After-Chemo-Thread, oder jetzt fängt das Leben wieder an

    @allgaeu65
    Hamburg, wie schön ♡
    Ich hab heute mit der Versicherung gesprochen. Hab denen erklärt, dass

    a) meine PKV keine Krankschreibungen hat und deswegen nicht sagen kann, wann ich krank war,

    b) die Atteste, die mein Dienstherr hat grundsätzlich alle ohne Diagnose sind (das geht da niemanden was an, weswegen man zuhause bleibt),

    c) meine PKV nur Arztrechnungen bekommt, die sie dann zu 50% zahlen. Die wissen also gar nicht wann ich wo, warum und wie lange in Behandlung war zwischen 2011 und 2016. Und die werden einen Teufel tun jede eingereichte Rechnung aus 5 Jahren zu durchforsten in der Hoffnung, da irgendwelche Daten raus zu filtern.


    Nunja, der Opi am Telefon war sehr nett. Seine Aussage dazu: das kennen wir schon von Beamten. Da hat die Versicherung nie was. Die sollen dann einfach schreiben "Tut uns leid, haben wir nicht", dann ist das okay.
    Ich hab ihn dann gefragt, ob er dann andere Unterlagen benötigt oder so. Nöönöö. Wenn die PKV die Unterlagen nicht liefern könnte wäre das eben so. Sie bräuchten das nur schriftlich von denen.


    Ich bin mal gespannt, was das wird. Meine PKV wird denen einen husten. Die haben die Infos ja wirklich nicht. So ein Pech aber auch ;)
    Nicht, dass ich was zu verbergen hätte. Die können zum Thema Brustkrebs wirklich gerne alles haben. Aber mir missfällt, dass da Sachen geprüft werden, die nichts aber auch absolut gar nichts mit meinem Brustkrebs und meiner Krankschreibung zutun haben. Es sei denn natürlich der Zahnarzt hat 2011 eine Füllung benutzt, die krebserrregend war. Das hab ich natürlich nicht angegeben bei der BU-Versicherung.Ohooooh. Oder aber dass 2012 meine Patellasehne im Knie von zu viel Handball entzündet war. Entzündungen sollen ja auch nie gut sein, was Krebserkrankungen betrifft. Das wird es wohl gewesen sein...nicht.

    @Drachenkopf
    Hahaha, super Angebot von der Sozial-Dame: "Arbeiten Sie jetzt 50% und bekommen Sie satte 40% Gehalt". Na, wieso hast du denn da nicht sofort zugeschlagen? Das ist ja wie "2 zum Preis von 3" im Supermarkt ;D
    Aber die gute Frau hat es ja nur falsch verstanden gehabt. Schade, dass das richtige Angebot am Ende auch nix für dich war. Ich hoffe es findet sich für dich bald ein passendes Stundenmodell.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Huhu, das Ringelpietz war wirklich mal klasse. Wir hatten 2 tolle Tage im Eltzhof. Der Comedien als Moderator, was haben wir uns abgerollt. Die Vorträge der
    beiden Vostände klasse.

    Am ersten Tag habe wir mit einer Band getrommelt und gesungen. Mit afrikanischen Trommeln und Musikinstrumenten. Toll. Gestern haben wir in 9 Teams 9 verschiedene
    Business Filme gedreht. Das war eine Mordsgaudi. Die fertig geschnittenen Filme bekommen wir bald zu sehen.
    Um 16.00 war dann alles zu Ende und als ich die Kolleginnen abgesetzt hatte war es 17.15.

    Am ersten Abend haben wir in dem Innenhof gegrillt, getrunken und gequatscht. Super !
    Mein Mann kommt heute aus München zurück. Gewitter sind leider angesagt. Hoffe er kommt gut runter.

    Schwitzt nicht so dolle. Ich habe heute mal eine Jeansbermuda angezogen.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Liebe @Drachenkopf mir tut es so leid, was Du gerade aushalten musst! Ich arbeite jetzt schon 2 Jahre wieder, habe diese Atacken auch alle durch und weiss Wie viel Kraft das kostet. Leider kenne ich mich nur im deutschen Recht aus. Bei mir war es so, dass ich im Recht war und der Arbeitgeber im Unrecht. Ich hatte gute Berater, nicht zuletzt auch ein spezialisiertes Anwaltsbüro. Wäre das eine Option für Dich? Mein Arbeitgeber meint immer noch, dass er machen kann was er will, aber sollte er mir kündigen ist er im Unrecht, weil er einiges versäumt hat was Recht ist. Daher sind die Atacken zwar blöd aber ich kann mich getrost zurücklehnen. Ich wünsche Dir gute Berater und viel Kraft und Gelassenheit!
    Claudia,
    Da gibt Dein Arbeitgeber sich viel Mühe die Stimmung zu heben. Trommeln macht Spass. Ich war einige Jahre in einer Gruppe. Wir hatte Auftritte und dabei viel Spass. Man kann es schnell lernen und schnell mitspielen. Mit der Übung geht man in die Tiefe und übernimmt nach und nach die komplizierteren Parts. Ein paar Stücke kann ich noch und besuche meine Truppe ab und zu bei der Probe. Macht jedes mal Spass aber jetzt sind Schwerpunkte beim Chor und bei Sport.
    Ich bin immer noch nicht gesund und bin genervt. Meine Hausärztin hat mich getröstet weil sie selbst so lange zu tun hatte. Nach Der vielen herumliegetei spinnt der Kreislauf. Ich habe ständig das Gefühl ich Kippe um. Da geht natürlich wieder das Kopfkino los: kommt es vom Infekt oder ist was im Gehirn? Aber das kennt Ihr ja alle...
    Liebe @RESI, ich denke, dass kommt vom Wetter und vom Kreislauf! ;) Mach langsam, das Liegen verschlimmert das auch. Als ich im Sommer so lange liegen müsste, war es auch erst schlimm. Und jetzt hänge ich auch ganz oft vom Wetter-Hick-Hack in den Seilen.

    Liebe Claudi @allgaeu65, das klingt richtig gut und zeigt, dass es durchaus Unternehmen gibt, denen Mitarbeiter und ein gutes Klima am Herzen liegen. Berichte mal von den Ergebnissen, das ist bestimmt spannend - auch, wie ihr Euch seht.

    Ich hab heute mein allerliebstestes Kleid an, hier sind schon wieder 28 Grad und auch wenn ich Sonne liebe, zum Arbeiten ist das einfach zu viel. Die Kinder freuen sich nachher auf den Pool, der ist mir wiederum ja zu kalt (gut 20 Grad ;)).

    Lasst es Euch gutgehen! Ich war vorgestern das erste Mal wieder im Pilateskurs - und es war großartig.
    Liebe Grüße, Belle
    Ihr Lieben, daß war auch als Goodie gemeint. Alle Kollegen sind heute mit extrem guter Laune reingekommen und waren einheitlich im Tenor,
    daß dies eine ganz tolle Veranstaltung war. Auch das Essen und das ganze Trinken. Gestern stand auf dem Hof ein Eiswagen und wir konnten
    alles essen. Der Verkäufer hatte nur Striche gemacht und die Rechnung geht auch an den AG.

