After-Chemo-Thread, oder jetzt fängt das Leben wieder an

    Hallo Ihr Lieben. Ich krabbelte mal wieder aus meinem Loch. Seit anderthalb Wochen habe ich eine Mandelentzündung. Ich liege im Bett und kann kaum "Piep" sagen. Es ist so frustrierend weil es einfach nicht besser wird. Die Antibiotika hauen mich ebenfalls um. Mein Partner müsste zurück nach Hause, meine Tochter ist auf Familienbesuch. Unser Pfingsturlaub geplatzt. Und am kommenden WE singt mein Partner ein Konzert und ich kann nicht dabei sein.
    Ich wohne sehr abgelegen und da keiner wusste dass ich zu Hause geblieben bin hat sich keiner her verirrt und ich habe eine Woche keinen Menschen gesehen. Ich tat mir ganz schön leid und bekam langsam Depressionen und Wut.
    Seit gestern geht es besser. Ich habe eine Freundin gebeten ein paar Einkäufe zu machen. Jetzt weiss ich auch was mich so angekratzt hat, dass mich die Mandelentzündung lahmlegen konnte. Ich habe jetzt ein paar Aufgaben. Ich brauche viel mehr Ruhe als vor der Erkrankung, bzw. brauchte die dort eigentlich auch schon, nahm sie mir aber nicht. Ich brauche immer ganz schön lange um festzustellen was mir gut tut. Habe ich dann schon im Eifer des Gefechtes Zugeständnisse gemacht, muss ich ganz schön zurückpaddeln. Das tue ich dann auch mittlerweile.
    2 Jahre arbeite ich wieder. Es ist längst nicht alles gut - was auch immer das bedeutet. Gut und bequem für die anderen wäre: ich funktioniere mindestens so wie vorher. Aber das Funktionieren war auch schon vorher für mich nicht gut.
    Heute versuche ich mir die Ruhe zu nehmen die ich brauche. Mein Umfeld kämpft natürlich noch dagegen an. Ich bin mit meinem auf mich achten ein viel unbequemerer Mensch als vorher. Dieser Wunsch der anderen dass alles wieder gut, wie vorher etc. sei ist zwar nachvollziehbar aber nicht erfüllbar. Als Krebspatientin bekam ich viel Aufmerksamkeit. Das löst eine Art Konkurrenzkampf aus. Ich verlange immer noch Rücksicht. Das ist den Kollegen langsam zu viel. Der Satz "es dreht sich immer nur um Dich" fiel. Sie werden sich dran gewöhnen müssen, dass es sich für mich um mich dreht, so wie sie sich für sich einsetzen. Wenn es so war wie bei mir, dass ich zu wenig für mich gekämpft habe, dauert deren Gewöhnungsprozess. Ich habe gelernt dass ich fordern darf und tue das auch. Für mich fühlt sich das jetzt richtig an und in der Nachsicht der Zustand vorher falsch. Leider brauchte ich eine Krankheit um was zu ändern. Es fällt mir immer leichter Nein zu sagen und den Psychodruck stand zu halten.
    Es ist anders und wird nie wieder wie vorher. Zum Glück! Krebs will ich nie wieder, aber das kann ich mir nicht aussuchen. Natürlich will ich alles tun was mein Immunsystem in die Lage versetzt die Krebszellen zu vernichten. Ein Geheimrezept habe ich nicht, aber ein Weg ist Forderungen an mich genau zu prüfen. Haben Sie eine Berechtigung oder will mir jemand nur was aufdrücken? Ich wünsche mir noch mehr Gelassenheit. Ich freue mich an so vielen Dingen. Bin ein Naturkind und Ästhet. Ich singe und zeichne und werkelte im Garten. Es gibt noch einige Dinge mit denen ich hadere, aber das sind die Aufgaben. Bei manchem weiss ich noch gar nicht warum ich so unzufrieden bin. Aufgaben für die ich mehr Energie aufwenden will als für die Frage dass ein Chef findet ich leiste zu wenig - das findet er immer und bei allen anderen auch...
    Liebe Resi,

    ach je, wie soll denn jemand wissen, dass Du krank bist und Dich über Besuch freuen würdest, wenn Du es nicht sagst. Das hast Du ja selbst gemerkt. Schon seltsam manchmal, was man selbst so macht, geht mir genauso manchmal.

    Wenn Dein Chef immer und bei allen findet, dass sie zu wenig leisten, so frage ich mich, wie es weitergehen soll: Schaffst Du es, dass Du das immer komplett an Dir abprallen lassen kannst? Das wäre ein sehr schwerer Weg. Oder wäre nicht doch dann die Entscheidung, damit es Dir gut gehen kann, Dir einen anderen Rahmen für Deine Arbeit zu suchen?

    Bei mir läuft es gerade darauf hinaus, dass ich klar gemacht habe, was sich am Rahmen für mich ändern muss oder dass ich sonst weg bin. Ich bewerbe mich schon woanders.

    Eine besondere Rücksichtnahme habe ich mit meiner Krebserkrankung nicht bekommen, außer, dass ich einen Teil von zu Hause aus arbeiten durfte. Als Bevorzugung hat niemand von meinen Kolleg*innen es empfunden. Was mich dagegen belastet hat, das waren die Sprüche bei der Arbeit damals, wie: Ich würde gut aussehen. Die Berichte, wen sie alles kennen, wer an Krebs verstorben ist. Oder dass sie spekulierten, wie ich denn wohl nun nach der OP aussehen würde (mit oder ohne Brust).

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo Mädels,
    ich finde das, was ihr da grade zum Thema "alles wieder beim Alten?" Schreibt ausgesprochen interessant.
    Ich selbst bin ja noch nicht so weit, aber in ein paar Monaten gehe auch ich wieder arbeiten.
    Bei meinen letzten Besuchen hab ich gemerkt, dass mir die Aufmerksamkeit der Leute echt unangenehm geworden ist. Das sonst so völlig normale "Wie geht es dir?" ist plötzlich zu einer extrem komplizierten Frage geworden. Ältere Kollegen kamen plötzlich an und wollten einen "dann doch mal in den Arm nehmen".
    Ich weiss z.B. auch, dass mein Chef und meine Gruppenleitung meine Erkrankung an Leute weitergetragen haben, die es eigentlich nix angeht. An die Frau eines ausgesprochen unbeliebten Gruppenleiters z.B., da diese selbst erkrankt ist. An meine ehemalige Chefin, die seit 1,5 Jahren in Rente ist.
    Ich weiss, niemand meint das böse. Manchmal hab ich das Gefühl, die Leute müssen drüber reden. Es beschäftigt sie und muss einfach raus.

