Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung

    Hallo an alle: Mal kurz innehalten: Heute ist der Apotheker aus Bottrop zu 12 Jahren Haft verurteilt worden, der über Jahre (14.000 Fälle) Zyostatika gestreckt hat. Dieser Mann hat aus purer Gier viele Menschen geschädigt, wenn nicht gar getötet. Ich bin froh, dass dieser Mann in den Knast muss.
    Letzte Woche kam auch eine Reportage in ARD Alpha oder Tagesschau 24 über die großen Konzerne, die leider auch nicht fehlerfrei arbeiten. Viele Plagiate sind unterwegs und Firmen wie auch Pfizer wollten keine Stellungnahme dazu abgeben. Die Medikamente werden von einem Land zum anderen geschickt und keiner weiß, was, wie und wo sie hergestellt und evtl. verfälscht wurden und dass man sehr darauf achten sollte, z.B. bei oraler Therapie, ob die Blister und Kapseln anders aussehen als sonst üblich und dies dann sofort der Apotheke vor Ort melden. Es ist so eine Schande, dass solche Multis von diesen Dingen wissen und nichts zur Aufklärung beitragen wollen. Auch finde ich, dass sich da mal die von uns gewählten Politiker einschalten sollten um noch größeres Leid bei den Betroffenen zu vermeiden. Es ist so schon schlimm genug und dann noch verfälschte und nicht wirksame Medikamente, das ist ungeheuerlich!!
    Margarete
    Hallo zusammen,

    lt. CT Lebermetas unverändert, Tumor in der Achsel etwas verkleinert, keine neuen Organ- und Lymphknotenmetas.
    Zwischenzeitlich jedoch eingetretene pathologische (Insuffizienz-)Fraktur des Os sacrums links (Kreuzbein) bei hier metastatischem Befall.
    Heute habe ich beim Strahlentherapeuten meine Befunde und CDs zur Beurteilung abgegeben ob eine Bestrahlung notwendig und sinnvoll ist.
    Die 3. Chemo lief gestern wieder von 09/00 bis 15/30 Uhr, extra langsam wegen meines Herzens und ganz problemlos.
    Gestern Abend habe ich bereits einen Betablocker und heute morgen eine Ramipril 5mg weggelassen, damit mein Blutdruck nicht wieder ins unermesslich abtaucht und ich nicht wieder so Probleme mit dem Schwindel bekomme.

    Gruß an alle, Johanna.
    Hallo @Katzenmama6, das hört sich doch ganz gut an, die Chemo wirkt doch, wenn man ihr noch die Zeit gibt, sieht das doch schon sehr ordentlich aus. Freu mich für dich und wenn dann das Kreuzbein bestrahlt werden kann, wär das ja gut, oder die Chemo die du jetzt bekommst tut vielleicht ein Übriges.
    Ramipril ist wohl ein eigener Wirkstoff, oder? War heut früh sehr erschrocken als ich im Netz gelesen habe, dass Valsartan aus dem Verkehr gezogen werden muss, da wohl verunreinigt und dadurch krebserregende.
    ich nehme es, aber als Dafiro und das wird in der Schweiz und Irland hergestellt und somit unbedenklich.
    Hoffe, du nimmst nur Ramipril!
    freu mich für deinen Erfolg an Leber und Achsel-Tu. und Grüße herzlichst Margarete
    Liebe Johanna, @Katzenmama6

    schön, dass Du die Chemo einigermaßen gut verträgst und die Ärzte Rücksicht auf Dein Herz nehmen und die Medis so langsam wie möglich laufen lassen.
    Und sie schlägt ja auch an, wenn sich der Tumor in der Achsel verkleinert.
    Was die Bestrahlung des Kreuzbeins angeht, mach Dir dazu keine allzu großen Gedanken. Mein Sakralgelenk wurde vom LWK 5 bis zum SWK 2 Anfang des Jahres auch mit insgesamt 35Gy in 14 Sitzungen bestrahlt und bis auf ein bisschen dunklere und rauere Haut direkt am Poansatz hatte ich mit keinerlei Nebenwirkungen zu kämpfen. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du genauso gut durch kommst.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Hallo Margarete,

    Merlin 1707Pepe schrieb:

    War heut früh sehr erschrocken als ich im Netz gelesen habe, dass Valsartan aus dem Verkehr gezogen werden muss, da wohl verunreinigt und dadurch krebserregende.
    ich nehme es, aber als Dafiro und das wird in der Schweiz und Irland hergestellt und somit unbedenklich.