    Zum Schluß haben wir alle eine kleine afrikanische Trommel bekommen wo das Logo unserer Firma drauf ist. Mit der kleinen Trommel kannst Du
    tatsächlich trommeln und es sind Kügelchen drin, also habe wir heute alle damit rumgespielt :D

    Ich hoffe die Gewiiter sind nachher nicht so heftig. Mein Mann kommt mit dem Flieger nach Hause. ;(
    Ich habe heute um 6.38 angefangen und bin gleich wech....................................
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    bei uns ist es auch unerträglich.. ich war heut früh bei der Fußpflege ( gönne ich mir einmal im Monat), und danach noch im Fitti. Viel hab ich heut aber nicht zusammengebracht.. es ist einfach zu warm. aber besser n knappes Stündchen irgendwas als gar nix..

    jetzt hab ich eben meine "Visitenkarten" gebastelt für meine Ausstellung im September.. Ausdrucke meiner Bilder, hinten drauf eine mailadresse und eine Faxnummer. Telefon mag ich nicht rausgeben, ebenso wenig meinen Klarnamen ( hat mit meinem Beruf zu tun..). Daher nun ein Künstlerpseudonym... jetzt leg ich mich mal eine halbe Stunde ab, dann möchte ich malen.


    wünsche @RESI gute besserung! Mach langsam bitte. :/

    und @Drachenkopf: ich wünsch dir, dass du gute Unterstützung bekommst und man dich nicht über den Tisch zieht. ^^

    @die Belle: dir wünsch ich weiter viel Spaß im PilatesKurs! Du hast meine absolute Bewunderung für deinen Biß und deine Hartnäckigkeit, wie du dir deine Mobilität zurück geholt hast!
    @allgaeu65: schon cool, was ihr da in eurer Firma für Sachen macht!

    Morgen besuche ich eine Freundin zum Frühstücken, und am Spätnachmittag schippere ich den Herrn Gatten zum Grillseminar. Das bekommt er von mir zum Geburtstag. N bißchen Fortbildung kann ja nich schaden.. :D
    MoKoNiara... soon to come...meine eigene website... <3
    Liebe @RESI, wir scheinen beide einen richtig do..... Infekt zu haben. Ich finde mich in deinen Beschreibungen total wieder. Bei mir geht das auch schon seit dem 23.5.. Vorigen Montag dann Antibiotika bekommen- Mittwoch fieberfrei- Husten bedeutend besser , Entzündungswert von 35 (Mo) auf 12 ( Mi) runter. Faslodex Spritzen bekommen und das ganze Theater ging wieder los , heute der erste Tag ohne erhöhte Temperatur. Fühle mich einfach krank, total schwach und schwindlig. Ich habe mich durch die Hochzeit meiner Nichte gequält und den Urlaub haben wir schweren Herzens storniert. Ich hätte nicht mal Koffer packen können so schwach fühle ich mich. Und Sonne und Hitze geht zur Zeit gar nicht und das ich als Sonnenkind . Ich versuche jeden Tag etwas mehr zu machen auch im Garten aber die Fortschritte gehen im Schneckentempo und ich bin ein total ungeduldiger Mensch und kenne so etwas langwieriges eigentlich nicht und bekomme auch langsam Panik. Mein Hausarzt sagt das braucht Zeit so ein Infekt und die Therapie dazu. Die Onkologin hat auch keine Panik gemacht. Muss erst morgen hin. Liebe Grüße Kati
    @Kati das tut nir leid, dass es Dir so schlecht geht. Ich musste meinen Pfingsturlaub auch absagen. Ich hoffe dass das endlich besser wird. Heute war ich lange im Bett dann im Garten. Jetzt bin ich wieder völlig ko. Ich hatte auch Antibiotika, jetzt habe ich aber einen Virus, da hilft nur warten. Und Warten kann ich nicht ausstehen! Bei Dir ist es noch heftiger weil das ganze mitten in der Behandlung stattfindet. Da wünsche ich Dir dass bald etwas Normalität eintrifft und es Dir besser geht. Bei mir fing es am 14. Mai an. Schon fast 4 Wochen. Ich habe alles mögliche versucht und nehme jetzt Gelomyrthol Forte. Das hätte ich mir schon viel eher besorgen sollen...
    Ich schick Dir ganz viel heilende Energie!
    Auch allen Andern hier alles Liebe und Gute.
    Hallo in die Runde, ich bin seit kurzer Zeit wieder stille Mitleserin. Die Auszeit brauchte ich, denn irgendwie habe ich nur noch die schlechten Nachrichten inhaliert und mich dabei immer wieder gefragt, ob man auch vor Angst sterben kann. Ich glaube, ihr kennt das, oder? Nun habe ich mich entschieden, sehr bewusst eure positiven Geschichten aufzunehmen, um dadurch vielleicht im Kopf etwas klarer zu werden.
    Ich habe im September 2017 meine Chemo und die Bestrahlungen abgeschlossen, war im schönen Graal Müritz zur AHB und bin seit Januar `18 wieder im Beruf. Und nun? Nun hoffe ich jeden Tag, dass mein normales Leben wieder anfängt... Aber statt dessen ist mein erster Gedanke am Morgen und mein letzter Gedanke am Abend ICH HATTE KREBS. Hatte? Hoffentlich! Wie schafft ihr es, mit dieser Angst klar zu kommen? Es ist ja nicht nur in meinem Kopf, sondern es ist der Schmerz in Knochen, Muskeln und Gelenken, die schmerzenden Augen (nachts), der Schwindel im Kopf... Sind das Nachwirkungen der Therapien? Oder einfach nur das Alter? Oder Symptome der Wechseljahre?
    Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und schicke liebe Grüße aus dem heißen Sachsen, Annett
    Liebe @Engelchengesicht3 - es ist wohl von allem ein wenig.
    Die Angst kenne ich. Auf einmal hänge ich viel mehr an meinem Leben und habe Angst darum. Bei mir kam das erst nach der Therapie.
    Die Diagnose hat mich kaum berührt.
    Wie ich damit umgehe? Ich überlege sorgsamer was ich jetzt brauche. Bin nicht mehr so perfektionistisch. Gönne mir öfter Ruhe. Wenn ich mal wieder Angst habe Rede ich mit jemandem darüber.
    Mehr Ordnung will ich in mein Leben bringen aber das ist gar nicht so einfach. Eine Gradwanderung zwischen Struktur und Langeweile. Mein Fatigue Syndrom nervt mich am meisten. Jetzt gerade habe ich einen Virus und bin völlig schlapp. Da hilft nur ablenken und das schöne Wetter geniessen und hoffen dass ich bald wieder beginnen kann Kondition auf zu bauen. Sport und Bewegung hilft. Zeichnen und malen. Menschen um mich herum mit schönen Erlebnissen. Dinge geniessen können beruhigt. Achtsamkeitsübungen.
    Ich muss mich immer wieder an die kleinen Hilfen erinnern. Im Stress vergesse ich sie oft. Also wieder Ruhe und Achtsamkeit üben.
    Im Moment arbeite ich sehr gerne im Garten und lege neue Flächen an. Ich freue mich an dem was ich schaffe und an der Kreativität. Ich brauche kleine Erfolgserlebnisse um zu spüren das ich lebendig bin.
    Jede und jeder ist anders braucht etwas anderes. Ich führe Tagebuch. Schreibe das auf was mich bewegt aber klebe auch Kinokarten ein und die Filmbesprechung, schöne Gedichte die mich freuen und motivieren, Briefe, Karten, Museumsflyer eines Besuches, schöne kleine Dinge...
    Wenn ich das dann durchblättere sehe ich wie schön mein Leben ist. Ich will noch lange gut leben aber sollte der Wunsch nicht erfüllt werden kann ich auf Schönes blicken und sagen: ich habe es genutzt.
    Nicht immer einfach, aber mit dem Bewustmachen des schönen motiviere ich mich.
    Herzlich willkommen liebe Annett,

    der Schwindel im Kopf kann jetzt auch das Wetter sein. Man muss nichts schlimmes direkt wieder vorstellen. Am Anfang war ich auch sehr nervös und habe meinen
    Körper dauernd beobachtet. Mit der Zeit wird man ruhiger. Ich bin jetzt im 5. Jahr nach meiner Diagnose und es geht mir gut, bis auf die NW durch die AHT. Aber damit kann man
    leben. Ich lebe mein Leben wie vor dem Krebs. Von diesem Mistkerl lasse ich mir meine Lebensfreude nicht kaputt machen. :D siehe auch unten meine Signatur. Versuche Dich an den
    schönen Lebensmomenten zu motivieren. Es wird funktionieren <3

