After-Chemo-Thread, oder jetzt fängt das Leben wieder an

    @Käthe: wenn ich das so lese, geht mir auch der Hut hoch! Ich würde mir das nicht gefallen lassen, dass man mich bevormundet und gängelt. Eh- hallo? Wir sind volljährig, ja?
    Ich bin sicher, du wirst einen Weg finden, dich durchzusetzen. Oder du verschiebst eben deine Reha!

    Kopf hoch! <3

    die Belle: Mir hilft das Equ..vo bei Zahnfleischproblemen. Bei Fragen -> PN.
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    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Ich danke euch. Mich nervt sowas immer mega (im übrigen schon immer, @wildflower).
    Es ärgert mich, dass ich da extra anrufe, das abkläre, dann hier alles kläre und dann einfach irgendjemand daher kommt und mal eben einfach den Riegel vorschiebt.
    Scheinbar nehmen die die Sachen mit dem Gruppen-Gedönsel echt ernst. Man hat mir gesagt, dass ich, wenn ich merke das wird mir zuviel Gruppenspaß, quasi das Rehakonzept wechseln müsse. Es wäre nicht gewünscht, dass man gemeinsamen Aktivitäten fernbleibt. 2 x die Woche ist "Gruppenfreizeit" sm Nachmittag/Abend. Plus die Zusatztermine an den Wochenenden. Wer da keine Lust hat, der wird nicht gezwungen, fliegt aber quasi aus der "Gruppe für Junge Leute" und wird in die Gruppe "32+" zwangsversetzt. Es folgte der dezente Hinweis, dass der Altersdurchschnitt dort recht hoch sei.
    Ich hab nix gegen irgendwelche Gruppenveranstaltungen. Ausser halt an diesem einen Tag.
    Die sollen sich was einfallen lassen, das werd ich bei den ersten Gesprächen nochmal anmerken.


    @die Belle
    Keine Ahnung, was da ansteht. Es ist ne Überraschung. Ich weiss nur, was an den anderen Terminen unter der Woche und am Wochenende ansteht. Bowlen, Brunchen, Kochen, Kino, Kunstprojekte usw usw. Manches dürfen wir mitbestimmen, manches nicht.


    @Andrea1968
    Die Idee hatte ich auch schon. Allerdings hat man mir extra zwischen Anreise um 10 Uhr und Mittagessen um 12 Uhr schon Termine für medizinische Untersuchungen eingetragen. Direkt nach dem Mittagessen ist dann Termin bei der Psychologin. Dann nachmittags 2 Stunden Zeit zum Zimmer beziehen und Auspacken. Dann Abendessen und im Anschluss direkt Gruppenabend. Und am Folgetag geht dann richtig das Programm los.
    Es ist also gar kein Platz, um zu spät zu kommen und die Termine nachzuholen. Denn die, die später anreisen haben dann, wenn ich "Freizeit" habe ihre Untersuchunhstermine.

    Naja, mal schauen. Die sollen mich am 14.07 doch einfach mittags gehen lassen und gut ist. Dann mecker ich auch nicht über die blöde Anreisezeit ;)
    You haven't seen the best of me,
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    Vielen lieben Dank für die hilfreichen Antworten!
    Muss mich wohl einfach in Geduld üben und lieber wieder den Sport-BH tragen. Hab die Brust auch ein wenig mit Aloe Vera gekühlt... ich fand es hat geholfen!

    @ Belle mein Zahnfleisch muckt im Moment noch nicht....da kann ich dir leider keinen guten Tipp geben.
    @ Käthelass dich nicht ärgern! Das tut uns nicht gut !
    mach dir am Anreise -Tag nen schönen Kaffee to go Dreh deiLieblingssender auf und fahre entspannt zur Reha....
    und wenn du es nicht pünktlich schaffst.... egal!
    und die Sache mit dem JUGA lässt sich bestimmt vor Ort noch klären!

    Lg Sternchen
    Moin Käthe,

    das ist aber eine komische Klinik. Ich würde mich auch nicht so bevormunden lassen. Gruppenzwang an einem Wochenende habe ich auch noch nie gehört.

    Gestern war ich dann nach einem 3/4 Jahr wieder beim Karate. Es war soooooooo schön. Konditionell habe ich es sehr gut geschafft, der Fuß bzw. das Sprunggelenk
    hat auch gehalten. Also nächste Woched dann zu Blau/Braun. Wenn alles klappt kann ich dann wieder zu meinen Schwarzgürteln.
    Am Gewicht hat sich auch einiges getan. Heute morgen waren 8 kg weg. Da steige ich gleich bei WW beschwingt auf die Waage. Noch 4 kg dann ist Schluß ^^

    Heute Nachmittag werde ich wieder meine Kollegen durch die Gegend scheuchen. Danach werde ich mit meinem Mann in der Sauna entspannen.
    So long Mädels und lasst Euch nicht ärgern.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Moin Mädels,
    die Klinik ist in Bad Oexen. Da gibt es einmal "normale" Reha ab 32 Kahrwn und dann für junge Erwachsene von 18 bis 32 ne extra Reha. Die geht 4 Wochen und ist ein Gruppenkonzept. D.h. alle Leute, die mit mir zeitgleich anfangen, sind meine feste Gruppe. Mit denen hab ich dann Sport, Therapien und mind 2.x unter der Woche "Freizeit-Pflichtprogramm". Plus 3 x Pflichtprogamm am Wochenende.
    Dass die Freizeit quasi verpflichtend ist, wusste ich vorher nicht. Steht nirgendswo. Grundsätzlich ist mir das ja auch egal. Nur an dem einen Wochenende müssen die sich was überlegen.

    Mir hat vor allem das Sportkonzept gut gefallen. Ich merke auf der Arbeit einfach bei der Rückenschule, dass ich oft unterfordert bin, während besonders die deutlich älteren Kollegen/Kollegen oft an ihre Belastungsgrenze stoßen. Ist ja auch völlig normal. Aber ich denke, mir bringt Sport mit einem jüngeren Altersdurchschnitt einfach mehr.
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    In Bad Oexen war ein Mädel was ich damals im KK kennengelernt hatte und die bei mir in der Gegend wohnt. Die war damals 25 und hat sich dort
    sehr wohl gefühlt. Ich war wegen dem Sport in Scheidegg. Da hat sich die Altersgruppe an dem Schwierigkeitsgrad sortiert. Gruppe 3 also schwer beim
    Nordic Walking waren alle jünger als 80 :D

    Spaß beiseite, durch das Sportprogramm sind alle nicht zu alt, wobei die unter 30 sind ziemlich in der Minderheit sind.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo zusammen!

