Brustkrebs triple-negativ

    Nach langem Warten habe ich nun ein Ergebnis und einen Plan für die nächsten Schritte.

    Meine Ausgangssituation war ein Triple-negativer BK G3 ohne Fernmetastasen. Meine Chemotherapie musste nach vier Mal EC und vier Mal Carboplatin und Paclitaxel abgebrochen werden wegen einer Panzytopenie. Nach einem stationären Aufenthalt und mehreren Bluttransfussionen und einer gewissen Pause konnte ich das gott-sei-dank hinter mir lassen und wurde vor ca einem Monat brusterhaltend operiert. Die Pathologie nach der OP ergab dass von dem ursprünglichen Tumor von ca 4 cm noch ein kleiner Rest von ca 4 mm da war, sowie eine Mikrometastase in einem der 11 entfernten Lymphknoten. Zum Glück hatte also die Chemotherapie trotz Abbruch super angeschlagen. Obwohl es mich erst mal wieder ein paar schlaflose Nächte kostete dass da doch noch ein Rest von dem Mist da war und ich mich fragte ob es sich nun bereits im Körper verteilt hat oder nicht... nun 100%ig sicher beantworten kann mir das eh keiner und nun nach ein paar Tagen denke ich eher positiv über das Ergebnis.....

    Heute hatte ich das Aufklärungsgespräch für die Bestrahlung. 28 Sitzungen... eine IORT bzw den Boost bekam ich schon während der OP.

    Über was ich mir zwischendurch auch ernsthaft Gedanken gemacht habe, da es doch immer wieder Frauen gibt die diesen Schritt gehen, ist ob ich mir evtl auch das gesamte noch vorhandene Brustgewebe hätte entfernen lassen sollen und anschließend wieder aufbauen lasse natürlich. Ich habe ein, zwei Ärzte nach ihrer Meinung dazu gefragt und keiner hat es mir nun wirklich empfohlen... man meinte dass es im Vergleich zur Bestrahlung gleichwertig sei.. wie steht ihr dazu? Hat Jemand Erfahrung damit? Ich meine, wo kein Brustgewebe mehr ist kann auch nichts mehr entstehen, oder? Über die genauen Vor- und Nachteile weiß ich nur wenig.
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Hallo Minouche,

    zu Deiner Frage...ich hatte gerade erst einen Link dazu eingestellt:
    journalonko.de/news/anzeigen/B…_45_lokales_Rezidivrisiko

    Leider sieht es dieser Studie nach für die mastektomierten Frauen besser aus.
    Ich weiß, dass es auch andere Studien gibt,die genau das Gegenteil verkünden.

    Ich selber habe die Mastektomie gewählt, aus ganz vielen Gründen.
    In Tumornähe waren kleine versprengte Satelliten, das war ein Grund.
    Dann war es so, dass ich die Brust nicht mehr mochte, ich hatte richtige Aversionen dagegen entwickelt.
    Auch scheint mir die Mastektomie sicherer, vom Gefühl her.
    Aber, man muß auch dahinter stehen.
    Ich habe sie per Diep Flap aufbauen lassen, Silikon hat mein BZ abgelehnt (Kapselfibrosengefahr)

    Ansonsten schön, dass die Chemo vorbei ist und so gut angeschlagen hat.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Guten Morgen Jule,

    danke für den Link! Beides hat anscheinend seine Vor- und Nachteile.

    In meinem Fall ist es so dass ich auch mit Mastektomie oberhalb des Schlüsselbeins bestrahlt werden müsste. Diesen Schritt kann ich so oder so nicht umgehen... obwohl man seinem Körper ja endlich mal Ruhe gönnen möchte. :/ Ich finde es nur komisch dass Heidelberg eine radikale Mastektomie bei einem TN nicht von vornherein empfiehlt. Vor Metastasen im restlichen Körper ist man dadurch leider trotzdem nicht geschützt :S

    Wieder Eine dieser Entscheidungen für's Leben... oh ist das anstrengend!!
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    So... nun hat die Bestrahlungtherapie begonnen und ich habe nach der IORT meine zweite Bestrahlung nach der OP hinter mir. Noch 26 Bestrahlungen sollen folgen.

    Wie habt ihr das Ganze vertragen? Mit welchen Nebenwirkungen muss man rechnen?

    Ich habe einen schönen "Schlachtplan" auf mir eingzeichnet bekommen der nun täglich nachgezeichnet wird damit man weiß wie alles ausgerichtet werden muss.
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Hallo ihr Lieben,
    da reihe ich mich doch mal ein in diese nette Runde. Auch ich habe seit Juli 2016 BK triple-negativ. Am 17.11. hatte ich meine letzte von 6 TAC-Chemos, die ich alle mehr oder weniger schadlos überstanden, um nicht zu sagen "gut weggesteckt" habe. Der Sentinel und auch 4 zusätzlich entfernte LKs waren frei und bei der Kontrolle nach der 3. Chemo hatte sich der Tumor von 2,3 cm auf 1,7 cm verkleinert.
    Gestern war ich in Düsseldorf bei Dr. Rezai, um mich zu den Möglichkeiten der OP beraten zu lassen. Dr. Rezai hat mir zuerst einmal den Gentest ans Herz gelegt .. konnte gar nicht verstehen, warum der bislang noch nicht gemacht wurde. Meinen Wunsch, eine subkutane Mastektromie mit anschl. Brustaufbau (mit Implantaten) vornehmen zu lassen, konnte er zwar verstehen, aber er hat mir klar abgeraten. Das Rezidiv-Risiko ist nicht geringer als bei einer brusterhaltenden OP mit anschl. Bestrahlung - und die Möglichkeiten der Kontrollen sind deutlich besser. Der gestrige Ultraschall hat ergeben, dass der Tumor sonographisch "nicht mehr darstellbar" ist .. das ist doch eine sehr gute Information, oder?

    Am 9.12. habe ich jetzt das Gespräch mit der Chefärztin (Onkologin/Gyn) vor Ort und werde mich dann vermutlich für die brusterhaltende OP entscheiden.

    @ Minouche: Du hast die Bestrahlung ja jetzt hinter dir .. war es arg schlimm? Und wie geht es bei dir weiter? "Normaler" Fortgang des Ganzen wäre ja jetzt eine Reha, oder? Hast du dir da schon eine Klinik ausgesucht?

