Meine Schwester hat Krebs- Mammacarcinom, triple negativ, metastasiert

  • Meine Schwester hat Krebs- Mammacarcinom, triple negativ, metastasiert in Lunge und Bauchwand.


    Als diese Diagnose gestellt wurde dachte ich ,das kann doch nicht- oder ?


    Meine Schwester ist jetzt die Vierte von uns- ich selber hatte ein DCIS (Mamma, nicht invasiver Krebs, Schwein gehabt) vor 12 Jahren, hormonempfindlich, Her2 neu +++- bisher nichts Neues dazugekommen.
    Meine Schwester Heike bekam ein Bronchialcarcinom und ist im Januar 2011 gestorben.
    Meine Mama hatte im letzten Jahr die Diagnose Glioblastom und ist sehr schnell gestorben, aber nicht an dem Tumor, sondern an Organversagen weil die Nieren mit der Chemo überfordert waren.
    Dieses Jahr also meine Schwester.


    Ich will nicht daran denken dass sie eine ganz schlechte Prognose hat- ich freue mich mit ihr an jedem guten Tag, an dem wir keine neue Katastrofe(das Wort sieht doch total doof aus) erfahren.
    Meine Schwester ist überzeugt, dass sie noch lange leben wird- und ich will das auch glauben.


    Wenn sie mich braucht, werde ich da sein.
    Wenn sie ihren Alltag alleine stemmt , wenn sie nicht um Hilfe fragt- bleibe ich weg.


    Sie weiß dass sie auf mich zählen kann.

    Ich will Sommer
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    2 Männer(1988 + 1997), eine Mama(2013),
    beide Schwestern (2011 + 2015) an den Krebs verloren.
    Tante Mia, + am 10.10.- Scheixx Krebs
    Dezember 2017:Mein Papa beinahe gestorben, auf dem Wege der Besserung-

  • Hallo Monika,


    selbst aus einer extrem krebsbelasteten Familie stammend, weiß ich nur zu gut, wie schwierig es ist, immer neue Schicksalsschläge hinnehmen zu müssen. Wenn Deine Schwester glaubt, daß es gut ausgeht, so ist das zumindest für ihre Psyche besser, als wenn sie absolut mutlos wäre. Ich denke, Du machst es vollkommen richtig, indem Du ihr sagst, daß Du für sie da bist, Dich aber nicht aufdrängst. So ist auch ein Stück weit "Normalität" für Deine Schwester in ihrem Therapiemarathon gegeben.


    Auch wenn Du Dich beruflich bedingt eher wissenschaftlich an Prognosen orientierst, können diese durchaus eine abweichende Tendenz haben. Insofern wünsche ich Deiner Schwester, daß sie ihre Hoffnung behält und der Verlauf ihrer Erkrankung vielleicht moderater verläuft, als befürchtet.


    Viele Grüße
    Anhe

  • Momentan ist meine Schwester in der Bellevue Klinik in Bad Soden- kommt in 5 Tagen wieder nach Hause.
    Avastin(Bevacizumab) wurde in der Klinik turnusgemäß gegeben, das verträgt sie auch ganz gut.
    Allerdings ist jetzt dem Schmerz im linken Oberschenkel nachgegangen worden, Ultraschall, dabei ein Knubbel im Muskel
    entdeckt worden, angeblich ohne Blutversorgung.
    Am ehesten solls ein verkapselter Bluterguss sein, aber auch ein Metastasenverdacht ist noch nicht vom Tisch.


    Aber wir hoffen einfach das Beste, das MRT wirds dann zeigen.
    Noch brauchen wir uns nicht verrückt machen.
    Meine Schwester ist sicher, dass es ein Überbleibsel ihres Muskelfaserrisses vom Frühjahr ist.

    Ich will Sommer
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  • Bis jetzt wars noch relativ einfach für mich.
    Ich wusste zwar wie es meiner Schwster geht, in welchem Stadium- nämlich unheilbar- sie ist.
    Aber SIE wollte nichts wissen, außer dem was als Nächstes an Therapie kommt.
    Und die Chemo hat ja auch gut gewirkt der Brusttumor ist ja komplett weg.
    Unheilbar, das ist das Wort welches ihr jetzt in aller Deutlichkeit um die Ohren gehauen wurde-und jetzt hat sie Angst.
    Es wurden ihr eigentlich keine Optionen aufgezeigt, nicht gesagt was für Möglichkeiten sie noch hat.
    Das ist jetzt meine Aufgabe, Hoffnung vermitteln, auf weitere Therapieoptionen hinweisen,
    Mit meiner Angst kann ich umgehen, aber die Angst meiner Süßen -das ist mein Problem.
    Ich fürchte mich vor dem Tag wenn ich zugeben muss "Das wars".
    Jetzt hoffe ich erstmal, dass das CT am Freitag keine neuen Metastasen zeigen wird.
    Und ich hoffe dass der Oberschenkel mindestens biopsiert wird, damit wir wissen wie es da weiter gehen muss.
    Lipom wäre toll, eingekapselter Bluterguss wäre toll.
    Angst macht mir da, dass die Schmerzen im Oberschenkel schon vor Entdeckung der Bauchwandmetastase da war.
    Wenn das wirklich AUCH eine Metastase vom Krebs ist- warum ist es dann gewachsen, während alles Andere geschrumpft bzw weg gegangen ist.

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  • Hallo Monika, das kann sehr gut sein mit dem Lipom!! Ich hoffe dass sich das auch bestätigt oder eben das mit dem Bluterguss. Auch Ärzte können irren in der Hinsicht. Hab ich grad selbst erlebt, nachdem ich 6 Wochen mit dem Gedanken klarkommen musste, dass mein Schatz Verdacht auf eine Lungenmetastase hat. Hat sich in der erneuten Kontrolle nicht bestätigt, war ein Artefakt und ist nicht mehr vorhanden. Eine Million Steine sind mir vom Herzen gefallen, vor allem da mein Mann nichts von dem Verdacht wusste - ich aber schon! Danach konnte ich ihm das endlich erzählen.... In Gedanken bin ich bei Euch am Freitag!