    Gut, dass Du das hier geschrieben hast. Ich hatte das gar nicht mitbekommen. Ich nehme Valsartan und habe jetzt einmal geschaut, welche Präparate betroffen sind: apotheke-adhoc.de/nachrichten/…ie-rueckrufe-amk-meldung/ Mein Präparat ist dabei...

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hey @Finja , ja ich war wirklich erschrocken, denn man muss sich ja nicht noch mehr Gift reinziehen.
    Hab diesen Link auf gleich gefunden , bin aber zu dusselig, ihn hier zu posten. Nachdem ich mit meiner Kardiologin gesprochen habe, war ich dann beruhigt, allerdings sagte sie, man solle bitte nicht selbständig. gleich das Medikament, wenn man nun diese gefährdeten Präparate hat, absetzen, sondern erst mit dem Arzt besprechen, was zu tun ist. Zwei meiner Nachbarn nehmen auch diese Medis und haben schon gestern Mittag was anderes bekommen. Mein HA hatte mir vor Monaten kein Dafiro mehr verschrieben, weil es angeblich sein Budget zu sehr belastet und mich auch umstellen wollen auf Valsartan und Amplodipin.
    Bin dann zu meiner Cardiologin und sie hat mir dann weiter Dafiro verschrieben, dass konnte sie in meinem Fall verantworten. man muss sich vorstellen, nur wegen so ein paar Kröten müssen wir so gefährdet werden. LG Margarete
    Liebe Johanna @Katzenmama6, das klingt doch alles ganz gut und schön, dass Du die Chemo gut verträgst. Das Kreuzbein ist bei mir im letzten Jahr auch zusammen mit dem Becken bestrahlt worden. Mein Darm war etwas irritiert und die Haut ist dunkler geblieben.

    Jetzt hab ich auch noch ein Bestrahlungsanhängsel. Neben dem Magen ging es zum Schluss auf die Speiseröhre. Es schmerzt beim Trinken, von Essen ganz zu schweigen. Selbst Joghurt. Das reguliert sich hoffentlich bald.
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe @die Belle, bei meiner Bestrahlung hatte ich die Beschwerden mit der Speiseröhre genauso. Mir hat ganz schnell Curcuma geholfen. Ich habe einfach 2x täglich einen Kaffeelöffel mit etwas Leinöl und Pfeffer gemischt und gelutscht. Ich war verblüfft wie schnell ich alle Beschwerden in der Speiseröhre los war. Ich wünsche die und deiner Familie einen tollen Urlaub. Liebe Grüße Kati
    Hallo ihr Lieben,

    danke für eure Antworten.
    Ja, die Chemo scheint zu wirken. Jedoch hatte ich gehofft, dass sich bereits eine Reaktion bei den Lebermetas zeigt. Da werde ich vermutlich noch etwas Geduld aufbringen müssen.
    @Merlin 1707Pepe, ich nehme täglich 5 verschiedene Präparate gegen Bluthochdruck, Valsartan ist nicht dabei.
    @Siena, es ist erstaunlich mit welchen unterschiedlichen NW der Einzelne zu kämpfen hat. Dein Fieber sehe ich als positive Reaktion deines Körpers, ich habe dabei auch sofort an Hyperthermie gedacht.
    @grimmi78 und @die Belle, die Schilderung eures Empfinden der Bestrahlung beruhigt mich.
    Ich muss jetzt abwarten, ob der Strahlentherapeut die Bestrahlung empfiehlt.
    Liebe Belle, hoffentlich werden deine Beschwerden bald besser.