    Am meisten gruselt es mir davor, dass die Leute plötzlich anders zu mir sind. Das möchte ich nämlich nicht. Mein liebster Kollege hat das bisher ganz gut hinbekommen. Er hatte als Kind einen Gehirntumor und ist seitdem auch schwerbehindert, da sich dadurch eine Epilepsie entwickelt hat und er auf einem Auge fast blind ist. Jedenfalls macht er nach wie vor seine Witze und Scherze. Über mich und mit mir, über den Krebs, Brüste usw. So wie immer eigentlich. Ich kenn ihn nur so, er darf das. Er hat vorher gefragt, obs okay wäre. Und das ist es es für mich. Es wäre schlimmer, wenn es nicht so wäre.
    Er stellt viele Fragen, aber auf manche haben wir dann beide keine lustig lockere Antwort.
    Neulich fragte er, ob ich denn nun krebsfrei sei. Als ich ihm dann versucht hab zu erklären, dass der Mist die nächsten 8 Jahre wiederkommen kann, war die Stimmung schon etwas geknickt so nach dem Motto "Oh, darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht". Wir haben uns dann auf "aktuell krebsfrei und ich bleibe es auch" als Gesundheitsstatus geeinigt ;)


    Dumme Sprüche wie bei @Finja, Kollegen mit wenig Verständnis wie bei @RESI oder fordernde Umstände wie bei @Sabrina sind für uns alle echt nicht schön.
    Aber ich glaube das liegt einfach daran, dass unser Umfeld oft viel zu wenig über den Krebs weiss. Manche glauben, man wäre schon so gut wie tot. Andere glauben, Heilung ist gar kein Thema. In dem Verhalten anderer schwingt ganz viel Unsicherheit und gefährliches Halbwissen mit.
    Das sehe ich bei meiner Familie und Freunden. Die glauben, man bekommt Chemo und entweder man stirbt dann direkt oder hat den Krebs überlebt und alles ist gut. Ich bin mir sehr sicher, dass niemand davon ausgeht, dass da bei mir nochmal -ggf Jahre später- was nachkommen kann. Für die bin ich geheilt und gut ist. Das ist blanke Unwissenheit gepaart mit ganz viel Selbstschutz. Und hinzu kommt einfach, dass ich mich selbst nie so am "Abgrund" gesehen habe. Klar, hab ich manchnal richtig richtig Schiss. Aber ich hab mich nicht einen einzigen Tag gefühlt wie jemand, der totkrank ist. Weil ichs auch nicht bin. Das alles war reine Prophylaxe. Die Chemos, die OPs, die Bestrahlung. Damit ich nicht totkrank werde. Selbst mit Metastasen ist man als Krebspatient nicht automatisch totkrank. Totkrank ist man, kurz bevor man stirbt. Das merkt man dann glaube ich auch. Aber wie unsere Meta-Mädels hier eindrucksvoll beweisen, können bis dahin viele schöne Jahhre und Jahrzehnte vergehen.

    Wenn mich die Leute also nicht behandeln, als wäre ich schwer krank, dann kann ich mich auch so fühlen. Denn von meiner Seite aus würde ich mich niemals zu den totkranken zählen. Ich hatte Krebs, das war besch*ssen, jetzt kehre ich langsam wieder zum Alltag zurück. Es würde mich freuen, wenn man mir hin und wieder helfend und entlastend zur Seite steht. Aber ansonsten hätte ich es gerne normal. Keine Extrawürste, keine Sonderbehabdlung, keine zusätzliche Aufmerksamkeit.

    @Finja Schönen Urlaub
    @RESI Gute Besserung
    @allgaeu65 Ganz viel Spaß beim Karate.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Liebe Finja - ich war gar nicht in der Lage zu fragen ob jemand kommt. Mir war viel zu elend meine Tochter und meinen Freund hätte ich ertragen, aber andere eher nicht. Ich bekam vor Hals - und Kopfschmerzen die Augen gar nicht auf und könnte nur flach liegen. Ausserdem musste ich was ausbrüten. Das was mich unzufrieden macht fühlen und formulieren. Dazu habe ich bis gestern gebraucht. Und dazu müsste ich wohl mal "ins Loch" - vielleicht kennst Du das ja auch.
    Trotzdem reicht es jetzt. Ich kann immer noch kaum aufstehen. Erschreckend wie schnell sich Muskeln zurückbilden. Ich bin total schlapp.
    Die Chemo habe ich auch als sehr anstrengend empfunden, aber da wurde es nach ein paar Tagen besser und es war vorhersehbar. Jetzt sehe ich gerade kein Land, weil sich der Zustand nicht verbessert. Meine Geduld ist einfach am Ende. Davon habe ich sowieso nicht viel. Vielleicht ist das auch jetzt anders: mich hat noch nie eine Mandelentzündung, Erkältung ...so niedergestreckt wie jetzt. Vielleicht muss ich akzeptieren dass ich nicht mehr so widerstandsfähig bin? Das erschreckt mich.
    Käthe, ich unterstütze Dich gerne. Weg packen wirst Du die Krebserkrankung nicht können. Es wird anders als vorher sein. Ich denke dass Du dagegen nicht ankämpfen solltest. Schau was passiert und was Du brauchst. Die Tratscherei in Deinem Unternehmen ist doof. Die Fragerei: wie geht's ist nervig - wollen die es wirklich wissen oder ist es nur eine Höflichkeitsfloskel. Ich habe da manchmal einfach nachgefragt;-)
    Bei den Menschen um einen rum ist Krankheit immer ein Thema. Sie wollen ja gar nicht dass sich etwas ändert und das tut es gravierend sobald jemand krank ist. Das ist schon eine Bedrohung des Systems an sich und sorgt für Ängste, weil jeder sich ein bisschen mit verändern muss.
    Hallo Ihr Lieben,

    @Käthe , Du schreibst mir bei dem Thema aus der Seele.

    Ich bin ganz empfindlich geworden, wenn Leute mich mitleidig ansehen, die Stimme etwas ins dramatische senken und dann fragen "Ach, wie gehts Dir denn?". Da krieg ich Fluchtreflexe. Meistens will ich (auch, wenn es natürlich oft ganz nett gemeint ist) auch gar nicht über meine Krankheit reden. Ich verdränge das nicht, aber ich will es nicht immer thematisieren. Mittlerweile wissen das natürlich die meisten bzw. haben es gemerkt. Ich musste auch so einige "Freunde" einbüßen, die sich nicht mehr gemeldet haben oder die da nicht mit klargekommen sind. Aber dann lieber keinen Kontakt als so mitleidig-künstlichen Kontakt, dazu ist mir meine Zeit zu kostbar.

    Und ich fühle mich (obwohl ich Metastasen haben) auch nicht krank. Leider kreisen zwar meine Gedanken ständig darum und ich horche in mich rein, ob irgendwas anders ist, aber körperlich geht es mir erstaunlich gut und dieses richtige Krankheitsgefühl (körperlich) hatte ich nur ein paar Wochen lang, kurz bevor die Metastasen festgestellt wurden.

    Ich glaube, da muss jeder seinen eigenen Weg finden und durchsetzen. Das ist nicht leicht und darum finde ich es interessant und wichtig zu lesen, wie Ihr damit umgeht.

    LG
    FriederikeH
    Liebe Finja, ganz lieben Dank. Und tatsächlich ist hier jetzt die Sonne ein wenig rausgekommen.

    Am Anfang haben die KOllegen hier im Büro Rücksicht genommen. Besonders in der Wiedereingliederung. Nun, jetzt fast 4 Jahre nach Beendigung der
    Wiedereingliederung denkt keiner mehr darüber nach und spricht darüber. Nur wenn man sich wundert : die ist ja wieder in Urlaub.............ach ja, ist schwerbehindert, hat 5 Tage mehr :thumbsup:

    Wobei wenn man mich fragt, wie geht es Dir, überlege ich mir meine Worte. Und auch, wenn einer fragt ob alles ok ist. Ich antworte dann : Im Moment schon und ich hoffe das es so bleibt.

