Eierstockkrebs

  • Hallo.


    Bei meiner schwägerin 43 jahre wurde im juli beudseitiger eierstockkrebs diagnostiziert. Sie hätte sich operieren lassen sollen hat es aber verschoben um der familie den sommerurlaub nicht zu verderben. Jetzt wurden am 25.10 nach MRT muss sie sich operierrn lassen. Der familie erzahlt sie nicht den umfangt des krebses so dass wir und grosse sorgen machen. Wir wissen nicht wie wir sie unterstutzen sollen.ich bin dankbar uber jede mitteilung. Gruss

  • Hallo Mystik, wie weit der Eierstockkrebs fortgeschritten ist, sieht man erst bei der Operation. Ich wünsche ihr, dass sie in einem frühen Stadium ist. Je früher, umso besser die Heilungschancen. Unterstützen könnt ihr sie, indem ihr nach OP und Chemo für sie da seid.Ich brauchte damals viel Hilfe im Haushalt. Meine Diagnose war im März 2015 und ich habe bis jetzt keinen Rückfall , obwohl fortgeschritten. Ich hoffe, dass euch das Mut macht.

    Für deine Schwägerin alles Gute!

    Gruß Silvi

  • Hallo Silvi. Vielen dank fur deine info. Ja wir sind ganz geschockt. Sie wird im november operiert und wir hoffen dass beste fur sie. Was mich irritiert hat warum sie sich nicht gleich nach der diagnose operiren liess. Zumindest die ärzte hätten sie doch auf eine schnelle OP eingerädet. Erst nach der 2. MRT hat sie sich fur OP entschieden. Ich hoffe das es nicht zu spät ist. Was ich weiss ist das beide eierstöcke mit krebs befallen sind ob es gestreut hat sie nicht gesagt. Wollte sie auch nicht sagen und ich denke dass sie aber weiss ob es gestreut ist. Wie war es bei dir bitte. Hatte es gestreut. W<rde mich uber jede info freuen. Viele grüsse

  • Ich habe auch grosse angst um sie. Wegen der kinder. Sie hat 2. 11 und 18 jahre alt. Die kinder wissen nur dass sie eine kleine op haben wird. Wenn man das wort Krebs hört denkt mann sofort ans Tod. Deswegen wollen die eltern nicht das sie es wissen. Und im internet habe ich vieles gelesen uber die krankheitsentwicklung was mich auch irtitiert hat. Ist den die vollstandige heilung moglich oder wird man fruher oder später an dieser krankgeit sterben. Ich hab gelesen dass 80 % der betroffenen die ersten 5 jahre uberleben. Aber was dann. Hab echt soviele fragen. Wo kann man den als nichtbrtroffene informieren. Gruss

  • Hallo Mystik, ich kann mir vorstellen, dass ihr alle sehr besorgt seid. Aber das Ausmaß der Erkrankung steht erst nach der OP fest. Ich hatte Figo 3b. Befallen waren Bauchfell, Dickdarm von außen und Gebärmutterhals. Ich wurde in Erlangen operiert. Tumorfrei! Wichtig für deine Schwägerin ist, dass sie von erfahrenen Chirurgen operiert wird. Am besten in einem Krankenhaus, dass auf Eierstockkrebs spezialisiert ist. Hör bitte auf zu googeln. Die Statistiken sind zum Teil veraltet. Und einen Schritt nach dem anderen. Es gibt im Forum viele Berichte von Betroffenen, die sie Lügen strafen.

    Siehe den Bericht von Dieters Frau!

    Wenn du Fragen hast, melde dich einfach.

    Gruß Silvi

  • Hallo Mystik ,


    herzlich willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum, auch wenn eine Registrierung in einem Krebsforum immer mit Ängsten behaftet ist.


    silvi hat Dir ja schon geantwortet. Danke silvi . Wenn etwas in Deinem Text blau erscheint, kannst Du darauf klicken und kommst in unser Lexikon, dort sind dann die Fachbegriffe erklärt. Die Bedeutung von Figo kannst Du auch hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/FIGO-Klassifikation


    Warum Deine Schwägerin sich nicht gleich hat operieren lassen und warum sie nicht darüber sprechen will, wissen wir natürlich nicht. Es macht es aber schwer, die Krankheit richtig einzuschätzen.


