Brustkrebs triple-negativ

    @ML1969 was die Tumormarker angeht scheint es leider wohl auch so zu sein dass sie nicht sehr verlässlich sind und man schnell auch mal erhöhte Werte wegen was ganz Anderem haben kann..... :

    krebsinformationsdienst.de/unt…r-hintergrund.php#inhalt5

    Ich finde es wichtig dass man einen Arzt hat bei dem man sich wirklich gut aufgehoben fühlt. Bei mir ist es in erster Linie mein Frauenarzt. Er macht nun alle drei Monate ein Ultraschall von der Brust und tastet natürlich ab. Meine Blutwerte lasse ich auch weiterhin engmaschig untersuchen. Mein Hausarzt meinte dass man an den Leberwerten etc. auch erkennen kann ob da was im Busch ist oder nicht.
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    @ML1969 damit bist du nicht allein was dieses seltsame "Ankommen" in der Realität angeht... ich habe irgendwie noch oft das ulkige Gefühl als ob das alles nur ein böser Traum gewesen ist... es war einfach soooo viel in so kurzer Zeit was man bewältigen musste und irgendwie hat man die meiste Zeit nur funktioniert und sich auf's Wesentliche konzentriert. Was in so einer Situation ja auch durchaus sinnvoll ist.... wieder mal eine geniale Erfindung der menschlichen Natur.. :D

    Wir können uns wirklich auf die Schulter klopfen und dürfen jetzt aufatmen <3
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    ML1969 schrieb:

    Ich muss mal dumm fragen: Was genau soll der Oberbauchultraschall erkennen? Und eine Ärztin im Krankenhaus hat abgewinkt, als ich bei einer Blutkontrolle fragte, ob da auch die Tumormarker bestimmt werden? Ich sollte mich da wohl mal einlesen ....


    Dumme Fragen gibts nicht!
    Oberbauchultraschall würde evtl. Lebermetastasen anzeigen können.
    Bei TN gehen Metastasen zunächst bevorzugt in die Organe.

    Was die Tumormarker angeht: es gibt auch hier Anhänger und Gegner.

    Ich gehöre eindeutig zu den Anhängern, habe mich auch ausführlich damit beschäftigt.
    Sie sind sehr wohl aussagekräftig, wenn man einige Punkte beherzigt.
    So sollten sie regelmäßig, also ca. alle 6 Wochen genommen werden und immer im gleichen Labor gemessen werden.
    Ich war 2009 in einer Tumormarkerstudie von Frau Dr. Stieber. Sie hatte seinerzeit einige Frauen nur aufgrund steigender Tumormarker mit Frühmetastasen herausgefischt.
    Auch hier im Forum sind einige Frauen, die aufgrund steigender Tumormarker auffielen und dann tatsächlich Metastasen hatten.
    Wenn ich so zurück denke, ich kenne eigentlich etliche Frauen, bei denen steigende Tumormarker auf ein Fortschreiten der Krankheit hinwiesen.

    Warum sie nicht in der Nachsorge verankert sind?
    Aus dem gleichen Grund, warum auch die Ultraschallkontrolle nach BK von 2 mal jährlich auf einmal jährlich reduziert wurde.
    Aus Kostengründen!
    Vereinigungen wie z.B. "Mamazone" kämpfen für die intensivierte Nachsorge.

    Mir selbst war das immer zuwenig; ich habe so manches selbst bezahlt bzw. erbettelt.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Ach so, wo man die Bisphos verschrieben bekommen kann...die kann sogar der Orthopäde verordnen.
    Aber auch Hausarzt oder Gyn- je nachdem, wer dem gegenüber "offener" ist.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Liebe Meike,

    ich gratuliere Dir von Herzen! Du und Dein Körper, ihr habt ganze Arbeit geleistet! :thumbsup: Welch wunderbare Nachrichten für den Start ins neue Jahr. Und die Bestrahlung schaffst Du dann auch noch.

    Das Nachsorgeschema ist überall gleich und Du wirst sehen, die jeweiligen drei Monate gehen schnell vorbei. Bei mir übernimmt das federführend meine Gynäkologin.

    Liebe @Gitta, schön, dass Du hierher gefunden hast! Fühl Dich wohl und insbesondere bei @Jule66 bist Du goldrichtig mit allen Fragen aufgehoben. Dir weiterhin alles Gute für die Chemo und die nächste Kontrolluntersuchung - das klingt aber nach einem sehr effektiven Angriff und ich bin mir sicher, Du hast Positives zu berichten!

    Ein klein bißchen beneide ich Euch doch immer, wenn ich lese, wie ihr im besten Fall das Schrumpfen des Tumors beobachten konntet. Bei mir wurde als Beginn aller Therapien die Brust samt Tumor entfernt und somit musste/muss ich einfach darauf vertrauen, dass die Chemo ihren Dienst getan hat. Ich hatte auch eine dosisdichte Chemo und bin fast durch mit der Herceptintherapie - noch zwei Gaben. Dann ist auch das Kapitel abgeschlossen.
    Liebe Grüße, Belle
    @ML1969: Wow, was für gute Nachrichten :) :) :) Ich freue mich wie verrückt mit dir und bin mir sicher, dass diese Freude irgendwann auch bei dir ankommen wird. Für mich ist dieser Tag, an dem ich von meiner Komplettremission erfuhr, inzwischen gefühlt so etwas wie mein zweiter Geburtstag ;) . Was für ein guter Auftakt in das bald beginnende neue Jahr. Dann kannst du mit der nächsten Etappe starten und du wirst sehen, bald liegt die komplette Therapie hinter dir. Wünsche dir einen tollen Jahreswechsel und einen guten Start ins "neue Leben" :)

    Liebe @Gitta, auch von mir ein herzliches Willkommen und dir wünsche ich, dass du bald wie Meike hier deine Komplettremission verkünden kannst. Es sieht ja wunderbar aus, wenn schon nach nur vier Wochen so eine starke Verkleinerung des Tumors zu beobachten war. Fühl dich wohl hier bei uns, löchere uns mit deinen Fragen und lass dich von uns ein Stück begleiten auf deinem Weg.