    Zur Zeit geht es mir so, dass ich zwar meistens mitlese, aber kaum zum Schreiben komme. Es steht sehr viel an, zumal beruflich offen ist, wie es im nächsten Jahr weitergehen kann und ich da sowohl bei meinem derzeitigen Arbeitgeber versuche mindestens eine neue Projektstelle zu bekommen als auch anderweitig mich umschaue. Es ist im Moment wieder einmal alles zu viel, da neben der Arbeit noch so viel drumzu ansteht.

    Gern möchte ich Euch fragen etwas zur Nachsorge. Bei mir wurden - im Zusammenhang mit der zweiten BK-Diagnose - eine Knochenszintigrafie sowie ein CT von Becken, Thorax und Abdomen gemacht.
    Nun soll und will ich voraussichtlich im August erneut durchgecheckt werden. Sonografie wird sowieso vierteljährlich gemacht (Brustwand, innere Organe), die Tumormarker ebenfalls vierteljährlich bestimmt. Geplant sind nun:
    - CT Becken, Thorax, Abdomen
    - MRT Brustwand (hoffentlich übernimmt das die Krankenkasse)
    - Knochenszintigrafie
    - Knochendichtemessung (diese wegen Einnahme eines Aromatasehemmers)
    Passt das so oder würdet ihr etwas anders machen lassen?
    Als Beschwerden sind Rückenschmerzen da. Das hatte ich früher schon, war aber weg sehr lange Zeit, nun seit einigen Wochen wieder. Bin total verspannt und im Stress, kann also gut daher kommen, aber natürlich ist da auch die Angst, zumal es im letzten CT-Befund ja hieß, dass da Stellen waren, die sie "am ehesten" als Osteosarkome und Komptaktainseln einordnen würden.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo zusammen!
    Ich hätte vergangenen Freitag Nachsorge und die Brust ist tiptop, alle Blutwerte super, aber 3 Jahre nach Diagnose konnte es wohl nicht so ohne weiteres glatt laufen. Im Bereich der Eierstöcke war etwas Flüssigkeit und die Gebärmutterschleimhaut war aufgebaut... könnte endometriose, ein Eisprung oder aber was Böses sein. Daraufhin wurden die TM bestimmt. Cea und die beiden anderen sind komplett normal... allerdings hat sie zwei weitere Werte bestimmt. HE4 und dann den ROMA Score. Beide sind leicht erhöht, wobei die Referenzbereiche altersabhängig sind (HE4) bzw abhängig vom Menopausenstatus. Wäre ich ü40 (ich bin 37) wäre der Wert normal, wäre ich postmenopausal auch... nun weiß ich aber nicht wie mein Menopausenstatus ist. In letzter Zeit kam mein Zyklus unregelmäßiger bzw. kürzer.
    Kann das auf die Wechseljahre hindeuten?
    Kennt eine von euch diese beiden Marker...

    Ich habe keinen bekannten Gendefekt und kann einfach nicht glauben, dass ich evtl drei Jahre nach Diagnose nen zweiten Krebs haben könnte... Bin echt frustriert, insbesondere weil ich erstmals nicht aufgeregt war!
    Diese Krankheit ist einfach nur ganz ganz großer Mist!!!
    Hallo Kati 81,
    das wird bestimmt der Eisprung oder ähnliches harmloses sein...dein Hormonhaushalt wurde mit deinen 37 Jahren ja schon komplett durch die Chemo durcheinander geworfen. Vlt. kommt er jetzt langsam wieder in den normalen Modus mit Eisprung etc. Hattest du tatsächlich schon wieder deine Periode?
    Mir wurde gesagt dass sie unter Umständen gar nicht mehr kommt.
    Der BK streut meines Wissens ( bitte verbessert mich falls ich falsch liege) nicht in die Gebärmutter oder Eierstöcke. Und nochmal die A-Karte ziehen währe schon sehr extrem !
    ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
    kann man evtl. ein MRT machen? Damit du gleich ein aussagekräftiges Ergebnis hast?


    @ Finja mit der engmaschigen Nachsorge wie du sie erhältst kenne ich mich nicht so aus... bin gerade erst mit der Bestrahlung fertig.
    aber das alles gemacht und abgeklärt wird finde ich sehr gut. Viele Ärzte machen das nicht so akribisch.
    Natürlch drücke ich dir ganz fest die Daumen dass die Rückenschmerzen vom Stress und der Verspannung kommen...hatte ich auch schon... und Muskeln können verdammt weh tun

    Lg Sternchen
    @ Kati81
    .... und das mit den Blutwerten ist immer so eine Sache ! Wenn regelmäßig diese Werte abgenommen werden und man einen stetigen Vergleich hat .... dann kann man sich auf Veränderungen oder Abweichungen verlassen!
    Aber du hast jetzt einen Wert bekommen der evtl. eine klitzekleine Abweichung von der Norm hat .... und nun??? Du machst dir tausend Gedanken waswäre wenn...
    Echt total ätzend....
    Aber jeder Körper ist anders und nicht jeder liegt in der Norm.
    Mach dir bitte keinen allzugrossen Kopf deswegen!
    ich weiß leichter gesagt als getan.....
    Ich hoffe du bekommst schnell Entwarnung!
    lg Sternchen
    Liebe Finja.

    Dein Check-Plan sieht gut aus. Damit bist Du gut überwacht.

    Liebe Kati,

    Schleimhautaufbau............. nimmst Du Tam ? Dann ist das völlig normal.

    Wir haben gestern im Keller mal die Gullis sauber gemacht und die Rohre durchgespült. Bei diesen Unwettern die momentan runter kommen ist das nicht ganz
    unwichtig. Heute um 15.00 habe ich dann Termin beim Onkodoc und erhalte meine Ergebnisse der Knochendichtemessung und MRT der Brüste.
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    @allgaeu65
    Toitoitoi für die Ergebnisse heute.

    @Finja
    Kenn mich mit Nachsorge nicht aus, aber deine Pläne klingen für mich nach einer guten, intensiven Nachsorge.




    Ich wollte euch mal kurz von einer sehr positiven Begegnung gestern berichten.
    Ich war mit meinem Freund neue BHs kaufen. Fast 4 Monate nach OP sieht es mit meiner Brust so aus, dass ich Bügel-BHs unangenehm finde. Die Narbe liegt in der Unterbrustfalte, durch die Bestrahlung hat sich das Gefühl in der gesamten Brust verschlechtert. Es tut nicht direkt weh, aber die Brust ist härter als die gesunde, empfindlicher bei Druck, Reibung usw. Es fühlt sich einfach oft unangenehm an. Mit Bügel-BH wird es noch unangenehmer.