    Liebe Grüße von Kaba


    *Zeiten ändern Dich*
    (Bushido)

  • Liebe Kaba,
    danke für Deinen Beitrag.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.



    AVASTIN : Ich habe dieser Tage mit meiner ältesten Freundin telefoniert, die hat ebenso wie meine Schwester ein TN Mammacarcinom.
    Jetzt schon 7 Jahre, die letzten 2 einviertel Jahre eben metastasiert. Auch in die Lunge, bekommt auch Avastin .


    Sie hatte einen entzündeten Weisheitszahn.
    Ihr Zahnarzt wollte nicht dran wegen der Avastinbehandlung.


    Hat zum Kieferchirurgen überwiesen.
    Der Kieferchirurg wollte auch nicht dran wegen Avastin.


    Er hat zur Kiefer-und Gesichtschirurgischen Abteilung im Kappschaftskrankenhaus in Recklinghausen überwiesen.
    Termin angefragt, sollte am 18.11. operiert werden.
    Also ca. 4 Wochen Wartezeit.
    Ganz ganz toll.


    Letzte Woche ist der Weisheitszahn - unter der Avastinbehandlung- beim essen KOMPLETT,
    mit allen Wurzeln und Kanälchen von meiner Freundin beim Mittagessen ausgespuckt worden.


    Nach einer Woche war das Loch verheilt.


    Also - der Zahn war entzündet, das Avastin hat ihm aber wohl die vermehrte Blutzufuhr gekappt, er ist quasi eingeschrumpelt und ausgefallen.
    In der Zahnklinik ist der Arzt perplex, ratlos.
    Meine Freundin freut sich wie Bolle.

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  • Liebe Monika,


    so viele liebe Menschen hast du durch diese sch*** Krankheit verloren und trotzdem findest du immer wieder Worte für andere, wobei du doch selbst trauerst und die Angst um deine Schwester groß ist. Das bewunder ich sehr.


    Ich wollte dir das einfach mal sagen! Sonst fehlen mir die Worte!


    Fühl dich gedrückt.
    Liebe Grüße
    catlove

  • Ich fühle mich gedrückt.
    Danke dafür.

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  • Gerade rief meine Schwester mich an, ihre Hausärztin hat den Befund vom Bein bekommen.
    Verdacht auf Weichteilmetastase.
    Daraufhin hat die HÄ versucht den Onkologen zu sprechen,
    weil dieser ja dann auch heute den Befund der Kontroll CT Untersuchung bekommen haben muss.
    Wir sind erst zur Besprechung am Freitagmorgen um 8.15 Uhr dort- viel zu spät-
    das halten wir nicht aus.
    Der Onkologe rief zurück, keine neuen Metastasen im Bauchraum,
    in der Lunge die Beiden in der Mitte nicht wieder gewachsen, aber die Äußere etwas.
    Jetzt wird am Freitag über eine neue Chemo gesprochen.
    Die Beim "metastase"(ihr seht ich bin noch nicht überzeugt, hoffe auf eine Punktion zur Befundsicherung) soll dem Radiologen vorgestellt werden.


    Wenn man so lange wie ich in einem Krebsforum unterwegs ist wie ich,
    dann weiß man dass es gar nicht so schlimm ist wenn eine Metastase im Millimeterbereich wächst.
    Ich hoffe der Onkologe kann gut erklären, warum er jetzt schon wieder eine Chemo machen möchte.
    Sandra ist ziemlich verzweifelt wegen der Aussicht auf eine weitere Chemo.

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  • Hallo Monika,


    ich wünsche euch für die nächste Zeit alles Gute. Deine Schwester wird Kraft brauchen, die neuerliche Chemo zu akzeptieren und sich wieder mit dem Thema Krebs auseinander zu setzen. Habt ihr keine Möglichkeit das HIER ZURUFEN zu unterbinden. Ich drücke euch die Daumen, dass die 2. Baustelle am Oberschenkel keine Metastase ist.


    Liebe Grüße
    Angelika

    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)

  • Liebe Monika,
    Du hast mich so getröstet und Mut zugesprochen, dass es bei mir völlig unterging, wie es Deiner Schwester geht. Entschuldigung!
    Ich hoffe sehr für sie und für Dich, dass die Ärzte eine Lösung finden werden, womit Deine Schwester noch weiter gut leben kann. Mir fallen im Moment zwar nicht die richtigen Worte ein, aber Du weisst, wie ich es meine. Das es für Euch alle gut ausgeht! Die Daumen sind auch bei mir ganz feste gedrückt.
    Ich umarme Dich und denk an Dich :ka Wünsche Deiner Schwester, dass die Ärzte ihr helfen können.
    lg Petra :love:


  • Kurzfassung :
    Der Mammatumor ist immer noch weg, prima.
    Es sind keine Metastasen in der Leber und auch nicht in den Nebennieren festgestellt worden.Prima.


    Der leicht gewachsene Lungentumor/fragliche Metastase ist mit 11 mm Größe in einem Bereich,
    wo man einen Thoraxchirurgen dranlassen kann-
    entweder biopsieren, oder sofort entfernen(liegt günstig sagt der Onkologe)-----
    denn im Frühjahr waren ja bei der Bronchoskopie keine bösen Zellen entnommen worden, so dass wir ja mit der
    Metastasenvermutung oder Bronchialcarcinomvermutung immer noch im Trüben fischen und es
    jetzt vielleicht endlich sicher bekommen.


    Kann sein, Tumor Lunge wird biopsiert.
    Kann sein, Tumor wird entfernt mit kleinerem Lungenanteil.
    Kann sein dass es eine Thermoablation wird, computergestützt.


    Geschwulst im Oberschenkel soll biopsiert werden, auch in Gelsenkirchen- wir hoffen ja immer noch auf was Lästiges aber nicht Bösartiges..