    Mit @Jule66 hast du hier schon "das Beste" entdeckt, was wir hier fachlich zu bieten haben... Wir anderen können dir zusätzlich mit unserer Moral an die Seite springen...
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Hallo ihr Lieben,

    herzlichen Dank für die offene Aufnahme in euerer Runde und die nette Begrüßung.
    Ich bin sehr froh, euch gefunden zu haben und dass ihr euer Wissen und euere Erfahrung mit mir teilt.

    Das stärkt und hilft, bei allen Entscheidungen und allen Arztgesprächen.

    Ganz liebe Grüße, ich freue mich
    Gitta
    Hallo ihr Lieben,
    irgendwie bin ich heute echt schräg im Kopf, aber ich versuche trotzdem mal, auf all eure lieben Nachrichten einzugehen :-)!

    @c.onny Ganz lieben Dank *lächel, ich werde in meinem Tagebuch, welches ich seit Diagnose im Juli führe, mal den 15. Dezember (OP-Tag) dick anstreichen mit vielen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: ! Momentan beunruhigt mich einfach noch, dass das Ergebnis des Gentestes noch aussteht. Aber da ich ja zum Warten verdonnert bin, verdränge ich das und freue mich auf 2017.

    @Jule66 Danke :) dann spreche ich das Bisphos mal bei meinem Gyn an und frage ihn auch mal wegen den Tumormarkern. Und wenn er mich dann an den Hausarzt verweist, muss ich schauen. Dein
    ​Bei TN gehen Metastasen zunächst bevorzugt in die Organe.
    hat mich mal wieder auf den Boden geholt so ein bissel .. so wirklich beschäftigt habe ich mich mit der Rezidivgefahr noch nicht. Eines der Dinge, die ich fürs Erste wohl ausgeblendet habe.
    Ein Gedanke ist mir so in den Kopf geschossen .. wenn mein Gentestergebnis jetzt positiv wäre, ich also die Mutation habe, muss ich ja nicht unbedingt gleich beide Brüste entfernen lassen ... sondern ich könnte auch dort einfach immer wieder kontrollieren lassen. Mit mir war nämlich eine Frau dort, die eben sich nicht für die Mastektomie sondern für "Beobachten" entschieden hat. Wenn ich das richtig verstanden habe, erfolgen diese Kontrollen dann im Zentrum in Köln durch ein MRT. Das wäre doch dann der sicherste Weg, ein Rezidiv früh zu erkennen?!

    @Minouche
    damit bist du nicht allein was dieses seltsame "Ankommen" in der Realität angeht... ich habe irgendwie noch oft das ulkige Gefühl als ob das alles nur ein böser Traum gewesen ist... es war einfach soooo viel in so kurzer Zeit was man bewältigen musste und irgendwie hat man die meiste Zeit nur funktioniert und sich auf's Wesentliche konzentriert. Was in so einer Situation ja auch durchaus sinnvoll ist.... wieder mal eine geniale Erfindung der menschlichen Natur.. :D
    Das hast du sooo treffend zusammengefasst .. mir kommen grad die Tränen. Ich muss grad an diese Momente denken, wo ich im Bad vor dem Spiegel gestanden und meinen Glatzkopf angestarrt habe .. und genau DER Gedanken angeflogen kam "Es ist alles nur ein böser Traum .. DU bist das grad nicht dort im Spiegel". Diese Momente kamen immer wieder und ich hatte Angst, dass ich irgendwann mal einen psychischen Flash erlebe .. aber ich habe mittlerweile verstanden, dass es einfach ein Teil des "Verarbeitens und auch Akzeptierens" ist.

    Wir können uns wirklich auf die Schulter klopfen und dürfen jetzt aufatmen <3
    Jaaaaa, das können wir <3 <3 <3 und ich bin froh, hier so viele starke Mädels zu lesen!!!! <3

    Danke auch Dir, liebe @die Belle für deine lieben Worte! Ich habe bei meinen Chemositzungen einige Mädels kennengelernt, die auch die OP erst hatten und sich nun durch die Chemo kämpfen. Dieses "Erfolgserlebnis", wenn nach dem 2. Zyklus dann die Bestätigung kommt, dass die Therapie anschlägt, ist schon wichtig und gibt nochmal Kraft. Aber du hast sooo viel jetzt schon geschafft und hast mit der Therapie sicher gute Prognosen. Bist du auch TN?

    @Gitta Du wirst sehen, dass sich der harte Weg lohnt .. versuche einfach Steine, die sich dir vielleicht in dieser Zeit in den Weg legen, als Herausforderung zu sehen und positiv zu bleiben! Bis jetzt entwickelt es sich gut und daran solltest du ganz fest glauben und kämpfen. Schaffst du schon! (Ein Spruch, den du vermutlich irgendwann nicht mehr hören kannst ;) .. aber: Du schaffst es wirklich ;-)!)