    Ganz liebe Grüße und "take care"
    Liebe Grüße
    Meike

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    You never know how strong you are, until being strong is your only choice! (Bob Marley)
    Liebe @ML1969,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum, bei den Brust-Mädels und speziell in diesem Thread bei den triple negativen Frauen. Toll, dass du die 6 TAC so gut weggesteckt hast, die sind ja nicht ohne. Und mindestens genauso gut, wenn nicht besser, dass der Tumor im Ultraschall nicht mehr auffindbar ist. Das ist doch ein guter "Lohn", oder? Hier melden sich bestimmt noch ein paar Mädels und erzählen dir ihre Geschichten und du wirst dann die richtige Entscheidung für dich treffen, was die OP angeht. Den Gentest würde ich dir aber auch sehr ans Herz legen. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber die TN-Frauen erwischt es mit der Mutation ja häufiger (ja, ich weiß, umgekehrt ist das mit Ursache und Wirkung...) und es wäre für die weitere Nachsorge schon wichtig zu wissen, woran du bist.

    Ich hatte im September 2015 meine Diagnose, auch die TAC, eine brusterhaltende OP mit Komplettremission und dann Bestrahlung. Ende Mai 2016 war das durch und im Juni/Juli war ich dann zur Reha. Seither befinde ich mich im Aufforsten-Modus und habe die große Hoffnung, noch einige Jahre weitermachen zu können. Ich habe hier und vorher in einem anderen Forum tolle Frauen kennengelernt, die mir während der Therapie und danach wirklich gut geholfen haben. Und es waren auch einige TN-Frauen darunter, und viele hatten Gutes zu berichten.

    Von daher: nochmals herzlich Willkommen hier! Fühle dich wohl bei uns :)
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    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Hallo @ML1969,

    auch ich als zuständige Moderatorin in diesem Bereich möchte Dich sehr herzlich im Krebs-Infozentrum begrüßen. Wir hoffen, Du fühlst Dich wohl in unserer tollen Gemeinschaft und wünschen Dir einen hilfreichen Austausch. Auf ein gutes Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Guten Morgen liebe @ML1969,

    erst einmal herzlich willkommen hier.

    Auch ich gehöre zur TN-Fraktion, auch wenn meine Errankung schon über 7 Jahre zurück liegt.

    Ich war bei ED 42 Jahre alt, mir wurde der Gentest seinerzeit verweigert, mit dem Hinweis, ich wäre zu alt <X
    Nun , jetzt haben sich zum Glück die Einschlusskriterien geändert und ich darf ihn nun machen.
    Und das werde ich, bin gerade dabei.
    Das möchte ich dir auch ans Herz legen!

    Eine pathologische Komplettremission wäre ein hervorragendes Ergebnis, ich drücke dir die Daumen dafür.
    Ich hatte eine solche und wie du siehst, bin ich auch bald 8 Jahre danach noch da und das obwohl bei mir 4 LK befallen waren.
    Mit einer PCR hat man eine gute Prognose, die den luminalen CA in nichts nachsteht.

    Zur OP:

    ich hatte mich damals für eine subcutane Mastektomie entschieden; das wurde von meinen Ärzten auch so akzeptiert.

    Ich mochte die Brust nicht mehr leiden und fühlte mich so sicherer.
    Dazu kam, dass ich in unmittelbarer Nähe zum Tumor winzig kleine Ableger von diesem hatte...das war mir alles zu unsicher.
    Und , der Tumor war in unmittelbarer Nähe zur BW- diese hätte laut Ärztin abgetrennt, ausgeschabt und anschließend wieder angenäht werden müssen... 8| nee, das wollte ich nicht.

    Das würde ich heute wieder so tun- ich bin mir sicher, dass ich andernfalls, also nach BET, ständig an dieser Brust "herumgefingert" hätte, und nach OP und Bestrahlung ist diese ja "knubbelig".

    Du siehst, es gibt viele Gründe, die für bzw. gegen eine Mastektomie entscheiden.
    Was für Dich die Richtige ist, dass sollte Dein Bauchgefühl Dir sagen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Guten Abend Ihr Lieben,

    danke für das herzliche Willkommen hier und eure Informationen. Ihr seid echt toll und macht Mut!! :*

    @c.onny Ich bin 47 Jahre.
    Wie hast du denn die Bestrahlungen empfunden?

    @Jule66 Hast du dann einen Brustaufbau machen lassen mit Eigengewebe oder Implantanten?

    In welchen Reha-Kliniken seid ihr denn gewesen? Ist zwar für mich noch ein bissel Zeit, aber ich wollte mir die ein oder andere schonmal im Netz anschauen.

    Und noch eine Frage an alle, was die Zeit nach der Chemo angeht: Die Haare werden ja hoffentlich bald wieder wachsen - wie ist das aber mit den Wimpern und Augenbrauen. Die sind erst nach der letzten Chemo ausgefallen *grummel .. so schnell wachsen die doch sicher nicht, oder? Und habt ihr irgendwelche Seren/Booster ausprobiert .. momentan werden die ja oft beworben online oder im TV.
    Eigentlich ja Oberflächlichkeiten *seufz .. aber trotzdem freue ich mich über eure Antworten/Tipps.

    Liebe Grüße
    Meike
    Liebe Grüße
    Meike

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    Dankeschön liebe @dieBelle .. das ist lieb von dir. Dann lasse ich mich mal überraschen :-)!
    Liebe Grüße
    Meike

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    Liebe @ML1969, meine Frage nach deinem Alter war ziemlich dämlich, merke ich gerade X( , wo du doch dein Geburtsjahr im Namen trägst. Aber so isses manchmal mit mir... Ich denke aber, jetzt noch mehr, dass der Gentest eine wirklich gute Idee für dich wäre. Ich habe ihn gleich nach der Diagnose gemacht und hatte das Ergebnis - ich hatte Glück: negativ - noch vor Beginn der Chemo erhalten.

    Du fragst nach der Bestrahlung: habe ich sehr gut vertragen. Ich wurde zwar langsam immer müder in dieser Zeit, aber das ist nach dem Chemo-OP-Bestrahlungs-Marathon wohl auch kein Wunder. Ich brauchte viele Pausen und war recht dünnhäutig. Aber ansonsten habe ich vor allem auch hauttechnisch nicht viel auszustehen gehabt in dieser Zeit. Es zieht sich etwas, ich durfte nicht duschen und Sport war auch nicht wirklich erlaubt, aber ich bin fleißig meine normalen Laufstrecken abgelaufen, tagein tagaus und habe damit der immer größer werdenden Müdigkeit etwas getrotzt. Als Nachsorge wegen der TAC-Chemo und der Bestrahlung war ich inzwischen vier Mal beim Kardiologen und gehe im Januar erneut. Die waren dort sehr sorgfältig und wollten mittels Ultraschall überwachen, dass das Herz weder von der Chemo noch von der Bestrahlung Schaden genommen hat. War alles gut bisher. Ich habe auch meine Augen überprüfen lassen und auch da waren die Ärzte mit mir zufrieden.