    Nächsten Mittwoch um 10 soll sie in der chirurgischen Ambulanz des Krankenhauses ganz im Gelsenkirchener Süden sein-
    die arbeiten mit der Uni Essen zusammen.
    Die heute fällige Avastingabe wurde bis zur Abklärung ausgesetzt
    .-------------


    Den Methadon Artikel hatte ich ausgedruckt und den Onkologen befragt-
    er hatte noch keinen Schimmer davon-
    aber versprochen sich einzulesen.

    ______________________________________________________________________________


    Die CT- Befunde für Interessierte- im Schweisse meines 2 FingerSystems abgetippt.




    MS-CT des Thorax und Abdomens mit biphasischer Darstellung des Oberbauches.
    100 ml i.v. KM Gabe. peritrast oral.1,25 mm primäre Kollimation.
    Sekundäe Rekonstruktionen.
    Indikation:Brochialcarcinom rechts mit Mediastinaler Lymphknotenmetastasierung
    Mamma Ca. Erstdiagnose 3 /14
    Voruntersuchung zuletzt vom 5.8.2014
    Befund und Beurteilung
    Hinsichtlich der mediastinalen Strukturen keine signifikante Änderung im Verlauf zur o.g. Voruntersuchung.
    Persistierende sehr schmale Weichteilmanschette retrokaval rechtsseitig
    und unverändert etwa 10 mm maximal durchmessende infrakarinale Lymphknotenstrukturen.
    Derzeit keine vergrößerten zentralen oder hilären Lymphknoten.
    Allerdinge größenprograss des peripheen Oberlappenherdes rechtsseitig von etwa 5 mm
    auf jetzt max. 11 mm Transversaldurchmesser.
    Fingerförmiger Pleurakontakt.
    Keine weiteren neu aufgetretenen intrapulmonalen malignomverdächtigen Herdbefunde.
    Keine Pleuraergüsse oder Pleuraverdickungen.
    Abdominal insbesondere hinsichtlich der Leber keine pathologische Neuentwicklung oder hinweis auf Metastasen.
    Nebennieren weiterhin regelrecht dargestellt.
    Abdominal insbesondere entlang der großen Gefäße keine Lympfknotenvergrösserungen.
    kein Aszites.
    Reizloser anteflektierter , nicht vergrößerter Uterus.keine retroperitonale Pathologie,insbesondere keine Nierenstauung.
    keine Osteodestruktionen.Regelrechtes Alignement des Achsenskeletts.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    CT-Skelett der unteren Extremitäten
    Technik Durchführung einer gezielten MSCT der Oberschenkelregion linksseitig in Höhe des suspekten Tastbefundes
    nach Markierung in primärer Kollmation 1,25 mm post KM MPR.
    Indikation: Abklärung Schwellung bei u.a. Bronchialcarcinomanamnese


    Befund und Beurteilung
    Deutliche Cortikalisarrosionen im bereich des mittleren femurabschschnittes lateral über eine Distanz von etwa 6 cm.Ossär angrenzend die Muskelschichten verdrängende randständig Kontrast aufnehmende Weichteilkomponente am ehesten Weichteilmetastase oder primäre Weichteil Neoplasievon transversal maximal 3x4 cm Durchmesser.Periphere Kontrastanreicherung und zentrale zu verdächtigende Nekrosen.
    Keine sichere Aussage hinsichtlich Infiltration angrenzender Muskelschichten.
    Je nach klinischem Kontext und weiterem Prozedere gegebenfalls komplementäre MRT.

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  • Hallo Monika,


    es tut mir leid, daß ihr immer noch so in der Luft hängt. Wenn Lungentumor-/metastase günstig liegt, würde ich für mich immer eine Keilresektion in Anspruch nehmen. Was weg ist, ist weg und könnte eventuell minimalinvasiv gemacht werden. Für die Oberschenkelgeschwulst drücke ich die Daumen, daß es kein tumoröses Geschehen ist. Ich bin da immer noch ein wenig skeptisch, was den Metastasenverdacht angeht.


    Viele Grüße
    Anhe

  • Liebe Anhe,
    ich muss ganz ehrlich sagen dass es mich schon ganz am Anfang etwas gestört hat dass die Untersuchung nicht vorgenommen wurde-
    aber es sollte halt ganz schnell die Chemo geben, von daher habe ich es verstanden.


    Mich stört die fingerförmige Ausstülpung Richtung pleura, deshalb wäre mir sehr recht wenn das teil raus käme.
    ich bleib da auf jeden fall am Ball, bringe meine Shwester auch am Mittwoch ins Krankenhaus und hoffe dass das Teil rauskommt.

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  • Heute hat die Ärztin angerufen und mir mehr erzählt über diese Methadon Therapie.
    Zusammenfassung:
    Es muss ein Schmerzpatient sein, der von anderen Schmerzmitteln(Morphin, Tilidin o. ä. ) auf Methadon umgestellt werden kann.
    Methadon ist bisher nur zur Schmerzbekämpfung zugelassen und nicht als Krebstherapie.


    Der Iserlohner Arzt hat Erfahrung mit 4000 Patienten, besonders wirksam ist die MethadonTherapie bei Patienten mit Aszites oder Pleuraergüssen
    Es gibt Erfahrungen mit beinahe allen Krebsarten, und alle reagieren auf Methdon sehr günstig.
    Methadon wirkt auch alleine, also auch ohne gleichzeitige Chemotherapie- also auch bei Patienten die "austherapiert" sind.
    Tumore und Metastasen verschwinden unter Methadontherapie, Weichteilmetastasen und auch Knochenmetastasen.
    Nächstes Jahr wird es die erste Studie geben mit Patienten mit Kolorektalem Carcinom..
    Unklar ist allerdings bisher, ob der Krebs dann ganz weg ist- weil nicht mehr nachzuweisen, oder ob er zurück käme wenn man das Methadon absetzen würde. das muss noch erforscht werden.
    Diese Methadon Geschichte setzt also nicht nur auf gute Ergebnisse im regenzglas(sag ich), sondern es gibt schon viele viele Menschen denen geholfen wurde.
    Auch sagte die Ärztin, ALLE Krebszellen hätten diese (gierigen) Opiatrezeptoren und es müsste nicht extra darauf getestet werden..
    Wer per Mail mit der Ärztin Kontakt aufnehmen möchte, schreibt am Besten in die Betreff-Zeile seine Telefonnummer.
    Sie ruft an und erklärt alles haarklein.
    Ich bin ganz geplättet über diese so hoffnungsvollen Informationen aus erster Hand.