    Soo .. ich sende das jetzt mal ab und schaue, ob das mit den Zitaten auch funktioniert hat .. probiere ich heute zum ersten mal bewusst aus :-D!
    Liebe Grüße
    Meike

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    You never know how strong you are, until being strong is your only choice! (Bob Marley)
    Hallo Gitta,

    zum Vitamin D: 25nmol/l oder ng/ml oder welche Einheit denn? Und wie viel Vitamin D pro Tag oder pro Woche nimmst du ein und seit wann?
    Man kann ganz gut abschätzen, welche Vitamin-D-Dosis es braucht, um auf einen guten Wert zu kommen.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo Finja,

    meine Vitamin D-Einheit lautet: 25,1 ng/l. Ich nehme aktuell 1.500 I.E. bzw. 37,5 ng am Tag.
    Der Tipp von Jule, dass Vitamin D ein öl-lösliches Vitamin ist, werde ich beherzigen und gleichzeitig
    mit der Tablette etwas Leinöl zu mir nehmen.
    Vielleicht war das der Grund, warum der Vitaminspiegel nach 6 Wochen Tabletteneinnahme, immer noch niedrig ist.
    Auf der Packung der Tabletten steht, dass tägliche Verzehrmenge von 37,5 ng auf keinen Fall überschritten werden soll.
    Gilt das auch für uns?

    Liebe Grüße
    Gitta
    Hallo Gitta,

    es dauert etwa vier Monate bis du die volle Wirkung einer Vitamin-D-Dosis erreicht hast. Wenn diese passt, ist es gut und man nimmt diese Dosis dann so weiter (Ausnahme: man sonnt sich extrem viel mehr oder weniger als zuvor und zwar mit viel nackter Hautoberfläche) - damit hält man den Vitamin-D-Wert konstant. Zu den vier Monaten, die es dauert, bis sich ein sogenanntes Fließgleichgewicht eingestellt hat, schau einmal hier ajcn.nutrition.org/cgi/content-nw/full/77/1/204/F1

    Als präventiv am günstigsten gilt ein Vitamin-D-Wert von ca. 50ng/ml oder laut anderen Quellen sogar 60-80ng/ml. Damit du diesen erreichen kannst, wird die Dosis, die du bisher nimmst, bei deinem Ausgangswert nicht ausreichen. Pro Woche wirst du eher mind. 30.000 I.E. Vitamin D benötigen. Diese Dosis ist unbedenklich, sofern du keine Sarkoidose hast.

    Ja, mit Leinöl kannst du Vitamin D gut einnehmen. Möglich ist die Einnahme zu jeder Mahlzeit, bei der du Fett oder Milch(produkte) zu dir nimmst. Das unterstützt die Aufnahme des Vitamin D.

    Wenn du den Vitamin-D-Wert überprüfen lässt, so setze für fünf bis sieben Tage vorher mit der Vitamin-D-Einnahme aus, um einen aussagekräftigen Wert zu bekommen. Wichtig ist, dass das Blut lichtgeschützt (z. B. in Alufolie gewickeltes Blutröhrchen) transportiert und aufbewahrt wird, da sonst der Vitamin-D-Wert ebenfalls verfälscht sein kann.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Liebe Meike @ML1969,

    nein, ich gehöre nicht zur TN-Fraktion. Mein Tumor war hormonpositiv. Deswegen bekomme ich gerade noch Herceptin und muss fast noch etwa 9 1/4-Jahre Tamoxifen nehmen.

    Ich bin gut durch die Chemo und die Bestrahlung gekommen und die Kollateralschäden halten sich in Grenzen ;) Meine letzte Bestrahlung war am 18. Mai. Da haben wir dann eine Flasche Champagner geöffnet.

    Für die Bestrahlung wünsche ich Dir alles Gute!
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Finja,
    vielen lieben Dank für deine Infos. Du kennst dich ja supergut aus. Respekt.

    Ich versuche jetzt mal 4.500 IE (3 Tabletten) am Tag und lass den Wert in ein paar Wochen nochmal kontrollieren. Das hätten mir auch die Ärzte im BZ raten können.
    Klasse, dass es euch gibt.

    Liebe Grüße
    Margit

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Gitta“ ()

    Hallo Margit,

    gerne. :)
    Günstig ist, noch Magnesium einzunehmen. Vor allem während der Zeit bis der Vit.D-Spiegel angestiegen ist, braucht der Körper besonders viel Magnesium. Falls du mehr wissen willst dazu, frag einfach.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo Gitta,

    etwas Gegenteiliges habe ich nicht gefunden. Ich selbst war aber während der Chemotherapie auch sehr vorsichtig und habe so gut wie alles weggelassen für diese Zeit, obwohl ich sonst keine Bedenken habe. Von manchem habe ich dann im Nachhinein gelesen, dass es sogar die Chemotherapie unterstützt hätte und habe mich dann geärgert über mich. Aber trotzdem bin ich der Meinung, während der Chemotherapie lieber weglassen und danach beginnen. Gerade beim Vitamin D dürfte das auch kein Problem sein, denn ein Mangel ist oft über Jahre entstanden und Jahre bestehend gewesen - da werden ein paar Wochen nicht entscheidend sein.

