Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung

    Hallo zusammen,

    ich habe heute sehr gute Nachrichten aus dem BZ mitgebracht.
    Im US ist das Lokalrezidiv in der Latissimus-Rekonstruktion fast nicht mehr zu sehen und laut dem vorläufigen CT-Bericht sind Lunge und Leber in Ordnung.
    Wie die Knochenmeta weiter auf die Therapie anspricht, müssen sie sich nächste Woche in der Röntgendemo anschauen. Meine Ärztin geht aber davon aus, dass auch da alles in Ordnung sein wird ^^ Mit diesen guten Nachrichten können wir dann auch ganz entspannt in den Urlaub düsen :thumbup:

    Hätte mir jemand Anfang des Jahres gesagt, dass alles so gut wird - ich hätte es nicht zu hoffen gewagt!

    Habt alle ein wunderschönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Ich habe den EndoPrediktTest machen lassen. Score 16 von 25. Frag, was Du wissen willst. Ich hatte gar keine Lust auf Chemo. Habe sie daraufhin schweren Herzens gemacht. Leider nicht vor der OP (riet meine Ärztin damals von ab, obwohl die Tumorkonferenz das vorschlug) - so weiss ich nicht mal ob die Chemo angeschlagen hat. Chemo schaffst Du! Es hat sich viel getan und es gibt bessere Begleitmedikamente. Ich habe mich Naturmedizinisch begleiten lassen. Ich schwöre auf das Buch: "Gemeinsam gegen Krebs" der Klinik Essen Mitte. Von dort könntest Du auch eine Antwort auf Deine Frage nach Ingwer bekommen.
    Ich würde Dir einen Gen Test empfehlen. Dann würden auch Deine Kinder einmal besser überwacht. Ich kann Deine Angst vor den Testergebnissen gut nachvollziehen. Doch hast Du es schwarz auf weiss, kannst Du besser reagieren.
    Willst Du nicht einen eigenen Pfad eröffnen? Oder im Pfad Chemo gemeinsam durchstehen schreiben? Dort erhältst Du viele Tipps. Das mit den Metas kann keiner voraussehen, weil keiner genau weiss Wie bei einem Menschen die Faktoren zusammen spielen. Ich habe bei jedem Zipperlein Angst. Das kennst Du sicher auch noch. Hole Dir Hilfe bei einem Psychoonkologen. @Jule66 - weisst Du wie alt Deena war? Das Alter spielt eine Rolle. Krebs ist auch ein körperlicher Verschleiss.
    Alles Liebe und gute für Dich.
    Resi

    RESI schrieb:

    @Jule66 - weisst Du wie alt Deena war? Das Alter spielt eine Rolle. Krebs ist auch ein körperlicher Verschleiss.


    Ja, ich weiss wie alt Deena3 wurde, werde aber darauf Rücksicht nehmen, dass sie anscheinend nicht wollte, dass es hier bekannt wird. Nicht böse sein.

    Auch ist es gerade in ihrem Fall so, dass das Alter rein gar nichts mit ihrem Verlauf zu tun hatte.

    Der ehemals "freundliche" Ki67 von 3-5%, nahm zum Schluss rasant Fahrt auf, warum auch immer.
    Er hatte zum Schluss einen Ki67 von 50%- und das ganz ohne Chemotherapie. (Sie machte nur ganz am Anfang, ich glaube 2006, 4 Zyklen Chemo, die dann abgebrochen wurde)

    Nun sagt der Volksmund ja immer, im Alter teilen sich die Zellen langsamer- absoluter Blödsinn! Krebszellen haben ihre eigene Tumorbiologie- die scheren sich nicht darum, wie alt der Besitzer ist.