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  • Hallo Monika,


    ich wünsche euch ein gutes Gespräch für den Mittwoch. Ich finde es super, dass du dich so intensiv um die Therapie für deine Sister kümmerst und ihr könnt mit den neuen Therapieoptionen das Bestmögliche erreichen, damit der Mistkerl endgültig auszieht.


    Liebe Grüße
    RidingGeli :thumbsup:

    Vergangenheit ist Geschichte,
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  • Zitat

    und ihr könnt mit den neuen Therapieoptionen das Bestmögliche erreichen, damit der Mistkerl endgültig auszieht.



    Na ja, ganz so ist es ja noch nicht.
    Zum Ersten: Der Onkologe muss erst mal schlau gemacht werden, da bemühe ich mich,
    habe ihm in seine Praxis eine Mail mit Links geschickt und warte eigentlich darauf
    dass er von sich aus was unternimmt.


    Wir wollen gerne einen Onkologen haben der auch bereit ist ergänzende Therapien zuzulasse und zu fördern.
    Dafür muss er aber erst überhaupt sich selber ein Bild machen.
    Zum Anderen, meine Schwester ist e i g e n t l i c h bisher noch nicht wirklich eine S c h m e r z p a t i e n t i n........
    sie nimmt bisher wegen des Tumors im Oberschenkel "nur " bis zu 5 x am Tag 600 mg IBU ein...
    ob das reicht um eine Umstellung auf Methadon zu bekommen wäre noch zu erfragen.
    jetzt erstmal geht es hoffentlich der einen Metastase (oder dem einen TUMOR) in der Lunge an den Kragen,
    ich steh ja auf dem Standpunkt "raus mit Allem was keine Miete zahlt".
    Ganz wichtig eben auch um endlich mal abschließend sagen zu können- TN MaCa metastasiert- oder Läuse und Flöhe-
    MaCa und BrCA- Metastase in der Bauchwand wäre zuzuordnen.


    Da meine Schwester meine Einmischung duldet, kann ich mich kümmern.
    Damit geht es mir gut- viel besser als wenn sie mich aussen vor lassen würde.


    Eigentlich regelt sie ihren Kram gerne selber, ist sich jetzt in der Reha aber eigentlich erst richtig der Schwere der Erkrankung bewusst geworden-
    sie wurde immer wieder mit der Nase drauf gestoßen auf das was sie so gerne nicht gewusst hätte-
    nämlich Prognosen.
    Und ich will dabei sein wenn was besprochen wird, 4 Ohren, 6 Ohren hören einfach mehr-
    und ich arbeite da sehr strukturiert, mache mir vorher einen Abfragebogen, hake ab, notiere was gesagt wird
    und spreche das dann mit meiner Schwester und meinem Schwager durch-
    so lange bis alles sitzt.


    Mittwoch also ins Krankenhaus, Abteilung Thoraxchierurgie.
    Und das Bein wird auch weiter untersucht, MRT ? Punktion ?

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  • Hallo Monika,


    wenn deine Schwester bereits Ibuprofen genommen hat, könnte es gut sein, dass sie Methadon nehmen kann, da es ja auch niedrig dosiert werden kann.
    Wenn ich da an meine Dosis denke, von täglich insgesamt 125 Tropfen + falls nötig noch einmal 10 Tropfen, so ist der Spielraum da doch sehr groß.


    Ich finde es total toll, wie du dich für deine Schwester einsetzt und ihr zur Seite stehst !!
    Das tut ihr sicherlich sehr gut.


    Die Vielzahl an Ohren bei den Arztgesprächen ist auf jeden Fall sehr hilfreich. Ich nehme auch immer meinen Mann, oder eine meiner Töchter, oder eine liebe Freundin mit.


    Ich wünschen allen hier einen sonnigen Tag.


    LG
    Carlitta

  • Hallo Monika,


    das ist richtig. Ich musste die Erfahrung machen, dass Patienten noch mit der einen Aussage des Arztes beschäftigt waren und da kam schon die nächste. Sie bekommen das oft gar nicht mit. So geht vieles verloren, wird falsch verstanden und Rückfragen fallen unter den Tisch. Es ist verständlich, dass Angehörige meist den klareren Kopf haben und etwas Abstand und gezielter fragen können und auch verstehen. Deshalb ist die Begleitung so wichtig.


    Auch das Gespräch danach. Da kann die ein oder andere Angst oder gar Panik ausgeräumt oder zumindest abgefedert werden. Ein Nachbar ist Arzt (nicht behandelnder) und er hat sich gekümmert, indem er uns Fragen stellte und die Arztberichte kommentierte und erklärte. Obwohl nicht vom Fach, so wusste er doch, sie zu lesen. Normalerweise auch eine Aufgabe des Hausarztes. Obwohl sehr rührig, war dessen Zeit leider begrenzt. Bei einem Abendessen oder auch nur bei einem Glas Wein ging das viel besser, manchmal sogar übern Zaun.


    Ich finde es toll, wenn du als Angehörige deine sicher vorhandene Angst um deine Schwester in solchen Momenten hintenanstellen kannst. Ich denke, gerade deine Struktur, von der du schreibst, hilft da ungemein.



    Liebe Grüße, Helmut

  • Hallo, Monika,


    ich stimme Carlitta zu: Bis zu fünfmal Ibu 600 mg ist nicht gerade wenig.
    Dauerhaft? Hat sie einen Magenschutz?


    Toll, wie Du ihr zur Seite stehst.