    LG Johanna.
    Die Strahlenpraxis hat sich sehr zügig gemeldet und ich habe jetzt morgen 15/30 Uhr einen Gesprächstermin mit dem Arzt.
    Ich gespannt welchen Vorschlag die Ärzte ausgearbeitet haben.
    Leider bereiten mir heute meine Beine ziemliche Probleme, sie schmerzen und ich habe das Gefühl sehr eng anliegende Kniestümpfe zu tragen. Das trägt jetzt nicht unbedingt zu meiner Guten Laune bei. Aber der Tag vergeht auch und morgen siehst es hoffentlich wieder besser aus.

    Euch allen wünsche ich einen guten Wochenstart, Johanna.

    pätzi schrieb:

    gibt es einen Test zur Feststellung von Tumor Stammzellen? Wie wird dieser gemacht? Hat mich jemand gefragt.


    Natürlich kann man Stammzellen nachweisen. Das wird aber nicht rountinemäßig gemacht. Auch ist die Frage so isoliert kaum zu beantworten.
    Ich habe einen guten Link dazu gefunden:


    aerzteblatt.de/archiv/133341/T…ie-Basis-ausschalten-will
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Liebe @Katzenmama6, alles Gute für morgen!

    Ich hänge seit heute Mittag durch - nachdem ich in der Zeitung die Todesanzeige einer jungen Frau aus dem Dorf sah. Da es mit Foto war, erkannte ich sie, den Namen hätte ich nicht zuordnen können. Unsere Kinder waren gemeinsam im Kindergarten, letztes Jahr sah ich sie bei der Chemo wieder. Sie hat mich nicht erkannt mit damals minikurzeb Haaren, ich hab sie nicht angesprochen. Ich weiß nicht, welchen Krebs sie hatte, am Wochenende ist sie gestorben. Drei Jahre jünger als ich. Ich weiß, man kann nichts vergleichen, aber vorhin war sie so überdeutlich da, die Angst, es nicht lange genug zu schaffen und dem Krebs ein Schnippchen zu schlagen.
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Katzenmama, auch meine Daumen sind für Dich morgen gedrückt. Und frag, frag, frag - alles, was Du wissen musst, damit es für Dich klar ist und damit Du das Gefühl hast, es gibt einen guten Plan. Und wenn das noch nicht ist, dann frag weiter oder hol Dir eine Zweitmeinung ein.

    Liebe Belle, es tut weh damit auch mit der Möglichkeit konfrontiert zu werden, dass das Leben eher enden könnte als man es sich erhofft. Ich wünsche Dir, dass neben aller Angst und Trauer auch immer die Hoffnung und der Mut trotzdem weiter zu machen, ihren Platz haben. Und das haben sie bei Dir, ganz gewiss.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Liebe Belle, lass Dich drücken :ka Ja, es ist furchtbar. Ich hatte auch so ein Erlebnis. Ich hatte 2014 in der AHB eine Gruppe Frauen kennen gelernt. Bettina aus Franken
    war auch dabei. Wir hatten lange KOntakt über WA gehabt und auch persönlich telefoniert. Besonders als es ihr nicht gut ging. Sie hatte Knochenmetas und später Lebermetas.
    Zwischen Weihnachten und Neujahr 2016/2017 hatte ich die Schwester am Handy. Es ging sehr schnell bei ihr. man hatte das Handy gefunden und gesehen das wir Kontakt hatten.
    Daher rief man mich an............... 2 kleine Kinder..................das berührt mich heute noch.

