Jetzt auch ich

    Jetzt auch ich

    Hallo,
    einige haben bestimmt schon im anderen Forum über mich gelesen, für alle anderen hier eine kleine Zusammenfassung:
    2016
    25.1. Mammographie mit Befund, Biopsie
    27.1. Ergebnis BK re, Östrogenrezeptor IRS 12, Progesteronrezeptor IRS 6, Her2-Score 2+, FISH negativ, Ki67-Index 25-40%
    diverse Gespräche beim Professor, vorläufige Planung: OP, Bestrahlung, AHT
    daran habe ich mich geklammert und das hat mich irgendwie aufrecht erhalten
    16.2. OP, alles gut verlaufen, Endlassdatum19.2., Ergebnis des rausgeschnittenen Tumors: grenzwertig
    na toll, was soll ich jetzt mit der Aussage anfangen, Abschlußgespräch erst am 24.2. statt, da ist der Professor wieder im Haus
    24.2. alles anders, G3, Nachoperation, anschließend Chemo, dann Bestrahlung, alles weitere wird in der Woche der OP besprochen
    sch...., da hat es mir fast den Boden weggezogen, ich bin wieder tief gefallen, heule nur noch, kann mich kaum konzentrieren
    26.2. ambulant im KH: Narkosegespräch und Besprechung der OP, da hatte ich dann ne ganz nette Ärztin, die hat mir meinen Befund etwas erklärt und mir gesagt was in der Woche auf mich zukommt.
    Befund nach 1.OP: NST G3, pT2, pNX, L0, VO, R1 (dorsal), ER 12/12, PR 6/12, Her2: 2+ FISH negativ, Ki67 25-40%, das invasive Karzinom wird kleinherdig um 2 mm überwachsen durch ein DCIS

    So, jetzt muss ich heute Abend wieder in Krankenhaus, morgen ist OP.

    Mir geht es gerade richtig schlecht, ich habe Angst, nicht vor der OP, sondern vor dem nächsten histologischen Befund, das Sie beim Staging etwas finden und vorallem vor der Chemo.
    Ich bin total verzweifelt, ich habe Panik, ich kann es irgendwie garnicht richtig beschreiben.

    Nun muss ich da durch, ich weiß nur noch nicht wie.
    Mein Mann tröstet mich :ka , aber seit diesem Gespräch am 24.2. ist bei uns zu Hause so eine aufgesetzte Normalität. Wir haben früher viel geplant, was wir alles noch machen wollen, wohin in Urlaub, wann renovieren wir mal wieder was in der Wohnung, dafür habe ich keine Lust mehr, mir wird alles zu viel. Ich will nur das es jetzt einfach vorbei ist.

    Im Juni werde ich 50, das wollte ich mal besonders feiern, am liebsten würde ich das ausfallen lassen.

    Das wurde jetzt lange, aber das musste jetzt raus

    Grüßle Martina
    Die Wahrheit ist: Du musst da durch. Du hast die Wahl, ob du das lächelnd oder jammernd machst.
    Liebe @juni66 ,

    begrüßt hatte ich Dich schon im Willkommens-Thread, aber ich möchte Dir hier auch noch ein paar Zeilen senden:

    Eine Krebsdiagnose ist immer so, als wenn sich der Boden auftut und man in die Tiefe stürzt. Gestern noch voller Pläne, relativ unbeschwert und dann die Diagnose, die alles revidiert und für Angst sorgt. Man befindet sich in einem Ausnahmezustand, hat Hoffnung und auch Befürchtungen. Hoffnung, daß alles gut ausgehen möge und Befürchtungen, daß da noch etwas gefunden wird, was die Hoffnung schmälert. Ich kann es so gut nachvollziehen, mir ging es bei meiner Krebsdiagnose 2003 nicht anders. Natürlich könnte man sich ganz viele Beispiele ziehen, wo es nicht gut ausgegangen ist, auf der anderen Seite gibt es ganz ganz viele Beispiele, wo der Krebs erfolgreich bekämpft werden konnte. Ich bin mir ganz sicher, daß die Brustkrebs-Mädels auch Worte des Trostes und des Mutmachens finden werden.