    Mein Mann ist dann mit Verspätung aus München gekommen. Hatte schon Panik, da einige Flüge gecancelt wurden. Gegen 21.45 war er dann durchgeschwitzt zu Hause. Schnell unter die
    Dusche und dann ein kaltes Bier gezischt. Heute werden wir uns den Abend alleine vergnügen und essen gehen. Hatten uns ja nach seiner Motorradtour nur den Montag Abend gesehen.
    Mal sehen wo wir landen. Euch schönen Start in das Wochenende.
    LG Claudi
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Liebe Anett @Engelchengesicht3,

    an das, was Du schilderst, kann ich mich noch gut erinnern und habe es auch von einigen anderen Patientinnen mitbekommen.
    Nach der AHB hatte ich auch eine Zeit, die sich ganz komisch angefühlt hat. Das hatte bei mir aber auch damit zu tun, dass auf einmal ein "Loch" da war. Während der Akutbehandlung steht man unter ständiger Kontrolle und im ständigen Kontakt zu seinen Ärzten und dann kommt der Tag, an dem man gefühlt von jetzt auf gleich wieder in sein selbstbestimmtes Leben "geschubst" wird. Keine Behandlung gibt den Rhythmus vor und frau muss sich wieder um sich selbst kümmern.
    Mit der AHT hatte ich ein Medikament an der Hand, mit dem man auch nach der Akutbehandlung gegen die Erkrankung was tun kann, was mir ein bisschen Sicherheit gegeben hat. Die Möglichkeit hast Du - laut Deinem Profil hattest Du einen TN - nicht. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst, um Dich wieder zu finden. Tu, was Dir gut tut und was Dir Spaß macht. Umgib Dich mit lieben Menschen, die Dir gut tun. Mir hilft der Sport, Ruhe in meine Gedanken zu bringen. Nichts beruhigt mich - neben einer kräftigen Umarmung von meinem Mann - so sehr, wie eine große Runde Walken zu gehen oder Fahrrad zu fahren. Beides pustet den Kopf wunderbar frei und ich kann durchatmen. Und die Bewegung hilft gegen die Muskel- und Gelenkschmerzen und die Müdigkeit hält sich dadurch auch in Grenzen und ich schlafe nachts besser.

    Was die Angst angeht, hast Du nicht die Möglichkeit, noch psychoonkologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen? Mir hat das zusätzlich geholfen, denn meine Therapeutin gibt mir Denkanstöße von außen. Alleine die Frage "wie geht es Ihnen damit?" bzw. "wie fühlen Sie sich und was würden Ihnen jetzt gut tun?" zwingt mich dazu, meine Bedürfnisse zu äußern, was sehr befreiend ist. Mit ihr kann ich vieles besprechen, was in meinem Kopf rumspukt, mit dem ich meine Familie aber nicht belasten möchte. Dazu schreibe ich, wie Resi auch, Tagebuch. Meine Gedanken und Gefühle - egal ob positiv oder negativ - haben dadurch ein zusätzliches Ventil und ich kann jederzeit wieder darauf zurückgreifen. Meine Psychoonkologin in der Reha hat das Tagebuch liebevoll "Museum der Erinnerungen" genannt. Du kannst jederzeit hineingehen, musst Dir aber nicht alles ansehen.

    Und wir sind hier auch immer für Dich da.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Hallo Engelchengesicht3,
    ich kann dich total gut verstehen!
    Meine ED war im Juni 2017 ( Auch TN) bin jetzt seit April 2018 mit der Bestrahlung fertig... habe keine Kur gemacht, da ich noch 2 kleine Kinder zu versorgen habe.
    Während der Behandlung ging es mir eigentlich immer gut, hatte nie eine Erkältung oder ähnliches.. aber jetzt wenn man sich endlich auf das Gesundwerden/sein einstellen soll kommt ein Zipperlein nach dem anderen
    Husten, Kopfweh, Knochenschmerzen usw....
    Dauernd ist man auf Anspannung echt ätzend!
    aberanscheinend ist das normal nach der ganzen Quälerei!
    Ich habe des öfteren schon meinen Onko genervt aber sie nimmt sich die Zeit und untersucht mich dann ein 3. Mal
    man kommt sich schon vor wie ein Hypochonder!
    ABER lieber einmal zuviel als zu wenig und wie alle erfahrenen Mädels berichten Wird es mit der Zeit besser!
    Lass dich nicht unterkriegen! Wir packen das !!!!
    gamz liebe Grüße Sternchen
    Hallo Engelchengesicht3,
    du hattest ja eine der modernsten Chemotherapien erhalten ( laut deinem Profil)
    Wenn die Chemotherapie neoadjuvant ( also vor der Op) gelaufen ist .... weißt du ja wie die Therapie angesprochen hat.
    TN Tumore sind meistens sehr chemoresistent
    Es wird gesagt dass Patienten mit einer pcr ( pathologische Komplettremission)
    bei TN eine gute / sehr gute Prognose haben.
    was ich damit eigentlich ganz sagen möchte :
    ich hoffe das es bei dir so war ✊und du dich dadurch etwas „entspannen“ kannst !
    ganz liebe Grüße Sternchen
    Hallo Sternchen81, vielen Dank für deine liebe Nachricht. Ja, ich hatte eine ziemlich "moderne" Chemo. Leider weiß ich aber nicht, ob mein Tumor darauf angesprungen wäre, denn ich bekam sie adjuvant. Meine Radiologin war sich bei der Sono 100%ig sicher, dass es sich um ein harmloses Fibroadenom handelte. Deshalb keine Biopsie, aber wegen der Größe hat sie mir empfohlen, es entfernen zu lassen. Und so nahm dann der Irrsinn seinen Lauf. Die volle Dröhnung gabs dann auch nicht, denn mein Blutbild hat gestreikt und sich auch mit Silapo immer nur sehr schwer erholt. Also habe ich insgesamt 4x EC; 8x nabPacli und 4x Carbo bekommen. Nicht wirklich "stark", aber mein Onko meinte, schließlich soll ich ja nicht nur den Krebs, sondern auch die Chemo überleben. Recht hatte er, aber als ich dann die traurige Nachricht von Minouchs Tod gelesen habe, hat es mich ziemlich umgehauen, denn sie konnte die Chemo auch nicht voll ausschöpfen. So eine junge Frau, furchtbar tragisch und traurig!
    Ich bin nicht ständig traurig, sondern genieße mein Leben. Habe Spaß mit meinen Kindern, meinem Sonnenschein (Enkelkind), meinen Freunden, meiner wunderbaren Schwester,...aber immer schwebt dieses Damoklesschwert über meinem Kopf. Wenn ich dann eure Geschichten lese, weiß ich, dass es besser wird. Ich bin froh, dass ich den Weg hier her wieder gefunden habe.
    Viele grüße, Annett
    Liebe Nicole (grimmi78), vielen Dank für deine liebe Nachricht. Das mit dem "Loch" trifft es genau. Die Therapien sind zu Ende und nun freu dich und lebe endlich wieder normal, es ist doch nun wieder gut. Nein, ist es nicht, ich hatte keinen Schnupfen, sondern war totkrank! Ich will kein Mitleid, nur ein bisschen Mitgefühl an den Tagen, wo mal wieder alles dunkel ist.
    Den Schritt zur Psychologin habe ich nun auch gewagt. Die wöchentlichen Gespräche tun mir sehr gut, da nimmt das Denken einfach mal eine andere Richtung. Viel mehr können wir TN ja nicht tun. Doch, hoffen, dass es gut ist und bleibt!
    Liebe Grüße, Annett
    Liebe RESI, auch dir ein liebes Danke für deine Nachricht.
    Die Sache mit dem Tagebuch habe ich auch schon versucht. Allerdings ist mir aufgefallen, dass du es auf eine andere Art nutzt als ich. Bisher habe ich immer alle erschreckenden, traurigen und grausigen Dinge da hinein geschrieben. So glich das Buch eher einer Kammer des Schreckens. Jetzt kommt deine Idee dazu. Einfach alle wunderbaren Dinge aufschreiben und Erinnerungsstücke einkleben. Ich bin nämlich auch so ein Kulturbeutel, liebe Museen, schöne Gärten, Bad Muskau ist da sehr zu empfehlen, Theater, Sommertheater ist wunderbar, Poetry Slam, Kino,... Gleich gestern Abend habe ich die tolle Zeit mit meiner Schwester aufgeschrieben: zuerst Bach-Fest auf dem Marktplatz in Leipzig, danach gabs leckere Tappas im Cafe Madrid. Heute Abend wird die Kinokarte vom Film "Der letzte Dalei Lama" eingeklebt, denn den habe ich heute gesehen. Danke für die schöne Idee!
    Liebe Grüße, Annett
    Liebe @Engelchengesicht3, ich versteh dich nur zu gut. Ich stehe kurz vor der AHB und ich muss sagen: ich freu mich nicht wirklich drauf. Ich hätte gerne mehr Therapie. Klingt bekloppt, aber wenn mein Onkologe anrufen würde mit dem Vorschlag "Hey du, nochmal Chemo in 15 Minuten, biste dabei?", ich wäre schon in 10 Minuten dort.

    Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man JEDEN Krebs bis zu einem gewissen Punkt heilen kann. Schließlich ist das kein Virus, Bakterium oder Pilz. Nichts, was von außen den Körper befällt und den Organismus in die Bredoullie bringt. Krebs ist man selbst. Alles, was dabei passiert, macht der Körper selber. Man muss nur den richtigen Weg finden, den Mechanismus zu stoppen oder gar umzukehren, der das Unglück ins Rollen gebracht hat.

    Chemo kann das teilweise. Aber weil jeder Körper anders ist, wirkt auch das gleiche Medikament bei jedem anders. Dass jede von uns mehr oder weniger die gleiche Chemo, sei es ETC, TAC oder 12 Pacli + 4 EC, bekommt, finde ich einfach nicht richtig. Einige von uns werden damit ab einem gewissen Punkt unnötig medikamentös belastet. Andere bräuchten ggf 6 EC und kein Pacli oder nur Pacli oder oder oder.
    Paclitaxel und Carboplatin hätte ich mir sparen können. Ich habe gefühlt und gesehen, wie der Tumor bei EC geschmolzen ist. Mein Doc meinte, weitere ECs hätten auch nix gebracht, hätten die Zellen auf das Medikament angesprochen, wären sie direkt weg gewesen. Halte ich für Blödsinn und bin der Überzeugung, mehr EC hätte mehr geholfen. Sonst wäre der Tumor ja direkt nach der 1. EC weg gewesen. War er aber nicht. Aber nach 4 EC fast ganz. Das Medikamemt hat also nach und nach gewirkt. Und ich glaube, EC 5 und 6 hätten ihren Dienst genau so getan, wie die ersten 4.
    Ich hab das Medikament nicht bekommen, weil die große Mehrheit davon nicht profitiert hat. Steht daher nix zu in den Leitlinien, also kein weiteres EC für mich weil zu giftig dafür, dass es keine "Erfahrungswerte" gibt.
    So einfach läuft das. Meine ganz persönliche Meinung: Therapie muss und sollte individueller werden.

    Nun, wie gehen wir jetzt am besten damit um, dass die Therapie vorbei ist? Ich denke, das Leben leben und genießen kann nicht schaden. Den Ängsten wenig Raum geben. Angst ist auf Dauer kein guter Begleiter.

    Mach dir keine Sorgen wegen deiner abgebrochenen Pacli-Chemo. Du kannst es eh nicht ändern. Du hast alles gegeben, genau wie jede hier. Am Ende ist es leider viel Glück und liegt außerhalb unseres Einflusses, ob wir wieder ganz gesund werden. Weil man eben leider noch nicht für jeden die richtige Medizin gefunden hat. Ich hoffe sehr, dass sich das eines Tages -möglichst bald- ändern wird.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Guten Morgen Mädels,

    das war ein schönes Wochenende. Am Freitag sind mein Mann und ich mal alleine durch die Altstadt gezogen und haben gequatscht und gegessen. Erst
    Kürzer, dann Gosch, STickum und zum Schluß Irish Pub. Hach war das schön.

    Samstag unseren Einkaufsmarathon bei der Metro und gestern sind wir zu Hause geblieben. Vormittags haben wir Pesto selbst gemacht und danach
    entspannt Sauna. Danach hat er seinen Vater im Heim besucht.

    Abends wurde dann gegrillt zusammen mit der Schwiegermutter. Heute bzw gleich um 10.00 muss ich im Rahmen der Nachsorge ins MRT für die Brüste. Danach
    ist Knochendichtemessung. Ich hasse die enge Röhre aber es muss ja sein. Ergebnisbesprechung ist Donnerstag. So long, muss mich jetzt mental auf die Röhre einstellen
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo Mädels, ich melde mich mal kurz zurück. Sitze hier im Chaos zwischen den Umzugskartons und hasse das Chaos das der Umzug mit sich bringt. Aber ich freue mich auf die neue Wohnung. So ruhig ist es dort!
    Der Urlaub war schön, aber auch sehr anstrengend. 2 lange Wattwanderungen, beide bei für die Nordsee sehr heissen Temperaturen. Selbst die Wattführerin hat sich einen Sonnenbrand geholt...! Die Hitze macht mich fertig, nach 15 km (gemütlich in 5 Stunden inkl. einer Stunde Pause) war ich so kaputt das ich mich erstmal hinlegen musste (so langsam verstehe ich warum wir Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis haben...). Schön war es trotzdem!
    Heute Nachmittag habe ich Nachsorge beim Onkologen. Anschliessend will ich im BZ vorbei gucken, die sollen sich meine Brust nochmal ansehen und die Migräne angehen. Drückt die Daumen dass das klappt, ich habe keinen Termin, aber mit der Ärztin ist es so abgesprochen das ich einfach vorbei kommen kann!