    Und noch schnell zu den Wimpern, bevor ich wieder ins Bett krabbele: auch bei mir erst nach der letzten Chemo ausgefallen und quasi direkt danach fingen sie wieder an zu wachsen. Ich konnte nach ca. 4 Wochen wieder vorsichtig tuschen. Ohne Serum. Ich habe zwar nach der Chemo deutlich dunklere Haare bekommen als zuvor, aber die Wimpern sind leider immer noch blond :( ... Meine Kopfhaare haben sich nach der TAC etwas bitten lassen und kamen später als bei den meisten Mädels hier, die erst EC und dann die Pacli bekommen haben. Dafür sind sie dicht und ohne Lücken wieder erschienen. Und nicht in grau/weiß :)

    So, zur AHB kannst du ja mal in dem passenden Strang nachlesen. Da hatte ich bisschen was über meine Erfahrungen geschrieben: Erfahrungen mit Reha-Kliniken

    Wünsche dir eine gute Nacht und einen guten Start in die Woche mit dem wichtigen Termin für dich. Du wirst den richtigen Weg für dich finden, ich bin ganz sicher.
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    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Guten Morgen @ML1969,

    ja, ich habe einen Aufbau mit Eigengewebe vom Bauch machen lassen, Implantate aus Silikon wären ärztlicherseits nicht in Frage gekommen, da Bestrahlung.

    Wenn Du Fragen zum Diep Flap (Eigengewebsaufbau) hast, dann immer her damit.

    Bei mir kamen Wimpern und Augenbrauen auch sehr schnell wieder.
    Diese "Wimpernseren" enthalten Prostaglandine <X als "Wachstumsboost", weiß nicht, ob das so toll ist.
    Die sind ebenfalls in Augentropfen für Glaukompatienten drin.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Guten Morgen Ihr Lieben :-),

    @c.onny vielen Dank für die vielen Infos. Hast du in der Zeit gejoggt oder ist mit "ablaufen" eher ein Spaziergang gemeint? Mich haben die letzten beiden TACs doch arg geschwächt *grummel .. und mehr wie Spazierengehen/Walken ist da auch 3 Wochen später noch nicht wieder möglich. Aber das nehme ich so an, Hauptsache ich bin täglich draußen und bewege mich. Sport - ich hatte mich in einem VHS-Bauch-Beine-Po-Kurs angemeldet :) ist leider seit meiner 4 TAC verboten .. seit dem habe ich eine Thrombose im Arm/am Port, die einfach nicht weichen möchte. Ich spritze da jeden Morgen Arixtra.

    Mich würde interessieren, ob es hier noch mehr Mädels gibt, die sich mit einer Thrombose rumärgern mussten?

    Deinen AHB-Bericht @c.onny schaue ich mir heute Abend mal in Ruhe an. Es hat ja eigentlich auch noch Zeit, aber je nach dem wo man hin möchte, sollte man das wohl frühzeitig beantragen.

    @Jule66 Du hast recht .. diese Wimpernseren sind umstritten und daher sollte ich da einen großen Bogen drum machen. War auch nur ein Gedanke - ich werde brav und geduldig abwarten, bis meine eigenen sich wieder berappelt haben *schiefgrins

    Von den Implantaten hat mir der Düsseldorfer Arzt ja auch abgeraten - eben weil die Nachkontrolle dadurch sehr erschwert wird. Aber wenn du doch eine Mastektomie hattest, warum musste dann noch bestrahlt werden? Ich hatte das so verstanden, dass die Bestrahlung nur erfolgen muss, wenn man brusterhaltend operiert?? Und noch eine Frage: Du hattest doch nur auf einer Seite BK? Wurde bei der anderen gesunden Brust angleichend dann noch etwas gemacht?

    Bei welchem Arzt warst du denn für die OP @Jule66 ? Und bist du mit dem Ergebnis heute zufrieden?

    Tolles Wetter heute, ich werde mal durchstarten :-). Wünsche euch einen positiven schönen Montag!
    LG Meike
    Liebe Grüße
    Meike

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    Hallo @ML1969,
    also, sobald LK befallen sieht, geht es Richtung Bestrahlung, trotz Mastektomie.

    Das Ganze ist auch noch abhängig vom Befund, also wer einen hoch aggressiven TN Tumor hat, der bekommt die Bestrahlung bei nur 1 befallen LK eher als jemand mit einem lum.A Tumor .
    Bei >=4 befallenen LK gibts die erweiterte Bestrahlung, bis hoch zum Schlüsselbein.
    Die hatte ich "genossen", denn ich hatte 4 befallene LK.

    Den Aufbau habe ich in Düsseldorf, in den Sana-Kliniken machen lassen, bei Prof. Andree.
    Die haben dort sehr viel Erfahrung und ich finde den Aufbau sehr gut gelungen, also ich bin sehr zufrieden damit.
    Nichtsdestotrotz ist das eine große, schwere OP mit langer Dauer (bei mir waren es 7,5 Stunden) und so einigen Baustellen, u.a. dann auch am Bauch (je nach dem , wo entnommen wird)
    Liebe Grüße, Jule

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    Albert Schweitzer
    Hallo @Jule66,
    von der Sana-Klinik und speziell Prof. Andree habe ich auch schon viel Gutes gehört. Hast du denn dort nur die eine Brust machen lassen oder beide? Und musstest du das etwas selbst bezahlen oder hat das alles die Krankenkasse übernommen?

    Dass es eine schwere OP ist, war auch eine Tatsache, die mich bissel abgeschreckt hat und wo mich auch ziemlich deutlich Dr. Rezai hingewiesen hat.

    Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als erstmal das Gespräch am Freitag abzuwarten und zu schauen, was mir meine Chefärztin anbietet an OP-Möglichkeiten.

    Liebe Grüße, Meike
    Liebe Grüße
    Meike

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    Hallo Meike,

    ich habe nur die betroffene Seite machen lassen; die Gesunde wurde lediglich verkleinert.
    Bezahlen mußte ich nichts, mußte mich nicht mal um einen Termin kümmern.
    Hat alles mein BZ in Köln für mich erledigt.

    Am besten Du wartest jetzt die Patho der LK ab und entscheidest dann.
    Liebe Grüße, Jule

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    Albert Schweitzer
    Liebe @ML1969, ich hatte gerade einen langen Text geschrieben und nun ist er weg ... Ich muss los, deshalb nur kurz: nein, nicht gejoggt bin ich, nur zügig gelaufen,Tag für Tag, 3km in die Strahlenklinik und nochmal 3 km zurück, oft mit Umweg. Es wurde damals hier bei uns gerade eine Fassadensanierung gemacht und ich war quasi auf der Flucht und eigentlich immer draußen unterwegs. Das tat mir auch gut, weil mich die TAC schon auch ordentlich geschafft hatte.