    Ich war gestern in einem Fachgeschäft. Gibt zwar auch günstigere Läden, aber von bügellosen BHs hab ich wenig Ahnung. Ausserdem hatten die Möbbis ein schweres Jahr, da darf man denen mal was gönnen ;).
    Es war mir erst super unangenehm die Hilfe der Verkäuferin (ich schätze sie auf Ende 30) anzunehmen und mein Problem zu erklären. Zumal da auch noch andere Kunden rumliefen und ich wenig Lust hatte, meine Krankengeschichte Hinz und Kunz mitzuteilen.
    Nach etwas Überwindung und Warten, bis der Laden leer war, hatte ich eine der besten Beratungen, die ich je beim Klamottenkauf genießen durfte. Während der Beratung kamen wir auf meine Portnarbe zu sprechen. Sie wollte wissen, ob die Träger dort stören. Es kam heraus, dass die gute Frau selber BK hatte vor 5 Jahren. Wir wurden im selben BZ behandelt und sie fand die Port-OP auch katastrophal dort. Sie fragte mich, wo ich meine BET hatte, weil sie mit ihrem OP-Ergebnis (hatte die OP 4 Wochen nach Diagnose) so super unzufrieden wäre und sich im Nachgang lieber für ein anderes BZ entschieden hätte. Sie hat mir dann noch ihre Port-Narbe gezeigt, wir haben ewig gequatscht und am Ende bin ich super happy mit 4 nagelneunen, super bequemen und hübschen BHs aus dem Laden raus.

    Was für eine tolle Erfahrung. Und: man sieht BK niemandem an. Dass diese freundliche, engagierte Fachkraft 5 Jahre nach Diagnose so fröhlich und motiviert durchs Leben geht hat mir einfach super viel Mut gemacht.
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    Ach @Käthe, solche Begegnungen braucht man immer wieder! Schön, dass Du nicht nur passende Wäsche, sondern auch ein tolles Gespräch mitnehmen konntest! Bei mir liegt der Port so blöd, dass da immer die Träger stören (er guckt auch leicht raus) und ich trage wenn überhaupt ja Epithesen-BH, ich hab auch wirklich schöne Modelle, aber nach einer Weile nervt mich das Tragen immer und ich laufe meistens eigentlich einbrüstig (was natürlich auch nur gut funktioniert, weil ich keine immense Oberweite habe).

    Ich bin überrascht, dass die in Bad Oexen so drauf sind...ich hatte die Klinik auch auf meiner Liste wegen der jüngeren Klientel. Aber, wir wollen ja nicht auf Klassenfahrt gehen. Ich war in Schönhagen und da sind alle möglichen Krebsfälle in allen Altersklassen. Es gab sehr anspruchsvolle Sportstunden, zu denen damals meine Kondition bsw nicht reichte und ich hab auch etliche Frauen zwischen 30 und 50 kennengelernt. Männer waren auch einige Jüngere da. Diese ganzen Pflichtveranstaltungen finde ich sehr lästig, zumal es in der Reha eben nicht um Entertainment geht. Es kann durchaus sehr gut sein, dass Du die Zeit zur Reflexion und Neuausrichtung brauchst - oder auch einfach mal Ruhe haben willst. Und solch ein Erlebnis wie die Hochzeit einer engen Freundin, die würde ich mir von dort nicht diktieren lassen. Bleib hartnäckig, das kannst Du ja.

    Liebe Claudi @allgaeu65, dann wünsch ich Dir wie immer ganz harmlose Ergebnisse! Und toll, dass es mit dem Karate wieder so gut klappt.

    Liebe @Finja, wenn Du all das bekommst, dann hast Du doch alles abgedeckt und kannst froh sein. Es ist ja imGrunde alles in der Nachsorge gestrichen worden, da es angeblich keinen Benefit gäbe und es wird nur noch bei Schmerzen o.ä. näher geschaut. Hätte man bei mir mal geschaut, dann wäre mein Becken jetzt wahrscheinlich nicht im Eimer und mein Bein kürzer. Ich denke, dass Deine Rückenschmerzen vor allem stressbedingt sind, meinst Du nicht? Machst Du Rückenübungen? Helfen die?

    Liebe @Kati81, versuch Dir nicht zu viele Sorgen zu machen. Abweichungen kommen immer wieder vor, wir sind eben individuell. Nimmst Du Tamoxifen? Darunter kann das schon häufiger auftauchen. Und liebe @Sternchen 81, doch, das gibt es leider auch. Sowohl Metastasen an den Eierstöcken, als auch eine völlig neue Erkrankung an Gebärmutter und Eierstöcken. Mit Brustkrebs hat man dafür eine höhere Disposition und auch hier gab es schon solche Fälle. Also, möglich ist alles - aber auch mit Vorerkrankung muss nicht immer alles gleich auch maligne sein.
    Liebe Grüße, Belle
    @ alle
    Die Daumen für die Nachsorge-Ergebnisse sind gedrückt ✊
    @ Käthe
    was für eine tolle Begegnung!
    Da sieht man es mal wieder... die Krankheit hat viele Gesichter! Aber das muntert ja extrem auf !
    Danke dass du uns teilhaben lässt !
    wir haben übrigens zeitgleich unsere ED erhalten , auch ich kann noch keine BHS tragen, aber das mit dem Fachgeschäft werde ich dann auch mal ausprobieren

    Lg Sternchen
    Hallo Ihr Lieben,

    Käthe, das liest sich ganz ganz lieb- diese Begenung mit der Bh-Fachkraft. Ich freu mich für dich!

    Claudi, ich hoffe fest darauf, dass deine Befunde super laaangweilig ausfallen!

    Und zum Thema Nachsorge kann ich 8| auch noch eine Strophe beitragen---
    vorab: der Ultraschall gestern war ok. Angeblich eine zystische Fettgewebsnekrose im Narbenbereich. na, ich wills mal glauben... beunruhigen tuts mich aber doch.

    Zu dem ganzen Brimborium kopiere ich euch eine email hier rein, die ich einer Freundin heut geschrieben habe..

    tja, nun also..vorab muss ich sagen, dass ich per whatsapp schon Kontakt zu meiner Gyn habe und sie immer so auf dem Laufenden hielt. Schon vor längerer Zeit hatte sie sich mokiert, wann ich denn nun mal wieder zu ihr in die Praxis käme. Das fand ich schon seltsam, denn ich war ja noch mitten in der Krebsbehandlung. Was soll ich dann da zu ihr hin tappeln?

    Man muss außerdem wissen, dass sie quasi sowas wie eine Freundin / Bekannte? Ist.. Wir sind gleich alt, haben im gleichen Semester studiert und hatten während dieser Zeit immer wieder Kontakt mit privaten Treffen. Als sie dann die Praxis meines früheren Frauenarztes übernahm, war für mich klar, dass sie nun meine Gyn ist. Sie hatte auch schon meine Mama während ihrer Krebserkrankung betreut. ( Wobei ich da Details nicht mitbekam..) Während meiner Schwangerschaft mit meinem Sohn und die ganzen Jahre über war ich immer zufrieden.

