Ist das Brustkrebs, verheimlicht sie uns was?

  • Hallo,
    mein Mutter hat mit 11 Jahren mit dem Rauchen begonnen gehabt, nun ist sie 51. Seit nun 3 Jahren hat sie einen sehr starken Husten, der nur aufhört, wenn sie frische Luft bekommt ansonsten würde sie ersticken, meinte sie.
    Nun hat sie uns erzählt, dass seit 8 Monaten ihre Brust weh tut und die sich auch verändert hat, wir haben sie gedrängt, dass sie zum Arzt hingeht. Hat sie auch gemacht inkl. Mammographie, nun wurden die Röntgenbilder zum Hausarzt verschickt (das ist nun 3 Monate her), ihre Aufgabe ist es nun dort hinzugehen und ggf. weitere Maßnahmen zu besprechen. In den 3 Monaten ist eine Brust etwa 20x größer als die andere (die andere wurde nicht dick) und sie kann sich deshalb nicht mehr auf diese Seite legen (Schmerzen). Sie behauptet, sie würde zum Arzt fahren... aber das hören wir nun seit 3 Monaten.


    Können die oben genannten schon der Brustkrebs sein?


    Sie sagt auch immer, dass sie Angst hat, wenn der Arzt sagt: sie sind zu spät und haben nur noch paar Monate zum leben, deshalb mag sie dort auch nicht hinzugehen. Zudem hatte ihre Pflegemutter Brustkrebs gehabt und diese hat immer gesagt: Was von alleine kommt wird auch wieder alleine weggehen, bis es dann zu spät war, und der Brustkrebs nicht mehr heilbar war.


    Egal, wie viele von uns einen Arztbesuch appelieren, sie hat immer neue Ausreden...
    Kann man bei einer Mammographie schon erkennen, dass man Brustkrebs hat? Dann verheimlicht sie uns was. Habe zwar eine CD von der Mammographie hier, kann aber damit nichts anfangen.

  • Hallo @aygo ,


    als Co-Moderatorin von @Jule66 heiße ich Dich herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Anlaß einer Registrierung hier immer mit Sorgen verbunden ist.


    Leider wird niemand von uns sagen können, ob und an was Deine Mutter erkrankt ist. Das kann definitiv nur ein Arzt tun, was aber schwierig wird, wenn sie nicht dorthin geht. Auch als Angehörige(r) hat man keine Möglichkeit, eine Befundung anhand einer CD der Mammographie vornehmen zu lassen. Es klingt hart, aber so lange Deine Mutter ihre Beschwerden ignoriert, so lange wird sie und auch Du mit der Ungewißheit leben müssen, daß da eventuell etwas ist. Vielleicht ist es Dir/Euch möglich, das Gegenteil ihrer Thesen aufzuzeigen, nämlich daß eine Krebserkrankung bessere Prognosen hat, wenn frühzeitig erkannt und therapiert wird. Daß nichts von alleine weggeht, hat sie ja bei ihrer Pflegemutter erleben müssen und ich vermute, sie hat Angst davor, auch an Brustkrebs erkrankt zu sein. Aber letztendlich wird - unbehandelt - nichts an der Tatsache ändern können, wenn es denn so sein sollte, daß sie den gleichen Weg wie ihre Pflegemutter gehen muss.


    Es tut mir leid, da nichts positives schreiben zu können und es klingt vielleicht ein wenig hart. Aber es gibt keine Wunderheilung, wenn man eine Krebserkrankung ignoriert (sofern es eine sein sollte). Es ist aber ausschließlich die Entscheidung Deiner Mutter, einen Termin zur Befundbesprechung bei ihrem Arzt zu vereinbaren.


    Viele Grüße
    Anhe

  • Hallo @aygo,


    auch von mir ein herzliches Willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum.


    Ich muss mich @Anhe anschliessen, wir können anhand Deiner Schilderung weder eine Prognose ableiten noch Deine Mutter dazu bewegen, zum Arzt zu gehen und sich behandeln zu lassen.


    Krebs geht definitiv nicht von alleine weg.


    Selbst wenn Deine CD von der Mammographie einen BK-Verdacht zeigen würde- solange sie sich nicht behandeln lassen will, nützt das leider gar nichts. Zunächst muss sie es selbst wollen.


    Euch alles Gute.

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
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  • Danke für eure Worte, hätte ich mir auch denken können, dass man leider dazu nichts sagen kann.


    Du könntest anbieten, sie zum Arzt zu begleiten. Vielleicht hilft das, die Hemmschwelle zu überwinden.


    Das bringt leider nichts, ich hatte mir dafür mal einen Urlaubstag genommen, sie hat aber einen Rückzieher gemacht.

  • Sie war wieder beim Arzt, weil sie keine Kraft mehr hatte... ein Dauerhusten hat, kaum Luft bekommt, wenn man in der Küche etwas kocht. Bekommt kein Auge zu, stöhnt vor sich hin und nimmt nur Schmerztabletten. Täglich wird es es schlimmer.... ich nehme an, es ist wohl zu spät :( Denn der Allgemeinmediziner meinte, dass sei ein bösartiger Tumor und sie sollte sich unbedingt die Brust entfernen

    Sie hatte ein Termin im Krankenhaus gehabt, ist aber diesen nicht nachgegangen....

  • Sie ist nun im Krankenhaus, der Dr. meinte, dass es Brustkrebs ist.

    Zudem wurde noch Blut etc. abgenommen, um zu gucken, ob auch andere Bereiche im Körper betroffen sind...


    ich weiß einfach nicht mehr weiter

  • Hallöchen aygo ,


    gut, dass sie jetzt im Krankenhaus ist. Ich habe bei diesem Satz die große Hoffnung, dass die Ärzte vielleicht besser an sie heran kommen.


