Lungenkrebs nach 5,5 Jahren Eileiterkrebs

    liebe @Heidi,

    ich habe deinen bericht gelesen. einerseits klingt es super, dass der CEA gesunken ist, aber dass dir der unklare befund an die nieren geht kann ich sehr gut nachvollziehen. ich hoffe, dass das als keine riessige katastrophe herausstellen wird.

    LG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Liebe @mona48, :)

    vielen Dank für Deine Nachricht und guten Wünsche!

    Irgendwie kommt mir dieses CEA-Ergebnis einfach „spanisch“ vor. ?(
    Schon komisch, monatelanges Steigen des CEA' und dann auf einmal ein so niedriger Wert!

    Die Praxis hat einen neuen Azubi, die auch bei der Blutabnahme dabei war, hmm hmm, wer weiß, was da mit dem Blut passiert ist. Dieses Mädel machte auch einen sehr gelangweilten Eindruck bzw. Motivation sieht anders aus.

    Aber hilft ja nix, man muss es nehmen wie es ist bzw. noch kommt!

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Kraft!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Liebe @Laborratte, :)

    auch Dir danke ich ganz herzlich für Deine lieben Zeilen!

    Ja, Du hast recht, dieser unklare Befund knabbert an meinen Nerven.
    Bei mir führt es zu den absurdesten Albträumen. Ich habe letzte Nacht lange nach meinem bereits vor Jahren verstorbenen Hund gesucht und konnte ihn in einer gebirgigen Gegend nicht finden. Das hat mir noch beim Aufwachen so weh getan.

    Ja, hoffentlich stellt sich das nicht als was Bösartiges heraus, denn bei dieser erneuten Warterei auf eine Bronchoskopie hat dieses Mistding dann genügend Zeit zu streuen oder kostet mich evtl. einen weiteren Lungenlappen.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Kraft!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Liebe Heidi @Heidi

    wie geht es Dir mit Deinem Erysipel am Arm? Ich frage nicht ganz uneigennützig, denn ich habe leider dasselbe am linken Bein und laboriere damit schon einige Zeit rum. Hast Du auch Penicillin dagegen bekommen und hat es gewirkt?

    Was wurde mittlerweile mit Deinem unklaren Befund? Das nagt bestimmt gehörig an den Nerven... Ich selbst habe noch nie nach irgendwelchen Tumormarkern gefragt und es war bisher nie Thema bei meinem Onkologen. Auch Kontroll-CT sind in absehbarer Zeit keine geplant, das letzte CT ist ein halbes Jahr her. Aber bei mir ist es auch eine andere Situation, da besteht keinerlei Aussicht auf Heilung (im medizinischen Sinne).

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Hoffnung!

    Liebe Grüße
    Sabine
    Nur der ist wirklich stark, der stark sein kann, weil er stark sein muss, obwohl er es nicht ist
    Meine Lieben,

    wie bereits geschrieben, war ich am 9. 5. beim internistischen Onkodoc.
    Der machte US Abdomen, Leber und Niere. Schaut nach, ob sich erneut Aszites im Bauchraum gebildet hat. Die Leberzyste ist bereits bekannt. Die Blutwerte hat er auch gemacht.

    Die Besprechung beim Onkodoc war dann am 16. 5.
    Der CA 125-Wert ist von 20 am 21.02.2018 wieder gefallen!!! Jetzt ist er bei 12 (Roche).
    Bei mir war er nur einmal im Jahr 2012 bei 7, ansonsten liegt er zwischen 8 und 11. Zweistellig ist er erst seit dem Lungenkrebs. Beim CA 125 hat aber jeder seinen eigenen Grund- bzw. Normalwert, von dem man dann ausgehen kann.

    Der CEA ist beim Onkodoc nun bei 3,9, gemessen mit Roche.

    Diesmal lagen ja die Messungen beim internistischen Onkodoc und bei meinem Lungenfacharzt terminlich ziemlich eng beieinander. Dort wurde der CEA mit Abbott gemessen und lag bei 3,6. Also macht es scheinbar keinen so großen Unterschied, ob mit Roche oder Abbott gemessen wird.

    Der Cyfra21-1 wurde beim Onkodoc auch ermittelt und liegt bei 2,6. (Roche, Referenzwert 3,3). Im Februar war er bei 2,7. Von diesem Tumormarker hält mein Lungendoc nix. Er meinte, der wäre nur beim Kleinzeller relevant?

    Ich verstehe nicht, warum der TSH in den letzten Monaten nicht zu regulieren ist! Bei mir wurde ja vor mehr als 10 Jahren fast die ganze Schilddrüse entfernt, weil ich kalte und heiße Knoten hatte. Seitdem nahm ich jahrelang L-Thyroxin 125 und der Wert war optimal. Auf einmal stieg er auf 5,9 und dann sogar auf 7,1. Also musste ich etwas mehr einnehmen, also jeden 2. Tag eine Viertel Tablette mehr. Jetzt, am 09.05. lag er bei 0,0! Nun soll ich 2 Wochen lang wieder L-Thyroxin 125 einnehmen und am Montag 28.05. wieder zur Blutabnahme kommen.

