Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung

    Möchte mich auch mal mit guten Nachrichten melden.

    ​Ich hatte in den letzten Tagen:
    - Herzecho : ohne Befund, mein Herz ist gesund und kräftig und nimmt bislang keinen Schaden von den Chemos
    - MRT Wirbelsäule : die Knochenmetastasen verkalken/verknöchern weiter, die Knochen sind stabil, keine neuen Metastasen.
    - MRT Abdomen : alle Organe ohne Befund.
    Die Blutwerte sind so gut wie lange nicht mehr.

    Jippie, ein großer Freudensprung.

    Also weiter wie bisher, alle 4 Wochen Caelyx und XGeva.
    Nächste Kontrolle frühestens (sofern die Blutwerte stabil bleiben) in einem halben Jahr.

    Glückliche Grüße

    Tinka
    Hallo an alle,
    ich hab mich jetzt auch länger nicht gemeldet, bei mir ist auch einiges passiert.
    Kurz vorm Urlaub wurde bei mir eine suspekte Stelle an den Eierstöcken entdeckt- also MRT, Gespräch mit potentiellem Operateur... volles Programm. Bin dann erstmal in den Urlaub gefahren...der war traumhaft.
    Ich habe mich dann entschlossen, beide Eierstöcke entfernen zu lassen. War emotional ehrlich gesagt nicht ganz einfach, gibt ja aber doch mehr Sicherheit.
    Die OP war jetzt vor 2 Wochen und es sind zwar keine soliden Metas, aber metastatische Zellen gefunden worden . Immerhin mit sehr guter Histologie, extrem hormonsensitiv und KI bei 5%. Da kein Mensch weiss, wie lange die bei mir inzwischen rumdümpeln, wird die Therapie nicht umgestellt.
    Also zusammengefasst: Hab einen ziemlichen Schreck bekommen, sonst bleibt alles wie gehabt.

    Mir persönlich geht es gut. Aber bei meinem Mann geht es nach dem Schlaganfall nicht wirklich vorwärts. Die
    Sehstörungen sind deutlich besser, er kann auch wieder lesen, aber er hat jetzt sehr oft Schmerzen überall. Aus meiner Sicht somatisiert er wie verrückt, aber er ist jegleichen Psychotherapien gegenüber nicht aufgeschlossen. Auch nehmen seine sozialen Kontakte stark ab- aus seiner Sicht hat er ja mich. Und mir ist es einfach zuviel... ist echt nicht leicht.

    Liebe Grüsse in die Runde,
    Andrea
    Somatisieren, eine echte Wortentdeckung für mich, liebe @Andrea1968...

    Ansonsten ist es wohl schwer, dir da einen guten Rat zu geben. Nachdem sich viele Sorgen bei euch in der Familie über lange Zeit wahrscheinlich auf dich konzentriert haben, ist das nun ein - vielleicht ganz unbewusster - Weg, sich selbst wieder mehr "ins Spiel" zu bringen?! Versuche, geduldig zu sein, ohne dich da komplett aufzuopfern. Euch ist als Paar ne Menge zugestoßen in den letzten Jahren. Da darf man sich auch mal die Wunden lecken. Wenn das nicht in Wehleid abgleitet, dann hat das bestimmt auch eine gute Funktion. Männer tun sich oft schwer, in solchen Situationen einen heilenden Umgang mit sich selbst und den gefühlten Nöten zu suchen und zu finden. Da sind wir Frauen ihnen oft überlegen. Das heißt aber auf keinen Fall, dass sich das alles jetzt auf deinen Schultern stapeln darf. DU bist nicht diejenige, die seine Last nun tragen sollte. Sei ihm eine gute Partnerin, aber nicht die Therapeutin, nicht die Krankenschwester, nicht die spirituelle Stütze. Hilfe sollte da eher externer Art sein. Versucht, darüber gut ins Gespräch zu kommen. Du hast das Recht auf dein eigenes Erleben, auch wenn es deinem Mann gesundheitlich gerade auch nicht gut geht.

