After-Chemo-Thread, oder jetzt fängt das Leben wieder an

  • Liebe @Katzenmama6,
    sehr ärgerlich und verwunderlich, dich so Wiedersprüche ich zu informieren. Ich verstehe nicht, wie sowas passieren kann. Erst quasi Entwarnung und dann allein gelassen mit dem schriftlichen Hammer.
    Ich sende dir viel Kraft. Hoffentlich hast du bald ein klärendes Gespräch.

  • Liebe @Katzenmama6 es tut mir sehr leid, dass de mündliche und schriftliche Bericht so unterschiedlich war. Verständnis habe ich für die Radiologin nicht... ich hatte bisher immer den Eindruck, die sagen lieber gar nichts, wenn sie sich nicht sicher sind, und werten lieber in Ruhe aus. Umso besser, dass du einen empathischen und engagierten Onkologen hast, der die Sache nun scheinbar in seine Hände nimmt. Ich drücke dir ganz feste die Daumen, dass die weiteren Kontrollen die Verdachtsmomente so wenig wie möglich bestätigen. Ganz liebe Grüsse

  • Hallo zusammen,


    ich bekomme meinen Befund über das CT grundsätzlich von meiner Onko-Gyn und nicht direkt nach der Untersuchung vom Radiologen, weil die Bilder immer zuerst in die Röntgendemo gehen und mit den vorherigen Aufnahmen verglichen werden. In der Röntgendemo sitzen nicht nur die Radiologen sondern auch meine behandelnden Onkologen. Deshalb dauert es leider immer ein bisschen, bis ich die Ergebnisse bekomme... Aber wenn ich das Erlebnis von @Katzenmama6 hier lese und die damit verbundene Unsicherheit, warte ich doch lieber ein paar Tage bis ich mit genau ausgewerteten Bildern gesagt bekomme, was los ist.


    @Katzenmama6 fühl Dich gedrückt. Ich drücke die Daumen, dass die nächsten Untersuchungen den Verdacht ausräumen und sich nichts findet.


    Liebe Grüße
    Nicole

    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -

  • Hallo @Katzenmama6, ja so ein Mist , ich drücke dir auch die Daumen das doch bei den weiteren Untersuchungen Entwarnung kommt.


    @grimmi78 ja ich gehe nach dem CT auch nicht mehr bei dem Radiologen zum Arztgespräch, hatte da letztes Jahr auch so ein Erlebnis, falsch befundet und falsch bewertet, das braucht kein Mensch. Zum Glück hatten dann 2 unterschiedliche Tumorkonferenzen Entwarnung gegeben, hole mir bei Problemen immer die Zweitmeinung der Uniklinik. Diesmal habe ich auch gewartet bis ich den regulären Therapietermin bei meinem Onkologen hatte. Er hätte dann schon die Möglichkeit gehabt die Aufnahmen in der Konferenz zu zeigen, war aber nicht nötig, da alles stabil geblieben ist.
    LG
    Anke

  • Hallo Gitta,
    Ich erhole mich wirklich prima. Lege täglich bis zu 5 und mehr km zurück. Zu Hause war es undenkbar. Das Meer tut super gut. Die Anwendungen sind natürlich sanft, aber kompakt. Darf bis zum 10.5.bleiben und versuche jeden Tag zu genießen. Am 14.5.muss ich wieder ins CT, aber selbst bei Verschlimmerung werde ich das Beste daraus machen.
    LG Birgit

  • Liebe Birgit,


    ich freue mich für dich, dass dir die Zeit in der Reha so gut tut und du dich gut erholst. Und genau, genieße die Zeit
    dort, das Meer und die gute Luft.
    Wie ist die Klinik? Ich will ja nächste Woche meinen Reha-Antrag stellen und, wie ich schon geschrieben haben, gerne ans Meer.


    Finja war ja auch schon so lieb, ihre Erfahrungen auf Föhr zu teilen. Das Wochenende will ich nutzen, mir auch nochmal die Klinikbewertungen im Internet mal ausführlich anzuschauen.


    Liebe Grüße
    Gitta


    PS: Für dein CT drücke ich alles, was ich für dich drücken kann.

  • Liebe Birgit @Gartenengel11


    Geniesse die Zeit am Meer und auch meine Daumen sind gedrückt fürs CT!


    Mit liebem Gruß, Renate

    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig

  • Hallo und guten Morgen,


    mittlerweile wo es Vorher-Nachher-Bilder zu begutachten gibt, möchte der Radiologe auch nicht mehr hinterher mit mir sprechen,
    weil es da um Feinheiten geht und da will er sich gar nicht festlegen bis das in Ruhe ausgewertet ist. Da guckt dann auch der
    zweite Radiologe drüber.


    Bekomme dann das Ergebnis von meinem Onkologen. Leider dauert es dann ein paar Tage, aber ich sehe das genauso: lieber warten und ein genaues Ergebnis.


    Liebe @Gartenengel11
    ich schließe mich an mit Daumendrücken und wünsche weiterhin eine erholsame Reha.
    Am Meer klingt super!
    Mein CT ist am 15.05., da bin ich auch schon etwas nervös


    lG
    Siena

  • @Gartenengel11
    Grüß mir die See, ich wünsch dir eine tolle, erholsame Zeit.



    Darf ich euch, die auch bestrahlt wurden, mal was fragen?
    Meine Haut in Brust und Achsel ist nach 22/36 Bestrahlungen trocken, aber nicht rot.
    Insbesondere in der Achsel, die 3 Monate nach der OP noch immer recht taub ist, bemerke ich allerdings, dass das Gewebe recht geschwollen ist.
    Es fühlt sich etwas "puffiger" und einfach dicker an als, auf der gesunden Seite.
    Die Strahlenärztin meinte, alles liefe super. Allerdings hat sie meine Brust noch nicht ein einziges mal angefasst. Die "Termine" sehen so aus: einmal die Woche geht nach der Bestrahlung die Kabinentürauf, bevor man sich wieder anzieht. Frau Doctor steckt ihren Kopf duch die Türe, guckt sich 2 Sekunden die Haut an und sagt sowas wie "Das sieht prima aus". Nach 20 bis 60 Sekunden ist das "Gespräch" quasi vorbei.
    Der einzige, der die Brust samt Achsel mal abgetastet hat, war meib OnkoGyn.


    Mal ganz davon abgesehen, dass es mir so selber nicht möglich ist, Veränderungen zu ertasten (ihr kennt die Angst vor einem Rezidiv):
    Ich bekomme weder Physio noch Lymphdrainage. Ich würde einfach gerne wissen, ob das nach der Bestrahlung wieder verschwindet oder sich da ein dauerhaftes Ödem anbahnt, was mir ggf über Jahre auf die Nüsse gehen könnte...