    Ansonsten mache ich den nächsten Nachsorgetermin wieder im September. Das sind dann 4 Monate Zeitintervall wie beim Lungendoc. Der hat sich übrigens nicht mehr telefonisch gemeldet, nachdem der CEA bei ihm von 6,3 im Februar auf 3,6 im Mai gefallen war. Das ist sehr ungewöhnlich und für mich nicht erklärbar. Meine CEA-Werte dümpelten ja jahrelang in einer höheren Werteskala.

    Ich möchte hierzu noch etwas sehr persönliches erwähnen, was also nichts mit dem medizinischen Bereich zu tun hat:
    Als bei mir die CEA-Werte im Februar über 6 waren, traf ich eine Nachbarin, die ich bei einer Versammlung der Hausverwaltung kennengelernt hatte. Sie ist eine jüngere Frau und ihr Mann ist fast vollständig blind. Sie sagte mir, dass sie jetzt zum Training für eine Wallfahrt mit ihm in die Berge wandern geht. Die Wallfahrt selbst wäre für ihn sehr anstrengend, denn er kann nur an ihrer Hand gehen. Sie bittet um Fürbitte für ihn und ihre sehr kranke alte Mutter. Da fragte ich sie, ob sie mich in ihre Fürbitte einschließen könne und erzählt ihr, dass ich auch krank wäre. Davor gab es keinen Grund für mich, über meine Gesundheit in der Nachbarschaft zu sprechen. Sie versprach mir, dass sie mich in ihre Gebete einschließen würde.
    Nun fiel der TM auf einmal und völlig unerwartet, und zwar gleich bei beiden Ärzten, so tief. Wie gesagt, hat mich sehr nachdenklich gemacht.

    Die Nachsorge bei meinem gynäkologischen Onkologen wird am 6. Juni gemacht, inklusive vaginaler US, Krebsvorsorgeabstrich und Überweisung zur Mammografie. Hoffentlich ist der Gyn nicht sauer, weil ich nicht wie vereinbart nach einem halben Jahr komme, denn der letzte Termin bei ihm war am 31. Juli 2017.

    Bin auch schon gespannt, was der Arzt bei der Mammografie und anschließendem US zu meinen Lymphknoten in der rechten Achsel sagt. Letztes Mal hat er da wenig gesehen! Mein Lymphomat wird mir hoffentlich noch lange erhalten bleiben, denn ohne ihn wird das nix.

    Ich wünsche Euch allen weiterhin alles Gute!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Liebe Sabine @Mulli, :)

    leider habe ich Dein Post nicht gesehen, denn sonst hätte ich Dir vor meinem geantwortet.

    Das Erysipel hat sich wie bereit im Januar länger hingezogen. Zuerst habe ich wieder 2 Wochen lang das gleiche Antibiotikum wie im Januar eingenommen. Dann habe ich damit aufgehört und die Schwellung mit Ritterspitz behandelt. Diese Umschläge haben die Hitze für kurze Zeit raus gezogen. Ich habe einen Tipp bekommen und habe die Hand und den Arm mit Penaten Babypuder einmassiert. Das hat mir auch sehr gut getan.

    Leider musste ich die Lymphdrainage unterbrechen. Das Fieber musste komplett runter und die Rötung auch. Jetzt musste man genau abwägen, wann die erneute Lymphdrainage wieder beginnen kann, denn es sollten keine Bakterien in den Körper geschleust werden. Die Blutblasen mussten auch wieder weg.

    Nächste Woche habe ich den ersten Lymphtermin nach der Infektion. Leider die ersten zwei Termine nicht bei meinem Lymphomaten, den sehe ich leider erst wieder am 14. Juni und danach geht es unermüdlich weiter.
    Er ist leider so ausgebucht, weil er aber auch so gut ist. Konnte aber nicht rechtzeitig vorher abschätzen, wann ich wieder Termine brauche und so muss ich 2 x zur Kollegin. Er wird ihr aber sagen, was bei mir zu beachten ist.

    Ich hoffe, dass man das wieder in den Griff kriegt, denn der Arm ist jetzt leider wieder sehr dick und hart und das muss jetzt wieder gelockert werden. Ich mache mir aber nicht die Hoffnung, dass das jetzt das letzte Mal mit dieser Infektion war, denn leider neigen diese Erysipel zu Rezidiven. Man kann leider gar nicht so aufpassen, denn mir ist es bis heute nicht klar, womit ich mich infiziert haben könnte.

    Ich weiß nicht, ob ich das nächste Mal auch Penicillin bekomme. Bisher habe ich nur ein Antibiotikum verschrieben bekommen.
    Das Risiko für eine Sepsis ist bei einem Erysipel sehr groß! Mein Lymphomat hat das leider schon mit bösem Ausgang für Patientinnen erlebt.
    Schau zu, dass Du einen guten Arzt bekommst und dass das Erysipel sich bei Dir verabschiedet. Das muss man sehr ernst nehmen!!!

    Alles Weitere habe ich in meinem Post geschrieben.
    Bei mir sind die TM ja sehr aussagekräftig. Was diese seit Februar bestehende Verdichtung in meinem linken oberen Lungenlappen ist, wird sich hoffentlich bei einem CT im September klären. Bis dahin habe ich das aufgrund der guten TM-Ergebnisse aus meinen Gedanken etwas ausgeklammert.