    Und ansonsten freue ich mich sehr darüber, dass die Eierstock"aufregung" zu einem glimpflichen Ende gekommen ist. Aber das weißt du ja schon ;) Die aktuelle Behandlung soll dich noch sehr lange so stabil halten, das wünsche ich dir von Herzen!
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    @enib, @Kavallo, @elke, @Andrea1968

    ​vielen lieben Dank für's mitfreuen. Es ist insbesondere auch für meine Kinder wichtig zu wissen, dass ich ihnen noch erhalten bleibe. Der Schock über den schnellen Tod meines Mannes/ihres Vaters sitzt doch sehr tief. Meine Tochter wollte mich gar nicht mehr loslassen und hat mich superfest gedrückt. Ich hoffe, dass sie jetzt etwas weniger Angst um mich hat und sich voll und ganz auf Ihr Abitur konzentrieren kann.

    Liebe @Andrea1968 , ich kenne dieses Überforderungsgefühl nur zu gut. Da ist es total wichtig, dass Du Dir Zeit für Dich nimmst. Da muss Dein Mann halt zurückstehen. Er hat ja auch nichts davon, wenn Du zusammenklappst, vielleicht kannst Du ihm das mal verdeutlichen.
    Du hast momentan zusätzlich zur normalen Therapie noch die Operation (körperlich und seelisch) zu verkraften und zu verarbeiten. Schön aber, dass es keine weiteren Therapien nach sich zieht.
    Vielleicht kannst Du nochmal eine Reha beantragen? Dann kannst Du Abstand gewinnen und wenn Dein Mann nicht alleine zurecht kommt, dann über die Krankenkasse /Pflegekasse einen Pflegedienst für die Zeit beantragen. Dann merkt er vielleicht auch, was er an Dir hat. Oder er macht auch eine Reha. Täte ihm bestimmt auch gut.

    Liebe @enib, ich wünsche Dir einen super tollen Urlaub.

    Liebe Grüße

    Tinka
    Liebe @Tinka66!

    Ich freue mich auch sehr mit Dir über die aktuellen Untersuchungsergebnisse!
    Und ich habe mich auch ungemein gefreut, Dich anlässlich des Berlin - Treffens kennenlernen zu dürfen.
    Ein Kaffee - Treffen werden wir in Berlin auch realisieren können, darauf freue ich mich schon!

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Liebe @kradabeg14, Renate,

    ​gerne würde ich Dich auf einen Kaffee oder zu einem leckeren Essen wieder treffen.
    Wenn es Dir dann wieder besser geht mit Deiner Kauleiste können wir gerne einen Termin ausmachen.
    Vielleicht haben ja auch andere Berliner(innen) Lust auf ein Treffen?

    Liebe @Tipi,
    ich gebe mein Bestes, damit das so bleibt.

    Danke allen fürs mitfreuen.

    Liebe Grüße

    Tinka
    @Tinka66
    Wie ich dir ja schon privat geschrieben habe freue ich mich sehr über dein Ergebnis und ich kann es nicht oft genug sagen wie sehr ich dein positiven Mut bewundere.
    Ich hoffe all das lerne ich noch ganz schnell.
    Gerne würde ich mich als Berliner anschließen.
    Sagt bescheid.
    Lg Birgit
    @Tipi
    Hoffe es geht weiterhin gut auf deiner Reha. Ich hab 2 Woche verlängert.
    Lg
    Hallo @Gartenengel11, Hallo alle,

    meine Reha endet nach drei Wochen. Mehr kann ich familiär nicht wuppen. Hätte ich aber auch nicht gewollt. Dienstag ist Heimreise. Heute war schon mein Abschlussgespräch. Ich werde arbeitsunfähig entlassen. Wenn die Bürokratiemühlen vor sich hin gemahlt haben, werde ich dann wohl irgendwann die Unterlagen zum Antrag der vollen Erwerbsminderungsrente bekommen. Wir haben das so besprochen, dass ich ja was dazuverdienen kann und wenn es mehr werden sollte, wird es auf die Rente angerechnet. Da müsste man mal durchkalkulieren, was dann schlau ist. So der Plan. Freue mich riesig auf zu Hause.

    LG Tipi
    Das Leben ist schön!
    Hey Tinka, super dein Ergebnis. Schön, dass eure Reha gut war. Tipi.

