Wertheim-Meigs-OP - Fast 3 Jahre geschafft :-)

  • Hallo, ich mach dann mal den Anfang.....


    Ende August wird es drei Jahre her sein, dass ich fast verblutet auf der Intensivstation gelandet bin und mir eine Woche, etliche Blutkonserven und Untersuchungen später mitgeteilt wurde, dass ich Gebärmutterhalskrebs habe. Es folgten eine Wertheim-Meigs-OP mit dem Ergebnis pT2a2 pN1(5/24) L1 G3 und eine Radio-Chemo. Anfang Januar folgten noch 2 Afterloading, Anfang Februar AHB und Ende März begann meine Wiedereingliederung.
    Meines Wissens nach bin ich immer noch krebsfrei, arbeite und lebe mein Leben etwas bewusster wie vorher. So ganz spurlos ist die Sache natürlich nicht an mir vorbeigegangen und die Spätfolgen der Behandlung können manchmal schon ganz schön nerven....Trotzdem bin ich ein eher positiv eingestellter Mensch geblieben und erfreue mich meines Lebens :-)


    Ich würde mich freuen, wenn sich hier noch mehr betroffene Frauen einfinden und ein guter Austausch entsteht.


    LG die Glückskatze

  • Hallo Glückskatze,


    nochmals auf diesem Weg ein Willkommensgruß. Wahrscheinlich hast Du schon ein wenig auf unserer Plattform gestöbert und wir hoffen, es gefällt Dir. Da unsere Community noch eine sehr junge ist, ist aller Anfang schwer und so danken wir Dir für Dein Erstposting, welches anderen Frauen vielleicht den Einstieg erleichtert.


    Du hast geschrieben, daß Du offensichtlich "noch" krebsfrei bist, was nach einer Wertheim-OP ein gutes Ergebnis ist, aber ich nehme an, daß Du Deine Nachsorgetermine abarbeitest? In welchen Zeiträumen nimmst Du diese wahr? In welchem Jahr begann Deine Wiedereingliederung? Du siehst, Fragen über Fragen ;)


    Viele Grüße
    Anhe


    P.S. Und noch eine Frage: Darf ich Deine Threadüberschrift ändern in Wertheim-Meigs-OP - 3 Jahre geschafft ?

  • Hallo Anhe,


    danke für dein Willkommen . Wiedereingliederung begann 2012 ca. 7 Monate nach ED ( rückblickend echt etwas zu früh ). Nachsorgetermine nehme ich natürlich immer war ( wenn ich schon mit den Vorsorgeterminen etwas geschlampt habe), zur Zeit noch alle 3 Monate. Ende August ist es wieder so weit....


    LG die Glückskatze


    P.S. von mir aus, ich häng nicht an der Überschrift ;-)

  • ich häng nicht an der Überschrift


    Dankeschön :-)


    Tja, was Wiedereingliederung angeht, da übernimmt sich der eine oder andere. Aber ich kann es durchaus nachvollziehen, man will ja irgendwie sein altes Leben zurück und versucht mit allen Mitteln, den Vorher-Zustand wieder herzustellen (was die Lebensumstände angeht). Rückblickend weiß jeder, daß das Blödsinn ist und einfach so nicht geht.


    Wahrscheinlich hast Du jetzt vor dem Nachsorgetermin auch dieses Bauchgrummeln - ich werde an dem Tag an Dich denken und wünsche Dir nur gute Ergebnisse.


    Anhe

  • Huhu Glückskatze,
    ich bin nun auch da :) ...jetzt sind wir schon zu zweit ;)
    Ich dachte ich schreibe mal schnell etwas damit ich vom inaktiven Nutzer zum aktiven Nutzer werde ;)
    Liebe Grüße Bine

  • Huhu Bine,


    schön dass du da bist! Im anderen Forum können wir uns ja leider nicht mehr austauschen.....