    Einen guten Rutsch dir in ein gutes 2017 und dass du noch gut durch die Chemotherapie kommst.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Liebe Finja,

    nochmals danke. Ich frage auch nochmal meinen Arzt nächste Woche, was er meint wegen der Chemo.
    Vitamin D darf ich nehmen, allerdings weiß ich nicht, ob auch überdosiert.

    @ alle: Ich wünsche uns allen heute abend einen guten Rutsch in ein neues Jahr 2017, in dem alle unsere Wünsche
    und Hoffnungen in Erfüllung gehen.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Liebe Gitta,

    aaaah, Vitamin D in dieser Dosis ist NICHT überdosiert. Überdosiert ist, wenn du in einen Bereich oberhalb des Referenzbereichs kommen würdest mit deinem Vitamin-D-Wert. Das wirst du damit nicht und wirst es ja außerdem regelmäßig alle paar Monate überprüfen lassen. Es kennen sich leider nicht viele Ärzte mit Vitamin D aus.
    Zur Sicherheit von Vit.D-Dosierungen und Vit.D-Werten siehe hier: deutsche-apotheker-zeitung.de/…off-label-und-gefaehrlich Erst ab einem Wert von >500ng/ml wird es riskant. Davon bist du Lichtjahre entfernt. Als sicher gelten 10.000 I.E. täglich (ich habe auch schon von 20.000 I.E. täglich als sicher gelesen) - und zwar als dauerhafte Einnahme. Ich selbst nehme seit Jahren pro Woche 50.000 I.E. Vit.D, da ich von meinem fast nicht mehr messbaren Ausgangswert nur so auf einen guten Vit.D-Wert komme.

    Im Kapitel "Alle warnen mich vor Überdosierung" kannst du hier etwas dazu nachlesen: praxis-drschreck.de/vitamin-d.html Dr. Schreck geht dort auch darauf ein, dass angeblich unter Vitamin D häufiger Nierensteine entstehen und widerspricht dem. Dem zu widersprechen hat er auch Recht, denn leider wurden früher (und leider teilweise immer noch) Vit.D-Präparate oft mit der Einnahme von Kalzium gekoppelt. Kalzium macht diese Nierensteine, wenn man es als Tablette zu sich nimmt und nicht über die Nahrung, da es in Tablettenform meist zu konzentriert ist, um auf einen Schlag vom Körper verstoffwechselt werden zu können - Folge: es geht im Körper schwer-lösliche Verbindungen ein, ein Nierenstein entsteht. Eine sehr gute Quelle ist auch dies grassrootshealth.net/media/ima…la-both-charts-single.pdf

    Zur Bedeutung von Vitamin D bei Krebs:
    dkfz.de/de/presse/pressemittei…gem-Vitamin-D-Spiegel.php

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo
    Vitamin D ist bei mir auch soweit Thema....nehme ich zu viel, nehme ich zu wenig?? Mein Wert lag bei 20ng/ml. Momentan nehme ich 2x täglich 2000IE und zwar Vitamin D3 Köhler. Diese Kapseln sind bereits gelöst in 300mg nativem Leinsamenöl. Meine Heilpraktikerin hat mir diese empfohlen. Gerade eben wegen dem Öl. Nur mit der Dosierung bin ich mir nicht sicher? W meint ihr??
    Hallo Sylvia,

    hattest du den Wert von 20ng/ml, bevor du mit 4.000 I.E. Vit.D täglich begonnen hast oder wie lange hast du da schon etwas eingenommen?

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Guten Morgen Finja
    diesen Wert hatte ich kurz vor der Einnahme.....meine Heilpraktikerin meinte auch das 2000IE pro Tag reichen aber ich finde das bisschen wenig, oder? Sie meinte ich soll mal 14 Tage 2x tgl. 2000IE einnehmen und dann wieder 1x tgl. Wobei ich jetzt schon seit 3 Wochen 2x tgl. eine Kapsel nehme....
    Habe mich eben mal durch den Thread gewühlt.... wie ist es Lillifee eigentlich ergangen?

    War heute wieder zur Blutentnahme meine Werte checken lassen.. und auch mein Vitamin B12.. das war bei mir viiieel zu niedrig und ich bekam es via Injektionen.. mal sehen ob es soweit etwas gebracht hat.

    Sagt mal, mit welchen Wehwechen hattet ihr nach der ganzen Chemo-Bestrahlungsprozedur zu tun? Ich habe seither immer mal wieder Schmerzen im Magen-Darm-Bereich und werde es nicht los.... werde es demnächst auch bei meinem Arzt ansprechen... Kennt das Problem Jemand? Wenn ja, wäre ich für Tipps sehr dankbar :|
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Hallo, ich, 47, muss mich nun leider auch seit dem 05.12.2016 damit abfinden, dass einem das eigene Leben plötzlich und ohne jede Vorwranung um die Ohren fliegt, mit der Diagnose TN BK, G3, 80%. Ehrlich gesagt, kann ich es noch nicht wirklich glauben, aber das ging vielen von euch sicher ebenso. Mein Ungeheuer ist schon raus und es wurden keine Metas entdeckt und die LK sind auch nicht befallen. Am Freitag, 13.01.17, startet meine Chemo; 4xEC alle 2 Wochen, danach 12x nab-Paclitaxel wöchentlich + 4x Carboplatin alle 3 Wochen. Kann man das denn durchstehen? Gibt es hier jemanden, der damit Erfahrungen hat? Liebe Grüße, Annett.
    Hallo liebe @Engelchengesicht3,

    herzlich willkommen hier bei uns.

