Hallo und herzlich Willkommen

  • Hallo Jule66 und Katzenmama6 ,

    vielen lieben Dank für Eure Grüße und das herzliche Willkommen. Leider ging es mir in den letzten 30 Stunden nicht so gut, dass ich nicht antworten konnte!

    Liebe Jule, ich habe diesen Thread auch schon entdeckt und werde mich morgen mal dort vorstellen!

    Liebe Johanna, auch meine Devise ist, nicht kleinkriegen!


    Liebe Grüße an Euch beide

    Eure Tatjana

    "Denke immer daran, egal wie schlecht es dir mal ergehen wird, es wird auch wieder gut! " (Prof. Raske 1995)

  • Herzlichen Dank für die Willkommensgrüße,

    ich freue mich, dass ich nun auch dabei bin, nachdem ich den letzten beiden Jahren schon so viel bei Euch mitgelesen und davon profitiert habe. Profitiert habe ich auch auf eine andere und wirklich unglaublich tolle und hilfreiche Weise. Ein Forumsmitglied, das mir persönlich bekannt ist (ich bin so etwas wie ihre Patentante :*) hat kurz nach meiner Diagnose initiiert, dass einige Frauen, u.a. aus diesem Forum, mir völlig unbekannterweise Mutmach-Karten und -Briefe schrieben. Ihr glaubt nicht, wie mich das gerührt und wie es mir geholfen hat! Ich begriff, dass ich nicht alleine bin mit dem, was ich erlebe, das andere da mitten drin oder auch schon ein gutes Stück weiter waren. Diese tollen Frauen haben ganz wesentlich dazu beigetragen, dass ich nicht gänzlich verzweifelte. So manche Träne floss beim Lesen, aber es waren wohltuende und entlastende Tränen. DANKE, DANKE, DANKE, Ihr Lieben <3<3<3
    Ich bin fast 66 Jahre alt. Meine Diagnose erhielt ich vor exakt 2 Jahren (Einzelheiten siehe Profil). Nachdem Stanzen zunächst "nur" DCIS ergeben hatte und die Freude darüber riesig war, wurde mir im noch nicht ganz wachen Zustand nach beidseitiger Mastektomie mitgeteilt, dass 15 Lymphknoten entfernt und davon 3 befallen waren. In dem Moment wurde mir buchstäblich schlagartig klar, dass es nicht DCIS war...

    Nun gehöre ich zu der Triple-negativ-Fraktion. Nachdem die Chemotherapie (mit vielen Nebenwirkungen) und die Strahlentherapie hinter mir lagen, ging es nach einigen Wochen bergauf und ich fühlte mich wieder ziemlich fit und zuversichtlich. Doch seit einigen Wochen fühle ich mich erneut sehr erschöpft. Vieles kommt wieder hoch, auch in Träumen, alles, was irgendwo piekst, verursacht mir Angst bis hin zu Panikgefühlen. Um damit klarzukommen, habe ich mich in einer psychoonkologischen Beratungsstelle angemeldet und bin dort auf der Warteliste.
    Das soll für´s Erste genügen. Wir werden uns sicher hier und da begegnen und austauschen.

  • Hallo liebe Aquamarin,


    ich wünsche dir, dass es nach Therapien wieder aufwärts geht. Der Schreck nach der OP muss sehr heftig gewesen sein. Oft ist es so, dass bei vielen das psychische Tief erst mit Ende der Therapien kommt. Man wird in die Normalität entlassen und doch ist alles anders. Schön, dass du von vielen Seiten Unterstützung erfahren hast.

    Du freust dich bestimmt darauf bald Adoptivoma zu sein.

    Liebe Grüße

    Geli

    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)

  • Hallo Geli,
    ja, Du hast es auf den Punkt gebracht. Man hofft, dass man sein altes Leben irgendwann zurück bekommt und begreift schließlich, dass einfach alles anders ist. Vielleicht gibt es in diesem "anders" irgendwann auch so etwas wie Normalität. Das wünsche ich mir und uns.
    Liebe Grüße

  • Hallo Aquamarin,

    es wird und es dauert bis man wieder Vertrauen bekommt. Warst du in der AHB, dort bekommt man neben der körperlichen Fitness auch wieder etwas Boden unter die Füße.

    Liebe Grüße

    Geli

    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)

  • Nein, eine AHB wollte ich nicht. Ich konnte es mir zu der Zeit nicht vorstellen. Jetzt denke ich auch, dass es vielleicht gut gewesen wäre. Es wurde mir auch von einigen dazu geraten. Stattdessen habe ich aber mehrmals ein paar Tage an der Nordsee verbracht und mein Mann und ich haben eine schöne Reise nach Norwegen gemacht. Vor einigen Tagen sind wir von einem einwöchigen La-Palma-Urlaub zurückgekehrt.
    Vielleicht beantrage ich in diesem Jahr mal eine Reha, die wegen der verstrichenen Zeitspanne vermutlich erst einmal abgelehnt wird. Aber meine Ärztin wird gut argumentieren können wegen diverser noch bestehender Nachwirkungen (Hände und Füße usw.).