    Danke für deine Wünsche Anhe. Noch bin ich nicht nervös, da mein Gyn zur Zeit Uraub hat und immer ganz kurzfristige Termine vergibt, habe ich noch kein genaues Datum.Mit der Wiedereingliederung hast du recht, allerdings spielten da auch finanzielle Gründe mit, da mein Partner im selben Zeitraum auch länger krank war.


    LG die Glückskatze

  • Hallo Bine,


    auch Dir ein Willkommensgruß im Namen des Kiz-Teams.


    Mit der Wiedereingliederung hast du recht, allerdings spielten da auch finanzielle Gründe


    Hallo Glückskatze,


    ich kenne die Probleme von vielen an Krebs erkrankten Menschen. *Ironie on* Da kämpft man ums Leben und verhungert, weil man sich das Brot nicht mehr leisten kann *Ironie off* Einige Erkrankte, die ich in meiner Onkoambulanz kennenlernte, erzählten von ihren finanziellen Nöten und auch von der Tatsache, dass sich viele des Geldes wegen in den Job schleppten, was für Körper und Seele nicht so prickelnd war. Aber manchmal hat man keine andere Wahl....


    Viele Grüße
    Anhe

  • Huhu Nicki,
    ich freue mich auch dich hier zu lesen :)
    Meine Vorstellung folgt auch später ....
    Dann sind ja jetzt beide seltene "Harnleiterfälle" nach Wertheim Op hier ;)


    LG Bine

  • Hallo :-)


    Ja, es ist leider wirklich so, dass zu all den Sorgen und Strapazen die eine Krebserkrankung mit sich bringt, oft noch finanzielle Sorgen dazu kommen. Wenn auf einmal statt 2 Gehältern nur noch 2 mal Krankengeldbezug aufs Konto kommt, aber trotzdem ein Kredit bedient werden soll und Zuzahlungen für Krankenhausaufenthalte etc. geleistet werden müssen, wird es schon etwas eng......
    Zudem wollte ich auch unbedingt wieder etwas Normalität in mein Leben bringen. All das führte dazu, dass ich viel zu früh und mit noch schechten Blutwerten (zB. HB von um die 9,5 ) arbeiten ging....


    Ach ja, der Vollständigkeit halber : ich bin mittlerweile 39 Jahre, ledig aber schon ewig in einer Beziehung und kinderlos.


    LG die Glückskatze

  • Montag morgen ist es wieder soweit: Nachsorge....


    Schade, dass es bis jetzt nicht zu einem richtigen Austausch hier kommt. Irgendwie finden die Betroffenen den Weg nicht hier her.....


    LG die Glückskatze

  • Hallo Glückskatze,


    es tut mir leid, daß Du einen regen Austausch vermisst, aber das ist bei neuen Plattformen so. Viele User sind auf ihre Foren geprägt und es braucht halt Aufbauarbeit, um bekannt zu werden. Man darf nicht vergessen, daß wir noch gar nicht so lange am Start sind und mit dem jetzigen Ergebnis nach knapp 3 Monaten sind wir sehr zufrieden, weil die User hier doch eine gewisse Treue aufweisen. Andere Seiten sind in einer anderen Zeit "groß" geworden und auch da hat es seine Zeit gebraucht.


    Für Montag wünsche ich Dir nur allerbeste Ergebnisse - ich werde daran denken *Daumen drück*


    Viele Grüße
    Anhe

  • Hallo Glückskatze,


    gut, daß Du Dich gemeldet hast, sonst hätte ich Dich angeschrieben! Ich freue mich sehr, daß nur ein "langweiliges" Ergebnis zu verkünden war - Super.


    Viele Grüße
    Anhe
    *Daumen reib und Durchblutung anreg*

  • Guten Abend allen Usern,


    nun habe ich auch dieses Forum gefunden und mich gefreut, hier viele Frauen zu treffen, deren Weg ich bereits im anderen Forum verfolgt habe und ModeratorInnen, deren Arbeit ich schätzte, insbesondere Anhe and The Witch haben mich dort beeindruckt.