    Da bist Du ja noch ganz frisch und mußt die Diagnose noch verdauen. :ka
    Aber glaub mir, wenn die Therapie erst mal angefangen hat, gehts dir besser.

    Sag mal, bist Du in einem zertifizierten Brustzentrum in Behandlung?
    Ich frage deshalb, weil ich mich wundere, dass die Chemo bei Dir nicht vor der OP gemacht wird ?( - normalerweise ist das heutzutage Standard und hat höchste Empfehlung bei triple negativ.

    Nun, "er" ist raus und nun fängt bald die Chemo an. Gut ist, dass keine Lymphknoten befallen waren.

    Die Chemo ist zu schaffen und sie ist gut gewählt, da bleiben "keine Wünsche offen" ;) .
    Keine Sorge, hier gibts Frauen, die haben gar nach der Chemo noch eine postneoadjuvante Chemo schaffen müssen und denen gehts gut.

    Was ich Dir noch ans Herz legen möchte, ist eine Testung auf BRCA Mutation. Mit Deinem Alter <50 Jahren und TN steht Dir dieser Test zu, frag doch mal in Deinem BZ nach.

    Wenn Du weitere, speziellere Fragen hast, dann nur zu.
    Wir beantworten Dir nahezu jede Frage.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo @Engelchengesicht3,

    dass keine Lymphknoten befallen waren und ansonsten keine Metastasen ist doch schon mal supergut! Ich hatte auch 4 x EC und 12 x Paclitaxel + Carboplatin. Ich war in der Uniklinik Heidelberg unter Prof. Schneeweis in Behandlung und habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Allerdings fand meine Chemotherapie neoadjuvant, also vor der OP, statt und so konnte man sehr gut verfolgen wie sich der Tumor stetig verkleinerte. Du bekommst also eine Top-Medikation soweit ich das für TN aus eigener Erfahrung beurteilen kann!

    Für eventuelle weitere Therapien oder Medikation stimme ich @Jule66 zu was BRCA oder HER2 angeht. Daran lässt sich entscheiden welche weiteren Therapien eventuell in Frage kommen falls nötig.

    Ich drück' dir alle Daumen!

    Liebe Grüße :)
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Guten Morgen und vielen Dank für die schnellen Antworten :) !
    Ich bin im Brustzentrum Torgau in Behandlung. Neochemo konnte nicht durchgeführt werden, da meine Erstdiagnose "Fibroad" hieß (laut Radiologie) und ich diesbezüglich am 22.11.16 ambulant operiert wurde. Schon während der OP war klar, dass die erste Diagnose nicht stimmt. Die Histologie hat dann diesen Verdacht bestätigt und alles auf den Kopf gestellt ;( . Natürlich macht es mich nun ziemlich kirre im Kopf, dass ich diesen Chemotripp gehe, ohne zu wissen, ob`s was bringt. Aber da muss Frau halt durch, schließlich will ich leben :) !!!
    LG aus Sachsen, Annett :)
    @Engelchengesicht3, es wird mit dieser Therapie alles getan was zum jetzigen Zeitpunkt getan werden kann und man kann doch stark davon ausgehen dass dir das helfen wird. Mach dich nicht verrückt, sondern geh' diesen Weg einfach Schritt für Schritt. Und immer dran denken: Es ist da um dir zu helfen. Ich drück' dir alle Daumen die ich habe :thumbsup:
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Liebe Minouche, ich hoffe, du hast nur zwei...Daumen :thumbsup: ! Danke fürs Drücken :) ! Ich gebe mir jeden Tag Mühe, positiv zu sein und zielstrebig loszumarschieren. An manchen Tagen ist das leichter als an anderen, wie ihr ja wisst. Aber wirklich angekommen ist das alles irgendwie noch nicht. Körperlich fühle ich mich fit, abgesehen von den kleinen Zipperlein in meinem knackigen Alter...knackt mal hier und knackt mal da ;) . Doch das ist wohl das Tückische an diesem "Untermieter", schleicht sich leise von hinten an. Anfangs habe ich es als meinen persönlichen Marathon angesehen, zu dem ich untrainiert, aber hochmotiviert starte mit dem Ziel: durchhalten und heil ankommen. Doch in den letzten Tagen hatte ich das Gefühl, mir geht schon in der Aufwärmphase die Luft aus :S . Ist vielleicht nur die Angst vor dem Unbekannten, mal sehen.
    Liebe Grüße, Annett
    Liebe @Engelchengesicht3,

    diese Angst haben/hatten wir alle weil man gar nicht abschätzen kann wie es wird und was da genau auf Einen zukommt. Aber du wirst feststellen dass es anstrengend aber machbar ist. Und wenn der Schuh mal drück oder du Fragen hast gibt es Menschen die für dich da sind. ;)
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Liebe @Engelchengesicht3,

    auch von mir ein herzliches Willkommen! Ich verstehe deine Gedanken und Sorgen sehr gut, mir ging es nicht anders, als ich kurz vor Beginn der Chemo stand. Ich denke auch, dass der Schock der Diagnose wirklich erst nach und nach zurück geht und es sehr lange dauert, bis man wirklich begreift, was einem da gerade geschieht. Es ist auch völlig unbegreiflich, dass man aus dem Nichts heraus plötzlich lebensgefährlich erkrankt ist. Auch mir ging es damals gerade blendend, als ich die Diagnose erhilet. Hab Geduld mit dir und lass dir Zeit, in der ganz neuen Situation langsam anzukommen, soweit das geht.