    Schönen Nachmittag meine Mopsmädels <3
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Sonne? Hier ist seit Wochen traumhaftes Wetter. Sonne, ein wenig Wind, nicht zu warm - und: ich liege im Bett und schau mir das von dort an! Gerade überlege ich mal wieder mein Bettzeug zu schnappen und mich nach draussen zu legen. Anstrengend! Mal sehen ob ich es packe.
    Liebe Finja, hoffentlich hast Du im Urlaub auch so schönes Wetter!
    Und Claudia: fang mal schön vorsichtig an zu trainieren. Schön dass das wieder geht!
    Liebe Resi,

    oh je, da hat es Dich aber arg erwischt. Ja, kenne ich, dass nur noch geht, allein zu sein und zu schlafen. So ging es mir zuletzt bei dem Fieber während der Reha für ein paar Tage. Aber bei Dir scheint das alles sehr langwierig? Konntest Du denn Dich heute draußen hinlegen? Das ist ja schon ein Unterschied vom Gefühl her, ein Stück Freiheit.
    Wie versorgst Du Dich da jetzt?

    Ja, hier ist auch nur schönes Wetter. Ich versuche viel Kraft zu tanken, die brauche ich für die nächste Zeit. Da steht einiges an Veränderungen an und ebenso wieder Gesundheitliches bei meiner Mutter und auch bei mir, worum ich mich kümmern muss.

    Dir gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Danke Finja!
    Ja, tanke nur schön Kraft. Es ist sicher wunderschön da wo Du bist. Eine halbe Stunde etwa war ich draussen im Garten. Er ist so schön, täglich blüht mehr auf. Jetzt gibt es noch eine Vermutung: Pfeiffersches Drüsenfieber. Hoffentlich nicht!!!
    Ich wüsste auch nicht wo ich das hergeholt haben sollte.
    Ich habe kaum Hunger. Etwas Obst (Äpfel, Apfelsine, Banane), etwas Naturyoghurt - und: nicht lachen! Eier meiner Hühner. Wenn ich vormittags 2 - 3 esse bin ich den ganzen Tag satt und mit allem versorgt was ich brauche. Das reicht mir. Wasser, Saft und Tee gibt es noch für Monate...die ich aber nicht ausnutzen möchte. Es reicht langsam. Ich mag nicht mehr im Bett liegen. Heute könnte ich mal ein paar Seiten lesen, aber mit vielen Pausen. Ich vermisse "meone" Menschen, aber die sind gerade beschäftigt und ich wäre eigentlich dabei...
    Liebe Resi,
    so ein großer Mist, wenn es Pfeiffersches Drüsenfieber sein sollte. Das ist ja nicht ganz ungefährlich. Da wirst Du viel Geduld brauchen, bis Du wieder arbeiten und auch sonst aktiver sein kannst. Ruhe ist da sehr wichtig.
    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Liebe Resi,

    ich wünsche dir gute Besserung und schnelles Gesund werden. Ich drücke dir die Daumen, dass es kein Pfeiffersches Drüsenfiber ist. Du hast schon recht, woher sollte das kommen.

    Ich kann verstehen, dass das lange Rumliegen zermürbend ist.

    Liebe Grüße und halte durch
    Gitta
    Liebe Resi, das hatte mein Männe in jungen Jahren. Man ist total schlapp. Hat man Deine Leberwerte kontrolliert ? Beim Drüsenfieber sind die m.E. erhöht.

    Heute gehen wir noch mal schön raus. Morgen fährt mein Mann sehr früh mit den Jungs los auf die Mopedtour. Erster Stopp ist Regensburg, ab da geht es in die
    Alpen. Ich werde morgen wenn er weg ist den Keller putzen und danach in die Stadt zum Japantag gehen. Ich schaue bei der Aufführung meiner Karateschule zu
    (letztes Jahr war ich selbst auf der Bühne) und danach gehe ich mit was trinken. Sonntag wollte ich dann selbst ne Runde drehen und dann den Kleiderschrank ausmisten.

    Genießt das schöne Wetter denn der Sommer kommt zurück ^^ Allen ein schönes Wochenende, den Kranken gute Besserung und den Gesunden, bleibt es !!!

    Eure Claudi
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Gute Besserung liebe @Resi. Ich hoffe für Dich, dass es nicht das Pfeiffersche Drüsenfieber ist. Ich hatte es als Teenager und habe gute 4 Wochen damit flach gelegen und auch danach einige Zeit gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen.

    Lass Dir Zeit und gönn Dir die Ruhe, die Dein Körper jetzt braucht. Dich im Garten zwischen den Blumen zu erholen hört sich für mich super an. Während der Chemo habe ich auch so oft wie möglich tagsüber draußen geschlafen. Meine Schwiegereltern hatten mir dazu extra eine Gartenliege geschenkt. Die frische Luft und die Ruhe im Garten haben einfach gut getan...

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Liebe @RESI, ich liege mit den gleichen Syntomen seit Dienstag Abend flach und auch mich hat der Husten diese Nacht nicht schlafen lassen , er hat nur im Sitzen aufgehört- ich bin nicht ganz so schwach aber die Nase läuft der Husten quält und ich habe Kopfschmerzen und leicht erhöhte Temperatur. Ich hatte heute auch was besseres vor. Dir gute gute Besserung und liebe Grüße Kati
    PS das geht hier in der Gegend rum
    Heute Abend wieder 37,4 - meine normale Körpertemperatur ist 36,4 - 36,6. Ich hoffe nicht - meine Nichte heiratet nächsten Samstag- a will ich dann nicht mehr furchtbar krank aussehen, dann beginnen die Vorbereitungen Donnerstag und an 6.2. wollen mein Mann und ich nach Rhodos. Außerdem muss ich jetzt mit Ibrance pausieren und bin erst im 2 Zyklus. .

    Hast du vom Husten auch so einen Muskelkater im Brudtkorb/Bauch? Liebe Grüße Kati
    Ja Muskelkater habe ich auch. Der Husten begann bei mir aber erst vor ein paar Tagen. Auch der Schnupfen. Die Woche davor halt die Mandelentzündung und Kopfschmerzen wie bei Migräne. Nase war erstmal frei... Bleib schön im Bett und lass Dich verwöhnen und ruhe Dich aus!
    Ja der Husten ging auch erst diese Nacht richtig los. Mein Mann ist leider unterwegs- da ist nix mit verwöhnen. Aber meine Mama kommt heute noch mal vorbei Garten gießen- hier hat es seit Wochen nicht geregnet. Dir eine ruhige Nacht. Liebe Grüße Kati
    Liebe Resi, sieht schön aus in Deinem Garten und es ist so schön, wenn Du Dir Gutes tun kannst damit, dort zu sein.
    Liebe Resi und liebe Kati, Euch gute Besserung und Kati, Dir wünsche ich, dass Du bei der Feier dabei sein kannst.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Guten Morgen,

    hier im Büro ist es jetzt schon megawarm. Ich hasse warme Büros. Das Wochenende war spitze. Freitag sind mein Mann und ich noch mal schön essen gewesen
    in der Altstadt beim Spanier. Samstag ist er dann um 7.30 los zu seinen Kumpels. Er hat im Moment tolles Wetter in den Alpen. Freu mich für ihn.

    Ich war Samstag auf dem Japantag und habe dann von der Aufführung meiner Sportschule Bilder und Videos gemacht. Mir taten meine Leute leid, da die Matte kochend
    heiß war. Da haben einige bestimmt Brandblasen unter den Füßen gehabt. Danach war ich mit Birgit und Stephan verabredet. Die Hitze hat mir aber so zugesetzt, daß ich um
    21.15 im Bett lag. Gestern bin ich dann ganz toll über traumhafte Landstrassen mit dem Moped nach Roermond gefahren. Nach der Tour dann in die Sauna und später bin ich
    vor dem Gewitter kurz spazieren gegangen. Ich war dann in einem Biergarten an den Rheinterrassen. Also das Wochenende ohne Mann gut verbracht. Heute bin ich mit Berni meiner
    Onkoschwester verabredet. Wir wollten zu den Kasematten am Rhein zu Gosch.

