Angepinnt Der Mutmachthread

    Liebe Andrea, liebe Johanna,

    Glückwünsch Euch Beiden und dass noch ganz, ganz viele Jahre Ihr das Leben feiern könnt.
    Es ist schön zu lesen, was Ihr schreibt.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Danke, liebe @die Belle <3

    Du bist auch eine tolle Motivatorin, denn Deine Geschichte zeigt mir jeden Tag, dass der Wille eine unbeugsame Kraft ist, den man nicht unterschätze darf!

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Hallo ihr Lieben,
    manche von euch kennen mich bestimmt noch aus dem anderen Forum :-).
    Ich habe mich lange nicht gemeldet, da mir Abstand zu der Sache gut tut und ich nur hin und wieder News lese, wenn mir danach ist.

    Jedoch möchte ich euch unbedingt Mut machen, da ich weiß wie dringend man das in der akuten Situation und sicher auch noch danach braucht!

    Ich hatte im Dez. 2012 ein metaplastisches Mamma-Ca. (seeehr agressiv...) mit Lymphknotenbefall. Es folgten OP, Chemo, Bestrahlung. Warum auch immer hatte ich von Anfang an Angst vor Lebermetastasen.
    Im Jan. 2016 war es leider so weit (zum Glück ging ich alle 3 Mon. in weiser Voraussicht zum Leberultraschall...). Ich hatte eine einzelne Lebermetastase. Lunge und Knochen waren frei.
    Nach Info über sämtliche Behandlungsmethoden entschied ich mich für den unangenehmsten Weg. OP und nochmal Chemo. Man konnte operieren und so hatte ich die Sicherheit, dass es tatsächlich nur eine einzige Metastase war (die übrigens in nur 3 Wochen Überlegungszeit doppelt so groß wurde...).
    Ich bekam in der Chemo auch endlich Carboplatin, was ich 2012 schon unbedingt wollte aber nicht bekam.
    Mit der Chemo stellte ich meine Ernährung um, kam da super durch und war nur zum Ende der Chemo k.o.
    War dann in Scheidegg auf Reha und bekam die Muskeln und Kondition meines Lebens :-). Und lernte da Achtsamkeit und Meditation.
    Und nun...... Ist das ganze schon 2,5 Jahre her in denen es mir soooooo gut geht!!! Alle Nachsorgen ohne Befund.
    Ich bin glücklich und voller Energie wie nie, ernähre mich richtig, erklimme die schönen Berge in Bayern, beruflich geht es steil bergauf, und habe keinerlei Nebenwirkungen mehr von den Chemos in der Vergangenheit! :-)) Ich könnte nicht glücklicher sein.....
    Ich hoffe, das motiviert euch ein wenig in schwierigen Zeiten!

    Ich wünsche euch allen von Herzen nur das allerbeste...!
    Danke Kati :-).
    Ich ernähre mich ketogen, esse also keine Kohlenhydrate, moderat Eiweiß, und viel Fett. Ich habe mich vorab sehr sehr viel darüber informiert und gelesen, und hab dann von heut auf morgen umgestellt. Das mach ich jetzt auch 2,5 Jahre konsequent, meine Blutwerte sind seitdem auch überragend :-).
    CHRISTNE- ich habe Gänsehaut- ja, ich kenne Dich von früher. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es Dir ergangen ist und ich muss gestehen, dass ich große Sorgen um Dich hatte.

    Nachdem ich mich jetzt gefangen habe, möchte ich Dich als Moderatorin des Brustkrebsforums herzlich Willkommen heißen.
    Fühl Dich wohl bei uns!

    Das war jetzt der offizielle Teil.

    Christine, ich freu mich wahnsinnig von Dir zu hören. Und dass es Dir so gut geht noch mehr!
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Vielen vielen Dank liebe Jule!!!
    Du hattest mir mit deinen Ratschlägen und deiner Fürsorge ja auch so geholfen... ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, mich nicht mehr zu melden... aber ich wollte anfangs plötzlich überhaupt nicht mehr drüber reden, das hab ich irgendwie gebraucht...hoffe du bist mir nicht böse... :)
    Nein, die Hauptsache ist ja, dass es Dir gut geht. Ich hätte gerne Deine Mutmach-Geschichte in mein Buch integriert- sie ist schon sensationell und wäre es wert gewesen, auch vielen vielen anderen Mädels zukommen zu lassen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Christine!