    Ich hatte vielleicht schon erwähnt, dass sie mich letztes Jahr am Freitag 26. Mai aus dem Auto ( wohl auf dem Heimweg von der Praxis) anrief, um mir mitzuteilen, dass es ein triple negativer Tumor ist, mit hoher Aggressivität. Ich sollte nun selber irgendwie meinen Vorstellungstermin in der Uni vom 6.6. auf früher ( möglichst schnell) vorverlegen. Was DAS für ein Wochenende war,brauch ich ja nicht zu erklären. An jenem Freitag hab ich um 17 Uhr niemanden mehr erreichen können. Ich war damals schon enttäuscht, dass sie sich nicht um einen früheren Termin für mich gekümmert hatte. Irgendwie hatte ich das erwartet/ erhofft. ICH zumindest hätte das gemacht, wenn ich eine Freundin UND Kollegin als Patientin hätte.

    Wir hatten ja dann am Montag heulend unser Biwak in der Uniklinik aufgeschlagen, mit dem Ergebnis, dass eine super liebe Arzthelferin der Ober-Chiefs mich dann für den folgenden Tag ( 30.5.) zu ihm ließ. Den Rest kennt ihr ja..

    So, nun also gestern der Nachsorgetermin in der Praxis in F... zuerst musste ich warten.. nunja. Kennt man ja. Männe war bei den Gesprächen mit dabei, bei der Untersuchung dann nicht..

    Dann kam sie, umarmte mich und meinte: „Laß dich erst mal herzen .. zum Geburtstag und so. Wie lang haben wir uns jetzt nicht gesehen?“ich : „1 Jahr?“

    Und dann ging’s los: Wiederum verschwendete sie wertvolle Redezeit ( die ICH hätte anders nutzen wollen) damit, dass sie meinte, der Herr Professor nimmt den Niedergelassenen die (Privat)Patientinnen weg. Sie müsse mich doch alle 3 Monate sehen. Ja, auch WÄHREND der Krebsbehandlung ( aha- wozu?). SIE sei ja meine zuständige Ärztin. ( aha? Soll ich dann 2 mal die Woche nach F...fahren um mir Blut zapfen zu lassen? Spinn ich?)
    Dann hatte sie meinen ganzen Status nicht im Kopf. ( schlecht vorbereitet). Dann labert sie ohne Sinn und Verstand weiter, dass sie ja die ganzen Arztbriefe, die ja in den PC gescannt würden ( find ich ja fortschrittlich) gar nicht liest. – WTF? Also, bei mir ja schon eher .. irgendwie.. weil ich ihr die immer per mail an ihre private mailadresse geschickt hab.
    Dann hätte sie aber auch noch gewusst, dass ich längst mit der Blutverdünnerbehandlung fertig bin. Nunja.

    Ich empfand sie während der ganzen Zeit als etwas hektisch und wenig fokussiert.

    Ich befand mich dann mit entblößtem Unterleib in dem Umkleideabteil des Untersuchungszimmers und mir wurde klar, dass ich noch Fragen habe, die ich noch nicht habe stellen könne.

    Per Whatsapp hatte sie zuvor irgendwann beruhigend gemeint: „Da kommst du dann, dann bereden wir alles in Ruhe mit der Nachsorge!“.. jaja.

    Als ich auf dem Gynstuhl lag, musst ich die MIR wichtigen Dinge ansprechen. Nicht gerade berauschend, wenn die Ärztin mit dem Sonopi...l in deinen Eingeweiden rumrührt..
    Tumormarker?—Antwort. „Das ist Geschichte der Medizin, macht man nicht.“

    Knochenszinti? Irgendwann nochmal? – Antwort:“ ne, eigentlich nicht. Also, bei dir hat man es wegen dem Wirbel gemacht. Die Termine bei den Strahlenheinis sind eh total überflüssig. Alles Geldmacherei. Man wartet bis Beschwerden kommen. Man macht da ja nur die Patientinnen verrückt und nimmt ihnen 6 Monate Lebensqualität“.. „Man wartet dann also auf die Metastasen“-- ???? ( ich bin mir nicht mehr sicher ob sie es SO gesagt hat, oder „Wir warten jetzt also auf die Metastasen“.. ich erinnere mich nicht. Aber dass es um Warten auf Metastasen ging, DAS weiss ich noch..)

    Aber Therapieoptionen? Postneoadjuvante Therapie? – Antwort: „..“ ( Sie hat NIX gesagt)

    Einschiebend muss ich sagen, dass der Strahlenheini mich gründlicher untersucht hat als sie. Er hat ALLES abgetastet. Beide Brüste. JEDEN besch.... Lymphknoten!

    Nächste Frage meinerseits: Was ist mit Molekularpathologie? Checkpoint Inhibitoren?- Antwort: „Da kennst du dich besser aus als ich. Da steig ich in den Fortbildungen immer aus!“—What the F**K? Kompetenz???

    IHR Hauptthema war also zusammenfassend: Man nimmt mir meine lukrative Privatpatientin weg. Und ich mach Dienst nach Vorschrift..

    Achja- als ich nochmal fragte –was hätt ich denn machen sollen?(von wegen ich werd da weg-gekidnappt) meint sie: „das ist ja kein Vorwurf an dich!.. wenn‘s denn gepasst hat für dich? Der B..... ist halt n Chirurg. Der soll operieren und dann ist fertich!“. Ich : „ ja, es HAT für mich gepasst. Es war mir wichtig, dass alles für mich organisiert wurde. Ich hab mich da gut aufgehoben gefühlt! Du siehst mich alle 6 Monate!“

    Ich hab ihr dann gestern noch die Sono und Mammographiebefunde per mail geschickt --- und noch was dazu geschreiben.
    Da hat sich dann mein lieber Schatz extra ne halbe Stunde hier hin gestellt und mit dran gefeilt. Ich war SO verstört—musste das loswerden.

    Hier die mail von mir:
    Hallo XY,
    hier die Befunde vom April.
    Ich dachte bisher, ich hätte angesichts der PCR eine gute Prognose.
    Dein Satz heute hat mich ziemlich verstört. Ich möchte nicht „auf Metastasen warten“, sondern gesund werden.

    Ich als Krebsi möchte mich nach all den Qualen in der mir noch verblebenden Zeit individuell, aufmerksam, liebevoll und beschützt behandelt fühlen in meiner Nachsorge.

    Ich werde mich an meine Hausärztin wenden, ob sie wenigstens alle 6 Monate mal auf die Leber schallt. Was meine Knochen angeht, werde ich von Prof. F. hören, ob und wann ein Kontrollszintigramm sinnvoll ist.Wegen Tumormarkern habe ich mich noch nicht entschieden, tendenziell kann das sicherlich auch meine Hausärztin mitmachen. So habe ich jetzt meinen Nachsorgeplan ausgearbeitet. Die Leitlinien- „Standard-Diagnostik“ entspricht nicht meinen Vorstellungen und nimmt mir nicht in dem Umfang die Besorgnis vor einem Rezidiv oder Metastasen, wie es mit einer individuellen Nachsorge zumindest ermöglicht wird.