    Ich hoffe, dass es für Dich doch noch eine Wendung zum Guten gibt! Keine Aussicht auf Heilung bedeutet ja nicht automatisch, dass es zu Ende geht. Ich habe das schon oft gelesen, dass das nicht so ist.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall von ganzem Herzen weiterhin alles Gute und ganz viel Kraft. :k

    Liebe Grüße
    Heidi


    Liebe @Heidi,
    das liest sich doch alles ganz gut. Die Infektion geht zurück (der Arm ist leider geschwollen), die Marker sind gut - was willste mehr? ;)
    Ich denke (und das hatte ich schon gesagt), so lange wir engmaschig überwacht werden wird es immer wieder unklare Befunde geben - die man bei jedem Gesunden auch finden würde (wenn man die so untersuchen würde). Natürlich kann es auch sein, der der Befund sich am Ende als böse herausstellt, aber möchtest du dich bis September mit dieser Möglichkeit quälen? Auch Gesunde können sich ihr Leben damit vermiesen das sie glauben das sie dereinst an einer üblen Krankheit zu Grunde gehen und sich ihr Leben in Erwartung dieses Unglücks madig machen - das ist dann aber kein Problem für den Radiologen sondern für den Psychologen.
    Du sagtest es selbst - klammere es aus, versuche dir gutes zu tun und Freude im Leben zu finden.

    Bei dem Thema Fürbitte und möglich Erfolge bist du bei mir bekanntermaßen an der falschen Adresse ;) Natürlich wünsche ich dir auch gerne eine Wunderheilung - selbst Atheisten hätten wohl nichts gegen ein kleines Wunder in vertrackter Lage - egal von welchem Gott es ermöglicht wird. Vielleicht werden aber einfach auch Selbstheilungskräfte angestoßen... Am Ende vom Unerklärlichen stehen ja gerne Götter.
    Erzählte ich schon meine Begegnung mit dem Chefarzt der Urologie? Ich hatte lange vor der Krebserkrankung ein Thema mit meiner gelähmten Blase. Da ich zu der Zeit in jährlicher urologischer Kontrolle gewesen bin, habe ich das dort angesprochen und es wurde alles mögliche mit gemessen - allein mein Problem konnte messtechnisch nicht bestätigt werden. Ich hatte anschließend ein Gespräch mit dem Chefarzt der Urologie, der zu den Göttern der Neuro-Urologie gehörte (leider schon verstorben). Dieses Gespräch ist für mich so beeindruckend gewesen und dieser Mann hat mit einer solchen Weisheit gesprochen, das ich fröhlich angeglimmt ( ;) ) nach Hause gefahren bin. Dieses Problem ist danach nie wieder aufgetreten. Was ist es nun gewesen, ist das Problem kein Problem gewesen, hat der Mann in meinem Körper etwas in Gang gesetzt oder wie nun? Der Vergleich hinkt etwas, weil im Gegensatz zu dir bei mir nichts Objektives nachgewiesen werden konnte - nichts destotrotz, letztlich ist immer alles möglich und vieles Entzieht sich einfach unserer Erkenntnis.

    Leben!

    LG DGNW
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Liebe Heidi @Heidi,

    danke für Deine Antwort bezüglich des Erysipels. Mir war tatsächlich nicht bewusst, dass dies auch zu einer Sepsis führen kann. Habe mich schon gewundert, dass die Ärzte mich am liebsten stationär mit Infusionstherapie gesehen hätten. Allerdings habe ich noch keine Blasen und auch kein Fieber, Schmerzen auch nicht. Das Bein ist nur stark geschwollen und sehr rot. Hoffentlich schlägt das Penicillin richtig an und hoffentlich kann nächste Woche meine Erhaltungs-Chemo durchgeführt werden.

    Ich drücke die Daumen, dass Du mit der Kollegin Deines Lymphomats zufrieden sein wirst und das die Lymphdrainage erfolgreich sein wird. So eine dicken Arm braucht kein Mensch.

    Alles Gute für Dich!
    Sabine
    Nur der ist wirklich stark, der stark sein kann, weil er stark sein muss, obwohl er es nicht ist
    Lieber @dagehtnochwas, :)

    ich habe mich wie immer sehr über Deine Nachricht gefreut!

    Ja, die Zufriedenheit überwiegt bei mir trotz aller Zweifel. Man muss zufrieden sein mit dem, was man gerade hat. Hat mir auch einen positiven Schub gegeben.
    Die Monate des Zweifels mit zwei CT's und einem Pet-Ct innerhalb von 3 Monaten haben mich schon Nerven gekostet. Aber mein Nervenkostüm gibt leider auch nicht sehr viel her.

    Ich weiß sehr wohl, dass ich beim Thema Fürbitte bei Dir an der falschen Adresse bin.
    Bin eigentlich auch skeptisch und vertraue lieber fundierten Beweisen. Auch bin ich schon seit längerer Zeit zwar nicht vom Glauben abgefallen, aber das „Bodenpersonal“ kriegt bei mir keinen Fuß mehr auf den „Boden“.

    Ich habe das CEA-Ergebnis zuerst telefonisch abgefragt, dachte an einen Messfehler, und erst durch die zweite Messung bei meinem internistischen Onkodoc hat mich das glauben lassen.

    Die Schilderung Deiner Begegnung mit dem Chefarzt der Urologie hat mich sehr beeindruckt. Da hast Du eine wirklich tolle Erfahrung gemacht!
    Hat die Ausstrahlung dieses charismatischen Mannes so starke Kräfte freigesetzt oder wäre das Problem auch von selbst wieder verschwunden? Du weißt es nicht und kein Mensch wird das jemals beantworten können.

    Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass es schon „Kräfte“ zwischen Himmel und Erde gibt, die man sich rational nicht erklären kann.

    Ich drücke weiterhin für morgen die Daumen und hoffe auf ein gutes Ergebnis!

    Ganz liebe Grüße
    Heidi


    Liebe Sabine @Mulli, :)

    vielen Dank für Deine Nachricht!

    Ich weiß nicht, ob das bei Dir ein Erysipel ist, denn mir ist das nur mit diesen Blutblasen bekannt.
    Das Fieber hat sicherlich das Penicillin geschluckt, ist aber für mich kein Grund, hier Entwarnung zu geben.

    Ich habe bei meinem ersten Erysipel im Januar 2018 viele Ratschläge auch hier im Forum bekommen. Wenn Du magst, kannst Du ja bei mir im Thread nachlesen.
    Mir wurde immer wieder ein stationärer Aufenthalt empfohlen, auch mein Lymphomat ließ nicht locker! Meine ehemalige Sepsis aus einem anderen Grund kam quasi über Nacht und ich wäre innerhalb kürzester Zeit verstorben. Dass ich aus dem Koma erwachte, war auch ein „Wunder“ lt. den Ärzten.

    Ich bin beim jetzigen Erysipel auch nicht ins Krankenhaus, weil mir mein Hausarzt keine Überweisung gegeben hat - der kümmert sich eigentlich gar nicht um mich - und ich nicht stundenlang bei den heutigen Zuständen in den Münchnern Notaufnahmen verbringen wollte. Das wäre ja nur der Weg ohne Überweisung gewesen. Außerdem gehe ich nur, wenn es unbedingt sein muss, denn ich habe keinen Platz für meine Vögel.

    Die Hand bleibt bei mir rot und fleckig wegen der bereits aufgetretenen Gewebeschäden. Das solltest Du unbedingt bei Deinem Bein vermeiden!
    Mein Arm ist nicht nur dick, leider sind die Schmerzen bis heute noch vorhanden, und zwar ziehen sich die von der Hand bis rauf in die Achsel. Aber die müssen von mir in Kauf genommen werden, denn ich musste ja die rechte Hand leider ohne geeignete Alternative immer wieder einsetzen. Hauspersonal habe ich ja nicht und auch niemanden, der mir im Krankheitsfall jeden Handgriff abnimmt bzw. alles nachträgt. :D

    Du solltest aber auf jeden Fall das Bein schonen und am besten hochlagern! Versuche es doch mal mit Retterspitz, das zieht viel Hitze raus. Habe ich Dir bereits geschrieben.
    Wenn Du auf einmal Fieber bekommen solltest, könnte es schon zu spät sein. Keine Panik, aber überlege Dir gut, ob Du nicht doch besser in eine Krankenhaus zur Infusionstherapie gehst und so die Sache in den Griff bekommst. Die Gefahr einer Sepsis ist viel zu groß!!!

    Ob die Chemo gestartet werden kann, muss dann der Arzt entscheiden.

    Alles Gute für Dich!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Lieber @dagehtnochwas, :)
    liebe @mona48, :)

    über Eure Nachricht habe ich mich wirklich sehr gefreut!!!

    Ich habe auch sehr oft an Euch gedacht. Leider war es mir nicht möglich früher zu schreiben.

    Mein rechter Lympharm hat mir diesen wunderbaren Sommer ziemlich vermiest. Nach den Erysipeln mit Blutblasen im Januar 18 und Mai 18 folgte dann das 3. Erysipel und das hat dann erst richtig zu den schweren Komplikationen geführt. Diesmal funktionierte die Rückbildung der Schwellung nicht mehr, sondern hat die Lymphbahnen nachhaltig so verklebt, dass der Lymphabfluss fast nicht mehr möglich war. Das ist lt. meiner neuen Lymphtherapeutin die schlimmste Form eines Lymphödems. (Mein Lymphomat hat die Praxis verlassen - nicht wegen mir 8o )

    Sodele, diesmal noch mehr Antibiotika und durchgehend Fieber. Dazu die Gefahr einer Sepsis. Der Arm war so entzündet, dass ich Sonne bzw. Hitze wochenlang meiden musste, denn der Arm „kochte“ sofort auf, na ja dunkelrot und richtig unförmig war er ja sowieso schon. Sonnenbäder musste ich meiden, auch bei der Hitze im Schatten hat es mir nicht gutgetan. Diese neuerliche Antibiotikagabe war für meinen Darm wieder sehr belastend, auch die Kilos purzelten!

    Am 13. September hatte ich Nachsorgetermin bei meinem Lungenfacharzt. Aufgrund des Zustandes des Armes äußerte er sich diesmal dementsprechend. Na ja, wenn man wie ich einen dünnen linken Arm hat und dann der rechte wie eine Elephantiasis ab der Schulter hinabhängt. Er will sich um eine Möglichkeit bemühen, die Lymphbahnen mikrochirurgisch wieder zu verbinden, aber von einer Lymphknoten Transplantation hält er nix. Es gab lt. seiner Aussage schon mal so eine OP mit ganz dünnen Gefäßen, die hat dann über 50 Stunden gedauert. Tja, mal schauen, ob er in dieser Hinsicht etwas herausfinden kann und vor allem nicht so lange dauert.