    Und von einer Thrombose blieb ich verschont. Ich hatte überhaupt viel Glück in allem. Nur die schreckliche Diagnose musste ich ertragen, also diesen Krebstyp unter den vielen bekommen zu haben. Alle weiteren Untersuchungen und Behandlungen habe ich erstaunlich gut hinter mich gebracht. Ich bin heute auch eher dankbar, als dass ich hadere mit meinem Schicksal. Meine Behandlung hat gewirkt und mich zunächst einmal gesund gemacht. Dieses Glück haben einige Frauen nicht. Für mich ein großes Geschenk, das ich oft noch staunend in den Händen halte und es hin und her drehe und es manchmal kaum fassen kann...
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Du hast recht @Jule66 .. das Gespräch am Freitag wird mir sicher Klarheit bringen, was der beste/sicherste Weg ist.

    @c.onny .. ok, zügig unterwegs bin ich auch täglich .. mal in die Stadt zu Fuß, mal eine Runde an der Aggertalsperre. Ich habe das Glück, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen und dazu noch, dass bislang das Wetter ja wirklich herrlich ist, um draußen aktiv zu sein.

    Ich bin auch sehr sehr dankbar .. wenn man da in bei der Chemo hockt und hört, welche Schicksale da sitzen und auch, welche Nebenwirkungen die Mädels dort teilweise aushalten müssen :( .. echt heftig. Ein Spaziergang waren meine Zyklen auch nicht .. es war auch eine Woche Krankenhaus inklusive 3 Tagen Isolation dabei gleich nach der 1., weil meine Leukos auf 300 in den Keller gesaust waren. Vieles war unangenehm .. aber irgendwie doch alles "machbar". Ich konnte/durfte auch die meisten Tage aktiv draußen sein, es gab wenige Tage, wo ich wirklich nicht aus dem Haus konnte. Da geht es anderen ganz anders und ich bin froh, dass ich es so geschafft habe. So geht es jetzt hoffentlich weiter .. eine gelungene OP und Strahlentherapie und dann als "Abschluss" (für Körper und Geist) die Reha.

    Ich wünsche euch einen zauberhaften Abend *lächel
    LG, Meike
    Liebe Grüße
    Meike

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    Eine Frage noch zu später Stunde - vielleicht wisst ihr ja Rat:
    Ich habe einen Bescheid zur Schwerbehinderung bekommen:
    Grad der Behinderung: 50
    Befristung: 31.08.2016 bis 30.06.2018
    Folgende Beeinträchtigungen liegen vor: Neubildung der rechten Brustdrüse, Entfernung von Lymphknoten aus der rechten Achselhöhle.

    Das stimmt ja soweit, aber mein Gyn meinte, ich solle trotzdem Widerspruch einlegen wegen der sehr kurzen Befristung. Vor allem, weil ja noch nicht einmal die OP gelaufen ist.

    Was denkt ihr? @Jule66 Hast du da Erfahrungen?
    Liebe Grüße
    Meike

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    Liebe @ML1969,

    mir ging es genauso wie dir. Ich habe zwar wegen zweier zusätzlicher chronischer Erkrankungen einen höheren Grad der Behinderung, aber auch bei mir gab es nur so eine kurze Befristung. Ich bin in den Widerspruch gegangen, weil es für Brustkrebs eine festgelegte Heilungsbewährung von 5 Jahren gibt (Regelung der Versorungsmedizinischen Verordnung). Das war im März 2016. Bis heute habe ich keinen Bescheid über diesen Widerspruch. Es kann also eine zähe Angelegenheit sein.

    Aber ja: ich würde an deiner Stelle unbedingt widersprechen.
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

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    Reinhold Schneider
    Dankeschön @c.onny .. dann werde ich den Widerspruch heute mal losschicken.
    Darf ich da deine Begründung "... für Brustkrebs eine festgelegte Heilungsbewährung von 5 Jahren gibt (Regelung der Versorungsmedizinischen Verordnung)" verwenden?
    Liebe Grüße
    Meike

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    Liebe ML1969,
    bitte schaue einmal in diesen Link (vorsicht ist sehr umfangreich, da Gesetzestext).

    Auf der Seite 88 findest Du den Text, dass bei einer malignen Erkrankung der Brust die Heilungsbewährung 5 Jahre beträgt. Auch bei uns dauert die Bearbeitung eines Antrag auf Schwerbehinderung sehr lange. Im Sozialrecht ist der Tag der Antragstellung wichtig, da geht Dir erstmal nichts verloren, wenn man z.B. an den Steuerfreibetrag denkt.

    Hier ist der Link:bmas.de/SharedDocs/Downloads/D…df?__blob=publicationFile

    Du hast das Recht bei der Krankenkasse (GKV) die Reduzierung der Zuzahlung von 2 auf 1 Prozent zu beantragen. Brustkrebs gilt als chronische Erkrankung,da gilt die Reduzierung sofort. Trotzdem alle Quittungen von Zuzahlungen aufbewahren.

    Liebe Grüße und ganz viel Kraft für die Behandlungen,
    die Grummelprinzessin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Grummelprinzessin“ ()

    @Grummelprinzessin
    Daaaaaanke :)

    Dies wurde dann ja als Begründung passen:
    Nach Entfernung eines malignen Brustdrüsentumors ist in den
    ersten fünf Jahren eine Heilungsbewährung abzuwarten.

    Ich vermute jedoch, dass sich mein Bescheid darauf stützt?
    Nach Entfernung eines Carcinoma in situ der Brustdrüse ist in
    den ersten zwei Jahren eine Heilungsbewährung abzuwarten.
    Der GdS beträgt während dieser Zeit 50.

    ???
    Liebe Grüße
    Meike

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    Liebe ML 1969, es ist günstig Widerspruch einzulegen. Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens werden bei den behandelnden Ärzten nochmals Befundberichte eingeholt.
    Das Schreiben muss innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Bescheids bei der jeweiligen Behörde eingegangen sein, bitte unbedingt als Einschreiben schicken.

    LG die Grummelprinzessin

    ML1969 schrieb:

    Ich vermute jedoch, dass sich mein Bescheid darauf stützt?
    Nach Entfernung eines Carcinoma in situ der Brustdrüse ist in
    den ersten zwei Jahren eine Heilungsbewährung abzuwarten.
    Der GdS beträgt während dieser Zeit 50.


    Liebe Meike,

    du hast aber gar kein in situ sondern einen ausgewachsenen Tumor gehabt. Also gelten die 5 Jahre. Zweifelsfrei. Ich kann dir gerne per PN meinen vollständigen Text senden.

    Und achte auf den Widerspruch. Der muss rechtzeitig vorliegen. Mir wurde damals geraten, zunächst mit dem Widerspruch die dem Bescheid zugrundeliegenden Unterlagen komplett anzufordern. Das habe ich gemacht und danach die Widerspruchsbegründung geschrieben, nachdem ich wusste, was denen an Informationen gefehlt hatte. Bei mir war mein alter Gyn das Problem. Der hatte die Angaben nicht vollständig gemacht...