    @Engelchengesicht3 Ich bin im Moment auch in diesem Loch nach der Therapie. So langsam gewöhne ich mich dran jetzt alleine damit klar zu kommen, aber einfach ist es nicht. Diagnose und Therapie habe ich gut weggesteckt, aber jetzt realisiere ich überhaupt erst was da los war, und damit kommt die Angst vor einem Rückfall, einer Neuerkrankung, Metastasen. Die Angst ist bei mir nicht so schlimm das sie mich im Alltag einschränkt, aber sie ist da.
    Liebe @Sabrina. Ich habe auch erst später realisiert was eigentlich los ist. Das geht wohl vielen so. Was machst Du als Antihormontherapie? Ich habe gerade in Dein Profil geschaut. Bei der hohen Teilungsrate war die Chemo sicher sehr effektiv und Deine Hormonwerte lassen eine gezielte Bekämpfung zu.
    Liebe Claudia @Allgäu - ich wünsche Dir alles gute für die Untersuchung und denke an Dich. Du bist sicher privat versichert? Ich müsste ein MRT selbst bezahlen. Dafür besteht keine Veranlassung. Ich bekam es bisher nur wegen meiner Bandscheibenvorfälle.
    Wir wissen hier alle wie Du Dich fühlst. Liebe Grüsse Resi

    Käthe schrieb:



    Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man JEDEN Krebs bis zu einem gewissen Punkt heilen kann. Schließlich ist das kein Virus, Bakterium oder Pilz. Nichts, was von außen den Körper befällt und den Organismus in die Bredoullie bringt. Krebs ist man selbst. Alles, was dabei passiert, macht der Körper selber. Man muss nur den richtigen Weg finden, den Mechanismus zu stoppen oder gar umzukehren, der das Unglück ins Rollen gebracht hat.



    Liebe @Käthe,
    tja, und genau dieser Schlüssel ist doch vielfach das große Geheimnis. Ich denke, jede von uns, würde das Mirakel gern auflösen. In vielen Ratgebern ist ja auch immer wieder von "Traumata" als Auslöser zu lesen. Ich setze das in Anführungszeichen, weil die Ausführungen, was unter Trauma zu verstehen ist, da sehr weit reichen (wahrscheinlich je nach Buch und psychologischer Richtung). Immer wieder zielt es wie bei Simonton und anderen auf das Unbewusste. Gibt es tatsächlich in all uns eine Quelle, eine Wurzel des Übels? Mag sein. Aber wenn wir die nicht finden, haben wir dann keine Chance gegen den Krebs? Nach der Meta-Diagnose bin ich weg von der reinen medizinischen Betrachtung und Abhandlung, aber dennoch begreife ich viele Prozesse nicht.

    Liebe Claudi @allgaeu65,
    jetzt hast Du die Röhre bestimmt schon hinter Dir! Ich finde die selber nicht so schlimm - bis auf die Geräusche. Ich geh ganz sicher davon aus, dass Du nur Gutes am Donnerstag hören wirst.

    Liebe @Sabrina,
    mach langsam und lass Dir Zeit! Ich hatte fast zwei Jahre lang ein sehr anhängliches Fatigue.

    Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart - ich war heute morgen schon Blutabnehmen, damit Mittwoch die nächste Chemo laufen kann.
    Liebe Grüße, Belle

    die Belle schrieb:

    tja, und genau dieser Schlüssel ist doch vielfach das große Geheimnis. Ich denke, jede von uns, würde das Mirakel gern auflösen. In vielen Ratgebern ist ja auch immer wieder von "Traumata" als Auslöser zu lesen.


    Liebe @die Belle,

    ich habe @Käthe da anders verstanden, nämlich dass es eine medizinische Lösung für unsere Krebse gibt.
    Wenn ich sie damit falsch verstanden habe- gut, ich glaube tatsächlich, dass es für jeden eine medizinische Marschrichtung gibt.
    Da aber nicht individuell genug behandelt wird, sondern (fast) alle über einen Kamm dabei geschoren werden, hilft es bei dem einen, bei dem anderen nicht.
    Ein guter Anfang ist gemacht, indem man die verschiedenen BKs nun aufsplittet und wenigstens nach Gruppen behandelt.

    Ich bin mir sicher, dass Krebs nicht durch "Lösung innerer Konflikte" etc. zu heilen ist- da muss schon die ganze Bandbreite der Medizin herhalten.
    Und ich bin mir sicher und habe das schon 2009, dem Jahr meiner Diagnose in einem wissenschaftlichen Magazin, welches einen Sonderteil "Krebs" enthielt, gelesen, dass, wenn alle Informationen, die man weltweit hat, zusammenlaufen würden, man tatsächlich eine Lösung für Alle haben könnte.
    Aber- jeder "prüttelt" so vor sich hin, in vielen Ländern der Welt, dann werden gute Ansätze gefunden- aber sie laufen nicht zielfördernd zusammen.
    Zunächst mal müsste es Pathologenpflicht sein, jeden Tumor und auch Metastase exakt auf seine Eigenschaften hin zu überprüfen. Welche Rezeptoren (also Angriffspunkte) hat er noch? Es gibt ja viel viel mehr als nur die Hormonrezeptoren.
    Und die sind auch schon bekannt, ebenso Therapien dafür.
    Jetzt ganz neu eine Studie, die sich gegen Mutationen bei PIK3CA richtet, mit einem neuen Medikament. Hatte ich unter "Pressenews" eingestellt.
    Aber, wessen Tumor wurde auf diese Mutation denn getestet?
    Oder wer wurde auf EGFR getestet?
    Niemand vermutlich.

    Und genau daran hapert es.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo @die Belle , ich danke dir noch fürs Daumendrücken im Ibrance-Strang, Ct ist heut früh gelaufen , sogar mit Feinschnittaufnahmen vom 12.BWK auf meinen Wunsch hin, leider ist mein früherer Chef heute nicht da gewesen und der diensthabende Radiologe total überfordert. hab gesagt, er soll sich das in Ruhe anschauen und vergleichen und mir dann Bescheid geben, hab ja meine Therapie und deswegen kein
    grosser sofortiger Handlungsbedarf. Um auf das zu kommen was hier thematisiert wird... ich hatte einen Neffen, der mit multiplen Metastasen, ohne Primärtumor mit 36 Jahren verstorben ist und er hat mir mal ein Zital gezeigt, was er für sich beansprucht hat und zwar : es gibt Situationen im Leben, aus denen man sich befreien muss und die extremste Befreiung ist der Krebs. Keine Ahnung wo er das gelesen hat, aber es Könnte schon was dran sein.
    LG Margarete

    Merlin 1707Pepe schrieb:

    ...es gibt Situationen im Leben, aus denen man sich befreien muss und die extremste Befreiung ist der Krebs.


    Das sehe ich persönlich mindestens durch Krebserkrankungen im Kleinkindalter bzw. Säuglingsalter als "Blödsinn" an.
    Das Gleiche gilt für Krebserkrankungen bei Tieren.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Da hast du sicherlich recht , liebe @Jule66 , ich denke aber , wenn eine Situation so prekär ist sucht man eine Erklärung für sich selbst und natürlich und auch bei solchen „Philosophien“. Selbst bin ich zu pragmatisch und zu sehr der Schulmedizin verbunden, als dass ich persönlich daraus Erkenntnisse ziehen könnte. Allerdings kann ich Menschen auch verstehen, denen das als Eventualität ,nachdem die Schulmedizin ausgeschöpft ist, eine Variante wäre.
    LG Margarete
    Hallo zusammen,

    hier muss ich mich auch nochmal einbringen. So wie Käthe sehe ich das auch, für alle die fast gleiche Therapie kann nicht passen.
    Bei mir hat man durch eine weitere pathologische Untersuchung einen Fehler auf CEP17 gefunden und im Netz liest man darüber, dass Anthrazykline dabei am besten wirken. Ich hatte drei EC´s nach der OP, im nachhinein frag ich mich schon, was wäre, ich hätte EC schon vorher bekommen und dann am besten mind. viermal. Und warum nicht jetzt nochmal nachlegen? Stattdessen bekomm ich wieder Taxane. Es hat zwar erstmal gewirkt, aber vielleicht wäre der Mistkerl mit mehr EC schon längst tot? Auf die Frage ob bei mir
    EGFR getestet werden kann, bekomm ich immer die Antwort: das wird nur beim Bronchialkarzinom gemacht...