    Am Montag hatte ich Gespräch. CT sagt Verkleinerung der einen Lebermetastasen von 2 auf 1,4 cm.
    MRT sagt, Stillstand. :?: :?:
    TM sind von 1500 auf ;1200 gefallen. Leberwerte sind auch besser. Was macht man jetzt mit so einem Ergebnis? Ich weiß es nicht.
    Chemo soll noch 2mal laufen, dann wieder MRT.

    Freue mich über eure guten Ergenisse, auch das von @Lupus67. Ja, melde dich dann !
    Guten Morgen,
    @Tipi - so sehe ich es auch, man kann sich ja etwas hinzuverdienen - ich habe es ja mit arbeiten versucht, habe drei Monate durchgehalten bei 30 Stunden die Woche und 1,5 Stunden Fahrtzeit. Es ging dann aber doch nicht, was nützt es einem wenn man auf der Arbeit funktioniert und nachmittags zu nichts mehr fähig ist - aber ich musste es ausprobieren. Es geht doch auch bei uns um Lebensqualität, ich denke das hat auf alle Fälle Vorang. Wir warten jetzt ab was die KK macht, ich werde dann spätestens im Januar den Rentenantrag stellen, bin ja auch seit der Reha im Januar als erwerbsunfähig eingestuft.
    @Freundchen70 ich würde es als positives Ergebnis werten, CT ist gut, Blut ist besser, ich denke mehr geht doch im Moment nicht oder? Wieviel Chemo´s hast du jetzt gehabt? Wie geht es dir denn sonst?
    @enib ich wünsche dir einen schönen Urlaub - wir fahren am 30.09. noch ein paar Tage an die Mosel :thumbsup:
    LG an alle
    Anke
    Liebe @Freundchen70,

    ​ich würde die Ergebnisse auch positiv betrachten, insbesondere, da Du ja jetzt noch eine zusätzliche Baustelle hast. Bei mir hat es auch eine Weile gedauert, bis die Metastasen ganz weg waren und eine Verringerung der TM und gute Leberwerte sind doch viel Wert. Bei mir waren die Metastasen in der Leber im CT gar nicht zu sehen, von daher würde ich jetzt auf die verschiedenen Ergebnisse von CT und MRT nicht so viel geben.

    Ganz liebe Grüße

    Tinka
    Liebe @Freundchen70,

    auf jeden Fall positiv:
    1 von 2 Bildern ist besser, Tumormarker sind besser, Leberwerte sind besser! Und 2x läuft die Chemo noch, da wird es nochmal besser.Alles Liebe für Dich!

    Liebe @Tinka66, Danke für Deine lieben Gedanken. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du dieses Überforderungsgefühl kennst. Ich sehe zu, dass ich Inseln für mich finde, kann zB beruflich öfter übernachten und mache das auch. Eine Reha will ich nicht, weil dann meine Tochter mit meinem Mann allein ist und den Horror davor hat. Es ist einfach keine gute Energie im Haus und er ist oft gereizt. Immerhin sind wir im Sommer 2 Wochen allein weg gefahren und werden das nächstes Jahr wieder tun. Dann ist sie auch raus aus der Negativenergie.

    Euch allen ein schönes Wochenende,
    LG, Andrea
    Ich danke euch für die netten Rückmeldungen.
    @Tinka66 wie wird denn bei dir kontrolliert, wenn im CT nichts zu sehen ist? Hast du auch solche Probleme mit der Mundschleimhaut unter Caelyx?
    @Kavallo bis jetzt hatte ich 3 und bin eigentlich schon ziemlich fertig. Meine Handflächen Bröseln so vor sich hin und die Füße sind auch eine Katastrophe. Viel Spaß euch an der Mosel. Erholt euch gut! :thumbup:

    Im im Moment bin ich ziemlich gefrustet und hab so gar keine Lust mehr auf Chemo ;(
    Nächste Woche geht's für uns auch erst mal nach Italien. Ich hoffe sehr auf tolles Wetter. Das ist im Augenblick das einzige,was mich einigermaßen aufrecht erhält.

