Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung

    Ihr Lieben,

    im "Ibrance-Strang" kam nochmal das Thema Tumormarker auf. Ich dachte, ich stelle meine Frage mal hier bei dem "fortgeschrittenen Brustkrebs", weil bestimmt viele von den Ibrance-Mädels auch hier mitlesen. Das Thema "Tumormarker" beschäftigt mich schon eine ganze Weile.

    Bei mir wurden noch nie die Tumormarker bestimmt und die Ärzte von meinem Brustzentrum halten (zumindest in meinem Fall) auch nichts davon. Ich bin da sehr mit einverstanden, weil in Moment ohnehin alle 3 Monate ein Vergleichs-CT gemacht wird und zweitens habe ich lange darüber nachgedacht, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei mir nicht gut wäre. Ich muss ohnehin aufpassen, dass ich mich nicht mit allem wahnsinnig mache und wenn dann da immer noch so eine Zahl wäre, würde ich (so glaube ich jedenfalls) nicht gut damit klarkommen.

    Der Grund, warum meine Ärzte das nicht machen, ist der, dass sie bei Brustkrebs keinen wissenschaftlichen Nutzen daraus ziehen. Es wäre alles so unsicher und so wenig abhängig für den weiteren Therapieverlauf, dass sie das nicht machen. (anders wäre es bei anderen Krebsarten, da wäre das gesichert und auch mittlerweile in die Leitlinien mit aufgenommen).

    Nun lese ich aber natürlich von vielen Fällen hier, in denen bei steigendem Tumormarker auch durchaus was gefunden wird. Natürlich kommt dann bei mir der Gedanke auf, ob ich vielleicht doch was verpasse, wenn das bei mir nicht bestimmt wird. Darum wollte ich fragen: wie wird das bei Euch gehandhabt? Und wenn Ihr regelmässig die Tumormarker bestimmen lasst: wie geht es Euch damit?

    @Tinka66, alles Gute! Ich kann Deine Nervosität verstehen, aber wie Norma schon schrieb: dann hast Du eine besser Möglichkeit, die ideale Therapie zu finden.

    Liebe Grüsse,
    Friederike
    Liebe @Tinka66,

    im Mai wurde bei mir eine ultraschallunterstützte Leber Biopsie durchgeführt und diese verlief ganz problemlos.
    Obwohl nur oberflächlich mit Vereisungsspray betäubt, empfand ich keine Schmerzen. Lediglich das Durchstoßen der Bauchwand erzeugte ein Druckgefühl. Anschließend durfte ich 4 Stunden, mit einem Sandsack auf dem Bauch, auf dem Rücken liegend, im Bett entspannen. Der Druck des Sandsackes soll Nachblutungen verhindern. Zur Sicherheit war ich auch eine Nacht im KH.
    Liebe Tinka, meine Daumen sind für dich gedrückt, dass die Biopsie bei dir ebenso problemlos
    klappt

    LG Johanna.
    Liebe @FriederikeH,
    an den Tumormarkern scheinen sich die Geister zu scheiden. Die einen Onkologen schwören drauf, die anderen nicht. Bei meiner ED wurde der nicht bestimmt und meine damalige Onkologin hielt davon auch nichts. Mit der Diagnose der Knochenmetastasen hatte ich jetzt einen Ausgangswert. Seither wird er von den neuen Onkologen in Abständen kontrolliert. Und, tja, er schwankt. Fällt und steigt immer mal wieder. In minimalen Schritten. Von anderen hab ich auch schon von individuellen Werten gelesen. Alle Untersuchungen ergaben immer nichts Auffälliges, so dass ich einfach nicht weiß, ob ich die Werte intensiv beobachten sollte. Aber ja, es ist ein Faktor mehr, der für Nervosität sorgen kann.
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe @FriederikeH, nach meiner Information kann die Bestimmmung der Tumormarker eine Möglichkeit zur Verlaufskontolle einer Therapie bei metastasiertem Brustkrebs sein. Allein für sich ist ein Tumormarker nicht aussagekräftig. Hinzu kommen Blutwerte und andere Untersuchungen (z. B. Ultraschall oder CT). Es gibt auch Frauen, bei denen er gar nicht aussagekräftig ist, d.h. trotz Fortschreiten der Erkrankung nicht steigt oder auch umgekehrt. Es ist wohl sinnvoll, bei Erstdiagnose die Tumormarker zu bestimmen, um einen Ausgangswert zu haben und dann im Verlauf der Therapie zu sehen, wie sich der Tumormarker verhält. Grundsätzlich gilt, dass Schwankungen normal sind und nur ein sehr plötzlicher und deutlicher Anstieg oder ein kontinuierlicher Anstieg über einen längeren Zeitraum verdächtig sein kann.

