Aufforderung zur Beantragung einer Reha während Krankengeldbezug

  • PS. @'Deckeldame' und


    wer sich da vielleicht sonst noch auskennt ?????


    Ich bin jetzt seit einem halben Jahr krank geschrieben. Letzte Woche rief mich meine Krankenkasse an um mir mitzuteilen, dass ich einen Antrag auf Reha stellen soll. Im Endeffekt ist es ja ein Muss, denn wenn ich den Antrag innerhalb einer gewissen Frist, 10 Wochen, nicht stelle, dann streichen sie mir das Krankengeld. Also habe ich ja gar keine Chance.
    Der Haken der ganzen Sache ist, dass das Ziel der Reha ist, wieder arbeiten zu können. Wird das Ziel nicht erreicht, dann ist das gleichzeitig ein Rentenantrag!!
    Hat jemand Erfahrung? Kann ich da irgendetwas tun, damit ich die vollen 78 Wochen Recht auf Krankengeld ausnutzen kann??
    Ich bin für jeden Tip sehr dankbar.

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • Hallo Zusammen,


    (…)


    Und die Krankenkasse tritt mir auf die Füße, damit ich meinen Reha Antrag schnell abgebe - der Druck ist echt nicht schön und macht mir Stress...


    Liebe Grüße Tanne

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


    Einmal editiert, zuletzt von The Witch () aus folgendem Grund: Beitrag auf das für diesen Strang Relevante eingekürzt.

  • Wieviel Zeit bleibt dir für den Reha Antrag?

    Wann hast du deine nächste Untersuchung ?

    :) Das Leben ist schön, keiner hat behauptet , dass es einfach ist :)


    herzlichst eure Solvejg

  • Hallo Tanne ,


    ich habe mal die obigen Beiträge in dieses neue Thema kopiert, damit sie am richtigen Ort stehen.


    Zum einen: Du hast kein "Recht" auf einen 78-monatigen Krankengeldbezug. Die Krankenkasse kann bis zu 78 Monate zahlen, muss es aber nicht. Sie ist ihrerseits verpflichtet, so sparsam wie möglich mit den Versichertengeldern umzugehen.


    Zum anderen: Hast du eine schriftliche Aufforderung bekommen? Wenn ja: Von wann ist die und hast du dagegen Widerspruch eingelegt?


    Weiter: Du hast irgendwo geschrieben, dass du an einer Schule arbeitest. Mit was für einem Vertrag? Bist du privat oder gesetzlich krankenversichert?

  • Hallo Hexe,


    ich habe mich inzwischen natürlich auch schon erkundigt und weiß, dass ich keine 78 Monate bekomme...

    Die Aufforderung habe ich schriftlich nach telefonischer Ankündigung bekommen, werde ich auch innerhalb der 10-wochen Frist abgeben, ein Widerspruch macht wohl keinen Sinn, habe mich beim VDK erkundigt.

    Es ist halt nur echt nicht schön, wenn die Krankenkasse so drängt, erst nochmal schriftliche Aufforderung zur schnellen Abgabe und jetzt fast jeden Tag telefonisch. Ich sehe es an der Nummer, rangehen konnte ich nicht, mein Telefon ist wohl kaputt bzw. der Akku, muss mir mal eine neues holen. Meistens telefoniere ich inzwischen halt mit dem Handy...

    Ja ich arbeite an einer Schule mit ganz normalem Angestellten Vertrag und bin gesetzlich versichert.

    Lieber Gruß, Tanne

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • Hallo Hexe,


    (…), ein Widerspruch macht wohl keinen Sinn, habe mich beim VDK erkundigt.

    Solche Aussagen seitens des VdK verstehe ich ehrlich gesagt nicht - du hättest bei einem Widerspruch ja nichts zu verlieren gehabt.


    (Für die Krankenkasse telefonisch nicht erreichbar zu sein, ist m. E. nicht so prickelnd - vielleicht meldest du dich da mal bzw. gibst feine Handynummer an?)

  • Hallo Tanne,


    nur kurz, wenn die Kk dich fast täglich anruft kann es ja einen ganz anderen Grund geben. Ich hätte da schon nach dem ersten verpassten Anruf zurück gerufen.