  • Ich werde mal nachfragen wegen des Magenschutzes, ich denke aber ja.
    Unsere Hausärztinnen(Gemeinschaftspraxis,mit der einen Ärztin habe ich früher - als unser jetziges Seniorenheim in
    Resse noch Krankenhaus war, auf Intensiv zusammengearbeitet.)sind sehr sorgsam.
    Denen werde ich auch noch die Methadongeschichte nahelegen- sollen sich auch mal schlau machen.

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  • Hallo Monika,


    in der Sache kann ich mangels Wissens nichts beisteuern. Aber ich möchte dir gerne sagen, dass ich sehr beeindruckt bin, wie du deine Schwester und deinen Schwager unterstützt. Chapeau!


    Herzliche Grüße
    Simi

  • Kurz berichtet.
    Wir sind also heute morgen zu Dritt ins krankenhaus, zeitig dort gewesen. Anmeldung, EKG, Lungenfunktion.
    Dann zur Station, Bett/Zimmer noch nicht bereit, weil die Vorgängerin gerade erst entlassen-
    also warten bis ein neues Bett aus der Bettenzentrale hoch kommt.
    Bitte nehemn sie noch etwas Platz ...und da saßen wir drei Stunden später noch.
    Als meine Schwester zusehends käsiger wurde(Schmerz im Bein, Mittagessen bekamen auch nur die Anderen)fragte ich im Schwesternzimmer nach- immer noch kein Bett angekommen.
    Ich drängelte etwas weil meine Schwester jetzt wirklich liegen musste- und auf einmal ging es- sie haben ein sauberes Bett von der Nachbarabteilung geholt.
    Also das Zimmer bezogen, eine alte quasselfreudige knieoperierte Dame drin, die mittlere war noch im OP.
    Sandra hat einen Fensterplatz, sehr gut.
    immer noch nichts zu essen in Sicht, um 14.00 Uhr sind wir dann auf ein Brötchen in die Cafeteria gegangen. schnell wieder hoch,
    wir warteten ja auf ein Arztgespräch.
    Eine Praktikantin kam und forderte meine Schwester auf in die Röntgenabteilung zu gehen.
    Da wurde meine nun langsam angesäuerte Schwester doch etwas ungehalten und sagte- solange ich hier keinen Arzt sehe der mir sagt warum er bei mir eine Röntgenaufnahme machen will obwohl ich CT Aufnahmen vom Bauch und Brustkorb mitgebracht habe und die noch keiner gesehen hat- ich geh nirgendwohin, und röntgen lasse ich mich auch nicht.
    Die Praktikantin verschwand, Auftritt SCHWESTER.
    Wieder die Aufforderung zur Röntgenabteilung zu gehen, es wäre angeordnet. Welche Untersucheng denn, wollte meine Schwester wissen.
    DAS wisse sie auch nicht, sagte die Schwester, aber die Röntgenabteilung hätte angerufen.
    Auch da erklärte meine Schwester noch einmal das Gleiche wie zuvor- nix da, erst sehe ich einen Arzt.
    Gegen 16.30 dann, 2 Ärzte am Bett.
    Wir hatten ein sehr nettes ausführliches Gespräch, das Bein wurde befühlt, beratschlagt was zu tun sei, Fazit also...es wird als erstes ein MRT vom Oberschenkel gemacht, bevor man da überhaupt dran denkt eine Nadel reinzustechen.
    Die CD s wurden mitgenommen, werden eingelesen und unabhängig von dem Befund den wir mitgebracht haben neu befundet.
    Der Tumor aus der Lunge soll, wenn irgend möglich, raus operiert werden, besonders eben weil wir bisher noch nie Zellen
    aus diesem Tumor hatten und weil er - so wie es aussieht, besonders günstig liegt.Oberlappen ziemlich außen..
    Metastase oder eigener Krebs ?
    Und zusätzlich soll ein Knochen CT gemacht werden, wegen Knochenmetastasensuche.
    Und am Liebsten hätten sie auch den Kopf mit gemacht, das wollte Sandra aber gerne etwas nach hinten schieben.
    Sie hat ziemlich Angst dass noch mehr unschöne Sachen gefunden werden.
    Die Angst vor Knochenmetastasen habe ich ihr dann aber etwas nehmen können, weil ich ja oft schon gelesen habe
    dass man da mit Bisphosphonaten und Bestrahlung viel erreichen könnte.
    Morgen werden wir mehr über den Zeitplan erfahren, mein Schwager hat Spätdienst, fährt morgens hin,
    ich fahre Nachmittags hin-
    und wie immer werden sich die Freundinnen rührend kümmern.
    Geplant sind Minimum 7 Tage, eventuell mehr.
    So weit, so gut.
    Insgesamt wirkte die Abteilung etwas unorganisiert,
    vielleicht weil beinahe aus jedem Dreibettzimmer Patienten entlassen und gleichzeitig neue Patienten aufgenommen wurden.
    Die Kommunikation muss besser werden.


    Wir werden sehen.


    Das war wohl wieder nichts mit dem kurzen Bericht :rolleyes:
    Ich gehe jetzt ins Bett, war ein langer Tag, ich war ja noch 2,5 Stunden zum Squaredance- zum Kopf abschalten und auspowern.

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  • Schlecht geschlafen hat sie.
    Im Zimmer eine frischoperierte und eine halbwegs Mobile mit 2
    Unterarmgehhilfen, viel unterwegs, auch Nachts-
    hat "Niere", haben wir gestern bereits erfahren, muss viel trinken.
    Und
    die Tür ist mit einer Milchglaseinlage, das Flurlicht wurde nicht
    runtergeregelt in der Nacht, also ziemlich hell- zum schlafen zu hell.


    Heute schon gelaufen:
    Thorax
    CT von den Knochen, nativ.
    Die Kontrastaufnahme kommt etwas später.


    MRT vom Bein- wissen wir noch nicht.