    Für morgen wünsche ich Dir nur das Beste, die Daumen sind für gute Ergebnisse gedrückt. Wenn diese Hürde geschafft ist, werden wir Dich - im Rahmen unserer Möglichkeiten - auch ein Stück mit durch die Chemo tragen. Ich wünsche Dir weiterhin Mut und Zuversicht.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Liebe @juni66,
    dieses Ergebnis ist natürlich nicht so schön, vor allem, weil Du Dich schon drauf eingestellt hast, keine Chemo zu machen. Mir ging es damals nach der Diagnose ähnlich, kleiner Tumor, früh entdeckt. Doch bei mir kam das Her2 neu +++ dazu, so dass ich schließlich Zähneknirschend in die Chemo einwilligte. Trotz einiger NW hatte ich mir das viel schlimmer vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Mit einigen Medikamenten und Hausmittelchen kommen die meisten ganz passabel durch die Zeit. Mittlerweile gibt es ja auch hier ein Chemotagebuch, wo Du Dich mit anderen Frauen, die genau in der gleichen Situation sind, austauschen kannst. Wir haben damals viel gelacht und uns gegenseitig getröstet, wenn es mal nicht so rund lief. Wirst sehen, das schaffst Du auch!
    Guten Morgen juni66,
    in der erster Diagnose-Phase prasselt so viel auf einen ein - und man muss sich mit einer ganz neuen Materie auseinandersetzen. Dieses Diagnose-Trauma ist sehr sehr anstrengend und "Normalität" fällt eigentlich für einen selber aus. Ich habe damals gemerkt, dass "Normalität" für die Lieben in dem Moment wichtig ist. Das ist eine Möglichkeit diese massive Bedrohung klarzukommen. Ich hätte damals Lust gehabt, auf die Bahamas zu fliegen. Die Idee fand ich klasse. Dabei können wir hier so froh sein, dass wir gute, wirksame Therapie hier bekommen können.

    Nachoperationen gehören leider dazu. Wenn der Operateur die markierten Gebiete entfernt, erkennt man die Krebszellen nicht. Die OP ist quasi ein Blindflug. Daher ist es gut, dass so sorgfältig darauf geachtet wird, alles zu erwischen. ((()))

    In der Diagnose-Phase war für mich Aktivität sehr wichtig. Ich habe die Steuererklärung gemacht, Kindersachen verkauft, verschenkt, gespendet. Kleiderschrank aufgeräumt. Keller aufgeräumt. Das Büro aufgeräumt. Das war für mich die Vorbereitung für das anstehende Therapiejahr.

    Schreib doch hier im Chemothread mit!
    Einen lieben Gruß und ganz viel Mut und Hoffnung wünsche ich Dir,
    Zoraide
    Hallo @juni66,

    herzlich Willkommen hier im Kiz, auch wenn man sich einen angenehmeren Ort des Kennenlernens vorstellen könnte. Die Diagnose zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Alles was geplant ist, wird in Frage gestellt. Ich drücke dir die Daumen, dass in der OP alles kranke Gewebe erwischt wird.
    Ich habe die Zeit der Therapie als langen Tunnel gesehen, an dessen Ende das Leben wieder beginnen kann.
    Die Zeit der Chemo ist nicht immer einfach aber zu bewältigen. Mir ging es an den meisten Tagen relativ gut.
    Alles Gute
    Geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    Hallo liebe @juni66,

    schön, dass Du nun auch hier bist.
    Ich hatte Dir vor wenigen Wochen schon an anderer Stelle 8) geantwortet...ich hatte es befürchtet, dass Du bei dem eher hohen Ki67 eine Chemo machen mußt.
    Immerhin gilt der Tumor als Her2 neu negativ, das ist gut!

