After-Chemo-Thread, oder jetzt fängt das Leben wieder an

    Liebe Allgäu, liebe Resi,

    auch ich drücke die Daumen wir euere Nachsorge. Ich kann verstehen, dass ihr nervös seid. Ich hatte auch schon zwei Runden und es war echt nervig die Tage davor. Ich war richtig durch den Wind.

    So richtige Ratschläge gegen diese Nervosität gibt es glaube ich nicht, da reagiert jede von uns anders. Schön ist aber, dass wir alle wissen, wie es einem vor so einem Termin geht und mental und mit gedrückten Daumen mit dabei sind. Mir hilft dieser Gedanke an euch. Zumindest in meinem privaten Umfeld verstehen die wenigsten so wirklich, was das für Gefühlsachterbahnen sind.

    Bei meiner letzten Abdomen-Sono wurde ein leichter Harnstau in einer Niere entdeckt. Nächste Woche ist erst der Termin beim Urologen zum genaueren abklären. Die Wartezeit ist gruselig, obwohl alle meinen, dass nichts ernstes dahinter stecken kann.
    Trotzdem, mein Körper hat mich schon mal im Stich gelassen. So ganz kann ich ihm dahingehend noch nicht vertrauen.
    Aber egal, ich gehe jetzt erstmal noch heute Abend zum Sport. Lenkt mich hoffentlich etwas ab.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Moin meine Lieben, danke für das Daumen drücken. Alles ok, bin weiterhin gesund und ab jetzt brauche ich nur noch
    jedes halbe Jahr hin. Also mir wird jedes Mal Blut abgenommen für ein großes Blutbild inklusive Tumormarker. Dann
    macht er Sono von der Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere und Milz. Einmal im Jahr bis jetzt ein MRT der Brüste sowie
    CT vom Abdomen/Oberbauch. Nächstes Mal erhalte ich ein Knochenszinti bzw. Knochendichtemessung. Wegen der AHT
    wird geprüft ob ich Osteoporose habe.

    Heute gebe ich wieder Karate in der Firma. Bis mein Mann aus Hamburg kommt werde ich ein wenig Sauna machen. Habt einen
    schönen Tag Mädels
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Super, Claudia @allgaeu65! Aber, das war ja auch gar nicht anders zu erwarten :thumbsup: Es ist sicherlich auch entspannender, aus der vierteljährlichen Mühle raus zu sein. Und man sieht echt, Nachsorge ist nicht gleich Nachsorge. Das handhaben die Ärzte doch unterschiedlich vom Umfang her.

    Liebe @RESI, auch bei Dir wird es heute reibungslos laufen. Da bin ich ganz sicher. Toi, toi, toi!

    Und wo ich schon beim Daumen drücken bin, liebe @Gitta, auch der Nierenstau wird sich aufklären.
    Liebe Grüße, Belle
    Die Sonographie war ok. Gottlob! Jetzt habe ich noch einen Termin Ende November bei einer Onkologin. Meine Ärztin war unter Zeitdruck. Das war anstrengend. Ihr dauern meine Entscheidungen zu lange. Sie ist Frauenärztin und fand es besser, dass die Kollegin mit drauf schaut. Es geht um Optimierung der Therapie. Im Schreiben der Tumorkonferenz stehen 5 Jahre TAM (von 10 Jahren auf 5 geändert) Ich hatte ja über Aromatasehemmer nachgedacht und Bisphosphonate. Sie bot mir an zu wechseln aber ohne Bisphosphonate sondern mit Denosumab. Das war nicht das, was ich wollte, wäre aber das was mir zustünde. Ich muss noch mal nachlesen. Ich dachte, dass zu einem Aromatasehemmer ein Bisphosphonat gehört. Ich bin gespannt, was die Onkologin sagt. Ich bin selbst unsicher, weil ich Angst habe, dass ich Aromatasehemmer nicht vertrage.
    Das überträgt sich wohl und nervt die Ärztin.
    Was sagte sie noch: am liebsten hätte man nichts. Ja, so ist das. Am liebsten würde ich die Diskussionen gar nicht führen müssen.
    Ich habe Überweisungen für CT, Lebersono und Mammographie bekommen.
    Ich bin aufgeregt davor!
    Mein Nervenkostüm ist gerade sehr dünn.
    Euch Danke fürs mitfühlen und einen guten Tag!
    Resi
    Ich drück Dich mal ganz fest, liebe @RESI! Sie sollte sich mehr Zeit für Dich und die Fragen nehmen, aber vielleicht ist die Weiterleitung an eine Onkologin nicht verkehrt. Krebs ist so individuell, das weißt Du ja. Wieso würdest Du gern auf einen Aromatsehemmer wechseln und gibt es heute bereits Annahme, dass Du den nicht verträgst? Dass die Einnahme zwingend auch Bisphosphonate erfordert, hab ich so noch nicht gehört. Mit Xgeva wärest Du doch auch gut dran. Oder nicht? Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute, zu Dir passende Entscheidungen, die Dich bestärken :ka

    Für alle anderen Untersuchungen drück ich weiter Daumen. Die werden aber bestimmt auch langweilig sein. Goed zo!
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo Resi!

    RESI schrieb:

    Sie ist Frauenärztin und fand es besser, dass die Kollegin mit drauf schaut. Es geht um Optimierung der Therapie. Im Schreiben der Tumorkonferenz stehen 5 Jahre TAM (von 10 Jahren auf 5 geändert) Ich hatte ja über Aromatasehemmer nachgedacht und Bisphosphonate. Sie bot mir an zu wechseln aber ohne Bisphosphonate sondern mit Denosumab. Das war nicht das, was ich wollte, wäre aber das was mir zustünde.


