Presseinfos/ Sammelthread

  • Heute Abend um 20:15Uhr auf swr
    betrifft
    Reportagereihe D’18
    Kampf dem Krebs
    Im Kampf gegen den Krebs setzt man verstärkt auf die Immuntherapie ,
    obwohl noch im Versuchsstadium, verspricht sie große Erfolge.


    LG Regina

    Tue alles was dir gut tut und glücklich macht !

  • Das hier ist zwar leider nur auf Holländisch, aber zumindest @RESI kann es auch lesen (und vielleicht ja noch die ein oder andere). Ich hab es noch nicht gegenrecherchiert, aber es wird von einer Frau berichtet, die als erste Patientin von metastasierten Brustkrebs als geheilt gilt - dank Immuntherapie. Das Ganze wird als Durchbruch in der zukünftigen Therapie gewertet und kann zumindest zuversichtlich stimmen.


    https://www.lindanieuws.nl/nie…-immuntherapie-doorbraak/

  • Ich bin schon dabei den Text zu übersetzen und stelle ihn hier ein.


    Prima, da hatte ich noch keine Zeit dazu, wofür er auch noch nicht so ergiebig ist - ist aber ja auch in einer Publikumszeitschrift erschienen und keinem Fachmedium.

  • Vielleicht findet ja jemand einen Hinweis auf die beschriebenen Studie.
    -
    Durchbruch: Erstmalig ist eine Brustkrebspatientin geheilt worden durch eine Immuntherapie.Eine Amerikanerin die an einer Studie teilnahm wurde unerwartet von Brustkrebs geheilt der schon gestreut hatte. Die Behandlung der Frau durch die Immuntherapie schien überraschenderweise sehr erfolgreich.

    Die Therapie vernichtete alle bösartigen Zellen und 2 Jahre danach ist die Frau immer noch „sauber“.
    Noch drei Jahre zu leben.
    Eigentlich hatte Judy Perkins sich schon damit abgefunden dass sie nicht mehr lange leben würde. Die Frau aus Florida erhielt die Diagnose Brustkrebs und Metastasen im fortgeschrittenen Stadium. Die Chemotherapie schlug nicht an woraufhin die Ärzte ihr noch maximal drei Jahre zu leben gaben.Immuntherapie. Judy wurde für eine Studie ausgewählt die die Wirkung einer Immuntherapie untersuchen sollte. Die Immuntherapie wurde in erster Linie bei Patienten angewandt die als austherapiert galten um ihnen mehr Lebenszeit zu geben. Bei einigen Patienten blieb der Krebs unerwartet lange Zeit weg. Mittlerweile sieht man in der Immuntherapie eine vollwertige Therapie zur Heilung. Allerdings wurde bisher noch niemand durch einen Immuntherapie von Brustkrebs im letzten Stadium geheilt.
    Laboruntersuchungen
    Bei der Studie zur Immuntherapie wurden dem Blut Abwehrzellen des Patienten entnommen. Im Labor „lernen“ diese Zellen Krebszellen zu erkennen und zu vernichten. Diese Zellen werden zu einer großen Anzahl vermehrt und dem Körper wieder zugeführt.
    Durchbruch
    Obwohl die Untersuchung als großer Durchbruch bei der Behandlung von Krebspatienten gilt, warnen die Ärzte auch davor zu glauben, dass diese Form der Therapie jedem helfen wird. Viele Untersuchungen sind erforderlich um heraus zu finden wie effektiv die Behandlung bei verschiedenen Krebsarten ist.
    Wanderungen
    Judy ist natürlich sehr glücklich. Sie, die sich vor ein paar Jahren kaum noch bewegen konnte vor Schmerzen, unternimmt heute Wanderungen – manchmal von 60km Länge – erzählt sie „The Guardian“

  • Hier wurden 2 Dinge getan: zum einen wurde die DNA der Metastasen auf Mutationen untersucht. Dies macht z.B. auch der Foundation one Test. In der Regel findet man bei Bk Patientinnen nur wenige Mutationen; ich habe die Test Ergebnisse von 2 Frauen gesehen, die eine hatte 1! Mutation, die andere 6. Verglichen mit der Frau im Bericht sehr wenig. Und das scheint das Problem zu sein.
    Nachtrag (so ist das, wenn man nur auf dem Handy tippseln kann) zum anderen wurden immunzellen entnommen und selektiv vermehrt und wieder in die Patientin zurück injiziert. Auch das gibt's schon. Und es wurde zudem noch pembrolizumab gegeben.
    Um auf deine Frage zu antworten, ja, ich glaube, das ist die Tumor Medizin der Zukunft.


    Dieser Bericht handelt von einem sensationellen Erfolg, der leider so nicht immer gegeben ist. Da müssen schon viele glückliche Faktoren zusammen kommen.
    Aber das lässt hoffen!