    Euch allen einen schönen Start in die Woche und schwitzt nicht so viel.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    @RESI und @Kati Euch Gute Besserung! Pfeiffersche Drüsenfieber hatte ich auch, allerdings ohne auffällige Symptome. Das ist irgendwann bei einer Blutuntersuchung mal aufgefallen und der Arzt fragte mich wann ich das denn gehabt hätte. Keine Ahnung. Scharlach hatte ich auch zwei mal, ohne wirkliche Symptome. Das macht mir manchmal Angst, weil ich ja alles mögliche haben könnte ohne es zu merken wenn mein Körper nicht so auf Symptome steht X/

    Ich war das Wochenende über in Hamburg, mein Bruder ist 50 geworden und wir waren das ganze Wochenende mit der Familie (14 Personen...) unterwegs. Wir sind mit der Fähre die Elbe hoch und runter, haben eine Führung im Rathaus gemacht, das Feuerwerk zum Kirschblütenfest gesehen, waren in den Deichtorhallen, Hafenrundfahrt, Miniaturwunderland, Bootsfahrt durch die Alsterkanäle... das Wetter war super, fast schon zu heiss. Jetzt bin ich ziemlich erschlagen, sowohl von den Eindrücken, aber es war auch körperlich ziemlich anstrengend. Aber es hat sich gelohnt. Hamburg ist immer wieder toll! Ich bin kein Grossstadtmensch, aber Hamburg ist eine Stadt wo ich mir vorstellen kann länger zu leben (habe schon mal ein halbes Jahr dort während einer Weiterbildung gelebt) <3
    Nachsorge im Brustzentrum der Uniklinik - neu für mich und ein Mann auch neu. Sonographie - Alles ok! Kompetent und nett. Seit ein paar Monaten versuche ich an einem Mammobefund ran zu kommen. Er war wieder nicht da. Meine Frauenätztin bekam ihn, hat in angesehen, vermerkt dass ich in einem halben Jahr wieder kommen soll und ihn weggeschmissen! Ohne mit mir drüber zu reden. Jetzt wurde er schon 2 mal wieder angefordert durch behandelnde Ärzte. Und war heute wieder nicht da. Verstehe ich nicht - genausowenig wie das Wegwerfen des Befundes statt ihn mir auszuhändigen. (Brauchen sie nicht)
    Jetzt wird geschaut ob die Narbe zu lösen ist.
    Ich bin froh. Wegen der Erkältung und Mandelentzündung darf ich noch zu Hause bleiben. Es wird besser!

    FriederikeH schrieb:


    Ich bin ganz empfindlich geworden, wenn Leute mich mitleidig ansehen, die Stimme etwas ins dramatische senken und dann fragen "Ach, wie gehts Dir denn?". Da krieg ich Fluchtreflexe.


    Genau ;) Ich werde da eher genervt, als empfindlich. Es sind ja im Grunde die Bilder und Assoziationen der anderen, die wir dann immer abfangen müssen. Aber manchmal denke ich mir, wenn es nur dazu gut ist, zu zeigen, dass es bei Krebs eine Spannbreite gibt, dann sind wir dafür da. Genau so schön ist das "Du siehst aber gut aus". Ja, sorry, dass ich überhaupt nicht krank aussehe.

    FriederikeH schrieb:

    Und ich fühle mich (obwohl ich Metastasen haben) auch nicht krank. Leider kreisen zwar meine Gedanken ständig darum und ich horche in mich rein, ob irgendwas anders ist, aber körperlich geht es mir erstaunlich gut und dieses richtige Krankheitsgefühl (körperlich) hatte ich nur ein paar Wochen lang, kurz bevor die Metastasen festgestellt wurden.



    Das ist kann ich genau so unterstreichen - und finde das auch gut, dann wieder befremdlich. Schwieriger Nenner. Oder wie mein Onkologe meinte, als ich sagte, ich fühle mich überhaupt nicht schlimm krank "Dann sind Sie es auch nicht!". Mag vielleicht absurd bei Krebs sein, aber im Grunde ist das die richtige Haltung. Mir geht's gut, okay, mein Bein ist jetzt zu kurz und das macht die orthopädische Schuhwahl echt gewöhnungsbedürftig...aber sonst? Zwar muss ich einen Gang zurück schalten, aber immer Überholspur, das ist ja nicht gesund. Deswegen nervt mich auch, wenn so viele immer sagen "wie Du das alles schaffst". Ja, wieso denn auch nicht? Nun ja, das ist ein echt weites Feld.

    ____

    Allen Anschlagenen weiterhin gute Besserung! Und @Finja, Dir tolle Tage am Meer - da hast Du es ja hervorragend getroffen!

    Mir ist es latent zu heiß im Norden, aber wir wollen mal nicht jammern. Ich steck das nur nicht mehr so gut wie vor dem Krebs weg, mag aber auch an der Chemo liegen.

    Morgen muss ich ins MRT, bei der Hitze ja auch eine Freude.
    Liebe Grüße, Belle
    Resi, prima so soll es sein. mit der Nachsorge !
    Sabrina, ich bin nächstes Wochenende in Hamburg. Ich treffe mich mit meinen Krebsmädels dort. Wir haben uns damals im KK kennengelernt und treffen uns jedes
    Jahr persönlich. Dieses jahr 1.-3.6. in Hamburg *freu*
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Moin,

    wir waren gestern Abend unten am Rhein. Es war soooooo warm. Durch die Schirme kam kaum Luft durch. Wir sind dann nach dem Essen zum Biergarten an den
    Rheinterrassen (wie im Tote Hosen Lied :D ) Es war ein netter kurzweiliger Abend und ich war erst um 21.00 zu Hause. Und da lief die Klimaanlage ^^

    Heute morgen im Büro hat mich der Schlag getroffen. Wie kann man im 21. Jahrhundert noch Büros ohne Klima haben ???????? Ich klebe jetzt schon am Tisch fest.
    Große Leistungen sind heute nicht zu erwarten. Zum Karate gehe ich heute auch nicht. Das ist einfach zu warm und zu schwül heute. Nach so vielen Monaten muß
    ich nicht bei so einem Wetter dahin gehen. Ich werde meine aussortierten Sachen zur Heilsarmee wegbringen und bei ATU neue Wischblätter kaufen. Wenn ich dann
    noch Lust :whistling: habe dann putze ich das Bad.

    Schwitzt nicht so viel Mädels
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Ich sitze hier leicht bekleidet auf dem Sofa und mir läuft auch schon der Schweiss in Strömen. Ob es nur das Wetter ist oder das Tamoxifen auch noch ein wenig mitspielen will, keine Ahnung. Eigentlich wollte ich anfangen Kisten zu packen für den Umzug, gestern haben wir die Wohnungsschlüssel bekommen. Mal sehen was das heute noch wird. Ob ich heute Abend zum Yoga gehe weiss ich auch noch nicht. Gleich muss ich kurz arbeiten, aber da ist zum Glück klimatisiert!
    Auf meiner Liste an Dingen, die ich seit der Erkrankung nicht vermisse, ganz weit oben:
    Mein Büro an Sommertagen. Kostengünstig für den Steuerzahler natürlich ohne Klimaanlage. Im Sommer so ca. mucklige 38 Grad im ganzen Gebäude. Die Glasdächer in den Fluren sorgen für 1A Treibhaus-Feeling. Eigentlich könnten wir auf den Gängen super exotisches Gemüse anbauen, das wächst da sicherlich prima. Oder Kaffee. Oder Tabak. Oder Gras. Meine Dienststelle könnte mit der hauseigenen Anzucht von Genussmitteln ein Vermögen machen. Vielleicht sollte ich das nach meiner Rückkehr mal vorschlagen. Ich wollte schon immer als Mitarbeiter des Monats mit einem großen, gerahmten Foto neben der Haustüre hängen ;)

    Aber man hat die dank Gleitzeit die Option, früher Feierabend zu machen. Dann muss man an kalten Tagen nur noch von 06.00 bis 22.00 da bleiben, um die Minusstunden wieder rauszuholen, alles gar kein Thema :D
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    :D @Käthe.. einfach köstlich....

    ich war gestern und auch heute wirklich und wahrhaftig voller guter Vorsätze ins Fitti zu gehen, aber die Hitze bringt mich um. Ich hab derart brutale Einschlafprobleme, das ist schon nicht mehr feierlich..
    Im Moment sitz ich im abgedunkelten Büröchen daheim, mit Ventilator im Dauerbetrieb.