    Als ich alles nochmal untersuchen lassen wollte, meinte mein Arzt das können die hier bei uns auch machen, braucht nicht nach Köln.
    Und was haben sie gemacht? Nichts... einfach nicht reagiert obwohl sie den Überweisungsschein hatten mit der Bitte um molekular-pathologische Untersuchung. Alle können das offensichtlich nicht... oder wollen nicht... ich dreh mich da irgendwie im Kreis....
    und sollte es neue Erkenntnisse bringen, wird dann auch genau darauf therapiert? Ich höre immer: wenn das oder das dabei rauskommt, wäre es sowieso nicht therapieentscheidend. Also wird weiter nach dem Prinzip Versuchskaninchen therapiert.
    Mal schauen ob es anschlägt...

    Und was die andere Sache angeht. Natürlich macht man sich Gedanken, was hat einen krank gemacht? Aber wenn ich da über
    Sorgen oder Schicksalsschläge in meinem Leben nachdenke, dann fallen mir zig Personen ein, denen das Leben noch viel übler mitgespielt hat. Und die sind nicht krank... glaube auch nicht an einen "Auslöser" oder etwas was das Fass zum Überlaufen
    gebracht hat.

    Eine schöne Woche an alle...

    lG Siena

    Siena schrieb:

    Auf die Frage ob bei mir
    EGFR getestet werden kann, bekomm ich immer die Antwort: das wird nur beim Bronchialkarzinom gemacht...


    =O Das wurde bei mir schon 2009 getestet!
    Auch gibt es Therapien für BK dagegen: sakk.ch/de/die-sakk-bietet/uns…ien/brustkrebs/sakk-2414/
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Die Ursachen für Krebs - darüber gibt es nur wenig gesichertes. Selbst wenn jemand defekte Gene hat wird er nicht immer krank. Es ist wie bei allen anderen Krankheiten denke ich: etwas von allem. Ich bin mir für mich persönlich sicher dass Stress etwas mit dem Ausbruch der Krankheit zu tun hat. Ich war überarbeitet, Burn-out, Strukturänderung, ich bekam genau den Job, den ich überhaupt nicht haben wollte, war totunglücklich hab mich geärgert und dachte mit viel Arbeit könnte ich noch was ändern. Das war bisher in meinem Leben immer so. Das erste Mal hat Fleiss mich nicht zum Ziel gebracht. Mein Immunsystem war völlig runtergewirtschaftet. Ich hatte ein dreivierteljahr vor der Krebserkrankung eine andere Erkrankung die auf ein gestörtes Immunsystem hinwies. Meines könnte jedenfalls mit den entarteten Zellen nicht wie gewohnt umgehen. Dazu war in den letzten Jahren zu viel passiert, das mir die Kraft genommen hat.
    Ich denke jede(r) kann für sich selbst sagen was er meint was dazu geführt hat dass er/sie krank wurde. Und die Gründe können von Zufall über Genetik oder Stress oder Schadstoffbelastung oder noch anderes gehen.
    Ich bin froh, dass die Medizin uns was zu bieten hat. Allerdings stört es mich auch dass das nicht individuell planbar ist. Da müssten die Ärzte viel tiefer einsteigen und mehr Verantwortung übernehmen. Mein Arzt klemmte an den Leitlinien und wäre zu nichts davon abweichend bereit gewesen. Er wollte die Verantwortung nicht. Ich würde mir wünschen, dass individueller behandelt würde.
    Danke liebe @Jule66,

    das kenn ich.. ich drucke meinem Arzt diese Sachen immer aus damit er sich das durchlesen kann. Habe aber das Gefühl, dass liposomale Doxo.. ist dann dran wenn es halt dran ist :evil: und für den Antikörper muss es ja auch getestet werden. Er hat den Auftrag erteilt und nix passiert
    Ich bin vollkommen bei Euch - es müsste noch viel individueller werden. Und ja, ich denke auch, in der ein oder anderen Ecke der Welt haben sie bereits ganz andere wirksame Therapien. Warum die zum Wohle aller nicht zusammengeführt werden, müßig. Es tut sich aber hoffentlich weiterhin was, auch, wenn wir allen auf die Finger schauen müssen. Dank der gesammelten Expertise hier, gelingt das zumindest argumentativ ganz gut.

    Selber bin ich ja auch zu pragmatisch und logisch veranlagt, als dass ich da höhere Mächte verantwortlich machen könnte. Ähnlich wie bei Resi glaube ich aber schon an den Faktor Stress. Und ich war immer das Duracellhäschen mit der Endlosbatterie.
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Resi,

    ja ich bin privat vollversichert. Das hat mir damals das Leben gerettet. Ich hätte bestimmt das MRT nicht machen lassen. Ultraschall war ok und auch die Mammo.
    Der Radiologe meinte da ist nix und sagte : Sie können auch noch ein MRT machen oder in ca. 1-2 Jahren wieder kommen. GsD war ich privat und habe es machen lassen.
    Ich hätte auch keine 1000 € bezahlt wenn 2 Ärzte sagen das da nichts ist. Manchmal muß man auch Glück haben.

    Danke liebe Belle, ja die Geräusche sind furchtbar. Und dann auf dem Bauch liegen und die Möppies schaukeln lassen. Wenigstens haben die einen Spiegel irgendwie installiert
    so das man sehen kann was vor der Tür abgeht. Da merkt man nicht das man in der engen Röhre liegt. Nach 30 Minuten dann vorbei und mit Kittelchen schwups rüber zum CT wo
    dann die Knochendichtemessung war. Nach 2,5 Stunden war ich dann wieder im Büro. Mal sehen was Donnerstag für ein Ergebnis ist.

    Bis dahin meine Lieben, Eure Claudi
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    @die Belle und @Jule66
    Ich meinte das tatsächlich so, wie Jule es verstanden hat:
    Ich glaube, es gibt auf medizinischer Ebene für jeden die richtige Medizin. Aber oft ist diese noch nicht entdeckt oder aber es gibt die, aber die Test an jedem Tumor sind nicht vielfältig und detailliert genug, um festzustellen, was der Patient braucht. Weils teuer und aufwändig ist. Dass Stress und dergleichen ggf bei der Krebsentstehung beitragen können, glaube ich auch. Zwar nicht als alleinige Ursache, aber Stresd schlägt ja schnell mal aufs Immunsystem.

    @Siena schreibt es in ihrem Beispiel sehr treffend. Erstmal weiterführende Test zu bekommen, ist schon ein Kraftakt. EGFR wurde bei mir auch nicht weiter bestimmt. Ich kenne nur meinen Her2/neu-Wert.
    Und das ist super ärgerlich und einfach unnötig.
    Man sitzt da z.B.und weiss: ahhh, EC wirkt viel besser als Paclitaxel. Die logischste Frage ist da doch: warum dann nicht mehr EC? Antwort von 3 Brustzentren: "Nee, das geht nicht, weil das nicht in den Leitlinien steht".
    Man telefoniert mit einem bekannten Professor und dieser rät einem dazu, noch 2 x Carboplatin zu nehmen. Man sagt, dass keines der 3 Brustzentren + OnkyGyn das gutheisst, weil a) der Tumor bei den ersten Gaben nicht reagiert hat und b) die Leberwerte durch Carboplatin bei 700 lagen. Antwort:"Nee, das kann nicht sein. Carboplatin wird über die Niere verstoffwechselt und hat keinen Einfluss auf auf die Leberwerte".
    Es wird so getan, als wäre jeder Körper gleich und die Medikamente würden bei allen Leuten gleich wirken. Tun sie ja offensichtlich nicht. Aber wenn man nicht ins Schema-F passt, dann hat man einfach Pech gehabt.