    1967 und 1968 habe ich 2 Kinder per Kaiserschnitt, Längsschnitte, zur Welt gebracht.
    Vor 2 Jahren wurde ich wegen Gebärmutterkrebs, G3, nach Wertheim-Meigs/Bauschnitt R0 operiert, ca. 35 unbefallene Lymphknoten wurden dabei entnommen. Die Nachsorge nehme ich 1/4 jährlich wahr, bisher ohne neuen Krebsbefund - so soll's auch bleiben. Die Hoffnung....


    Allerdings spüre ich seit ca. 4 Wochen Stiche im Bauch, leide unter starken Blähungen und bin deshalb in Sorge. Bis dahin hatte ich kaum Beschwerden. Das letzte CT/Abdomen erfolgte nach Abschluss der adjuvanten Chemo vor ca. 1 1/2 Jahre ohne negativen Befund.


    Hat jemand ähnliche Beschwerden nach der o.g. OP? Können Verwachsungen oder Stauungen der Lymphe die Ursache hierfür sein? Würdet Ihr jetzt ein neues CT beanspruchen, um Metastasen oder Rezedive weitgehend auszuschließen, aber was ist mit der Strahlenbelastung?


    Im übrigen kann ich die Empfehlung "Wait&See" nach den LL im Fall von bereits an Krebs Erkrankten nicht nachvollziehen.


    Kann mir jemand erklären, weshalb sich gesund fühlende Menschen zur Krebsfrüherkennung gehen sollen und wir besonders gefährdeten nicht mehr?


    Einen herzlichern Gruß in die Runde


    Gisela


    u.A.w.g.

  • Huhu Gisela,


    herzlich willkommen hier :-)


    Die von dir beschriebenen Symptome habe ich auch, allerdings schon so ziemlich von Beginn an. Wen du dies bis jetzt aber noch nie hattest, kannst du es ja einfach mal bei deinem Arzt ansprechen. Übermäßigen Grund zur Sorge sehe ich persönlich jetzt aber erst mal nicht. CT ist halt immer auch eine Strahlenbelastung, weswegen bei mir ein Jahr nach Therapie-Ende ein MRT gemacht wurde.


    Was du mit der fehlenden Krebsfrüherkennung meinst, verstehe ich gerade nicht. Die vierteljährliche Nachsorge ist eigentlich ja nichts anderes, nur gründlicher ;-)


    LG die Glückskatze


    PS : Verwachsungen und Lymphozelen oder Lymphabflussstörungen können tatsächlich solche Beschwerden auslösen

  • Hallo Gila,


    ich möchte Dich sehr herzlich im Krebs-Infozentrum, kurz Kiz genannt, willkommen heißen und wünsche Dir, daß Du Dich hier wohl fühlst und einen guten Austausch hast.


    Viele Grüße
    Anhe

  • Liebe Glückskatze, liebe Anhe,


    vielen Dank für Eure prompten Antworten bzw. nette Begrüßungen.


    Ich bin heute schon viel ruhiger, weil "GlücksKatze" von ähnlichen Beschwerden berichtete. Freitag habe ich einen Termin beim HA und werde ärztlichen Rat einholen, bezüglich CT oder nicht.
    Zur Nachsorge/Früherkennung bzw. "Wait and See" habe ich subjektive Erfahrungen gemacht, die mich misstrauisch stimmen.


    Ich habe das z.B. das Gefühl, dass Massenuntersuchungen zur Früherkennung wahrscheinlich mehr wirtschaftlichen Nutzen erzeugen als die " lasche" Nachsorge bei mir als ehemaliger Krebspatientin und deshalb seitens der Interessenvertreter der Medizin und/oder der KK die neuen LL, basierend auf amerikanischen, auf Patienten in Deutschland aus Kostengründen übertragen werden.