    Also, ich sende dir jetzt was.
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

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    Reinhold Schneider
    Liebe Conny,
    danke dir für den Text ... du bist echt lieb.

    Schauen wir mal, was auf meinen Widerspruch hin jetzt geschieht ;) .

    Heute war meine Mammografie und auch diese kann den Tumor "nicht mehr darstellen". Das ist gut, sehr gut! Ich hab mich mit dem Arzt sehr lang unterhalten und er meinte auch, dass der Gentest sehr wichtig wäre - möglicherweise ausschlaggebend für meine Entscheidung zur OP. Blöde nur, dass ein OP-Termin ja schon "steht" mit dem 15. Dezember und der Gentest noch gar nicht in die Wege geleitet ist. Das Gespräch mit der Ärztin ist ja erst am 9. Dezember.
    Der Doc heute meinte auch, dass es möglicherweise Studien gibt, die belegen, dass eine Mastektomie eine höhere "Sicherheit" bringt als eine brusterhaltende OP .. aber es genauso sicher Studien gibt, die genau das Gegenteil beweisen. Wichtig wäre mein eigenes Gefühl dazu.
    Drückt mir mal die Daumen, dass diese Ärztin mir am Freitag dann "das richtige Gefühl" gibt *seufz ....

    Liebe Grüße und einen schönen Abend ^^
    Meike
    Liebe Grüße
    Meike

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    Liebe Meike,

    na klar drücken wir die Daumen, und wie! Lass das Gespräch am Freitag auf dich wirken und vielleicht siehst du dann deine Entscheidung deutlich vor dir. Das Gen-Ergebnis wird nicht mehr rechtzeitig da sein, kann aber ggf. ja auch nachträglich zur Mastektomie führen, wenn es denn so ausgehen sollte. Diesen Weg würdest du dir nicht komplett verbauen, wenn du dich jetzt erst einmal anders entscheidest.

    Und wie wunderbar, dass auch bei der Mammo nichts mehr darstellbar war :) . So war das bei mir auch und letztlich ergab sich dann tatsächlich die ersehnte pathologische Komplettremission und ein nicht beschreibbares Aufatmen bei mir, meinen Lieben und auch bei den Ärzten... Von daher: auch hier ganz fest gedrückte Daumen von mir!!! Ich bin da sehr guter Dinge :)
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

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    Reinhold Schneider
    @ML1969

    Erst mal: Entschulidge meine späte Reaktion aber ich war in letzter Zeit sehr selten online.

    Es freut mich dass es so gut bei dir gelaufen ist! Dass der Tumor nicht mehr sichtbar war auf dem Ultraschall ist sehr gut. Für was hast du dich denn nun entschieden? Brusterhaltend oder Mastektomie?
    Mir wurde von der Uniklinik Heidelberg auch erklärt dass eine Entfernung der ganzen Brust nicht besser ist als eine brusterhaltende OP. Und bestrahlt werden hätte ich so oder so müssen, also entschied ich mich für die brusterhaltende OP und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wurde wirklich sehr schön gemacht und wenn man(n) es nicht weiß muss schon zwei Mal hingeschaut werden. Ich bin zufrieden damit. Die Bestrahlungen im Anschluss habe ich sehr gut vertragen. Ich hielt mich an die Vorgaben und hatte kaum Hautprobleme. Allerdings plagte mich ein sogenannter Strahlenkater.. ich war ab einem gewissen Punkt müder und hatte gelegentlich Kopf- und Gliederschmerzen. Aus 7 Stunden Schlaf in der Nacht, wurden dann eine gewisse Zeit lang 9. Ansonsten habe ich die Bestrahlungen sehr gut vertragen, ganz im Gegenteil zur Chemo die leider abgebrochen werden musste mittendrin da sich meine Blutwerte nicht mehr gut genug erholten. Mittlerweile ist aber auch das wieder im grünen Bereich. Zum Zeitpunkt der OP war mein Tumor auch nicht mehr auf den bildgebenden Verfahren sichtbar und nach der OP stellte sich heraus dass noch ein winziger Rest des Tumors im Gewebe war und lediglich ein LK eine Mikrometastase aufwies. Jetzt gehe ich alle drei Monate zu meinem Frauenarzt zum Ultraschall und Abtasten. Soweit alles ok. Mein Vitamin B12 ist zu niedrig und ich bekomme Spritzen dafür momentan. Bis auf diese Angst die Einem noch im Nacken sitzt geht es mir gut im Moment.. ich muss das alles jetzt auch erst mal noch ein wenig verarbeiten. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit. Letztes Jahr an Weihnachten bekam ich die Diagnose.

    Meine Reha steht noch aus und ist aber für Februar fest geplant. Ich werde im Rahmen der Rexrodt-von-Fircks-Stiftung für an Brustkrebs erkrankte Mütter zusammen mit meiner kleinen Tochter in die Klinik Ostseedeich in Grömitz gehen.
    Hier der Link:

    klinik-ostseedeich.de/Schwerpu…-von-Fircks-Stiftung.aspx

    Ich wünsche dir alles alles Gute und jetzt erst mal schöne Feiertage!
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Liebe @c.onny und liebe @Minouche,
    danke für euer Daumendrücken und auch die vielen wichtigen Informationen!
    Das Gespräch mit der Ärztin war zwar nicht so klasse, die OP dann am 15.12. absolut ok. Die Ärztin war wohl bissel angesäuert, weil ich sie gefragt habe, warum der Gentest noch nicht von ihr veranlasst wurde. Ihrer Meinung nach war der wohl nicht erforderlich .. hmmm, die Ärztin vom Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs in der Uniklinik Köln sieht das anders: sie sieht ein Risiko für mich von immerhin 28 % *seufz. Erst aber zu meiner OP: Es wurde brusterhaltend operiert und auch gleich der Port entfernt. Die Narben sind toll .. und noch toller ist das Ergebnis des Pathologischen Gutachtens: „Tumorfreies Nachresektat lateral rechts mit umschriebenem Adenoseherden und zystisch-mastopathischen Veränderungen. Kein Anhalt für Malignität.“ Der Test war dann am 21.12. und danach heißt es jetzt ca. 4 Wochen abwarten, bis das Ergebnis vorliegt. Da meine Tante Eierstockkrebs hatte, wurde mir jedoch schon geraten, mich mit dem Gedanken vertraut zu machen, meine Eierstöcke entfernen zu lassen. Arg schlimm fände ich das nicht, da ich mir eh zur Verhütung Gedanken machen muss, nachdem die Mirena-Spirale gezogen wurde vor der Chemo. Fakt ist auf jeden Fall, dass die geplante Bestrahlung (ca. 3 Wochen nach OP) jetzt erstmal auf Eis gelegt wird, bis man das Testergebnis hat. Das alles beschert mir eine ruhige (auch wenn ich innerlich nicht wirklich ruhig bin) Zeit und ich suche momentan noch nach dem richtigen Mix zwischen Schonung und Aktivität. Die letzte TAC-Chemo hat mir doch arg zugesetzt und hat meinem Körper die Kräfte geraubt.

