Mein Mann Karsten hat mich am 26.10.15 verlassen

    so da bin ich wieder und möchte euch weiter mitteilen wie es mir ergangen ist .von meinen freundschaften
    ​ist nur Vera die ältere freundin geblieben. die 52 jährige war sehr böse und undankbar es hat sich erledigt.
    ​die dominante bekannte ist auch nicht mehr sie ist weg gezogen die freundschaft war nur noch lau.
    ​ich hab mich schon etwas erholt nur meine seele schreit ab und zu noch, aber wenn ich dann falle nicht mehr
    ​so tief und lange. im sommer hatte ich eine kleine reise gemacht allein, sie hat mir nicht gut getan weil ich mir
    ​des allein seins so bewusst wurde. hab viel geweint und war froh wieder zu hause zu sein. dann hab ich noch
    ​einen ansatz gemacht und hab eine tagesbusfahrt nach warnemünde gemacht. wieder war ich nur allein alles
    ​pärchen die haben sich alle schnell verkrümelt und ich war bis zur heimfahrt allein. sowas mach ich so schnell
    ​wieder nicht, ein wahres wort sagt man ist unter hundert menschen mehr allein als allein in seiner wohnung.
    ja mein schatz ist fort aber in meinem herzen ist er immer und wird es auch immer bleiben. ich spreche oft mit ihm
    ​erzähle ihm viel was ich so auf dem herzen habe und dann geht's mir besser.
    etwas will ich noch erzählen wo er noch lebte bekam ich bei einigen situationen, wenn er in der klinik war und
    ​etwas schlimmes an stand immer ein unangenehmes gefühl oben in der linken wange. es wurde warm und kribbelte
    ​dann war auch immer was. jetzt wo ich dies hier schreibe hab ich wieder dieses gefühl und ich hab tränen in den
    augen. kann mir nur denken er ist in meiner nähe und versucht mir trost zu geben. ich hatte zu ihm eine ganz besondere
    ​seelische beziehung wir waren wie eins er sagte immer zu mir wenn wir uns tief in die augen sahen mein einäugiges zweiauge.
    ​er ist auch oft in meinen träumen und das ist schön. so nun hab ich einiges geschrieben bis zum nächsten mal..........

    ​liebe grüße Monika
    Ach Monika....wenn ich das lese ist es schon traurig das du bei den Fahrten alleine warst...und du dich so einsam fühltest.
    Reinhard und ich waren auch wie eins....Ich wußte immer wie es ihm ging. Hab gespürt wenn sich wieder ein Anfall ankündigte....
    Hab gespürt als er einen Unfall mit denen Fahrrad hatte....
    Ja wir waren eine Seele....
    So innig wie wir waren....seufz..
    Ich glaube das erlebt man nur einmal...Ich weiß es auch nicht so genau.
    Jeder Mensch ist anders...und .jede Beziehung auch ..
    Liebe Monika...Bleib am Ball...du wirst schon irgendwas finden wo du dich wohlfühlst
    Ich bin ja schon vor dem Tod meines Mannes im Chor gegangen...es tut mir wieder gut. Singen ist sehr befreiend...Ich konnte vorher auch nicht wirklich singen .Und Noten lesen kann ich bis heute nicht....Aber es macht mir Freude.
    Ich wünsche dir alles Gute das es bergauf geht.
    Liebe Grüße Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Monika,

    deine Probleme mit dem Urlaub kann ich sehr gut nachfühlen. Zu Anfang ging es mir genau so. Nicht locker lassen, und es ging. Wie du geschrieben hast, ist es mit Gruppenreisen eher schwierig. Habe ich nie gemacht. Wenn, dann alleine und was da kommt, ist eigentlich von vorne herein klar.

