Muss meine Mama ersticken?

  • Hallo ich bin neu hier,

    Meine Mama ist vor 2 Jahren zum 3 mal an Brustkrebs erkrankt. Man hat ihr beide Brüste entfernt und mit Chemo behandelt. Der Brustkrebs hat man schnell im Griff bekommen aber leider sind ihr Lymphdrüsen danach auch befallen und im August hat sie auch die Diagnose bekommen das sie lungkrebs hat. Wieder bekam sie Chemo die sie soweit ganz gut vertragen hat. Operieren können und wollten die Ärzte sie nicht mehr weil der Tumor sehr groß ist und meine Mutter schon 81 Jahre alt ist. Im November hat man die Chemo abgebrochen weil für sie keine Hoffnung mehr gibt. Ihr rechtes Bein ist doppelt so dick wie das linke. Erst hatten die Verdacht auf Trombose aber man hat festgestellt das ihre Niere jetzt auch befallen. Die Krebs wächst sehr schnell. Sie ist Anfang Dezember ins Pflegeheim und baut immer mehr ab. Sie bekommt trotz Beatmungsgerät kaum Luft und sie hat panische Angst zu ersticken. Essen kann sie auch kaum noch weil das schlucken ihr total schwer fällt. Gesten haben wir den Arzt gerufen weil meine Mutter Kreislauf Probleme hatte und stark Schleim spucken musste. Der Arzt hat ihr eine Spritze gegen ihre Übelkeit gegeben mehr nicht.

    Und jetzt meine Frage muss sie wirklich ersticken?

    Ich hoffe sie muss sich nicht mehr lange quälen. Ich habe in januar dieses Jahres er mein Papa verloren der sich auch lange gequält hat und jetzt auch noch meine Mutter.

  • Hallo Tanni1971 ,


    als Moderatorin des Lungenkrebs-Bereiches heiße ich dich ganz herzlich hier bei uns im Krebs-Infozentrum willkommen - auch wenn der Anlass kein schöner ist.


    Zu deiner Frage: Gegen das Gefühl des Erstickens gibt es Medikamente. Ich bezweifle allerdings, dass ein Pflegeheim der richtige Ort ist, dagegen anzugehen. Besser wäre sicher die Palliativstation eines großen Krankenhauses oder ein Hospiz.

  • auf der Palliativstation war sie knappe 2 Wochen aber da war meine Mutter noch einiger maßen fit. Sie bekommt zusätzlich für die Luft Spritzen und sie muss 3 mal am Tag inhalieren. Die Spritzen darf sie nur alle 4 Stunden bekommen was ihr aber nicht mehr reicht. Sie bekommt im Heim Palliativpflege. Bei uns im Krankenhaus gibt es leider nur 8 Betten auf der Palliativstation deshalb musste sie leider die Station verlassen

  • Hallo Tanni,

    krall dir einen der Palliativmediziner vor Ort. Manchmal muss man da etwas insistieren, war bei meinem Opa auch so. Einfach darauf bestehen, dass die Medikation nicht reicht, um die Erstickungsgefühle zu beheben.

    Alles Liebe Euch!

    Things fall apart - but nothing breaks like a heart … (Mark Ronson)