    Wir wünschen Dir auf jeden Fall einen hilfreichen Austausch.


    Viele Grüße

    Anhe

  • WO soll sie operiert werden?

    Das wichtigste an der Op ist ein auf Eierstockkrebs spezialisierter Chirurg, der DIESE Op schon sehr oft gemacht hat. Am Besten einer von diesen Listen.

    http://85.158.4.112/ago-ovar.d…l-executive-board-11.html

    http://85.158.4.112/ago-ovar.de/profil-leitgruppe-10.html

    Es gibt in Deutschland eine Handvoll Spezialisten, mehr nichtunddas Überleben bzw. das Langzeitüberleben hängt von der "Sauberkeit" der ersten Operation ab.

    Euer Tündeli
    Das Leben ist halt lebensgefährlich
    Drum brauch I Kampfsocken!

  • Soviel ich weiss werden die eierstöcke entfernt und alles andere wird mann bei der op sehen. Die schwägerin hat uns nur mitgeteilt dass sie krebs hat und mehr wissen wir leider nicht. Sie mochte dass alles alleine durchziehen und mach meiner meinung nach auf falscher stolz. Ich werde ihr mitteilen dass sie einer dieser ärzte konraktieten soll. Danke fur alles

  • Hallo Mystik, ich bin in der Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen operiert worden. Ich hatte eine Überweisung meiner Frauenärztin. Es ist ein zertifiziertes Zentrum für gynäkologische Krebserkrankungen und damals wusste ich auch nichts von Zentren für Eierstockkrebs. Der Chefarzt ist Prof. Beckmann. Figo 3b bezeichnet das Stadium der Erkrankung.

    Gruß Silvi

  • Bitte NUR von Spezialisten operieren lassen!

    Es ist NICHT brandeilig, auch wenn Chefs von Wald-und-Wiesenkrankenhäusern sowas gerne behaupten!

    Für eine fundierte 2. Meinung und einen Wechsel in ein sog. Kompetenzzentrum ist locker Zeit!

    Euer Tündeli
    Das Leben ist halt lebensgefährlich
    Drum brauch I Kampfsocken!

    Einmal editiert, zuletzt von Tündeli ()

  • Hallo, ich nochmal. Ich lebe seit Mai in der Prignitz, und jetzt wäre meine erste Wahl, das Charite, in Berlin. Das ist nur ca 130 km von uns entfernt.

  • Hallo.

    Meine schwägerin ist am 8. November operiert worden. Die OP hat 7 stunden gedauert. Die gebährmutter, eierstöcke und 10cm vom dickdarm entfernt. Die niere hatte sich vergrossert. Sie war 4 tage auf der intensivstation. Danach in normalem krankenzimmer. Gruss

  • Hi Mystik


    dann melde ich mich auch einmal bei Dir und wünsche Deiner Schwägerin dass sie alles weitere auch gut durchsteht. Es kommt da Einiges, aber nicht um zu quälen, sondern um wieder das Leben lebenswert zu machen. Ich nehme an, das Du schon quergelesen hast. Meine Frau hat so ziemlich das gleiche durchgemacht bei einem figo 3c. Ebenfalls Dickdarm Teilentfernung, Eileiter usw. Die anschliessende Chemo wurde auch mit Avastin zusätzlich gegeben. Bei meiner Frau hat es so weit geholfen, dass sie nach 8 Monaten wieder arbeiten gehen konnte und auch wollte. Haare sind auch wieder gewachsen und hat bis heute keinerlei Beschwerden mehr gehabt. Also hier hat sich die "Quälerei" durch die Chemo wirklich gelohnt. Kannst unseren Thread ja gerne nachlesen falls noch nicht geschehen :-)


    Wenn Du Fragen hast - immer gerne!!!


    Viel Kraft und gute Genesung Deiner Schwägerin. Und es wurde ja schon geschrieben: Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast :-) - Das Internet war uns ganz selten eine Hilfe - hier dagegen jede Menge!!!!!!!!!!!!!!!!


    lg Dieter


    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


  • Hallo Dieter.

    Danke für deinen Meldung und genesungswünsche. Ja ich denke auch dass auf meine Schwägerin viel auf Sie zukommt. Aber Sie ist eine Starke Frau und wird diesen kanmp annehmen. Ich wünsche deiner Frau viel Gesundheit und euch viel Glück