    Und ich finde eine 10 Wochen Frist jetzt auch nicht unbedingt als Druck. Willst du nicht zur Reha? Mir haben die Rehas immer sehr gut getan und wenn das deine Erste ist, lass es doch mal ohne Bedenken auf dich zu kommen, dann empfindest du die 10 Wochen Frist vielleicht auch nicht mehr als Druck. Freue dich doch dass du 3 - 4 Wochen aus dem täglich Trott raus kommst, dich um nichts kümmern musst und umsorgt wirst. Oft ändertdie Sichtweise auch das Empfinden ;), hab ich schon oft an mir selber erlebt.


    LG Wangi

  • Liebe Tanne,


    da ich zu denjenigen gehöre, die mit dem von Dir konsultierten Verband keine gute Erfahrungen gemacht habe, bestätigt mir die Dir gegenüber getätigte Aussage gerade mein Empfinden. Und ich kann The Witch in allem nur zustimmen. Mit dem nicht ans Telefon gehen gefährdest Du nur die Krankengeldzahlung. Abgesehen von

    https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__51.html § 51 Abs. 3 SGB V

    Zitat


    Stellen Versicherte innerhalb der Frist den Antrag nicht, entfällt der Anspruch auf Krankengeld mit Ablauf der Frist. Wird der Antrag später gestellt, lebt der Anspruch auf Krankengeld mit dem Tag der Antragstellung wieder auf.


    Viele Grüße

    JF

  • Ihr Lieben,

    danke für die ganzen Ratschläge!

    Es ist halt so, dass ein Rehaantrag gleichzeitig auch ein Rentenantrag darstellt, wenn man nicht mehr arbeiten gehen kann. Und das bedeutet Erwerbsminderungsrente, die deutlich geringer ist als das Krankengeld und das schon ab dem Tag der Antragstellung.

    Ich bin halt alleinerziehend mit zwei Töchtern, die noch zur Schule gehen. Als Erzieher verdient man eh schon wenig und die Rente sieht dann eben sehr bescheiden aus... Deswegen macht es für mich Sinn, die Sache, natürlich innerhalb der Frist, so weit es geht rauszuschieben.

    Viele Grüße, Tanne

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • .... werde mir aber ein neues Telefon kaufen, es ist übrigens wirklich kaputt, und die Kasse nächse Woche zurück rufen.

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • Hallo Tanne,


    Es ist halt so, dass ein Rehaantrag gleichzeitig auch ein Rentenantrag darstellt

    das wäre mir völlig neu, denn das ist nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich. Siehe dazu auch: Deutsche Rentversicherung Trifft das bei dir zu?


    ich habe mich inzwischen natürlich auch schon erkundigt und weiß, dass ich keine 78 Monate bekomme...

    Es würde mich interssieren, woher du diese Information hast.


    Ist zwar einige jahre her, doch bei mir war die Reha nicht erfolgreich in dem Sinne, wieder arbeitsfähig zu sein. Das Krankengeld lief dann automatisch weiter.



    Liebe Grüße, Helmut


  • Lieber Helmut ,


    es geht hier nicht um die Feststellung von Arbeits(un)fähigkeit, sondern um die Erwerbsfähigkeit, die die Krankenkasse beurteilt haben will. Das ist alles korrekt so.

  • Hallo,

    ja das stimmt, der Rehaantrag kann später in einen Rentenantrag umgewandelt werden. War bei mir auch so. Rentenantrag 1/2017 gestellt und der ist rückwirkend zu Mai 2016 bewilligt worden.

    Der VDK hat mir damals geraten, den Rehaantrag so spät wie möglich zu stellen, also erst in der letzten Woche der 10- Wochen Frist. Wär natürlich gut, wenn es bei dir erst im neuen Jahr wär.