    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

  • Hallo Käthe,


    bei mir lief die Bestrahlung und die wöchentliche Visite ähnlich ab. 'Alles prima' hörte ich immer bei der 2 sek. Betrachtung in der Kabine. Auch ich hatte zeitweise eine leichte Schwellung, allerdings wars bei mir die Brust.


    Ging aber tatsächlich nach ein paar Wochen wieder weg. Weder in der AHB noch in den Sprechstunden beim Onkogyn wurde der Schwellung ernsthaft Aufmerksamkeit geschenkt. Auf meine Frage nach Lymphdrainage etc. bekam ich immer die Antwort, dass ich mir keine Sorgen machen sollte. Die Schwellung sei harmlos und gehe von alleine wieder weg. Ich sollte darauf achten, dass nicht ein- bzw. abgeklemmt ist, z.B. durch einen zu engen BH.


    Liebe Grüße
    Gitta

  • Moin,


    bin wieder da. Mann war das genial. Wir hatten auf der Bolkerstrasse in der Altstadt Fußball gesehen. Als dann in der 90. Minute dann der Siegtreffer war, da bebte die Erde.
    War das geil. Ja Käthe, das wäre schön, jedoch in bin froh das Fortuna und der FC NICHT in der Relegation aufeinander treffen. Da würde ich dem FC die größeren Siegchancen
    zurechnen und dann müssten wir uns das bestimmt gefühlte 300 Jahre wieder anhören. Das wäre schlimmer als die Schlacht bei Worringen X/ Ihr gewinnt jetzt in der 2. Liga
    und dann spielen wir nächste Saison in Liga 1 !!!!
    Liebe Finja, am 10.9. habe ich einen Termin in der Uni Köln beim Professor. Der schaut sich das dann noch mal als Zweitmeinung an. Es ist ja nicht lebensbedrohlich. Und ich sehe nur etwas
    schlechter. Mein Fuß wird am 23.5. begutachtet. Ich habe keine Schmerzen mehr und hoffe, daß ich wieder Karate trainieren darf. Außerdem bespreche ich mit ihm die OP wo ich das Metall
    entfernen lasse und den Zeh korrigieren lasse. Kleine OP und nur 2 Wochen AU.
    Heute Abend ist unser Krönungsball mit Tanz in den Mai. Mein Abendkleid ist diesmal ein Jumpsuit. Mal schauen :D


    Morgen am 1. Mai ausschlafen und dann als Tradition zum Schumacher zur Brauhofsaisoneröffnung und danach zum Gosch essen.


    Tanz heute alle schön in den Mai.

    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

  • Bei mir lief es ähnlich bis die Bestrahlung wegen Verbrennungen dritten Grades abgebrochen werden musste. Das war dann ein ziemlicher Aufwand mit Fotos machen, Bericht schreiben etc. Ich weiss nicht mehr an welche offizielle Stelle (im Gesundheitsministerium oder Amt für Strahlenschutz) das alles gemeldet werden musste.
    Ich glaube diesen Aufwand scheuen die Kliniken, deshalb zieht man so lange es geht durch.
    Meine Brust wurde hart und ich hatte von 2015 bis heute Lymphdrainage. Das hat sehr geholfen. Die Brust ist immer noch dunkler als die nicht bestrahlte.

  • Danke für eure Erfahrungsberichte/Einschätzungen.
    Eben war wieder mein Speed-Date mit Frau Doktor. Alles tutti, sagt sie. Ich hab ihr z.B. erzählt, dass ich dad Gefühl habe, durch die Bestrahlung verändertn sich die Brustmuskeln/Schultermuskeln/Armmuskeln auf der Seite. Wenn ich mich auf den Rücken lege und beide Arme hinter den Kopf strecke, dann zieht es auf der betroffenen Seite in Arm, Achsel und über der Brust. Wie wenn man vor dem Sport die Muskeln dehnt.
    Das könne nicht von der Bestrahlung kommen, meinte sie. Die würde nicht auf Muskeln wirken. Das könnte höchstens sein, dass das die bestrahlten Lymphbahnen sind. Ahja. Gemacht wird nix dagegen. Und wieso die Muskeln im Bestrahlungsfeld nicht wie Haut, Lymphbahnen usw auch in Mitleidenschaft gezogen werden können, ist mir ein Rätsel. Ihr Wort in Gottes Gehörgang...



    So, ich werd mich mal an die JGA-Planung unserer Kumpels machen. Mein GöGa in Spe ist Trauzeuge und ziemlich verzweifelt deswegen. Er hat um Hilfe gebeten, weil ihn der Mist noch in den Wahnsinn treibt. Aber ich könnte unseren Bräutigamm auch erschlagen. Wieso zur Hölle lädt man 20(!!!) Leute zum Junggesellenabschied ein? Es ist furchtbar schwierig, so viele Menschen unter einen Hut zu bringen. Und mein Partner verzweifelt immer mehr am Desinteresse der anderen Teilnehmer. Richtig nervig. Aber wir kriegen das schon gemeinsam gewuppt ;)


    @allgaeu65
    Dir einen schönen Tanz in den Mai. Du wirst sicherlich ganz ganz spitze aussehen.
    Ich muss immernoch Klamotten für die Hochzeit kaufen. Ich mag nicht :(

    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

  • Hallo @ Käthe!


    Ich wollte zu dem Thema Muskeln dehnen und hätte nix mit der Bestrahlung zu tun....!
    2009 hatte ich ja die Ablatio der rechten Brust, (2 OPs).Wunde heilte gut,aber die Drainagen (Redons)
    haben gefördert wie ein Wasserfall.Am Entlassungstag sagte der operierende Prof der Gynabteilung
    das ich, sobald die Drainagestellen zu sind( ca 5 Tge.)und mit Schwimmpflaster zum Schwimmen gehen soll.
    Rücken ,Kraulschwimmen wäre so gut für die Sehnen und Muskeln,denn was man sich vor der Bestrahlung erarbeitet/ dehnt,würde n.d.Bestrahlung erhalten bleiben.Da es im Sommer war,bin ich alle 2 Tage zum Frühschwimmen ins Freibadgefahren,herrlich nur mit 3-5 älteren Schwimmern (Rentnergruppe allein im gr.Becken.Bin eine 1/2 Stunde durch geschwommen und ich muss sagen,ich kann den Arm
    trotz 23 Lymph

    Tue alles was dir gut tut und glücklich macht !