    Dass bei der Sonografie alles okay war, ist doch wunderbar. Und dass deine Gynäkologin einen Onkologen hinzuziehen will, finde ich sehr verantwortungsvoll. Ich lasse sehr wenig über die Gyn laufen, sondern so viel wie möglich über den (gynäkologischen) Onkologen, denn da ist doch ein ganz anderes Wissen da.

    Was das Denosumab = Xgeva versus Bisphosphonate betrifft:
    Die Studien zu den Bisphosphonaten, welche so positiv klingen, sind alle eigentlich zur Osteoporose gemacht worden und erst im Nachhinein hat man geschaut, ob man aus den Studien auch etwas zur Prophylaxe von Metastasen ableiten kann. Das waren dann zudem auch nur wenige Patienten, denn in eine Osteoporosestudie werden natürlich nur wenige mit Krebs auch aufgenommen. Die geringe Probandenzahl sowie dass erst nachträglich das Ziel aufgenommen wurde zu schauen, ob Bisphosphonate eine gute Metastasenprophylaxe sind, machen die Studienergebnisse etwas fragwürdig. Von meinem Onkologen weiß ich, dass es sich in den Vorträgen wohl auch deutlich positiver anhört als wenn man - wie er es gemacht hat - die Originalarbeiten durchliest.
    Die beiden Studien, die von vornherein darauf angelegt waren zu untersuchen, wie gut Bisphosphonate Metastasen vorbeugen können, sprechen eher nicht dafür, Bisphosphonate einzunehmen.
    Denosumab (Handelsname: Xgeva) scheint hier tatsächlich wirksamer zu sein. Es soll wohl demnächst noch von einer weiteren Studie aus den USA Ergebnisse dazu geben. Dies werde ich noch abwarten und dann aller Voraussicht nach Denosumab nehmen. Es laufen derzeit Verhandlungen mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen über die Kostenübernahme. Die Tendenz ist auch dort bisher eher zu Denosumab als zu Bisphosphonaten. Denosumab hat auch weniger Nebenwirkungen als Bisphosphonate.
    Hier noch etwas als Info: oncotrends.de/wirkstoffe/denosumab-xgeva/
    Insofern ist es vielleicht doch eine Überlegung wert, über Denosumab nachzudenken?

    Viele Grüße
    Finja
    Danke Finja!
    ich werde nachlesen. Bisher tendierte alles was ich las zu Bisphosphonaten. Das Xgeva einen Vorteil hätte habe ich bisher nicht gefunden. Die Ärztin nannte eine Stoff der "Prolja" heißen soll. Keine Ahnung ob ich das richtig geschrieben habe.
    Ich finde es auch gut, dass die Ärztin mich überwiesen hat. Heute wirkte sie überfordert und sagte von vornherein, dass sie keine Zeit hätte. Vielleicht sollte ich die Nachsorgen dann auch lieber bei der (gynäkologischen) Onkologin machen lassen.
    Irgendwie hat mich das ziemlich durcheinandergebracht, dass sie so sauer auf mich war. Sie konnte mir heute gar nicht zuhören und hat mich manchmal gar nicht verstanden, war fürchterlich ungeduldig. Ich will einfach nur wissen, ob TAM bei mir wirkt und hätte gerne den Spiegel testen lassen. Außerdem wüssste ich gerne ob ich nicht besser versorgt wäre mit Aromatasehemmern und Bisphosphonaten oder mit etwas anderem. Zumal die Onkologin sagte, dass Tam nicht gut für mich wäre, da ich einen Gendefekt habe, was die Blutplättchen und das Schlaganfallrisiko angeht. Die Frauenärztin sagte mir das letzte Maal, dass das Unsinn seiund das es ein größeres Risiko bei Aromatasehemmern gibt.
    Bisher hat in den letzten 3 Generationen jede Frau in meiner Familie früher oder später einen Schlaganfall erlitten. Als meine Schwester einen Schlaganfall erlitt und ich sehr geschockt war, hat meine damalige Hausärztin mir spontan Blut abgenommen und das Risiko testen lassen. Leider habe ich mir vor ungefähr 15 Jahren den Befund nicht geben lassen und die Praxis gibt es nicht mehr und auch keine Nachfolge. Sie konnte nicht verstehen, dass ich mir den Befund nicht habe geben lassen. Ich war damals einfach unter Schock, darüber dass meine Scwester von einem Tag auf den anderen aus dem Leben gerissen wurde und habe nicht daran gedacht.
    Heute hatte ich das Gefühl mir wird nicht geglaubt oder unterstellt dass ich trixen will um etwas zu bekommen, dass mir nach Leitlinien nicht zusteht. Ich bin enttäuscht, hatte mich bisher wohlgefühlt.
    Liebe Grüße
    Resi
    Hallo Resi,

    unter Aromatasehemmern wie Letrozol ist das Schlaganfall-Risiko tatsächlich höher als unter Tamoxifen, siehe hier: deutsche-apotheker-zeitung.de/…2005/daz-7-2005/uid-13478 Andererseits wird der Wechsel der Antihormontherapie durchaus sonst empfohlen, wobei das v. a für Frauen gilt, bei denen Lymphknoten befallen waren.
    Wenn ich das richtig sehe in deinem Profil waren bei dir doch keine Lymphknoten befallen? Ich würde mit der Onkologin eine Risikoabwägung machen. Ich war zum Beispiel auch fest entschlossen, 10 Jahre Antihormontherapie zu machen. Mein Onkologe hat mir aufgezeigt, wie gering der Nutzen einer Antihormontherapie über 5 Jahre hinaus bei mir wäre und dass dies in keinem Verhältnis zu den Risiken der Antihormonbehandlung stünde. Ich denke, es sollte bei dir gut überlegt werden, wie Nutzen und Risiken der einzelnen Behandlungsmöglichkeiten für dich sind.