    Hab gerade mal nachgerechnet. Mit der 10 Wochen Frist schaffst du keinen Antrag im neuen Jahr. Schade, da hättest du das neue Gesetz zur Erwerbsminderung mit höheren Ansprüchen bekommen können.

    lg Gina 58

  • Liebe Tanne, im Jahr 2019 soll es für Bezieher von Erwerbsminderungsrente einige Veränderungen geben, u.a. ändern sich die Berechnungsgrundlagen für den Rentenbezug.

    Meine Empfehlung wäre, lass Dich nochmals von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands beraten, die Beratung ist kostenfrei. Es gibt eine eigene Webseite und Beratungsstellen in den großen Städten, auch manche Verbraucherzentralen können da weiterhelfen.

    Es kann aber nicht sein, dass die Krankenkasse jeden Tag bei Dir anruft. Dies würde ich mir verbieten.


    Herzliche Grüße,

    Grummelprinzessin


    Informationen zu den Veränderungen bei der Erwerbsminderungsrente findest Du hier: www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Re…npakt/faq-rentenpakt.html

  • Liebe Gina und liebe Grummelprinzessin,


    vielen Dank für eure Infos. Ich bin jetzt gerade dabei mir nochmal Rat von der Unabhängigen Patietenberatung zu holen....

    mal sehen ob sich da noch was machen lässt.


    Liebe Grüße, Tanne

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • Hallo bin gerade über das Thema gestolpert und kann dazu unsere Situation berichten . Ist nur eine Erfahrung die wir gemacht haben da ich mich da überhaupt nicht auskenne sonst.

    Bei meinem Mann hat der behandelnde Arzt damals eine Bescheinigung geschrieben das er zur Zeit nicht rehafähig ist. Das hat die Krankenkasse so akzeptiert und der Antrag wurde erst gestellt als er von der KK ausgesteuert wurde. Der Rentenantrag würde dann erst gestellt als er ausgesteuert wurde. Die Rente selbst würde dann jedoch rückwirkend bewilligt in den Zeitraum des Krankengeldbezugs. Die Rentenkasse hat dann mit Kk und Arbeitsamt abgerechnet. Was aber an Krankengeld mehr ausgezahlt wurde in den Monaten mussten wir nicht zurückzahlen.

  • Hallo ihr Lieben !

    Hier mal kurz noch ein update.

    Also ich habe den Rehaantrag tatsächlich bis in dieses Jahr hinausgezögert, bzw. einfach erst verspätet Anfang Januar abgegeben, damit der Antrag eben 2019 gestellt ist aufgrund der gesetzlichen Änderungen für Erwerbsminderungsrente. Denn ab 2019 wird diese ja anders, heißt besser berechnet - man bekommt dann mehr Rente nach der neuen Gesetzgebung. Deshalb habe ich auch eine kurze Zeit ohne Krankengeldbezug in Kauf genommen (wenn man nicht innerhalb der 10-wochen Frist abgibt, wird das Krankengeld gestrichen), längerfristig gesehen müsste sich das ja lohnen.

    Denn ich gehe schon davon aus, dass aus dem Rehaantrag ein Rentenantrag werden wird. Vor ein paar Tagen habe ich eine Eingangbestätigung bekommen, mit dem Hinweis, dass die Bearbeitung noch etwas dauern kann. Mal sehen was daraus wird.

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • Beitrag von Gina 58 ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Dann drücke auch ich mal die Daumen :thumbup::thumbup::thumbup:


    Ich habe letzten Dienstag endlich auch meinen Antrag auf EM-Rente gestellt, weil im April mein ALG 1 ausläuft. Mein Fall ist aber etwas spezieller und komplizierter, da mein REHA-Antrag von 2017 nicht automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt wurde und ich jetzt neu beantragen musste. Mal sehen was bei rauskommt. :thumbsup:


    Viel Glück Jörg

  • Hallo Tanne ,

    Ich habe jetzt auch den Reha Antrag bekommen.

    Habe mich auch schon bei KK und RV beraten lassen.

    Ich werde die 4 Wochenfrist für den Widerspruch ausnutzen , diesen begründen und nachfragen, welche Nachteile mir daraus erwachsen und dann abwarten.