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
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  • Belle - scroll mal ein bisschen hoch. In der Mediathek des MDR ist ein Bericht über Immuntherapie. Ich habe ihn gesehen und fand ihn interessant. Dort wurde gesagt dass die Immuntherapie etwa bei einem Drittel der Patienten eine Wirkung hat wenn ich da richtig in Erinnerung habe. Dort wurde auch die Klinik angegeben die die Immuntherapie praktiziert.

  • 07. Juni 2018


    SANDPIPER: Taselisib + Fulvestrant verlängert
    PFS bei ER+, HER2-, PIK3CA-mutiertem mBC

    Taselisib, ein wirksamer, selektiver PI3K-Inhibitor, weist erhöhte Aktivität in PIK3CA-mutierten
    Brustkrebs (BC)-Zelllinien auf und zeigt bestätigtes partielles Ansprechen in PIK3CA-mutiertem BC als Monotherapie oder in
    Kombination mit Fulvestrant .
    In der doppelblinden, Placebo-kontrollierten, randomisierten Phase-III-Studie SANDPIPER
    wurde Taselisib + Fulvestrant bei Patienten mit Östrogenrezeptor positivem, HER2-negativem, PIK3CA-mutiertem lokal
    fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs (mBC) untersucht.


    Postmenopausale Patientinnen mit Rezidiv oder Progress unter/nach Therapie mit einem
    Aromatase-Inhibitor wurden 2:1 randomisiert für Taselisib (4 mg oral, qd) + Fulvestrant (500 mg) oder Placebo +Fulvestrant.
    Stratifiziert wurde nach viszeraler Erkrankung, endokriner Sensitivität und geografischer Region. Patientinnen mit
    PIK3CA-mutierten Tumoren, die zentral mittels eines PIK3CA-Mutationstest bestimmt wurden, wurden separat von denen mit
    nicht mutierten Tumoren randomisiert. Primärer Studienendpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS) von Patientinnen mit
    PIK3CA-mutierten Tumoren nach Einschätzung des Prüfarztes .
    Sekundäre Endpunkte umfassten die objektive Ansprechrate (ORR),
    Gesamtüberleben (OS), die Rate des klinischen Nutzens (clinical
    benefit rate, CBR), Dauer des objektiven Ansprechens (DoR), PFS nach
    Einschätzung eines unabhängigen, bezüglich der Behandlung
    verblindeten, zentralen Komitees (blinded independent central review, BICR-PFS) und die Sicherheit.

    516 Patientinnen wurden in die ITT-Gruppe mit PIK3CA-Mutation randomisiert, davon 340
    in den Verum-Arm. Taselisib + Fulvestrant verlängerte das mediane INV-PFS signifikant um 2 Monate . Die Verbesserung im PFS wurde durch
    das BICR-PFS bestätigt . Die Daten zum OS sind noch unreif.
    Bei Patientinnen mit messbarer Erkrankung zu Behandlungsbeginn lag die ORR von Tasilisib + Fulvestrant (n=264) mit 28,0% signifikant höher
    als mit Placebo + Fulvestrant (n=134; 11,9%; p=0,002). Die CBR für die Kombination betrug 51,5%, mit Fulvestrant mono nur 37,3%.
    Patientinnen sprachen 8,7 Monate auf Taselisib + Fulvestrant an
    (n=74), die DoR für PBO + Fulvestrant betrug 7,2 Monate (n=16).

    Die häufigsten unerwünschten Wirkungen


    (AEs) ≥ Grad 3 bei Patientinnen im Taselisib + FulvestrantArm, die
    bezüglich der Sicherheit auswertbar waren und ≥ 1 Behandlungsdosis
    erhalten hatten, waren Durchfall (12%), Hyperglykämie (10%), Kolitis
    (3%) und Stomatitis (2%). AEs führten bei Taselisib häufiger zu
    Therapieabbrüchen (17% vs. 2%) und Dosisreduktionen (37% vs. 2%) als
    mit Placebo.

    Taselisib + Fulvestrant verlängerte das
    PFS im Vergleich zu Placebo + Fulvestrant bei Patientinnen mit
    ER-positivem, HER2-negativem, PIK3CA-mutiertem lokal
    fortgeschrittenen oder metastasierten BC. Das Sicherheitsprofil
    stimmte weitgehend mit dem in früheren Studien überein.
    aus: Journal Onko

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
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  • Doofe Frage, gibt es Möglichkeiten, diese Mutationen Pd1 oder welche auch immer, zu erkennen?
    Ist es heute noch so, dass Pembrolizumab ohne Voruntersuchung gegeben wird?


    Was glaubt ihr, wie lange dauern die weiteren Studien, Ergebnisse um für uns hilfreich zu sein?