    Versuche, auch nicht zu sehr zu hadern wegen der Neoadjuvanz. Immerhin hat die frühe OP aus einem Fibroadenom eine Krebsdiagnose gemacht und dir damit die Wege zu einer vernünftigen Therapie geöffnet. Nicht auszudenken, wenn man das "Fibroadenom" gelassen hätte, wo es war... Die Chemo wird durch die vorgezogene OP ja nicht schlechter wirken, nur die Kontrolle ist nicht so gut möglich. Immerhin bekommst du "alles Gute", was uns triple Negativen zur Zeit zur Verfügung steht. Und das zählt.

    Mich macht ein bisschen nachdenklich, dass dein Brustzentrum nicht zertfiziert ist (stimmt doch, oder?). Ich würde wahrscheinlich nochmal zu einem zertifizierten Zentrum vorbeischauen und dort dann auch gleich die Genanalyse ansprechen. Jule66 sprach es ja schon an. Diese Gentestung wäre eine wichtige Möglichkeit, für weiterführende Überlegungen, was evtl. OPs, einen Parp-Inhibitor uä angeht. Überlegst du da selber noch? Und vielleicht hast du ja auch eigene Kinder...

    Ich selbst habe die Diagnose TN im September 2015 bekommen und habe Chemo nach TAC-Schema, brusterhaltende OP, Bestrahlung, Anschlussheilbehandlung absolviert und bin noch in enger Nachsorge. Also wenn du Fragen hast, nur her damit :)

    Und ansonsten versuche der kommenden Therapie zu vertrauen. Schau mal hier in den Chemo-Thread, da gibt es viele nützliche Tips, aktuell zwar nicht so viele Frauen, aber ganz allein bist du da auch nicht. Es gibt viel, was man für ein gutes Durchkommen durch die Chemo unternehmen kann. Und die Mädels hier sind wahre Expertinnen ;)
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Guten Abend,

    @Silvia, ich selbst würde bei einem solchen Ausgangswert pro Woche 40.000 I.E. Vit.D einnehmen und nach 4 Monaten die Einnahme für fünf Tage pausieren und den Wert erneut bestimmen lassen. Wenn der Wert dann passt, würde ich die Dosis so lassen, sonst ggf. anpassen. Mit der Dosis, die du einnehmen sollst, würde ich mir nicht versprechen, dass mein Wert gut wird.

    @engelsgesicht, willkommen hier im Forum. Kannst du nicht versuchen, nach Leipzig zur Behandlung zu fahren? Solche Wege müssen doch einige hinnehmen - nicht schön, aber besser als sich Gedanken machen zu müssen, nicht richtig behandelt zu werden.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    @c.onny, zeitlich hat es uns ungefähr gleich getroffen. Ich bekam meine TN-Diagnose kurz nach Weihnachten 2015. Deshalb mal neugierigerweise ein paar Fragen an dich:

    Wie hat sich dein Blutbild nach der Chemo entwickelt? Wann rutschte es wieder konstant in den Normbereich?
    Ich bekam 4 x EC alle zwei Wochen und anschließend 4 x wöchentlich Paclitaxel + Carboplatin. Eigentlich waren 12 x Paclitaxel/Carboplatin geplant, doch aufgrund einer Panzytopenie musste nach der 4. Gabe abgebrochen werden. Ich bekam mehrere Transfusionen und meine Knochenmark wurde untersucht aber war zum Glück o. B. Zusätzlich in der Zeit eine Antibiose welche meine Werte vermutlich auch niedrig hielt.. dann wurde es besser aber ist immer noch auf niedrigem Niveau. Mein Hausarzt meinte gestern dass es sich so langsam mal erholen sollte....

    Wurden bei dir auch LKs entfernt? Wie lange hattest du mit den OP-Narben noch Probleme/Schmerzen?
    Meine OP war letzten Juli und ich habe immer noch, mal mehr mal weniger, Schmerzen. Von dem Taubheitsgefühl in der Achselhöhle/am Arm ganz zu schweigen, aber dass das eine längere Geschichte wird wurde mir gleich gesagt.

    Ebenso habe ich immer noch mit dem Magen-Darm-Bereich Probleme.. mal mehr mal weniger Schmerzen an einer bestimmten Stelle. Mein Hausarzt gab mir mal vorsorglich Omeprazol mit..

    Alle Anderen dürfen sich natürlich auch angesprochen fühlen wenn ihr ein paar Antworten für mich parat habt....
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Liebe @Minouche,

    ich sitze gerade im Zug und fahre zum Arzt und will mal versuchen, dir kurz zu antworten. Meine Blutwerte haben sich damals recht schnell erholt. Allerdings war das auch Grund zum "Staunen" für die Ärzte. Die hätten diesem Prozess viel länger Zeit gegeben. Seither sind alle Werte im wesentlichen stabil und ausgeglichen. Gerade hatte ich leicht erhöhte Libase-Werte. Das sehen die Ärzte aber entspannt, weil der CRP und die weißen Blutkörperchen in Ordnung sind und auch die Leberwerte gut ausschauen. Mich beunruhigt das allerdings etwas... du weißt ja, wie das mit uns ist...