    LG Johanna
    Hallo Alle, @Norma
    @Tinka66 alles Gute für morgen.
    mit meiner neuen Chemo komme ich leider gar nicht so gut zurecht.
    Meine Leukos und Neutrophile sind dermaßen im Keller, dass schon zweimal verschoben werden musste. So ist morgen Versuch nr.3
    Ich denke es wird wieder nicht klappen. Letzte Woche waren die Neutros bei 0,5. Seit Ibrance erholen sich meine BW ganz schlecht.
    Nach der 1.chemo war ich fast eine Woche vollständig platt.

    Hatte auch einen Termin zur Zweitmeinung in Heidelberg. Bin an eine nette Assistenzärztin geraten. Als ich alle Fragen gestellt hatte, ist sie zum Nachfragen raus.
    zurück kam sie mit Prof. Schneeweiß. Ich glaube sie hatte Angst etwas Falsches zu sagen. Also, Heidelberg hält nichts vom Foundation ohne Test.
    Therapie läuft nach Standard. Zurück zu AHT wird es wohl nicht geben. Jede neue Therapie macht alles halt noch schwieriger.
    Es gibt zur Zeit nichts Neues. Immuntherapie ist inm Versuch bei TN nicht vorbehandelten Frauen.
    Alles sehr frustrierend.
    Irgendwie keine guten Nachrichten.
    Alle die gute Ergebnisse hatten: ich freu mich mit euch, Bin nicht immer so schnell darauf zu antworten.
    @Norma kennst du das Buch : Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid? Fand ich toll. Vielleicht sollten wir eine Leseecke eröffnen.

    LG

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    Hallo @Freundchen70, hat der dritte Versuch geklappt? Verständlich, dass Du nicht gut drauf bist. Für meinen Onkologen ist Prof.Schneeweiß ja Gottvater...Welche Chemo kriegst Du jetzt? Vielleicht pendelt sich das Befinden nach ein paar Gaben ein? Hat Dein Arzt keine Idee, wie mann Deine Blutwerte wieder hinkriegen kann?---Ich bin in Italien. Nachdem mein Onkologe es nicht für nötig befand, den Befund mit mir zu besprechen und nicht erreichbar war, sind wir gefahren..Wer weiß, wie lange ich das überhaupt noch kann...Die zwei Wochen machen den Kohl schon nicht fett. Ich habe keine Ahnung, wie es weitergeht....Ich denke auch hier an Dich und hoffe, dass es für Dich bergauf geht! Leseecke finde ich eine gute Idee...Ich verstehe, wenn Du momentan keine große Lust hast zu schreiben, ich bitte Dich aber trotzdem, uns/mich auf dem Laufenden zu halten...Liebe Grüße, Norma

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    An Alle eine späten Gruß. Das Kortison hält mich wach. Außerdem noch ein mieser Reflux. Wie man sich also denken kann, hat es heute mit der Chemo geklappt. Nach einer gefühlten Ewigkeit. Die neue Chemo ist Eribulin . Xeloda hatte ich noch nicht. Wird wohl als nächstes dran sein, wenn Eribulin in die Hose geht. Warum der Test keine Resonanz in Heidelberg findet, hat die Ärztin damit begründet, dass es wohl keinen Einfluss auf die therapieentscheidung hat. Tja, Gottvater hatte jetzt auch keine andere Idee. Mein Brustzentrum handelt nach Leitlinie und das würde er genauso machen. Kein Vorschlag die metastasen zu biopsieren . Eigentlich hat es mir keine neuen Erkenntnisse gebracht, nur Frust.
    @pätzi eigentlich hatte ich schon noch schwache Rezeptoren bei einer Knochenbiopsie vor 4jahren, Knochen ist allerdings ein nicht so reines Material, deshalb ist es nicht so aussagefähig. Metastasen verändern sich ja im Laufe de4 Zeit. Leider nicht zum Vorteil.

    @Norma schönen Urlaub. Ich will auch in 2 Wochen hin. Weiß aber noch nicht wo genau. Wo bist du denn? Toskana?
    Warum solltest du das nicht mehr Können? Ich mach das Spiel ja auch schon 4 Jahre.
    Warum bekommst du im Moment kein Caelyx?

    LG

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    Freundchen70 schrieb:

    Warum der Test keine Resonanz in Heidelberg findet, hat die Ärztin damit begründet, dass es wohl keinen Einfluss auf die therapieentscheidung hat.