    eine nachdenkliche Claudia
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo @Katzenmama6 , drück dir fest die Daumen für dein Gespräch heute und wünsche dir nur alles Gute.
    ja, @die Belle , das sind so Begegnungen, die einem sehr die eigene Endlichkeit vor Augen führt, aber, wenn wir nicht durch unsere Krankheit so sensibilisiert wären, würden wir das zwar sehr sehr bedauern, aber nicht mit uns selbst in Verbindung bringen. Leider hab ich das während meiner Arbeit im CT/Röntgen sehr oft erlebt und da ich selbst noch nicht krank war , war das schlimm, aber ich dachte immer, ich bin gesund und möchte den Betroffenen doch helfen und ließ es gar nicht an mich ran, bis mein Neffe dann auch schwer erkrankte. Leider ist niemand von uns geschützt, aber du und wir anderen haben die Möglichkeit zu kämpfen und das tun wir ja auch. Ich wenigstens habe von dem Mut und dem Kampf der Menschen die ich da kennengelernt und auch verloren habe, sehr profitieren können. LG Margarete
    Liebe @die Belle,

    solche Begegnungen machen einem leider immer wieder bewusst, dass wir nicht ewig auf dieser Welt verweilen dürfen.
    Hoffen wir, dass unsere Zeit noch ganz lange nicht gekommen ist und wir mit unseren Lieben noch viele schöne Momente genießen dürfen.

    Fühl Dich mal ganz fest gedrückt,
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Hallo @all,

    ich hatte heute mein Gespräch im ambulanten Tumorzentrum. Dr. Hänle hat mir das Gefühl gegeben alle Zeit der Welt für mich zu haben. Die Therapie schlägt eigentlich super an - bis auf die Weichteilkomponente, die Dr. Schraube entdeckt hat. Darum wird die Therapie umgestellt. Sie meinte, mit Tumormarkern habe sie schon die tollsten Dinge erlebt - Tumormarker stieg - im CT war alles o.k. und umgekehrt, so dass sie auf Tumormarker nicht mehr viel gibt und die Therapie nur anhand vom CT umstellt. Aber sie kann sie für mich zur Beruhigung künftig mitmachen. Bei "nur" Knochenmetastasen reicht oft Tamoxifen, weshalb sie nicht gleich mit Kanonen schießen wollten. In der Nachtherapie brechen weniger Patienten mit Tamoxifen die Therapie ab, als mit Letrozol und GnRh (Wechseljahrsspritze), weil die mehr Nebenwirkungen haben. Aber weil zwar die meisten, aber eben nicht alle Tumorzellen darauf reagieren wird jetzt auf die "Wechseljahrsspritze" (irgendwas mit tre - 3 - vielleicht kennt sie jemand) und Letrozol umgestellt beides ab heute + Ibrance. Letzteres bekomme ich aber erst nach den 5 Bestrahlungen, die am Donnerstag anfangen. Dann will sie noch eine Woche warten und dann Blut nehmen und dort nach allem kucken und dann am 25.07.18 damit anfangen, so dass es mit dem Urlaub klappt. Wenn ich die Wechseljahre gut vertrage, kann ich die Eierstöcke + gesenkter Gebärmutter in 3 Monaten entfernen lassen. Beim nächsten CT wird die HWS mitgemacht, weil meine Fingerspitzen kribbeln, nicht dass da auch noch eine Weichteilkomponente Ärger macht und sie macht dann auch eine Mammographie + Sono dann wäre die Brust auch untersucht. Ein Oberbauchsono wird nur gemacht, wenn die Radiologen es vom CT her empfehlen. Dass ich die X-geva-Spritze arbeiten spüre ist absolut o.k. und sie schaut auch jeden Abend die Blutwerte der Patienten des Tages durch und natürlich werden sie verständigt. Sie schaut auch die gefaxten Blutwerte vom Hausarzt durch. (Ja, ist vielleicht gängige Praxis, aber ich wusste das nicht und mich hat die Aussage sehr beruhigt.) Mein Lixiana 30 mg soll ich weiterhin nehmen. Wenn der Hb nächstes Mal wieder unter 10 ist, bekomme ich was zur Blutbildungsanregung. Vitamin D wird auch mit überpüft. Das DMP-Programm wäre vor allem mehr Schreibkram für die Ärzte - die Berichte würden leider versanden. Und an Blutbildungsproblemen würden eigentlich nur Patienten mit vielen Chemos sterben, aber sie glaubt nicht, dass ich daran sterben werde. (Und wahrscheinlich insgesamt nicht so schnell.)