    Vielleicht bin ich diesbezüglich zu skeptisch, aber seit dem Jahr 2002 habe ich festgestellt, dass jede sogenannte Reform nur Nachteile für Normalos wie mich bringt, sei es sozialpolitisch, gesundheitspolitisch oder wirtschaftspolitisch, z.B. kann man die bei Einführung hochgelobte Riesterente jetzt ungestraft als Betrug am Verbraucher bezeichnen.


    So, nun habe ich mich hier nicht nur als Kranke sondern auch als "kritische Linke" geoutet, aber ich denke, dass man an dieser Stelle auch Kritik am Gesundheitssystem äußern sollte, wenn einem danach ist und wenn glaubhafte Indizien für die eigene Meinung sprechen, damit es ggf. durch den Schulterschluss von uns Kranken zumindest auf der jetzigen Ebene erhalten oder zukünftig sogar verbessert werden kann.


    Glückskatze, bitte entscheide Du, ob ich solche Meinungen in Deinem Thread äußern darf, denn unmittelbar hat es mit Deinem Thema nichts zu tun.


    Allerdings möchte ich positiv zum unserem Gesundheitssystem anmerken, dass ich im M-L-KH in Berlin nicht nur auf kompetente Ärzte und Pflegepersonal stieß, sondern nach m.E. die Hygienevorschriften in der Gynäkologie vorbildlich eingehalten wurden, sodass ich zwei Wochen nach der Wertheim-Meigs-OP 20 Wochenstunden arbeiten konnte bzw. kann. Mit Verallgemeinerungen gehe ich also nach m.E. eher vorsichtig um.


    Ich habe mir vorgenommen, in meinem nächsten post, am liebsten hier oder ggf. auf einem anderen meine humorvolle Seite zum Klingen zu bringen, denn das Leben ist vielfältig; ich bewundere z.B. Tündeli aus dem EK, die trotz der Schwere ihrer Erkrankung und ihres Berufs als Lehrerin ihre Situation mit scheinbarer Leichtigkeit, Scherz und Ironie begegnet. Sie ist mein Vorbild und ihre Berichte sind für mich psychisch aufbauend.


    Wünsche allen eine gute Nacht
    Gila

  • Hallo Gisela,
    Ich kann mich Glückskatze nur anschließen und zu deiner Beruhigung beitragen ...auch ich habe immer wieder ähnliche schmerzen die meines Erachtens vom Narbengewebe herrühren ...


    Ich finde es ganz gut hier und da das Gesundheitssystem kritisch zu sehen und auch den einen oder anderen Punkt zu thematisieren...zumal einiges im Argen liegt...


    Was Tündeli betrifft kann ich dir nur beipflichten ...auch ich bewundere sie sehr und bin immer wieder zutiefst beeindruckt von ihr ... und von ihrem Humor ...


    LG Bine

  • Ein Hallo in die abendliche Runde,
    liebe Bine,


    war heute beim HA zur Oberbauchsono, der während der Untersuchung die ausgezeichnete Verfassung meiner Leber, der Nieren und BS lobte.


    Ja, in meinem Alter muss man Komplimente nehmen wie sie kommen, früher gefiel mein Äußeres, über 60 J. zählen bekanntlich die inneren Werte bzw. Organe. Bin happy.


    Mein kompetenter HA/Internist meinte übrigens auch, dass Verwachsungen die Ursache des Übels Bauchschmerzen sein könnten.


    Wünsche allen ebenso gute Untersuchungsergebnisse und eine fröhliche Adventszeit.


    Gila

  • Hallo Gisela,


    freut mich sehr, dass deine Sono so gute Ergebnisse zeigte! Ich bin am 09.12. wieder mit Nachsorge dran....


    Gerne kannst du dich hier auch kritisch äußern, tu dir keinen Zwang an :-) Mich würde interessieren, warum du deine Nachsorge als lasch bezeichnest. Was wird denn gemach und was würdest du dir wünschen bzw. erwarten? Ich fühle mich eigentlich ganz gut überwacht mit vierteljährlcher Untersuchung, Abstrich und Vaginal-Sono. Oberbauch-Sono macht ein bis zweimal im Jahr mein HA, wenn ich ihn darum bitte.


