Grippeschutzimpfung

  • Liebe Mods - da das alle angeht habe ich mal hier erstellt - falls es einen besseren Platz gibt: bitte verschieben.
    Überall wird jetzt die Grippeschutzimpfung angepriesen. Meine Diagnose war 12/2014. Da wurde ich geimpft. Das erste und einzige Mal. Die Ärztin riet mir dazu. OP, Chemo, Bestrahlung folgten. Seit Frühjahr 2016 arbeite ich wieder. Letztes Jahr hatte viele um mich rum eine echte Grippe. Ob es mich erwischt hat kann ich nicht sagen, einen grippalen Infekt hatte ich. Ich treffe viele Menschen, bin beruflich manchmal draussen auf Baustellen. Haben wir mit unserer (auch der überstandenen)Erkrankung ein höheres Risiko? Was spricht für Euch für und gegen eine Impfung? Ich wäge mittlerweile jede Medikation ab. Es war so viel in den letzten Jahren..

  • Hallo Resi,


    ich habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen, weder vor noch nach meiner Krebs Erkrankung. Meine Schwester lässt sich jedes Jahr impfen. Bisher war ich weder mehr noch weniger krank als sie.


    LG


    Wangi

  • Hallo,
    Ich lasse mich seit vielen Jahren gegen Grippe impfen, da ich berufsbedingt mit vielen Menschen in Berührung komme. Bisher habe ich noch nie Nebenwirkungen bemerkt. Auch jetzt, als Krebsbetroffene, habe ich mich wieder impfen lassen. Ich weiß nicht, ob wir anfälliger sind als Andere, aber ich will es nicht darauf ankommen lassen.
    LG
    schnirkeli

  • Meine 3 wöchige Grippe im letzten Jahr hätte die Impfung auch nicht verhindert, da es ein neuer Virus war. Meine Schwester war trotz jährlicher Impfung kurz nach mir 3 Wochen krank. Hab die Grippe dann aber auch nicht mit Pillen bekämpft, meine Ärztin meint das hilft sowieso nicht. Hab Erkältungstee getrunken, waren alle möglichen Sachen drin. Der hat auch gut geholfen. Meine Schwester hat ihre Grippostat geschluckt und hatte die Grippe genauso lange ^^ .
    Komischerweise war das sogar die erste Grippe nach meiner Erkrankung. Und ich hatte in den Jahren nach der Erkrankung auch keine Erkältungen, höchstens eben mal Halskratzen, da bin ich dann aber auch empfindlicher, immer noch. Dachte schon die Chemo wirkt noch so lange nach und tötet Alles ab ;)^^:D
    Aber muss jeder selber wissen


    LG Wangi

  • Hallo Ihr,
    nur noch als Hinweis...im letzten Jahr gab es ja eine größere Grippewelle und der üblichtrivalente Impfstoff war in vielen Fällen nicht ausreichend. Deshalb wird in diesem Jahr grundsätzlich der Vierfach- Impfstoff gespritzt, damit diesmal ein ausreichender Schutz besteht.
    LG
    Schnirkeli
    LG

  • Hallo,


    mir wurde gesagt, dass gerade der 4-er Impfstoff letztes Jahr was gebracht haben könnte, denn die ersten drei waren ziemlich wirkungslos.


    Ich habe mich damals informiert und auf Nachfrage von meinem Hausarzt die 4-er-Impfung bekommen, obwohl nur die 3-er-Impfung für Kassenpatienten vorgesehen war. Es war aber wegen meiner Krebserkrankung kein Problem.


    Seit ich vor Jahren meine letzte schwere Virusgrippe mit einigen Komplikationen hatte, lasse ich mich impfen. Seitdem habe ich diesbezüglich keine Probleme mehr gehabt und werde mich diese Woche impfen lassen, habe das schon bestellt.


    Starkes Immunsystem hin oder her, sich als Krebskranke darauf zu verlassen, wäre für mich wie Russisches Roulette!