    Wir haben eine Gemeinsamkeit: auch ich werde im Sommer 50, allerdings im Juli.(ich könnte demnach genausogut juli66 heißen ;) )
    Als ich vor nun bald 7 Jahren meine Diagnose bekam, war das in unendlicher Ferne, in nahezu unereichbarer Ferne.
    Und doch: bald ist es soweit... 8o
    Wenn Du Geburtstag hast, hast Du schon den größten Teil der Chemo geschafft; glaube mir, Dein seelisches Gleichgewicht wird sich wieder stabilisieren.
    Schau mal in das Chemotagebuch...die Mädels sind gut drauf...
    Du bekommst die Chemo aus prophylaktischen Gründen...der Tumor ist ja schon weg. Du bekommst sie, damit niemals wieder etwas davon auftritt, also rein vorbeugend.
    Die Chemozeit ist nicht schön, aber man sich damit arrangieren.
    Sie geht schneller vorbei als man zunächst denkt.

    Was ich damit sagen will: Du bist jetzt entsetzt, es zieht Dir den Boden unter den Füßen weg.
    Aber, ich versichere Dir, schon ganz bald nach der 1. Chemo findest Du Dein Gleichgewicht zurück, das leben geht weiter.
    Und ganz sicher solltest Du Deinen 50. Geburtstag feiern. Gib dem blöden Krebs nicht diese Macht, dieses Event zu verhindern. Es gibt keinen Grund dazu.
    Noch dazu hast Du trotz allem einen recht "freundlichen" Tumor; Du kannst anschließend eine Antihormontherapie machen.
    Beim Staging wird sich sicher nichts finden, der Tumor wurde früh entdeckt :ka - hab ein bisschen Geduld und Vertrauen.
    Es kommen wieder bessere Tage, ganz sicher.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Da gebe ich Jule recht. Du solltest Deinen Geburtstag feiern. Genau, jetzt erst recht.

    Ich war 2013 in Behandlung und wurde wie Du siehst letztes Jahr 50. und ich habe es gerockt und krachen lassen. Alle meine Freunde sind nach Oberstdorf gekommen, waren eine Woche in Dauerpartymodus. Ich habe in der Erdinger Sportarena an den Sprungschanzen gefeiert und es war ein so tolles Gefühl in dieser Location mit meinen Freunden zu feiern und zwar gesund. Lass den Krebs nicht Deinen Lebenshunger klauen.

    Ich sende Dir mal ein wenig Kraft :ka
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Liebe @juni66,

    hier noch eine Fürsprecherin für das absolute Feiern Deines Geburtstages! Und wie! Es ist dein Leben und dein 50..

    Meine Devise war von Anfang an: Hab ich nicht eingeladen, hat sich hinten anzustellen. So. Und größtenteils ist es auch so. Ich bin fast am Chemoende angelangt und ja, es ist eine lange Zeit, ABER sie ist viel machbarer und positiver, als man sich vorher vorstellt. Schau im Chemothread vorbei.

    Für die OP morgen alles Gute und dann, wenn du den Fahrplan hast, dann gehst du einfach Stück für Stück! :ka
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Martina,

    auch von mir ein herzliches Willkommen und ich hoffe, deine OP heute ist gut gelaufen! Sie ist ja bestimmt schon vorbei. Erhole dich nun gut und vertraue darauf, dass mit der Chemo eine gut wirksame Therapie gegen evtl. noch vorhandene Krebszellen bei dir angewendet werden wird. Ich verstehe gut, dass es ein großer Schock für dich war, die schlechteren pathologischen Ergebnisse nach der OP zu erfahren und auch zu hören, dass nun die Chemo unumgänglich ist.