    Ja, über Bisphosphonate wird viel Positives berichtet. Mein Onkologe hat sich deshalb viel Zeit genommen, um das mit mir durchzugehen und sagte, die Originalarbeiten wären nicht so optimistisch wie es oft dargestellt würde.

    Vielleicht hatte deine Ärztin einen schlechten Tag oder fühlte sich einfach überfordert? Natürlich sollte es nicht sein, dass sie dann so unwirsch reagiert. Doch ich würde es nicht auf dich beziehen, sondern wer weiß, was an dem Tag los war bei ihr. Gerade, wenn du dich sonst wohlgefühlt hast bei ihr - es ist doch auch bei Ärzten nicht jeder Tag gleich.

    Viele Grüße
    Finja
    Hallo zusamen!

    Ich will einmal berichten, wie es bei mir gelaufen ist.
    Vor knapp einem Monat hatte ich die beidseitige Mastektomie. Es war ein Tumor (nicht zwei, wie zwischenzeitlich etwas befürchtet) von 14mm Größe. Sowohl der axilläre Wächterlymphknoten als auch der intramammäre Lymphknoten waren frei. Nach nervenaufreibenden Wochen mit einem zweimaligen Hin und Her, ob denn nun Her2 positiv oder negativ sei und damit, ob ich nun eine Chemo- und Antikörpertherapie brauche oder nicht, stand dann fest: Her2 ist negativ und damit wird es keine erneute Chemo- und Antikörpertherapie geben - dank Herrn Dr. Wirtz und des Brustzentrums, in dem ich mich operieren ließ. Damit sind die Tumoreigenschaften sehr ähnlich denen des ersten Tumors, was wohl auch zu der Genmutation, die ich habe, passt.
    Ob ich je wieder auch nur eine Untersuchung in der anderen Klinik, wo die Diagnostik lief und in der man falsch testete und auch sonst so unmenschlich vorging, noch einmal auch nur eine Untersuchung machen lasse, bezweifle ich sehr.
    Wie anders, wie gut, war es hingegen in der Klinik, in der ich mich operieren ließ. Vor und nach der OP gab es eine Tiefenentspannung mit Musik und Fantasiereise, die ganze Atmosphäre war ruhig, Ärztinnen, Schwestern und andere Krankenhausmitarbeiter sehr aufmerksam und empathisch wie ich es so noch nie erlebt habe. Aus der OP wachte ich lächelnd auf - nein, das hätte ich nicht für möglich gehalten vorher und schon gar nicht mit ganz anderen, schlimmen OP-Erfahrungen, die ich gemacht habe früher. Einen Tag nach der OP lief ich durch die Klinik, zwei Tage nach der OP konnte ich mir allein die Haare waschen und ging draußen spazieren und die Tage darauf waren das richtig lange Spaziergänge schon.
    Die langen Narben sehen auf weiten Teilen schon sehr gut aus, nur ganz kleine Stellen sind offen und es ist noch immer etwas geschwollen. Es fällt mir aber sehr schwer, mich genug zu schonen.
    Für mich ist die Entscheidung für eine beidseitige Mastektomie ohne Wiederaufbau genau richtig. Ich könnte nicht damit klarkommen, würde etwas - und sei es aus Eigengewebe - künstlich wieder aufgebaut. Das wäre ich nicht. Abgesehen davon, würde ich keine so große OP mit allen Risiken auch an Langzeitfolgen wollen wie sie für einen beidseitigen Wiederaufbau aus Eigengewebe nötig wären. Lieber stehe ich dazu, bin als Mensch auch ohne Brust genauso viel wert und die Narbe wird mich hoffentlich mit der Zeit daran erinnern, je blasser sie wird, wie lange ich den Krebs schon überlebt habe.
    Die Antihormontherapie wurde gerade umgestellt von Tamoxifen auf Trenantone und Letrozol.
    Wahrscheinlich kommt in einigen Monaten noch Denosumab als Prophylaxe dazu.
    Was bleibt: Die Angst, es könnte nicht gut ausgehen, gerade auch mit der Genmutation, die ich habe - aber auch viele Pläne für die nahe und ferne Zukunft und dass ich ganz sehr dies schaffen möchte.

    Viele Grüße
    Finja

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Finja“ ()

    Liebe Finja,

    danke für deinen Bericht. Schön, dass du jetzt alles geschafft hast und die Operation gut gelaufen ist und zudem die Behandlung im Krankenhaus so erfreulich war. Hoffentlich läuft die Umstellung von Tamoxifen auf Trenantone und Letrozol problemlos.

    Herzliche Grüße
    cosiema
    Liebe Finja,
    das klingt ja sehr gut! In welcher Klinik warst Du?
    Schön, etwas positives zu hören und zu sehen, dass es tolle Ärzte gibt.
    Ich frage mich oft, wie es kommt, dass bei gleichen Bedingungen die Stimmung so unterschiedlich ist.
    meine Erfahrung ist, dass das meist mit der Einstellung der Leitung zusammenhängt.
    Wissen setze ich bei einem Arzt oder einer Ärztin voraus. Aber Freundlichkeit und Empathie finde ich gehört auch dazu, Freundlichkeit kostet doch nichts oder?
    Liebe Grüße
    Resi
    Liebe @Finja,

    wie gut, dass jetzt alles geschafft ist! Ich hoffe, es bleibt bei diesem Rezidiv und Du wirst mit der neuen AHT gut geschützt.

