Meine Ma ist gegangen...

    Danke Bella, es geht ihm besser, wir haben gekämpft, nur ist er um eine weitere Stufe gealtert. Von außen: Fell, Haut (gebe mir enorme Mühe mit der Ernährung) sieht er sehr gut aus, nur beim laufen und an vielen kleinen weiteren Zeichen die er mir gibt, sieht mans. Habe mich eine Woche intensiv mit dem Thema "Ende" auseinandergesetzt, viel Kraft gelassen und Angst ausgehalten und abgewogen, weil es ihm so schlecht ging und bin nun etwas ruhiger. Habe einiges für mich klarbekommen. Auch wenn alles nun noch etwas erschwerter geht (und das habe ich nun angefangen zu akzeptieren), solange er frisst, trinkt und auch selber zeigt, dass er rausmöchte (und sein Tagesaablauf, den fordert er sich ein- dann wackelt er eben sehr langsam über die Wiese und sucht seine Leckerlies), bleibt er. Klar, verliert er ab und zu auch mal sein Geschäft in der Wohnung (habe vor Wochen extra einen neuen Fussboden verlegt, damit er nicht rutscht und man solche Unfälle einfach wegwischen kann), aber er zeigt noch dass er will, er hat noch soviel Lebenswillen. Mein Arbeitskollege aus dem Buchladen sagte mal, er zeigt mir wenn es nicht mehr geht. Darauf muss ich vertrauen. Für einen nicht Hundebesitzer wahrscheinlich eher uninteressant, aber wollts nur mal rausschreiben.
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.
    Bei unserem Kater war es genauso. Er war sehr nierenkranke, hatte aber noch Energie und Lebenswillen. Irgendwann hat er signalisiert, dass er nicht mehr kann. Wir haben ihn begleitet, ich glaube er war dankbar dass wir dabei waren.
    Hoffentlich habt ihr noch eine lange schöne Zeit miteinander
    Liebe Grüße Bella
    Heute habe ich meinen besten Freund, mein Hundchen in einer Klinik gehen lassen. Es war so schwer diese Entscheidung, dieser Weg, aber es war Zeit sagte die Ärztin. Er schlief ganz friedlich ein. Ich werde dich ewig lieben...Ruhe in Frieden mein Kleiner....
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.
    OOOOHHHHFlo ,ich habs grad erst gelesen und drück dich mal gggaaanzz feste...da mag man nicht mehr ins Haus gehen...ahne es noch wie damals....du armer schatz ,bist du mit einem Menschen an deiner Seite grad zusammen ??Nimm dir Zeit zum traurig sein und bitte erzähl wenn du magst hier von deinem liebsten Freund.....Erinnerungen helfen doch ....unser Hund hiess übrigens "Lucky"und viele sagten so heissen nur Vögel.....siehst du ,jetzt lächelst du auch...;))

    Flo_ schrieb:

    Er schlief ganz friedlich ein.


    Ach mensch Flo das tut mir so leid, ich kann dein Gefühle so sehr nachempfinden. Morgen ist es ein Jahr her, das ich diese Entscheidung treffen musste.

    Auch heute noch fehlt etwas. Unser Vierbeiner begleitete uns fast 14 Jahre.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Danke, lieb von Euch.
    Bin noch wie im Schock. Abwechselnd innere Leere und dann Weinkrämpfe. Viele kreisende quälende Gedanken und nach der Arbeit bin ich mit Fahrrad umhergeirrt, wollte nicht nach Hause. Er wäre in einem Monat 15 Jahre geworden, hat mich immer begleitet. Es war am Ende so nah, er hat sich so auf mich verlassen... Er fehlt so sehr, es ist so fremd hier so allein zu sein... Ein Partner hab ich im Moment nicht Sanne, bin diesen ganzen Weg allein gegangen... Aber auf Arbeit hab ich viele liebe Menschen die mir jetzt viel Aufmerksamkeit schenken...
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

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    Guten Morgen Flo,den wünsch ich dir wirklich....oh es ist ein Prozess und schreib bitte gern Erinnerungen ,Geschichten hier auf...Ich trau mich nicht damit anzufangen weil es deine Entscheidung in deinem Thread ist ob du das möchtest...
    du ich dachte garnicht an einen Partner,eben Menschen an deiner Seite die verstehen was es heisst wenn ein treuer vierbeiniger Begleiter gehen muss...Hab heut übrigens noch ein Halsband vonunserem Hund ...er starb vor 27 Jahren..rot und geflochten ist es....glg und einen guten Tag für dich,sanne