    Die Ärzte brauchten Monate, um zu erkennen, was wirklich los war. Alles wurde gespiegelt: Magen, Darm. Niere, Blase- ohne Befund. Sie bekam eine Harnleiterschiene, ohne dass man wusste, warum diese Engstelle vorhanden war. Erst ganz zum Schluss fand man heraus, dass sich die Tumormasse von außen um die Organe schlängelte. Und dass der Tumor sehr aggressiv geworden war.
    Das alles hat mit dem Alter nichts zu tun- wie gesagt, Tumorzellen haben da ihre ganz eigene Strategie.

    Und nochmal: Tumorzellen habe weit mehr Rezeptoren und Eigenschaften, als diejenigen, die routinemäßig getestet werden. Was auf den ersten Blick vielleicht günstig aussieht, muss so nicht sein. Deswegen bin ich der Meinung, man sollte versuchen, ihn so gründlich wie möglich untersuchen zu lassen, bevor man eine wichtige Therapieentscheidung trifft.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Liebe Jule, in einem Punkt möchte uch Dir widersprechen. Das Alter kann eine Rolle spielen. Ich habe da die Aussage eines Arztes bei einem Krwbskongress im Ohr: "wenn alle Menschen 150 würden, hätten alle Krebs" was er damit sagen wollte ist dass im höheren Alter die Wahrscheinlichkeit zu erkranken höher ist, weil wir biologisch dazu nicht geschaffen sind so alt zu werden. Es ging nicht um Zellteilung - langsam oder schnell - es ging darum, wie das Immunsystem es schafft die degenerierten Zellen zu vernichten. Leider weiss ich nicht mehr Wer das gesagt hat, der Vortrag war auch im Netz zu finden.
    LG
    @RESI,

    für die Erstdiagnose gebe ich Dir völlig Recht! Ja, ab einem gewissen Alter, bei BK ist das wohl mit 63 angegeben, kann der Krebs altersbedingt sein.
    Aber der weitere Verlauf ist dann doch altersunabhängig, denn die krebszellen machen ihr "eigenes Ding".
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Resi, ich glaube bei dir war das der Onkotype Test. Mein Endopredict hatte einen EP Score von ,8,6 und einen EP Clin von 3,4. Hatte noch jemand so einen hohen EP Scor?? Kati, danke für deine Antwort. Du hast nach 10 Jahren Metastasen bekommen ohne Rezidiv,? Würde bei der allerersten OP alles mit Sicherheitsrand entfernt, also R0?
    Hallo Resi, bei meinem Endopredict ist 8,6 agressiv, cutoff für EP Store bei 5. Dann wird der Wert mit den Werten Lymphknotenbefall und Grösse des Tumors verbunden und es kommt ein zweiter Wert raus, der EP Clin. Schau aber gerne mal in deinen Unterlagen nach. @ Kati, hast du nach 10 Jahren irgendwie gemerkt, dass es eine Metastase sein könnte? Hattest du geschwollene Lymphknoten oder eine Lymphknotenmetastase?

    Monkele76 schrieb:

    Jule66, hatte Deena3 den Tumor gar nicht raus operieren lassen? Oder wie hätte er Fahrt aufgenommen?


    Doch, natürlich, schon bei ED 2006.
    Danach war lange Ruhe.

    Ich vermute, auch durch eine Antihormontherapie kann ein Tumor bzw. Tumorzellen aggressiv werden, es muss ja so sein.
    Bei Deena ist er im Laufe der Zeit immer aggressiver geworden. Die AHT läßt die hormonpositiven Zellen (ver) hungern. Übrig bleiben die rezeptorlosen Zellen, die im Laufe der Zeit aggressiver werden.
    Jeder hormonpositive Tumor hat auch rezeptorlose Zellen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Das kenne ich mit den Ärzten. Bei mir wurde der Tumor 2003 übersehen und jetzt 2018 ebenfalls.ich habe was gefühlt und auf die Stanze bestanden. So wie ich gehört habe, kommt ein lobulärer Brustkrebs auch manchmal noch auf der anderen
    Seite. Vielleicht hörst du da nochmal genau nach und überlegst sonst, ob du die 2 Seite prophylaktisch abnehmen lässt. Das muss man sich natürlich genau überlegen, je nach Risiko.
    Ich werde das mit den Ingwer Kapseln probieren und euch berichten. Habe welche gefunden, wo 6 shoagol und Gingerol hoch dosiert ist. Schaden kann ich ja mit Ingwer nicht anrichten, entweder es hilft oder nicht. Hatte letztens auch gelesen, dass ein Medikament gegen Rheuma gegen Krebs eingesetzt wurde und die Metastasenbildung zumindest etwas verlangsamt hat. Es muss also irgendwie mit Entzündungsprozessen im Körper zu tun haben.
    @Monkele76
    Ich habe gerade mal nachgeschaut.
    Ergebnis des EndoPrediktTestes:

    EP clin Score: 3,8,
    (Der ist höher als Deiner)
    EP clin 10 Jahres Risiko auf Fernmetas 16%
    (das hatte ich verwechselt)
    EP Score: 9 (Du hast recht: ab 5 gilt ein hohes Risiko - 9 ist auch höher als 8,6)
    Kein Befall von Lymphknoten. Tumorgrösse pT1c
    G3 !!!
    Der Onkologe sagte mir um wieviel % ich durch die Chemo das Risiko minimieren könnte (Ich glaube es waren 9 oder 10%) - ob das gelungen ist weiss ich nicht, da ich die Chemo nach der OP hatte.
    Es ist aufregend, das Ergebnis noch einmal zu lesen. Ich hoffe sehr, dass die Chemo zu einer Risikoreduzierung geführt hat. Allerdings kenne ich Menschen mit Metastasen, die diese 60 Jahre überlebt haben! Es ist leider nicht alles greif - und testbar. Letztenendes reagiert jeder Mensch anders und die Wirkung der Agressivität ist nicht voraussehbar.
    Wir können nur hoffen dass wir Glück haben und dem eigenen Körper vertrauen, dass er den bösartigen Zellen den Garaus macht. Manchmal helfen die Tests weil sie beruhigen und Weg aufzeichnen die wir noch gehen können. Manchmal machen sie einen verrückt weil man schwer mit dem Ergebnis umgehen kann. Garantie gibt es keine. Leider! Vor den Untersuchungen habe ich immer grosse Angst und sitze zitternd vor den Ärzten. Bis zum nächsten Mal ist es dann gut.
    Das wird wohl so bleiben. In der Zwischenzeit lebe ich relativ normal, arbeite, treibe Sport, treffe Menschen, die ich gern habe.
    Immerhin schon 3 3/4 Jahre.
    Gerade in diesem Pfad gibt es Menschen die trotz Metastasen schon lange über leben. Das macht Mut. Deshalb lese ich hier auch immer mit. Allen Frauen hier ein großes Lob. Ihr zeigt dass man die Hoffnung nie aufgeben darf.
    LG
    Resi

    Monkele76 schrieb:

    Schaden kann ich ja mit Ingwer nicht anrichten, entweder es hilft oder nicht.


    Hallo Monkele,

    das ist leider soo nicht richtig. Erstens kommt es auf die Menge an, die jeder individuell verträgt. Zuviel genommen schlägt die Magenverträglichkeit um in Sodbrennen. Die Blutgerinnung wird gehemmt. Bestehende oder durch Therapien ausgelöste Blutprobleme können dadurch verschärft werden. Auch kann der Blutdruck beeinflusst werden. Ebenso wird der Stoffwechsel angekurbelt. Ob dies von Dir so gewollt ist, keine Ahnung. Aber der hohe Ballaststoffgehalt sorgt dafür, dass die Magen-Darm-Tätigkeit angeregt wird. Untergewicht, das ggf. durch die veränderte Stoffwechsellage dank Chemo erfolgt, kann noch zusätzlich gepusht werden. Die Magensaftproduktion wird angeregt. Hast Du schon zuviel dank Medikamente, dann wird es schmerzhaft. Auch solltest Du erst einmal testen inwieweit Deine Schleimhaut (Zunge, Mund, Speiseröhre, Magen) darauf reagiert. Ebenso solltest Du wissen, ob Du Gallensteine hast, da dies kontra wäre. Manche bekommen Hautjucken, was durch manche Chemotherapien eh schon als Nebenwirkung bekannt ist. Die positiven Eigenschaften kennst Du, sonst wärst Du nicht auf Ingwer gekommen. Leider sind manche gegenüber den Verbraucher nicht ehrlich genug, um auch die Neben-, Gegen- und Wechselwirkungen zu benennen.