  • Ich kann den Arm trotz Entfernung von 23 LK (12betr.Kapselüberschreitend)
    super hoch über den Kopf strecken,Haare Fönen,Schürzen zu binden,Anstreichen,dann kann ich ihn nur nicht zu lange hochhalten usw.Diese Beweglichkeit ist auch n d.Bestrahlung der Ly -Abflusswege
    36 x Toasten so geblieben.Bin dem Prof heute noch Dankbar für den Tip.
    Ich finde schon,das die Bestrahlung sich darauf auswirkt,bin Laie.

    Tue alles was dir gut tut und glücklich macht !

  • Hallo @Käthe,


    das Ziehen in der bestrahlten Seite kenne ich zwar so nicht, ich vermute aber trotzdem, dass es mit der Bestrahlung zusammenhängen könnte. Ursache könnte nicht die Bestrahlung selbst, aber eventuell die Lagerung während der Bestrahlung sein, die ja nicht wirklich bequem ist... Vielleicht bist Du einfach nur mörderisch verspannt bzw. eventuell haben sich die Faszien so verklebt, dass die bestrahlte Seite "zickt".


    Bei mir war das 2015 nach 28 Bestrahlungen der Fall, weshalb ich nach Abschluss der Bestrahlung manuelle Therapie und zusätzlich Lymphdrainage von meinem niedergelassenen Gyn verschrieben bekommen habe und auch heute noch jeweils 1 x die Woche bekomme. Während der laufenden Bestrahlung tun sich die Ärzte mit der Verordnung schwer, weil sie eine zusätzliche manuelle Reizung des Bestrahlungsgebiets darstellt, die nach Möglichkeit vermieden werden soll.


    Mein Lymphtherapeut hat eine Zusatzausbildung zum Schmerztherapeuten nach Liebscher & Bracht und mir in der Lymphdrainage ein paar Übungen gezeigt, um die Verspannungen dauerhaft zu lösen und der Faszienverklebung vorzubeugen. Vielleicht helfen Dir die Übungen ja ein bisschen: https://www.liebscher-bracht.com/schulterschmerzen/ (ab ca. 1:45 min) kommen die Übungen.


    Ich drück Dir die Daumen, dass es schnell besser wird.


    Und noch viel Spaß bei der Orga des JGA. Euch fällt bestimmt was Lustiges ein...


    Liebe Grüße
    NIcole

    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -

  • Hallo @Käthe,


    holla wie die Zeit vergeht und du schon so weit bist mit der Bestrahlung.


    Bei mir war eine Schwellung seitlich neben der Brust, unter dem Arm sozusagen. Nicht viel, aber wenn man z. b.
    einen BH mit Bügel trägt, dann quillt das da raus. Während der Bestrahlungszeit von 6 Wochen wurde bei mir zweimal
    auf die Brust geguckt mehr nicht. War immer alles ok... die Haut ist auch bis heute etwas pigmentierter und juckt manchmal.
    In der Reha haben sie mir dann gesagt, die Schwellung an der Brustseite wäre ein Lymphödem und ich bekam Lymphdrainage, die
    ich zu Hause fleißig weiter bekommen habe. Allerdings bin ich bis heute skeptisch, ob das ständige Drücken und Tätscheln
    an den Lymphbahnen nicht zu den Metastasen in den Lymphknoten geführt hat, weil die ja genau da sind. Angeblich sei das nicht möglich, aber wer weiß schon, ob sich da nicht was verteilen kann. Wäre sonst vielleicht an Ort und Stelle geblieben. Also ich würde
    wegen so einer Ministelle keine Lymphdrainage mehr machen, wenn ich die Zeit zurück drehen könnte. Heute ist die Stelle wieder ok.


    Unter dem Arm hatte ich nach der OP eine Strangbildung, das sind Lymphbahnen die irgendwie fibrorisieren. Man hat den Strang deutlich unter dem Arm gesehen, ging bis zum Ellenbogen und fühlte sich wie eine Sehne an. Das hat gespannt beim Lagern auf dem Bestrahlungstisch, als wäre der Arm einfach zu kurz. Zwischen der OP und der Bestrahlung hat mein Physiotherapeut die verklebten Bahnen schon gedehnt und gelockert, ansonsten hätte ich den Arm gar nicht über Kopf bekommen. Während der Bestrahlung war das dann tabu. Im Grunde fühlt es sich genauso an wie du schreibst. Es könnten auch zu kurze/verspannte Muskeln sein. Von daher ist es gut möglich, dass die Lymphbahnen durch die Bestrahlung beeinträchtigt sind. Mit viel Sport war wieder alles ok, aber nach meiner Rezidivdiagnose hab ich etwas geschlampt mit der Bewegung und nun ist wieder eine dicke Lymphbahn zu sehen und der Arm juckt auch ständig.


    Ich war die Tage zur Bestrahlungsnachsorge und dort meinte man, vielleicht wachsen die Bahnen auch falsch zusammen.
    Na toll, hab aber auch keine Lust um mich um den Mist jetzt auch noch zu kümmern. Ich dehne und mache wieder Gymnastik und
    mit viel Glück reißt der Mist wieder (gibt dann so ein Geräusch als wenn man Knallerbsen zerdrückt)


    Viel Spaß und gute Einfälle für den JGA, lG Siena

  • Liebe @Käthe, ich bin mir (2 Jahre nach Bestrahlung) ziemlich sicher, dass sich diese negativ auf die Schulter und Rückenmuskulatur im oberen Rückenbereich ausgewirkt hat. Ich habe seitdem einige permanent verhärtete Muskelstränge, besonders in der linken Schulter, welche in regelmäßigen Abständen von meinem Physiotherapeuten gelockert und massiert werden müssen, damit es nicht immer bis in den Hals/Nacken zieht. Auch ist dort lt. Ihm das Bindegewebe völlig verhärtet. Er hätte viele Frauen, auch mit Lungenkrebs, die im Rücken und Schulterbereich solche Probleme hätten. Dafür blieb ich bisher vom Lymphödem verschont, kann sogar in die Sauna und Sonne/Hitze gehen. Zur Not auch mal Blut abnehmen lassen auf der Seite, obwohl alle Lymphknoten fehlen. Ich habe damals den Eindruck gehabt, die Strahlenärzte sagen gerne mal „kann alles nicht von der Bestrahlung“ sein....
    es wird vermutlich trotzdem niemand deine Bestrahlung deswegen abbrechen, denn alles ist besser, als wenn der Krebs wieder kommt. Aber wenn du nach der Bestrahlung weiterhin Probleme hast, auch mit der Beweglichkeit des A4mes/Schulter/Muskeln, dann lass dir zeitnah einnRezept für KG oder Massage geben

  • Hi ihr Lieben,


    Ich möchte auch endlich mal wieder hier schreiben.