    :) Das Leben ist schön, keiner hat behauptet , dass es einfach ist :)


    herzlichst eure Solvejg

  • Inzwischen habe ich den Bescheid von der RV bekommen, indem eine Reha bewilligt wird, die Rehalbilitationseinrichtung ist auch schon festgelegt. Gleich einige Tage danach bekam ich auch schon den Termin vom Reha-Zentrum mitgeteilt, dieser sollte gleich die kommende Woche sein. Da ich aber noch die beiden CT Termine in der Klinik habe konnte ich den Termin bis danach verschieben.

    Was hat es zu beeuten, dass ich jetzt tatsächlich noch in Reha geschickt werde ? Meine Krankheit ist nicht heilbar und ich fühle mich nicht in der Lage wieder zu arbeiten, kann es mir dennoch passieren?

    Ich muss viele Formulare ausfüllen, mit jeder Menge Fragen zu meinem Zustand, zu meinen Beschwerden und auch detaillierte Fragen zu meiner bisherigen Arbeit. Ich mache mir große Sorgen, bin am grübeln und schlafe noch schlechter....

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)


  • Hallo Tanne ,

    ich glaube nicht, dass du dir Sorgen machen musst. Da werden jetzt erst einmal alle möglichen Therapien gemacht, die dir gut tun. Das kann nicht schaden. Du solltest dich schon im Vorfeld erkundigen, was so alles angeboten wird. Dann kannst du beim Eingangsgespräch mit beeinflussen, was gemacht wird. Und denke daran, dass du Behandlungen, die dir nicht gut tun, auch nach Absprache nicht weiter machen musst. Wie lange sollst du denn gehen? Vielleicht ist auch ein Gespräch bei einem Psychoonkologen möglich, denn deine Ängste scheinen dich immer stärker mitzunehmen! Ich wurde übrigens, obwohl ich schon Rentner war, als arbeitsunfähig eingestuft.

    Jetzt erst einmal Kopf hoch!🍀✊🏻🍀

    Ein schönes Wochenende wünscht dir

    Johnny

  • Hallo Tanne,


    freu dich auf die Reha, wo gehts hin? Eine Reha heißt auf keinen Fall dass du arbeitsfähig entlassen wirst. Eine Reha kann/soll z. B. auch bewirken dass du wieder mehr am normalen Alltagsleben teilnehmen kannst. Man kann eine Reha wirklich geniessen, mit der richtigen Einstellung ;). ich habe gerne an den angebotenen Therapien teilgenommen, hab allerdings auch mal etwas abgewählt wenn es nicht gepasst hat. Dafür aber etwas Neues ausprobiert was mir gut getan hat. Beim Eingangsgespräch wird einem eigentlich die Möglichkeit aufgezeigt ein Gespräch mit einem Psychoonkologen zu führen und wenn du das annimmst, ich habs immer gemacht, kannst du entscheiden ob du mehr haben willst oder ob das reicht. Das Schöne bei einer Reha ist auch dass man sich einfach mal nur um sich selber kümmern kann. Man muss sich nicht verpflegen, dadurch nicht einkaufen, nicht sauber machen oder Wäsche waschen. Ich habe auch nicht jedem meine Telefonnummer gegeben, muss da nicht zu jeder Zeit erreichbar sein. Und ich habe immer nette Leute kennengelernt mit denen ich auch heute teilweise noch Kontakt habe.


    Lieben Gruß


    Wangi

  • Hallo Tanne ,


    Ich hatte in den letzten Tagen Beratungsgespräche zum Thema Erwerbsunfähig bzw. Teil-Erwerbsunfähig (als Angestellte) mit der Deutschen RV, dem VdK und einer Mitarbeiterin unserer Gemeinde. Alle 3 haben mir gesagt, dass sich die Rentenversicherung an dem orientiert, was der Rehaarzt/die Rehaärztin im Entlassungsbrief schreibt. Wenn in diesem Schreiben also steht, dass du nur noch weniger als 3 Stunden arbeiten kannst, kommt die RV auf dich zu und man braucht wohl auch nicht so viele Formulare ausfüllen.