    Warum alleine? Dabei geht es hauptsächlich darum, sich selbst wieder als 'Ganzes' zu erkennen. Ich finde, das ist sehr wichtig, da sich das sehr wahrscheinlich so schnell nicht wieder ändert. Wenn überhaupt. Niemand kennt dich/euch als Paar auf der Urlaubsreise (falls ihr dort nicht gerade Stammgäste wart), sondern sieht in dir nur die eine Person, mit der man sich vielleicht unterhält. Man ist dann wieder 'Wer'. Alleine auch deshalb, um nicht Gefahr zu laufen, als Single unter Pärchen zu sein. Geht garantiert in die Hose, wie du selbst erfahren hast.

    Das geht ganz sicher nicht locker und leicht. Das weiß ich. Doch das Gefühl und die Erkenntnis, wieder als Ganzes nicht nur gesehen zu werden, dafür lohnt sich der Aufwand. Als Ganzes, weil man sich mit 'dir' unterhält, denn für das Gegenüber existiert in diesem Moment kein Schatten an deiner Seite. Er oder sie weiß oder wissen ja nichts davon. Zu Hause ist das anders. Da sieht jeder, der dich kennt, diesen Schatten, weiß um deine Trauer.

    Denk mal drüber nach. Du schaffst das, ich bin mir sicher.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Liebe @salome!

    Dein Beitrag hat mich berührt, weil Du u.a. von einer gewissen "Verlorenheit" in Anwesenheit von Paaren während der Urlaube geschrieben hattet.
    Wahrscheinlich bin ich selber das krasse Gegenteil!
    Für mich ist es eher anstrengend, ständig in Begleitung unterwegs zu sein.
    Gern bin ich mit meinem Mann unterwegs, aber auch sehr gern mal ganz allein.
    Einfach um mich selber zu spüren, Tage ganz nach meinem Gusto gestalten und mich darauf verlassen zu können, dennoch mit Menschen Kontakt zu haben. Hat bislang immer geklappt, und ich brauchte gar nicht suchen.
    Genau das brauche ich immer wieder mal, diese spontanen Begegnungen!
    Das können ganz banale Kontakte sein, im Zug, im Kiosk, am Strand usw., Hauptsache, Herz und Augenzwinkern sind mit dabei.
    Habe z.B. Bernsteine gesucht auf Usedom und auch gefunden, just for fun!
    Und es ergab sich recht schnell ein Gespräch mit einem Mitsucher, also Kontakt und Austausch.

    @Helmut hat es so ausgedrückt
    Dabei geht es hauptsächlich darum, sich selbst wieder als 'Ganzes' zu erkennen

    Ich bin ziemlich einsam aufgewachsen, Mutter war immer arbeiten, Vater kurz nach meiner Geburt und ältere Geschwister auch früh fort.
    Da musste ich meine Tage selber kreativ gestalten, hatte aber viele Freiheiten.

    Seit Erkrankung und OP habe ich ganz oft allein 3-4 Wochen auf Usedom verbracht.
    Diese Zeit geniesse ich auch, denn ich habe in der Kindheit gelernt ( lernen müssen ) , mit mir selbst allein zu sein.
    Und ich fühle mich dann Ganz und sogar recht heil, einfach, weil ich da auf meine Fähigkeiten angewiesen bin.
    Orientierung, Planung, Neugier...dazu brauche ich keinen Begleiter.
    Wenn es sich aber zufällig ergibt, kann man Spass miteinander haben.

    Vielleicht kannst Du auch einen solchen Zustand erreichen, wo Du Dich dann keinesfalls schlecht fühlen musst angesichts von Paaren.
    Du brauchst Dich da nicht verkriechen, auch als Alleinreisende hatte ich immer wieder nette Erlebnisse.
    Ausserdem erlebe ich eine Art " Sahnehäubchen", denn auf Usedom konnte ich bereits / bislang einige liebe Menschen aus dem Forum treffen.
    Diesjährig evtl. im Mai vielleicht erneut!

    Ok., Du bist jetzt allein und Dein Partner fehlt Dir sehr, aber Du bist dennoch eine eigenständige Person und auch kommunikativ, sonst würdest Du hier nicht schreiben.
    Trau Dich was, ganz alleine... trau Dir einfach selbst was zu!