    Man kann heute soooo viel im Tumormaterial untersuchen. Ich hatte meinen auch in der Molekularpathologie. Ich hab 3 mal mit den Leuten telefoniert und gefragt, ob wir nicht noch irgendwelche sinnvollen Dinge prüfen könnten.
    Die Antwort war ungefähr so: "Frau R., wir können quasi alles prüfen. Das würde uns auch viel Freude bereiten und besonders in ihrem Fall wäre das wissenschaftlich betrachtet hoch interessant. Aber was nützt Ihnen das, wenn sich dadurch ihre Therapie kein Stück ändert, weil die ganzen Mediziner damit heute noch nichts anfangen (können)?
    Und genau so ist es.
    Wenn man nicht das Glück hat, in irgendeine Studie zu passen, dann interessiert einen niemanden, welche spontanen Mutationen, Wachstumsfaktoren usw. sich im Tumor tummeln.
    Schade, wirklich schade. Denn am Ende kann sowas leider Leben kosten.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

    Neu

    hallo @ engelsgesicht3 !
    Evtl. wäre ja eine Tabletten-Chemo eine weitere Möglichkeit! Diese wird zum Beispiel bei nicht erreichen einer pcr derzeit angeraten. Da du ja aufgrund deiner Blutwerte nicht die „volle Dröhnung“ erhalten konntest, wäre das ja evtl. eine vorsorgliche Option!
    Ich würde mal deinen Onkologen fragen... diese Chemo soll sehr gut verträglich sein !
    bitte diese „Idee“ nur als Anstoß verstehen..... dein BZ und Onko werden dich sehr gut beraten und behandeln!
    Man will halt jeden Strohhalm greifen!
    und manchmal muss man als Patient auch mit eigenen Vorschlägen antreten
    ganz liebe Grüße Sternchen

    PS: ich sehe deine ED war 2016.... dann hast du die ersten beiden Jahre ja schon super gepackt ..... das läuft bei dir !!!!!

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    Ich krieche nochmal zwischen den Kartons hervor und wollte kurz von meinen Terminen gestern berichten. Onkologe war zufrieden, Oberbauchsono OK, Lymphknoten unauffällig, Blutwerte waren noch nicht vollständig da, die melden sich wenn etwas nicht in Ordnung ist. Überweisung für Knochendichtemessung habe ich bekommen, von der Idee den Port jetzt schon zu entfernen war er nicht begeistert. Mal sehen, vielleicht im Herbst!
    Im BZ hat sich die Ärztin tatsächlich für mich noch einmal Zeit genommen, obwohl sie eigentlich schon Feierabend hatte. Sie hat schon mit der Chefärztin über meine Migräne gesprochen und beide halten es für sinnvoll zusätzlich zum TAM noch die Eierstöcke komplett lahm zu legen. Sie will das heute noch mit meinem Onkologen besprechen und sich dann melden. In der Brust ist tatsächlich ein Lymphödem, aber sie sieht noch gute Chancen es durch Lymphdrainage weg zu kriegen. Insgesamt ist ihr die Brust auch etwas zu fest, noch gibt es aber keine Anzeichen für eine Kapselfibrose.
    War wie immer zu Fuß dort, und ich bin nach Hause geschlichen wie nach der Chemo, so erschöpft war ich. Onkologe meint das kommt vom Paclitaxel, Geduld ist angesagt.
    Heute fühle ich mich wie gerädert, aber hilft nix, der Umzug rückt näher und ich muss langsam einen Zahn zu legen beim Packen... Immerhin ist es draussen nicht mehr so schwül!

    @RESI Ich nehme im Moment nur TAM (Danke für den Hinweis, habe das im Profil noch ergänzt!). Die Chemo hat super angeschlagen, der Knoten war schon nach der ersten EC nicht mehr tastbar, am Ende war es eine PCR. Beste Voraussetzungen damit alt zu werden und nie wieder etwas mit Krebs zu tun zu haben. Trotzdem bleibt da eine leichte Angst das vielleicht doch etwas übersehen wurde oder sich Tumorzellen vor der Chemo versteckt haben und das TAM nicht wirkt. Oder eine Neuerkrankung mit einem Tumor dem Hormone egal sind. Aber die Ängste sind nicht alltagsbestimmend und auch nicht besonders stark.

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    Liebe Resi,

    ja ich werde im schönen Düsseldorf die Wartezeit vertrödeln.............nämlich heute mit Karate, juchuuuuu. Nachdem die große Hitze vorbei ist
    werde ich heute das erste Mal seit einem 3/4 Jahr zum Training gehen. Ich hoffe mein Fuß hält (werde auf jeden Fall die Bandage anhaben).

    Liebe Käthe, das wundert mich auch ein wenig. Ich habe im Moment das Gefühl das alle Welt EC und 12x Pacli bekommt. Ich hatte seinerzeit 6xTAC
    und dieser Cocktail taucht nirgends auf. Keine Ahnung, vielleicht hat man bald wieder einen anderen einheitlichen Drink ?(
    Und ja, man soll sich an den leitlinien orientieren und nicht als "Gesetz" sehen. Jeder ist anders und auch sein Tumor.

    Dank des doofen Oberarztes habe ich jetzt ein nettes Hämatom wo der Zugang Mist war. Oh man, demnächst darf nur noch eine Schwester mich foltern.
    So, gleich weekly beim Abteilungsleiter, heute bis 15.30 und um 18.00 Karate :thumbsup:
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

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    Hallo! Ich hätte mal zwischendurch wieder eine Frage an die tapferen Mädels die den ganzen Mist schon länger hinter sich haben !
    Meine letzte Bestrahlung war im April 2018!
    Bis dato hatte ich quasi keine einzige NEbenwirkung! Doch seit ein paar Tagen habe ich ein richtiges Stechen an der Narbe ( BET )
    aich wenn die Brust „gequetscht „ wird tut es weh! Ist das normal? Muss gestehen habe jetzt bei dem schönen Wetter auch öfters nen Bikini getragen und das Oberteil drückt minimal auf die Narbe .
    @ Sabrina : das sind doch tolle Nachrichten.... weiter so !
    @ allgaeu65 .... meine Bekannte hatte auch deine Chemo bei TN , allerdings adjuvant und das war vor 7 Jahren ! Ihr geht es super!

    lg Sternchen

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    Liebe @Sternchen76, die Bestrahlung wirkt noch gut sechs, sieben Monate im Körper nach - so hat man es mir damals gesagt. Die Chemo rund neun Monate. Da kann sicherlich das ein oder andere nochmal auftreten. Eventuell ist auch das Wetter ein Faktor bei der Narbe. Ich hab immer mal wieder ein Ziehen und Stechen in dem Narbengewebe, das arbeitet ja auch sozusagen.

    Claudia @allgaeu65, ja, unendlich viele bekommen das Schema. Ich hatte wie Du auch eher ein weniger Gängiges, wenn auch anderes. Und siehste, bei Dir war es gut, bei mir weniger. Der Teufel steckt echt im Detail.