    So, das war jetzt vielleicht zu viel Text, aber vielleicht ist auch was interessantes dabei. Bin mal gespannt, ob ich die Wechseljahrsspritze bemerke oder Probleme mit den Bestrahlungen bekomme. Bin auch mal gespannt, wann die sein werden ... es wird gerade umgebaut - daher Betriebzeiten 6:25 Uhr - 0:00 Uhr - aber gut - ist ja nur 5x.

    Vielen Dank!!!
    Prim (Carmen)
    Entschuldige die Kurze Antwort oben, aber ich wollte erst mal probieren, ob es ankommt. Ich hatte nämlich letztens einen ganz langen Text an dich verfasst, der nicht ankam und dann weg war.
    Bisher hatte ich weder Zeit noch Lust alles neu zu schreiben, aber gleich raff` ich mich auf und schreibe dir noch etwas.

    Liebe Grüße
    Anne
    Liebe Carmen,

    Das hört sich alles gut an. Und ich freue mich für dich, dass der Urlaub stattfinden kann.

    Ich habe wenig von den "Wechseljahrsspritzen" gemerkt, ein paar Probleme mit dem einschlafen, aber da hab ich versucht, mich nicht nerven zu lassen und habe viel gelesen.

    LG Friederike
    Na super @PrimKnochenMets, liebe Carmen, endlich, endlich hast du einen guten Ansprechpartner gefunden, da freu ich mich sehr für dich. Das gibt dir Sicherheit und tut dir gut!! Wünsche dir für Donnerstag zur 1.Bestrahlung alles Gute und mir kommt es so vor, als ob die Ärztin einen guten Plan für dich hat!,
    LG Margarete

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Merlin 1707Pepe“ ()

    Liebe Carmen @PrimKnochenMets, weißt Du worüber ich mich am meisten für Dich freue? Dass Du endlich eine kompetente Ärztin an der Seite hast, zu der Du Vertrauen haben kannst. Das klingt alles sehr schlüssig und gut und ich wünsche Dir, dass die neue Therapie wenig Nebenwirkungen macht - wie immer: alles kann, nichts muss. Ich hab immer wieder gelesen, dass die meisten keinerlei Probleme haben, auch nicht mit dem Lahmlegen der Eierstöcke. Das wird! Und alles Gute für die Bestrahlung!
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo Carmen,

    das hört sich ja schon gut an. Das freut mich. Ich wünsche Dir, dass Du auch selbst mit der Zeit wieder Hoffnung entwickeln kannst. Schau mal, was Du gern machen möchtest, nimm Dir etwas vor.

    Die Spritze, das ist die Trenantone-Spritze. Ich bekam sie zwei Mal und eben auch Letrozol. Jetzt brauche ich die Trenantone nicht mehr, da die Eierstöcke raus sind. Wie stark die Nebenwirkungen sind von der Trenantone hängt stark mit davon ab, wie weit Du noch von den Wechseljahren entfernt bist. Je weiter, desto stärker sind meistens die Nebenwirkungen, weil die Umstellung einfach viel massiver ist. Bei mir hat es bewirkt, dass ich in den ersten Wochen furchtbar nah am Wasser gebaut hatte und ständig weinte. Mit der Zeit hat sich das wieder gegeben.

    Letrozol macht öfter mal Muskel- und Gelenkschmerzen, habe ich auch. Aber ich bin froh, dass es das Letrozol gibt als "Waffe".

    Ich wünsche Dir, dass alles gut und lange wirkt!

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Vielen Dank, @Anne123, das hatte ich auch schon - Session abgelaufen - bin dann mit zurück zurück gegangen und konnte den Text über die Zwischenablage retten. Aber das muss "frau" leider sofort tun.

    Vielen Dank, @FriederikeH, ungelesene Bücher habe ich noch mehr als genug und ganz viele Infotainment-Hefte - ich war vor der Diagnose oft zu müde zum Lesen.