    Wie gehts denn @Lupus67, @elaine70 , @AMinCAD ?
    Liebe @Freundchen70,

    ​bei mir wurde nur am Anfang, als die Leberwerte und TM während der AHT stiegen (hatte ja erst keine Chemo) ein CT gemacht und als dort nichts zu sehen war, hat meine Onkologin ein MRT veranlasst. Da war dann das ganze Ausmaß zu sehen. Seitdem werden nur noch MRTs mit Kontratsmittel zur Kontrolle gemacht. Wenn bei Dir aber evtl. das CT aussagekräftiger ist, warum soll dann nur ein MRT gemacht werden?

    Es tut mir so leid, dass Du solche Probleme mit der Mundschleimhaut und der Haut an Händen und Füssen unter Caelyx hast. Ich habe nur ab und zu mal eine wunde Stelle an der Zunge, die aber schnell abheilt. Ansonsten habe ich zwar seeeeehhhhhhhr trockene Haut an den Händen und Füßen, die ich aber durch regelmäßiges cremen im Griff habe.

    Frag doch mal Deinen Onkologen und/oder einen Hautarzt nach einer speziellen Creme (auch für den Mund). Oder kontaktiere den Hersteller. Es ist doch eine sehr häufige Nebenwirkung, die Du da hast. Oder doch noch mal über eine Dosisreduzierung nachdenken (hatte ich ja schon mal vorgeschlagen).

    Ansonsten wünsche ich Dir einen wunderschönen Urlaub in Italien und dass Du mal alles hinter Dir lassen kannst und Dir die Nebenwirkungen nicht den Spaß verderben. Lass die Sonne auch in Dein Herz.

    Liebe Grüße

    Tinka
    Liebe Brustkrebs-Mädels,
    ich hatte nach 10 Zyklen Paclitaxel Weekly letzten Freitag die Brustultraschall-Untersuchung und gestern das CT vom Hals, Thorax und Abdomen, anschließend das Knochenszintigramm.
    Heute hat mir die Ärztin die Ergebnisse mitgeteilt:
    "Die Chemo hat gewirkt. Keine neuen Metastasen dazugekommen, alle bestehenden Metas deutlich zurück gegangen."
    Ich freu mich so, nach 2 erfolglosen Therapien - Ibrance mit Faslodex und Xeloda - endlich eine Chemo, die anschlägt.
    Nun erhalte ich weitere 10 Zyklen Paclitaxel Weekly, vielleicht habe ich Glück und alle Metastasen verschwinden. Dann könnte ich mal eine Therapiepause einlegen, nötig hätte ich diese.
    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.
    Ganz liebe Grüße Elke☺
    Hallo @elke ,

    das sind doch ganz wunderbare Nachrichten. Also Hoffnung schöpfen, die Therapie durchziehen und dann tief durchatmen. Ich freue mich mit Dir über das bisherige Ergebnis.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Liebe @elke,

    auch ich freue mich sehr, dass die Chemo so gut angeschlagen hat. Weiter so!

    Ich drücke dir die Daumen, dass die Metas verschwinden und du die Therapiepause bekommst!
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Ihr Lieben, ich habe mich länger nicht gemeldet.

    In meinem Umfeld ist etwas Schreckliches passiert. Meine liebe Freundin, die seit 10 Jahren mit 6 verschiedenen Chemos und drei schweren OPs gegen den Eierstockkrebs kämpft, hat versucht sich das Leben zu nehmen. Sie war wegen schwerer Depressionen stationär in Behandlung. Man hat sie zur Sicherheit zum Kopf-CT geschickt. Dabei sind Hirnmetastasen festgestellt worden. Sie ist dann zur Bestrahlung der Hirnmetas aus der Psychiatrie in die Uniklinik überwiesen worden. Dort ist sie aus dem Fenster gesprungen. Mir fehlen die Worte und ich weiß nicht, was ich ihr wünschen soll.
    Sie ist mir seit Beginn meiner Erkrankung eine große Stütze gewesen und war immer mein Vorbild.
    Behandelt werden jetzt erstmal die vielen Knochenbrüche. Sie wird im Koma gehalten und nach und nach operiert, so wie es ihr Zustand zulässt.
    Dann soll sie zunächst psychiatrisch behandelt werden. Die Hirnmetastasen werden jetzt erstmal nicht behandelt. Alles andere hat Vorrang.
    Ich habe vor 14 Tagen noch mit ihr telefoniert und hatte da schon ein ganz ungutes Gefühl. Ich dachte, sie nimmt jetzt Abschied von mir. Allerdings dachte ich, sie würde spüren, dass mit den Hirnmetas ihr Weg zu Ende geht. Mit einem Suizid habe ich im entferntesten nicht gerechnet. Sie war zu Beginn ihrer Erkrankung schon mal stationär in psychiatrischer Behandlung, damals hat sie sich davon gut erholt.