    LG
    Heidi

  • Hallo zusammen,


    sowohl mein Hausarzt als auch mein Gyn haben mir zur Impfung geraten, weil durch das Ibrance meine Immunabwehr in Mitleidenschaft gezogen ist. Und da ich im Büro mit vielen Menschen jeglicher Herkunft zu tun habe, versuche ich, mein Infektionsrisiko so weit wie möglich zu minimieren. Deshalb habe ich mich Anfang Oktober gleich impfen lassen. Letztes Jahr habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben gegen Grippe impfen lassen und toi toi toi, bin ich von der Grippewelle verschont geblieben...
    Mit der Impfung fühle ich mich einfach sicherer, obwohl ich vor meiner Erkrankung die Notwendigkeit nicht gesehen habe.


    Liebe Grüße
    Nicole

    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -

  • Ich habe mich schon seit 20 Jahren gegen Grippe geimpft, und auch dieses Jahr wieder- mit dem vierfachen Impfstoff. Ich habe den dieses Mal extrem gut vertragen - keine Schmerzen im Arm, Schlappheit oder sonst was. Ich war ganz erstaunt.

  • Meine Frau hat schon berufswegen täglich Kontakt mit vielen Menschen und gerade deshalb sind wir beide schon seit ca. 10 Jahren regelmässig bei Grippeschutz Impfungen dabei und keiner von uns hat jemals Probleme damit gehabt. Wenigstens diese Krankheit hat sich nicht wesentlich "gezeigt". Nase läuft - erträglicher mit Thymian bekämpfter Husten, das wars bis jetzt GsD - und so kanns bleiben. Auch wir waren schon unser "Dop" abholen :-)


    lg Dieter


    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


  • Ich habe den dieses Mal extrem gut vertragen - keine Schmerzen im Arm, Schlappheit oder sonst was. Ich war ganz erstaunt.

    Gestern morgen auch die 4fach Impfung abgeholt, da doch drei Faktoren bei mir zutreffen: alt, chronisch krank und schlechtes Immunsystem. Und nachdem ich jetzt dreimal innerhalb von 15 Monaten eine heftige Bronchitis hatte, wollte ich mich - rein subjektiv empfunden - vor Grippe schützen. Meine Ärztin meinte auch, daß mit diesem neuen Impfstoff kaum Nebenwirkungen auftreten und genau so war es auch bei mir. Keine Schmerzen oder sonstiges....


    Viele Grüße

    Anhe

  • Ich kann es nur uns Kehlkopfleuten, sprich Halsatmern nur anraten. Da wir bei uns die Filter-/Schutzfunktion der Nase wegfällt, sind wir besonders gefährdet. Damit meine ich jetzt nicht die normalen Erkältungen oder auch grippalen Infekte, die erwischen uns genauso, ob Impfung oder nicht.
    Bei der Grippeschutzimpfung geht es ja um ein Vorbeugung gegen eine Vireninfektion und nicht um eine Erkältung. Das wird leider viel zu oft verwechselt.. Unser Immunapparat ist durch unsere Erkrankung bzw. eben Halsatmung eh nicht auf der Höhe und daher sind die Folgen, wenn wir uns die Grippeviren einfangen, zumindest nicht so extrem und werfen uns nicht komplett aus der Bahn. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken alle 5 Jahre) bei uns. Meine aktuelle Grippeschutzimpfung habe ich schon seit 3 Wochen.

  • Hallo zusammen,

    ich hatte im Februar eine beidseitige Lungenentzündung, war nicht gegen Pneumokokken geimpft....und diese Jahr darf ich mich nicht impfen lassen wegen Ivolumab8).

    Ich hatte mich jahrelang, solange ich im Beruf war (Pflege) immer impfen lassen, und trotzdem habe ich einmal eine echte Virusgrippe gehabt-braucht man nicht. wünsche euch allen eine virenarme Umgebung.

    Karin

  • Seit meinem 60. lasse ich mich auch gegen Grippe impfen.

    Außerdem habe ich die Pneumokokken-Impfung und bin gegen Keuchhusten (Mehrfachimpfung)

    geimpft. Hatte vor ein paar Jahren Keuchhusten, war nicht so toll.


    LG Heidrun

  • So eine Schutzimpfung kann sicher eine Infektion nicht verhindern, aber die Auswirkungen sind um ein erheblich geringer. Darauf kommt es ja im Endeffekt an und kann bei uns Lebensentscheidend sein.

    Aber jeder kann/sollte selber entscheiden, ich kann nur dazu raten.