    Das sieht Prof.Untch ganz anders, wie er mir selbst gesagt hat. Ich habe einige Tests von TN gesehen, bei allen stand als Therapieempfehlung "Everolimus"- er würde das dann seinen Patienten geben.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    Liebe @Freundchen70,
    danke der Nachfrage. Du hast recht, Ibrance und auch Xeloda haben bei mir nicht gewirkt, erst die Paclitaxel-Chemos.
    Am 21.11.2017 war meine letzte Chemo, seitdem ist Stillstand. Ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so. Das nächste CT ist am 23.10.2018, da ist Tag der Wahrheit.
    Ich wünsche Dir alles Gute.
    Ganz liebe Grüße Elke

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    Mensch @elke schon fast Ei Jahr ohne Chemo. Du Glückliche, da bin ich total neidisch. Das hat es bei mir noch nicht gegeben.
    Aber das freut mich schon sehr für dich!!!! :D
    Ich drück dir im Oktober ganz fest die Daumen. Hoffentlich hält es noch an. Dir muss es ja ohne Therapie saugut gehen,oder?
    Wie schön, wenn man alles machen kann ohne auf Termine Rücksicht nehmen zu müssen.

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    Liebe Freundchen70 und @Merlin 1707Pepe,

    vielen Dank für Euer Mitfreuen und Euer Daumendrücken.

    Mir kommt es manchmal auch wie ein kleines Wunder vor. Ich war im Mai 2018 immer noch stark kurzatmig, hatte keine Kraft und meine Psyche spielte ziemlich verrückt. Habe mich dann bei einem Heilpraktiker in Behandlung begeben, dessen Spezialgebiet die "ortomolekulare Medizin" ist. Der musste mich aufgrund meiner schlechten Blutwerte erstmal mit diversen Nahrungsergänzungsmitteln (Eisen,Chrom, Selen, Vitamin A, B, C, D und E etc.) aufpäppeln. Nun geht es mir körperlich sehr gut, habe keinerlei Einschränkungen, nur die Psyche leidet ab und zu (habe nah am Wasser gebaut, ist ja auch verständlich).

    Demnächst lasse ich mir in der Uniklinik Freiburg die gesunde Brust abnehmen, da mich die Brustprothese sehr stört (habe Körbchengröße F). Die Zusage meiner Krankenkasse zwecks Kostenübernahme liegt mir bereits vor.

    Ich wünsche Euch sehr, daß auch Ihr in den Genuß einer therapiefreien Zeit kommt. Hätte ich vor einem Jahr auch nicht geglaubt, aber es scheint möglich zu sein.

    Ganz liebe Grüße Elke

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    Hallo @Bibi,

    mit Entsetzen lese ich, dass Du nun Metastasen hast. Sie kommen sehr wohl auch bei TN vor, zwar nicht so häufig wie bei einem Luminalen Tumor (hormonpositiv), aber dennoch.

    Ich möchte dich noch mal auf die Gentestung hinweisen. Du hättest bei einem positiven Befund eine Therapieoption mehr, die sogar sehr vielversprechend ist, die Parpinhibitoren, Olaparib.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, Du solltest (trotz Deines Alters, wie Du mal sagtest) den Test machen. 2 mal an TN erkrankt, alles in einem recht großem Zeitabstand (für TN).verteilung.PNG
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    @Bibi
    Ich bin schockiert und möchte dich aus der Ferne fest drücken. Ich kanns kaum glauben, dass der Krebs dir über so viele Jahre hinweg am Ende doch noch ein Schnippchen schlagen will. Wenn dir der Test, den Jule vorschlägt, ggf Therapieoptionen eröffnet, dann mach ihn. Ich wünsche dir alles alles Gute ubd drücke fest die Daumen.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

    Biopsie Lebermetastasen

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    Ihr Lieben,

    vielen Dank für's Daumen drücken und an mich denken. "Der Raum war ziemlich voll mit Euch" und das hat mir geholfen.
    Ich hatte echt Angst vor der Biopsie, vor allem, weil ich kein Vorgespräch dazu hatte und somit nicht so ganz genau wusste, wie es ablaufen wird.

    Abgesehen von einem blöden Organisationschaos ist aber die Biopsie gut gelaufen. Sie ist für mich im Endeffekt überhaupt nicht schlimm gewesen. Der Arzt war sehr nett und hat mir alles kurz vorher (etwas früher wäre mir lieber gewesen) und auch während der Biopsie erklärt.