    Ich dachte ja, ich bekomme im September zur Nachsorge ein CT, aber das war nix. Ich hatte im Februar ein CT, dann ein PET-CT und dann wieder ein CT. Im September wollte man ja sehen, wie sich diese Verdichtung im linken verblieben Lungenlappen entwickelt. Er konnte ja die Bilder auf seinem PC nicht öffnen, aber der onkologische Doc konnte es und hat es genau ausgemessen. Dieser weiße Teil war 8 cm groß! Da fehlt quasi ein ganzes Stück vom verbliebenen linken Lungenlappen.

    Nun der Lungendoc meinte, er macht diesmal 2 Röntgenaufnahmen. Die verglich er an seinem PC mit den vorherigen und meinte, das würde jetzt besser aussehen. Er machte es aber vom CEA abhängig, ob man ein CT macht oder nicht. Diesmal war der CEA 4,9 im Gegensatz zum Mai mit 3,6. Er ist zwar leicht gestiegen, aber noch im Normbereich. Daher kein CT, sondern Nachsorge im Dezember 2018. Dann werde ich aber auf einem CT bestehen. Die Frau des Lungendocs, die auch in der Praxis arbeitet, bot mir eine CEA-Kontrolle in ein paar Wochen an.

    Interessant war auch, was der Lungendoc über meinen Lungentumor sagte. Die 4,2 cm, die zur OP des linken unteren Lappens führten, waren kein Rundherd und diese Art von Krebs nennt man: „bronchioloalveoläres Karzinom“. Auch die „Verdichtung“, die sich im verblieben linken Lungenlappen gezeigt hatte, wäre lt. seiner Aussage kein Rundherd.

    Am 19.09.18 war ich dann bei meinem internistischen Onkologen, der nicht nur für die Nachsorge Eileiterkrebs, sondern jetzt auch zusätzlich für den Lungenkrebs zuständig ist. Er machte US vom Abdomen, da zeigte sich kein Aszites und auch sonst nix auffälliges seiner Meinung nach. Der TM-Wert CA 125, der ja auch im Zusammenhang mit dem Lungenkrebs gestiegen war, war wieder bei 12. Im Februar war er noch bei 20, im Mai bei 12 und jetzt wieder bei 12. Einstellig wie vor dem Lungenkrebs wird er wohl nicht mehr werden. Mein bester Wert war im Mai 2012 bei 7.

    Der CEA war bei ihm 4,3, der ist im Vergleich zum Mai mit 3,9 gestiegen, was aber egal ist. Bezüglich der „Verdichtungen“ sagte er, dass das „nichts Beunruhigendes“ wäre. Auch bei ihm habe ich den nächsten Termin im Dezember, eine Woche nach dem Termin beim Lungendoc, vereinbart.

    Zum Valsartan möchte ich auch noch etwas schreiben:
    In der Sendung „Fakt“ sagte Dr. Thomas Eschenhagen, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie, „dass die Daten zeigen, dass Nitrosamine ohne Zweifel zu den stärksten krebserzeugenden Stoffen gehören, denen ein Mensch exponiert sein kann“. Entsprechen ca. 5 Zigaretten pro Tag. Es ist die chronische Einnahme, die das Problem darstellt.

    Ich habe mir die Ausdrucke meiner Stammapotheke der Jahre 2011 bis 2017 angesehen. Das Valsartan von mit Nitrosamin belasteten Firmen habe ich von 2012 bis einschließlich 2016 täglich eingenommen. Erst ab 2017 bis heute habe ich Tabletten einer Firma bekommen, die nicht belastet waren. Nun, man kann ja nix beweisen und was geschehen ist, ist geschehen. Aber wenn man bedenkt, dass 2015 sich bei mir der Lungentumor bemerkbar machte, kommt man als Nichtraucher schon ins Grübeln. Meine Stammapotheke hat mir versichert, dass sie auch viel zu spät informiert wurde.

    Ist wieder viel geworden, aber ich musste ja einiges seit meinem letzten Beitrag nachholen!

    Ich wünsche Euch weiterhin wie immer alles erdenklich Gute!

    Dir, lieber @dagehtnochwas, viel Kraft für die Hausrenovierung und keine weiteren bösen Überraschungen wie z. B. mit dem unerwarteten Loch im Erdboden!

    Ganz liebe Grüße
    Heidi


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    Liebe Heidi,

    das mit Deinem Arm ist ja echt großer Mist ... ich denke, dass sowas ganz schrecklich belastend ist.
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass man da noch eine Therapie finden kann, die das ganze wesentlich verbessert.

    Ansonsten liest sich das ja ganz gut bei Dir - und die Tumormarker sind ja alle noch im normalen Bereich - da würde ich mir keine Sorgen machen.

    Ob und inwieweit Valsartan für Deine Krebserkrankung zuständig ist, wird sich wohl nie genau sagen lassen ... aber ist auch nicht mehr sooo wichtig - wie wir sagen: Der Kaas is bissen ..... leider.

    Alles liebe für Dich, pass auf Dich auf und für das nächste CT sind die Daumen schon in Wartestellung :thumbup:

    Liebe Grüße
    Angi


    Glaube an Wunder, Liebe und Glück!
    Schau nach vorn und nicht zurück!
    Tu was du willst, und steh dazu, denn Dein Leben lebst nur Du!