    Du hast recht, nicht für jede ist ein Wiederaufbau das Nonplusultra - ich war mir auch immer sicher, nichts aufbauen zu lassen. Dennoch hat es eine Zeit gedauert, sich an die lange Narbe zu gewöhnen. Gib auch Dir diese Zeit. Ich wünsche Dir, dass alles gut heilt und Du mit einer guten Narbenpflege ein optimales Ergebnis erzielst.

    Ja, warum kommen unterschiedliche Diagnosen zusammen? Das ist schon befremdlich. Man begibt sich vermeintlich in die Hände von Experten und es sollte kein Glücksgriff sein, auch wirklich jemanden als Gegenüber zu haben, der sich in der Materie auskennt und richtig diagnostiziert.
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo zusammen!

    Liebe Resi, ich habe dir per PN geantwortet.

    Liebe Cosiema, leider habe ich schon einige Nebenwirkungen. Mal schauen, wie es sich entwickelt, ob es so bleibt, besser oder schlechter wird mit der Zeit.

    Liebe Belle, es war kein Rezidiv, sondern eine Zweiterkrankung, 2015 links, jetzt rechts. Der Tumor rechts war, wenn man sich die niedrige Teilungsrate anschaut, 2015 sicherlich auch schon da, aber noch zu klein, um entdeckt zu werden. Das Risiko, dass es zu einer zweiten Erkrankung kommt, war hoch wegen der Genmutation, die ich habe. Gleichzeitig mit der Empfehlung für eine prophylaktische Mastektomie kam die erneute Diagnose.

    Liebe Grüße
    Finja
    Ah, entschuldige, ich wollte das nicht falsch einordnen. Denkst Du denn, dass Deine damalige Chemo wegen der geringen Teilungsrate nicht gewirkt hat? Es sind nicht komplett identische Merkmale, oder? Wenn das damals schon da war, dann hätte ich Chemo dort doch sich greifen müssen, oder nicht? Wie dem auch sei, ich wünsche Dir, dass Du jetzt einen guten Weg gehen kannst!
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Belle,

    kein Problem.

    Also die Tumoreigenschaften sind schon fast identisch:
    2015: Her2 negativ, ER 100%, PR 100%, ki67 20%
    2017: Her2 negativ, ER 90%, PR 90%, ki67 12%
    Mein jetziger Onkologe hat schon, seit ich Anfang 2016 zu ihm kam, gesagt, er hätte mir 2015 keine Chemotherapie gegeben, die hätte nichts gebracht. Der Oncotype hatte damals auch ergeben, Chemotherapie würde bei mir keine Wirkung bringen. Das Ergebnis erfuhr ich erst als ich schon in der Chemotherapie war und ich weiß auch nicht, ob ich mich darauf hätte verlassen, da mir die Ärzte sagten, mit G3 und 2 befallenen Lymphknoten, sollte ich eine Chemotherapie machen.
    Mein jetziger Onkologe zweifelte dann an, dass es ein G3 war, das würde nicht zu den Tumoreigenschaften passen. Er denkt, es war auch damals - so wie jetzt - ein G2. Bei den befallenen Lymphknoten meint er, man müsse unterscheiden, ob Lymphknoten befallen sind, weil die Teilungsrate hoch und der Tumor aggressiv ist (spricht für Chemo) oder ob der Tumor langsam wächst und nur auf Grund von viel Zeit Lymphknoten befallen seien (braucht nicht unbedingt Chemotherapie; wie bei mir damals) und dann waren es ja auch nur Mikrometastasen.
    Ich hadere nicht damit, dass ich die Chemotherapie gemacht habe, denn ich war damals sehr unsicher und hätte mich wohl nicht getraut, darauf zu verzichten. Was mich mehr umtreibt, das ist, dass offensichtlich Tamoxifen bei mir nicht gewirkt hat. Da frage ich mich dann schon, ob das nicht nur den Tumor rechts nicht gestoppt hat, sondern vielleicht auch noch woanders im Körper etwas, was man nur noch nicht findet.

    Liebe Grüße
    Finja

    Finja schrieb:

    Was mich mehr umtreibt, das ist, dass offensichtlich Tamoxifen bei mir nicht gewirkt hat. Da frage ich mich dann schon, ob das nicht nur den Tumor rechts nicht gestoppt hat, sondern vielleicht auch noch woanders im Körper etwas, was man nur noch nicht findet.



    Das kann ich gut nachvollziehen - bei mir war es im Nachhinein nun ja auch unwirksam - aber geh davon aus, dass die jetzige neue Therapie alles wirksam behandeln wird, was da rumschwirren mag. Es wird doch sicherlich ein weiteres Staging geben, oder nicht? Alles Liebe und hab Geduld mit Dir!
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Resi,

    RESI schrieb:

    Sie konnte nicht verstehen, dass ich mir den Befund nicht habe geben lassen. Ich war damals einfach unter Schock, darüber dass meine Scwester von einem Tag auf den anderen aus dem Leben gerissen wurde und habe nicht daran gedacht.


    Es kann sein, dass das Labor, wo der Test durchgeführt worden ist, noch eine Kopie davon hat. Auch dort gibt es gesetzlich festgelegte Aufbewahrungsfristen. Patientenakten dürfen nicht einfach vernichtet werden, wenn eine Arztpraxis schließt. Der jeweilige Arzt oder auch seine Erben müssen sich darum kümmern, dass die Patientenakten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben aufbewahrt werden. Mein Rat wäre, schreibe einmal der Kassenärztlichen Vereinigung, dort kann man Dir sicherlich Auskunft geben. Vor 15 Jahren war es auch noch nicht gängige Praxis, Befundberichte an den Patienten auszuhändigen.

    Liebe Finja, es ist schön, dass Du wieder hier im Forum aktiv bist, herzliche Grüße an Dich.