    VG XY



    so, das musste nochmal raus
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    Liebe @MortalKombat, lass Dich mal drücken!

    Das ist einfach eine extrem unglückliche Kombination in diesem Fall wie mir scheint. Und es passt bei Euch einfach nicht mehr. Schade, dass Du so wenig Rückhalt von ihr hast - als Ärztin, aber auch als (ehemalige) Freundin. Da erwartet man schon zu recht einen individuelleren Blick.

    Suchst Du Dir eine andere Verbündete für die Nachsorge?
    Liebe Grüße, Belle
    Danke für Eure Antworten. Nachdem sich niemand bzgl der beiden Blutwerte geäußert hat, vermute ich, dass sie bei keiner von Euch getestet wurden. Neue Tests sind nicht immer das Nonplusultra. Vor allem dann nicht, wenn die eigene Ärztin auch nicht wirklich weiß, wie sie einzuschätzen sind.
    Da ich kein TAM nehme, kann die aufgebaute Schleimhaut ein Indiz für die Wechseljahre sein.
    Evtl ist es aber auch einfach nur zyklusbedingt... Wenn ich richtig aufgepasst habe, ist es nämlich doch normal, dass die Schleimhaut sich im Laufe des Zyklusses aufbaut.

    Alles nicht so ganz klar...

    LG
    @die Belle
    Ja, ich werde in der Klinik nochmal was zu dem Ausflug und dem Hennaabend sagen. Die können mich ja nicht festnageln und zur Teilnahme zwingen.


    @MortalKombat
    Ohje, das klingt ja sehr motiviert von der netten Frau. Dass dich das ärgert, kann ich verstehen. Ob sie jetzt eine nette Freundin ist oder nicht kann ich nicht sagen. Nach kompetenter Ärztin klingt das aber nicht wirklich. Lass deine Nachsorge, wie geplant, von anderen Docs organisieren.



    Ihr lieben,
    nachdem mich der Shoppingtrip gestern so fröhlich gestimmt hat, kam grade der Knaller.
    Mein Chef hat mich angerufen. Nachdem wir munter über Wiedereingliederung gequatscht haben kam der eigentliche Anlass des Gesprächs:
    Ich hab euch doch berichtet, dass an meinem Geburtstag bekannt gegeben wurde, dass ich bald befördert werde.
    Mein Chef teilte mir mit, dass die oberste Behörde meine Beförderung zurückgenommen hat. Weil ich Krebs hatte. Ja, richtig gelesen.
    Man sieht mich wegen meiner Behandlung und der langen Krankschreibung nicht länger als "beförderungsgeeignet" an. Die gute Beurteilung meines Chefs, der mehr als zufrieden mit der Arbeit ist hätten Sie zur Kenntnis genommen, aber meine Gesundheitszustand wäre für eine Beförderung zu schlecht.
    Wohl gemerkt: ich mache einen reinen Bürojob auf einer gebündelten Stelle. D.h. 3 Besolsungsgruppen (A9 bis A11) machen genau dwn gleichen Job wie ich. Ich sollte jetzt A10 werden, meine erste Beförderung. Egal ob A9, A10, A11: es bleibt die selbe Tätigkeit, die selbe Stelle, der selbe Anspruch daran. Als A9er mit weniger Gehalt mach ich den gleichen versch*issenen Job, wie ich ihn als A10er gemacht hätte. Es hätte nur mehr Geld gegeben. Ich bin also geeignet dafür, wieder arbeiten zu gehen. Meinen Job so gut zu machen wie zuvor. Als winziger Depp weder Teilzeit noch Telearbeit (Homeoffice) zu haben. Mir an 5 Tage für 41 Stunden den Hintern abzuarbeiten. Eben nicht der faule Klischee-Beamte zu sein, über den alle Witze machen (davon kenne ich selbst genug und finde sowas ganz ganz furchtbar). Und obwohl meine Leistung immer gut war und ich mir ab August wieder den A*sch abarbeiten darf, ist mein Dienstherr der Meinung, dass ich den Job nur als schlechter bezahlter A9er machen kann.

    Mein Chef hat sich 1000 Mal entschuldigt. Die oberste Chefin meiner Dienststelle hat die Leute von der Personalabteilung angeschrieben und betont, dass sie das nicht okay findet. Ohne Erfolg. Die Personalstelle darf das, die Leute verlieren regelmäßig Klagen dagegen, hat mein Chef gesagt.

    Ich bin sooo sooo wütend und traurig. Das ist das zweite mal, dass mein Dienstherr mich richtig fies über den Tisch zieht. Ich habe 3 Kahre lang auf einer reinen A11-Stelle gearbeitet. Da hätte man mir monatlich eigentlich 500€ mehr Gehalt zahlen müssen. Dann kam der Erlass raus, dass alle A10er auf diesen Stellen die Differenz zu A11 erstattet bekommen. Als A9er, der quasi 2 Stufen unter A11 ist und somit weniger verdient als der A10er, bekam man das nicht. Begründung: "Dem Dienstherr ist zu der Ausgleichszahlung nicht verpflichtet. Ihm steht frei auszuwählen, welche Beamte/Mitarbeiter er mit eben dieser motivieren möchte". Und auch hier haben Leute die Klagen verloren.

    Tja, mich möchte mein Dienstherr augenscheinlich nicht motivieren. Aber die Arbeit, die eigentlich höher bezahlt werden müsste (seis A11er Stelle oder Beförderung), soll ich doch bitte machen. Nur nicht für das Geld, was mir zusteht.
    Ihr wundert euch über faule Beamte? Ich mich nicht. Wenn du das Spiel 20, 30, 40 Jahre mitmachst hast du die Nase einfach irgendwann gestrichen voll.
    Du leistest super Arbeit und wirst dafür einfach nie, nie, nie belohnt.

    Was für eine grandiose A*schloch-Aktion, lieber Dienstherr. Ich freu mich wirklich sehr.
    Eigentlich wollte ich kurz nach der AHB wieder arbeiten gehen, hatte mich sogar gefreut. Jetzt nicht mehr. Alle anderen werden befördert, nur ich nicht. Weil ich Krebs hatte. Und jeder in der ganzen Verwaltung wird es sehen können. Weil sich mein Dienstgrad im Geschäftsverteilungsplan nicht ändert. Mein Türschild nicht. Weil meine Beförderung als einzige nicht im Intranet bekannt gegeben wird. Wieso auch? Findet ja nicht statt.
    Und spätestens dann werden sie Leute, die nix vom Krebs wissen, fragen, was ich denn "verbrochen" hab...
    Ich wollte im August (trotz Tablettenchemo!) zurück ins Büro. Von mir aus kann mein Arzt mich jetzt auch bis zum Sankt Nimmerleinstag krankschreiben. Es dankt mir ja eh niemand.
    Ich hatte Krebs und bin daher ungeachtet meiner Fähigkeiten, meines Leistungspensums und meiner Beurteilung von meinem Dienstherrn als "nicht (mehr) gut genug" abgestempelt worden.