    Vielen Dank, @Merlin 1707Pepe, doch, Dr. Hänle hat mir meine aufgewärmten Ängste sehr gut nehmen können und was sie sagte klang sehr nach Hand und Fuß und wirklich verstehen und kümmern. Sie konnte mit allem, was ich sagte, gleich etwas anfangen und logisch begründen, warum das so ist. Sie schien nie überfordert, wie früher mal ein Augenarzt, als meine Kleine mit 3 bunte Muster sah.

    Vielen Dank, @die Belle, bin ja mal gespannt, wie das wird mit dem Bestrahlen - heute wurde ich angemalt. Ich habe immer so wenig Medikamente, wie nötig genommen und bisher immer alles sehr gut vertragen, darum glaube ich fest daran, das wird weiterhin so sein - diesen Placebo-Effekt mache ich mir auf jeden Fall zu Nutze.

    Vielen Dank, @Finja, ich war nie ein Zukunftsplaner - habe nie was auf die lange Bank geschoben, sondern versucht, achtsam den Alltag zu genießen. Der Kleinen abends Zähne nachputzen (sie hat eine Zahnspange), morgens noch ein wenig mit ihr kuscheln. (Die Große ist ein wenig stachelig, aber auch das darf sein.) Trenantone - ja, so klang das, was sie sagte. Vielen Dank! Mal nachlesen, was ich getrost ignorieren kann (Nebenwirkungen). Wie weit ich weg bin von den Wechseljahren? Keine Ahnung - bin 45 - und die Periode kam sehr regelmäßig - auch gleich 6 Wochen nach der Entbindung, dabei habe ich voll gestillt. Mir tat vor der Diagnose alles weh ... nun habe ich Muskelkater vom Sport, aber der half gut. Ach, ich werde schon mit allem klar kommen. Mehr weh als die Rippenbrüche kann das alles nicht tun. Vielen Dank Finja!!! Ich beschließe, dass es gut wirken wird und schicke so noch alle Selbstheilungskräfte mit ins Rennen.