    Liebe Grüße,
    Grummelprinzessin
    Liebe Finja,
    ich freue mich von dir zuhören und das du alles soweit gut überstanden hast.Weiterso und schone dich etwas.

    @RESI am 30.11. ist mein letzter Diensttag in meiner alten Behörde. Nach 26 Jahren Wechsel ich in meinen neuen Bereich , wohinich schon seit 3 Jahren angeordnet bin.Trotz der knapp 1,5 Jahre Krankheit werde ich übernommen.Ich hatte auch schöne Zeiten im "alten" Bereich, aber so wie es jetzt ist ist es gut.
    Ich kenne nur zu gut was Mobbing, Stress mangelnde Wertschätzungbewirk en kann und bin froh den Wechsel geschafft zu haben.
    Es ist einfach mies wie man mit dir umgeht.Dir wünsche ich das sichauch für dich etwas bewegt.
    Allen einen schönen Tag , Lg Zuversicht
    Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.
    -Buddha-
    liebe Resi, ich kann Dich gut verstehen.

    Ich hatte damals Zometa als off label genommen und mit Glück erstattet bekommen. Ich wollte als postmenopausale den Schutz gegen
    die Metas haben, obwohl das ja nicht durch eine Studie bewiesen wurde. Egal, rein mit dem Saft welchen ich auch gut vertragen hatte.
    Da ich jetzt im Mai eine Knochendichtemessung habe bin ich mal gespannt wie das hinsichtlich Bipho und Osteoporose bei mir aussieht.

    Liebe Finja, Dir noch weiterhin alles Gute

    Bei Aromatasehemmern wird m.E. kein Biphosphonat verlangt. Calzium ist wegen dem Öströgenmangel und Osteoporosegefahr notwendig.
    Ich nehme neben dem Letrozol auch Vitamin D und Calzium. Wieso von 10 auf 5 Jahre AHT ? Ich meine die Leitlinien sind gerade von empfohlenen
    5 auf 10 erhöht worden ?! Ich werde auch trotz meiner NW die 10 Jahre voll machen.

    Mein Mann ist gestern guit wieder aus Hamburg gekommen. Ich werde heute endlich mal wieder Sport machen und ins Fitness gehen. Schönen Arbeitstag
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Oje, was ist das für ein Wetter. Grau, kalt und regnerisch brrrrrrrrr

    Mein Mann ist heute unterwegs mit seinem "Ziehsohn". Ich gehe vielleicht mit Freunden ins Stickum. Die haben
    heute einen DJ dort.
    Morgen früh dann die Gans holen und danach sind wir auf einer Weinmesse im Interconti verabredet. Sonntag habe ich
    dann die Family zum Gänseessen. Schönes Wochenende und bis MOntag :thumbup:
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Das Wochenende war sehr schön, stressig und viel zu schnell vorbei.

    Freitag bin ich dann doch nicht raus gegangen, weil die beiden auch zu Hause geblieben sind. Mein Mann
    war dann gegen 3.00 zu Hause. Samstag haben wir dann die Gans abgeholt und waren kurz auf der Weinmesse.
    Abends dann Couching und früh ins Bett. Tja, Mann ist auch keine 20 mehr :D

    Das Gänseessen gestern war sehr schn und harmonisch. Trotzdem war ich froh, als die Bagage um 18.15 raus war.
    Dann war aufräumen angesagt.
    Heute morgen um 5.30 ist dann mein Mann nach Oberstdorf unterwegs. Er macht mit einem Freund die Renovierung zu
    Ende. Hoffe er kommt gesund dort an. Schönen Wochenstart
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    wir hatten gestern auch Gans.. ich hatte sie vorgebraten und dann haben wir sie bei meinem VAter fertig gebrutzelt

    auch hier nochmal-aus aktuellem Anlass:


    Ich verkünde: Ich hab eine Vollremission erreicht. Der Pathologe hat
    nichts mehr unterm Mikroskop gefunden! Bessere Voraussetzungen fürs
    Gesundwerden gibt es nicht!



    es folgen Bestrahlung, AHB-
    und dann .. je nach dem.. Zometa.. ich weiss noch nicht..
    (Zahnsituation schwierig).. aber darüber denk ich noch nicht nach.
    - Stay strong - :evil:
    MortalKombat, herzlichen Glückwunsch! So kannst du mit einem guten Gefühl in die nächste Zeit starten. Sehr gut.

    Ich übe mich in Geduld, nicht zu aktiv zu werden, damit die Wunde heilen kann. Schmerzmittel brauche ich nicht mehr. Ich habe immer mal Besuch und sonst viele Arzttermine, Krankengymnastik, Lymphdrainage...

    Viele Grüße
    Finja
    Liebe Finja, gute Besserung !
    Liebe Mortal KOmbat, auch in diesem Threat noch mal die allerherzlichsten Glückwünsche von mir.

    Mein Mann ist dann gestern im Schneechaos in Oberstdorf sicher angekommen. Die beiden waren den halben Tag schon sehr fleissig.
    Heute morgen hat er mir dann ein Neidbild geschickt. Scheeweiße Berge und tiefblauer Himmel. Aber die beiden müssen ja arbeiten.

    Ich war gestern beim Gerätetraining. Heute mache ich keinen Sport sondern werde mal saunieren.

    Allen Grillhähnchen gute Haut und allen anderen keine NW und einen schönen Tag.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Liebe @MortalKombat, das ist wunderbar! Herzlichen Glückwunsch! Genieß das Hochgefühl. :thumbsup:

    Liebe @Finja, richtig so. Schön geduldig bleiben weiterhin! Auch wenn's schwerfällt. Schon Dich.