    Bei mir war es andersherum und nachdem es erst hieß, es muss unbedingt dosisdicht und hochdosiert sein bei meiner Chemo, war ich dann schon fast glücklich darüber, als ich dann eine normale Chemo bekam. Meine Chemo war mit Abstand weniger schlimm als zuvor erwartet. Es gab kleinere Probleme und es gab auch Durchhänger, aber insgesamt konnte ich das alles gut aushalten. Inzwischen ist es schon vorbei, ich habe im Oktober angefangen und im Januar meine letzte Infusion. Jetzt erhole ich mich spürbar von allem und höre oft von verschiedenen Menschen, dass ich gut aussehe, nicht allzu mitgenommen, und dass ich positive Energie ausstrahle. Das kannst du bestimmt auch.

    Dir drücke ich erst einmal die Daumen für ein sauberes Staging. Wenn du erst einmal mit der Chemo startest, legt sich die Panik bestimmt. Dann kennst du die Abläufe und hast "alle Hände voll zu tun" damit, gut auf dich zu achten, dich zu pflegen und dir Gutes zu tun. Für alle Fragen, Nöte, Zweifel gibt es hier Frauen, die kurz oder länger vor dir denselben Weg gegangen sind und dir gern Rat geben oder eine Schulter zum Ausweinen.

    Aber jetzt erhole dich erst einmal von der OP!
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Liebe Juni 66,
    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: die Chemo ist mach- und schaffbar. :thumbsup:
    Sag der Panik, sie soll verschwinden, denn sie tut dir nicht gut - reduzier sie auf Angst, auf eine kleine Angst, denn die Angst ist an sich eine gute Sache, weil sie und vor Gefahren schützt. Aber Panik ist irgendwie irrational. Was hat dir früher in schwierigen angstvollen Situationen geholfen? Das bewährt sich auch meistens jetzt.
    Ich habe viel mit Imagination gearbeitet - die Angst hat bei mir ein Gesicht und einen Sitz in meinem inneren Parlament, aber da sitzen auch Hoffnung, Strategie, Gute Erfahrungen, Realität, usw. Ich, Vorsitzende, erteile das Wort und entscheide nach Anhörung aller. Andere Übungen sind: Ablenkung, Gespräche mit anderen, Bewegung an der frischen Luft, sachliche Infos, positives Denken - klingt blöd, aber ich habe mir immer gesagt: "sooo viiiiele Frauen haben es auch gut gepackt, also ich auch!"- oder "ich warte erst mal ab und schaue, was passiert", "Ich tue alles was mir gut tut", " ich habe schon so viel in meinem Leben hinbekommen, davon lasse ich mich nicht ins Bockshorn jagen".

    Und sobald irgendwelche NW kommen, den Ärzten sagen: Frau muss nicht alles aushalten und der Körper soll sich ja nicht merken, das es sowas wie NW gibt! Und bei so viel medikamenten schadet ein Medikament gegen NW auch nicht mehr, sondern hilft, sich gut zu fühlen, und je besser ich mich fühle, desto besser gehe ich durch die Behandlung...