    Ich will Sommer
    -------------------------------------------------------------
    2 Männer(1988 + 1997), eine Mama(2013),
    beide Schwestern (2011 + 2015) an den Krebs verloren.
    Tante Mia, + am 10.10.- Scheixx Krebs
    Dezember 2017:Mein Papa beinahe gestorben, auf dem Wege der Besserung-

  • Im Marienhospital Gelsenkirchen.
    Nicht Gelsenkirchen Buer.
    Hoffentlich heute wird das MRT vom Oberschnkel gemacht.

    Ich will Sommer
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  • das MRT ist gemacht, leider war der Doktor aber danach nicht mehr im haus.
    Morgen Vormittag zwischen 10 und 14 uhr hoffen wir mehr zu erfahren.
    Allerdings wurde heute Vormittag schon gesagt, dass es ein SEHR GROßER Verdacht auf Krebs im Muskel ist.

    Ich will Sommer
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  • Hallo Monika,


    das hört sich sehr mistig an, denn dann könnte es in der Quintessenz ein Sarkom sein. Über Sarkome muss ich Dir nichts erzählen.... so drücke ich alles, was ich habe, daß es etwas anderes ist.


    Viele Grüße
    Anhe

    Dum spiro, spero - Cicero

    Einmal editiert, zuletzt von Anhe ()

  • Ganz ehrlich gesagt, an ein Sarkom hatte ich überhaupt noch nicht gedacht.
    Will ich nicht !
    Ich wünsche mir dass es ein durch den Muskelfaser(oder bündel)riss hervorgerufenes Hämatom ist, welches unter der Chemo und der gleichzeitigen Avastin-Therapie nicht abheilen konnte.
    SO !.
    Das wünsche ich mir !


    Aber natürlich weiss ich ja leider sehr genau dass das Leben kein Wunschkonzert ist.
    Dennoch hoffe ich einfach das Beste.
    Und das solange, bis eine Histologie was Anderes sagt !

    Ich will Sommer
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  • Monika, ich hätte "einfach mal die Klappe halten sollen", anstatt damit rauszuplatzen. Bei Tumor im Muskel / Weichteil fiel mir spontan Sarkom ein, was auch völliger Nonsens sein kann. Bitte entschuldige, daß ich das unbedachterweise gesagt habe. Ich habe mein Posting dahingehend geändert, daß ich "könnte" eingefügt habe, was es letztendlich nicht besser macht. Mich hat dieser Satz


    dass es ein SEHR GROßER Verdacht auf Krebs im Muskel ist.


    derart angesprungen, daß ich in diesem Moment gar nicht überlegt habe, wieviel Angst das auslösen könnte.


    Viele Grüße
    Anhe

  • Schätzelein, mach Dir mal keinen Kopp.


    Angst lösen solche Vermutungen bei mir nicht aus,
    nur eigentlich ein Staunen darüber, dass der Gedanke mir so überhaupt noch nicht gekommen ist.


    Sandra hat richtig Angst, dass es Bösartig ist.
    Aber ICH will DAS nicht.
    Und da ich ja meinen Dale Carnegie ausführlich verinnerlicht habe- sage ich mir , Sorge Dich Nicht....
    ich widme mich dem Problem erst dann, wenn es da ist.


    Vorher mache ich Pläne zu dem Szenario, Was Wäre Wenn...
    aber eben alles noch als Theorie betrachtet, nur mal so.


    Mit dieser Umgehensweise kann ich sehr gut schieben- schieben- schieben-
    und oft löst das vermeintliche Problem sich tatsächlich als nicht existent in Luft auf.

    Ich will Sommer
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  • Liebe moni!!!


    Ich drücke Sandra und auch dir fest die Daumen das es kein Krebs ist.
    Bin in Gedanken bei euch!


    Drück dich mausi

    Mama

    Diagnose BSDK am 05.02.2014


    * 28.07.1949

    † 22.06.2014



    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.


    - Jean Paul -

  • Der Doc kam gerade gegen 12 (ich war schon da) zum OP Gespräch wegen der Lunge,
    malte deutliche Zeichnungen mit Tumorlokalisation vor dem Eingriff (oben rechts außen)
    und während des Eingriffs.
    Während der Lungenop wird die Beatmung nur über die linke Seite erfolgen, die rechte Seite wird für den Eingriff
    lahmgelegt durch eine Belüftung des Pleuraspaltes.
    Dadurch dass die Lunge dann nicht mehr platsch an der Innenwand des Brustkorbs gehalten wird durch
    den normalerweise herrschenden Unterdruck, schnurrt sie zusammen als unbewegliche Lungenmasse.
    Und schwupps, ist der eigentlich außen liegende Tumor ziemlich zentral zu finden.


    Es wird ein minimal-Invasiver Eingriff mit KlammerNahtGerät.


    Der Eingriff selber wird 30-45 Minuten dauern, wenn es wie geplant läuft.
    Der Zugang ist ein kleiner Schnitt
    unter der Brust- welcher bei Bedarf erweitert werden kann,
    damit der Arzt mit seinen schmalen Händen in den Brustkorb kann.
    So wurde es uns erklärt.
    Anschließend dann wird eine Drainage gelegt, damit das Lungengewebe sich wieder entfalten kann und Unterdruck im Pleuraspalt entsteht.


    So weit so gut.


    Das Bein !
    Da wird die Histologie des Lungentumors abgewartet- die soll Mittwoch da sein.
    Und eventuell wird dann ein Eingriff zur Entfernung des Trumms gemacht,
    oder eine vorsichtige Biopsie.
    Ich habe heute gefragt ob Sarkomverdacht besteht- aber das ist Kaffeesatzleserei.
    Erst mal die Histologie des Lungentumors abwarten.


    Und auch heute habe ich die Möglichkeit genutzt den Arzt zu fragen ob er schon was von der D,L Methadongeschichte gehört hat.
    Nein, hatte er nicht.
    Ich habe ihm, der durchaus interessiert war, einen kurzen Abriss gegeben was hier im November gelaufen ist
    und wie viel Hoffnung momentan entsteht.
    Dazu habe ich ihm einen Ausdruck des Artikels der Uni Klinik Ulm in die Hand gedrückt.
    Und ihn gebeten sich die Zeit, erstmal nur eine halbe Stunde Zeit zum guckeln , zu nehmen.