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    Diese Gedanken, ob die Entscheidung richtig war, lassen mir keine Ruhe...
    Hätte man nicht doch dieses und jenes probieren können...
    Dann das ständige drum kreisen und analysieren ob es nun da oder daher rührte, ob ich was übersehen habe, falsch eingeschätzt....der Blick, ich kann nicht mehr, er war da...aber dann kämpfte er immer wieder so und war zwischendurch wieder so hellwach, fast unruhig, forderte sein Leckerliesuchspiel ein...um in den nächsten zwei Stunden wieder mit dem Kreislauf argh zu kämpfen...die starke Hitze hier...30 Grad...Da sah man ihm sein Alter an, dass er argh zu kämpfen hat....und dann brachen ihm die Beinchen hinten weg, das aufstehen wurde sehr schwer....zweimal kippte er zur Seite und blieb eine Weile liegen, wollte sich nicht aufhelfen lassen....schaffte es dann aber doch irgendwie wieder allein... er hat gekämpft....wollte selbst bei der Hitze laufen, als merke er nicht, dass er kurz vorm umkippen ist...dann habe ich ihn zurückgetragen oder wenns noch ging, zurückgeführt....Es ging auf und ab.... Ich mache mir wahnsinnige Vorwürfe, dass ich nicht gewartet habe, bis er selber komplett aufgegeben hat...viele schreiben immer davon, dass sie dann wussten nun wäre es soweit, dass der Hund dann bereit sei.... Am Tag X war es wieder so heiss und er kämpfte in der Wohnung nachdem wir ganz kurz draussen waren wieder so enorm, dass ich es nicht mehr aushielt...dass ich diese Angst er könne ganz schrecklich sterben nicht mehr aushielt...draussen die Nachbarin sagte, ich solle ihn gehen lassen, er quält sich....sie sah ihn ja leider immer wenn es ihm nicht so gut ging, wenn man es ihm wirklich ansah, Gangart und Ausstrahlung. Das konnte sich innerhalb von einem Tag oder gar zwei Stunden immer so verändern. Und immer war er auf der Suche nach Futter. Wir haben auf der Wiese stets Leckerliesuchspiele gemacht...

    Im Warteraum der Klinik, da lag er auf seiner Decke, sackte schwer auf sie, ich legte ihn auf die Seite, da schien es ihm angenehmer und er kam dann nicht mehr hoch...da sah ich wie alt er ist...sein Körper fühlte sich schwer an...(kurz bevor sie gehen, fühlen sie sich sehr schwer an)....aber er war sehr ruhig, trotz der Hunde um ihn herum. Ich sass am Boden neben ihm und streichelte ihn, Er dämmerte immer wieder weg...war sehr erschöpft von der Hitze oder weil es wirklich so weit war?...Es Gewitterte bereits und Regen brach durch. Kühlte sich ab...

    Er fühlte sich sehr sicher bei mir...er hat mir vertraut.... und ich hab ihn auf die Reise geschickt....das macht mich so fertig....

    Am Tag X kam in mir das Gefühl auf, dass es keinen Sinn mehr macht, dass bei dem Gedanken ihm jetzt noch seine Tabletten oder sein Futter zu geben eine enorme Schwere, ein Widerstand in mir entstand....Ich war so fertig...Er selber hat gefressen, mit Schwierigkeiten durch die Athrose....aber er war auch total Futtervernarrt, da wurde er immer wach.... Ich hatte ihn nach einem schweren Anfall vor 3 Wochen kaum mehr allein gelassen...mich krankgemeldet und dann die Arbeitsszeit verkürzt....Dann alle 2-3 Stunden raus. Treppen hoch und runter trage ich ihn seid Winter...
    Am Tag X oder vielleicht auch schon vorher, denn 3 Tage bevor ich ihn gehen lies, rührte die Frage um das Gehen lassen enorm in mir, beschäftigte ich mich nochmal sehr intensiv mit dem wann und wie es das beste ist den Hund gehen zu lassen... Es ging mir sehr schlecht, kaum Kraft mehr und wusste, dass ich, wenn es soweit ist stark sein muss für ihn, um Ruhe ausszustrahlen, es ihm so ruhig wie möglich zu gestalten...
    Die Tierärztin in der Klinik meinte er sei fertig, es war richtig so, er hat auch Muskelmässig sehr abgebaut, war sehr schlank geworden.... es hätte auch nichts mehr gebracht Tabletten an ihm auszuprobieren (das wollte ich auch nicht).... Schlimm ist, dass es nun plötzlich recht kühl in Berlin ist und ich weiss, dass es ihm da immer besser ging....die Frage ob man nicht doch noch hätte weiterkämpfen sollen....
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.