    Hab heute die 6. von 33 Bestrahlungen hinter mich gebracht und mir gleich mal ein Denkmal in der Strahlenklinik gesetzt .. Hab's doch tatsächlich geschafft, den Bügel der Brille abzubrechen, über die ich immer den Balken sehe, der mir anzeigt wie die Luft anzuhalten ist.. Peinlich peinlich sag ich euch :whistling: .Bestimmt nicht gerade billig das Teil!


    Ansonsten merk ich noch nicht so viel von der Bestrahlung, außer dass die Brust an der Stelle etwas dunkler ist.


    Die letzte Woche hab ich mich mit dem Thema Beckenkammstanze und Bisphosphonate auseinander gesetzt und mal meine Befunde nach Essen geschickt. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, ein paar genauere Infos zu bekommen. Stattdessen meinte die Dame vom Brustzentrum sie habe die Info vom Oberarzt: "Kann man machen".
    Sie nannte mir die Kosten und hätte schon direkt einen Termin ausgemacht.
    Ich habe sie nach den Folgen gefragt, wenn solche Schläferzellen gefunden werden. Sie könnte mir da nichts genaueres sagen, meinte sich aber an ein Medikament namens Ostac erinnern zu können, was man dann verschrieben bekommt.


    Hach, ich hatte irgendwie gedacht ich werde etwas mehr beraten im Sinne einer Zweitmeinung, weil in meinem Brustzentrum aufgrund pcR und prämenopausal + Triple negativ keiner so richtig von
    der Einnahme von Bisphosphonaten überzeugt war :| .


    Über Ostac hab ich natürlich schon in den Foren gelesen. Ist das noch aktueller Stand, weil hier und da liest man ja auch von Denosumab?


    Ich bin total verwirrt ?( ..


    Grundsätzlich würde ich ungern auf Verdacht Bisphosphonate einnehmen und würde wahrscheinlich auch keinen Arzt finden, der sie mir verschreibt.


    Die Beckenkammstanze würde ich auf mich nehmen, weil ich einfach der Typ bin, der es sich unheimlich vorwerfen würde, nicht alles mögliche gemacht zu haben, wenn der Krebs an anderer Stelle wieder Hallo sagt..


    Auch wenn die Studienergebnisse dazu ja nicht so eindeutig sind.


    Gibt es denn unter euch welche, die die Stanze kürzlich in Essen haben durchführen lassen bzw. es noch vorhaben?


    Liebe Grüße an euch alle :) !!


    @ 'Käthe':
    JGA-Organisation ist echt nicht unbedingt ein beneidenswerter Job ;) . Ich kann nur dazu raten, dass ihr euch ein grobes Tagesprogramm überlegt, welches kostenmäßig im Rahmen liegt, den Teilnehmern kundtut und um Zu-oder Absage bittet. Ansonsten bekommt man Unmengen an Meinungen..
    Oft zeigt sich bei so was aber auch, wie eng die Teilnehmer wirklich mit dem künftigen Bräutigam bzw. der Braut befreundet sind..


    Die hessische Beihilfestelle ist anscheinend beim Thema AHB sehr entspannt. Es würde sogar reichen, wenn ich einfach die Rechnung einreiche ohne vorherigen Antrag auf Kostenübernahme.
    Wichtig sei nur, dass der AHB ein stationärer Aufenthalt vorausgeht. Wenn die AHB später als zwei Wochen nach OP angetreten wird, wie es ja bei Bestrahlung immer der Fall ist, müsste dies nur kurz vom Arzt schriftlich als Grund für den verspäteten Antritt genannt werden.

  • Ich danke euch für eure Einschätzung. Scheinbar sind Probleme im Arm-Schulter-Bereich keine Seltenheit bei unserer Therapie.


    @Fluppy
    Das lustige ist: im Alltag bewegen ist kein Problem. Strecken, recken, Haare föhnen (jaaa, sie sind dafür wieder lang genug) klappt alles prima :)


    @grimmi78, @Sternchen76, @Siena
    Nach Krankengymnastik und Lymphdrainage habe ich ja schon mehrfach gefragt. Das wurde jedes mal abgelehnt.
    Siena, diesen "Strang" in der Achsel hatte ich auch nach der OP. Wie so eine harte, dicke Sehne. Tat aber nicht weh, fühlte sich nur komisch an.
    Allgemein machen mir die Muskeln auch keine große schmerzen. Es fiel mir nur auf, als ich gestern ein paar Übungen aus der Rückenschule gemacht habe. Es ist halt eben ausschließlich die operierte und bestrahlte Seite die sich anfühlt, als wäre da einfach irgendwas verkürzt, verspannt, keine Ahnung.
    Ich werde das mal weiterhin im Auge behalten und gucken, ob ich das mit ein paar Übungen (danke für den Link) selber etwas in den Griff bekomme.
    Aber hey, wenn das am Ende mein einziges Problem bleibt, dann will ich nicht meckern. Dann leb ich gerne die nächsten 60 Jahre mit einer Schulter, die bei starker Dehnung moppert ;)

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  • Die Beckenkammstanze würde ich auf mich nehmen, weil ich einfach der Typ bin, der es sich unheimlich vorwerfen würde, nicht alles mögliche gemacht zu haben, wenn der Krebs an anderer Stelle wieder Hallo sagt..


    Auch wenn die Studienergebnisse dazu ja nicht so eindeutig sind.


    Gibt es denn unter euch welche, die die Stanze kürzlich in Essen haben durchführen lassen bzw. es noch vorhaben?


    Ich hatte diese Untersuchung 2010, kenne aber Frauen (etliche!), die sie ganz aktuell gerade haben machen lassen bzw. es noch vor sich haben.
    Hast Du denn Fragen dazu?

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    24911457bo.jpg

  • @Jen86
    Ohje, die gute Brille. Wie hast du denn das hinbekommen?
    Bei mir ist es immer die Nasenklammer, die leiden muss. Die springt öfters davon (die haben mit 2l ein ordentliches Atemvolumen festgelegt, da muss man echt tief durch den Schnorchel atmen). Dann muss jemand kommen, die aufsammeln und mir wiedet aufsetzen.


    Das mit meiner Beihilfe nervt einfach. Eine AHB bekommt man ohne Genehmigung. Bei Reha machen die nen riesen Affentanz. Man hat ja sonst nix zu tun, als sich darum Gedanken zu machen.