    Ich will Sommer
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  • Liebe Moni,
    ich drücke auch Deiner Schwester die Daumen, dass es im Bein kein Krebs oder gar ein Sarkom ist. Für die OP wünsche ich Euch beiden, dass ihr zusammen alles gut übersteht. Du stehst ihr bei, hilfst ihr, gibst ihr Kraft und dass braucht sie jetzt.
    Sende Euch ein grosses Hoffnungspaket!!
    lg Petra

  • Liebe Monika!


    Also werden wir weiter die Daumen drücken! Ich glaub fest dran das alles gut geht und auch das Bein nichts schlimmes hat!


    LG

    Mama

    Diagnose BSDK am 05.02.2014


    * 28.07.1949

    † 22.06.2014



    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.


    - Jean Paul -

  • Danke Petra, für Deine Anteilnahme trotz deines eigenes mistigen Problems.


    Morgen habe ich Krankenhausfrei, Besucher werden morgen genug da sein.
    Montag dann bin ich als Beruhigung für meine Schwester den ganzen Tag dort-
    nicht dass es nötig wäre aber es ist uns dann beiden wohler.
    Ich war 13 als sie geboren ist, und als ich sie zum ersten Mal sah- gleichzeitig mit unserem Papa- da hat sie mir die Zunge rausgestreckt.
    Und seitdem war ich für sie da, als ich frisch verheiratet war ist sie dann in den Ferien zu mir gekommen, wir lebten damals im Rheinland-
    sind erst 1980 wieder nach Hause (ich bin ein bekennender Ruhri) gezogen-
    und unsere ganze Familie, Mama Papa und wir drei Mädchen- wir wohn(t)en ganz eng beieinander-
    rennen uns aber nicht die Bude ein, jeder hat eigene Freundeskreise.
    Aber ein Telefonat, und wir lassen alles stehen und liegen wenns irgendwie brennt.
    Ist ganz schwer für mich, diese Situation, ich würde ihr gerne mehr abnehmen, achte aber ihren Wunsch nach Selbstbestimmtheit..
    Und zum Glück verstehe ich mich mit meinem Schwager sehr gut.
    Er wuppt Arbeiten, Haushalt(Sandra hat auch schon mal schlimme Tage an denen sie nichts schafft), Seelentröster,Einkäufer, Koch, Einkaufsbegleiter, Fahrdienst fürs Kind...unseren Papa etwas im Blick zu behalten.
    Ich verlasse mich drauf dass meine Hilfe eingefordert wird.


    Und Mausi, danke auch dass Du da bist.

    Ich will Sommer
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  • Danke Mia.


    Op wie geplant gelaufen, endoskopisch, sie hat eine Drainage liegen(2-3 Tage), hat Schmerzen,
    ist ziemlich abgeschossen.
    Mein Schwager ist jetzt da.
    Donnerstagmorgen werden wir die Histologie besprechen.
    Der Beintumor soll im Bergmannsheil Buer operiert werden,
    ist bei uns vor der Tür , mein Ältester arbeitet da auf Intensiv.


    Die Verlegung ist wohl beschlossene Sache.


    Aber wenn sich der Lungentumor als Metastase des Beintumors (Sarkom ?????-man weisse es nicht, ich habe gefragt ob es möglich wäre-
    bin Dank Anhe darauf gestoßen worden))entpuppen sollte,
    dann ist es nicht mit einer plastischen OP getan.
    Ich bleibe da am Ball.


    Die Vermutung der Chirurgen geht davon aus, das der Tumor
    im Bein böse ist-
    obwohl meine Schwester gestern mit den Beiden noch einmal "verhandelt" hat,
    noch einmal den genauen Ablauf erklärt hat-
    wie das war mit dem Muskelfaserriss,
    dass im März bei der Aufnahme im Bein nichts Tumorverdächtiges gesehen wurde.
    Dass sie die Chemo hatte, dass sie ununterbrochen seit März Avastin erhält (alle drei Wochen).


    Die nächsten 2 Tage können wir noch hoffen dass alle bisher biopsierten
    Tumore mit dem Triple negativen Mammaca zu tun haben.
    Ein
    Bronchialcarcinom wäre schon nicht schön als 2tes dazu, und ein ganz
    anderer Krebs im Bein- da fehlen mir dann doch die Worte.
    Also drücken
    wir mal die Daumen dass Alles gut wird.


    Meine Schwester sagt doch auch immer..."Alles gut, moni "

    Ich will Sommer
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  • Liebe Monika!


    Ich drücke so fest ich kann deiner lieben Schwester Sandra die Daumen! Bitte nichts böses!


    Ich hoffe und bete mit euch!


    Dicke Umarmung du tapfere!
    Mausi

    Mama

    Diagnose BSDK am 05.02.2014


    * 28.07.1949

    † 22.06.2014



    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.


    - Jean Paul -

  • Ich bin gerade beim suchen im Netz darauf gestoßen dass es auch in Bochum ein Bergmannsheil
    (ich kannte das nur als "Knappschaft")
    gibt-
    und das ist ein renommiertes Sarkomzentrum.
    Da werde ich doch morgen erst mal fragen, in welches Bergmannsheil es gehen soll.
    Mein Schwager hat gerade angerufen, er ist jetzt zuhause,
    Sandra hat den ganzen Nachmittag bis auf kleinere Wachphasen(Durst) verpennt.

    Mein Auto geht morgen in die Inspektion, ich fahre dann mit Bus und Bahn,
    mein Schnucki kann mich dann abholen,wenn der Schwager wieder da ist.

    Ich will Sommer
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  • hallo
    monika ich drück ganz fest die Daumen. Ich weiß es sehr gut wie das ist auf solche Ergebnisse zu warten, ich kenne Deine schwester zwar nicht aber ich denke an Sie
    lg

  • Hallo Monika,


    auch ich wünsche dir und deiner Schwester alles Liebe und Gute !!