    Vielen, vielen Dank Ihr Lieben!!!
    Prim (Carmen)
    Vielen Dank, Katrin ( @Jule66 ), Dr. Hänle hat bestätigt, dass mein Körperempfinden und das was sie sieht übereinstimmt, sie hat alles schlüssig beantwortet, so dass ich das Gefühl habe, sie versteht ihr Handwerk und ich kann ich getrost vertrauen - sie hat z.B. auch erklärt, dass die Lymphknoten schwer am Bildschirm zu vermessen sind, wie sie eben selbst ausprobiert hat und darum erst bei 20% Wachstum von Progress gesprochen wird - und dass sie bei mir ja sogar kleiner geworden sind. Am Anfang wusste ich nicht, wie schnell "es" gehen kann und hatte Angst, die Kinder in die Schule zu schicken - auch da konnte sie beruhigen, dass alle 3 Monate CT reicht und auch noch reicht, um zu reagieren. Und nicht ich die Blutwerte beobachten muss, sondern sie ein Auge darauf hat. Nicht ich die Verantwortung tragen muss, sondern sie sich um mich kümmert. Sie hat auch eine Gruppe Ärzte aufgezählt von Ulm und sonstwoher, mit denen Sie sich über Therapiemöglichkeiten austauscht. Will sagen: Sie ist fachlich dran. Vielen Dank!!! Prim (Carmen)
    Glückwunsch liebe Carmen @ PrimKnochenMetes, zum guten Ansprechpartner ,das dir die Ärztin mit Zeit alles in Ruhe erklärt hat.
    Das bringt auch Ruhe für dich,das auch deine Fragen zur Therapie,Reaktionenen darauf,Bestrahlung ,Ibrance ——euer wichtiger Familienurlaub alles geregelt ist. Schließe mich Margarete an,Toi toi Donnerstag zur 1.Bestrahlung ,gutes Bruzeln der Weichteilfeinde und das du alle neuen Meds gut verträgst.Ich hatte am Anfang auch Tamoxifen + Enatone monatlich ,hat weiteres verhindert.Durch eine Thrombose im Arm Eierstöcke raus und umswitchen auf Letrozol.Im ganzen hat dies bei einer weitfortgeschrittenen Erkrankung mit G3 T4 12/21 Lymphknotenmetas mit kapselüberschreitung,Lymphanginoses carcinosa L1 V 1 ohne Metas ,Er12,Pr12 Hochrisiko Pat.mich v 2009-2017 beschützt,dann hat das Letrozol wohl aufgehört zu wirken Die Nebenwirkungen sind auszuhalten,nicht immer schön.Doch es ist weitaus besser Verträglich ,wie? als die i.v Chemiekeule.Du als Löwenmutter wirst das schaffen,die Meduzin ist dein Helfer und hilft dir durch die Zeit,du schaffst das. LG Regina
    Tue alles was dir gut tut und glücklich macht !
    Vielen Dank, Regina @Fluppy, im Dezember hatte ich ja richtig Schmerzen und musste davon ausgehen, das bleibt für den Rest meines Lebens so. Und jetzt spüre ich ab und an hier und da was auf dem "Schmerz"- Niveau Hand auflegen - also eben mal wahrnehmbar und bis ich mir überlegen kann, wo genau, ist es wieder weg. Und ich weiß, das habe ich den Medikamenten zu verdanken. Darum nehme ich Nebenwirkungen gerne in Kauf und bei Ibrance sind es ja eigentlich keine Nebenwirkungen, sondern ist die erwünschte Wirkung - nur eben bei anderen schneller teilenden Körperzellen - also mehr ein Zeichen, dass Ibrance wirkt.
    Bin mal gespannt, wie das im Norden wird. Nach der Schulzeit war ich mit meinen Eltern auf Borkum - ungewöhlich schönes Wetter - im Biologie-Studium waren wir auf Exkursion auf Helgoland und vor - oh je - 4 Jahren 4 Tagen in Norden. Jetzt sind wir 3 Wochen unterwegs Hamburg - Minaturwunderland - 2 Nächte auf Sylt - mein Mann hat hin und her geplant, ich weiß noch gar nicht wo, weil ich dachte, da bin ich eh nicht mehr da. Aber inzwischen haben mir viele - vor allem auch ihr - erklärt, dass es auch ein Leben mit Krebs geben kann, dass es sogar noch Jahre gehen könnte und ich wahrscheinlich meine Kinder noch eine Weile begleiten darf. Es wäre auch schade, wenn ich mich ganz unnötig wegen dem Krebs verrückt mache würde und dann kommt doch alles ganz anders und ich werde vom Auto überfahren. Vielen Dank!!! Prim (Carmen)
    Hallo Carmen ( @PrimKnochenMets)

    mal eine "Nicht-Krebs-Frage": warst Du auf Deiner Helgoland-Exkursion an der Biologischen Anstalt? Ich habe nach der Schule für ein Jahr an der Vogelwarte Helgoland gearbeitet, da hatten wir auch immer wieder mit den Leuten an der "Bio" zu tun. Dann bist Du auch Naturwissenschaftlerin?

    Ich wollte damals auch Biologie studieren, es ist dann aber doch Mineralogie geworden...

    LG Friederike
    Liebe @Kati, psychologisch hatte ich Glück - ich habe gleich mit überall Knochenmetastasen angefangen - hatte also nie eine Zeit zwischen hoffen und bangen. Und der Strahlentherapeut hat mir gleich am Anfang einen mutmachenden Satz mit auf den Weg gegeben: "Ihr Krebs ist bestimmt schon 5 Jahre in den Knochen - und hätten Sie das 5 Jahre früher gewusst, wären Sie nur 5 Jahre länger unglücklich gewesen." Also dachte ich, habe ich jetzt auch keinen Grund unglücklich zu sein, das reicht, wenn es mir richtig schlecht geht. Und seitdem wurden alle Symptömchen (Müdigkeit, Nachtschweiß, ungern bücken, instabile Mitte (Spazierstock)), die mir nie aufgefallen waren, besser. (Ich dachte halt Übergewicht, Bewegungsmangel, Alter, ...). Halt die Ohren steif! Prim (Carmen)