    <3 <3 <3
    Liebe Angi, :)

    vielen Dank für Deine Nachricht!

    Ja, mit dem Arm hätte es nicht so laufen müssen. Der Lungentumor wurde am 22.12.2015 in Bogenhausen festgestellt, ich wurde an einen Gynäkologen verwiesen, da es diese Abteilung nicht in Bogenhausen gab. Der Termin wurde von meinem Gynäkologen ambulant im Rechts der Isar für 10. Januar gemacht.
    Dann habe ich mich über die Feiertage in einer mir empfohlenen Lungenklinik über eine evtl. OP des Lungentumors kundig gemacht. Da wurde ich aber gleich Anfang Januar hinein zitiert und mir wurde gesagt, der Termin beim Gynäkologen wäre unnötig, ich sollte den absagen, da beides, also der Lymphknoten und der 4,2 cm große Lungentumor in dieser Lungenklinik gemacht würden. Der kleine schwach leuchtende Lymphknoten in der rechten Achsel war nicht befallen. Die Lymphbahnen wurden durchtrennt. Lt. OP-Bericht OP 1 und OP 2.

    Die Folge war ja dann, dass die Lymphe mir bis ca. März bis in die Schuhe rann, da auch die beste Naht diesen Lymphdruck nicht stoppen konnte. Ich bekam keine AHB mehr, sondern im April eine Reha, die mich aber sofort wieder heimschicken wollten aufgrund der eingeschränkten Rehafähigkeit.

    Die Verdichtung im verbliebenen linken Lungenlappen ist noch da, aber ich hoffe, dass das, wenn es nix Gutartiges ist, sich auch behandeln lässt. Eine Entzündung dürfte es nicht sein, denn der CRP war im Normbereich.

    Ja, der Kaas ist bissen beim Valsartan, aber hätte das sein müssen? Da tut man und macht man so viel als möglich, um gesund zu werden und dann bekommt man wegen so einer Schlamperei tagaus, tagein diese krebserregende Ladung mit einem Herzmedikament!

    Ich wünsche Dir auch alles Liebe und Gute weiterhin, du schaffst das, davon bin ich ganz fest überzeugt.

    Vielen Dank für Dein Daumendrück und viele liebe Grüße

    Heidi


    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Heidi“ ()

    Liebe Heidi,

    vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort.

    Oh Mann, da hast du ja wieder viel mitgemacht . Das mit deinem Arm hätte wirklich anders laufen können.Tja , man wird auch vor nichts verschont, es könnte ja einen zu gut gehen.
    Schön, dass die Tumormarker soweit okay sind.

    Eine Frage habe ich dann doch noch. Du schreibst, dass die OP des unteren linken Lungenlappens ergeben hatte, dass das kein Rundherd sondern ein bronchioloalveoläres Karzinom sei. Was heißt das nun ? Heißt dass, das es keine Meta war sondern ein seperater Krebs ?
    Bei Diagnosefeststellung wurde bei mir ebenfalls so ein Karzinom festgestellt. Das hatte ich auch in meinem 1. Faden beschrieben. Hat man dir dazu schon was erzählt ? Wurde eine Mutationaprüfung vorgenommen ? Wurde das Grading festgestellt ?
    Auf jeden Fall sind auch meine Daumen für ein gutes Behandeln der Verdichtung gedrückt und vorallem, dass es nichts bösartiges ist.
    Dir noch einen schönen Sonntag und ich freue mich wieder von dir zu hören.

    LG Mona
    Liebe Mona, :)

    auch Dir vielen lieben Dank für Deine Nachricht!

    Ja, mit dem Arm hätte es anders laufen müssen! Da hätte ein Gynäkologe ran müssen, denn das wäre das Fachgebiet für diese Biopsie gewesen. Nun ist aber die Funktionalität bis zu meinem Lebensende eingeschränkt, denn heilbar ist diese ganz Chose nicht! Von den Schmerzen will ich nicht reden und von den blöden Blicken der Leute, wenn sie auf meine Hand starren, schon gar nicht.

    Diesen Ausdruck „bronchioloalveoläres Karzinom“ hat mein Lungendoc das erste Mal bei meiner Nachsorge jetzt im September erwähnt. Hat mich auch gewundert, denn bisher hörte ich nur von ihm, dass das neu aufgetretene Infiltrat bzw. die Verdichtung das selbe wäre wie der Rundherd vom operierten Lungenlappen.

    In seinem Bericht stand in der Zusammenfassung: „Mit der Genauigkeit des Röntgenbildes gibt es keine Hinweise für ein erneutes bronchioloalveoläres Karzinom. Auch Rundherde zeigen sich in beiden Lungen nicht.“

    Das heißt für mich, dass es 2015 keine Meta von z. B. meinem Eileiterkrebs war, sondern ein bei mir neu aufgetretenes Lungenkarzinom. Das ist ja interessant, dass bei Dir ebenfalls so ein Karzinom festgestellt wurde. Erzählt wurde mir nix dazu, im Bericht von der Klinik steht Imunhistochemie: TTF 1-pos. und TNM: cT2a.