    Was die Bisphosphos angeht:
    Mein Doc ist ein Freund davon. Aber während Chemo+Bestrahlung wollte er damit nicht auch noch anfangen.
    Was die Beckenkammstanze angeht, bin ich leider ein zu großer Schisser.Nicht vor dem Eingriff, sondern vor dem Ergebnis.
    Es würde mein kleines Herz wahnsinnig erleichtern, zu wissen, dass da keine Krebszellen rumschwirren. Aber wenn die was finden würden, liefe ich wohl amok. Das hat mir mit der verpatzten pCR schon mental nicht gut getan. Das möchte ich nicht nochmal erleben. Aus diesem Grund trau ich mich auch nicht, bei den Molekularoathologen die Streufreudigkeit des Tumors zu erfragen.
    So erhalte ich mir immer 50% die Chance, dass das Glück doch noch auf meiner Seite ist...


    Ich werde die Bisphosphos also wohl "blind" nehmen müssen. Sicherlich für den Körper nicht die klügste Idee, aber anders bekomm ich es nicht gebacken.
    Wenn du es wirklich möchtest, lass die Beckenkammstanze machen. Aber ich bin bei dir da ehrlich gesagt ziemlich sicher, dass du die Bisphosphos nicht brauchen wirst ;)

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  • @Käthe
    Ich kann deine Sichtweise auch gut verstehen. Gerade weil bei mir eher nicht damit zu rechnen ist, dass sie was finden, möchte ich ungern ohne vorangegangene Stanze Bisphosphonate nehmen.
    Bin mir aber bewusst,dass ich mit einem anderen Ergebnis leben muss.


    Zu der Brille: keine Ahnung wie ich das geschafft hab. War heute sowieso alles stressig, da ich zu spät dran war und keinen Parkplatz gefunden hab ;-).
    Bei mir läuft das ohne Schnorchel. Vielleicht doch noch ne neuere Technik bei dir?


    Trotzdem komisch, dass das bei dir als Reha angesehen wird. Ich habe die Auskunft erhalten es gilt immer als AHB, weil eine Op vorausgegangen ist. Müsste doch bei dir genauso sein.


    @Jule66
    Danke für die Rückmeldung Jule.
    Also verschreibt Essen bei positivem Befund immer noch für zwei Jahre Ostac und dann wird erneut gestanzt?


    Werden auch nach wie vor gute Erfolge mit der Einnahme erzielt, also dass nach Ostac-Einnahme keine Schläferzellen mehr gefunden werden?


    Weißt du ob die Ostac-Einnahme einem späteren Kinderwunsch entgegen steht bzw. dahingehend irgendwelche Nebenwirkungen hat?

  • Jetzt hatte ich ganz viel geschrieben und weg ist es:-(
    Also in Kurzform: Essen gibt die Rezepte aus, wenn man Probleme hat, einen Arzt zu finden, der das übernimmt.
    Nach 2 Jahren wird erneut gestanzt und an den erfolgen von Ostac hat sich nichts geändert.
    Bezüglich Schwangerschaft nach Ostac kann ich nichts sagen, weiß ich leider nicht. Aber warum nicht? Das solltest du Dr Hoffmann fragen, dann hast Du ein Thema zur Ablenkung während der stanze.

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    24911457bo.jpg

  • @Jen86
    Ich hab nen mega Einlauf am Telefon bekommen, weil ich das "AHB" genannt habe. Sowohl bei der PKV als auch bei der Beihilfe. Keine Ahnung, was das soll...



    Ich häng euch mal ein Bild vom Grill-Gerät an, das ich letzte Woche gemacht hab.
    Wenn ich auf der Pritsche liege (Kopf+Arme in die dafür vorgesehenen Haltevorrichtungen) bekomm ich halt sone komische Brille auf, den Schnorchel von oben in den Mund und die Nasenklammer auf. Dann wird der ganze Tisch mit mir drauf in die richtige Position gefahren. Der Bildschrim, auf dem ich meinen Atem sehen kann (links nur von hinten zu sehen), wird positioniert.
    Und während ich dann fleissig atme, fährt dieses rund Teil (oben im Bild) schrittweide von rechts nach links um mich rum und macht 11 Stopps, an denen dann via Kommando auf dem Bildschirm in der Atempause bestrahlt wird.

    Dateien

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  • Hallo,
    ich habe mich ewig nicht mehr gemeldet, aber immer fleißig mitgelesen. Bin teilweise beruflich ganz schön im Streß ...
    Käthe : Nachdem ich jetzt ein paar Mal vom Streß mit Beihilfe/PKV gelesen habe: nach Abschluß der Akutbehandlung ist es eine AHB, die dir zusteht. Vielleicht solltest du dir (rechtliche) Unterstützung suchen.
    Bei mir hat der Sozialdienst des Brustzentrums alle Daten aufgenommen, als ich zur OP im KH war. Ich sollte dann nur Bescheid geben, wenn der Abschluss der Bestrahlung bekannt ist (andere Klinik). Grundsätzlich war der Sozialdienst über Besonderheiten mit Beihilfe/PKV nicht gut informiert, aber es hat geklappt.
    Eine spätere Reha habe ich dann nicht beantragt, weil ich bei Abschluss der PKV damals ( kurz vor Weihnachten, sucht euch mal schnell eine PKV, das neue Bundesland verbeamtet - also keine Zeit und keine Ahnung) nicht darauf geachtet habe, dass das in meinem Tarif nicht enthalten ist.

  • @wildflower
    Weitere Rejas sind in meinem PKV-Tarif auch nicht mir drin. Das hat mir mein Sachbearbeiter auch schon am Telefon mitgeteilt.
    Aber mal ganz ehrlich: wenn man mit 18 sich zum ersten Mal selbst versichert, dann weiss man sowas nicht. Dann achtet man da auch nicht drauf. Unser Versicherungsberater macht seit Jahrzehnten alle Versicherungen in unserer Familie. Der gehört schon fast mit dazu. Und nichtmal der hat da damals drauf grachtet. Dass ich mit 26 mal Krebs haben könnte, hat halt jeder eher für unwahrscheinlich gehalten...


    Ich warte jetzt mal, was die PKV und Beihilfe sagen. Wenn die meckern, muss ich leider böse werden. Das will ich aber gar nicht. Ich möchte nur das, was mir zusteht. Ne dämliche AHB. Oder von miraus auch Reha, wenn die auf dem Begriff so gerne rumreiten...

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  • Einen wunderschönen 1. Mai wünsche ich euch allen! Hier ist es stürmisch, regnerisch und es hat kuschelige 7° C...