    Heute morgen allerdings musste ich aus dem Haus- ob ich nun wollte oder nicht. Nach 4 Monaten kam ich nun endlich zum Amtsgericht, damit ich den Erbschein für den Nachlass meines Vaters bekomme.. Vor lauter Terminen mit Auktionatoren, Baugutachterin etc pp brummt einem schon langsam der Kopf.
    Am nächsten Montag liefern wir einige ausgesuchte Sachen in ein Auktionshaus ein, damit man da noch ein bißchen was zu Geld machen kann. Als mir der Rechtspfleger heut verkündet hat, wie hoch die Gerichtsgebühren sind, bin ich beinah vom Stuhl gekippt.. um die 1000,- Euro!

    An die Kosten für die BAugutachterin mag ich grad gar nicht denken... :/

    Nachher werd ich wohl noch Einkaufen gehen, wir sind am Donnerstag hier mit Freunden verabredet, die dringend etwas Ablenkung brauchen..der 16 jährige Sohn ist schwer krank und sieht einer großen Operation in 2 Wochen entgegen.. also werden wir bei selbst gemachten pestonudeln, kaltem Sekt und gekühltem Himbeerquark versuchen, uns ein paar schöne Stunden zu machen und alle etwas aufzuheitern.
    Diese Freunde sind wie Familie für uns, und trotz ihrer eigenen Probleme waren sie auch während meiner Krankheit immer für mich da <3 .
    https://www.mokoniara.de
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    *lol* ... @Käthe ... hier ist es heute im Büro auch unerträglich heiß und ich habe vor meinem inneren Auge gleich Deine Kaffeepflanzen sprießen sehen. Bei meinem Koffeinkonsum könnte ich die gleich von der Pflanze kauen und müsste sie nicht mal zwischendurch aufbrühen.

    @MortalKombat, sag mal sind da noch Miterben bei Dir mit drin, oder wieso Auktionshaus und Baugutachter und das alles?!? Aber ja, Nachlass aufräumen ist soooo kräfteraubend. Mein Vater ist 2015 kurz nach meinem Therapieende gestorben und ich habe bis jetzt noch Sachen im Keller, die ich durchsehen müsste, aber wofür Zeit, Kraft und Nerven nicht reichen.
    @Käthe,

    ich bekomme grade Muskelkater vor Lachen smiley_lachen.gif

    Ich sehe die exotischen Pflanzen förmlich vor mir... mir wird es ab 11.06. ähnlich wie Euch gehen und im Büro wieder schwitzen bis zum Umfallen.
    Meine persönliche Klimaanlage - Füße in einer Schüssel mit kaltem Wasser - wird da regelmäßig wieder zum Einsatz kommen. Und mir ist dabei sch...egal, was die Kollegen dazu sagen. Ich quäl mich doch nicht unnötig, wenn es mir damit besser geht...

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    @Käthe Wunderbar! Erinnert mich an den Sommer als bei uns im Balkonkasten plötzlich eine Hanfpflanze auftauchte (wahrscheinlich aus dem Vogelfutter (unter unserem Balkon wuchsen auch 2-3 Pflänzchen) und somit eine Sorte ohne "Nebenwirkungen"). Eines Tages stand plötzlich die Polizei in voller Montur vor der Türe. Habe ich einen Schreck bekommen, wollten die etwa wegen dieser einen Hanfpflanze die nicht mal zum Rauchen taugt da sein? 8o Am Ende wollten sie zu meinem Mann wegen einer Speichelprobe, weil er grob in die Gruppe Männer passte die nach einem ungeklärten Mord als möglicher Täter in Frage kam (und das konnte an der Haustüre erledigt werden) und wir konnten das wunderhübsche Pflänzchen im Balkonkasten einen Sommer über bewundern (geblüht hat es aber nie)...

    Das Wetter hat mir gestern einen fiesen Migräne-Anfall beschert. Nach der Arbeit habe ich noch 3 Kisten für den Umzug gepackt, mehr war nicht drin. Abends ist ein schweres Gewitter hier nur knapp vorbei gezogen und hat etwas Abkühlung gebracht, aber heute Vormittag habe ich auch noch auf dem Sofa verschlafen bis das Nasenspray das ich für die Migräne habe (und leider erst wirkt wenn die Migräne schon voll da ist) anschlägt. Zum Glück habe ich heute ausnahmsweise mal erst am späten Mittag Lymphdrainage, heute früh hätte ich wohl noch absagen müssen!
    In 2 Wochen habe ich meinen Nachsorge-Termin beim Onkologen. Werde ihn mal darauf ansprechen weil ich unter Tamoxifen wieder verstärkt und vermehrt Migräne habe (und er mir das Zeugs verschreibt).

    Euch allen fröhliches Schwitzen und keine bösen Unwetter heute!!!
    Hallo ihr Lieben, freut mich sehr, dass ich euch gestern etwas erheitern konnte. Späße zu machen und lustig zu sein finde ich immer sehr wichtig, in schweren Zeiten aber ganz besonders.


    @Sabrina
    Das kann ich mir vorstellen, dass ihr euch über den Polizeibesuch gewundert habt. Wobei ich dieses Speichelproben-Ding schon mehr als gruselig genug finde. Aber wenn man nix zu verbergen hat, kann man sowas ja entspannt angehen.

    @grimmi78
    Lass die Kollegen doof gucken. So ein Fußbad ist an warmen Tagen einfach echt angenehm.

    @MortalKombat
    Ich wünsche dir, dass die ganze Nachlass-Geschichte für dich stressfrei geregelt wird. Sowas stell ich mich nicht so einfach vor.


    Ansonsten:
    Hatte heute Vorsorge/Nachsorge beim OnkoGyn

    Möppis + Lymphknoten beim Tasten und Ultraschall unauffällig. Lediglich durch die Bestrahlung + OP das Gewebe in der Brust überall etwas fester als auf der gesunden Seite.

    Auch untenrum alles tutti und so, wie es sein soll.

    Hab meinem Doc jetzt Dekristol 20.000 aus den Rippen geschwatzt, weil mein Vitamin-D Haushalt recht niedrig ist (nochmal Danke @Jule66). Er wollte erst gar nix machen, weil ihm persönlich dieses ganzen Studien dazu, wie hoch denn jetzt wirklich der Spiegel bei uns Krebsies sein soll, nicht aussagekräftig genug sind. Da aber mein Wert recht niedrig ist und eine Erhöhung nicht schadet, hab ich mich am Ende durchsetzen können ;)

    Ende Juli/Anfang August soll ich mit Zometa anfangen. Sehe ich das richtig, dass ich vorher ggf mal beim Zahnarzt vorbei schauen sollte?