    Und Ja, Ja , Ja - feiere deinen Geburtstag - jetzt erst recht und überhaupt: das Leben, Dich selbst und die Freundschaften feiern - toll. :P Darauf hin zu leben (Vorfreude und Ablemnkung), und danach: es trägt so gut". Ich habe meinen 7x7 Jahre+7 Monate (ich wollte nicht den üblichen 50.)gefeiert, zwei Wochen davor habe ich den Knoten getastet und war mitten in der Diagnose - innerlich aber wusste ich es irgendwie - aber es hat mich so durch die Zeit getragen, all die guten Wünsche und Beiträge - es war umwerfend und berauschend! :D
    Liebe Grüße, Kamel
    Ein Kamel kann die Chemowüste und die Sandsturmbestrahlung aushalten und durchqueren - der Krebs nicht! Ich kehre heil zu meiner Oase zurück.
    Hallo,
    danke für die vielen netten Beiträge, die haben mich im KH aufgebaut.
    So, jetzt bin ich seit gestern wieder zuhause.
    Staging war ok. Port kam dann noch am Freitag und dann durfte ich heim, endlich, ich hatte schon fast einen "Lagerkoller".
    Die 1. Nacht mit Port ging eigentlich musste eben auf dem Rücken schlafen. Habe mir als Abschiedsgeschenk noch Schmerztabletten geben lassen, die habe ich auch brav genommen, wusste garnicht das die Dinger wirken, denn bei beiden BrustOP war ich am Tag nach der OP schmerzfrei.
    Am 11.3. habe ich das Vorgespräch in der Tagesklinik und am 31.3. startet die Chemo. Obwohl in meiner Akte dick und fett vermerkt war, das ich am 14.3. für 2 Wochen in Urlaub fahre, wollten die die Chemo am 16.3. starten lassen. ich dachte ich fall vom Glauben ab.
    Chemo sieht so aus: 4 x EC q3w, gefolgt von 12 x Taxol weekly.
    Habe im Chemothread schon mal mitgelesen und werde mich dann dort einbringen.
    Nach der Chemo, ist Bestrahlung geplant und dann noch die AHT (5-10 Jahre)
    Jetzt während dieser Woche hatte ich nochmal so einige Tränentiefs und heute nacht auch nochmal. Da ich sehr sehr nah am Wasser gebaut bin, da braucht es nicht viel um die Schleusen zu öffnen.
    In der KH-Woche hatte ich auf eigenen Wunsch auch ein Gespräch mit einer Psychoonkologin, aber die hat mir auch nur das erzählt, was ich schon wusste.
    Nächste Woche suche ich mir meine Perücke aus und nach dem Urlaub schneidet mir meine Freundin die Haare ganz kurz, dann habe ich Partnerlook mit meinem Mann, nur die Geheimratsecken fehlen :D .
    Ihr seht, ich schreibe auch wieder positiver.
    Und ja, meinen Geburtstag werde ich feiern, zwar nicht so groß, aber er findet statt. Muss halt mal schauen, wie es mit meiner Chemo passt.
    So, jetzt mache ich noch die Abrechnung mit meiner Krankenkasse.
    Eine Rechnung von der Pathologie werde ich am Montag reklamieren, die war zu hoch und bei meiner KK (privatversichert) muss ich nachfragen, wie die es handhabt mit den Taxikosten.
    Ein schönes Wochenende wünscht
    Martina :thumbsup:
    Die Wahrheit ist: Du musst da durch. Du hast die Wahl, ob du das lächelnd oder jammernd machst.
    Hallo,
    wollte mich auch mal wieder melden.
    Habe gerade die Abrechnung mit meiner Krankenkasse erledigt.

    Zur Vorauswahl meiner Perücke war ich auch schon, war sehr nett mit der Dame.
    Sie bestellt jetzt die ausgewählten Modelle und nach dem Urlaub ist Anprobe, da ist auch mein Mann dabei.
    Ich habe ein Lieblingsmodell, bin mal gespannt, wie es mir steht und ob es auch meinem Mann gefällt. Ansonsten habe ich ja noch 8 andere zur Auswahl :whistling: .

    Das Vorgespräch zur Chemo (Start 31.03.) habe ich auch hinter mich gebracht. Ein bisschen Bammel habe ich ja schon davor.
    Da habe ich auch gleich ein Rezept mitbekommen, Tabletten gegen Übelkeit: Dexamethason. Den Beipackzettel habe ich dann mal überflogen, ich glaube ich will gar nicht alles wissen was da draufsteht.
    Bei diesem Termin habe ich auch meinen Geburtstag angesprochen, denn ich feiern wollte. Wenn es mir bei den ersten beiden Zyklen an den Tagen danach gut geht, bleibt der Termin so, wenn nicht, darf ich den Termin auch von Donnerstag auf den Montag vor verschieben. :thumbsup: Denn meinen 4. Zyklus EC bekomme ich Donnerstags und Freitags habe ich Burzeltag und am Wochenende wollte ich gerne mit allen brunchen gehen.