    Liebe Grüße,
    eine erschütterte enib
    Hallo @enib ,

    ich kann mir vorstellen wie schlimm das für dich ist. Mir ist während meiner Studentenzeit was ähnliches passiert, mein WG-Mitbewohner hat damals versucht sich umzubringen. Es gibt Beratungsstellen für Angehörige von Suizidgefährdeten, die beraten auch Freunde. Ich war damals in der ARCHE in München und es hat mir sehr geholfen. Vielleicht gbit es sowas auch in deiner Nähe?

    Sei gedrückt!

    LG Sonntagskind1973
    Liebe Fori-Mädels,

    ich habe nun am 08.12.2017 ein humangenetisches Beratungsgespräch. Das gute daran ist, dass ich nicht nach Ulm fahren muss, die Professorin kommt in die Klinik, in der ich behandelt werde. Sie kann dann im Vorfeld schon sagen, ob aufgrund meiner Familiengeschichte ein begründeter Verdacht auf eine Genmutation besteht. Die KK muss dann alle Kosten übernehmen. Die Blutentnahme hierfür kann voraussichtlich erst Anfang Januar 2018 erfolgen, da die letzte Chemo mindestens 14 Tage vorbei sein muss, sonst besteht die Gefahr, dass das Ergebnis verfälscht wird.

    Bin ja mal gespannt, was da rauskommt.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche.
    Liebe Grüße Elke☺
    Hallo ihr Lieben,
    da bin ich wieder. Urlaub war toll und sehr entspannend. Wetter war auch super. Also insgesamt ein Erfolg :thumbup:
    Hier ist ja wenig los.
    Danke euch für die Tipps @Tinka66

    @enib das tut mir leid mit deiner Freundin. 10 Jahre Therapie sind verdammt lange und dann die Diagnose hirnmetastasen, da kann ich so eine Reaktion fast verstehen. Ich glaube, man will irgendwann einfach seine Ruhe. Dass du als Freundin fassungslos bist, kann ich auch verstehen. Ich :ka

    @elke die nächsten 10 schaffst du auch ganz locker!! Toll dein Ergebnis.

    Ich war auch wieder zur Chemo. Bis jetzt alles gut. Nach einer Woche stellen sich die NW ein.

    Wie geht's euch sonst so??
    Liebe alle,

    ich lese schon immer auch hier mit, habe Daumen gedrückt, mitgehofft und mitgefiebert. Und jetzt reih ich mich mal offiziell hier ein.

    Kurz zu mir: Ich bin im September 2015 an Brustkrebs erkrankt - hormonpositiv. Mastektomie ohne Aufbau, dosisdichte Chemo, Bestrahlung, Antikörpertherapie mit Herceptin, AHT mit Tamoxifen. Alles lief gut, alle Nachsorgen ohne Befund. Die letzte noch im Juni. Dann der Schlag Ende Juli, als ich mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Wirbelsäule und Bandscheiben top, dafür doppelter Beckenbruch dank zahlreicher Knochenmetastasen im Becken und Kreuzbein.

    Tja, ich bin der medizinisch nicht existente Fall, da dies aufgrund der Medikation nicht hätte vorkommen dürfen. Nun ist es so und leider war das Becken schon ziemlich lädiert - Knochenschmerzen hatte ich nie - so dass in einer aufwändigen OP nur die linke Seite mit Titanstab und Schrauben stabilisiert werden konnte. Ich bin Anfang August operiert worden und lerne nun wieder laufen. Derzeit an Krücken. In der Klinik bin ich dann als erster Schritt bestrahlt worden (15 Mal). Ich bekomme seit Mitte August alle drei Wochen Kadcyla sowie Zometa. Tamoxifen ist abgesetzt, über einen Aromatasehemmer wird nachgedacht. Laut Onkologen verträgt der sich mit zeitgleich mit dem Kadcyla.