    Anaonsten hat mir der Doc nochmal die Chemo-Pause verlängert :(
    Die Leber zickt nach fast einem Jahr Therapie inzwischen ziemlich rum. Die Werte steigen schnell an, brauchen aber immer ewig um wieder zu sinken. Grrrr


    Gestern war uch Bschlussgespräch beim Strahlendoc. Ich hab dann mal gefragt wie es sein kann, dass wir beide vorher 2Gy als tägliche Dosis festgelegt haben, ich aber nur 1,8Gy bekommen habe.
    Da hat er sich entschuldigt uns meinte, er hätre es falsch aufgeschrieben und erklärt. Es hätte entweder 28+8 Bestrahlungen a 1,8 Gy gegeben oder 25+7 a 2Gy gegeben. Er hatte sich für die erste entscheiden, weil das "schonender" wäre, aber irgendwie Murks notiert.
    Mhm, gut, dass man mir die Optionen erst NACH der Bestrahlung nennt. Vorher war nie Thema, das zwei Varianten zur Auswahl stehen. Ich hätte dann nämlich die kürzere, intensive Form genommen.
    Naja egal, jetzt ist der Drops gelutscht.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Hallo @Käthe,

    das sind doch mal Nachrichten, wie wir sie alle hören wollen. Schön, dass Dein Doc was das Vitamin D angeht, eingelenkt hat. Weshalb die da immer so rumzicken, verstehe ich bis heute nicht. Immerhin ist eine Chemo ja nicht nur irgendein Grippemittelchen sondern hat massive Auswirkungen auf den gesamten Organismus...

    Was den Zahnarzt vor Zometa angeht, ich musste vor der 1. Xgeva-Gabe auch hin. Meine OnkoGyn wollte eine Bestätigung, dass mit meinen Zähnen alles ok ist. Sollte irgendwas auffällig sein, müssen die Zähne vor den Bisphosphonaten in Ordnung gebracht werden. Unter der Therapie sind größere Eingriffe schwierig. Ich darf dank Xgeva im Moment alle 3 Monate beim Zahnarzt zur Kontrolle antanzen, um eine Kiefernekrose rechtzeitig erkennen und im Falle von Karies etc. schnell eingreifen zu können, bevor der Kieferchirurg ran müsste...

    Was die schonendere Variante der Bestrahlung angeht, ärger Dich nicht. Wer weiß, für was es gut war. Deine Haut war am Ende ja doch arg angegriffen, wenn ich das richtig im Kopf habe. Wer weiß, ob das nicht viel schlimmer hätte ausgehen können. Ich hatte 2015 auch die 28 er Variante (inkl. Boost) und bin ohne größere Nebenwirkungen da durch...

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Habe eben auf dem Weg zur Lymphdrainage meine Ärztin aus dem Brustzentrum getroffen. Sie hat gefragt ob alles OK ist und ich habe die Migräne und die Schwellung erwähnt, und jetzt habe ich einen inoffiziellen Termin im BZ direkt nach dem Urlaub, in Anschluss an die Nachsorge beim Onkologen (der mir dann die Überweisung fürs BZ ausstellen soll). Sie meinte mit der Migräne wäre es einen Versuch wert die Eierstöcke komplett auszuschalten. Wenn nötig können die Eierstöcke bei mir auch weg, wenn damit die Migräne verschwindet X/
    Schwitzige und schwüle Grüße aus dem Büro. Habe gerade ein langes Herzchen bekommen. Wir, mein Mann und ich fahren ja im Sommer mit den Mopeds 14 Tage
    durch die Alpen. Da werde ich auch
    mein erstes Mal haben
    Nicht was Ihr jetzt wieder denkt :rolleyes: Das erste Mal Stilfser Joch hoch.

    Mein Mann ist gerade eben mit seinen 2 Kumpels hoch und hat mir Fotos geschickt. Mein <3 , ich muß noch bis 16.8. warten bis es los geht. Aaaber dafür habe ich die 3
    auf der Webcam erwischt und vom Bildschirm abfotografiert. Lustig.

    So, jetzt habe ich keinen Bock mehr zu arbeiten. Gehe jetzt Karate geben. Bis morgen
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo Ihr Lieben *wink*

    @Käthe ja, bitte vorher zum ZA gehen, oder noch besser, wenn Zweifel sind bezüglich etwaiger Baustellen im Mund: Eine Biphosphonat-Sprechstunde in der Kieferchirurgie wäre dafür spezialisiert.

    aaalso, @mohnblume79: nein, es gibt ( zum Glück) keine weiteren Erben.
    Wenn auch nur EIN Geschwister vorhanden ist, kann das schon in einer Großkatastrophe enden- das hab ich letztes Jahr bei meinem armen Mann gesehen. Wer SO eine gestörte Schwester hat, braucht weder einen A...Chef noch Feinde.. mit ihren Dramoletts hat sie ihn an den Rand der Klapsmühle gebracht.. :cursing:
    ich kann das hier gar nicht alles erzählen, so verrückt hört sich das an.
    Nur als EIN Beispiel: Sie hat sich in die Idee hineingesteigert- und das systematisiert-, ihr Vater sei nicht ihr Vater. Und das sei auch der Grund, warum sie von ALLEN (???) Familienmitgliedern immer sooo mies behandelt worden sei.
    (ich glaub ich sollte mal ein neues Diagnosebild beschreiben, das ist innert kürzester Zeit schon der x-te Fall ähnlicher Art.. vllt "Benachteiligungsneurose"?)

    Sie sei IMMER zu kurz gekommen, habe NIE das bekommen, was ihr zusteht und überhaupt.. Ausgeprägter Neid auf alles und jeden, egal was mein Mann und ich hatten, konnten, durften ( zb enger Kontakt zu meinen Eltern.. einige sehr gute Freunde.. Hobbies) .. war an der Tagesordnung seit ich sie kenne. Und das nun schon seit 28 Jahren..
    Dabei geht es ihr und ihrer Familie keineswegs schlecht. beide arbeiten, haben einengesunden Sohn, haben ein Cabrio, einen SUV, ein riesiges ( sehr scheussliches) Haus.. Allerdings herrschte da schon immer eine gewisse.. hmm. Abgreifer-Mentalität. Also, wehe irgendwo gibt's was umsonst. Da ist man sich nicht zu schade, mal gierig aufzutreten.. <X

    Sie hatte über 25 Jahre keinen Kontakt zu ihrem Vater ( der ist aber auch wirklich ein.. ich-sags-jetz-nicht) und dann: Verlangt sie also 2017 nach dem Tode der Mutter, als sich ihre Wahnideen ins Unermeßliche gesteigert hatte, tatsächlich einen Vaterschaftstest von ihm. Und? Ergebnis: Er IST ihr Vater. *hrhr*.. so, das war's nun mit der felsenfesten Überzeugung.. leider ist mir unbekannt, wie sie DAS nun verarbeitet hat.. ?(

    Sie meinte auch, meine Schwiegermutter hätte unermeßliche Reichtümer gehortet und meinem Mann heimlich zugesteckt.. Na, da hätt ich aber was von gewusst. Meine Schwiegermutter hat immer nur kleine Jobs nach der Scheidung gehabt und 30 Jahre in einer Sozialwohnung gelebt. So viel zum Realitätsbezug meiner Schwägerin.
    Sie hat inzwischen jedenfalls hier Hausverbot, wir ignorieren jedweden Kontaktversuch von ihr. Und die gab es in gewisser Anzahl. Karte / Brief an mein Kind , emails, Anrufversuche.. Setzt sie noch einmal einen Fuß über meine Schwelle, wird sie das bitterlichst bereuen. So viel verspreche ich jetzt schon mal. :cursing: :whistling:

    So, und um nun die Kurve wieder zu kriegen: Baugutachterin deshalb, weil es sich um ein 69 Jahre altes Häuschen handelt und wir fachlichen Rat brauchen, was damit tun. Lohnt Renovieren? Oder lieber Abreissen?
    Auktionator deshalb, weil ein bißchen altes Zeugs rumfliegt, das zu schade zum wegwerfen ist, ein bißchen was wert ist, und ich KEINEN Nerv für dingsbay hab.