    Es ist zum Verrücktwerden, gerade nachts nervt mich meine Narbe vom Port. Ich kann auf der Seite garnicht schlafen, da sich die Fäden noch nicht alle aufgelöst haben und noch die dicken Knoten davon da sind, die drücken und zwicken, wenn ich auf der Seite schlafe.
    Da ich bei der Verteilung der Oberweite auch mehrfach hier gerufen habe, tut mir morgens immer die operierte Seite weh. Wenn ich fühle, ist es noch etwas verhärtet, aber das soll sich geben hat mein Professor gemeint. Sobald ich meinen BH anhabe, geht es besser, aber ich habe keine Lust mehr auch noch Nachts einen zu tragen, habe ich am Anfang gemacht wegen der Narbe.

    Gestern nacht im Bett war mir mal wieder zum Heulen, aber es war nicht mehr so schlimm, aber doof wenn man ins Grübeln kommt.

    Heute ist Kofferpacken angesagt, morgen geht es dann los in den Urlaub, nach Holland. Auf der deutschen Seite ist Aachen die nächste größere Stadt. Gewaschen ist schon fast alles, dann noch einen Kuchen backen und heute abend gehen meine Schwester, meine Freundin und ich noch zu ABBA (Tribute-Show).

    So jetzt melde ich mich ab, hoffe das das Wetter mitspielt

    Liebe Grüße und haltet die Ohren steif...
    Martina
    Die Wahrheit ist: Du musst da durch. Du hast die Wahl, ob du das lächelnd oder jammernd machst.
    Hallo,
    melde mich kurz aus dem Urlaub.
    Hatte heute morgen ein seelisches Tief.
    Nun ja, der Tag für die 1. Chemo rückt näher und ein wenig auch das Unbehagen.
    Wie es wohl wird, Nebenwirkungen, einfach alles.
    So, jetzt mache ich mit meinen Mann noch einen Abendspaziergang.
    WLAN haben wir nur an der Rezeption, deswegen kann ich mich nicht so oft melden.
    Liebe Grüße
    Martina
    Die Wahrheit ist: Du musst da durch. Du hast die Wahl, ob du das lächelnd oder jammernd machst.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „juni66“ ()

    Hallo,
    sind seit gestern zurück aus dem Urlaub.
    Wetter war nicht so toll, trotzdem waren wir jeden Tag unterwegs.
    Sogar schwimmen waren wir einmal, aber das hat mich echt angestrengt, hätten wir gern öfters gemacht, aber dann haben die Erkältungsviren an die Türe geklopft und ich habe freudig "herein" gerufen.
    Somit war eben Sightseeing und shoppen angesagt.
    Es gab auch einige seelische Tiefs im Urlaub. Ich kann der kommenden Chemo noch nichts positives abgewinnen.
    Vielleicht brauche ich da einfach noch ein bisschen Zeit.
    Mir fehlt da einfach ein Ergebnis, sowie man nimmt eine Tablette gegen Kopfweh und dann geht es einem besser.
    Ich lese auch schon fleissig im Chemo-Thread mit und da weiß ich, ich schaffe das auch.
    Liebe Grüße
    Martina
    Die Wahrheit ist: Du musst da durch. Du hast die Wahl, ob du das lächelnd oder jammernd machst.
    Hallo Martina,
    hoffentlich ist die Erkältung wieder auf dem Rückzug.
    Die Seelentiefs sind ganz normal, werden aber mit Voranschreiten der Therapie weniger ausgeprägt.
    Ich finde man kann die Situation gut mit Wellen auf dem Meer beschreiben. Am Anfang sind die Wellen noch sehr hoch, doch mit der Zeit wird die See immer ruhiger.
    Ich kann dich gut verstehen, dass du gerne sehen würdest wie der Tumor schrumpft.Da hilft nur Vertrauen....
    Ich drück dir für Donnerstag alle Daumen und du hast es genau richtig erkannt, du schaffst das!!!
    Herzliche Grüsse Mamiki