    Natürlich kann Ingwer gute Dienste leisten. Gerade in der Schmerztherapie sowie bei Übelkeit und Appetitlosigkeit im Rahmen von Chemotherapien sind gute Erfolge erreicht worden. Aber die Menge macht es. Du solltest auf jeden Fall die Einnahme mit dem Arzt besprechen, der für die Therapien zuständig ist. Insbesondere, wenn es zu Operationen kommt (Blutgerinnung)
    So wie es aussieht hat wohl Ingwertee /-wasser am besten abgeschnitten.

    viele Grüße
    JF
    Hallo, danke für die Antwort. Ich weiss, dass zu viel Ingwer auch nicht gut ist. Bisher trinke ich täglich 1 Liter Ingwertee a6fgekocht, das klappt super! Die Kapseln sind höher dosiert, entsprechend 13Gramm Ingwer täglich, da Frage ich vorher nochmal beim Hersteller nach. Mit der Blutgetinnung, das ist so gewollt, da sich die Krebszellen dann nicht an die Blutplättchen herren können und eine Kolonienbildung gehemmt wird. Ausserdem erhöht Ingwer NF Kappa, das die Zelltarnung aushebelt und der Körper sie als kranke Zellen erkennt. Aber vor einer OP muss man es absetzen, das weiss ich. Man greift ja nach jedem Strohhalm und ich möchte gerne einzelne Krebszellen im Keim ersticken, bevor sie loslegen. Ist schade, dass keiner hier Erfahrung damit hat.
    Hallo Monkele,

    naja, im Reagenzglas.Bisher nicht am Patienten getestet. Wer will schon mit einer Krebserkrankung so ein Risiko eingehen? Wir hier bleiben lieber bei der Schulmedizin und der Komplementärmedizin. Da wissen wir um alle Wirkungen. Und der eingenommene Pegel ist bestimmbar. Nur der Patient nicht. Und sein Krebs. Beide sind individuell. Dann noch ein Mittel, das ebenfalls unberechenbar ist?

    Viele Grüße
    JF
    Genau, dieses Risiko möchte hier sicher keiner eingehen. Wir orientieren uns hier an der Schulmedizin und ziehen höchstens begleitend komplementäre Anwendungen zusätzlich in Betracht.
    Du bist hier auch im völlig falschen Thread, hier schreiben diejenigen, die Metastasen entwickelt haben.
    Vielleicht möchtest Du in einen anderen Thread- dann würde ich Deine Beiträge verschieben, oder einen eigenen?
    Aber bitte berücksichtige dabei, dass dieses Forum schulmedizinisch ausgerichtet ist.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo, so habe ich das nicht gemeint. Ich behandelt meinen Krebs ja auch nach der Schulmedizin, das ist keine Frage. Aber irgenwann sind die Therapien ja beendet und da hatte ich überlegt, mit Ingwer zu unterstützen, z.B. nach der Chemo. Mir wurde vom Arzt auch Vitamin D empfohlen, das ist ja auch nur unterstützend. Also bitte nicht falsch verstehen....
    Hi @Monkele76, irgendwie hab ich aber schon das Gefühl, dass du dich sehr gut mit den Therapie-Möglichkeiten auskennst und auch Leute kennst, die mit bestimmten Präparaten gute Erfolge erzielt haben.
    wenn du dir die Mühe machst unsere jeweiligen Profile zu lesen, bekommst du ganz viele Anworten von selbst. Solltest du dich nicht auskennen wie man die Profile findet, sind dir bestimmt unsere Moderatoren behilflich, dich da durchzuwursteln. Wünsche dir eine gute Entscheidung was deine jetzt folgende Therapie angeht , Lg
    Danke Merlin! Ich hoffe auch, dass ich zu einer guten Therapieentscheidung kommen werde. Ich nehme schon 3 Monate Tamoxifen, seit der Diagnose im Mai 2018, aber ich merke so gut wie nichts. Habe Angst,dass es nicht richtig wirkt. 2003 habe ich auch schon 5 Jahre Tam und 3 Jahre Zoladex genommen und hatte permanent Schweissausbrüche. Jetzt gar nicht, das wundert mich.
    Hey ihr Lieben, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin.