    Ich vertrage alles gut, latente Müdigkeit ist geblieben. Das weitere Staging war negativ, der Rest meines Körpers ist sauber und ich bin schonmal froh, dass die Knochenmetastasen sich nur auf einen Bereich beziehen - wenngleich der für meine Bewegung relativ wichtig ist. Das Becken ist für mich auch gefühlt meine Hauptbaustelle. Ich will/muss wieder laufen können. Durch eine Nervenverletzung bei der OP kann ich auch erst seit wenigen Wochen aufrecht sitzen, so dass alles sehr mühselig war. Es geht in kleinen Schritten voran.

    Natürlich treibt es mich um, jetzt mit dem Krebs leben zu müssen und den nicht mehr abschütteln zu können. Ich hoffe, er und ich arrangieren uns und er sucht sich ein minimales Fleckchen irgendwo und wir kommen gut miteinander aus.

    Was ich mich für alle hier frage: Seid ihr in dauerhafter Behandlung? Sprich, läuft immer irgendeine Chemo /Antikörper- was auch immer Therapie? Oder gibt es freie Phasen?

    Ich wünsche uns allen nur das Beste sowie viel Kraft, Zuversicht und Lebenswillen!
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo Belle,
    Willkommen bei uns in der Truppe. :D Bei mir läuft die Doppelblockade bis zum Progress, sowie Xgeva, Zoladex und Letrozol. Therapiefreie Intervalle gibt es bis jetzt nicht, kann allerdings sein, dass ich evt. mal mit dem Perjeta aufgrund des vorhandenen Juckreiz und Stechen am Körper, pausieren werde. Im Moment ist es noch tolerabel, sollte es schlimmer werden, nehmen wir es eine zeitlang raus.
    Weißt du eigentlich mittlerweile wann du deine erste Kontrolle der Metastasen hast?.
    LG
    Anke

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kavallo“ ()

    Hallo @die Belle,

    ​ich habe Deine Geschichte auch schon verfolgt und finde echt stark, wie Du mit der Situation klar kommst, obwohl Du sicherlich oft auch in ein tiefes Loch fällst.

    Auch ich bin in Dauertherapie (ED 06/2015) solange die Medikamente wirken. Und sollten sie es nicht mehr tun, dann wird auf ein anderes Medikament umgestellt. Durch die laufenden und umfassenden Forschungen bei Brustkrebs gibt es ja auch immer wieder neue Medikamente, so dass tatsächlich jeder Monat zählt.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie weiterhin viel Kraft und Mut und dass Du "schnell auf die Beine kommst" im doppelten Sinn des Wortes.

    Liebe Grüße

    Tinka
    Liebe @die Belle,

    ich habe Deine Geschichte auch verfolgt und heiße Dich hier herzlich willkommen. Freue mich, dass Du Fortschritte beim Laufen machst.

    Befinde mich ebenfalls in einer Dauertherapie (ED 4/15). Wenn ein Medikament nicht oder nicht mehr wirkt, wird auf ein anderes umgestellt.

    Wünsche Dir weiterhin viel Kraft.

    Ganz liebe Grüße Elke☺
    Liebe @die Belle,
    auch ich habe Deine Geschichte im anderen Strang verfolgt und wirklich mitgefiebert und mitgelitten.Schön, dass Du nun den Weg in diesen Strang findest.
    Auch bei mir ist es eine Dauertherapie mit Tamoxifen/ Antihormontherapie und jetzt wieder Antihormontherapie ( Letrozol). Aber es geht jetzt 41/2 Jahre so, und ein bisschen habe ich mich daran gewöhnt. Klar habe ich Panikattacken vor den ct's, auch immer mal grosse Angst, meine Tochter nicht ins Leben begleiten zu können... aber auch viele Phasen, in denen eine gewisse Normalität herrscht.