    Ich bin dankbar, dass die Chemo-Zeit jetzt vorbei ist, ich die OP gut geschafft habe … und werde mich – wenn es soweit ist – auf die Strahlentherapie focussieren.

    Jetzt aber ist erstmal Weihnachten :) .. ich wünsche euch allen von Herzen besinnliche Festtage im Kreise eurer Lieben – genießt die schönen Stunden .. Zeit ist ein sehr wertvolles Geschenk!
    Liebe Grüße
    Meike

    ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~
    You never know how strong you are, until being strong is your only choice! (Bob Marley)
    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte mich gerne zu euerer netten, höchst informativen Runde dazu gesellen, auch wenn meine Diagnose HER2 neu positiv 3+++ lautet (ED 10/2016), T2 2,2 cm, N0, M0, KI 60-90%. Welche mentale Achterbahn seit drei Monaten hinter mir liegt, muss
    ich euch nicht beschreiben.
    Ich habt euch wirklich beeindruckend in die ganze Thematik eingearbeitet. Hut ab.
    Ich befinde mich mitten in der Chemo (ETC, dosisdicht, alle 2 Wochen, insgesamt 9 Zyklen, alle 3 Wochen Herpecin und Perjeta, aktuell 5. Zyklus). Bisher läuft alles ohne größere Nebenwirkungen, mal abgesehen von nicht ganz optimalen Blutwerten (Neulasta- und Eisenspritzen lassen grüßen).

    Die erste Ultraschall-Untersuchung nach dem 2. Zyklus hat gezeigt, dass sich der Tumor um die Hälfte auf 1,1 cm verkleinert hat.
    Mein großer Wunsch wäre es, eine Komplett-Remission zu schaffen.
    Dafür möchte ich natürlich gerne alles dazu beitragen, was ich kann.

    Die Frage ist nur, kann ich euerer Meinung überhaupt was tun? Oder kann ich nur darauf vertrauen, dass die Chemo ihren Job richtig gut macht?

    Viele liebe Grüße und herzlichen Dank für euere Unterstützung und dass es hier die Möglichkeit gibt, unsere Päckchen gemeinsam besser zu tragen.

    Gitta
    Liebe Gitta,

    herzlich willkommen hier bei uns.

    Deine Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen; bei mir liegt die Therapie zwar schon einige Jahre zurück, nichtsdestotrotz sind mir diese Gefühle noch sehr präsent.

    Du bekommst eine hervorragende Therapie für Deinen Tumor.

    Das Besondere ist dabei die "Doppelblockade" mit Perjeta und Herceptin.
    Auch ETC dosisdicht gilt als sehr wirksam.
    Diese Therapie ist wohl angelehnt an die NeoSphere- Studie, die eine Komplettremissionsrate von fast 40% erreicht hat.
    Und das ist unglaublich hoch! Und wie es scheint, bist du auf einem guten Weg, Dein Tumor hat sich bereits zur Hälfte verkleinert.

    Was Du selber machen kannnst? Du kannst dafür sorgen, dass Du immer wieder fit für die kommende Chemo bist, dass es Dir gut geht.
    Alles andere liegt im Moment nicht in Deiner Hand...ganz nebenbei, Du tust schon eine ganze Menge, indem Du die Therapie "aushälst".!

    Ich kenne viele Frauen (bin schon 7,5 Jahre "dabei"), die diese Diagnose schon um viele Jahre überlebt haben, also sich in Richtung "geheilt" bewegen.

    Ich selber gehöre zur triple negativen Fraktion, seinerzeit mit einigen befallenen LK belastet. Meine Prognose war nicht gut, aber in einem halben Jahr gelte ich offiziel als geheilt.
    Ich hatte nach der TAC-Chemo eine komplettremission.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du auch eine haben wirst.

    Wenn Du noch Fragen hast...immer her damit.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Jule,

    vielen Dank für die schnelle Rückinfo. Ich will in jedem Behandlungsschritt wirklich ALLES tun, um dem Biest an den Kragen zu gehen. Und wenn es etwas gäbe, was ich während der Chemo noch tun könnte, würde ich dies auch liebend gerne machen.
    Aber okay, dann vertraue ich auf die Chemo und meinen Körper, dass die beiden das schaffen.

    Noch habe ich die Hoffnung auf Heilung auch mit meiner Diagnose nicht aufgegeben. Meine Lymphknoten waren nicht befallen
    und die Komplettremission wäre der nächste Erfolg.
    Ab wann gilt mal offiziell als geheilt? Nach 5 oder nach 8 Jahren? Ist das abhängig vom Tumortyp? Ich habe versucht, so viel wie mögliches über meinen speziellen Tumortyp zu erfahren, aber leider sehr wenig gefunden.
    Mir geht es besser, wenn ich weiß, was mich möglicherweise erwartet.

    Wie sind die Rezidivrisiken, die Metastasen-Risiken, wo entstehen diese 'normalerweise' und wann?
    In meinem BZ bekomme ich wenig Infos. Hast du vielleicht eine Idee, an wen ich mich wenden kann?
    Gibt es aus deiner Sicht, was ich jetzt während der Chemo, im Hinblick auch die OP im Vorfeld noch testen, untersuchen sollte
    (Gentest etc.). Allerdings gab es bisher in meiner direkten Familie (Mutter, Großmütter) keine Brust- oder Eierstockkrebsfälle.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Liebe Gitta,

    Jule hat schon alles gesagt ;) .. und sie kennt sich wirklich irre gut aus!

    Ich möchte dir einfach nur Mut machen .. du hast schon einen Teil des Weges geschafft und der Tumor hat den Rückwärtsgang eingelegt :-). Versuche einfach, jeden Tag neu zu nehmen und vor allem, mit viel frischer Luft und Bewegung dich und auch deinen Kopf fit und "gesund" zu halten. Je stärker du und dein Körper sind, umso besser schaffst du das alles! Nicht verzagen .. *aufmunternd lächel!
    Liebe Grüße
    Meike

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    You never know how strong you are, until being strong is your only choice! (Bob Marley)
    Liebe @Gitta ,

    auch von mir als zuständige Moderatorin einen herzlichen Willkommensgruß im Krebs-Infozentrum. Mit @Jule66 hast Du gleich eine mehr als kompetente Ansprechpartnerin gefunden und so wünsche ich Dir einen hilfreichen Austausch. Fühle Dich wohl in unserer Gemeinschaft.

