brauche.

    Dann muss ich nur den Onc davon überzeugen, mir nicht (was vorgeschrieben wäre) bei Progress T-DM1 zu geben, sondern Eribulin oder Xeloda. Oder potenziell Capecitabine und Neratinib (oder Lapatinib).

    Ich halte Euch auf dem Laufenden... :) One day at a time...
    Annette
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    Gabriel García Márquez - "El Coronel no tiene quien le escriba"
    @AMinCAD

    Liebe Annette,

    ich vermute, das M* in Deinen Postings ist die Abkürzung für das Schmerzmittel Methadon. Wie schon mehrfach hier im Forum erklärt, ist es ausdrücklich erwünscht, im KiZ die Dinge beim Namen zu nennen, da dies für uns zur normalen Kommunikation gehört. Gerade wenn sich User registrieren, die noch am Anfang ihrer "Krebskarriere" stehen, wäre das mehr als hilfreich.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Hallo Anhe,
    ich wußte auch nicht, daß man hier Ross und Reiter ( Methadon ) nennen darf. Deswegen habe ich mich jetzt auch erst mal zurück gehalten und nur geschaut..... den Maulkorb muß ich erst noch abschütteln. Das macht natürlich alles etwas einfacher zu beschreiben. Schön zu sehen, daß man auch entspannt mit bestimmten Themen umgehen kann.
    ein schönes Wochenende euch allen!
    Maillot❤️❤️
    Oops, sorry.
    Das ist bei mir schon vollautomatisch...
    M E T H A D O N.
    Whew, ok. Got it... :)

    Kurzer Update dazu: 2.5 mg 2 mal täglich. Niedrige Dosis, aber bisher keinerlei Nebenwirkungen... Alles ok...
    Jetzt muss es nur noch höher dosiert werden (ab Dienstag 2x5 mg) und dann helfen...
    Annette
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    Gabriel García Márquez - "El Coronel no tiene quien le escriba"
    Guten Morgen ihr Lieben!

    Während der gesamten Chemo war ich nicht einmal krank und jetzt hat mich so ein dämlicher Virus erwischt :cursing:
    Husten, Schnupfen, Fieber und irgendwie kommt mir das alles viel schwerer vor als früher. Vor allem der Husten schmerzt. Bin ich jetzt ein Weichei geworden?

    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag

    LG
    Natalie
    Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten. - Joseph Goldstein

    Kaye schrieb:

    Bin ich jetzt ein Weichei geworden?


    Moin Natalie,

    nein, Du bist kein Weichei geworden, sondern durch die verdammten Therapien hat der Körper einfach mehr "zu arbeiten" als früher. Schau einfach, daß Du Dich bissl schonst und bissl mehr trinkst. Ich wünsche Dir rasche Besserung! :ka

    AMinCAD schrieb:

    Das ist bei mir schon vollautomatisch...


    :D :D :D

    Kommt mir alle gut in und durch den Sonntag mit wenig Grund zur Klage (und allen, die gerade in Therapie stecken, wünsche ich, daß sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten).

    Sonntagsgrüße
    Anhe
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    ©Detlev Fleischhammel

    Minzie schrieb:

    ... dann vor ca. einem halben Jahr, Lungenmetas. Dazwischen ( ich glaube es war 2007 ) einen schlimmen Schlaganfall mit 2xligen Gehirneingriff. ( Über die Leiste )


    Hallo @Minzie,

    (sorry, dass ich hier als Nichterkrankte in euren Thread reinplatze, falls mein Beitrag nicht hier rein passt, bitte Aufforderung an die Moderatoren zu verschieben).

    Ich habe jetzt erst gelesen, dass du -ebenso wie meine Mama- im Laufe einer metastasierten Krebserkrankung leider noch einen Schlaganfall erlitten hast. Sehr interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass man bei dir eine Lyse-Therapie durchgeführt hat, …ich nehme an, das meinst du mit der Angabe „Gehirneingriff über die Leiste“.

    Bei meiner Mama haben sich die Ärzte in einem KH in Teneriffa geweigert, eine Lyse-Therapie durchzuführen wegen der fortgeschrittenen Krebserkrankung, ….Begründung: es bestünde die Gefahr, dass die Lebermetastasen (BSDK) einbluten. Der Arzt lies da auch nicht mit sich reden, laut Leitlinie gelte eine solche Behandlung in diesem Falle als ärztlicher Kunstfehler, …sprich: der Arzt macht sich strafbar. Die Folge war dann, dass der Thrombus zwei Tage später platzte, das Blut ungehindert ins Gehirn lief und meine Mama 14 Tage später starb.

    Obwohl das alles schon knapp 2 Jahre her ist, beschäftigt mich die Frage „was wäre wenn…..?“ ….“hätte ich doch besser mit Nachdruck auf die Lyse-Therapie bestehen sollen..?“ (sie hatte ja nichts mehr zu verlieren!), immer noch sehr….habe auch in Deutschland schon mit einigen Ärzten darüber gesprochen und alle bestätigten mir, dass die Ärzte in Teneriffa richtig handelten….umso mehr erstaunt mich jetzt, dass deine Ärzte da wohl den Mut hatten, nicht leitlinienkonform zu handeln….und dir damit auch helfen konnten.