    Ich wünsche Dir einen schönen Rehaaufenthalt, liebe Grüße Annette

  • Hallo Tanne

    ich hatte auch Angst in die Reha zu gehen. Unbegründet. Aber Reha vor Rente ist wohl unumgänglich.

    Man lernt neue Leute kennen, mit gleicher Erkrankung. Hört, wie sie damit umgehen . Man redet ein paar Tage über die jeweiligen Krankheiten und danach kann man es genießen. Interessante Vorträge über Ernährung und allen möglichen Themen.

    Wochenende waren wir immer unterwegs, auch gerne mal shoppen oder lecker essen gegangen.

    Hatte in der Woche volles Programm von 8 bis 17 Uhr mit Schwimmen, Sport und Vorträgen. War dann körperlich total geschafft.

    Konnte nicht alle Sporteinheiten mitmachen und hab es denen auch mitgeteilt. Am Ende hab ich mit dem behandelnden Arzt gesprochen, dass ich nicht mehr arbeiten gehen kann.

    Hatte es nach der Chemo ein paar Monate versucht. Nach 6 Stunden Bürotätigkeit war ich erheblich erschöpft und kam von der Couch nicht mehr hoch.


    Hab dem Doc ganz offen gesagt, dass ich die Erwerbsminderungsrente haben möchte und sie mich bitte unterstützen mögen. Er hat mir seine Hilfe zugesichert.

    Ein Mitarbeiter des Sozialen Dienstes in der Einrichtung hat mir einen formlosen Rentenantrag geschrieben, den ich nach Ende der Reha abgeschickt habe.

    Zack, 6 Wochen später hatte ich die Rente durch. Es hängt also viel von der Einschätzung der Reha- Ärzte ab.

    Eine schöne Reha wünsche ich dir und mach dir keine Sorgen. Klappt bestimmt.

    lg Gina 58

  • Hallo Tanne

    der Weg über die REHA in die Rente ist normal, da eben der Grundsatz gilt: "Reha vor Rente". Auch ich wurde nach meiner Aussteuerung vom Arbeitsamt aufgefordert einen REHA-Antrag zu stellen, der ja im Normalfall auch in einen Rentenantrag umgewandelt werden kann. Der SozialMedizinischerDienst (SMD) des Arbeitsamtes hatte mich als nicht vermittlungsfähig eingestuft, also "Reha vor Rente". Mit "ohne Kehlkopf" und bei meinem Job wurde ich auch dort als arbeitsunfähig entlassen. Das ich jetzt nochmal einen separaten Rentenantrag stellen musste, hängt an ein paar Besonderheiten, die jetzt zu weit führen würden.

    Geniese die REHA, die Ärzte dort wollen dir i.d.R. nichts Böses. Man wird auch mit dir zusammen besprechen, wo die Reise hingehen soll.


    Ich war letzten Montag auch nochmal beim SMD mit einem positiven Ergebnis für mich. Jetzt warte ich nur noch auf meinen Rentenbescheid.


    VG Jörg

  • Liebe/r Johnny , Wangi , Sunshine66 , Gina 58 , JoergFB und wer noch so liest


    Vielen vielen Dank für eure aufmunternden Worte !!!


    Ich habe mich die letzen Tage recht besch... gefühlt im warsten Sinne des Wortes.

    Doch nach euren Beschreibungen mache ich mir wohl wirklich zu viele Sorgen. Mein Hausarzt, bei dem ich gestern war, meinte auch, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche und hat mir auch eine psychologische Beratung empfohlen, da ich halt viel grübele und mir Ängste mache (nicht nur wegen der Reha).

    Danke, dass ihr mir eure Erfahrungen mitgeteilt habt, jetzt kann ich mir schon ein besseres Bild machen bzgl. dem Ablauf und was da so auf mich zukommt und wie wichtig das Gespräch mit dem Rehaarzt ist...

    Es sind erstmal 3 Wochen eingeplant und es geht in den Spreewald.

    Also dann, ich versuche das Ganze optimistisch anzugehen.

    Ganz liebe Grüße an Alle, Tanne

    Mit lieben Gedanken an Alle
    Tanne


    Valar Morghulis
    (all men must die)