    Echt, Claudia @allgaeu65, in Oberstdorf hat es schon so viel geschneit? Mir graut ja wieder vor Schnee und Eis. Hier im Norden ist es irgendwie nie richtig schön, schnell sowas wie eklige Matsche...Und irgendwie bin ich auch kein Wintertyp...

    Ich hab heute Physio, mal schauen, was wir machen. Sie kommt ja noch zu mir nach Hause.
    Liebe Grüße, Belle
    Resi, tolle Neuigkeiten !!

    Belle, mein Mann hat eben geile Fotos geschickt, da kannst Du voll neidisch werden. Schneeweiße Berge und tiefblauer Himmel.
    Gut das die beiden Männer arbeiten müssen ;) sonst wären die auf das Fellhorn gefahren und hätten auf der Schlappoldalpe
    Brotzeit gemacht.

    Und ich wäre geplatzt..................
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Im Januar gibt es eine Mammographie und ein Knochencinti - davor graut es mir. Mammo wegen Schmerzen und Belastung - und der schlechten Erinnerung an den Arzt und die Stanze.
    Cinti weil ich einfach schon so viel sichtbares an den Knochen habe und jetzt einfach Angst...
    Wenn das überstanden ist, habe ich sicher wieder mehr Ruhe.
    Ich habe schon gebettelt, aber ein Brust MRT bekomme ich nicht bezahlt.
    Liebe Resi,

    ich bekomme ein MRT bezahlt aber das Knochenszinti nicht. Mein Onko sagte mir nur bei Verdacht ein Knochenszinti. Ich hoffe,
    bei Dir ist alles ok. Wieso bei Dir ein Szinti ?

    Die Sauna gestern hat gut getan. Mein Mann ist fleissig am werkeln. Er schickt Abends immer Fotos um den Bauzustand zu dokumentieren ;)
    Sind zwar am jammern die beiden bei so einem geilen Wetter zu arbeiten, aber das muß sein. Ich habe schließlich auch bei traumhaften Wetter
    gearbeitet und bin erst im Dunklen raus gekommen. :P
    Heute gebe ich wieder Firmenkarate und zu Hause werde ich dann Bügeln. Gestern war Bad putzen angesagt. Schönen Dienstag Euch allen
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Liebe @RESI,

    lass Dich mal drücken! Es ist gar nicht schön, dass Du immer so Ängste vor der Mammographie ausstehen musst. Die Geräte sind aber auch furchtbar, glücklicherweise ist aber alles innerhalb weniger Minuten vorbei - im Gegensatz zum MRT. Bei meiner letzten Mammographie im Oktober hat die Assistentin meinen Port gequetscht und das tat echt weh und leider reagierte die auch nicht so schnell, als ich sagte, dass das Gerät dringend von meiner Brust muss. Tja. Nächster Termin Oktober 2018.

    Gibt es Grund wegen des Szintis in Sorge zu sein? Sieh es so, sei froh, dass das anstandslos gemacht wird. Zu der normalen Nachsorge gehört das ja nicht. Und mir hätte ein viel früheres Szinti jetzt so einiges erspart...Wichtig ist ja immer, dass jemand Fähiges an der anderen Seite sitzt und die Bilder richtig auswerten kann! Und wenn Du bereits Vorschäden an den Knochen hast, dann gibt es doch mit Sicherheit auch Vergleichsaufnahmen.

    Ich wünschte, ich könnte Dir etwas von den Sorgen nehmen!

    Liebe @allgaeu65,
    hast Du einen festen Putzplan?

    Schön, dass das Küchenprojekt gut vorwärts kommt. Und brav, dass Du das stets dokumentiert bekommst ;) Mein Mann könnte das nicht, der hat zwei linke (handwerkliche) Hände. Hier bin ich es, die die Werkzeuge schwingt, Möbel baut etc.

    Bei mir liegt nicht viel an. Ich versuche etwas zu arbeiten und auch vorsichtig für nächstes Jahr Projekte zu akquirieren. Heute Nachmittag kommt eine Freundin zum Kaffee und zwischendurch übe ich noch etwas laufen.
    Liebe Grüße, Belle
    Hi Belle, nö einen festen Putzplan habe ich nicht. Wenn ich
    kleben bleibe
    dann wird geputzt. Ne, Quatsch
    beiseite, das Bad wir auf jeden Fall 1x die Woche geputzt. Bei der Bar nehme ich eine Flasche hoch, wenn ich sehen kann
    wo die Stand wird staubgewischt. :D Bin jetzt nicht die exquisite Putzfee, aber man kann mich spontan besuchen. Sieht
    ok aus.

    Ja, mein Mann ist sehr handwerklich begabt und hat während des Studiums Fliesen und Marmor in Badezimmern gelegt,
    sowie auch Granitplatten an Häuserwänden. Das er so viel selbst machen kann spart einiges an Geld. Ich finde das toll
    zu sehen wie fleissig die Männer sind und wie schön es langsam wird. Gestern kam die Tapete im Wohnzimmer ab,
    hinter den Heizungen ist isoliert und das Schlafzimmer komplett mit Isomatten ausgestattet.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Gestern hatte ich eine Kollegin zum Probetraining. Ihr hat es gefallen und sie wird sich jetzt beim Betriebssport anmelden.

    Der Installateur wird heute oder morgen die Heizungen in Oberstdorf montieren. Mein Mann und sein Kumpel leben mit Heizlüftern
    und es ist nachts -11 Grad kalt. Gut das die Wände schon isoliert sind.