    "Es obliegt dem Dienstherrn zu entscheiden, welche Beamte er motivieren will". Wundervoll. Und es obliegt mir und meinem Arzt zu entscheiden, wann ich wieder arbeiten gehe.
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    @Käthe, das ist echt der Knaller! Ich hab hier ja schon einige abstruse Jobgeschichten im Anschluss mitbekommen, aber das schießt echt den Vogel ab. Krebs = gebrandmarkt für immer? Das tut mir echt leid. Lass erstmal die Wut raus. Das ist glatte Diskriminierung. Gibt's da keine Stelle, an die man sich wenden kann?
    Liebe Grüße, Belle
    @die Belle: lieben Dank, die Umarmung nehm ich gern <3


    @Kati81: ich kann dir in der Tat nichts zu den benannten Blutwerten sagem so leid es mir tut.. ist so absolut nicht mein gebiet . Sorry :/

    @Käthe: Na DAS ist ja mal wieder schier unfassbar.. :cursing: Was für ein Mist... tja, also.. in diesem Fall würde meine Gensungszeit doch erheblich länger dauern, als zunächst angenommen....
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    Hallo @Käthe,

    das Verhalten Deines Dienstherrn ist echt der Hammer! Was für eine (sorry, aber eine nettere Umschreibung gibt es nicht) Sauerei! :cursing: Du hast Dir ja nicht einfach nur die Haxen gebrochen, weil Du eine Risikosportart ausgeübt hast. Oh Mann! Ich rege mich gerade mal mit Dir auf!

    Leider ist so eine Handhabung im Öffentlichen Dienst nicht ungewöhnlich. Mich hat es als Angestellte auch erwischt. Meine Erfahrungsstufensteigerung wurde nach hinten geschoben, weil ich die Zeit, in der ich keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung hatte, "nacharbeiten" musste. Dabei habe ich mir auch immer den Allerwertesten aufgerissen, meinen Kollegen den selbigen gerettet und in unserem Team als jüngste am wenigsten verdient. Da vergeht einem echt die Lust am Arbeiten...

    Lass Deinen Zorn raus. Ich drücke Dir die Daumen, dass es doch noch eine Möglichkeit gibt, dass Du doch noch befördert wirst.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Ist deinem Dienstherren deine Schwerbehinderung bekannt? Ich würde mich als erstes an die Schwerbehindertenvertretung wenden.
    Krankschreibung bis zum Sankt-Nimmerleinstag ist wohl nicht die Lösung, da dann der Amtsarzt eingeschaltet wird. Wie das ausgeht, weißt du nicht - Teildienstfähigkeit oder Versetzung in den Ruhestand willst du sicher nicht.
    LG,
    wildflower
    Danke Mädels.
    Der Frust ist echt groß :(

    @die Belle
    Ich hoffe nicht, dass das jetzt für immer ist. Grundsätzlich könnte ich bei der nächsten Beförderungsrunde mit dabei sein. Sprich: wenn die sich entscheiden würden, die Leite "unter mir" mit weniger Beueteilungspunkten zu befördern. Dann müssten sie meine Beförderung nämlich vorweg nochmal prüfen. Aber: das werden sie nicht tun. Von 1300 Leuten in meiner Besoldungsstufe sind jetzt insgesamt mehr als 1000 bedördert worden. Das ging nur, weil aus dem Haushaltsjahr 2017 Kohle übrig war. Und die ist jetzt aufgebraucht.
    D.h. ich werde noch mind. 2 Jahre warten müssen, bis ich dann befördert werde. Und dass auch nur, wenn meine Beurteilung gut genug ist, die Sonne scheint und sich Mr. Krebs nicht nochmal zurück meldet.

    So froh ich auch bin im öffentlichen Dienst zu arbeiten, so unfair ist es manchmal dort. Karriere kann man da nicht machen. Motivation, Strebsamkeit und Fleiß sind Dinge, die bei Beamten nicht wirklich gewürdigt werden. Und das führt dann unweigerlich irgendwann zu desinteressierten Büroleichen, über die sich alle Welt lustig macht. Aber es dankt einem einfach niemand. Ich hätte mir gefühlt die letzten Jahre ebenso gut während der Dienstzeit in der Nase bohren, ein Buch lesen oder Herzkissen nähen können. Dann wäre ich genau am selben Punkt wie jetzt grade und nicht befördert worden. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich es dann selbst Schuld gewesen wäre...

    @grimmi78
    Auch klasse. Tut mir sehr leid, dass du auch so fiese Erfahrungen machen musstest. Da fällt mir ein: ab Juli wäre ich auch eine Erfahrungsstufe höher. Wenn sie mir die auch noch verweigern, dann kostet mich das Jeden Monat 250€ netto. Macht in 2 Jahren also schlappe 5000€.
    Zusätzlich zu den 11.000€(!) Brutto, die man mit damals bei der Geschichte mit der A11er-Stelle nicht nachgezahlt hat.
    Da kommt richtig Freude auf...
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

    Käthe schrieb:

    Da fällt mir ein: ab Juli wäre ich auch eine Erfahrungsstufe höher


    @Käthe,

    frag sicherheitshalber mal nach... die nächste Erfahrungsstufe habe ich dann 6 Monate nach dem Ende meiner Wiedereingliederung bekommen. Das waren aber auch knapp 250 € netto im Monat, die mir da durch die Lappen gegangen sind. Ist echt nett, wenn man fürs krank sein auch noch zusätzlich bestraft wird...
    Dabei geht es mir wie Dir, dass ich grundsätzlich froh bin, im öffentlichen Dienst zu arbeiten, weil mein Job echt interessant ist und mir Spaß macht. Aber oft ist es einfach so, dass diejenigen weiterkommen, die gerade "am dransten" sind und nicht die, die jeden Tag ihre Leistung bringen und den Laden am Laufen halten...
    Käthe, ich hoffe wirklich, dass es für Dich gut ausgeht.
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Ja @grimmi78, ich versuch mal das alle zu erfragen. Was echt ätzend ist, weil ich von zuhause nicht ins Intranet komme und somit die Telefonnummern alle nicht habe. Und da nein Dienstherr es nicht für nötig hält, mal Post mit seinen Entscheidungen an meine Heimadresse zu senden, hab ich weder Ahnung wer meinen Fall bearbeitet usw.