    Christine86 schrieb:

    Danke @die Belle !!
    leider nicht regelmäßig, aber so oft ich es schaffe... am meisten entspannen mich Achtsamkeit und Fantasiereisen, hätte ich vor der Reha nie gedacht :)


    Danke, dass Du hier Mut machst und es ist so gut zu lesen, wie es Dir geht. So soll es bleiben. :)
    Oh ja, Fantasiereisen können mir auch sehr viel Kraft geben. Ich nutze diese sehr intensiv und viel.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo ihr Lieben,
    Ich komme gerade aus den Dolomiten, habe dort mein Rad 250 Kilometer u 5000 Höhenmeter geschoben, getragen u gefahren. Es war ein Traum, diese herrliche Landschaft, ich musste manchmal weinen vor Glück. Es wurde in Berghütten übernachtet, meine Zeit hab ich mit netten Wanderern u Bikern verbracht u keinen Gedanken an die Erkrankung im letzten Jahr verschwendet.
    Gestern auf der Heimreise, bin mein Rad u ich an der A7 in Oy Mittelberg ausgesetzt worden von dort aus bin ich im Alleingang nach Obersdorf geradelt.
    Heut gibt es einen Tag Pause um meine "Akkus" aufzuladen.
    Morgen starte ich Richtung Norden. Mein Ziel ist es Deutschland komplett von Süden nach Norden zu durchqueren, dabei mache ich mir aber keinen Stress denn im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es noch einen Plan B u C usw.
    Allen die noch Mitten in der Therapie stecken wünsche ich viel Kraft und Geduld.
    Kopf hoch:
    DIE RÄDER DES LEBENS DREHEN SICH WEITER
    Hallo Ihr lieben und tapferen Kämpferinnen,

    heute vor 3 Jahren wurde mir in der Schwangerschaft mitgeteilt, dass ich ein multizentrisches Mamma-Ca habe!
    2 größere Tumore,(das MRT zeigte dann das Mamma-Ca in einer Ausdehnung von 9cm!!), triple negativ, ein KI67 von 80%, ABER KEINE befallenen LK (bei der Tumorgröße für mich ein Wunder!).

    Tja und dann der Horror nach neoadj. Chemo und bds. subkutanen Mastektomie: KEINE PCR...

    Ich dachte damals das war es. Ich bin erst mal in Reha gefahren, fand aber innerlich keine Ruhe. Ich bin dann nochmal auf eigenen Wunsch zu den Ärzten und bin mit Terminen für eine postneoadj. Chemo heim: noch mal 4,5 Monate Chemo!
    Als diese Therapie beendet war, fühlte ich mich gut. Ich hatte alles mögliche getan.

    Tja und nun sitze ich hier 3 Jahre später. Meine Kleine wird morgen 3 Jahre alt. Morgen ist es für mich noch einmal emotional. Die ganze Situation mit dem Kaiserschnitt lässt viele Bilder aufkeimen.

    Ich hatte auch wie viele hier eine molekularpathologische Untersuchung des Tumors in Köln. Diese bestätigte ein schlechtes Ansprechen der Chemo, da er nicht chemosensibel war. ABER ich hatte einen niedrigen MMP-7 Wert. Sprich mein Tumor war nicht streuwütig, was ja eine Ausdehnung von 9cm ohne befallene LK bestätigt.
    An diesem MMP7-Wert habe ich mich die letzten Jahre festgehalten.

    Ich hoffe mein Fall macht Euch Mut. Trotz bescheidenem Ansprechen der Chemos bin ich so weit gekommen und ich werde auch die nächsten Jahre wuppen.

    La vie est belle!

    LG Vanessa

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peaches79“ ()

    Liebe Vanessa,

    ich freue mich ganz besonders, von dir diese Zeilen zu lesen! Sind wir doch damals gemeinsam durch die Therapiezeit gegangen. Dass du trotz der schwierigeren Randbedingungen heute gesund und glücklich bist und den Geburtstag deiner Tochter feiern kannst, ist ein wunderbarer Triumph der Hoffnung über die Angst! Ich wünsche dir noch ganz viele weitere von diesen guten Jahren!


    Ich habe gestern vor drei Jahren diese Diagnose erhalten, mit den Worten: “Wenn Sie überhaupt irgendeine Chance haben wollen...” -

    Und heute? Es geht mir gut, mir geht es gesundheitlich gut, ich habe einen neuen Wohnort, einen neuen Job, eine wunderbare Familie und viele wunderbare Frauen kennen gelernt, die wie wir erkrankt sind.

    Ich bin dankbar und unendlich glücklich, dass ich dieses zweite Leben geschenkt bekommen habe! Und wünsche mir von Herzen, dass es vielen anderen Frauen so gut ergeht wie mir!
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Liebe Conny,

    ich freue mich auch von Dir zu lesen.
    Ich wünsche Dir auch noch viele weitere gesunde Jahre, so dass wir später gemütlich im Schaukelstuhl sitzen und unseren Enkeln beim Spielen zuschauen. Ich weiß noch ganz genau, wie du damals von deinem alles anderen als emphatischen Onkologen schriebst. Du müsstest ihn eigentlich informieren und zurecht weisen!