    Liebe Grüsse
    Carina100

  • Doofe Frage, gibt es Möglichkeiten, diese Mutationen Pd1 oder welche auch immer, zu erkennen?


    Ja, die gibt es. Das macht die Molekularpathologie, Dr. Wirtz in Köln zum Beispiel. Der Test heiß Checkpointtyper. Wenn Du seine Kontaktdaten brauchst, schreib mich ruhig an.
    Ob Pembroli ohne Untersuchung diesebzüglich gegeben wird, weiss ich nicht. Aber es macht wenig Sinn, wenn <50% Pd1 vorhanden ist.

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
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  • Danke liebe Jule,
    die Adresse habe ich, über die Vorgehensweise bin ich noch nicht klar.
    Muss ich das Tumorgewebe selbst dort hinschicken, oder holen sie sich das ?
    Ist es privat zu finanzieren?


    Noch ne weitere doofe Frage, wenn diese Mutationen so wichtig sind bei zukünftigen Immuntherapien, warum wird noch nicht in den Behandlungen danach gesucht? Zu teuer, oder?? Aber ein Hinweise darauf wäre nicht schlecht, man o man.
    LG
    Carina100

  • Noch ne weitere doofe Frage, wenn diese Mutationen so wichtig sind bei zukünftigen Immuntherapien, warum wird noch nicht in den Behandlungen danach gesucht? Zu teuer, oder?? Aber ein Hinweise darauf wäre nicht schlecht, man o man.


    Erst mal zum Procedere.
    Man nimmt mit Dr. Wirtz Kontakt auf, per Email etwa. Oder auch telefonisch- die sind sehr nett und hilfsbereit dort.
    Klärt mit ihm ab, was sinnvoll ist. Dann hat er die Möglichkeit, das Material in Deiner Pathologie anzufordern.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man es auch selber abholen und verschicken kann- meiner Meinung nach die schnellste und sicherste Methode.


    Ich weiss, dass der Mammatyper mittlerweile von der KK bezahlt wird. Beim Checkpointtyper bin ich mir nicht sicher- wenn es eine Indikation gibt, wird es die Kasse vielleicht zahlen, ansonsten muss man leider selber ran.


    Tja, ich fürchte, Immuntherapie ist noch nicht in den Leitlinien angekommen, genauso wenig wie z.B. der Androgenrezeptor für die triple negativen. Und ja, es ist noch teuer.

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
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  • In dem Blutdrucksenker Valsertan wurden Verunreinigungen gefunden, wenn das Präparat von dem chinesichen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical kam. Es sind sogenannte NDMA enthalten, welche krebserregend sind. Immer mehr Infos werden dazu veröffentlicht:
    https://www.deutsche-apotheker…ist-n-nitrosodimethylamin
    https://www.aerztezeitung.de/m…tan-gefaehrlich-ndma.html
    https://medwatch.de/2018/07/27/1028/
    Welche Valsertan-Chargen betroffen sind, kann man hier einsehen: https://www.abda.de/amk-nachri…an-haltiger-arzneimittel/


    Ich habe ein Präparat genommen, welches auf der Liste steht... <X

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

  • Beitrag von Finja ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Videos von der ESMO 2018 in München online

    ESMO 2018


    Folgende Inhalte:

    Interview mit PD Dr. Hans-Christian Kolberg, Bottrop zu den Themen:

    - Sichere Deeskalation der Brustkrebstherapie: Weniger ist manchmal mehr

    - Lebensqualität (QoL) während der Therapie von Brustkrebs

    - Alpesilib beim HR+/HER2- metastasierten Brustkrebs


    Interview mit Prof. Dr. Michael Untch, Berlin-Buch zu den Themen:

    - (Neo-)adjuvante Studien mit CDK 4/6 Inhibitoren für ER+/HER2- Patientinnen

    - Palbociclib: Erste Überlebensdaten eines CDK 4/6 Inhibitors


    Interview mit Prof. Dr. Jackisch, Offenbach zum Thema:

    - Triple negativer Brustkrebs metastasiert: Immuntherapie mit Atezolizumab


    Weitere Themen:

    - Ovarialkarzinom: SOLO-1: Parp-Inhibitor bei Ersterkrankung Eierstockkrebs, Prof. Dr. Mahner, München ; AGO Ovar 2.21 Studie - Verbesserung der Chemotherapie bei Eierstockkrebs nach Rezidiv, Prof. Dr. Mahner, München

    - Stellungnahme zur Erstattung von Genexpressionstests, von Renate Haidinger (1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland e.V.) ; Genexpressionstests: Durchführung und Stolpersteine aus der Sicht des Therapeuten, Dr. Kolberg, Bottrop

    - Biosimilars: Reichen die Daten einer Erkrankung für den Einsatz bei einer anderen?, Dr. Kolberg, Bottrop