    Auf ein gutes Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel

    Gitta schrieb:

    Noch habe ich die Hoffnung auf Heilung auch mit meiner Diagnose nicht aufgegeben. Meine Lymphknoten waren nicht befallen
    und die Komplettremission wäre der nächste Erfolg.
    Ab wann gilt mal offiziell als geheilt? Nach 5 oder nach 8 Jahren? Ist das abhängig vom Tumortyp?


    Liebe Gitta,

    die Komplettremission wäre DER Erfolg, der Größte überhaupt. Da du die Chemo alle 2 Wochen bekommst, wurde der 1. Kontrollultraschall also nach 4 Wochen gemacht?
    Das ist natürlich früh; bei mir lief die Chemo alle 3 Wochen und der Kontrollultraschall fand auch nach der 2.Chemo statt, aber da hatten wir bereits >6 Wochen vorbei.
    Da war mein Tumor bereits nicht mehr zu sehen.
    Wann ist denn der nächste angedacht?

    Offiziell " geheilt" ist tatsächlich vom Tumortyp abhängig.
    Diese Aussage -8Jahre- gilt nur für triple negativ.
    Die TN-Fraktion hat eben nur die Chemo und nach der Therapie müssen wir ganz ohne schützende Medikamente auskommen.Deshalb kann man da nach diesen Jahren von Heilung sprechen.

    Das ist bei sämtlichen anderen Tumortypen anders, die bekommen ihre Antihormontherapie bzw. Antikörper (Herceptin, Perjeta)- so dass sie weiterhin einen Schutz haben.

    Und natürlich, eine Komplettremission ist schon mal ein sehr, sehr guter Weg in Richtung Heilung. Es gibt Professoren, die sprechen davon, noch nie einen Patienten, der eine Komplettremission hatte, wiedererkrankt gesehen zu haben.

    Bezüglich dem OP-Vorgehen gibt es unterschiedliche Studien.
    Die einen Studien zeigen, dass man mit brusterhaltender OP besser überlebt, dann gibts aber auch Studien, die das Gegenteil beweisen möchten.
    Da kannst du eigentlich nur in Dich hineinhören...oder Deinen Ärzten vertrauen.
    Ich mit meinem triple negativen Tumor habe die Mastektomie gewählt, obwohl der Tumor komplett weg war.
    Mein Bauchgefühl hat da entschieden, obwohl man mich gerne brusterhaltend operiert hätte.

    Was Du im Moment machen kannst....hats du mal Deinen Vitamin D3 Spiegel kontrollieren lassen?
    Dieser ist erfahrungsgemäß bei uns BK-Frauen viel zu niedrig; er sollte schon bei ca. 50ng liegen.
    Gesunde Ernährung...wenig Fleisch, viel Obst und Gemüse, wenig Zucker.
    Viel Bewegung...
    Ist im Moment bestimmt eher schwierig unter der Chemo.

    Hier findest Du zusammengetragene Infos, Presseinfos/ Sammelthread
    auch hier, schau doch mal rein: Zusammenfassung Augsburg-Brustkrebskongress 2016

    Bezüglich des Gentestes:

    da sehe ich im Moment keine Veranlassung dazu.
    Der Tumortyp ist eher nicht der klassische Vertreter eines Gendefektes , auch Dein Alter ist nicht entsprechend.
    Da keiner in Deiner Familie erkrankt war, sehe ich auch nicht, dass die Einschlusskriterien auf Dich passen würden.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Jule,

    lieben Dank für die ausführliche und informative Antwort. Klasse.
    Du hast recht, bei wurde die erste Ultraschallkontrolluntersuchung nach vier Wochen gemacht (nach der 2. Epirubicin). Die nächste Kontrolluntersuchung ist diese Woche (nach ca. 8 Wochen und dem 5. Zyklus). Dann habe ich die bereits die 2. Paclitaxel hinter mir und
    auch die erste Gabe von Herpecin und Perjeta. Bei diesem Termin soll auch die Clipmarkierung gemacht werden.
    Ich bin natürlich mehr als gespannt, wie sich der Tumor entwickelt hat. Fühlbar ist er mittlerweile nicht mehr (will ja aber nichts heißen).

    Auf jeden Fall will ich alles dafür tun, dass bei der OP keine Krebszellen mehr nachweisbar sind.
    Meine Ernährung habe ich konsequent umgestellt und konnte bis letzte Woche auch noch regelmäßig etwas Sport treiben. Nach der ersten Paclitaxel und dem ersten Mal Herpecin/Perjeta und der Neulasta-Spritze (alles in einer Woche) wurden meine Knochenschmerzen allerdings so stark, dass an Sport oder Bewegung nicht zu denken war.
    Hoffe, dass ich es diese Woche zumindest schaffe, wenigstens wieder vor die Tür zu gehen.
    Vitamin D nehme ich zusätzlich in Tablettenform, allerdings ist mein Blutwert trotzdem nur bei 25.

    Bei dem Termin mit meinem Arzt möchte ich auch die OP besprechen. Mal schauen, was er mir vorschlägt und wie es mir danach geht. Ich bin noch offen für alle Richtungen. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass 'mein' Tumortyp eher zu Metastasen neigt, als zu einem Rezidiv. Weiß aber nicht mehr wo und wie valide die Quelle war. Suche gerade noch Infos zu HER2 neu 3+, echt schwierig.

    Werden die Lymphknoten während der OP nochmal mit untersucht? Das wurde bereits vor der Chemo gemacht, aber zwischen der
    Entnahme und dem Beginn der Chemo lagen zwei Wochen. Dazwischen kann ja einiges passiert sein, sprich sich bereits doch einige Krebszellen
    auf Wanderschaft gemacht haben. Schön wäre es zu wissen, dass die Lymphknoten immer noch sauber sind.

    Ich will auch alle Standarduntersuchungen nach Metastasen nach der Chemo/ vor OP nochmal machen lassen, inclusive MRT für die Knochen. Sicher ist sicher. Und mit meinem Arzt das Thema Knochenmarkstanze ansprechen.
    Ich weiß, ich bin ein Kontrollfreak und keine einfache Patientin, aber das brauche ich für meinen Kopf und es geht um meine Gesundheit.

    Liebe Grüße und nochmal herzlichen Dank für deine Unterstützung
    Gitta

    Gitta schrieb:

    Vitamin D nehme ich zusätzlich in Tablettenform, allerdings ist mein Blutwert trotzdem nur bei 25


    Vielleicht solltest Du mal Dekristol-Kapseln mit 20.000 Einheiten probieren?
    Diese Kapseln sind mit ÖL gefüllt- Vit.D3 ist ein fettlösliches Vitamin.

    Weitere LK werden ziemlich sicher nicht entnommen, da die ja "sauber" waren.
    Man operiert da heute viel rücksichtsvoller als noch vor ein paar Jahren.
    Die 2 Wochen zwischen LK-Entnahme und Chemobeginn sind irrelevant.
    Auch wirst Du sehr wahrscheinlich keine erneute Staging-Untersuchungen bekommen.
    Die hat-soweit ich weiß- niemand hier bekommen.
    Ist auch nicht nötig, gerade weil Dein Tumor doch hervorragend auf die Chemo anspricht.