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

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    Hallo Monika
    Ich kann dich verstehen auch wenn meine Liebe ja noch da ist.
    Das was du schreibst ist auch tief im inneren meine Angst.

    Diese Verbundenheit die du zu deinem Mann beschreibst ist ein riesen Geschenk und wunderschön.
    Helmut hat schon einiges geschrieben und Renate auch.
    Jeder Mensch ist einmalig genau wie du, du findest deinen Weg und dein Mann wird dich darin bestärken und begleiten.

    Gott behüte dich und begleite dich auf deinem Weg.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    liebe Jessi
    war heute wieder bei meinem therapeuten, er sagt es dauert noch meine zeit wo
    es mir besser geht ist noch nicht ran. er hat mich heute sehr getröstet ich bin kurz
    davor auf zu geben und ein eremitisches leben nur für mich allein zu führen. so kann
    mich keiner mehr anmachen und mit einer dummen ansage verletzen. alle versuche
    die ich gemacht habe um wieder am leben teil zu nehmen sind doch schief gegangen.
    hab eine menge versucht: freundschaften, begegnungsstätten, kleinen urlaub und busfahrt
    war nur allein. hab keinen mut mehr was neues an zu fangen, werde kleine spaziergänge machen
    mich gut versorgen und mich öfter mit meinen einzigen freundin Vera treffen. und das letzte
    lebensdrittel so gut es geht verbringen, hab ja meinen schatz im herzen er ist immer bei mir
    und passt auf mich auf und gibt mir kraft wenn meine ganz klein ist. liebe grüße Monika

    hallo Helmut ich werde mein bestes geben aber es ist sehr schwer.
    liebe grüße für dich Monika

    liebe Renate
    glaub mir noch finde ich mein allein sein als strafe, was hab ich nur getan. hab mich
    immer bemüht ein guter mensch zu sein. hab geholfen wo ich gebraucht und trost
    gegeben wer ihn brauchte. jetzt wo ich allein bin stehe ich auch alleine da, es gibt
    zwei drei menschen die mir nah stehen. das leben ist nicht fair zu mir.
    lieben gruß von Monika

    l
    Hallo Rüdiger
    die angst hat lange jahre mein leben regiert erst starb der eine mann und dann der
    ​andere das hat mich sehr traumatisiert. so das ich heute wenig kraft habe für mein
    ​leben. was sehne ich mich mal gedrückt zu werden ein gutes vertrauliches gespräch
    ​zu führen. immer muss ich alles allein bewältigen und das kostet kraft. mal hab ich
    ​gute tage und dann falle ich wieder tief. wenn ich zwei wünsche offen hätte, innere
    ruhe und freude das wär schön.
    ​euch beiden viel kraft, liebe grüße Monika
    Hallo Monika,

    ich bin mir sicher, dass du dein Bestes gibst und ich weiß, dass das schwer ist.

    Mir scheint, du hast das Vertrauen in dich und deine Mitmenschen verloren? Ich denke, es geht hier nicht darum, wieder einen Partner zu finden. Das muss nicht sein. Man kann auch alleine ein erfülltes Lebens führen. Wichtig scheint mir, wieder mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und dabei durchaus auch eine gewisse Distanz zu wahren. Ich bin in dieser Zeit mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Smalltalk, beliebige, beiläufige und manchmal auch überraschend gute Gespräche. Manchmal mit Menschen, die ich eine Stunde später unter Umständen nicht mal mehr hätte beschreiben können. Das meine ich nicht oberflächlich. Es geht also auch nicht unbedingt darum, neue, feste Freundschaften zu schließen.

    Es geht darum, dabei in kleinen Schritten das eigene Selbstvertrauen zu finden und zu stärken. Sich bewusst zu werden, dass man wer ist. Dass man sich wahrgenommen fühlt, man kein Niemand ist, durch den alle hindurch schauen. Zu fühlen, wie unbeschreiblich schön es sein kann, mit völlig fremden Menschen auch mal herzlich zu lachen. Dazu muss man halt ab und an einen kleinen Schritt auf andere zugehen. Nicht mehr.