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    Oh, hallo Sanne, da haben wir eben gleichzeitig geschrieben. Danke für deine Ermutigung hier darüber schreiben zu dürfen...Hab einen langen Text über diesen Post hier verfasst... Meine Chefin aus der Nähwerkstatt ist auch Hundeerfahren. Sie hat gut mit mir gesprochen, mit mir mitgeweint...Bin so dankbar für die Menschen die gerade auf ihre Weise, wie sie es eben können, Anteil nehmen...Ich möchte nicht mehr allein sein mit solch schweren Ereignissen... Ein Hund ist nicht nur ein Tier, das ist etwas ganz enges...er ist ja immer da...
    Den Namen Lucky finde ich für einen Hund nicht unpassend ;)
    Gern kannst du mir auch von deinem Hundchen erzählen Sanne.
    Hab einen schönen Tag.
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.

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    Danke Flo,Pucky hiess unser Hund ,hab mich mal wieder vertippt....Du hast den einen für euch beide richtigen Moment doch gespürt und bist ihm gefolgt....aber aber das sag ich von hier und du durchlebst es...Du,meine Mutter rund ich sind damals nicht ins Haus gegangen ,unser Pucky wurde im Garten beerdigt und mein Pa stand ratlos da als wir draussen blieben...Er war (Pa) ein eher rauher Typ und nahm alles was zum Hund gehörte beisammen und sagte dann nur "rein mit euch"...im Nachhinein war dies sein Weg der Trauer....ihn beerdigen, alles räumen....unser Hund frass mit Vorliebe dinge die die Farbe weiss hatten...ledier einmal ein Paket Paiertaschentücher-..okay Abführmittel halfen...oh Flo da kommen Erinnerungen nach sooo vielen Jahren und du siehst die bleiben fest im Herz.Der Doc damals hatte wenige Tage zuvor erst seine Praxis hie eröffnet und Pucky war der erste Schatz dem er half gehen zu können.Er war danach sooo traurig das er ging und erst Tage später wiederkam um abzurechnen.Heut wahrscheinlich so unvorstellbar das er daheim unserem Vierbeinigen Freund half...
    Flo erzähl und hol die schönen Erinnerungen herschrieb sie auf,stell dir ein Album mit Fotos und Gedanken zusammen, du siehst auch nach Zoo vielen Jahren kommen die aus dem Herz hierher...glg zu dir,sanne

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    Liebe Flo

    Es ist mir ein Bedürfnis dir auf deinen vorletzten Post zu antworten, weil ich genauso gedacht und gefühlt habe wie du.

    Flo_ schrieb:

    Diese Gedanken, ob die Entscheidung richtig war, lassen mir keine Ruhe...


    Deine Entscheidung war mehr als richtig, du hast aus Liebe zu deinem treuen Gefährten so entschieden.

    Bei uns war es ähnlich. Benny bekam 2013/2014 ein Geschwür am Hinterteil was wir auch einer Tierärztin vorstellten. Diese meinte wir brauchen uns keine Sorgen machen, es wäre eine entzündete Analdrüse. Natürlich waren wir beruhigt, er hatte auch keine Beschwerden.

    Ein Jahr später wechselten wir den Tierarzt und dieser meinte es ist ein gutartiger Tumor, der nun hin und wieder aufging. Benny zeigte immer noch keine Beschwerden. Wir reinigten regelmäßig den Popo indem wir Benny duschten, das liebte er.

    Ende 2016 platzte der Tumor immer öfter auf, so daß wir erneut beim Tierarzt vorstellig wurden. Er wurde gründlich durchgecheckt alle Werte waren oB.

    Jetzt war es aber schon so das er öfter Schlitten fuhr und demzufolge sah die Wohnung und auch er selbst aus. Alle zwei Tage duschen und alle zwei Tage lief auch die Waschmaschine, weil die ganze Wohnung mit Tüchern ausgelegt war, vom Geruch ganz zu schweigen. Aber Benny war lebhaft, tollte rum, machte Blödsinn ect. Zwischendurch gab es Tage da ging es ihm aber auch schlecht.

    Dann kam der Mai 2017, wir hatten uns die Monate zuvor schon oft gefragt quält er sich, müssen wir die Notbremse ziehen. Der Tumor blutete jetzt immer öfter.

    Anfang Juni haben wir uns entschlossen unseren Schatz zu erlösen. Am 15.6.17 sollte der Tierarzt zu uns nach Hause kommen, denn wir wollten das er in seiner Umgebung gehen kann.

    Jedoch als ich am 9.6 von der Arbeit kam blutete er so stark das ich ihn erst in die Dusche brachte, aber beim einsteigen in die Kabine merkte ich schon das er sehr geschwächt war, auch knickten ihn jetzt die Beine hinten weg. Ich habe die Blutung an diesem Tag erst nach drei Stunden stoppen können und da stand für uns der Entschluss fest, daß wir den Termin vorziehen mussten.

    Am 12.6.17 nachmittags kam der Tierarzt. Ich hatte einen Platz vorbereitet mit seiner Lieblingsdecke in der er auch beerdigt werden sollte.