    So, jetzt such ich mal weiter nach geeignetem Aufbewahr-Material für das alte Familiensilber.. *seufz
    https://www.mokoniara.de
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Ich hatte es befürchtet. Ich hasse Zahnärzte. Meine Zähne machen -trotz bester Pfelege- ständig Ärger.
    In meiner Familie haben viele Zahnprobleme.
    Seit EC war ich nicht mehr beim Zahnarzt. Hat "leider" nicht in den Terminkalender gepasst. Ich fürchte, meine Schonfrist ist vorbei. Grrrr
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    Hallo ihr Lieben

    Ich melde mich auch mal wieder. Ich habe zwar mit gelesen und gelacht (danke, Käthe), aber zum Schreiben bin ich dann wieder nicht gekommen.
    Diese Woche hatte ich den Termin bei der Sozialarbeiterin, die sich nun um meine Arbeits-/Kündigungs-Geschichte kümmern soll. Alles wieder einmal meine Geschichte erzählt. Hat dann prompt mit Kopf- und Bauchschmerzen geendet, als sie am Ende sagte, ich könne mich ja einfach mal unverbindlich umschauen, was denn so auf dem Stellenmarkt zu haben wäre. Das stresst mich total, vor allem, da ich nicht weiss wonach ich suchen sollte. Einen Job in meinem angestammten Beruf könnte ich nicht mehr machen. Wenn ich mit den jetzigen kleinen Gruppen zu belastet bin, dann gehen ganze Klassen ja wohl gar nicht.
    Doch nun ist erst einmal sie am Zug und spricht nochmals mit dem AG. Und vielleicht muss ich auch nur das Personalstatut nochmals genau lesen. Ev. bin ich ab September, wenn alles gut geht bis dann, die Guillotine los und darf dann wieder ganz normal krank werden oder verunfallen - was ich natürlich sowieso nicht beabsichtige.

    Ansonsten geniesse ich den Sommer. Hier ist es warm, aber nicht zu heiss. Es geht ohne Fussbad unter dem Pult. Ich habe mir diese Woche einen Sportpass gekauft, mit dem ich Zutritt zu allen Bädern der Umgebung habe. Wer mich kennt, staunt jetzt vielleicht, dass ich den nicht sowieso schon hatte. Ich habe schlechte Erfahrungen mit Jahres-Abonnementen, weil ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr so oft gegangen bin, z.B. ins Fitness, und dann nur immer ein schlechtes Gewissen hatte. Aber vielleicht ist es dieses Mal anders. Jedenfalls war ich diese Woche schon zwei Mal schwimmen und werde auch heute nochmals gehen.
    Und am Wochenende gebe ich den nächsten Tauchkurs; ich habe zwei blutige Anfänger, die zum ersten Mal in den See gehen. Die Pool-Lektionen haben sie schon hinter sich.

    Ein weiteres jährliches Highlight steht heute ebenfalls auf dem Programm: Erdbeeren pflücken auf dem Feld. Ich liebe Erdebeeren, v.a. wenn ich sie selbst pflücken darf. Ich hoffe, es ist ein gutes Erdbeer-Jahr.

    Ich hoffe, den verschiedenen Kranken geht es inzwischen besser.

    Euch allen ein gutes Wochenende

    Drachenkopf
    Bin gerade zurück und habe nun den Kühlschrank voller süsser roter Erdbeeren. War eine gute Ausbeute, besser als die letzten beiden Jahre. Vielleicht hält das Wetter noch und ich kann nächsten Freitag nochmals gehen. Bis dann sind die 4 kg sicher schon vertilgt. :D
    Hallo Erdbeerfans! Dazu gehöre ich auch. Ein Buch heisst zwar Krebszellen mögen keine Himbeeren aber im Inhalt findet man dann das sie Erdbeeren noch weniger mögen! Also haben wir allen Grund viele zu Essen! Ich hatte schon welche zum Frühstück, Liebe Toast mit Butter und frischen Erdbeeren und mein Freund hat eine Erdbeertorte gemacht - die gab es statt Abendessen. Lecker!
    Liebe Drachenkopf, was Deinen Job angeht fühle ich mit Dir! Mir wird ja auch immer wieder gesagt ich soll mir "einfach mal" einen neuen Job suchen. Was haben die Menschen nur für Vorstellungen! Leider ist mach dem man an Krebs erkrankt ist nicht mehr alles wie vorher. Die Kraft ist bei mir nicht die selbe, Angst um den Job raubt Kraft, Therapien rauben Kraft, Angst bei Untersuchungen raubt Kraft. Trotzdem arbeite ich fleissig und leiste auf Grund der langen Erfahrung eine Menge. Ich weiss nicht, ob ich es schaffe mich irgendwo total neu einzuarbeiten bei meinem bisherigen Arbeitgeber hatte ich die ersten Monate 10 - 12 Stunden Tage. Das will ich nicht mehr und weiss auch nicht ob ich das noch kann. Im Moment lässt man mich im Job in Ruhe, es gibt gerade noch mehr Krebspatienten. Da dreht sich nicht mehr alles um mich.
    Irgendwann soll es wieder Gespräche geben. Die warte ich jetzt ab und geniesse bis dahin die Ruhe. Ich bin leider auch öfter mal krank - viel anfälliger als vorher. Therapie? Alter?
    LG
    @RESI + @Drachenkopf
    Die Jobangst braucht doch wirklich niemand. Ganz ehrlich. Als hättet ihr nicht schon genug andere Sorgen. Ich wünsche wünsch sehr, dass ihr eure Jobs weiterhin machen dürft.


    @Alle
    Zahnarzt. Den hatte ich die letzten Monate so schön verdrängt. Und obwohl ich wusste, dass ich vor den Bisphosphos hin muss hab ich absolut keine Lust drauf. Der findet nämlichvgefühlt immer was. Und meistens wirds dann ungemütlich.



    News aus der Rubrik "Warum bei Käthe immer alles schief geht":

    Im Januar hatte ich auf Anraten meines Versicherungs-Heinis meine Berufsunfähigkeitsversicherung angehauen wegen weil mir evtl. Geld zusteht, da mehr als 6 Monate krank. Die haben dann ein paar Unterlagen geschickt, hab ich ausgefüllt. Dann haben die meinen Arzt angeschrieben, der sollte denen irgendeinen Bericht (ich tippe mal Diagnose, Verlauf, Krankschreibung blabla) schicken. Auch okay, wurde gemacht.

    Eben öffne ich den Briefkasten - Post der Versicherung. Den Arztbericht hätten sie erhalten. Aber "um über Ihren Antrag auf Berufsunfähigkeit entscheiden zu können, benötigen wir noch weitere Auskünfte".