    Das hat absolut nichts damit zu tun, die Trauer wäre jetzt plötzlich vorbei.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Hallo Monika
    Wie gerne würde ich dir die beiden Wünsche erfüllen.
    Ich hätte dann auch von beiden so wichtigen Dingen bekommen, denn das sind auch meine Wünsche.

    Angst hat auch mich geleitet, immer wieder wird sie Riesengroß, ich habe mich zurückgezogen, gehe eigentlich nicht mehr unter Menschen und wenn doch dann kostet es mich viel Kraft.
    Ich verlasse meine Wohnung zwar sehr oft aber dann immer im Geschützten Raum meines Autos.
    Du siehst nicht nur du hast diese Angst wieder verletzt zu werden, das haben so viele wie ich mittlerweile weis.

    Ab und an gehe ich doch mal raus, mische mich unter Menschen, wie z.B. letztes Jahr in Berlin beim Forums Treffen.
    Ansonsten ...

    Manchmal wünschte ich mir einen Club der Ängstlichen und depressiven der eimal im Monat einen Ausflug zusammen macht.
    Nur wie soll der denn gegründet werden wenn niemand hingeht und den Mut hat.

    Was ich dir noch schenken möchte ist Mut!
    Mut wieder aus deinem Schneckenhaus herauszukommen Verletzungen ja die kommen immer wieder aber dann besteht auch die gute Möglichkeit auf Glück und Freude.
    Viel Glück und Freude heute zu dir.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    hallo Helmut
    ​setze mich zu dir und wir trinken einen tee. hab heute was trauriges gehört, von meinem schatz
    ​die Cousine hat ihre mutter verloren ein normaler alterstod sie war sehr depressiv. muss es erst mal verdauen
    immer mehr verlassen uns.....

    hab einen entspannten abend Monika
    Hallo Monika,

    salome schrieb:

    immer mehr verlassen uns.....
    auch wenn du schreibst, 'ein normaler Alterstod', so fällt es nicht leicht, das zu verdauen. Ich denke, dass bei dir auch viele schreckliche Bilder auftauchen? Geht mir auch so. Man kann sich nur ein bisschen darauf vorbereiten.

    In den letzten Jahren habe ich viele Menschen verloren. Ende Dezember ist meine Schwiegermutter verstorben nach langer Krankheit (Alsheimer). Ganz leicht ging sie über die Brücke und wir waren bei ihr. Im letzten August meinen Bruder. Es ist nicht leicht. Es wird niemals leicht sein. Vielleicht lernt man mit der Zeit, ein bisschen Abstand zu halten. Auch nicht leicht. Manche verwechseln das mit gefühllos werden. Ist es jedoch nicht. Ich würde sagen: Selbstschutz, zusammen mit aus vielen Schlägen erworbenem Mitgefühl. Letzteres ist ganz wichtig. Sonst würde man hart und nach innen gekehrt.

    Tränen sind nicht verboten. Schon gar nicht dann, wenn man in Ruhe eine Tasse Tee trinkt und die Gedanken laufen lässt.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    hallo Helmut
    wenn ich hier lese kommen mir oft die schrecklichen bilder hoch. hab auch viel schreckliches erlebt und das gleich zwei mal.
    ​mir ist auch klar das ich mich hier einmal verabschieden muss, noch geht es noch nicht weiss nicht warum.
    ​aber wenn ich meinen eigenen kummer nach hinten schieben will muss ich das tun. ich weiss nicht ob man jemals
    von diesem thema weg kommt. manchmal brauch ich hier bloß zu lesen und die tränen kommen. genau wie bei
    ​meinem therapeuten mir geht's tage vorher erträglich bin ich bei dem therapeuten weiss ich das ich wieder heulen muss.
    das hat nichts mit meinem schatz zu tun er wird immer in meinem herzen bleiben und vergessen kann ich das nie, ist ja
    auch normal.