    Dir auch eine schöne Adventszeit


    LG, die Glückskatze Kerstin

  • Hallo Gisela ,
    Ja prima ... gute Ergebnisse ...das liest man immer gerne :)


    Mich würde das auch sehr interessieren,warum du nicht ganz so zufrieden mit der Nachsorge scheinst ?(
    Denn auch ich fühle mich eigentlich ganz gut in der Nachsorge betreut...Wenn auch bei mir kein Abstrich gemacht wird ,weil meine Klinik und genauso mein Gyn draußen nicht als soviel, nach Bestrahlung ,davon halten....


    Ich gehe zur Nachsorge in der Klinik wo ich auch operiert wurde und die Radiochemo bekam ... Ich weiß gar nicht ob ich hier Klinik Namen erwähnen darf ..oder nicht ? Liebe Ahne ... darf man ..oder darf man nicht ?


    Ich wünsche euch ebenfalls eine schöne Adventszeit :)


    LG,Bine

  • Klar Bine darf man - alles andere wäre komisch und hätte nicht wirklich was mit Kommunikation zu tun. Ich war im Nordweststadt-Krankenhaus in Frankfurt ;)


    Viele Grüße
    Anhe

  • Ja supi ... bin da noch ein bissel KK geschädigt drin ;)


    Ich wurde in der Charité berlin Virchow Campus operiert ...dort wurde auch ambulant die Radiochemo durchgeführt ... und in der Gyn -Ambulanz habe ich meine Nachsorge....

  • Liebe Bine, liebe Kerstin und liebe andere Leserinnen,


    ich war im Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin zufrieden mit der Behandlung, aber leider wird dort keine ambulante Krebsnachsorge angeboten.
    Ich würde gern,
    a)wie Bine in einem Zentrum untersucht werden, weil ich die Lauferei von einer Praxis zur anderen hasse,
    b)einen "Nachsorgepass" in den Händen halten, in dem alle notwendigen Untersuchungen im Falle meiner Krebsart, analog EK, mit den jeweiligen Terminen aufgelistet werden, die dann nach und nach bis zum Ende der Nachsorge abgearbeitet würden.


    Bei meinem onkologischen Gynäkologen habe ich das Gefühl, dass ich ausdrücklich auf Untersuchen nach LL bestehen muss, sonst würde er 1/4 jährl. nur ultraschallen.


    Allerdings kann ich mich ganz gut durchsetzen, sodass ich bis jetzt alle Untersuchungen erhalten habe, die ich für notwendig erachtete.


    Ich denke, dadurch die Kosten eines Psychologen vermieden zu haben.


    Herzliche Grüße
    Gila

  • Hallo und guten Morgen,


    aufgrund von derzeitigen Beschwerden bin ich auf dieses Forum gestoßen und freue mich "euch" gefunden zu haben. :)
    Aber jetzt möchte ich mich erst mal vorstellen.


    Bin 1967 geboren und habe einen erwachsenen Sohn, im April 2013 bekam ich nach einer Konisation und Ausschabung den Befund Gebährmutterhalskrebs. Am 18.06. erfolgte die Op nach Wertheim, dabei wurden mir 61 Lymphknoten entfernt, keiner davon war befallen. Im Anschluss ging ich 3 Wochen zur Ahb in eine Klinik, dort wurde mir auch der Blasenkatheter entfernt, 3 1/2 Wochen nach Op.
    Da der Tumor schon den Halteapparat angegriffen hatte, wurde zur Sicherheit (Präventiv) eine Radiochemo gemacht. Nach 7 Wochen war die Behandlung abgeschlossen und nichts mehr funktionierte wie vorher, zum Glück hatte sich dann nach mehreren Wochen alles wieder normalisiert.
    Ich bekam dann noch eine Reha (nach langem Kampf) und konnte nach 7 Monaten Abwesenheit wieder an meinen geliebten Arbeitsplatz. Nun, nach 1 1/2 Jahren, fühle ich mich super, aufgrund mehrerer Lymphozelen gehe ich 1 x pro Woche zur Lymphdrainage. Zu Anfang musste ich 3 x die Woche, da sich in meinem Unterbauch, Schambereich und Oberschenkel Lymphflüssigkeit staute.