    Die Auflistung der Krankenhäuser, in der die Behandlung möglicherweise weiter geführt wird, hört sich doch recht gut an !!


    Ich drücke euch die Daumen.


    LG
    Fischi

  • Hallo Monika,


    ich denke an euch und wünsche euch, dass deine Schwester die beste Behandlung bekommt und dass sich die Befürchtungen nicht bewahrheiten.


    LG Geli

    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)

  • So, da bin ich wieder, einkaufen war ich, Auto abgeholt habe ich.
    Mit dem sehr lieben Dr. gesprochen wegen der Frage in welches Bergmannsheil es denn gehen soll-
    Buer (bei uns vor der Tür, vielleicht einen km Luftlinie) oder Bochum(Sarkomzentrum).
    Er sagte es solle nach Buer gehen, zum Weichteil/Plastischen Chirurgen.
    Sandra möchte am liebsten min. 2 Tage - Sa. und So. nach Hause, sie ist schon wiedereinigermaßen fit,
    die Lunge hat sich gut entfaltet,
    es läuft quasi nichts mehr in die Drainage(automatischer Sog).
    Mit etwas Glück kommt der Schlauch morgen raus.
    Ob sie nach Hause darf oder ins nächste Krankenhaus muss, das wird sie noch fragen.
    Sie ist auf Hof Holz verabredet, da ist Weihnachtsmarkt,
    sie würde gerne mal drüberbummeln,
    ist ein ganz kleiner Markt-hier bei uns.
    Morgen früh fahr ich mal nur zum gucken ins Krankenhaus, kleine Stunde,
    danach gehts dann mit dem Krampfadergeschwader-(3 ältere Herrschaften) mit dem Bus ab Gladbeck
    auf den Weihnachtsmarkt im Centro.
    Da sind dann auch einige meiner Arbeitskollegen mit unserem Seniorenheim auf Ausflug.
    Morgen trink ich dann mal Eierpunsch.
    Mein Sauerkraut mit Kassler köchelt still vor sich hin, die Kartoffeln sind geschält,
    ich setze sie jetzt auf.
    Für morgen ist ein Hühnersüppchen am köcheln- damit mein Schnucki
    nicht Hunger leiden muss :D wenn ich mit Tante Mia und ihren Freunden auf Tralla bin.
    Sandra ist da in guten Händen- das mistding ist raus und die Histologie können wir nur abwarten-
    vor Donnerstag passiert also nichts.
    Putzige Geschichte übrigens.
    Heute Mittag bekam S. Besuch von einem Arbeitskollegen der momentan auch dort im Krankenhaus behandelt wird, 2 Etage höher. Kaum war er im Zimmer, musste Sandra dann aber runter, Lunge röntgen- er zog also wieder ab.
    Die Bettnachbarin (Knie) sagte- deeeen kenn ich schon da war der noch soooo klein,
    zeigte auf Kniehöhe ungefähr.
    Also kamen wir ins reden, und im laufe diese gespräches erzählte die
    neue Nachbarin (vor drei Jahren Lungenkarzinoid, linke Lunge komplett entfernt),
    dass sie in einem mir bekannten Seniorenheim als Servicekraft arbeite.


    Ich kenne jemanden der dort im Seniorenheim untergebracht ist.
    Habe gefragt- ja klar kennt sie Hrn xxx und Fr. xxx.


    Mit der Tochter hätte sie vor einem Jahr auf dem Zimmer gelegen.....
    mit meiner ältesten Freundin -
    wir haben gegenüber gewohnt und sie kämpft auch schon
    viele Jahre gegen einen metastasierten TN MaCa.
    Ich sag ja immer, man muss reden, irgendwo kennt hier in Ge doch jeder Jeden.
    Und wenns um 7 Ecken geht.

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  • Wir wissen noch nichts über die Histologie .
    Meine Schwester wird heute nach Hause entlassen und
    soll nächste Woche in ein anderes Krankenhaus.


    Alle bisherigen Ärzte ( also Krankenhaus-Onkologie-Chef, betreuender
    ambulanter Onkologe, Lungenoperateur) sollten gestern eine Konferenz
    haben, wir wissen bisher aber nicht ob dieses Gespräch stattgefunden hat
    und auch nicht mit welchem Ergebnis- wenn überhaupt.
    Ätzend.
    Meine Schwester freut sich auf einige Tage zuhause,
    gestern hatte sie zum ersten mal wieder die Augen gemalt-
    das Interesse am Spiegelbild war zurück-
    ein gutes Zeichen.

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  • Gestern war Sandra auf dem Weihnachtsmarkt mit ihren Freundinnen.
    Heute war zuhause chillen angesagt.
    Ich war noch unterwegs, der Blumenladen hatte verkaufsoffen-
    habe ihr einen kleinen Tannenbaum mit Wurzeln mitgebracht.
    Im Krankenhaus hatte sie ja viel Zeit in den mitgebrachten Schöner Wohnen Heften zu blättern und ihr hat ein
    festlich dekorierter Weihnachtsbaum als Türsteher für den hinteren Eingang so gut gefallen.
    Da hat sie was zu tun und sieht sofort einen Erfolg.
    Morgen termin beim Hausarzt und Dienstag Termin beim Onkologen-
    da wird dann wohl die Histologie des rausoperierten Lungentumors da sein.


    Ich bin jetzt mit meinem Schnucki einige Tage in Prag, die Hundis versorgt mein im Haus lebender Sohn mit-
    denn Opa ist ja auch in Prag.
    Wir hatten im letzten Jahr einen Hotelgutschein gekauft und als Papa seine Reise gewonnen hatte schrillten meine Alarmglocken.
    Deshalb fahren wir jetzt zur gleichen Zeit wie mein Papa nach Prag ,er mit dem Bus, wir mit dem Auto.
    Passt auf Euch auf, ich bin dann mal weg.

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