    Ich habe 2013 meine Erstdiagnose gehabt/danach Sport ohne Ende/ und nun Seit November 2017 multiple Metas. Seitdem Carbo und Gem/ ist hier noch jemand der es auch so geht?

    Vielleicht erzähle ich jetzt einfach mal von mir. 2013 war ein tolles Jahr. Nach einer Fehlgeburt waren wir mit unserem dritten Wunschkind endlich schwanger . Ich war soooo glücklich. Wäre da nicht auf einmal dieser doofe Knubbel unter meiner linken Achsel gewesen. Die FA meinte immer nur, dass wäre vom Abstillen und nun von der neuen Schwangerschaft...ich hab das nicht geglaubt- war total aufgewühlt und wollte das abgeklärt haben. Sorry der Text war weg.

    Sie hat mich auf den vierten Monat verwiesen- da wäre alles wieder normal. Ende vom Lied; Brustkrebs , chemo Etc, und kind zu unreif für chemo- wir mussten uns dagegen entscheiden/ ich hab alles gemacht um für unsere kleinen Jungs dazu sein- damals 1,5 und 3,5 .,, seit November 2017 nun Knochen/ Leber/ Und Lungenmetas.

    LG von Fritzi

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    Hallo @Fritzi,

    herzlich Willkommen im Krebs-Infozentrum.

    Es tut mir leid, dass Du nun Metastasen hast.
    Vielleicht magst Du mal berichten, welchen Brustkrebs ( triple negativ oder hormonpositiv?) Du hast.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier bei uns.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    @Freundchen70: zu Eribulin kann ich selbst nicht viel beitragen, Didla bekam Eribulin, Du weisst ja, wo Du darüber nachlesen kannst.

    Für Dich könnte ich mir den FoundationONE Test gut vorstellen, Deine Ärzte können ihn bei der KK beantragen.
    Dieser Test sucht im Tumorgewebe nach Mutationen bzw. Angriffspunkten und gibt die entsprechenden Therapien bekannt. Das ist eigentlich das beste, was es derzeit gibt, um sicher zu sein, dass die Therapie auch wirkt.
    Schau mal, hier hatte ich über den Test berichtet: FoundationOne® Tumorprofiling

    Ich habe jetzt von 3 Frauen den Test gesehen, alle TN und zum Teil metastasiert. Immer kam als Empfehlung "Everolimus" heraus. Bei allen 3en. Ich fragte daraufhin Prof.Untch, was das zu bedeuten hätte etc.- er meinte, er besorgt das für seine Patientinnen, wenn der Test das empfiehlt.
    Was ich damit sagen möchte: versuche Deine Ärzte da hin zu bekommen- bevor Du weitere Chemos auf Verdacht hin machst, die Dir die Kraft rauben und vielleicht nicht zum Ziel führen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    Hallo @ alle!
    Liebe @Fritzi , Herzlich willkommen!
    @Freundchen70': Ich verstehe nicht ganz...Caelyx wurde doch wegen der Nebenwirkungen abgesetzt, oder? Hat sich Deine Haut erholt in der Pause? Dann könnte man doch mit caelyx weitermachen...an die Zähne würde ich jetzt auch nicht rangehen, wenn sie nicht wehtun. Wieso jetzt auf Eribulin umstellen? Ist das nicht eher was für Triple-negativ-Patientinnen? Was versprechen sich die Ärzte davon?
    Liebe Grüße an alle, Norma

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    Norma schrieb:

    Ist das nicht eher was für Triple-negativ-Patientinnen? Was versprechen sich die Ärzte davon?