    Eine Mutationsprüfung wurde noch nicht vorgenommen. Wenn die Biopsie bzw. Bronchoskopie dieser Infiltration bzw. Verdichtung im verbliebenen oberen Lungenlappen im Krankenhaus durchgeführt wird, wird man sicher eine Mutationsprüfung durchführen. Aber dazu ist es bis heute nicht gekommen, denn mein Lungendoc sagte mal, dass er nicht weiß, ob die das so in Bogenhausen machen, weil das so ungünstig liegt. Falls mein Lungendoc das mal für nötig hält, bei TM-Anstieg oder dergleichen, werde ich auf jeden Fall nach Bogenhausen gehen.

    Vielen Dank für Dein Daumendrück für die Verdichtung und auch Dir einen wunderschönen Sonntag.
    Bei uns strahlt die Sonne vom Himmel, typisches Wiesenwetter für alle, die sich das antun wollen.

    Liebe Grüße
    Heidi


    Liebe @Heidi,
    danke das du dich gemeldet hast, auch wenn du in der letzten Zeit wieder arg gebeutelt wurdest - das tut mir sehr leid das dir der Ery so zu schaffen macht.

    Diese Zeile habe ich nicht ganz verstanden:

    Heidi schrieb:

    Das heißt für mich, dass es 2015 keine Meta von z. B. meinem Eileiterkrebs wa

    Es ist doch lange klar gewesen, dass es sich nicht um eine gynokologische Neubildung handelte, sondern es sich um einen eigenständigen Tumor in der Lunge gehandelt hat, oder?
    Wenn ich mal das "bronchioloalveoläre Karzinom" google, dann sieht das doch mit den Aussichten nicht so schlecht aus. Hast du keinen Bericht der Pathologie bekommen - besog ihn dir, dort solltest du alles nachlesen können, was die Eigenschaften des Tumors betrifft.

    Insgesammt finde ich, dass es abgesehen vom massiven Kollateralschaden, nicht schlecht aussieht. Wenn das etwas wäre, dann hätte sich das bestimmt schon gezeigt. Ich würde keinen TM bis zur nächsten Kontrolle nehmen, das macht einfach nur wuschig.

    Ich drücke die Daumen das sich bezüglich dieses Lymphschadens doch irgendwie noch eine bessere Lösung ergibt.

    Fühl dich gedrückt.
    LG DGNW
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Lieber @dagehtnochwas, :)

    vielen lieben Dank für Deine Nachricht!!!

    Zu der Zeile, die Du nicht ganz verstanden hast, das war nur die Antwort auf die Frage von Mona in ihrem letzten Post. Ich habe das natürlich bereits gewusst.
    (Ich zitiere: "Eine Frage habe ich dann doch noch. Du schreibst, dass die OP des unteren linken Lungenlappens ergeben hatte, dass das kein Rundherd sondern ein bronchioloalveoläres Karzinom sei. Was heißt das nun ? Heißt dass, das es keine Meta war sondern ein seperater Krebs ?")

    Du hast mir mit dem Pathologiebericht wie schon so oft weitergeholfen! Ich habe mich nämlich gewundert, wieso mein Lungendoc diese Aussage mit dem bronchioloalveolärem Karzinom bei meinem letzten Besuch gemacht hat. Ich habe diesen schwierigen Begriff nicht verstanden, aber in seinem Bericht konnte ich ihn dann lesen. Hat der Lungendoc den Pathologiebericht bekommen oder ihn angefordert? Ich weiß es nicht. Ich habe ihn jedenfalls nicht!!!

    Wenn ich überlege, wie hart ich nachfragen musste, nach über einem Jahr den OP-Bericht zu bekommen, dann schreckt mich das nicht ab, gleich morgen in der Klinik den Pathologiebericht anzufordern. Wenn sich die dann wieder so sperrig zeigen, werde ich meinen Lungendoc bitten, ihn für mich anzufordern.

    Du hast recht und ich nehme Deinen Rat gerne an und lassen den CEA-Wert nicht vor der nächsten Nachsorge im Dezember abnehmen. Das hatte mir nur die Frau des Lungendocs angeboten, denn ich sollte zu ihr kommen, sie macht dann die Blutabnahme ohne dass ich zum Doc in die Sprechstunde müsste. Wuschig bin ich sowieso schon wegen meines Lymphödems und da tut Ruhe an der Lungenkrebsfront mir sicher gut!

    Vielen Dank für Dein Daumendrücken bezüglich des Lymphschadens!

    Ich wünsche Dir weiterhin wie immer alles erdenklich Gute!!!

    Ganz liebe Grüße
    Heidi



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    Meine Lieben,

    ich habe im Sekretariat des Professors angerufen und um den Pathologiebericht gebeten. Da kam nur die Frage, jetzt nach 3 Jahren? Ich ging nicht darauf ein und wiederholte nur meine Bitte.

    Ich bin nun einigermaßen erstaunt, denn in diesem Bericht stand nix von einem „bronchioloalveolärem Karzinom“.

    Ich schreibe von diesem Pathologiebericht einige Passagen ab:

    „Der Befund spricht für einen entzündlichen Pleuraerguss

    „Linker Lungenunterlappen mit peripherem schleimbildendem, insgesamt mäßig differenziertem Adenokarzinom, weitgehend papillär und fokal auch mikropapillär gewachsen und mit einzelnen Psammomkörperchen* (Tumordurchmesser: 4,2 cm). Nach Durchführung einer Elastica-van-Gieson Färbung keine blastomatöse Infiltration der Pleura visceralis über dem Tumorknoten eindeutig nachweisbar.