    Als der Tierarzt kam ist unser Schatz von ganz allein auf seine Decke gegangen und hat sich dort hingesetzt. Es kam mir vor als wenn er darauf gewartet hat, das wir ihn endlich erlösen. Es ging alles sehr schnell und sehr sehr friedlich.

    Ich habe oft so wie du auch gehadert war es richtig? Haben wir zu lange gewartet mit dieser Entscheidung?

    Ja wir haben zu lange gewartet, denn wir hatten Angst Benny zu verlieren wie es ihn dabei ging....

    Flo dein Hundi hat dich viele viele Jahre begleitet, hat dir viel Freude bereitet, hat dich in der schlimmsten Zeit deines Lebens getröstet, er hat die Ruhe die er jetzt hat verdient. Glaube mir.

    Drück dich Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -

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    Hallo Sanne, Pucky ist auch ein witziger Hundename. Wie alt war Euer Pucky? Das dein Pa alles vom Hund geräumt hat, kann ich sogar etwas nachvollziehen. Es tut sehr weh wenn man die Dinge sieht und der Hund ist nicht da...Musste auch einiges verstauen. Nur sein Bettchen und seine Stoffkiste, aus jener er oft seine Leckerlies voller Elan suchend gefischt hat, steht noch da...

    Mausi, vielen lieben dank für deine Worte, für Eure Geschichte. Hatte sie letztes Jahr etwas verfolgt gehabt. Tut mir sehr leid, was ihr mit Benny erleben musstet, schrecklich sowas... und schrecklich so eine Entscheidung treffen zu müssen...

    Ich hoffe sehr, dass es richtig war, dass er Ruhe findet, es ihm gut geht...
    Finni (Huckleberry Finn) 5.7.2003-10.6.2018 (105 Jahre in Menschenjahren)
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

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    Hallo flo, neuneinhalb Jahre war sie . Ein glatthaar Foxterrier , sie hatte einen großen Tumor im bauchraum .... Und ging 14 Tage nachdem ich damals auszog u meine Mutter war absolut untröstlich . Für sie war es schrecklichst, mit Mitte fünfzig erstmal wirklich allein zu sein. Meine Großmutter wohnte mit in unserer Familie , starb Jahre zuvor u dann zog ich weg u Pucky starb.... Heut noch steht sein Napf im Haus bei ihr und es ist schön weil auch Erinnerungen stets ausgetauscht werden wenn Freunde mit Hund kommen u die daraus trinken ... Ich wünsch dir fürs anstehende Wochenende das du bitte rausgehst u etwas für dich findest was dir jetzt grad guttut okay!!!

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    Oh, dieser verdammte Krebs. Das glaub ich, dass es deiner Mutter dann erstmal sehr schlecht ging. Dieses alleinsein ist ungewohnt, fremd und der ganze Tagesrhythmus verändert sich... Ich finde die Foxterrier haben was neckisches, schalkhaftes.
    Gestern habe ich meine Oma besucht und heute eine Fahrradtour durch die ganze Stadt, von Süden nach Norden und querfeldein mich treiben lassen...Seltsamerweise fuhr ich unbewusst durch die Natur, Parks, den Seen entlang, die ich einst mit Finni gelaufen bin...Das war eine auffallende, tolle Erfahrung...viele Bilder kamen mir da in den Sinn...Dann durch die Stadt. Tolle Strassenmusik, viele Menschen und einmal fast die Faust eines Betrunkenen ins Gesicht bekommen. Er traf meine Gitarre. Nicht doll, aber trotzdem. Er pöbelte dann noch und überlegte ob er auf meine empörte Reaktion weiter handgreiflich werden sollte. Ich zog weiter. Ignorieren ist da dann das Beste. Ein Päärchen in meinem Alter blieb bei mir stehen, fragte ob alles okay sei. Habs gar nicht so richtig realisiert. Zuhause angekommen hab ich meine Wohnung von oben bis unten geputzt...
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.

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    Hilfe Flo wie geht es dir??Da hattest du aber ungewollte Ablenkung!!Darf mir ein mehr von der Art Ablenkung nu nicht vorstellen.....stimmt aber genau,erst kommt tiefe Traurigkeit mit innerer Lähmung und dann Aktionismus....oh ja nur nicht nachdenken und die äussere Hülle "ordnen"damit es der inneren bald etwas besser geht.Flo mach was du für richtig hälst ,es ist dein Weg und du entscheidest darüber....ausser wenn wieder eine Faust in deine Nähe kommt okay ;-))

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    Alles gut :) Ich hab das gar nicht so richtig realisiert weil ich von den ganzen Eindrücken die ich unterwegs gesammelt habe gefüllt war. Mein Kopf war da noch ziemlich beschäftigt. Ist nicht zu mir durchgedrungen mit dem Typ. War erstaunt, dass ichs gepackt hab den ganzen Tag Fahrrad zu fahren.
    Sanne, einen leichten Tag dir wünsche.
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.