    Habe letzte Woche mein MacBook wieder abholen können, es ist nix kaputt gegangen! Wochenende erst bei meinen Eltern und jetzt bei Schwiegervater. Der ist seit Samstag aus dem Krankenhaus und schlägt sich ganz gut. Da hatte ich schlimmeres befürchtet.


    @Gartenengel11 Das freut mich das es dir am Meer gut geht! Geniess die Zeit dort so gut es geht!


    @Katzenmama6 Oh man, das ist ja Mist. Ich drücke dir die Daumen das im CT Entwarnung gegeben werden kann!


    @Käthe Ich habe in der Achsel einen dicken Knoten Narbengewebe, der zieht auch recht unangenehm. Nicht angenehm, aber harmlos.
    Was die Versicherungen angeht, ja in so jungen Jahren denkt man an vieles nicht. Ich hab eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber die hat eine Klausel das die erst nach 18 Monaten BU leistet. Halt nachdem es kein Krankengeld mehr gibt. Das ich mal beruflich so dastehe das ich gar keinen Anspruch auf Krankengeld habe... auch doof gelaufen. Aber ich verstehe echt nicht warum sich deine Versicherung so anstellt das als AHB anzuerkennen. Die Bestrahlung gehört doch zur Akutbehandlung! Und die AHB kommt unmittelbar danach. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen das die langsam mal in die Gänge kommen.


    Im Moment nervt mich mein Port ziemlich. Ich überlege ernsthaft ihn schon nach unserem Umzug Mitte Juni entfernen zu lassen. Eigentlich wollte ich das erst im Herbst angehen. Keine Ahnung warum der Port im Moment so stört, es gab Zeiten da habe ich den gar nicht gespürt... Mitte Juni habe ich eh einen Termin beim Onkologen, da werde ich mal fragen was er davon hält.

  • @Käthe, da hast Du doch schon andere auf den Pott gesetzt! Die AHB ist der Abschluss der Akutbehandlung - und im Fall einer Bestrahlung nach Chemo und OP ist das Ende das Bestrahlungsende. Das müssen doch auch schwerfällige Sachbearbeiter verstehen.


    ja, bei mir wurde während der Bestrahlung auch nur kurz geschaut, etwas intensiver beim Abschlussgespräch. Ich hatte ein leichtes Lymphödem entwickelt, das ist aber wieder weg.

  • Im Moment nervt mich mein Port ziemlich. Ich überlege ernsthaft ihn schon nach unserem Umzug Mitte Juni entfernen zu lassen. Eigentlich wollte ich das erst im Herbst angehen. Keine Ahnung warum der Port im Moment so stört, es gab Zeiten da habe ich den gar nicht gespürt...


    Hallo @Sabrina,


    mir ging es 2016 genau so. Anfangs habe ich den Port gar nicht gemerkt und dann hat er mich ständig gestört. Ich bin dann direkt zu den Gefäßchirurgen, die ihn gesetzt haben, zur Kontrolle gefahren. Der Doc hat nach einem Ultraschall dann entschieden, dass er sofort raus muss, bevor er noch anfängt, richtig Probleme zu machen.


    Die Onkos waren im ersten Moment nicht sehr begeistert, als ich sie darüber informiert habe, aber bevor ich ne Thrombose oder so bekomme, habe ich ihn entfernen lassen...


    Liebe Grüße
    NIcole

    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -

  • @Sabrina
    Ich wünsche dir, dass man deinem Wunsch nach einer Port-Entfernung nach kommt. Bei mir ist es ja eher umgekehrt. Jeder will mir an den Port, aber ich kann mich irgendwie nicht trennen. Ich höre fast jedes zweite Mal beim Arzt sowas wie "na und dann könnte der Port ja eigentlich auch bald mal raus".


    Freut mich, dass der Lappi das Bad überlebt hat. Eine Sorge weniger.


    Eine BU hab ich. Die prüfen grade aber noch. Eigentlich zahlen die unter 46 nur, wenn mein Dienstherr mich frühzeitig in den Ruhestand geschickt hätte. Hat er aber nicht und ich bekomme ganz normale Bezüge. Mache mir also keine große Hoffnung.



    die Belle
    Das doofe ist: in unserer Beihilfeverordnung steht tatsächlich "AHB beginnt 2 Wochen nach Klinikaufenthalt". Das wars. Keine Ausnahme, keine weitere Definition. Die machen also wirklich nur das, was in der Verdordnung steht. Ich kenn das ja selber, ein Teil des Beamtentums, den ich weder an meinem Job noch in Kontakt mit anderen Behörden sehr schätze...
    Naja, mir egal ob es AHB oder Reha heisst. Sie sollen einfach nur zahlen, mehr will ich nicht.
    Ich muss den Betrag nämlich vor Anreise vorstrecken. Rund 4200€, die Klinik hat die Rechnung schon geschickt.

    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

  • Hallo @Käthe
    ich läster nie wieder über Beamte und ihre Vorteile...
    das ist ja richtig ätzend, als wenn man nicht genug um die Ohren hat.
    Es ist nun mal die normale Abfolge bei Brustkrebs, der Abschluss ist doch nie nach der OP. Oh manno, wünsche dir starke Nerven, kG Siena


  • Ich hatte ja zum Thema Bisphosphonate ein Gespräch mit Frau Prof.N.H. Uniklinik in München. Ich bin ziemlich sicher postmenopausal, hatte eine PCR, TNBC und keine befallenen Lymphknoten. Sie war nicht gerade freundlich und ich konnte daher nicht alles erfragen was ich wissen wollte, aber ja sie rät in meinem Fall aus Sicherheitsgründen dazu, obwohl es das Rückfallrisiko, das bei mir wohl 10 % beträgt auf maximal 8 % reduzieren würde. Und auch merkwürdig, von der Beckenkammstanze hält sie gar nichts, weshalb auch immer? Ich finde schon auch, wenn dann sollte man vorher eine Beckenkammstanze machen, es klang so, als ob das gar nicht mehr gemacht wird???

  • Morgen, na alle schön in den Mai getanzt ?! ich war am Dienstag morgen erst um 2.45 im Bett. Gestern dann ausgeschlafen bis 9.45 und dann
    mit meinem Mann in der Sauna den Allohol ausgeschwitzt. Um 13.00 sind wir dann mit dem Päärchen aus Saarbrücken zum Schumacher wo
    die Brauhoferöffnung stattgefunden hat mit Jazzmusik.