    Tumorfreier bronchialer Resektionsrand des Lobektomiepräparates.

    Ansonsten das Lungengewebe mit weitgehend regelrechter Gerüststruktur ohne nennenswerte entzündliche Infiltrate.

    *Immunhistochemisch die Tumorzellen TTF-1- und Napsin A-positiv und Thyreoglobulin-negativ, gut passend zu einem primären Adenokarzinom der Lunge. Ferner die Tumorzellen ALK (Klon 5A4)-negativ; somit keine Hinweise auf eine ALK-Translokation.

    Diesen Pathologiebericht werde ich beim nächsten Nachsorgetermin bei meinem Lungenfacharzt im Dezember zur Sprache bringen bzw. ihn fragen, wie er auf den Begriff „bronchioloalveoläres Karzinom“ in seinem Bericht vom September kommt.

    Vielleicht gibt es ja auch eine einfache Erklärung dafür.

    Liebe Grüße
    Heidi


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    Liebe Heidi,

    danke für deine Antwort. Mir ging es die letzte Zeit auch nicht so gut, hatte eine Bronchitis, und deshalb komme ich erst heute dazu.
    Ja, erkundige dich bei deinem Lungenfacharzt was es damit auf sich hat und was nun stimmen würde.

    Wegen der Einteilung der Lungenkarzinome möchte ich dir folgendes empfehlen. Da kannst du nachlesen wie die Einteilung ist.

    Deutsches Ärzteblatt von 2011 " Morphologische und molekulare Diagnostik des Lungenkarzinoms ". Dort ist im Anhang die neue Klassifikation des Adenokarzinoms aufgeführt.

    Vielleicht hilft dir das weiter. Mehr weiß ich dazu auch nicht.
    Dir alles Gute.

    LG Mona

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    Liebe @mona48, :)

    vielen lieben Dank für Deine Nachricht!

    Hoffentlich konntest Du Deine Bronchitis gut auskurieren, denn das kann auch recht hartnäckig werden.

    Für Deine Empfehlung danke ich Dir sehr, und ich habe das auch mehrmals durchgelesen.

    In meinem Pathologiebericht steht u. a.: „….insgesamt mäßig differenziertem Adenokarzinom, weitgehend papillär und fokal auch mikropapillär gewachsen....“

    In diesem Deutschen Ärzteblatt geht es u. a. auch um mikropapilläre Karzinome etc. Das alles kann ich jetzt nicht dem „bronchioloalveolärem Karzinom“ zuordnen, das mein Lungendoc in seinem Bericht vom September erwähnt hat.

    Mal sehen, was mein Lungenfacharzt bei der nächsten Nachsorge im Dezember dazu meint, er ist aber auch kein Onkologe.

    Auch Dir alles Gute!

    Liebe Grüße
    Heidi


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    Liebe Heidi!

    Schön, dass es dir einigermaßen gut geht.

    Im Zweifelsfall hat die Pathologie Recht- die haben schließlich das Gewebe untersucht. Ich schätze, dass dein Lungenarzt sich "einfach" vertan hat, was natürlich nicht vorkommen sollte.

    Ich wümsche dir eine schnelle Besserung des Lymphödems und für immer Ruhe an beiden Krebs-Fronten.

    lg, Fiona

    Neu

    Liebe @Fiona, :)

    auch Dir vielen lieben Dank für Deine Nachricht und Deine guten Wünsche!

    Ja, im Zweifelsfall hat die Pathologie recht, denn die verstehen ja ihr Geschäft.
    Ob sich der Lungenarzt „vertan“ hat oder ob andere Gründe vorliegen, weiß ich nicht, vermute aber letzteres!

    Mich ärgert aber langsam, dass der Lungendoc aufgrund des ungenauen Röntgenbildes in seiner Praxis, mir wieder eine 3-monatige Wartefrist zumutet, obwohl der internistische Onkologe ganz genau diese 8-cm große Verdichtung ausgemessen hat. Diese besteht ja lt. CT und PET-CT seit März und ist jetzt ganz bestimmt nicht auf einmal verschwunden. Der Lungendoc konnte ja diese Aufnahmen nicht in seinem PC öffnen, was er mit seinem neuen Programm begründet hat. Einzig die Röntgenbilder hat er auf dem Schirm.

    Auf die Tumormarker ist ja genau genommen auch kein Verlass. Eine Steigerung war ja doch vorhanden. Ob ich im Dezember ein CT bekomme, weiß ich ja auch nicht. Da werde ich aber wie immer zu Weihnachten mit einer teuren Flasche Wein für gute Stimmung sorgen! ;)

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und alles Gute!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Neu

    Liebe @Heidi!

    Wenn dir die Wartezeit zu lange erscheint, gehe doch zum Onkologen oder auch Hausarzt und hole dir nochmal eine Überweisung für ein Kontroll CT.

    Manchmal kann man die Wartezeit gut überbrücken und verdrängen, dass da evtl wieder was ist, manchmal wird man nur immer nervöser und ist dankbar für eine schnelle Abklärung.

    Ich wünsche dir einen schönen Herbst!
    lg, Fiona
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