    Ja, du sagst es ziemlich treffend: Man wird dafür bestraft, dass man krank war. Und das ist wirklich zum K*tzen. Man hat mir 11 Urlaubstage von 2016 gestrichen, weio ich krank war. Auszahlung leider nicht möglich. Jetzt nimmt man mir unsinnigerweise die Beförderung, weil ich krank war.
    Ich mag meinen Job, ich bin eigentlich froh Beamtin zu sein. Ich möchte eine gute Beamtin sein. Eine fleißige. Meinen Job ordentlich machen. Ich hab kein Problem mal länger zu bleiben, Sachen zu machen für die ich eigentlich nicht zuständig bin usw. Aber ich hab ein Problem damit, wenn ich ungerecht behandelt werde. Besonders, wenn das NICHTS mit meiner Arbeit zutun hat, sich aber auf diese auswirkt.
    Mit der Aktion hat man mir mit Anlauf in den Hintern getreten. Weil ich krank war. Ich hätte es ja sogar verstanden, wenn an der Beförderung eine neue, stressigere Stelle hängen würde. Aber das tut es nicht. Ich kehre einfach nur in mein Büro zurück. Der selbe Job wie immer. Es macht also gar keinen Sinn, was mein Dienstherr da abzieht. Völlig unnötig und für mich nicht nachvollziehbar. Aber die sitzen leider am längeren Hebel. Und ich kann nix machen. Nichtmal kündigen könnte ich. Ich bekomme so schnell keine Krankenersicherung, keinen neuen Job irgendwo. Niemand möchte Mitarbeiter, die mal Krebs hatten. So ist das eben leider.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    @Jen86
    Dachte ich auch. Ich habe viele Gerichtsurteile gelesen eben: das ist gängige Praxis.
    Der Dienstherr alleine entscheidet, ob man für ein Amt die notwendige Befähigung hat. Meiner hat dagegen entschieden. Ohne dass ich jemals jemanden von diesen Leuten gesehen habe. Ich kenne niemanden der Menschen, die das entschieden haben. Und die kennen mich nicht. Meine Krankenakte nicht. Meinen Arzt nicht.

    Mein Dienstherr hat mich quasi abgeschrieben. Klingt traurig, ist aber leider so. Die denken scheinbar, ich steh eh schon mit einem Bein im Sarg oder bin nie wieder richtig gesund. So siehst leider aus.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Liebe @Käthe

    grosser Mist, das ist wirklich unfair.

    Wobei das nicht nur im öffentlichen Dienst ist. Ich arbeite in der freien Wirtschaft (eine Gesellschaft mit christlichem Hintergrund) und als vor 2,5 Jahren wegen meiner Lungenmetastasen für ein paar Wochen ausgefallen bin, habe ich den Fehler gegangen, meinem Chef sehr offen davon zu erzählen. Und weil er offensichtlich nicht geglaubt hat, dass ich wiederkomme, hat er gleich meine Leitungsstelle mit einer Externen besetzt. Als ich wiederkam, hatte ich eine (von der Tätigkeit) völlig runtergestufte STelle. Anfangs hat mich das gar nicht so gestört, weil ich erstmal froh war, dass die Chemo angeschlagen hatte und ich überhaupt wieder arbeiten konnte. Aber nachdem nun 2,5 Jahren rum sind und ich immer mehr zur Aushilfe degradiert werde, ärgert es mich auch fast jeden Tag.

    Als ob wir nicht schon genug Ärger mit den Diagnosen hätten....

    Ich kann Dich echt gut verstehen und ein paar Tage hast Du das beste Recht, richtig sauer zu sein. Aber dann versuche, Dir Dein Leben nicht davon versauen zu lassen. Ich würde mich auch nochmal erkundigen, ob man dagegen vorgehen kann, aber wenn nicht: versuch, drauf zu pfeifen und es Dir nicht so schön wie möglich zu machen... das schaffst Du. Auch, wenn Du gerne arbeitest: es ist doch immer noch "nur" ein Job.

    LG Friederike
    Hallo @Käthe , habe auch ein wenig im Internet geschaut und einen Artikel gefunden, der zwar jetzt nicht deinem Profil entspricht, aber vielleicht kannst du einen Nutzen daraus ziehen und zwar unter
    anwalt24.de
    Schadensersatz für übergangene Beamte nach Nichtbeförderung.

    evtl. hilft das durch den Paragrafendschungel etwas weiter und es gibt dort auch einen Fall wie den
    von dir, was eine absolute Ungerechtigkeit ist.
    LG Margarete
    Liebe Käthe - ich kenne das was Du erlebst - diese Geringschätzung auch. Ich habe mich ganz schön durchgekämpft: hat 2 Jahre Kraft und viele Tränen gekostet. Jetzt ist etwas Ruhe.
    Mitarbeiterertretung, Behindertenbeauftragter, Integrationsfachdienst, Juristen mit Spezialisierung auf Behindertenrecht (kann ich Dir gerne nennen - die sind nicht in meiner Nähe, ging alles trotzdem mit neuen Medien)
    Arbeitsmedizinerin.
    Diese ganze Hilfe habe ich in Anspruch genommen.
    Ich würde klagen an Deiner Stelle. Du kannst nur gewinnen. Verloren hast Du wenn Du Dich nicht wehrst. Aber bitte nur mit Fachkompetenz. Wohnst Du nicht im Rheinland? Auch da gibt es guten Anwälte...
    Deinen Frust kann ich gut verstehen. Mir hat man ins Gesicht gesagt, dass ich in deren Augen nichts mehr leisten kann. Nach 3 Tagen Dienst.
    Lass Dich erst mal trösten. Du hast Rechte Dein AG Pflichten. Meist vergessen die AG das.
    @Käthe oh man ! Unglaublich! Da fehlen mir tatsächlich die Worte !
    Jetzt wo der große Stress mit Therapie vorbei ist und du dich endlich wieder fit und stark für die Arbeit fühlst bekommst du so eine Aussage serviert !
    ABER denke bitte immer zuerst an DICH Und deine Gesundheit! Natürlich kannst du vor Gericht gehen und so weiter.... lass dich gut beraten!
    Aber wieder so viel Stress und Ärger.... genau das sollten wir doch vermeiden!
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen dass du und deinAG euch irgendwie einig werdet.
    Kopf hoch !
    Lg Sternchen
    What a shit Käthe :cursing: das ist der Oberknaller. Das ist Diskriminierung auf höchstem Niveau. Da MUSS man doch gegen klagen können.

    Mortal, Menschen ändern sich bei der Diagnose und wir uns auch. Ich umgebe mich nicht mehr mit Menschen die meine Lebenszeit klauen,
    also stinklangweilige blablabla Typen die mir völlig auf den keks gehen. Ist traurig mit Deiner Ärztin-Bekannten. Aber Du findest deinen Weg
    und das sieht mir auch gut aus. Auch ich mache mehr als die Leitlinien vorsehen. Und ich fühle mich gut und sicher dabei. Und das ist es wert.