    Und jetzt kommts:
    Es ist ein Schreiben plus eine Liste für meine Krankenkasse beigefügt und eine Einverständniserklärung, die ich unterschreiben muss.
    In dieser Liste soll meine Krankenkasse angeben, ob ich vor dem 01.12.2016 (Versicherungsschluss) schonmal erkrankt war.
    Und zwar ALLE Erkrankungen und Arztbehandlungen der letzten 5 Jahre davor. Sowohl die, wo ich krankgeschrieben war als auch die, wo keine Arbeitsunfähigkeit bestand.

    Die Liste enthält die Spalten "Name + Anschrift des behandelnden Arztes/Krankenhaus", "behandelt von bis", "Diagnose" und "arbeitsunfähig von bis".

    Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass ich meine PKV bisher NIE über Krankschreibungen welcher Länge auch immer informieren musste (die zahlen ja kein Krankentagegeld usw) und die dementsprechend keine Atteste besitzen (die hat nämlich alle mein Dienstherr):
    Spinnen die?
    Was zur Hölle geht die bitte an, ob ich 2014 beim Zahnarzt war oder ob ich 2011 Furunkel am Hintern hatte? So ganz sauber ticken die doch wohl nicht.

    Mir ist völlig klar dass die gucken wollen, ob die Diagnose schon vor Vertragsschluss bestand und die entsprechend raus sind aus der Zahlungsnummer. Aber mal ernsthaft Leute, das ist pure Schikane und hat NICHTS mit meiner Krebsdiagnose zutun.
    Ich hab den Knoten zwar 09/2016 getastet, aber man hat mir ja 9 Monate lang gesagt, dass das nix ist. Glauben die allen ernstes, ich hätte bis Juni 2017 gewartet mit meiner Krebsbehandlung nur um 3000€ von der Versicherung zu bekommen? Die spinnen doch. Sorry, aber für sowas fehlt mir absolut jedes Verständnis.
    Und was jetzt bitte meine Zahnarzt-, Augenarzt- und Hautarzttermine oder sonstige Arztbesuche damit zutun haben ist mir absolut schleierhaft. Ehrlich jetzt.
    Die können gerne alles zur Krebserkrankung wissen. Ich hab da nix zu verbergen. Aber ich wüsste wirklich nicht, was da irgendjemanden sonst bis 2011 meine Arzttermine, Diagnosen und Krankschreibungstage angeht.

    Ich kann mich also Montag hinsetzten und mit den Deppen telefonieren. Das wird lustig. Und wie sie an Krankschreibungen von 2011 kommen wollen, ist mir Schleierhaft. Die sind schon alle längst in der Tonne und meine Versicherung wollte diese wie gesagt nie haben (weil sie mir ja keinen Verdienstausfall zahlen müssen).

    Ich bin so wütend. Wieso kann nicht ein einziges mal was glatt laufen?
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    Käthe, das ist mal wieder so ein Mist, den keiner braucht... 8|
    Natürlich versucht der Versicherer, möglichst nix zu zahlen. Besonders bei jungen Patienten wie bei Dir wird's ja richtig kostspielig... ich geh davn aus, dass du eine BU Rente bekämst bis zum Erreichen der Altersgrenze. das sind bei dir dann 40 Jahre mindestens.....

    Wenn du willst, schick mir eine PN- dann kann ich dir die Kontaktdaten eines spezialisierten Anwalts geben, der mich sehr unterstützt hat bei meiner BU.

    Und hab nicht so viel Angst vorm ZA ( ich red mich da nicht leicht- bin auch n mega-schisshase...) denn selbst, wenn er was findet: besser jetzt als in 1 Jahr, in der die Baustelle noch größer wird... Kopf hoch.
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    Moin, moin, ich bin auch wieder da. Wir Krebsmädels hatten ein tolles Wochenende in Hamburg. Es war sooooooo schön uns wieder zu sehen. Wir hatten
    auch halbwegs Glück mit dem Wetter. Gestern sind wir dann alle abgereist. Alexandra und ich waren zusammen mit dem Auto da. Zwar hatten wir 1 1/2 Stunden
    zwischen Bremen und Osnabrück im Stau gestanden aber besser als Susi. Die wollte eigentlich nach München zurück fliegen. Tja, Ihr wisst ja was da gestern los war ;(

    Sie hatte GsD ein Zugticket bekommen. Wir haben noch keinen Ping wie es lief. Nächstes Jahr 2019 treffen wir uns in Freiburg. Ich freu mich jetzt schon riesig.

    Jetzt sitze ich mit einem Grinsen im warmen Büro und denke an gestern morgen. Da sind wir mit 4 um 6.15 zum Fischmarkt gefahren. War das eine geile Nummer in der Auktionshalle.
    Party pur. Super !!!!

    Drachenkopf, ich liebe auch die frechen Früchtchen ^^
    Käthe, das hört sich verdammt danach an, daß die Versicherung prüfen will ob die nach §16 VVG "Vorvertragliche Anzeigepflicht" verstoßen hast. Ist nervig, aber die dürfen das. Und wenn alles
    tutti ist, hast Du ja nichts zu befürchten ausser einige graue Haare mehr. Halte durch.
    Morgen und übermorgen bin ich dann in Köln zur Bereichstagung inkl. Übernachtung. Mal sehen was diese "Wir haben uns alle lieb" Veranstaltung bringen soll <X

    Schönen Wochenstart
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo zusammen

    Die "Unterstützung" von Sozialberatung und IV haben mich heute an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Ich habe mich sowas von geärgert....
    Eigentlich wollte ich mich gerade ein wenig zur Siesta hinlegen und vom morgendlichen Unterricht erholen, als die Sozialarbeiterin anrief. Sie hatte noch ein paar Fragen, die sie vor dem nächsten Schritt klären wollte. Sie wollte wissen, ob es für mich finanziell tragbar wäre, wenn ich mein Pensum halbiere. Und erklärte mir dann, dass die IV mich dann unterstützen würde, indem sie mir dann 80% meines Lohnes zahle. Als ich nachhakte, ob das 80% des aktuellen Lohnes sei, versteifte sie sich auf die Behauptung, es sei 80% des neuen, also halbierten Lohnes ?(
    Wir haben eine halbe Stunde darüber diskutiert, worin der Sinn liegt, dass ich weniger arbeite und mir dann noch der Lohn gekürzt wird und wieso man das dann Unterstützung nenne. Sie war danach fast beleidigt. Ich habe versucht zu erklären, dass ich ohne die "Unterstützung"​ auch freiwillig halbieren könnte und dann aber keinen zusätzlichen Abzug des Lohnes in Kauf nehmen müsste. Die gute Frau war einfach zu blöd, das zu kapieren.
    Inzwischen war natürlich mein Kopfschmerz wieder da - kaum verwunderbar.
    Ich habe dann versucht, mich zu entspannen, was unmöglich war und stattdessen dann direkt mit der IV-Sachbearbeiterin gesprochen, wie mit der Soz-Beraterin vereinbart.

    Sie hatte das Angebot effektiv völlig falsch aufgefasst. Die Idee war, jetzt für 6 Monate nur 50% zu arbeiten und trotzdem 80% zu verdienen. Das ist so, wie es in meinem 2. Jahr nach ED war. Nach den 6 Monaten fällt aber die Unterstützung dahin und ich habe dann nur noch ein halbes Pensum und halben Lohn. Das wird kaum reichen. So ist also auch dieses "Unterstützungs"-Angebot nicht wirklich toll.

    Ergebnis der ganzen Telefonate war ein Kopfschmerz und ein verpasster Zug in die Physio. Ich war total am Rande eines Zusammenbruchs. GsD hat mein Partner mich gefahren und ich bin doch noch rechtzeitig angekommen.
    Musste hier eben mal meinen Ärger los werden.

    Liebe Grüsse
    Drachenkopf