    Ich kann mich Tinka nur anschliessen- ganz viel Mut und Kraft für Dich und dass Du so richtig gut wieder auf die Beine kommst.
    Liebe Grüsse, Andrea
    Danke für die lieben Willkommensgrüße <3

    Ich wünsche uns weiterhin allen einen guten Weg! Und wer weiß, vielleicht gelingt es uns, dem Krebs ein Schnippchen zu schlagen!? Das jedenfalls ist mein Ziel.

    Ihr seid mir zum Teil ja weit voraus, die Krankheit im Leben zu integrieren. Alle chronisch Kranken müssen das. Und so versuche ich das zu sehen. Hauptsache, der Körper hält eine ggf. jahrzehntelange Dauermedikation durch.

    Meine Gynäkologin betonte gestern auch nochmals "Mit Knochenmetastasen kann man gut leben." Das ist doch ein Ansatz.

    Anke, bislang hab ich noch nichts zu einer Kontrolle gehört. Ich bin jetzt im vierten Kadzyla-Zyklus.Ich denke bald.
    Liebe Grüße, Belle

    Wiedereinstieg

    Ihr lieben Foris,

    nun möchte ich Euch teilhaben lassen an meinem weiteren Weg.

    Nach nunmehr 2 Jahren und 4 Monaten nach ED und vielen Schicksalsschlägen in dieser Zeit fange ich nun nächste Woche auf eigenen Wunsch wieder zu arbeiten an.
    ​Die Wiedereingliederung erfolgt nach dem Hamburger Modell und es ist ein ganz sanfter Einstieg geplant. Da ich vorher auch nur eine 50%-Stelle an drei Tagen/Woche hatte, bleiben diese 3 Tage erstmal Grundlage. Pro Tag arbeite ich erst mal 2 Stunden, alle zwei Wochen kommt dann eine Stunde dazu. Da ich keinen weiten Arbeitsweg habe, habe ich mich für diese Form entschieden.

    ​Nun bin ich natürlich von Tag zu Tag nervöser, wie es denn werden wird. Zu einem Teil meiner Kolleginnen hatte ich die ganze Zeit Kontakt, die Hälfte aus meinem Team und die Teamleitung kenne ich allerdings nicht. Und auch fachlich habe ich eine ganze Menge vergessen bzw. hat sich auch viel geändert. Dazu kommt das Chemo-Hirn.

    ​Meine "Erhaltungschemo" alle 4 Wochen Caelyx per Infusion + XGeva bleibt mir erhalten. Auch da das Fragezeichen, wie das funktionieren wird.

    ​Ich erhoffe mir durch die Arbeit wieder ein Stück mehr Normalität für mich und meine Kinder und wünsche mir, dass alles so klappt wie ich es mir vorstelle.

    ​Liebe Grüße

    Tinka
    Liebe @Tinka66!

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Rückkehr in die Arbeit.
    Also all meine Däumchen sind gedrückt.
    Evtl. können wir uns demnächst mal treffen, ich habe als inzwischen "zahnlose Minka" so meine Probleme dem Provisorium.
    War gestern mit Freundin Burgel im vietnamesischen " Duftreis" - Joachim - Friedrich - Str. und habe notgedrungen eine Wantan - Suppe gelutscht.
    Habe nun Haftpolster für diese ätzende wie unbequeme Situation entdeckt und in Bälde werden mir dann Implamtate gesetzt.
    Das ist dann eine grosse OP mit Antibiotika, Fäden setzen / entfernen usw.
    Dennoch bin ich zuversichtlich, dass ein Treffenzwischen Dir, Burgel und mir vielleicht klappt.
    Gern im 100 Biere am Kudamm.. wir schreiben uns da noch!

    Liebe Grüße und Dir alles Gute für den Einstieg, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Guten Morgen allerseits,
    @Tinka66 super das du es wagen willst - ich wünsche dir gutes Gelingen. Ich werde wohl den anderen Weg gehen, 30 Stunden und jeweils knapp 40 km ein Weg sind mir doch zu viel, ich habe da schon gemerkt wie mir die Luft ausging. Für mich war es nur wichtig es zu versuchen - habe ja 3 Monate durchgehalten.
    LG
    Anke