    Dann kamen noch zwei weitere Päärchen und später sind wir zu 8 an den Rhein zu Gosch um zu essen. Es war herrlich in der Sonne.
    Heute reisen die beiden ab. Wir sind aber arbeiten. Ich gebe heute in der Firma wieder Karate. Heute Abend packe ich die Taschen,
    da wir morgen nach meiner Nachsorge nach Oberstdorf fahren.
    Morgen 3.5. ist Nachsorge (Blut, Knochendichtemessung, Ultraschall Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Magen) und auch der 5. Jahrestag der
    ED. 3.5.2013 - 3.5.2018 Muss ein gutes Zeichen sein.

    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

  • @allgäu65,
    drücke dir die Daumen für deine Untersuchung.
    Vielleicht laufen wir uns in Oberstdorf über den Weg. Mache gerade einen Kurzurlaub in Tiefenbach. Das Wetter ist durchwachsen. Habe die Sonne an meinem
    Anreisetag erschreckt und seither nicht mehr gesehen. Aber es regnet zumindest nicht. Viele Grüße

  • Zitat

    Sie war nicht gerade freundlich und ich konnte daher nicht alles erfragen was ich wissen wollte, aber ja sie rät in meinem Fall aus Sicherheitsgründen dazu, obwohl es das Rückfallrisiko, das bei mir wohl 10 % beträgt auf maximal 8 % reduzieren würde


    @Chippendale hat man dir dein persönliches Rückfallrisiko irgendwie ausgrechnet oder war das eher so ein Schätzwert? Ich frage deshalb, weil mir noch nie jemand was dazu gesagt hat. Sicher, ich hab auch nie nachgefragt (manche Dinge möchte man ggf auch gar nicht so genau wissen). Aber irgendwelche Zahlen und dergleichen hat bis heute kein Arzt von sich aus in den Mund genommen. Alle freuen sich immer wie die Schneekönige, dass die Chemo gut angeschlagen hat und feiern das, als wäre das quasi eine mini-pcR.
    2 von 3 Brusztentren waren ja z.B. der Meinung, dass eine post-neoadjuvante Chemotherapie überhaupt nicht notwendig wäre. Da brauchte ichmit Bisphosphosusw gar nicht erst anfangen. Da ich aber lesen kann weiss ich natürlich in etwa, wie hoch mein Rückfallrisiko etwa ist. Eine Zahl, die mir überhaupt nicht zusagt. Ich finde es nur seltsam, dass 2 von 3 Brusztentren so tun, als wäre das alles überhaupt gar kein Problem...


    @allgaeu65
    Dir für deine Nachsorge morgen nur unspektakuläre Ergebnisse.



    Mal ne ganz kurze andere Frage.
    Hat hier jemand von euch zufällig erst eine Zeit nach Chemoende PNP entwickelt?
    Seit dem Wochenende kribbelt immer mal wieder meine Nasenspitze. Nicht wirklich doll, nicht durchgängig, mal mehr, mal weniger und hört dann auch wieder auf. Das kommt definitiv nicht von den Atemwegen (Stichwort Heuschnupfenzeit), sondern ist tatsächlich vorne und obendrauf an der Nasenspitze.
    Ich frag mich nur, ob das von der Chemo (Infusionen oder Tabletten) kommen kann. Ich hoffe schon fast, dass es nur das ist, muss ich gestehen. Wenn das schlimmer wird oder nicht wieder weg geht, dann muss ich da mal meinen OnkoGyn zu befragen und ggf auf ein Kopf-MRT bestehen. Ich rechne wirklich wirklich nicht damit, dass da was gefunden wird. Aber das ist die einzige Stelle, wo bis heute noch niemand mal einen Blick draufgeworfen hat. Und ehrlich gesagt wäre es "meta-mäßig" so das, wo ich am aller meisten Bammel vor hab....


    Euch einen super sonnigen Nachmittag :)

    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

  • Liebe @Käthe,
    mach Dich nicht verrückt! Also, Neuropathien gibt es wenn ja in Füßen und/oder Händen und das taucht in der Regel wenn, dann während der Chemo auf. Eine kribbelnde Nasenspitze würde ich damit nicht in Verbindung setzen. Wenn Du schreibst "mal wieder", dann hattest Du das schon mal? Klingt eher nach allergische/sensible Reaktion auf irgendwas.


    Liebe Claudi @allgaeu65,
    natürlich wird morgen alles tipptopp sein! Und ein toller Meilenstein, Du Sausewind! Hab eine schöne Zeit in Oberstdorf!

  • danke Ihr Lieben. Werde ich versuchen zu haben. Männe arbeitet im Kellerausbau und ich werde wandern. Pessimist, daß ich ja witzig.
    Tiefenbach kenne ich auch. Da sind wir öfters zum Entenessen im Brunnenstadl. Die geilsten und leckersten Enten die ich jemals gegessen
    hatte. Geh da mal hin. Die haben nur MOntags und Donnerstags auf und Du musst reservieren und vorbestellen. Ne viertel Ente reicht völlig
    aus. Männer sind mit einer halben voll bedient.


    Danke für Eure Daumen. Da wir morgen direkt danach unterwegs sind, gibt es das Ergebnis von mir erst am Freitag. Also keine Sorgen machen


    Liebe Käthe, da bin ich ganz der Meinung von Belle. Sind keine PNP's

    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

  • Danke @Jule66 :). Ich habe dann heute morgen einen Termin für die Stanze gemacht..Augen zu und durch!


    @Chippendale: Es ist wirklich schwierig wenn so Fragen immer abgetan werden. Man neigt dann manchmal dazu nicht mehr weiterzufragen. Bei mir wollte man von Metastasen nix hören und die Knochenmarkstanze wäre "wie in die Glaskugel schauen" usw..

    Gut zu hören, dass dir trotz pcR Bisphosphonate nahe gelegt wurden. In meinem Brustzentrum gab es nur eine Ärztin, die eher dafür als dagegen war Bisphosophonate einzunehmen.
    Auch wenn ich (hoffentlich) noch nicht postmenopausal bin, dann nehme ich doch liebend gern die paar Prozente mehr Sicherheit noch mit, auch wenn die Wirkung vielleicht nicht so super ist wie bei postmenopausalen Frauen.
    Aktuell gehe ich aufgrund meiner Hitzewallungen davon aus, dass die Postmenophase noch etwas anhält :S , auch wenn ich das Gefühl habe dass die Eierstöcke langsam wieder ihren Dienst aufnehmen :D..