    Zum Thema Krebszellen und Streuen muß man wissen, dass BK leider bereits streut, bevor man auch nur die leiseste Chance hat ihn zu tasten: ab einer Größe von 5mm.
    Aber...d.h. nicht, dass sich daraus zwangsläufig Metastasen entwickeln.
    Diese zirkulierenden Tumorzellen haben es sehr schwer, zu überleben. Und jetzt werden sie von der Chemo ins Jenseits befördert :thumbsup:

    Auch ich würde mich diesbezüglich als Kontrollfreak bezeichnen, nicht umsonst habe ich mir so viel Wissen bezüglich der Erkrankung angeeignet.
    Du könntest nach den Therapien Deine Tumormarker regelmäßig checken lassen, das halte ic für sinnvoll und durchführbar.
    Auch ich habe von einem selbstbezahlten Pet-CT Abstand genommen.
    Denn wenn ich heute eins für sagen wir mal 1000 Euro machen lasse, muß ich in einem halben Jahr wieder eins machen lassen usw.- das ist uferlos.
    Da bist Du mit den Tumormarkern billiger und besser dran.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Ihr Lieben,

    ich komme gerade aus dem Krankenhaus, während und nach der OP waren keine Krebszellen mehr nachweisbar --> KOMPLETTREMISSION :thumbsup: !
    Die TAC-Chemo hat also dem kleinen schwarzen Scheisserchen *sorry ;) den Gar ausgemacht.

    Jetzt warte ich noch auf das Ergebnis des Gentestes .. dauert 4 Wochen circa .. und danach geht es dann noch in den Endspurt mit Strahlentherapie.

    Bin erstmal sehr erleichtert und schaue hoffnungsvoll ins Jahr 2017!
    Liebe Grüße
    Meike

    ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ML1969“ ()

    Jaaaaaa .. es war schwarz und es war ein Scheisserchen :D - die Betonung liegt auf "war" .. tschakka! :evil:

    Liebe @Jule66 .. ist es richtig, dass es für uns TNs keine Nachbehandlung gibt? Und wie "negativ" muss ich das bewerten für mich und meine Prognose?
    Die Ärztin meinte vorhin, dass mein Gyn nach der Strahlentherapie dann die weitere Behandlung (Nachsorge) übernimmt und mich in der ersten Zeit alle 3 Monate kontrollieren wird .. durch Abtasten. Die erste Mammografie würde dann gemacht 6 Monate nach der letzten Bestrahlung. Hmmm .. irgendwie klingt das jetzt nicht unbedingt vertrauenserweckend.
    Liebe Grüße
    Meike

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    Danke liebe @Minouche, so ganz bewusst ist mir das alles noch nicht. Die Menschen, die mich begleitet haben die letzten 6 Monate, sagen mir immer "Du hast so viel geschafft" ... und ich warte darauf, dass es irgendwie mal "ankommt" bei mir. Vielleicht ja am Silvesterabend .. den verbringe ich wahrscheinlich im Nonstop-Heul-Modus *grummel

    Ist noch ein bissel früh, aber bevor wir uns nicht nochmal lesen bis zum Samstag: Auch dir einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2017 :)
    Liebe Grüße
    Meike

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    Du hast mit der PCR eine hervorragende Prognose bekommen! :thumbsup:

    Ich hatte seinerzeit einen lieben Hausarzt, der bei mir alle 3 Monate Oberbauchultraschall und auch die Tumormarker bestimmte- so einen könntest Du Dir "anschaffen" 8o

    Dann könntest Du noch versuchen, Bisphosphonate zu bekommen.
    Die einen Ärzte halten viel davon für uns TN, die anderen dagegen gar nichts.

    Es gibt Studien zum Thema, leider waren TN gar nicht eingeschlossen, so dass man nicht mit Bestimmtheit sagen kann, ob sie nun bei uns einen positiven Einfluss haben oder nicht.
    Die Empfehlungen gehen an postmeno Hormonpositive. :/
    Ich hielt mich an die Essener Studie , bei der auch uns TN Knochenmark entnommen wurde und auf schlaf. Tumorzellen untersucht wurde.
    Wurden welche gefunden, gab es für 2 Jahre OSTAC, ein orales Bisphosphonat.
    Danach wurde wieder kontrolliert, bei fast allen waren die Schläferzellen weg!

    Bei mir wurden erst gar keine gefunden...ich hatte ja auch schon 2 Bisphosphonatinfusionen -Zometa- intus.
    Zufall oder hatten die Bisphos etwas bewirkt?
    Das wird keiner jemals so genau beantworten können.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Mit meinem Hausarzt bin ich nicht wirklich zufrieden .. lieb kann man ihn nicht bezeichnen .. eher habe ich den Eindruck (aber ich kann auch überempfindlich sein *seufz), dass sowohl er als auch seine Arzthelferinnen doch sehr "Wärme" und auch "Mitgefühl" vermissen lassen :-(.
    Ich muss mal dumm fragen: Was genau soll der Oberbauchultraschall erkennen? Und eine Ärztin im Krankenhaus hat abgewinkt, als ich bei einer Blutkontrolle fragte, ob da auch die Tumormarker bestimmt werden? Ich sollte mich da wohl mal einlesen ....

    Bei welchem Arzt müsste ich denn die Bisphosphonate ansprechen .. beim Hausarzt oder eher beim Gyn?

    Momentan versuche ich einfach erstmal Ruhe reinzubringen in mich, meinen Körper und meinen Kopf. Das Testergebnis steht ja noch aus und erst dann kann ich in den Endspurt gehen.
    Liebe Grüße
    Meike

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    Liebe Jule,

    vielen Dank für den Tipp mit den Vitamin D-Tabletten. Werde mich mal danach auf die Suche machen.
    Und auch danke, dass du mich ein wenig auf den Boden zurück holst bezügl. Kontrolluntersuchungen etc.
    Ich stecke einfach noch ganz frisch drin und kann mit vielem, insbesondere der Angst nach Rückfällen, die wahrscheinlich
    immer bleiben wird, noch nicht umgehen. Es ist halt kein Bänderabriss im Bein mit dem man sich auch eine längere Zeit
    rumschlagen muss, aber irgendwann ist er ausgeheilt.
    Am liebsten hätte ich mein altes Leben zurück, aber das wird es so nicht mehr geben. Und das macht mich traurig.
    Die neuen Chancen, die sich vielleicht durch die Erkrankung ergeben, sehe ich noch nicht. Aber das wird schon.

    Ich melde mich die Tage nochmal, wenn der 2. Ultraschalltermin vorbei ist.

    Ganz liebe Grüße
    Gitta