    Daneben drücke ich die Daumen, dass nix metastasiert ist, der BK gut behandelt werden kann und dass sie das auch zulassen möchte.


    Dir selbst wünsche ich, dass Du etwas zur Ruhe findest:

    stell Dich hin, Deine Füsse nebeneinander und konzentriere Dich auf Deine Fußsohlen, wie sie den Boden spüren. Und dann atme ein paar mal tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.


    Das hilft oft gut, um runterzukommen und die eigene Mitte zu finden.


    Wenn die Ergebnisse klar sind, sehen wir weiter - bis dahin versuche möglichst Ruhe zu bewahren. Deine Kraft brauchst Du.


    Ich hoffe, Du kannst schlafen und Dich im Schlaf etwas erholen.


    Herzlichst, Angie

    <3Alles was du erlebst ist nicht umsonst, denn alles führt dich dahin woher du kommst...<3

  • hallo,

    es ist "vorbei". sie hat einen schlaganfall erlitten, sofort mrt oder wie man das nennt gemacht und ergebnis: mehrere organe sind betroffen wie lunge, leber, knochen und eben der brustkrebs. überlebenschance: 0%

    ich weiß einfach nicht mehr weiter.


    ärzte meinte, sollen wir sie weiterhin reanimieren und schmerztherapie machen, wie haben zugestimmt, aber krebs wird dadurch nicht geheilt...

    meine brüder, mein vater (der emotional ein herz auf stein hat) ist zusammengebrochen....

  • Oh mein Gott! Das ist ja schrecklich ...... und tut mir unendlich leid !


    Vielleicht ist es unpassend, wenn ich schreibe was mir in den Sinn kommt - aber:

    wenn das alles so sicher ist und es null Überlebenschance gibt ... und wenn ihr sie liebt, dann haltet die Schmerztherapie aufrecht, aber lasst sie gehen.


    So schwer dieser Schritt auch ist - erspart ihr weiteres Leid.


    Wir mussten diesen Schritt auch schon gehen.


    Ach - wie unsagbar traurig für Dich und euch.


    Von Herzen ganz viel Kraft!


    Angie

    <3Alles was du erlebst ist nicht umsonst, denn alles führt dich dahin woher du kommst...<3

  • Danke :(


    gerade einen Anruf erhalten: sie wurde wieder reanimiert.... ich kann einfach nicht mehr, bloß wie lange. wir wollen nur noch mit ihr reden....

  • Entschuldige meine Offenheit .... nach einem Schlaganfall kann man meistens erstmal nicht reden, manche nie mehr - je nachdem wo im Gehirn sich der Schlaganfall ereignet hat und wie geschädigt das Gehirn dann ist. In jedem Fall muss man eine Reha machen-aber das was Du berichtest klingt nicht danach, dass Deine Mama in einem Zustand ist , dass sie Rehafähig wäre.


    Ist sie denn bei Bewusstsein?

    Welche Seite ist betroffen?


    Es tut mir soooo leid.

    <3Alles was du erlebst ist nicht umsonst, denn alles führt dich dahin woher du kommst...<3

  • Ich hab sie heute im Sterben gesehen, krass, was aus einem Menschen passiert, denn man noch vor 2 Tagen gesehen hat. Die Ärzte haben sie heute reanimiert, leider war sie in einen kritischen Zustand, weshalb sie künstlich zum Leben gehalten wurde.

    Und dann war es nach kurzer Zeit vorbei und konnte friedlich ohne Schmerzen einschlafen.



    Mama? Ich hoffe, wir sehen uns wieder. Leider konnte ich mit dir nicht mehr reden...


    Jeder, der durch die Google Suche meinen Beitrag finden wird.

    Bitte, zwingt die Personen dazu ins Krankenhaus zu bringen, mein Vater hat leider zu spät reagiert (sie wollte weiterhin nicht ins KH) und hat sie durch die Straßen und zu den Räumen getragen.

    Liebe Erkranke, ich wünsche euch viel Kraft, bitte geht hin, zur Liebe euer Angehörigen - seid nicht wie meine Mutter, die nie ins Krankenhaus wollte.

    Jedes Anzeichen, (starker Husten, Atemnot) sollten beachtet werden. Das beginn vor etwa 1 1/2 Jahren. Leider hat sie dies ignoriert und meinte: nein wird schon wieder weggehen.


    Daher...

  • ...mein aufrichtiges Beileid...

    So schnell ging plötzlich alles ... aber für Deine Mama ist es wohl gut, dass sie erlöst ist.


    Ich wünsche Dir und Deiner Familie von ganzem Herzen viel viel Kraft.


    Traurig,

    Angie

    (ich hätte es euch anders gewünscht, mit zumindest irgendeiner Chance!)

    <3Alles was du erlebst ist nicht umsonst, denn alles führt dich dahin woher du kommst...<3

  • Liebe Aygi,


    ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft dieses unwirkliche Geschehen zu verarbeiten.


    Das Weg deiner Mutter,leider müßt ihr ihn so akzeptieren.

    Geli

    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)

  • Liebe aygo ,


    ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft und erdenklich Gute für die nächste Zeit.


    Alles Liebe

    Nicole

    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -

  • Mein herzliches Beileid, deine Mama war viel zu jung zum Sterben. Schockierend für euch, dass es so schnell ging.

    Meine Mama hatte auch Krebs und starb letztendlich am Schlaganfall, ob ihr dadurch vielleicht viel erspart blieb?...ich werde es nie rausfinden!


    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)