    @Käthe: Bei meiner letzten Chemo hieß es, wenn bis dahin keine PNP zu spüren wären, sie dann später auch nicht mehr kommen. Aber ob das immer so ist?!
    Ich habe jedenfalls in letzter Zeit erst hin und wieder Glieder-und Knochenschmerzen. Gerade in den Knien schmerzt es, wenn ich aus der Hocke gehe oder morgens nach dem Aufstehen. Auch in Becken/Hüfte merke ich es ab und an..
    Hatte ich während der Pacli-Chemo gar nicht..
    Wobei mir gerade auffällt, dass ich schon länger kein Calcium mehr eingenommen hab und mir glaube ich geraten wurde, es auch nach Chemo weiterzunehmen bis die Bestrahlung rum ist..
    Vielleicht sollte ich nochmal zur Apotheke marschieren :huh:..


    Hoffentlich hört die blöde Nase bald wieder auf zu kribbeln, dass du dir keine doofen Gedanken machen musst.


    @allgaeu65: ich drück auch die Daumen für ein gutes Untersuchungsergebnis!


    Liebe Grüße

  • Haha, danke ihr drei.
    Ich dachte nur irgendwie, man können das ggf auch an anderen Körperstellen bekommen. Bei manchen wird vom Pacli ja sogar die Zunge taub. Und Capecitabin bekomm ich ja aktuell noch. PNP stehen im Beipackzettel als mögliche Nebenwirkungen.


    die Belle
    Nee, es ist mir wirklich jetzt erst seit dem Wochenende aufgefallen. Samstagabend wars da. Sonntag und Montag nicht. Gestern beim Wandern wieder. Und seit heute nach dem Aufstehen immer mal wieder. Keine Ahnung, ich halte ein Auge drauf.


    Ggf ist das auch nur mal wieder ein unterschwelliger Schub von Metastasen-Panik. Wie damals kurz nach der Diagnose. Da hatte ich plötzlich mega Kieferschmerzen und dachte schon an Kieferknochen-Metas (hab ich zwar noch nie was von gehört, aber man weiss ja nie). Nach dem Szinti war dann klar, dass es das nicht war. Ende vom Lied: Käthe hat stressbedingt nachts angefangen mit den Zähnen zu knirschen, was der Kiefer ziemlich dämlich fand. Peinlich, was man sich alles für Hirngespinste ausmalt seit der Diagnose.
    Aber wie sagte mein Doc nach der OP noch so nett: "Der Krebs ist jetzt nur noch in ihrem Kopf. Und damit meine ich keine Metastasen."
    Recht hat er, der gute Mann...



    So, ich nutze mal die Sonnenstunden und versuche mich am Sport. Joggen, das war noch nie meine Stärke. Und durch die Therapie komm ich im Moment mit Ach und Krach auf 2km ohne Pause. Ich könnte nichtmal an diesen ganzen coolen Krebs-Laufevents wie dem Muddy Angels Run teilnehmen, wenn ich wirklich wollte. Da sind nämlich alle längst wieder zuhause, bevor ich ins Ziel gehechelt komme ;)

    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

    Einmal editiert, zuletzt von Käthe ()

  • Hallo ihr Lieben, hallo Käthe,


    auch ich hatte bisher noch keine Nachsorge am Kopf und bei jedem Lidzucken, bei jeder Sehstörung (die ich habe bei Übermüdung der Augen) geht das Kopfkino los. Nicht verrückt machen, sage ich mir, meistens klappt es dann irgendwann auch.


    Heute kam mein Port raus. Habe ja Port-Thrombose. War wirklich keine große Sache, wurde ambulant gemacht, sogar nur mit örtlicher Betäubung. In 30 min. war ich wieder aus dem OP aus. Jetzt noch ein paar Stunden kühlen und dann läuft die Heilung hoffentlich problemlos. Bin mal gespannt, die nächste Zometa-Infusion läuft dann
    über Vene. Soll aber angeblich kein Problem sein. Trotzdem fühle ich mich noch komisch ohne ihn. Hätte er keine Probleme gemacht, wäre er die ersten drei Jahre noch drin geblieben.


    Gerne hätte ich auch eine Beckenkammstanze gehabt. Vielleicht wissen einige von euch, wo, außer an der UK Essen, diese
    gemacht wird. Von dort bekam ich leider erstmal eine Absage. Angeblich wäre eine Stanzung postmeno (also bei mir) nicht
    notwendig. Dieses Argument verstehe ich nicht ganz. Was hat Alter mit schlafenden Tumorzellen zu tun. Ich will in den nächsten Tagen dort nochmal anrufen und persönlich mit einem Arzt sprechen. Vermute aber, an der Absage wird sich nichts ändern.
    Deshalb will ich es nochmal bei einem anderem BZ versuchen.


    Ihr Lieben, in den nächsten Tagen soll es wieder tolles Sommerwetter geben. Genießt die warmen Tage.


    Liebe Grüße
    Gitta

  • Gerne hätte ich auch eine Beckenkammstanze gehabt. Vielleicht wissen einige von euch, wo, außer an der UK Essen, diese
    gemacht wird. Von dort bekam ich leider erstmal eine Absage. Angeblich wäre eine Stanzung postmeno (also bei mir) nicht
    notwendig. Dieses Argument verstehe ich nicht ganz. Was hat Alter mit schlafenden Tumorzellen zu tun. Ich will in den nächsten Tagen dort nochmal anrufen und persönlich mit einem Arzt sprechen. Vermute aber, an der Absage wird sich nichts ändern.
    Deshalb will ich es nochmal bei einem anderem BZ versuchen.


    Liebe Grüße
    Gitta


    Ich hab aus Essen von Dr. Hoffmann auch die Antwort bekommen, eine Beckenkammstanze macht keinen Sinn???


    Jen86


    du bekommst die Beckenkammstanze in Essen? Von Dr. Hoffmann? Wieso macht es bei dir Sinn und bei uns nicht?


    @Käthe


    Das Rückfallrisiko wurde mir einfach so mitgeteilt, wohl aufgrund von meinen Daten.....

  • Vielleicht wissen einige von euch, wo, außer an der UK Essen, diese
    gemacht wird. Von dort bekam ich leider erstmal eine Absage. Angeblich wäre eine Stanzung postmeno (also bei mir) nicht
    notwendig. Dieses Argument verstehe ich nicht ganz. Was hat Alter mit schlafenden Tumorzellen zu tun. Ich will in den nächsten Tagen dort nochmal anrufen und persönlich mit einem Arzt sprechen. Vermute aber, an der Absage wird sich nichts ändern.


    Liebe @Gitta,


    Tübingen bietet diese Untersuchung ebenfalls an. Uni Tübingen.pdf

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
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