    - EBCC11 Keynote Lecture - Therapieansprechen, Prof. Harbeck, München

    - CDK4/6 Inhibitoren: Wo stehen wir heute?, Prof. Harbeck, München

    - Prophylaktische Brustentfernung bei genetisch positiv getesteten gesunden Frauen (BRCA1/BRCA2), Prof. Kühn, Esslingen

    - Operatives Vorgehen nach neoadjuvanter Therapie, Prof. Kühn, Esslingen

    - Axillabehandlung (Achsellymphknoten) bei primärer OP, Prof. Kühn, Esslingen

  • Liebe Chippendale man kann die Proteine PD-L und deren Legaten PDL1 bestimmen lassen. Der Test heißt Checkpointtyper.

    Ich habe mit Dr. Wirtz übers Ergebnis gesprochen. So wie ich ihn verstanden habe, wurden PDL1 im Tumor bestimmt und nicht wie Prof. Untch sagt, auf der Immunzellen. Es gibt noch keine festgelegten standardisierten Verfahren und vor allem Grenzwerte.

    Nach meinen Gesprächen mit Prof.Müller aus HH und Prof. Untch bin ich ein wenig verunsichert. Die beiden sehen die Grenzwerte z.B. bei Mammatyper ( ER / PR) sehr kritisch an. ?(

  • Bei mir wurde der PD-L1 im Juni aus einem Lymphknoten negativ getestet. Nach dem Video - danke Pätzi - bin ich verunsichert, weiß allerdings nicht, ob und wo ich noch nachtesten lassen kann. Ob man eingelagertes Material noch verwenden kann, zuletzt aus dem Bauchraum nahe Blase im Oktober...


    Karin

  • ich habe zur Zeit kein Internet, deswegen nur kurz auf dem Handy. Habe gestern einen Email Verkehr zwischen Dr Wirtz und einer Freundin gelesen, aus dem hervorgeht, dass er sehr wohl den pdl1 aus den immunzellen des Tumor bestimmt. Hier war nämlich die Ansage, dass die bestimmung keinen Sinn machen würde, da wenig immunzellen in den Tumor eingewandert seien. Bei Hormon positiven ist die Quote derer, die pdl1 exprimieren, noch geringer als bei den triple negativen.

    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
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  • grob gesagt funktioniert die immuntherapie besonders gut bei denen, die ohnehin viele Tils haben. Til= Tumor infiltriernde immunzellen . Diese Gruppe ist eigentlich ohnehin begünstigt, dort gibt es mehr Komplettremissionen.

    Liebe Grüße, Jule


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    Albert Schweitzer
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  • Non-PCR bei Her2 positiv nach neoadjuvanter Chemo.


    Die Studie KATHERINE schloss knapp 1500 Patienten

    mit frühem HER2-positiven Mammakarzinom ohne pathologische Komplettremission in Brust und/oder Axilla nach neoadjuvanter Therapie ein.

    Die neoadjuvante Behandlung bestand aus einer HER2-gerichteten Therapie – die meisten Patienten erhielten Trastuzumab oder Pertuzumab in Kombination mit einer Taxan-basierten Chemotherapie und erfolgte für mind. 6 Zyklen. Nach der OP wurde in 2 Patientengruppen unterteilt: die eine bekam Trastuzumab (Herzeptin), die andere Kadcyla, also Trastuzumab plus Emtansin.


    Die Rate des "invasiv-krankheitsfreies Überleben" konnte nach 3 Jahren Beobachtungszeit von 77,0% unter Herzeptin auf 88,3% mit Kadcyla verbessert werden. Das entspricht einer signifikanten und klinisch bedeutsamen Reduktion des Rezidiv- bzw. Sterberisikos um 50%.


    Der Vorteil des "invasiv-krankheitsfreies Überleben" bestätigte sich in allen klinisch relevanten Subgruppen, u.a. unabhängig von Hormonrezeptor- und Nodal-Status sowie von der neoadjuvanten Therapie.



    Die auf dem SABCS vorgestellten Daten bestätigen zudem das aus Studien und Behandlungsrealität bekannte Sicherheitsprofil des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats Trastuzumab-Emtansin.


    aus Journalonko, in eigenen Worten.


    zusammengefasst: für die Gruppen triple negativ und Her2 positiv ist das Erreichen einer Komplettremission sehr aussagekräftig und ein prognostisch sehr günstiger Faktor.


    Bislang bekamen (nur) die triple negativen bei NON-PCR entweder Carboplatin oder Xeloda als postneoadjuvante Chemo. Für die Mutanten unter diesen war die OlympiA-Studie ein Gewinn.


    Für die Her2 positiven hat sich nun Kadcyla als sehr gutes postneoadjuvantes Mittel in einer Studie gezeigt.




    Liebe Grüße, Jule


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
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