    Zuerst wurden ein paar Bilder im CT gemacht. Da meine Metastasen schlecht zu sehen waren, haben sie mir ein Kontrastmittel gespritzt. Danach haben sie festgelegt, an welcher Stelle sie biopsieren wollten. Nach Desinfektion und örtlicher Betäubung (ich mag keine Spritzen in den Bauch) hat er angefangen eine Hohlnadel an der entsprechenden Stelle einzuführen. Dies wurde immer wieder im CT kontrolliert. Ich habe nur ein ganz leichtes Druckgefühl gespürt, wenn er die Nadel tiefer gestochen hat. In der Metastase angekommen wurde mit einer anderen Nadel dann das Material an drei verschiedenen Stellen der Metastase entnommen.
    Auf Nachfrage, warum nicht mehrere Metastasen biopsiert werden meinte er, dass man das nicht macht, da ja jedes mal auch die Leber mit verletzt wird.
    Auch im Anschluss hatte ich keinerlei Schmerzen oder Druckgefühl.
    Zur Kontrolle wurden am nächsten Tag (also heute) noch ein Lebersono und ein kleines Blutbild gemacht, danach durfte ich dann nach Hause gehen.

    Nun muss ich mindestens eine Woche auf die Ergebnisse warten und hoffe, dass sich daraus neue Therapieoptionen ergeben, obwohl im Moment anscheinend Ibrance/Letrozol/XGeva ihren Dienst tuen und Tumormarker und Leberwerte sinken.

    @Freundchen70,
    blöd, dass Du die Chemo so schlecht verträgst. Ich hoffe, dass Du trotzdem in Urlaub fahren und ihn auch genießen kannst.

    @Bibi
    ich wünsche Dir einen guten Onkologen, der eine für Dich passende, erfolgreiche und nebenwirkungsarme Therapie findet und ganz viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit.

    @elke
    super so eine lange therapiefreie Zeit, möge sie noch lange andauern. Und alles Gute für Deine OP.

    Liebe Grüße

    Tinka

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    Liebe @Tinka66!

    Wunderbar, dass du alles gut überstanden hast.
    Ärgerlich,dass Du 1 Woche auf die Auswertung warten musst.
    Meine Lungenbiopsie in 2013 verlief wie bei Dir schmerzfrei, irgendwie hatte ich das Ergebnis aber schneller.
    Mit der Biopsie wurde festgestellt, dass der Tumor ein Adeno wäre.
    Hatte natürlich Sorge, dass bei einer Biopsie evtl. Tumorzellen anschliessend freie Bahn bekommen.
    Doch ich denke, die Ärzte wissen, was sie tun und es ist gut zu erfahren, in welchen Bereichen Tumorzellen anlanden.

    Möchte Dich ganz dolle drücken und meine Daumen weiter hochhalten!

    Liebe Grüße, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig

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    Liebe @Tinka66, schön, dass du erstmal die Biopsie gut überstanden hast. Vielleicht zeigen die Ergebnisse ja neue Therapiemöglichkeiten auf. Wenn du allerdings mit der bisherigen Therapie gut zurechtkommst und sie wirkt, ist es ja auch gut.

    Liebe @elke, herzlichen Glückwunsch, auf dass es so weitergeht!

    Ich habe gerade meine erste Woche Ibrance hinter mir und habe vor einer Woche meine erste Faslodex-Spritze bekommen. Meine Stimmung geht so auf und ab...

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und schonmal ein erholsames Wochenende.

    LG Johanna

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    danke liebe @Finja für die tolle Erklärung zu LDH. Mein LDH war unter Ibrance auch erhöht und die Onkologin war darüber sehr besorgt, bei mir war außerdem noch das ASAT an der oberen Grenze und Tumormarker gestiegen. ALAT , GGTund Billirubin total niedrig. Sie tippte auf Progression in der Leber was sich nicht bewahrheitet hat- im Gegenteil Leber ok. Aber man fand einen satten Folsäuremangel. Ich habe allerdings jetzt mit Folsäure einnehmen ziemlich Bauchschmerzen. Nehme sie jedesmal mit blödem Gefühl.Fördert doch die Zellteilung? Was meinst du dazu? Liebe Grüße Kati

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    Liebe Kati,
    auch durch eine Krebserkrankung kann es zu Folsäuremangel kommen. Ich würde die Einnahme von Folsäure auf jeden Fall mit dem Onkologen abklären. Wenn Folsäure einnehmen, dann in Form von Metafolin. Das ist besser, weil es bereits aktivierte Folsäure ist. Da kann sich nichts, was nicht aktiviert wurde durch fehlenden Enzymmangel in der Leber einlagern.
    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)