    PrimKnochenMets schrieb:

    Es wäre auch schade, wenn ich mich ganz unnötig wegen dem Krebs verrückt mache würde und dann kommt doch alles ganz anders und ich werde vom Auto überfahren. Vielen Dank!!! Prim (Carmen)


    Eben! Und dann wäre es schade um all die schönen Tage! Aber manchmal gehört auch das kritische Tief dazu. Wir sind uns einfach bewusster, dass es früher vorbei sein KANN, aber noch lange nicht muss.

    Gestern hab ich ein schönes Zitat vom weisen Pooh, dem Bären, in meine FB-Timeline gespült bekommen. Pooh fragt Ferkel, welchen Tag wir haben, Ferkel sagt "heute" und Pooh, dass genau das sein Lieblingstag sei. Und darum geht es ja. Um den Moment. Auch wenn wir immer nach vorne ausgerichtet sind.
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo @FriederikeH,

    ja, wir haben in/bei der Biologischen Anstalt übernachtet. Ich meine es war Februar - am Strand war teilweise Frost und die Vögel waren noch nicht da. Wir waren auch einen Tag auf der Düne und mussten nicht ausbooten, weil noch Winter war. Wir haben einen Fang bekommen und jeder hat eine Tiergruppe bearbeitet und wir haben dann ein gemeinsames Buch erstellt. Ich glaube, ich hatte Krebse. Es war im 8. Semester vom Biologie-Studium. Ich habe an der Uni Ulm studiert - letzter humboldscher Studiengang (wurde nach mir umgestellt) - mit Mathematik, Chemie, Biochemie, meine großen Praktika waren in Morphologie Botanik / Zoologie (wir haben uns einmal durch's Tierreich präpariert - Taube und Ratte, waren Highlights) und Mikrobiologie (Bakterienkulturen heranzüchten). In Pysiologie haben wir mit uns selbst experimentiert (Zapfen- und Stäbchensehen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, Richtungshören). Das Studium war klasse! Meine Diplomarbeit ging über Schnecken und wie "man" seinen Salat schützen kann. Nur hatte der Studienberater recht. In Physik (hat mein Mann studiert) haben sich auf eine Stelle 100 Absolventen beworben. In Biologie war die Quote nicht feststellbar - es gab keine einzige freie Stelle - außer Pharmareferent - aber die nahmen alle Wissenschaftler. Ich habe als nicht-biologisches Nebenfach Informatik gemacht. Klingt hochtrabend, war aber nur Modula-Programmieren mit 1. / 2. Semester Wirtschaftmathematik. Trotzdem habe ich dann eine Stelle als Informatiker bekommen. War ein ganz kurzer Hype mit Internet am Ende meiner Studienzeit. Mein Mann hatte sich ein halbes Jahr früher beworben und kaum eine Stelle bekommen und danach war auch wieder Einstellungs-Stopp. Bekamst Du eine Stelle als Mineralogin?

    Grüße Prim (Carmen)
    Hallo Carmen,

    nein, natürlich bekam ich keine Stelle aus Mineralogin (jetzt muss ich doch ein bisschen lachen, das war damals so normal, dass man darin keinen Job bekam). Aber immerhin hat mein Mann (Geologe) eine super Stelle auf dem Gebiet. Ich habe nach den Kindern was ganz anderes gemacht (Richtung Personal), wo ich immer noch bin. Richtig vermissen tu ich die Wissenschaft auch nicht - wenn auch manchmal das wissenschaftliche Arbeiten mit neuen Dingen, die man erst mal ganz neu durchdenken muss (in der Verwaltung läuft schon alles sehr nach "Schema F" ab).

    Helgoland liebe ich immer noch - ein ganzes Jahr dort war grossartig!

    LG Friederike