    Übrigens, MRT der Möpse sah supie aus, Knochendichte sehr gut, keine Osteoporose und die Tumormarker alle im Normbereich. Ich kann jetzt
    den Sommer entspannt genießen und bin erst im November dort wieder.
    Heute bleiben Mann und ich zu hause. Muss noch einen Salat machen. Wir haben morgen Familientag von den Schützen. Das Wetter soll auch diesmal
    mitspielen. Sonntag ist dann Körperpflege und Ausschlafen angesagt.

    Schönes Wochenende Euch allen.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo @Käthe,

    oh nein irgendwie ziehst du den Mist auch echt an. Das ist wirklich eine Oberfrechheit, als hätte man nicht schon genug Sorgen.
    Wenn ich sowas lese, bekomm ich sofort ein Ziehen im Nacken :evil:

    Ich werde Ende August von der Krankenkasse ausgesteuert, freu mich ;( hab mir auch nicht ausgesucht, dass ich innerhalb der drei Jahre wegen ein und derselben Krankheit 18 Monate ausfalle...jetzt darf ich ALG 1 beantragen oder die Teilerwerbsrente beantragen.
    Habe Montag schon einen Termin bei der Rentenversicherung. Frage mich aber, wenn ich stundenweise arbeiten gehe und wegen
    meiner Therapie die ja im Moment wöchentlich stattfindet, ein oder zwei Tage zu Hause bleiben muss, wer kommt dann dafür auf?
    Bekomme ich dann dafür kein Geld mehr? Oder muss Urlaub nehmen oder was? Ende 2019 kann ich erst wieder krankgeschrieben werden, bis dahin werden die Tage verknüpft und Krankengeld ist aufgebraucht. Bin froh wenn ich dann überhaupt noch lebe <X
    Mal sehen was die am Montag sagen...
    Werde ab Juli erstmal wieder zwei Tage die Woche arbeiten gehen, meinen Urlaub nehmen 8) und damit das Ende hinauszögern...

    @allgaeu65: Glückwunsch zu den guten Ergebnissen!

    @MortalKombat: da wäre ich aber auch sehr enttäuscht, hat man schon eine Bekannte und dann sowas... bin immer wieder entsetzt
    mit was für empathielosen Ärzten man es zu tun bekommt im Laufe so einer Erkrankung.. such dir andere Ärzte.. aber gut, dass
    du ihr mitgeteilt hast wie du darüber denkst...

    wünsche allen ein schönes Wochenende!

    LG Siena
    @allgaeu65
    Super, solche Ergebnisse sind dich was feines :)



    @Alle
    Danke für eure lieben Nachrichten. Ich hab eben 2 Std. mit unserem Personalrat (meine direkte Kollegin) telefoniert: keine Chance.
    Sie, mein Chef, die oberste Chefin, alle fanden das unglaublich k*cke und unfair. Man hat wohl Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, aber der Dienstherr bleibt stur.
    Keiner versteht den Sinn dahinter. Aber es ist, wie es ist. Der Dienstherr alleine entscheidet, ob man beförderungsfähig ist. Und dazu gehört neben der fachlichen Leistungsfähigkeit auch die gesundheitliche Seite.
    Die dürfen das also erstmal.
    Klagen könnte man, aber die Aussicht auf Erfolg ist gering. Zudem es ja auch tatsächlich so ist: seinen Arbeitgeber zu verklagen, ist für die Karriere auch nicht wirklich förderlich.

    Ich fand das vorher immer schon ganz furchtbar, wenn ihr berichtet habt, welche Steine man euch beruflich in den Weg gelegt hat. Als hätte man nicht bereits genug Sorgen. Das mein Dienstherr am Ende noch mit so einem unsinnigen Stuss ums Eck kommt, hätte ich nicht gedacht. Mehr ist das nicht, einfach nur eine völlig sinnfreie Strafe dafür, dass ich lange krank war.
    Da ich nix schriftlich habe bisher, kann ich keinen Bearbeiter anrufen oder anschreiben. Ich weiss nicht, wer das entschieden hat oder warum. Seh klug gemacht, so kann man sich nämlich auch nicht dagegen auflehnen.

    Ich wünsche allen, die ebenfalls aktuell Stress auf der Arbeit wegen ihrer Erkrankung haben, dass sich die Probleme klären lassen. Ich bin mir sehr sehr sicher, dass sich keine von euch durch ihre Erkrankung bereichern möchte, sich auf ihrer "faulen Haut" ausruht oder sonstiges. Wir alle möchten doch nur wieder gesund werden. Und das, ohne finanzielle Schwierigkeiten befürchten zu müssen. Schade, dass beides im Jahr 2018 für krebskranke Arbeitnehmer in Deutschland zur absoluten Zerreissprobe werden kann =(
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Hallo zusammen,

    nach vielen Wochen kann ich mich wieder melden. Am 23.4. hatte ich einen Herzstillstand, wurde reanimiert und kam drei Wochen auf der ITS und noch Wochen stationär, weil man mir einen Herzschrittmacher eingepflanzt hat. Jetzt bin ich in der Reha um wieder fit zu werden.

    Als Ursache kommen entweder eine Lungenentzündung oder eine Herzschwäche durch meine Champ - das Anthrazyklin aus der Chemo FEC 2008 in Frage.

    Die Zeit war anstrengend und einige Ängste sind geblieben, aber ich habe den Mist überlebt, mein Hirn hat auch nicht gelitten. Ich hatte bei dem Zusammenbruch zum Glück eine Freundin dabei, die sofort reagiert hat und mit der Reanimation begonnen hat, die Notarzt war sehr schnell zur Stelle.

    Hier in der neurologischen Reha sieht man viele denen es deutlich schlechter geht und die trotz allem ganz viel Lebenslust ausstrahlen. dabei wird so manches andere einfach unwichtig.
    Liebe Grüße
    Geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    Oh mein Gott @RidingGeli
    was machst du für Sachen, schön zu hören, dass es dir besser geht und gut das deine Freundin dabei war und richtig reagiert hat. Wie schon geschrieben, hatte meine Schwester da vor drei Wochen weniger Glück :( ich wünsche dir alles erdenklich Gute für die Reha und die nächste Zeit, lG Siena
    Liebe Geli,
    manno, was ist denn grad los... Die besten Genesungswünsche von mir. Kann mir jemand was über folgenden Blutwert sagen:
    Differentialbild, der Wert W-MCC oder auch Anzahl der mittleren Leukozyten an der Gesamtzahl der Leukozyten MXD ?
    Der wird u.a. beim Port spülen gemessen und steigt bei mir an. Er war mal bei 0,8. Dann 1,0 1,1 1,2 jetzt 1,4.
    Danke schonmal und ein unaufgeregtes Fußballwochenende.
    Grüße Martina