    @all: Hat vielleicht jemand einen Tipp oder selber Erfahrungen gemacht? Ich hab schleichend in den vergangenen Monaten Probleme mit dem Zahnfleisch bekommen, immer öfter Zahnfleischbluten auch ohne Grund (also nicht beim Putzen oder so). Ich putze und spüle schon mit spezieller Zahnpasta wie Lösung. Aber eine wirkliche Besserung ist nicht in Sicht. Bis dato hab ich das überhaupt nicht mit der laufenden Therapie in Verbindung gebracht. Könnte aber doch sein, oder? Die Blutwerte sind gut, also Leukos und Thrombose. Termin beim Zahnarzt steht aus, die haben gerade den Supergau, weil in der Praxis einer der Ärzte ebenfalls an Krebs erkrankt ist und ausfällt.
    Liebe Grüße, Belle

    Neu

    merlin, wie süüüüüß

    Sternchen, an der Stelle wo der Tumor saß ist mein Gewebe immer noch hart und druckempfindlich. Ist noch das Wasser drin von der Bestrahlung, schon weniger aber
    noch vorhanden. Ich hatte ja intraoperativ schon Bestrahlung auf das Tumorbett erhalten. Die TAC hatte ich neoadjuvant und ne PCR :thumbsup: Bis jetzt hat es hingehauen.
    Mal sehen was das Ergebnis vom MRT am Donnerstag sagt.

    Liebe Belle, durch die Chemo hatte ich auch mieses Zahnfleisch bekommen. Da half dann nichts mehr, musste Paradontosebehandlung machen und jetzt alle 1/4 Jahr eine
    professionelle Zahnreinigung. Als Zahnpaste Paradontax. Hat bis jetzt geholfen. Habe ich in den Griff bekommen.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

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    @die Belle Hast du es mal mit Ölziehen probiert? Ich bin damit gut durch die Chemo gekommen, keinerlei Probleme mit der Mundschleimhaut. Meine Oma hat mit Ölziehen ein Problem mit der Mundschleimhaut wegbekommen, bei dem sogar die Ärzte in der Uniklinik ratlos waren. Keine Ahnung ob es bei dir auch hilft, aber ein Versuch wäre es wert!

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    Die sind ja wirklich zuckersüß, liebe @Merlin 1707Pepe! Unsere bleiben leider nie so still sitzen - ich hab ne Menge unscharfer Bilder ;)

    Danke für Eure Tipps. Ich fürchte, wie bei @allgaeu65 läuft es auf eine Parodontosebehandlung raus. Das Zahnfleisch geht auch zurück. Die Zähne sind ohnehin meine Achillesferse, sozusagen. Ich hab schon immer sehr anfällige Zähne gehabt. Ölziehen hab ich auch schon gelesen - und ich weiß, dass einige während der Chemo da gute Erfahrungen gemacht haben. Wie gesagt, damals hatte ich das nicht und jetzt hab ich es bis vor ein paar Tagen überhaupt nicht mit der laufenden Therapie in Verbindung gebracht.
    Liebe Grüße, Belle

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    @die Belle
    Ohje, ich hab auch leider so "Problemzähne", die während der Chemo aber zum Glück nicht sonderlich gemoppert haben. Ich wünsche dir, dass dein Zahnfleisch sich wieder beruhigt und die Beschwerden aufhören.

    @Sternchen 81
    Meine Bestrahlung ging bis Mitte Mai. Und ich trage seitdem z.B. ungerne Bügel-BHs. Denn meine Narbe sitzt in der Unterbrustfalte und die mag Druck auch irgendwie nicht mehr so.


    @alle
    Die Reha-Klinik hat mich eben angerufen. Eine total nette Mitarbeiterin wollte noch ein paar Sachen von mir wissen und mir ein paar Infos geben. Das machen die wohl bei allen Teilnehmern so.
    Das Gespräch war super, allerdings gefallen mir 2 Punkte so gar nicht.

    1. Da ich mit 180km am nähesten an der Rehaklinik wohne wurde meine Anreisezeit auf 10 Uhr gelegt, damit die anderen Teilnehmer gestaffel bis zum Mittagessen anreisen können.
    D.H. ich darf mich in den fetten Berufsverkehr stellen und mal locker 3 Stunden Zeit einrechnen. Jeder, der die Autobahnen rund um Köln kennt, weiss um das riesige Stau-Chaos. Eigentlich wollte ich entspannt um 09.30 los fahren hier. Das fängt ja schon gut an.

    2. Ich habe vor der Beantragung in der Klinik angerufen und gefragt, wie das mit den Wochenenden ist. Ich muss am 14.07 zun Hennaabend unseres Brautpaares (ihr erinnert euch: mein Freund ist Trauzeuge). Jaja, kein Problem, muss das nur mit dem Arzt besprechen.
    Jetzt teilte man mir eben mit, dass an 2 von 4 Wochenenden VERBINDLICHES Gruppenprogramm herrscht. Ratet mal, wann...
    Richtig. Ganztagesausflug am 14.07. Am 15.07 dann ab 13 Uhr ebenfalls Programm.
    Ich hab dann angemerkt, dass ich am 14.07 eigentlich nen Termin hab, das vorher auch angemeldet hab usw. Nö, das Gruppenprogramm wäre quasi verbindlich und die Klinik möchte, dass ich daran teilnehme.
    Spontan könne man gnädigerweise überlegen, ob ich vllt um 15 Uhr gehen darf und in die Heimat fahre.
    Dann käme ich zwar zu spät (Hennaabend beginnt um 17 Uhr) und könnte mich nichtmal umziehen/fertig machen, aber das wäre quasi das einzige Angebot.
    Tjoar, ich bin echt angefressen, muss ich sagen. Ich hatte vorher extra gefragt und hätte sonst den Reha-Beginn auf ein anderes Datum gelegt. Das wäre gar kein Problem gewesen. Jetzt erfahre ich erst kurz vor knapp, ob ich überhaupt hin darf zum Hennaabend. Meine neu gekauften Sachen kann ich in die Tonne kloppen, weil ich die nicht anziehen kann (muss ja direkt vom Ausflug losfahren und komm selbst dann schon zu spät).
    Es ärgert mich maßlos. Es war so klar, dass mal wieder genau mir passieren muss, dass es ausgerechnet an diesem einen verk*ckten Tag Probleme gibt :(
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

    Neu

    Liebe Käthe,

    ich bin auch eher pflichtbewusst und wäre früher um 10.00 Uhr angereist.
    Aber weisst Du was? Jetzt nicht mehr so. Dann standest Du eben leider im Stau oder Deine Katze war früh weggelaufen und Du musstest sie erst wieder einfangen... und das tut Dir total leid, deshalb bist Du jetzt leider zu spät.
    Und glaub mir, andere stehen auch im Stau und der Plan gerät durcheinander, ist dann eben so.

    Und den Junggesellinnnenabschied kriegst Du auch hin, glaub mir. Der ist jetzt eben der von Deiner allerbesten Freundin und ihr habt schon als Kinder von diesem Tag geträumt... das wird sich vor Ort klären lassen.
    Und mach Dir bloss keinen Stress von wegen vorher noch Ausflug. Die Reha soll Dir gut tun und nicht der Klinik.

    Geniess die Zeit dort, Du hast soviel kämpfen müssen!
    Ganz liebe Grüsse, Andrea

    Neu

    Liebe @Käthe,

    also, bei uns in der AHB hieß es klar "Sie entscheiden, was gut für Sie ist" - und dazu gehört auch durchaus Nein zu Programmpunkten zu sagen. Verbindliches Wochenendprogramm ist ohnehin komisch...Das Ganze soll ja keine Qual sein und Du da Punkte abarbeiten. Was haben die denn da so wichtiges vor?

    Lass Dich nicht vorschnell entmutigen. Das bekommst Du hin!
    Liebe Grüße, Belle