    Bei mir gab es zwei Wächter und beide wurden entfernt und waren frei. Ich hatte während der Chemo und der Bestrahlung ein 'Geigensaitensyndrom', das mich auch nervös gemacht hat, irgendwann aber mit viel Bewegung und Dehnung verschwand. Heutzutage habe ich häufiger unter der Achsel eine schmerzhafte Stelle, die sich aber eher so strangförmig zeigt. Ein Muskel? Lymphbahn? Ich will das gleich mal meinen Onko fragen... Das ist schon eine Weile so, fing kurz nach der letzten unauffälligen Mammographie an und ist mal mehr, mal weniger so. Ich glaube fast, es hängt von der körperlichen Anstrengung ab, die ich vorher hatte.

    Meine Brustnarbe ist okay. Allerdings ist auch meine operierte Brust sehr empfindlich und kann Druck nicht gut haben. Wenn sich meine Kinder freudig gegen meine Brust werfen, bin ich schon manches Mal zusammengezuckt. Und ich könnte auch nicht mit der Brust auf einer harten Fläche liegen. Beim Sport muss ich diesen Bereich noch immer ausklammern. Darüber habe ich mir noch keine Sorgen gemacht (wäre aber mal ne Idee ;) )

    Mein Magen-Darm-Bereich ist auch sehr empfindlich, aber ich habe auch eine chronische Colitis Ulcerosa. Alkohol geht gar nicht mehr. Auch Kaffee nicht. Ansonsten versuche ich, "gut" zu meinen Organen zu sein und ernähre mich sehr überlegt. Vielleicht sprichst du mal mit einem Gastro, wenn du immer wieder an der selben Stelle Schmerzen hast? Omeprazol klingt nach einem Protonenpumpenhemmer. Der dürfte nur richtig sein, wenn es den Magen betrifft.

    So das eben von unterwegs. Bin gleich beim Onko und werde mich bis zum Termin zittern. Ich hasse diese Angst und wünschte, ich wäre schon ein Stück weiter in meiner Entwicklung weg von der immer schlimmsten Erwartung :(
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    PS: Der Onko sagt: Schmerzen an den Narben unter der Achsel oder an der Brust resultieren aus den durchtrennten Nerven und aus der nur noch schlechter abtransportierten Lymphe. Gerade bei sportlicher/körperlicher Beanspruchung kann das vermehrt vorkommen. Ist aber unbedenklich.

    Selbst ein sehr vergrößerter, stark befallener Lymphknoten würde keinerlei Schmerzen verursachen. Also sind die Missempfindungen misslich aber nicht schlimm :)
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    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Hallo und guten Abend ; danke für die lieben Zeilen! Ich bin in einem zertifizierten BZ und fühle mich dort gut aufgehoben. Den Gentest hat mir meine Ärztin bei unserem letzten Gespräch am 03.01.17 empfohlen. Wenn ich mich dafür entscheide, kümmert sie sich auch um einen Termin. Nur zu Hause kommen dann die dunklen Gedanken. Von euch habe ich aber nun erfahren, dass ich mit der Chemo gut versorgt bin, das macht Mut! In meinem "ersten" Leben war ich ein sehr optimistischer Mensch, jetzt fühle ich mich dünnhäutig und schutzlos. Zum Glück gibt es dafür meine "Wand", liebe Menschen die mich stützen, egal in welche Richtung ich falle. Und dann sind da noch meine "Engelchengesichter": meine Nele (11), meine Lisa (24) und unser kleiner Paul, mein 3jähriger Enkel. Schon allein dafür lohnt sich der Kampf , tschakka!
    Liebe Annett @Engelchengesicht3,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Du wirst sehen, dass du bei den Mädels hier in den besten Händen bist. Deine "Wand" daheim wird dir in den kommenden Monaten helfen und auch hier gibt es für dich eine "virtuelle Wand" mit lieben Menschen, die dich unterstützen, motivieren und ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit dir teilen.

    Den Gentest würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall machen - lass sich deine Ärztin ruhig mal um einen Termin kümmern. Bin gespannt, wie schnell du da dann ein Ergebnis bekommst. Ich war in Köln beim Zentrum Familiärer Eierstock- und Brustkrebs am 21. Dezember und warte seit dem auf ein Positiv oder Negativ *seufz .. Ansage von dort war: 4 Wochen.

    Bleib einfach positiv, jeder Tag bringt dir neue Erfahrungen .. du bist auf dem Weg und den schaffst du auch!
    Alles Liebe
    Liebe Grüße
    Meike

    ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~
    You never know how strong you are, until being strong is your only choice! (Bob Marley)
    Herzlich willkommen Engelechengesicht3. Fühl dich wohl hier. Hier wird dir geholfen, zugehört, unterstützt und Verständnis übermittelt. Ich bin auch noch nicht lange hier und fühle mich nur wohl. Dafür auch von mir ein großes Danke an alle! Ich lese alles mit, auch wenn ich nicht oft schreibe. Das ist mir momentan oft zu viel....Ich möchte für alle einen lieben Gruß da lassen.
    Finja, Danke für deine Antwort. Ich nehme im Gesammten täglich 4600 I.E. Vit D, komme pro Woche also auf 32.200 I.E. Das müsste doch ausreichen, oder?? 2x tgl. Eine Kapsel mit 2000 I.E. Und 1x tgl. nehme ich noch Orthomol icare, wo auch noch 600 I.E. enthalten sind. Das Ortomol icare ist übrigens sehr zu empfehlen! Teuer aber ich meine es hilft mir sehr durch die Chemo. Was nehmt ihr anderen den so?
    Schwer zu sagen. Ich brauche schon 20.000 als "Erhaltungsdosis" :whistling:
    Es gibt ein super Buch von prof. Spitz, "Krebszellen mögen keine Sonne" , kann ich nur empfehlen.
    Darin steht u.a., wie man am besten seinen Spiegel anhebt.
    Warum nimmst Du nicht die hochdosierten Dekristol? Die liefern das Öl gleich noch mit.
    Ich hatte zuvor auch mit niedrig dosierten herum experimentiert, es hat nicht geklappt, bis ich auf Dekristol umgestiegen bin.

    Mußt aber regelmäßig Deinen 25 OH messen lassen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

    Jule66 schrieb:

    Schwer zu sagen. Ich brauche schon 20.000 als "Erhaltungsdosis" :whistling:
    Es gibt ein super Buch von prof. Spitz, "Krebszellen mögen keine Sonne" , kann ich nur empfehlen.
    Darin steht u.a., wie man am besten seinen Spiegel anhebt.
    Warum nimmst Du nicht die hochdosierten Dekristol? Die liefern das Öl gleich noch mit.
    Ich hatte zuvor auch mit niedrig dosierten herum experimentiert, es hat nicht geklappt, bis ich auf Dekristol umgestiegen bin.

    Mußt aber regelmäßig Deinen 25 OH messen lassen.

    Danke Jule, ich spreche das mal an. Brauch ich für die hochdosieren ein Rezept? Meine Ärzte halten irgendwie nichts viel von der Vitamin D Gabe. Das was ich nehme wäre mehr als genug!? Was heisst 25 OH messen lassen? Ich Check zu Zeit irgendwie nix mehr ?(
    Also, Du brauchst ein grünes Rezept, was bedeutet, dass Du es selbst bezahlen mußt.

    Der 25 OH ist die "Maßeinheit" für das Vitamin D3, also Du sagst der Arzthelferin, dass Du den 25 OH bestimmt haben möchtest, muss man meist auch selber zahlen.(ca.30 Euro)
    Lass Dir bloß nichts anderes aufschwatzen, es gibt noch mehr Meßeinheiten, die sind aber überflüssig! (Und noch teurer)
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Ich nehme auch einmal in der Woche das Dekristol 20.000 .. habe allerdings noch nie diesen Wert bestimmen lassen - weiß also auch nicht, ob es wirklich nötig bzw. die richtige Dosierung nun ist.
    Liebe Grüße
    Meike

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    Momentan wird mein Blut ja gar nicht mehr kontrolliert .. die letzte Kontrolle war am 19. Dezember nach der OP.
    Ich warte jetzt, bis das Ergebnis vom Gentest vorliegt. Wenn der negativ ist *hoff .. dann würde es ja mit Bestrahlung weitergehen. Dann kann ich das beim Brustzentrum ansprechen .. diesen Wert fürs Vitamin D und vor allem auch das mit dem Zometa.

    Oder denkst du, das wäre doch eher ein Thema jetzt schon für meinen Gyn @Jule66?
    Liebe Grüße
    Meike

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    You never know how strong you are, until being strong is your only choice! (Bob Marley)
    @ML1969,

    den Bluttest kannst Du beim Hausarzt oder Gyn machen lassen, das ist kein großes Ding.
    Ich lasse den meistens mitmachen, wenn ich sowieso schon angestochen werde.

    Wegen Zometa...ich denke, Du versuchst es im BZ, beim Gyn oder auch Hausarzt, zur Not beim Orthopäden.
    Nicht jeder ist davon überzeugt, Du mußt sehen, wen Du überzeugen kannst.
    Und eher früher drum kümmern als später- wir TN haben eh nicht so viele Optionen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

    c.onny schrieb:

    PS: Der Onko sagt: Schmerzen an den Narben unter der Achsel oder an der Brust resultieren aus den durchtrennten Nerven und aus der nur noch schlechter abtransportierten Lymphe. Gerade bei sportlicher/körperlicher Beanspruchung kann das vermehrt vorkommen. Ist aber unbedenklich.

    Selbst ein sehr vergrößerter, stark befallener Lymphknoten würde keinerlei Schmerzen verursachen. Also sind die Missempfindungen misslich aber nicht schlimm :)


    Danke @c.onny für die Info! Das beruhigt mich doch sehr dass diese Schmerzen durchaus noch im Bereich des Normalen sind. Meine nächste Nachsorge beim Gyn habe ich im März... :| Drei Kreuze wenn das alles mal länger hinter uns liegt... o.B. natürlich..
    Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

    <3


    Liebe @Minouche, meine Mastektomie war im September 2015. Sowohl die Narbe selber als auch im Achselfeld zwickt und arbeitet es immer noch. Das ist vollkommen normal und das Gewebe und die Nerven brauchen ihre Zeit. (Ich kann auch in Bereichen des Oberarms nach wie vor nichts fühlen. Und so langsam hab ich die Hoffnung aufgegeben, dass sich das regeneriert.)
    Liebe Grüße, Belle