    so nun werde ich wieder meinen tee in ruhe trinken.

    liebe grüße Monika
    Hallo Monika,

    das hört sich an wie in einem 'Hamsterrad'. Kenne ich und viele andere sicher auch. Ich vergleiche das mal mit einer Karre Mist, die man eh fast nicht mehr schieben kann und da lädt noch einer ne kräftige Schippe drauf. Es ist schwer, da raus zu kommen. Seit dem Tod meiner Frau fällt es auch mir schwer, nicht alles so nah an mich heran zu lassen. Meist hält jedoch der Schutzwall, den ich mir gebaut habe, muss ihn jedoch des öfteren flicken.

    Noch ein Vergleich. So ein Forum, wie dieses (oder der Psychologe oder anderes), ist wie eine Reiztherapie. Eigentlich möchte man sich ja verkriechen. Man merkt jedoch schnell, dass das keine Lösung ist. Oder die schlechteste von allen. Die Reiztherapie besteht eigentlich darin, dass man lesen kann, wie andere die gleichen oder ähnliche Probleme gelöst haben oder ihre Gedanken zu Problemen, die man selbst noch nicht gelöst hat. Man denkt darüber nach und vielleicht findet man dadurch die persönliche Lösung. So weit das überhaupt geht. Auf viele Probleme gibt es leider keine Antwort außer: es gibt keine. Ist schwer zu verdauen. Es geht.

    Trauer kann man nicht besiegen. Man kann sie lebensfähig machen.


    Genieße deinen Tee und liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    hallo Helmut
    das ist auch meine schwäche immer alles so nah an mich ran zu lassen und mit zu leiden, mein schatz
    ​hat immer gesagt dadurch geht's dir oft mies. ich war früher mal eine taffe person war kraftfahrer im großhandel ausliefern usw.
    ​hatte nur mänliche kollegen hab mir nicht die butter vom brot nehmen lassen. dann starb mein erster
    ​mann (krebs) und mein selbstbewusstsein bröckelte hatte mit mir zu tun. nun als mein zweiter mann starb auch krebs
    war es mit mir schlimm und als ich so langsam wieder hoch kam sind einige negative dinge gewesen.
    ​hab es diesmal schwerer wieder ein positiv denkender und froher mensch zu werden. werde mich jedenfalls
    ​bemühen die trauer lebensfähig zu machen, wird zwar schwer werden da ich ja keine unterstützung habe.

    lass uns wieder einen tee trinken
    ​liebe grüße Monika
    Hallo Monika,

    wenn eine Wunde fast verheilt ist und dann erneut aufgerissen wird, dauert es vielleicht ein bisschen länger. Man kann zwar lernen, mit der Trauer umzugehen, was allerdings nicht bedeutet, es wäre beim zweiten Mal einfacher.

    Auch dir einen schönen Sonntagabend,

    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    hallo Helmut
    ​sorry das ich so lang nicht geantwortet habe, aber vergessen tut ich es nicht.
    meine wunde ist schon oft aufgerissen worden aber irgendwann wird sie vernarbt
    ​sein. mit der trauer umzugehen hab ich schon gelernt, die wunde ist ja auch nicht
    mehr sehr tief.

    liebe grüße Monika
    Hallo Monika,

    naja, selbst vernarbte/verheilte Wunden können noch ab und an jucken. So ganz vergeht das nie. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Ich sag mal so: das Jucken hält auch die Erinnerung wach.

    Morgen ist es genau 10 Jahre her, dass meine Frau verstarb. Es juckt.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    hallo Helmut
    ​ich werde morgen an dich denken 10 jahre schon eine lange zeit. mein 1. mann
    ​ist genau übermorgen 19 jahre Tod und es is nicht mehr so schlimm weil ja der Tod
    von meinem 2. mann im vordergrund steht und da juckt es noch doll.

    ​liebe grüße Monika