    Ich gehe heute zum Fitness. Wollte eigentlich zum Stepkurs aber da ich morgen auch zum Karate möchte muss ich mein Sprunggelenk
    schonen. Dann guten Start in den Arbeitstag miteinander
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo ihr Lieben,
    So, ich weiss nicht, ob sich noch jemand an mich erinnert. Hab schon über ein Jahr nicht mehr geschrieben aber immer schön mitgelesen.
    Ich finde es sehr schön wie ihr alle euer Leben und die unterschiedlichsten Lebenssituationen meister

    Mir geht es gesundheitlich so weit ganz gut. Hatte im Juli komplettes Re-Staging und alles ok. Ausserdem muss ich alle 3 Monate zum Gynäkologen und Onkologen, bekomm immer Ultraschall vom Kinn bis Nabel und Blutabnahme, soviel zu einhaltlichen Nachsorge. Natürlich hab ich immer noch ein paar Probleme, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungem, Muskel-und Knochenschmerzen..., aber nicht mehr so schlimm wie nach der Chemo.
    Meine Gewichtszunahme bekomm ich auch wieder in Griff, esse nur noch 3 mal täglich ohne Zwischenmahlzeiten und 5 Stunden Pause. Ich verzichte abends komplett auf Kohlenhydrate, was ziemlich schwierig für mich ist weil ich sooooo gern nasche, aber es geht und tut mir gut. Ich habe jetzt ein Gewicht wie vor der Chemo.
    Beruflich ist es ein auf und ab.....

    Ich möchte mich gerne wieder öfters bei euch melden und gern in eure Rundd wieder mit einsteigen.

    Bengerl
    Schön, wieder einmal von Dir zu lesen, liebe @bengerl! Es ist ja auch durchaus normal, dass man sich irgendwann in einem Forum auch wieder rarer macht, weil man mit dem Thema durch ist. Andererseits wächst man über die Zeit als Schicksalsgemeinschaft auch irgendwie zusammen und das ist schön! Lass es Dir weiter gut gehen, die Nebenwirkungen reduzieren sich sicherlich weiter.

    Claudia @allgaeu65, woher nimmst Du all die Energie für den ganzen Sport???? Ich finde das großartig. Mit Beginn der AHB hatte auch auch konsequent versucht, die empfohlenen 3-5 Stunden Bewegung/Sport pro Woche ein- und durchzuhalten. Allein schon, weil Sport ja wirklich nachweisliche Effekte hat. Okay, in meinem Fall irgendwie nicht, aber ich geb da nicht auf ;) Aktuell ist es mit Bewegung bei mir ja leider nicht weit her, aber ich will dann mittelfristig auch wieder Sport machen. Mal schauen, was dann beckenfreundlich genug ist.
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Belle, ich habe immer schon gerne Sport gemacht und das ein Leben lang. Durch die Chemo hat es
    mich sehr gut dadurch getragen. Ich habe sogar mal einen Artikel gelesen das die Chemo besser wirkt
    wenn man dabei Sport macht. Vorausgesetzt der Körper lässt es zu.

    Weil dann das Blut schneller zirkuliert und schneller und besser da ankommt wo es hinkommen muß
    um zu wirken. Und jetzt sage ich mir immer auf dem Laufband "Tod den Krebszellen) Hast Du schon mal
    mit dem Arzt gesprochen was Du machen darfst ?

    Liebe Bengerl, herzlich willkommen. Wir rutschen dann mal zur Seite ^^
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Die Männer sind immer noch sehr fleissig. Ich war dann beim Fitness was mir sehr viel Spaß
    gemacht hat. Heute nachmittag bin ich dann beim Karate. Habe mich mit meiner Schwägerin dort
    verabredet.
    Abends bin ich dann mit Birgit (ihr Mann ist mit meinem in Oberstdorf arbeiten) beim Spanier und danach
    ein Bierchen trinken.

    Schönen Wochenendstart
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Klingt wie immer ausgefüllt, abwechslungsreich und kulinarisch :D , liebe Claudia! Habt einen schönen Abend zusammen!

    Ich bin gestern das erste Mal wieder Auto gefahren! Hurra!!! Gut 20 km ins Nachbarstädtchen, viel Landstraße, wenig Verkehr. Und puh, man merkt echt, wenn man ein paar Monate nicht fahren konnte. Aber: Muskelkraft im Bein super, Reaktionsgeschwindigkeit auch. Einzig sitzen ist problematisch und so war ich froh, dass es dann auch nicht länger als 20 Minuten nach Hause dauerte (zumal es dann auch mittlerweile dunkel war und regnete - meine Traumkombi). Auf der rechten Beckenseite drückt und schmerzt es dann leider doch noch. Hmpf. Weiter schonen, Geduld und überhaupt. Ich weiß. Nachher soll die Physio da nochmal schauen. Die Po-Muskeln sind auch sehr beleidigt auf der rechten Seite.
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo zusammen

    Melde mich auch kurz wieder. Ich habe noch nicht alles durchgelesen, was ihr inzwischen geschrieben habt, aber doch einige gute Neuigkeiten erhascht.

    Wir sind gestern nach einer wunderbaren Woche tauchen wieder im kalten Zürich gelandet. ;( Es war eine tolle Woche, mit sehr informativen und engagierten Vorträgen von einem der berühmtesten Haiforscher (Erich Ritter, falls jemandem das was sagt). Was er erzählt, überzeugt, weil sie wirklich wissenschaftlich vorgehen und nicht bloss Sachen annehmen oder nachplappern.
    Ich habe eine ganz andere Optik auf den Hai bekommen. Angst hatte ich schon vorher nicht, und Respekt ist natürlich angebracht. Wir haben bei vielen Tauchgängen auch tatsächlich Exemplare zu sehen bekommen, manchmal auch recht nahe. :D

    Leider habe ich als Souvenir wieder meine obligate Gehörgangsentzündung mitgenommen und war heute bereits beim Arzt. X( Obwohl ich mir sehr grosse Mühe mit der Pflege gegeben habe, hat es mich wieder erwischt, dieses Mal auf beiden Seiten. Jetzt komme ich nicht um die Antibiotika herum und muss am Sonntag nochmals in die Klinik zum zeigen.