    Ich gehe alle 3 Monate zu meiner FA zur Nachsorge, dabei werden Abstrich, Ultraschall vaginal und Bauch/ Unterleib/ Blase/ Niere etc. und Tastuntersuchungen gemacht, sie ist sehr zufrieden mit mir. :) Zudem bin ich regelmäßig bei einer Lymphologin in Behandlung, auch sie ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Lymphfluss -Problematik.


    Nun habe ich seit ein paar Wochen starke Blähungen und so eine Art Muskelkater auf der Seite in der sich eine große Lymphozele befindet (4,5 x 4 cm). Natürlich bin ich beunruhigt, aber ich denke das die Ursache Narbenbildungen sind. Meine Ärztin sagt mir bei jeder Untersuchung das sich Narbenverwachsungen gebildet haben. Meine letzte Nachsorge war Anfang November und die nächste ist im Februar.


    Ich nehme nicht gerne Schmerztabletten, aber gestern habe ich eine Ibu 400 genommen um den Kopf "auszuschalten"....der ist immer sehr fokussiert auf jede Kleinigkeit die im Bauch passiert. Heute werde ich auch eine nehmen. Das Einzige was ich täglich brauche ist 1 Päckchen Movicol, der Operateur hatte mir empfohlen Bauchdruck zu vermeiden.


    Ich freue mich dieses Forum gefunden zu haben und auf den Austausch mit euch.


    Habt einen schönen Tag,
    lieben Gruß
    Sunny

  • Hallo Sunny,


    auch wenn der Anlaß ein unschöner ist, möchte ich Dich dennoch herzlich im Krebs-Infozentrum begrüßen und hoffe, daß Du einen guten Austausch hier führen kannst und Du Dich im Forum wohlfühlst.


    Viele Grüße
    Anhe

  • Hallo Anhe,


    vielen Dank für deine Antwort und die liebe Aufnahme. :)


    Ich freue mich dieses Forum gefunden zu haben und werde hier jetzt ein wenig lesen.


    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Sunny

  • Hallo Sunny,


    herzlich willkommen hier :-)


    Zu deinen Beschwerden kann ich nur sagen, dass ich seit der Radio-Chemo auch starke Probleme mit dem Darm habe, wobei Blähungen noch das angenehmste davon ist :-P Kann es vielleicht sein, dass die Lymphozele irgendwo drauf drückt? Schmerzen im Bauchbereich habe ich auch oft, meistens kann ich nicht genau sagen woher es kommt ( Darm, Verwachsungen, Rücken...? )


    LG Kerstin

  • Hallo Kerstin,


    vielen Dank für deine liebe Antwort. :)


    Von der Radiochemo haben sich Darm und Blase zum Glück wieder sehr gut erholt. In der Zeit hätte ich mit meinen Blähungen jemand vergiften können...deshalb habe ich bei der Chemogabe auch ein paarmal ein Einzelzimmer im Kh bekommen.


    Denke auch das die Lymphozele drückt, es ist ja auch kein so richtiger Schmerz...eher Druck/Stech/ Muskelkater -Gefühl.


    Im Moment ist wieder Ruhe. :-D


    Man macht sich eben bei jedem Piks verrückt, früher hatte ich nicht solche Gedanken wenn mal was weh tat oder komisch war.


    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.


    Liebe Grüße
    Sunny :)

  • Huhu:)

    Lange war ich nicht mehr hier, wollte auch nur mal ganz kurz Piep machen. Mittlerweile 8 Jahre nach ED bin ich immer noch da und putzmunter !

    Ich wünsch allen hier viel Kraft und alles Gute:thumbsup:

    LG Kerstin