    Ich habe noch zu mehreren Mädels aus unserer aktiven Forenzeit während der Therapie privat Kontakt und allen geht es gut.

    An alle Frauen, die gerade in der Therapie stecken:
    Haltet durch, es lohnt sich. Irgendwo geht immer wieder eine Tür auf.
    Hallo Vanessa und Hallo Conny
    Es freut mich ja so solche Geschichten zu lesen. 1.5 Jahre nach der DiagnoseStellung sind bei mir erst vergangenen und ich kann mir vorstellen wie glücklich es euch macht die 3 Jahresgrenze überschritten zu haben. Auch trotz dieser schwierigen Zeit ein gesundes Kind zu Welt zu bringen einfach nur großartig und ergreifend.
    Ich wünsche euch alles alles Gute und freue mich wenn ihr weiterhin hier eure Mutmachgeschichten postet
    Hi Conny, dir natürlich auch herzlichen Glückwunsch zum 3 Jährigen ❤️
    Das gibt mir immer sehr viel Kraft von euch glücklichen und gesunden Mitkämpferinnen zu hören.... ich werde in 3 Jahren hoffentlich auch nur positives zu berichten haben!

    Aber alle die jetzt gerade in der Therapie stecken oder erst kürzlich mit der Diagnose konfrontiert wurden... es ist alles zu schaffen... ich habe meinen kleinen 1. Geburtstag im Juli „gefeiert „....
    Ich hoffe das macht auch ein wenig Mut
    Einen schönen Sonntag noch allen mutigen Mädels!
    Lg Sternchen
    Liebe Vanessa und liebe Conny,

    Mann, wie die Zeit vergeht.
    Ich gratuliere euch zu den drei Jahren und wünsche euch nur das Allerbeste, ausreichend Gesundheit.

    Ich möchte mich auch bedanken für all euere Unterstützung, ich ihr mir gegeben habt. Ich bin ca. ein Jahr hinter euch und ihr habt mir soviel geholfen, bei allen schwarzen Löchern während der schweren Therapiezeit.
    Ganz liebe Grüße
    Gitta
    Ihr Lieben alle,

    habt Dank für die vielen guten Wünsche und Gedanken! Ich selbst sehe mein "3-Jähriges" eigentlich erst im Februar. Dann nämlich jährt sich der Tag, an dem ich beim Eintreten in das Ärztezimmer auf meiner Akte ein mit Kugelschreiber geschriebenes und mit einem großen Kreis schwungvoll umrandetes PCR sah... Chemo und OP waren geschafft und es gab viel Grund zu hoffen... Inzwischen fühle ich mich ein bisschen wie eine "gelernte Krebskranke", weiß aber, dass die wieder gefundene innere Ruhe bei jedem neuen Krebsvorfall wieder erschüttert werden würde. Weil es eben gar nicht anders sein kann, als dass es einem in solch einem Moment den Boden entzieht...

    Ich habe das Glück, seit einigen Monaten mit all meinen Erfahrungen einem bald 5-jährigen, an Leukämie erkrankten Mädchen beistehen zu können, und auch deren Eltern, die viel fragen und sich sehr dafür interessieren, wie eine Chemo sich anfühlt, wie es einem geht und wie man damit am besten umgehen kann. Die Rückmeldung der Familie ist, dass wir Erkrankten eine riesengroße seelische Unterstützung für andere sein können und dass unser Wissen um die Dinge weder von Freunden noch vom medizinischen Personal ersetzt werden kann. Das ermuntert mich und gibt der eigenen Erkrankung sowas wie einen zusätzlichen "Sinn".

    Macht weiter, liebe Frauen, in eurer Therapie, in eurem Leben danach - wir erleben etwas, was uns für immer verändert, was uns aber auch größer macht, stärker und (hoffentlich) auch empathischer anderen Menschen gegenüber.
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Ich schreibe nur noch sehr selten, lese aber weiterhin im Forum mit.
    Heute war ich beim MammaMRT - vier Jahre nach Erstdiagnose (nicht ganz auf den Tag genau). Dort muss ich zwar immer ziemlich lange warten, dafür gibt es aber auch im Anschluss ein Auswertungsgespräch und ich muss nicht warten, bis der Befund bei der Onkologin oder beim Gyn ankommt.
    Alles im grünen Bereich!
    Ich freue mich mit allen, die ihre persönlichen Meilensteine geschafft haben!
    LG,
    wildflower