    Zum Glück habe ich ein faules Wochenende vor mir.

    Liebe Grüsse
    Drachenkopf
    Liebe Drachenkopf, schön, dass du einen tollen Urlaub hattest und dass es dir wieder besser geht. Ich hoffe, es stärkt dich und du kannst dich auch hier einbringen.

    Liebe Belle, super, dass das Autofahren wieder geht! Da hast du dir ein wichtiges Stück Mobilität und damit Freiheit zurückerobert. Ich freue mich mit dir.

    Liebe Claudia, das ist ja eine Aufgabenverteilung - ihr geht essen und eure Männer schuften. :P Aber schön, wenn die Wohnung immer mehr Gestalt annimmt und wenn es euch gut geht. :)

    Ich brauche keine Schmerzmittel mehr. Aber vorhin habe ich an der Narbe ausgerechnet auf der bisher besseren Seite erhabene Minipünktchen mit kleinem roten Hof drumherum entdeckt - ich hoffe, da entzündet sich nix. ?(
    Heute gab hier zur Abwechslung einmal Sonnenschein, den ich für einen weiten schönen Spaziergang genutzt habe.

    Liebe Grüße
    Finja

    Neu

    Liebe Finja
    Schön von dir zu lesen. Ich habe oft an dich gedacht, wie es dir wohl geht nach der OP. Drücke dir die Daumen, dass sich da keine Entzündung entwickelt.

    Mein Kopfweh-Thema von vor den Ferien ist zur Zeit - wen wundert's - nicht existent. Ferien und Entspannung haben gewirkt.
    Auch an meinem gestrigen ersten Arbeitstag bin ich ohne Kopfweh durchgekommen, trotz reduzierter Gesundheit wegen den Ohren.
    Ich bin optimistisch, dass ich die Kopfweh-Geschichte in den Griff kriege, da ich inzwischen glaube gleich 2 gute Wege gefunden zu haben, die sich parallel zu einander aufgetan haben.

    Der eine hat sich in der Physio ergeben. Meine Therapeutin hat zwischen den Schulterblättern auf 2 verschiedenen Höhen querverlaufende Verspannungen entdeckt, die einerseits auf den Kopf und andererseits auf den Magen drücken (der hat ja dann auch angefangen zu drücken). Sie hat angeregt, mal eine Neuraltherapie in Erwägung zu ziehen für die Brustnarbe. Diese hat ihr von Anfang an nicht gefallen und sie gibt ihr die mögliche Schuld an den Verspannungen.
    Das passt eigentlich ganz gut, da ich gerade gar nicht wüsste, warum ich ausgerechnet jetzt so angespannt bin. Falls es wieder anfängt, trotz Weg Nummer 2, gehe ich dem dann nach.

    Der andere Weg ist ein Buch/eine Methode, die mir mein TCM-Therapeut empfohlen hat: "Wieder gesund werden", von O. Carl Simonton et al. Kennt das jemand auch? Welche Erfahrungen habt ihr damit?
    Wer es nicht kennt, hier kurz worum es geht: Onkologe Simonton und seine Frau (Psychologin) haben die Auswirkung der Einstellung auf die Gesundheit untersucht. Mittels Entspannung und Visualisierungen haben sie erstaunliche Erfolge in der Behandlung von Krebspatienten erzielt. Untherapierbar geltende Patienten wurden teilweise wieder ganz gesund. Sie betonen dabei ausdrücklich, dass es keine onkologische Behandlung ersetzen soll.
    Vieles, was in den Einführungskapiteln beschrieben wird, trifft sehr auf mich zu, inklusive der These, dass die Krankheit auch "Vorteile" mit sich bringt. Und da mich das Kopfweh gemahnt hat, wieder vermehrt darauf zu achten, dass ich mir Zeit für Entspannung nehme, versuche ich nun, mir diese Methode anzueignen. Vielleicht kann ich dadurch auch die krebs-begleitenden Ängste mindern oder verschwinden lassen.

    Soviel für heute. Geniesst das Wochenende

    Drachenkopf

    Neu

    Liebe Drachenkopf,

    ja, ich kenne die Visualisierungen nach Simonton. Finde das richtig gut! Ich mache ja seit vielen Jahren Autogenes Training und nutze auch Fantasiereisen und das hilft mir immer wieder gut. Bei der Operation hat mir dies auch sehr geholfen. Da bin ich ja tatsächlich lächelnd aus der Narkose aufgewacht! Die Visualisierungen von Simonton empfinde ich ähnlich, eben gezielt auf die Krebserkrankung bzw. wie man da sich selbst stärkt. In der Rehaklinik, in die ich Ende Dezember fahre, wird das übrigens auch angeboten. Hast du schon Erfahrungen mit Autogenem Training / Visualisierung / Meditation? Das könnte hilfreich sein, wenn du das von Simonton anwenden willst. Oder kannst du dir jemanden suchen, der dich dabei unterstützt?

    Schön, dass deine Kopf frei ist!

    Ich denke am ehesten, dass ein selbst auflösendes Fädchen ein bisschen die Narbe gereizt hat. Es ist wie ein Eiterpickelchen und ich hoffe, wenn ich regelmäßig desinfiziere, dass es von allein wieder verschwindet.
    Nachher bekomme ich Besuch und ansonsten steht vor allem das Sortieren von Unterlagen auf dem Wochenend-Programm dieses Mal bei mir.

    Liebe Grüße
    Finja