    Liebe Grüße
    Christel

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Hallo zusammen,

    ein letzter Post mit "ungegrilltem" Gehirn. Oh Mann: vor der Chemo hatte ich weit weniger Bammel, als vor dem Schei$$...

    Mehr vor den langfristigen NW - kurzfirstig wird's schon ok sein... ich bin da eigentlich eher tough und will unbedingt mit meiner Tochter nächstes Wochenende für ein langes WE zum Schifahren nach Blue Mountain (wofür wir auch gleich heute den ersten Schneesturm diesen Winters bekommen haben... :-))

    Sophia freut sich sicher, wenn ich mit ihr den Kids-Hügel fahre! Und jemand muss ja auch den Hund hüten (der kommt nämlich auch mit)... Und weil wir unsere Nanny und ihren Mann auch mitnehmen, kann ich Mark-Joseph Schistunden geben... Er kommt, genau wie unsere Nanny, aus den Philippinen und steht das erste Mal im Leben auf Schi. Das wird lustig! Mae hat's letztes Jahr auch probiert, kann aber dieses Jahr nicht, weil schwanger... Wird ein Bub, übrigens! ich freu mich wie ein Schnitzel, und für Sophia ist das einfach toll... Fast wie ein Geschwister, das sie ja leider nie haben wird...

    Ich melde mich wieder (wenn ich "danach" noch tippen kann)...
    Annette
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    Así es -suspiró el coronel-. La vida es la cosa mejor que se ha inventado.

    Gabriel García Márquez - "El Coronel no tiene quien le escriba"
    Hallo an alle,

    @AMinCAD /Annette für heute sind meine Daumen ganz fest gedrückt !!!!!

    @Kaye /Nathalie...du hast ja auch glaube ich heute ein CT, wenns dir nicht gut geht, vielleicht solltest du es absagen ( So habe ich es gemacht, wenn es mir nicht gut ging.)

    @Maillot, ich hoffe alles ist soweit in Ordnung ( soweit man das bei unserer Krankheit noch fragen soll ...aber du weißt ja, wie ich es meine ♡♡♡

    @Christel, zuerst mal will ich dir sagen, wie leid es mir tut, dass du deine Eltern auf so tragische Weise verloren hast.

    Zu deiner Frage: Meine 2 Gehirneingriffe sind Stent gewesen, die mir durch die Leiste in die Vertebralarterie geschoben wurden und zwar sind beide zugewesen und haben ( wahrscheinlich ) den Schlaganfall ausgelöst. Es war Wochenende und man ließ mich 27 Stunden !!!!!unbehandelt liegen, weil man ja von den Knochenmetas wusste und zu der Annahme kam, ich hätte jetzt Hirnmetastasen.Wochenende wurde nichts getan ( unter dem Motto, es wäre eh nicht akut)und ich war so weg und konnte weder laufen,sprechen oder sonstwas )Wenn ich aber bei Bewusstsein war,wusste ich, dass es ein Schlaganfall war, weil es wie eine Explosion im Gehirn war und ich konnte den rechten Arm nicht mehr heben. Als sie endlich realisierten ( nach einem Mrt, gemacht nach 27 Stunden) kam ich auf die Intensiv und ich wurde an viele Geräte angeschlossen, ob da eine Lyse dabei war, ehrlich ich weiß es nicht. Aber eine Ärztin hat mir mal gesagt, wenn der Schlaganfall schon vorbei ist, so wie bei mir damals, würde es keinen Sinn mehr machen. Für mich war es fast unerträglich wie ich damals behandelt wurde. Was noch rundherum an Pfusch passiert ist, kann ich nicht wiedergeben, nur meine Freunde wissen das, entweder weil sie grad das Krankenhaus aufsuchten und so alles mitbekommen haben oder von meiner Erzählung, was da alles schiefgelaufen ist, 100% glauben und wissen, ich würde sowas nicht einfach erzählen.Fremden erzähle ich darüber nicht so genau, nur das ich einen Schlaganfall hatte. Seit dem habe ich ja oft starke Migräne mit manchmal Epilepsieartigen Anfällen. Ich kann mir das aber vorstellen wegen der Leber, die ist ja so stark durchblutet und die Lyse ja doch das Blut sehr verdünnt. Ausserdem hatte ich damals " nur " Knochenmetastasen. Leider haben mir die Ärzte damals nicht geholfen, sie hätten den Schlaganfall eben mit einer Lyse verhindern können, wenn sie richtig reagiert hätten..denn ich war ja vor dem Schlaganfall bei meiner Ärztin weil ich so ungewöhnlich starke Kopfschmerzen hatte, Erbrechen musste und eben der rechte Arm so arg weg tat ( ganz oben bei der Schulter )ich konnte es kaum aushalten, als ich das alles schilderte, sagte die Ärtzin ich habe Magen/Darminfekt. Ich habe aber da schon gesagt nein...ich glaube das nicht, wg der Armschmerzen, da sagte sie: Sie haben sich sicher verlegt beim Schlafen.....Egal, es war so schlimm, ich habe für mich eine Komödie a la Ephraim Kishon geschrieben, damit ich dieses Trauma verarbeiten kann. Wie ich sehe, ist die Schilderung von der schlimmsten Zeit in meinen Leben sehr lang geworden.....ich hoffe, du kannst daraus noch eine Antwort auf das, was dich beschäftigt, finden und wünsche dir von Herzen alles Gute......Minzie