    Eribulin ist nicht nur für TN- es wirkt anders, greift an anderen Punkten an. Ist keine schlechte Sache- aber der Test ist besser, denn gerade wenn man schon einige Chemos hatte, sollte die Therapie auch wirklich erfolgversprechend sein. Zu Eribulin habe ich mal gelesen, es sollte früh eingesetzt werden.Also früh nach Metastasierung, genauso wie Ibrance.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    Hallo Freundchen 70, du kannst Prof.Untsch auch direkt anrufen, seine Nummer findest du im Internet. Ich habe auch schon mit ihm gesprochen. Wenn dein Brustzentrum den Test nicht anbietet, kannst du ja mal fragen, ob er den Test mit dir macht.Dann könntest du dort hinfahren.

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    @Norma Caelyx würde nicht abgesetzt. Ich wollte über den Sommer eine Pause und habe gepokert. Leider hat sich wieder die Leber und die Knochen verschlechtert. Die Onkologin
    möchte umstellen. Hab am Donnerstag Gespräch. Danke @Jule66 ich werde nachfragen. Sollte ich vielleicht nochmals nach Heidelberg?
    Ich weiß noch nicht. Ich würde Eribulin mit Avastin versuchen, damit ich vielleichtmit Avastin solo irgendwann weitermachen kann.
    Am liebsten mach ich Caelyx weiter, da kenn ich die Nebenwirkungen.

    Viele grüsse

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    Hallo @Monkele76, mein [lexicon]Tumor saß links oben innen und bei mir sind auch nach 6 Jahren mit Metastasen keine Lympknoten sichtbar betroffen. Der Krebs hat anscheinend ins Knochenmark gestreut und von da meine Knochen in sehr großen Umfang befallen. Liebe Grüße Kati

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    @Freundchen70
    @Jule66
    Wenn ich richtig verstanden habe hattest du eine längere Pause , wie lange war die pause ?
    Geht denn das, dass man mit der chemo weitermacht die man schon hatte ?
    Ich habe ja nun auch mittlerweile meine 18.chemo Nap pacli hinter mir mit den besten Erfolgen und sehr geringen Nebenwirkungen und ich gehe 8 h dabei arbeiten
    24 chemo sollen es insg. werden , also Höchstmenge ausschöpfen , kann man mit der gleichen chemo dann weitermachen nach einer Pause? Sicher wird mir dann meine onkologin sagen wie es weitergeht aber meine Gedanken darüber mache ich mir selbst schon, was danach kommt ...
    Liebe grüsse gabi

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    @Freundchen70
    Ok du hoffst weiterzumachen mit deiner chemo , aber so genau weisst du es noch nicht ?
    Wenn du genaueres weisst würde mich das auch brennend interessieren.
    Vielleicht funktioniert das bei mir auch weiterhin.
    Ich bin Ende September fertig , danach eine Woche Urlaub nach Kreta und dann mal sehen , wie es bei mir weitergeht ....
    Ich drück dir auch alle Daumen dass alles wieder gut wird

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    pätzi schrieb:

    weist du ob und wie lange die Biopsieproben aufbewahrt werden? Könnte man dann auch nach einer Weile noch diesen Test machen?


    Jahrzehnte. Aber dieser Test, FoundationONE, macht eigentlich nur Sinn an frischen Gewebe, da die Zellen immer neue Mutationen hervorbringen.
    Was also z.B. gestern entnommen wurde, kann in einem halben Jahr völlig überholt sein, da es wieder neue Mutaionen und Resistenzen gibt.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer