Beiträge von Käthe

    Mhm, wieso frag ich auch immer nach =O

    Naja, ich werd einfach mal bei den Docs nachhorchen in nächster Zeit. Ggf hat auch keiner was gesagt, weil es denen jetzt noch viel zu früh ist. So gänzlich ohne Hinweis auf Keimbahnmutation und tutti kompletti vor Familienplanung ist das eventuell für die noch gar nicht Thema.

    Hallo nnina73,


    ich hatte auch TNBC und bin 27. Mein Gentest für 15 Risikogene war negativ. Kein Arzt hat mir geraten, die Eierstöcke irgendwann entfernen zu lassen. Und ich war insgesamt in 3 Brustzentren (bei verschiedenen Oberärzten und Professoren), bei einem Onko-Gyn, habe mehrfach mit Molekularpathologen gesprochen und mit einem TN-Spezialisten per Mail und Telefon Kontakt gehabt. Niemand hat jemals negativ meine Eierstöcke erwähnt. Stattdessen waren alle immer voll aus dem Häuschen, dass der Gentest negativ war und man sich eben NICHT die Probleme mit den Eierstöcken, Kinderwunsch usw machen muss. Weisst du, warum du deine Eierstöcke entfernen lassen sollst? Würde mich mal interessieren, was da die Idee hinter ist.



    Ich soll lediglich nicht hormonell verhüten. Das hat aber wohl vorwiegend den Grund, dass die Pille minimal das grundsätzliche BK-Risiko steigert. Zudem soll jetzt erstmal geschaut werden, wie das sich alles hormonell wieder einpendelt nach der KiWu-Behandlung + 14 Monate unterdrückte Eierstockfunktion + Chemo + Kortison co.

    Hallo kleiner Pumba, du bist ja ein süßer Kerl ♡


    Jule, Menschen können grausam sein. Ich hoffe sehr, dass dein Kater und andere Katzen nicht vergiftet wurden. Das ändert zwar grundsätzlich nichts an der Tatsache, dass Samson jetzt im Haustierhimmel ist, aber für das gute Gefühl wäre es natürlich super, wenn es Gift-Entwarnung geben würde.

    Hallo Mädels, freut mich, dass ihr die Spenden-Idee auch mögt. Ich hoffe, bei den Gästen kommt es am Ende auch gut an :)


    die Belle

    Natürlich gehörst du hier mit dazu. Metas hin oder her ♡

    Bei mir wurden LKs entnommen. Sicherlich hängt das alles irgendwie irgendwo zusammen. Ich werde mal schauen, ob ich mit Physiotherapie/Sport da was machen kann. Grubdsätzlich stört mich das Kribbeln ja im Alltag nicht. Aber es ist immer so eine Erinnerung, dass da irgendwas nicht rund läuft. Und an schlechten Tagen lässt das halt zu viel Raum für dämliche Gedanken.



    allgaeu65

    Schönes Profilbild :)

    Lasst euch heute die Gans gut schmecken, die wird sicherlich sau lecker :)

    Guten Morgen ihr lieben :) Danke, dass ohr euch so mit mir über das gute MRT-Ergebnis freut :)


    RESI   allgaeu65   c.onny

    Es tut mir leid, dass eure Bekanntschaften viel zu früh gehen mussten. Gestern war auch ein Tag für mich, wo ich extrem schlucken musste.

    Eine Internetbekanntdchaft, die 2015 an triple negativen MammaCa (inflammatorisch) erkrankt ist, ist, nachdem 2017 Metas aufkamen, verstorben. Trotz pCR in Brust & Achsel damals. Das macht mir unglaublich Angst. Und es macht mich sooo so wütend, dass selbst Patienten mit bester Prognose viel zu früh von dem Sche*ß aus dem Leben gerissen werden.

    Der wahre Klopper kam aber gestern abend. Eine liebe Instagram-Bekanntschaft, die wenige Monate vor mir ihre Diagnose bekam, teilte mit, dass bei ihr Lungenmetastasen aufgetreten sind. Mit 25. Die Dinger sind unter der AHT gewachsen. Im Februar beim Re-Staging zum Chemoende war da noch nichts zu sehen. Da musste ich mich erstmal hinsetzen und das verdauen. Ich hab entsprechend auch nicht so gut geschlafen...


    Dieses Leben kann so unfassbar kurz sein. Umso wichtiger ist es, dass wir die Zeit gut nutzen.

    In diesem Sinne: ein schönes Wochenende euch allen. Genießt die Zeit, lasst es euch gut gehen ♡



    P.S.:

    Drachenkopf

    Ja, wir haben hier noch verdammtes Glück, was unsere medizinische Versorgung betrifft. Da musste ich neulich auch dran denken. Mein Freund und ich haben uns deswegen entschieden, auf dekorative (aber leider völlig sinnlose) Gastgeschenke bei unserer Hochzeit zu verzichten. Das Geld möchten wir im Namen unserer Gäste an die Hilforganisation unserer Wahl spenden: Ärzte ohne Grenzen.

    Wir schenken den Gästen also eine kleine gute Tat. Und hoffen, dass wir an diesem Tag, wo die Liebe im Fokus steht, etwas davon in die große weite Welt hinaus tragen können. Es ist nicht viel, aber vllt kann irgendwo in der Ferne mit unserem Geld jemandem geholfen werden und so einem Patienten und seinen liebenden Angehörigen ganz viel Kummer und leid erspart bleiben.

    Hallo liebe Mädels,


    freut mich, dass bei @Sabrina das Zähnchen besser wird, @Sternchen 81 den Sommer genossen hat und bei @allagaeu65 wie immer viel Programm angestanden hat :)


    Ich war im MRT.
    Schlüsselbein, Schulter, Achsel: völlig okay. Keine Metas, keine auffälligen Lymphknoten, kein Krebs. Ich hätte die Ärztin knutschen können vor Freude. Aaaaber auch kein eingequetschter Nerv oder sowas. Das hat die gute Radiologin etwas verwirrt. Sie meinte auch, dass HWS + Kopf eigentlich ausscheiden als Problemquelle, wenn man das Kribbeln durch Armbewegung steuern kann. Aber laut MRT ist in der Schulter alles tutti.


    Ich werde das weiter beobachten und nach und nach mit dem einen oder anderen Doc Rücksprache halten. Vllt doch atypische Polyneuropathie? Ein Strahlenschaden?


    Und: ich möchte in den nächsten Monaten ein Schädel-MRT. Das werd ich meinem OnkoGyn bei der ersten Nachsorge vermitteln. Nicht weil ich glaube, dass da was ist. Sondern weil mein Kopf das einfach zur Beruhigung benötigt.

    Ach Mensch, ich lese erst jetzt von deiner abgesagten OP und dem Verlust von Kater Samson. Tut mir sehr leid, liebe @Jule66 =(.


    Ich bin mir sicher, dass er von der Regenbogenbrücke wachsam auf dich runter schaut und mit einem wohligen Schnurren dankbar an eure gemeinsame tolle Zeit zurück denkt.


    Fühl dich lieb gedrückt ♡

    die Belle
    Oh, mir geht es genau so. Letztens hab ich mich total erschrocken. Ich saß am PC, dreh mich zur Seite und auf dem Tisch liegt das schwarze Klettband vom Ladekabel (da kann man das nach dem Aufrollen etwas mit zusammenhalten). Das Band hatte sich zu einer Schleife gelegt. In Form von diesen Krebs-, Aids-, ich weiss nicht was Schleifchen. Und ich dachte nur "OMG. Ein schwarzes Schleifchen. Böööööses Ohmen".


    Letztens ist auf der Straße ein Mann mit seinem Roller vorbei gefahren. Ein Retro Modell. Auf diesem stand groß auffoliert "Memoriam XY". XY steht für meinen etwas exotischen Spitznamen, den ich schon seit Kindertagen habe und unter dem mich von meinem 10 bis ca. 20 Lebensjahr alle meine Freunde kannten. Ohne Witz, es gibt heut noch alte Freunde, die nicht wissen, ob ich in Wahrheit Kathrin, Katharina oder Katja heiße. Ich hab fast nen Herzkasper bekommen, als ich das gesehen habe.


    Ich glaube unser panisches Krebshirn spielt uns oft einen Streich und negatives bleibt so viel schneller hängen oder wird damit in Verbindung gebracht.
    Aber wenn ich ehrlich bin gibt es auch sooooo viele positive Zeichen.
    Bestrahlungsende/Ende der normalen Therapie am Geburtstag. Rehabeginn am 1. Jahrestag der Diagnose. Ich denke, das ist ähnlich wie mit dem Gefühl, beim Einkaufwn wirklich immer an der falschen Kasse zu stehen :D

    die Belle & @Sabrina
    Ja, ich möchte diese Reise ganz ganz unbedingt antreten. Das ist mir echt ne Herzensangelegenheit.



    Ach und Sabrina:
    Wurzelresektion ist echt nicht schön. Ich hoffe, das kann dir erspart bleiben. Wenns aber nicht anders geht, dann ein kleiner Trost: ich war 14, als man das bei meinem verunfallten Schneidezahn machen musste, weil sich trotz vorangegangener Wurzelbehandlung immer wieder die Wurzelspitze entzündet hat. Dieser Tag gehört definitiv nicht zu den Highlights meines Lebens. Aber es hat mich ganz offensichtlich nicht umgebracht. Und bei dir wird es das auch nicht tun. Du hast in den letzten Monaten sooo viel gemeistert. Deine Brust wurde zwischen Mammogeräten gequetscht, Drähte und Metallteile reingespritzt/schoben, ein Port auf deinen Brustmuskel genäht. Du hast diverse Chemorunden überstanden, deine Brust geopfert. Dass du nach all dem wenig Lust hast, schon wieder eine Mini-OP über dich ergehen zu lassen, verstehe ich sehr gut. Bei Zahnärzten würde ich auch am liebsten kreischend wegrennen. Aber wenn es dazu kommt, wirst du auch das überstehen. Und danach ist das belastende Zahnweh sicherlich weg. Köpfchen hoch :)


    @RESI
    Meine Achsel, Teile des Oberarms und sogar Rücken sind seit OP auch taub. Ich glaube dir also echt gerne, dass das bei dir auch so ist. Keine Ahnung wieso manche Ärzte sich herausnehmen zu behaupten, dass das nicht sein könnte...


    @allgaeu65
    Dir Spinne ist auch nicht mehr aufgetaucht. Ich werte das mal als gutes Zeichen, dass sich das blöde Schalentier ebenfalls so problemlos abschütteln lässt.


    Schon du jetzt mal ein paar Tage deinen Fuß. Und schon bald wirst du bestimmt aktiv und unternehmungsfreudig wie immer auf zwei gesunden Füßen durchs Öeben gehen.

    Danke für euren Zuspruch, Mädels. Es tut gut zu wissen, dass man mit deinen Ängsten und Sorgen nicht alleine ist. Ubd das vieles einfach völlig unbegründet ist.



    Mein Freund hatte heute zufällig einen Neurologen-Termin. Da hab ich mich einfach mal spontan drangehangen und kam als Notfall direkt dran. 2 Stunden wurde ich Untersucht, die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen usw. Ich soll jetzt ins MRT für die Schulter/Achsel. Laut Neurologen spricht nix dafür, dass das Kribbeln vom Kopf kommt.
    Insbesondere die Tatsache nicht, dass ich durch manche Armbewegungen das Kribbeln erhöhen/verändern kann. Der Doc meinte es könnte durchaus sein, dass das Folgen von OP/Bestrahlung sind. Noch viele Monate nach Behandlungsende könnte sich das Gewebe in der Achsel verändern und z.B. Narben bilden, welche dann den Arm/Handnerv reizen. Ich hab extra gefragt, ob ich kein Kopf-MRT brauche. Er meinte, keine seiner Untersuchungen hätte dafür Anhaltspunkte gegeben.



    Ich bin etwas erleichtert. Und habe inzwischen vom Stress heute wahnsinnige Kopfschmerzen und es kribbelt und zwickt hier und dort. Zeit für mich ins Bett zu gehen. Ich bin echt k.o vom vielen Sorgen und Grübeln.


    Morgen ist dann zum Glück ein neuer Tag. Mit sicherlich weniger Panik.
    Ich hoffe inständig, dass sie in der Achsel demnächst nichts krebsiges finden. Aber weder Gyn noch ich konnten da in den letzten 4 Wochen irgendwas tasten.
    Aber fürs erste bin ich wahnsinnig froh, dass da nichts im Oberstübchen vermutet wird. Ich wünsche mir, dass es dabei bleibt. Und im besten Fall hört auch der Arm wieder auf zu Kribbeln und das Panik-Ziepen/Zwicken/Kribbeln an X anderen Körperstellen hört wieder auf. Dann wäre ich sehr sehr glücklich. Und unglaublich dankbar.


    P.S.: Lymphdrainage wurde 15 Minuten vor Termin auf morgen verschoben. Wieder bei Sunny-Boy. Wenn das kein gutes Zeichen ist, dann weiss ich auch nicht :D



    @Mohnblume
    Wenn ich mal ein vorzeigbares Bild habe, dann schick ich es dir sehr gerne zu. Ich hab leider momentan nur ein furchtbar gruseliges von der Anprobe, wo das Kleid auch nich nicht ganz passt.


    @Sabrina
    Zahnweh, nicht schön. Gar nicht schön. Sowas kommt auch immer, wenn man es nicht gebrauchen kann. Ich wünsche dir schnelle Besserung.

    @Jule66
    Alles alles Gute für deine OP. Däumchen sind gedrückt!



    @Sabrina
    Wir heiraten am 16.03 :)


    Ohje, das mit Schwiegerpapa klingt nicht gut. Ich stimme dir in deinen Gedankengängen rund um dieses Thema definitiv zu.
    Es gibt Menschen, die selbst im hohen Alter und mit massiven Problemen weitermachen wollen. Um jeden Preis. Ist ja auch okay. Aber wenn jemand nach einem langen Öeben zu der Erkenntnis kommt, dass er nicht mehr möchte weil das Leben so an Qualität verloren hat, weiss ich nicht ob es richtig ist, denjenigen zum Leben zu zwingen.



    Was das nicht verrückt machen angeht so hoffe ich, dass es dir besser gelingt als mir derzeit. Seit dem Wochenende kribbelt auf der erkrankten Seite die Hand, manchmal auch Stellen am Arm. Ich hatte das unter der Chemo schonmal hin und wieder, ging dann aber immer wieder nach kurzer Zeit weg. Jetzt nicht mehr. Ich mach mir also total die Panik und rechne mit den gruseligsten Dingen. Und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr Stellen im Körper fangen irgendwo an zu kribbeln/jucken/drücken/zwicken/ziepen.
    Ich bin da ganz ehrlich: manchmal wünsche ich mir, ich hätte einfach einen Herzinfarkt bekommen. Sowas "hop oder top-mäßiges", wo man am Ende gesund ist oder halt eben die Radieschen von unten sieht. Ich bin für das ständige "na hoffen wir mal, dass das nichts schlimmes ist" einfach nicht geschaffen. Ich mein, solange echt nichts auffälliges ist schaffe ich es wirklich gut, optimistisch zu sein, mein Leben zu leben und den Krebs irgendwo unter "da war mal was" abzulegen. Aber sobald irgendwas von der Routine abweicht, kommt sehr leicht die Panik, die ich nur mit Mühe in den Griff kriege. Dieses miese Gefühl, ständig auf der Hut sein zu müssen weil Hinter jeder Ecke die Katastrophe lauern könnte. Bzw. sich sicher zu sein, dass hinter der nächste Ecke die Katastrophe lauern muss, nur weil heute die Straßenlaterne am Wegesrand etwas flackert.
    Ich hätte mich gestern am liebsten heulend in irgendeine Ecke verzogen und heute sieht es nicht anders aus. Ich habe weder Ahnung ob und wann ich mit dem Mist zum Arzt muss, noch zu welchem Doc überhaupt. Das kann alles sein, muss nichtmal was mit Krebs zutun haben.Von Hand-Fuß-Syndrom und später Neuropathie über das bestehende Lymphödem in Brust/Achsel/Seite bis hin zu irgendwelchen wachsenden Tumoren in der Achsel oder gar Hirnmetastasen. Und spätestens beim Gedanken an letzteres würde ich am liebsten kreischend weglaufen und mich irgendwo verkriechen.


    Eigentlich sollte ich hier fröhlich sitzen und mich auf meine Afrikareise zum Jahresende freuen. Seitdem man mir am 21.06.17 mit der Diagnose gesagt hat, dass das nicht klappen wird, fieber ich auf den Tag hin, an dem ich endlich in diesen verfluchteb Flieger steige. Das war mein großes Ziel während all dem Drama. In dieses gottverdammte Flugzeug zu steigen, von dem ich schon seit Kindertagen geträumt habe. So nach dem Motto: "Wenn du in Kapstadt auf dem Tafelberg stehst (wo ich selbstverständlich vorher zu Fuß hochlatsche), dann ist das alles endlich vorbei".
    Ich hab die Reise erneut gebucht, 2 Tage nachdem man mir mitgeteilt hatte, dass ich entgegen der Einschätzung von 5 Ärzten an der pCR vorbeigerauscht bin. In den dunkelsten Tage meiner "Krebs-Karriere" hab ich mich erneut dazu entschieden, weil ich mir das vom Krebs nicht nehmen lassen wollte. Weil ich das Gefühlt hatte, dass ich den ganzen Mist halbwegs unbeschadet überstehe, wenn ich es nur bis Afrika schaffe. Und jetzt sitz ich hier voller Sorge, dass der Krebs mir doch noch einen fetten Strich durch meine Rechnung macht.
    Und während ich das Schreibe hat sich grade ernsthaft eine kleine Spinne aus meinen Haaren vor meiner Nase abgeseilt - ihhhhhhh! Ich hab sie scheinbar erfolgreich abgeschüttelt. Zumindest seh ich sie nirgebdswo mehr und ich hoffe, sie ist wirklich weg. Jetzt kribbelt es noch mehr bei mir. Und lustigerweise stelle ich fest, dass die Spinne und der Krebs sehr viel gemeinsam haben. Auch diesen würd ich gerne erfolgreich abschütteln. Ich bin davon ausgegangen, dass Chemo, OP und Bestrahlung dies getan hätten. Aber an manchen Tagen, so wie heute, da bin ich mir da einfach nicht sicher und ich hab Angst, dass er doch nie wirklich weg gewesen ist...


    P.S.
    Zu allem Überfluss hab ich heute Lymphdrainage bei der ollen Kollegin von meinem Sunny-Boy-Therapeuten. Na super, nichtmal 45 Minuten entspannte Behandlungszimmer-Romantik scheinen mir heute vergönnt zu sein :D

    @Jule66
    Da freu ich mich grade dich schon bald hier im schönen Leverkusen wissen zu dürfen, da lese ich von deinem OP-Termin :(
    Ich drücke fest die Daumen, dass alles schnell verläuft und nur unkrebsige Ergebnisse bringt.



    Nur am Rande zum Thema Biopsie, auch wenn das jetzt nicht mehr in Betracht kommt:
    Hätte man die nicht im MRT machen können, wenn man nur da das "Objekt" sieht? Hier in Lev geht das. Da hatte ich ja mal diesen merkwürdigen Termin, wo ich ne Stunde wie ein Brathähnchen geschnürt in der Röhre lag ubd die Biopsie am Ende abgebrochen wurde...

    @RESI
    Ich wünsche dir rasche Genesung, damit du dich schnell besser fühlst und heim kannst.



    @Sabrina
    Erstmal: was die Schiffsreise angeht: ich bin neidisch! Wow. Das klingt mega gut.
    Was den LK betrifft so drück ich dir die Daumen, dass es nix ist. Wie wurde dass den festgestellt? Getastet oder nur via Sono? Vllt hängt es ja irgendwie mit der Schwellung der Brust zusammen? Ich hoffe, dass du ganz schnell Gewissheit bekommst.




    Hatte eben die erste Lymphdrainage. Tat gut. Aber es war sooo klar, dass ich (schon wieder) den mit Abstand jüngsten Therapeuten bekomme. Der war in meinem Alter und ihm war das glaube ich etwas unangenehm. Er hat direkt angeboten, ne Kollegin zu rufen. Hab ich abgelehnt. Ich heirate schließlich bald. Das ist ja quasi meine letzte Chance, nen knackigen fremden Kerl an meine Möbbis zu lassen =P

    @Jule66
    Ich mach mir da auch ehrlich gesagt nicht sonderlich große Sorgen. Aber mein lieber OnkoGyn ist -wie immer- einfach übervorsichtig ;)



    @Sissel
    Und dieser Preisunterschied ist durchaus beachtlich. Ich war in der Apotheke wirklich sehr überrascht.

    die Belle
    Aufgrund von Jules Empfehlungen/Erfahrungen und der Tatsache, dass viele es nehmen, habe ich am Wochenende auch mit ASS begonnen. Ich weiss nur noch nicht, ob ich es 2 oder 3 mal die Woche nehmen werde.



    Mein OnkoGyn meinte, kann ich machen. Er sieht aber das hohe Blutungsrisiko (sein Horrorszenario: Verbluten bei Verkehrsunfall) als Grund, grundsätzlich davon abzuraten. Weil es eben auch Studien gibt die besagen, dass es nix bringt.

    Hallo ihr hübschen :)
    Ich danke euch für eure ganzen lieben Ratschläge, Tipps und Inspirationen.


    Nach insgesamt 2,5 Std & 12 weiteren Kleidern bin ich schlussendlich zu einem Kleid gekommen. Der zweite Laden war um Welten besser. Wahnsinns-Kleider für 300 bis 1000€ (Ausstellungsstücke und Vorjahreskollektion), wir waren komplett alleine, die Verkäuferin war klasse. Es gab jetzt keinen Jubel oder Tränen (so bin ich einfach nicht), aber ich habe ein Kleid gefunden, in dem ich mich a) gut bewegen kann und das bequem ist, dass b) etwas außergewöhnlich ist und c) so grade noch in meinem ursprünglichen Budget liegt.
    Ich hatte sehr sehr viele tolle Kleider an, aber ich vielen hab ich gemerkt: das bin ich einfach nicht. Und was nützt mir eine wahnsinns Glitzer-Corsage, wenn ich darin kaum sitzen kann und mich bewege wie ein Roboter?


    Es ist jetzt schlussendlich ein Kleid mit Cappucino-Unterton (haha mohnblume, da hast du doch noch von gesprochen), mit schlichtem Tüllrock und Oberteil in moderner Ornament-Spitze).
    Und das beste: nach der Hochzeit kann man vom Rock den weißen Tüll abmachen, sodass man ein Cappucinofarbenes Abendkleid hat, dass man z.B. als Gast auch auf anderen Hochzeiten tragen könnte, wenn man möchte. Und das beste: ich brauche keinen BH - welch Wohltat wegen weil kleines Lymhödem. Und man sieht die Portnarbe nicht ;)


    Das einzige Problem: Mama und Oma wollen unbedingt bezahlen. Ich hab mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, weil ich einfach deutlich mehr Geld als die beiden zur Verfügung habe und mich schlecht dabei fühle. Aber sie bestehen darauf und haben sich jetzt einfach ne Rechnungskopie machen lassen im Laden >.<*




    @mohnblume79
    Bist du noch ins Lissabon? Wahnsinnig tolle Stadt. Mir hat es 2016 dort sehr sehr gut gefallen :)



    @Bienchen
    Griechenland klingt auch toll. War das Wetter gut? Ich war letzte Woche auf Malta und es war super sonnig dort.


    Ich wünsche euch allen ein tolles, entspanntes Wochenende und allen Urlaubern eine tolle Zeit :)

    Ach, ihr seid alle so lieb. Danke dafür ♡
    Naja, das Podest wäre in der Tat nicht so das Problem gewesen, wäre man nicht in einem riesen Raum voller fremder Bräute + deren Begleiter gewesen. Das ist schon doof, wenn das Kleid dann nur halb zu geht und man für alle sichtbar im Raum steht in nem Outfit, dass einen aussehen lässt wie ne Leberwurst in Pelle:D. Bei Kaufhof käme ja auch kein Mensch aus seiner Kabine, wenn die Hose nur bis zu den Knien hoch geht. In diesem Brautmoden-Schuppen fand ich das halt echt unangenehm. Aber es sind sicherlich nicht alle Läden so.


    Ich denke, ich werde früher oder später schon was passendes finden. Bisher musste noch nie jemand nackt heiraten. Ausser, wenn es so gewollt gewesen ist ;D

    Hallo Mädels,
    ein kurzer Zwischenbericht von mir:


    Die Blasenentzündung ist dank Antibiotikum schon besser, aber noch nicht weg. Da macht man nicht viel außer abwarten und Tee trinken (im wahrsten Sinne des Wortes).


    Brautkleid-Shopping war, wie ich es erwartet hatte. Ich hab mich sau unwohl gefühlt. Der Laden war voll mit mehreren Bräuten, die nach dem Umziehen vor ihren Begleitern dann zur Vorführung des jeweiligen Kleides immer auf ein Podest gestellt wurden. So konnten alle Begleitpersonen (+ alle anderen im Laden befindlichen Personen) einen begutachten und Kritik üben. Gar nicht mein Fall. Ich hab zudem Kleidergröße 40 uns es gab nicht ein einziges Kleid, dass gepasst hat bzw zu ging. Mit halb offenen Klamotten im vollen Laden zu stehen - ganz klasse...
    Ich hab mich gefühlt wie bei ner Karnevalsveranstaltung. Die Verkäuferin war nett. Aber Schleppen, Tüll, Reifröcke und Glitzerspitze sind definitiv nicht mein Ding. Am wohlsten hab ich mich noch in einem Kleid mit allover Blümchenmuster gefühlt (hellgelbe Rosen mit Blattgrün). Weils eher wie ein zu aufgebauschtes Sommerkleid war. Aber sowas wie "oh klasse" hab ich nie gedacht. Ich werde also weiterduchen müssen. Kleider sind einfach nicht mein Ding. Und die Kombi "klein+speckig" macht es jetzt nicht einfacher. Vieles steht mir nicht. Enge Kleider kann ich ganz vergessen, das sieht grausam aus. In ausgestellten Varianten seh ich mit meinen kurzen Haaren wahlweise aus wie ein transsexueller Zwerg oder das Kommunion-Kind.
    Ihr seht, es wird noch schwierig. Und ich behalte mir vor einfach in Jeans aufzulaufen :D



    @MortalKombat
    Schön, dass du deine Ausstellung eröffnen konntest. Schade, dass so wenig Publikum da war. Wussten denn die Leute vorher davon? Also, wurde die Werbetrommel kräftig genug gerührt? Dass du schon Bilder verkaufen konntest ist hingegen super. Und spricht für dich als Künstlerin und deine Werke.


    @allgaeu65
    Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber ich fand das jetzt nicht soooo schlimm, dass unsere liebe Werkself ausnahmsweise mal ein paar Punkte mit heim gebracht hat :D
    Ich wünsch dir ganz viel Spaß im Wellnesstempel. Lass es dir gut gehen.

    Huhu MoKo :)


    Fotos sind ganz süß geworden. War jetzt nichts außergewöhnliches, aber in jedem Fall haben wir jetzt mal ein paar schöne Bilder von uns :)


    Tja Mädels, heute war unfreiwillig Chemoende für mich. Insgesamt 22 Zyklen seit Juli 2017 geschafft, ich kanns kaum glauben.
    Eigentlich wäre der "Spaß" erst Sonntag vorbei gewesen. Aber bei mir hat sich eine schmerzhafte & blutige Harnwegsinfektion ausgebreitet - jippie. Fing vor 3 Woche an, da zeigte die Urinprobe beim OnkoGyn Blut an, aber optisch war nix zu sehen und auch alle weiteren Tests waren negativ. Vor ner Woche nochmal getestet, extra auch nochmal die Spirale via vaginalem US angeschaut: nix.
    Seit gestern dann undefinierbare Unterleibsschmerzen und seit heute dann Epirubicin-Gedenk-Pippi. Und siehe da: auf der Probe von letzter Woche hat sich beim Doc im Kühlschrank doch noch was gezeigt. Am Anfang der Woche war das angeblich noch nicht da...


    Zugunsten von Schmerzmittel & Antibiotikum wurde dann die Chemo heute beendet. Ansonsten wäre es erst Sonntag soweit gewesen.
    Irgendwie surreal. Ich hatte jetzt sooo lange Chemo, das ist für mich quasi Alltag geworden und wird mir tatsächlich fehlen.


    Drückt mit die Daumen, dass ich morgen wieder halbwegs fit bin. Ich hab morgen den 1. Termin im Kleiderladen zum Brautkleidshopping. Das wird eh noch Drama genug. Und seitdem sich Mama und Oma quasi selbst eingeladen haben, kann das noch abenteuerlich werden.




    Euch allen ein schönes Wochenende. Und allgaeu65 : iss ne Weißwurst für mich mit ;)

    Bienchen : Daumen hoch für den positiven Mops-TÜV. Sowas erleichtert bestimmt sehr. Dass es dir Ängste bereitet, wenn du im nahen Umfeld mit Hiobsbotschaften konfrontiert wirst, ist völlig normal, denke ich. Wichtig ist nur, dass du dich irgendwann wieder daraus befreien kannst und dich nicht gänzlich davon einnehmen lässt. Und das klappt nach deinen Schilderungen ja ganz gut.



    Ich war grade auch beim OnkoGyn.
    Die News im Überblick:


    Erstmal: Brust + Achsel wurden abgetastet - nix krebsmäßiges gefunden ♡♡♡
    Irgendwie dachte ich, es gäbe heute ein Sono. Da ich aber noch Chemo bekomme, gilt das aktuell nicht als Nachsorge. Und da das letzte Sono vor nichtmal 3 Monaten war, gabs keins.



    Capecitabin:
    Meine Chemo nähert sich dem Ende. Der Doc möchte nach 6 Zyklen Schluss machen damit meine Leber- und Blutwerten nach fast 15 Monaten Chemo (bis auf ein paar Wochen zwischen OP und Bestrahlung) wieder erholen können. D.h. In einer Woche ist Chemoende für mich. Für immer. Die aller aller letzte. Ein komisches Gefühl. Irgendwie war Chemo immer "mein Freund". Mein Verbündeter. Ich fühl mich unsicher ohne und hoffe, dass ich das irgendwie kompensieren kann.



    Bisphosphos:
    Gibt es im Dezember wegen der noch nicht 100% ausgestandenen Kieferentzündung überm Schneidezahn.



    Nachsorge:
    Es ist schwierig. Der Doc ist da sehr vorsichtig. Ab Dezember soll es im 3-Monats-Wechsel Sono und MRT für die Brust geben. Mammo machen wir nicht, weil die Bilder bei mir leider nix taugen.
    Was den Rest angeht, so möchte er ungerne, dass ich alle paar Monate zum Szinti, CT, Röntgen usw. auflaufe. Er hat ganz klar gesagt, dass alles, was Radioaktivität + Strahlung angeht auf Dauer insbesondere in jungen Jahren nicht gut ist. Da fiel auch das Stichwort "Leukämie". Und ich muss sagen: Bienchens Bekannte ist jetzt leider nicht die erste von der ich höre, dass sie 1 bis 2 Jahre nach erfolgreicher onkologischer Therapie plötzlich Blutkrebs hatte..
    Auf den Brust-MRTs hätte man zudem bisher auch immer große Teile meiner Lunge mit drauf gehabt. Das fand er gut und möchte, sofern das immer ok ist, nicht zusätzlich noch die Lunge-Röntgen lassen.


    Mein OnkoGyn schlägt jetzt vor, weiterhin regelmäßig die Blutwerte (ohne Tumormarker, die haben mich bei ED auch schon im Stich gelassen) zu kontrollieren und 2 bis 4 Mal/Jahr ein Lebersono zu machen. Sollte mir die Psyche dazwischen kommen oder ich körperliche Symptome zeigen, würden wir sofort umfangreichere Untersuchungen ansetzen.


    Ich muss sagen, ich tu mich damit noch etwas schwer. Einerseits würde ich am liebsten sofort alles abchecken lassen. Andererseits graut es mir jetzt schon vor der Angst, die man vor den Ergebnissen hat. Oder so Situationen wie "unklarer Befund, kommen Sie mal in 6 Monaten zur Kontrolle". Ja das werden ja schöne Wochen zwischendrin...
    Ich muss mal schauen, wie ich da meinen Rhythmus finde und was für Körper+Geist am besten ist.



    Lymphödem:
    Tatatataaaaaa... wer hatte mal wieder ein gutes Bauchgefühl? Das Rezept für die Lymphdrainage liegt jetzt hier. 1 x Woche für 4 Monate, weil es bisher noch nicht sooo böse ausgeprägt ist. Ich solle darauf achten, dass nicht nur die Brust, sondern auch die Flanke, Rücken und Bauch auf der erkrankten Seite mitbehandelt werden, damit alles abfließen kann.




    Alles in allem fühl ich mich gut und bin nach wie vor sehr zuversichtlich. Trotzdem reichen immer mal wieder Kleinigkeiten, um die "Krebspanik" wieder aufleben zu lassen. Das muss sich noch bessern. Zudem halte ich mir nach wie vor offen, die Brust doch noch abnehmen zu lassen. Da schwanke ich noch sehr, weil es so viele unterschiedliche Aussagen und Statistiken dazu gibt, ob das was bringt in meinem Fall, oder nicht.



    Ich wünsche euch allen ein super schönes Wochenende. Bei uns stehen morgen "Verlobungsfotos" auf dem Programm. Ich unromantisches Wesen hätte dafür nie im Leben Geld ausgegeben, aber es gab den Gutschein von Mutti zu Weihnachten...



    @allgaeu65
    Ganz ehrlich? Du machst alles richtig. Du nutzt deine freie Zeit für Dinge, die du liebst und planst scheinbar so genial, dass du echt massig unterwegs sein kannst. Ich finde das super toll und gönne es dir sehr :)

    @Bibi
    Ich bin schockiert und möchte dich aus der Ferne fest drücken. Ich kanns kaum glauben, dass der Krebs dir über so viele Jahre hinweg am Ende doch noch ein Schnippchen schlagen will. Wenn dir der Test, den Jule vorschlägt, ggf Therapieoptionen eröffnet, dann mach ihn. Ich wünsche dir alles alles Gute ubd drücke fest die Daumen.

    Danke für eure Erfahrungsberichte.
    Klingt ja so, als hätten einige von euch früher oder später doch noch Probleme mit dem erkrankten Arm/Brust/Seite begkommen, was so ein Lymphödem angeht.


    Es nervt mich mal wieder tierisch, dass ich das 3 Mal an diversen Stellen anspreche, aber niemand was macht. Ständig heißt es so wie bei @Jen86, dass das halt ggf von der Bestrahlung kommt. Oder der OP. Oder vom Weihnachtsmann. Hinzu kommt, dass ich seit der OP auf der betroffenen Seite nicht mehr schwitzen kann. Ubd ich schwitze ansonsten stark, oft und schnell. Das wird dann besonders bei Hitze oder wenn man drauf liegt alles noch wärmer, fester und nicht unbedingt angenehmer.


    Ich frage am Freitag in jedem Fall mal nach, was der Doc denn jetzt gedenkt zu machen. Vom Rumsitzen alleine ist es bisher ja nicht besser geworden, im Gegenteil. Da muss alao ggf wirklich mal Lymphdrainage ausprobiert werden.


    @Drachenkopf
    Ich hoffe, du findest ganz schnell deine gute Laune und Energie wieder. Das, was du so schreibst klingt derzeit wirklich nach einer unschönen Phase. Und das mit deinem Bekannten tut mir sehr leid. Da sieht man mal wieder, wie schnell es vorbei sein kann :(



    @allgaeu65
    Oh, ich hoffe dieser Augeneingriff wird nur halb so gruselig, wie ich mir das vorstelle. Obwohl bisher alle, die mir von einer Augen OP berichtet haben (Lasern oder neue Linse einsetzen) immer meinten, dass es gar nicht schlimm war. Ist vllt wie beim Zahnarzt: da ist das üble Kopfkino oft schlimmer als der eigentliche Eingriff.

    Guten Morgen ihr Zuckerpuppen, ich hoffe, ihr hattet ein tolles Wochenende und seid gut in die neue Woche gestartet.


    Ich hab mal eine Frage für alle Lymphödem-Betroffenen.
    Obwohl ich "nur" 5 LKs aus der Achsel entfernt bekommen habe, beschleicht mich schon länger der Verdacht, dass ich evtl ein kleines Lymphödem bekommen habe. Ich habe sowohl nach der OP im BZ als auch beim OnkoGy und in der Rehaklinik explizit nach Physio/Lymphdrainage gefragt. Wurde jedesmal mit Blick auf den Arm bzw Messen des Oberarms abgewunken. Es wird auch bei jedem Arzt ständig dort Blut abgenommen. Weil der andere Arm sehr schwierig ist was das angeht. Ich hab auf Reha z.B. auch nachgefragt, ob man das nicht lassen sollte (hab ich im Lymphödem-Vortrag gehört). Das wurde mit einem "Wenn du unbedingt möchtest, dass wir zukünftig aus den Kniekehlen Blut abnehmen, dann okay. Aber das wird richtig ätzend. Da bleiben wir doch lieber beim OP-Arm". Es ist wieder so typisch. Auf junge Leute hört medizinisches Personal einfach extrem ungern >.<.


    Ich weiss, ihr seid keine Ärzte. Aber ihr habt Erfahrungen und könnt mir ggf eine Einschätzung geben, ob ich in die richtige Richtung denke, oder ggf völlig auf dem Holzweg bin. Denn ich glaube zunehmend, dass das Ödem gar nicht im Oberarm sitzt. Zumindest nicht da, wo gemessen wird...


    •Meine behandelte Brust ist insgesamt deutlich fester, "praller" als die gesunde. Zudem wärmer. Nicht heiß, nicht rot, nicht geschwollen. Keine Formveränderung. Die Haut kann ich nicht zwischen den Fingern etwas zusammenraffen, auf der gesunden Seite geht das.


    • Zudem habe ich jeden Morgen deutliche, tiefe Abdrücke vom Bettzeug auf der Haut. Nur auf der erkrankten Seite. Auf der gesunden nur sehr sehr selten. Und wenn, nie so tief und diese verschwinden deutlich schneller. Gleiches gilt für Abdrücke von Kleidung.


    • Es ist insgesamt unagenehm auf Brust + Seite zu liegen. Morgens geht es, abends unangenehmer. An Tagen, wo die Möbbis "BH-frei" bleiben, hab ich spürbar weniger Probleme.


    • Seit ein paar Tagen ist die linke Hand ganz leicht eingeschlafen. Beim Sport wird es etwas besser. Bei normaler Bewegung kribbelt es mal hier, mal da. Teilweise bis in den Unterarm. Ganz leicht und unterschwellig.


    • Wenn ich mir meine Arme angucke fällt mir auf, dass die erkrankte Seite ab einer gewissen Stelle am Oberarm "unförmiger"/dicker ist. Das seh ich aber nur, wenn ich die arme anhebe und auf Schulterhöhe anwinkel. Baumeln sie normal am Körper, fällt das nicht auf. Lustigerweise liegt die Stelle, wo alle Ärzte immer messen darüber und ist nicht betroffen. Der Unterschied ist nicht viel. Aber ich kann ihn sehen. Und am Unterarm hab ich eben mal gemessen (da ist es mir auch aufgefallen): fast 1cm Unterschied zur gesunden Seite im Umfang.



    Ich hab am Freitag eh nen Termin beim OnkoGyn. Wenn euch nichts anderes als Ursprung des Übels einfällt würde ich ihm das einfach nochmal zeigen/erklären und drauf bestehen, nen Lymphrainage-Termin zu bekommen. Ich hab nämlich wenig Lust, dass das schlimmer wird und ich irgendwann nen Arm hab, der so dick wie mein Bein ist...

    @RidingGeli
    Oh, das ist natürlich ganz bitter, wenn man noch die Hochzeit abstottert, während die Rosa Wolken sich schon un ein graues Donnerwetter verwandelt haben. Ich persönlich bin , abgesehen von Autos und Immobilien, kein großer Freund von Krediten. Ich hab von klein an gelernt, dass ich nur Geld ausgeben kann, das ich auch habe. Da muss man halt mal länger sparen. Aber mich für eine Hochzeit verschulden, wäre wirklich nicht mein Ding.




    die Belle
    Ich habe keine Ahnung von Metastasen. Aber ich kenne die Angst, die der Krebs mit sich bringt. Und ich stelle mir vor, dass die Diagnose von Metastasen diese Angst einem nochmal deutlich näher bringen kann. Du kannst den Krebs und die Tatsache, dass dieser jeder Zeit dein Leben bedroht gewiss nicht einfach ausblenden. Aber wie du selber schreibst kannst du versuchen, mit dem Krebs in einer unfreiwilligen Gemeinschaft zu leben, so gut es eben geht.
    Ich verstehe, dass dir da manchmal der Optimismus für fehlt. Die unbeschwerte Zukunftsperspektive. Ich glaube, genau das ist am Ende eine der grausamsten Seiten unserer Erkrankung.


    Ich weiss leider selber nicht, was da der beste Weg für dich wäre. Aber ggf kann dir ja die psychoonkologische Betreuung in deiner Gegend irgendwie weiterhelfen. Dir neue Wege aufzeigen, wie du in düsteren Momenten es schaffst, an deiner Zuversicht festzuhalten, selbst in düsteren Momenten.



    Ich wünsche dir jedenfalls, dass du schon bald wieder das Leben besser genießen kannst. Die schönen Momente wieder in den Vordergrund rücken. Wieder auf deinen Körper und die Medizin zu vertrauen kannst.



    Ich schicke dir eine dicke Portion Zuversicht. Bediene dich daran, bis du deine eigene wiedererrungen hast.

    die Belle und @Kati
    Die fröhliche Gartenhochzeit und Mitbring-Silberhochzeit klingen richtig gut ♡
    Ich hab das Gefühl, dass Leute jenseits der 20 irgendwie bessere Feste feiern. Irgendwie klingen solche Veranstaltungen für mich jedenfalls immer deutlich schöner und lustiger als das, was ich so aus dem jungen Umfeld kenne. Weil alle begriffen haben, dass es bei solchen Festen um so viel mehr geht, als sich möglichst dolle Auszublasen, sich gegenseitig zu Übertrumpfen usw.



    @MortalKombat
    Ach wie mega cool :) Ich finde es klasse, wie du dich da auslebst. Das kann sicherlich auch nicht jeder verstehen. Aber es ist sooo wichtig, dass jeder so sein kann, wie er möchte.




    Kurzer Krebs-Funfact:
    Unsere Trauung beginnt um 09.30 Uhr. Das stieß 2,3 Mädels übel auf und es kam sowas wie "Ach du sch*iße, da müssen wir ja voll früh aufstehen, weil wir ja noch zum Friseur müssen vorher." Keine Ahnung, was die Mädels dachten, wann bei einem BRUNCH denn die Trauung sonst sein soll, wenn nicht morgens. Jedenfalls musste ich beherzt lachen, mir mein kurzes "After-Chemo-Hair" streicheln und mich entspannt zurück lehnen. Während die Damen sich stundenlang beim Friseur abquälen (was m.E. völlig überflüssig ist, aber auf mich hört ja niemand), werde ich noch im Land der Träume sein. Manchmal, aber auch nur manchmal, bringt diese ganze Krebs-Katastrophe tatsächlich ungeahnte Vorteile mit sich.

    Danke @MortalKombat, @RESI und @ mohnblume für die lieben, unterstützenden Worte.


    Ich glaube das Problem ist grundsätzlich, dass mein Freund und ich nach außen hin sehr fit wirken (und es oft auch sind). Wenn man sich mit anderen trifft, Sport macht, Spaß hat, dann wirken wir beide nicht, als wären wir schwer krank (gewesen). Es ist ja fast nie jemand dabei, wenn man schon mittags müde auf dem Sofa einschläft und dafür nachts von Sorgen geplagt wach im Bett liegt. Wenn man gefühlt 35 verschiedene Tabletten am Tag nehmen muss. Wenn man nicht unbeschwert die nächste Reise buchen, ein Haus kaufen und eine Familie gründen kann, weil gesundheitlich so vieles dagegen spricht. Das bekommt ja selten direkt jemand mit. Meistens geht es einem ja sehr gut, wenn man mit seinen Leuten unterwegs ist. Wir versuchen zwar das alles zu erklären, aber so richtig verstehen können das gesunde, junge Leute einfach nicht. Da fehlt einfach die persönliche Erfahrung mit Krankheit und Tod, die man oft erst mit zunehmendem Alter bekommt. Die haben alle ein relativ unbeschwertes Leben und einfach völlig andere Sorgen und Probleme.



    Für die meisten Mädels in meinem Umfeld sind Hochzeiten das Nonplusultra. Die Träumen vom Prinzessinen-Tag seitdem sie kleine Mädchen sind. Ich war auch mal so ein Mädchen. Mit Kleidern, Barbies und einem rosa Sternchen-Tutu. Aber ich hab auch schon immer gerne mit Jungs rumgehangen. Gebolzt, gerauft und "Fangen" gespielt. Das kam so zwischen meinem 4 und 10 Lebensjahr nicht gut an. Die Mädels habens nicht verstanden. Man war kein "richtiges" Mädchen. Wurde ausgelacht, wenn man mit Kleid irgendwo hin kam (ich hab Kleider soooo geliebt. Und dazu meine weißen Spitzensocken und rote Lackschuhe). Weil man kein "richtiges" Mädchen war. Schließlich benahm man sich ja auch gut udn gerne mal wie ein Junge. Hab ich stolz meine Barbies ausgepackt wurde ich ausgelacht. Weil man kein "richtiges" Mädchen war. Und die Jungs fanden es auch doof. Weil Jungs nicht mit Barbies spielen. Mein Ballett-Traum platze auch schnell. Weil man nicht genug Mädchen war. Zu ungelenkig, zu "robust"/dick und diese blauen Flecke vom Fussball - no go. Das bekommt man dann auch schon mit 5 gesagt. Von Kindern UND Erwachsenen. Und so verschwand auch mein rosa Sternchen -Tutu irgendwann traurig im Schrank. Samt meinen heiß geliebten Kleidern, den Spitzensocken und den roten Lackschuhen. Die Barbies kamen auf den Schrank in einen großen Koffer und wurden nie wieder ausgepackt.
    Ich musste mich als Kind entscheiden zwischen femininer Glitzerwelt und aufgeschlagenen Knie auf fem Bolzplatz. Und hab letzteres gewählt. Weil Jungs unkomplizierter sind. Weil da nicht ständig gelästert wird und pikiert geguckt wird, wenn man mal was blödes sagt. Denn dieses ewige Rumgezicke und auf anderen Rumgehacke in der Damenwelt war mit schon als Kind zu viel.
    Die Konsequenz daraus ist, dass ich mein Leben lang bei anderen Mädels (negativ) auffalle. Weil ich Fussball gucke, über schmutzige Witze lache ud genau so ungern shoppen gehe wie die meisten Kerle. Weil nicht rosa sondern schwarz meine Lieblingsfarbe ist. Mein Highlight war der Kommentar "Mannsweib" in der Abi-Zeitung (die ja für ALLE Eltern, Schüler usw gedruckt wurde). Weil da jemand nicht klar kam, dass ich im Sportunterricht 15 Punkte für meine Flugkopfbälle bekommen hab ;D
    Und selbst heute werde ich noch belächelt, wenn ich von meinem Barbie-Koffer, Lackschuhen und Sternchen-Tutut erzähle. Weil sich niemand vorstellen kann, dass ich tatsächlich zu 100% als Mädchen geboren wuree. Nur mit dem kleinen Makel, dass ich eben mehr als das sein wollte...


    Braut sein ist so ziemlich das mädchenhafteste, was man als normale Frau tun kann. Und obwohl mich meine Freundinnen lang genug kennen und wissen, dass ich da etwas anders ticke, spulen wir wieder 20 Jahre zurück und es ist ein riesen Drama, dass meine Gedanken, Vorstellungen und Verhaltensweise nicht die von einem "richtigen" Mädchen sind. Von keinem Kerl habe ich jemals einen blöden Spruch gehört,weil ich kein riesen Tüllkleid möchte oder wir "nur" Brunchen. Die fragen nur, obs Bier unn Fleisch gibt. Hach, Jungs sind so herrlich einfach. Und dann weiss ich wieder, dass ich schon mit 5 alles richtig gemacht habe.



    Das "Krebsproblem"macht es in Bezug auf unsere Hochzeit nur noch komplizierter. Da kommen nämlich dann zwei schwierige Umstände zusammen. Der Tatsache, dass junge Leute sich oft nicht gut in die Situation schwer/chronisch Kranker reinversetzen können und dieses "Rosa-Mädels-Ding", was bei meinen Freundinnen halt leider extrem ausgeprägt ist.
    Ich glaube auch, da kann ich mir den Mund fusselig reden bei manchen Leuten. Sie werden nie richtig verstehen, dass es 1000 gute Gründe für uns gibt so zu feiern, wie wir es tun. Dass das auch mit Krebsb zutun hat, aber ebn nicht nur. Im besten Fall werden sie es irgendwann kommentarlos hinnehmen. Aber wirklich verstehen oder gar gut heißen kann und wird das niemand von denen. Weil keiner in dieser Situation war oder ist und die Mädels halt alle ihren wundervolle Prinzessinentraum leben. Was für mich persönlich zwar sehr schade, aber irgendwie auch gut und beruhigend ist. Es reicht, wenn eine von uns schon viel zu oft gezeigt bekommen hat, dass das Leben eben nicht voll mit rosa Glitzer ist. Ich gönn ihnen ihre Träume und Pläne. Ich möchte mich nur nicht wieder doof fühlen müssen, weil meine eigenen davon einfach nur etwas abweichen...

    Wenn ich so lese, was so manche von uns hier im Alltag beruflich oder privat mitmachen muss, stimmt mich das verdammt traurig. Als hätte man mit dem Krebs an sich nicht schon genug Sorgen und Probleme (und ja, das auch viele Jahre nach der Therapie).


    Bisher (toitoitoi) kann ich aus dem Berufsfeld nicht soooo viel negatives berichten. Manche Kollegen sind wie immer (dafür bin ich sehr dankbar), manche sind verdammt ungesprächig geworden. Wo vor 14 Monaten gequatscht und gelacht wurde, gibts heute noch ein kurzes "Morgen" auf dem Flur und dann wird sich schnell aus dem Staub gemacht. Ich nehme an, aus Unsicherheit, weil viele nicht wissen, was sie sagen sollen. Manche kommen auch mit dienstlichen Belangen zu mir, als wäre ich nie ein Jahr weg gewesen. Wenn man nach 14 Monaten wieder ins Büro kommt, die Türe plötzlich aufgeht und Kollegin XY mit einem Vorgang und den Worten "Hallo, du ich hab da mal ne Frage..." einem die Mappe unter die Nase hält, als wäre nix gewesen, dann find ich das relativ befremdlich. Im Gegenzug dafür sind einige Kollegen aber auch super lieb. Erkundigen sich, drücken einen, reden, lachen und benehmen sich einfach so, wie ich es gewohnt bin. Das tut echt gut.




    Im privaten Bereich gibt es da schon eher so ein paar "Ausfälle", die mich echt ärgern.
    Mal sind es nur Kleinigkeiten. Z.B., dass andauernd mein Geburtstag bei manchen Freunden vergessen wird. Oder das man sich für Geschenke nicht ordentlich bedankt. Unpünktlichkeit. Oder wenn man quasi um Audienztermine betteln muss, weil "nie Zeit" für ein Treffen ist. Wenn mir jemand wichtig ist, dann nehm ich mir die Zeit. Für ein Treffen oder ne kurze Nachricht, in der ich mich für Geschenke bedanke. Wenn mir jemand wichtig ist, bin ich nicht ständig unpünktlich bei Verabredungen und hab einfach ne Geburtstagserinnerung im Handy gespeichert. Für viele sind das Bagatellen, für mich hat das enorm mit Wertschätzung zu tun. Und irgendwie ist mir das alles durch den Krebs sehr wichtig geworden.



    Am meisten ärgere ich mich aber über das ganze Hochzeitsthema. Besonders im Freundeskreis, wo für ausschweifende Hochzeiten bisher immer 15.000 bis 30.000€ ausgegeben wurden, kommt es nicht gut an, dass wir "nur" mit 50 Leuten einen Brunch veranstalten wollen. Weil uns mehr Leute stressen, weil wir körperlich es nicht schaffen 18 Stunden-Tage mit nächtlichem Party-Exzess mitzumachen. Da fallen dann schonmal beiläufig Kommentare wie "also von allen Mahlzeiten am Tag ist ja son Frühstück schon die günstigste". Getreu dem Motto "Also wir haben ja für euer 5-Gang Hochzeitsmenü 80€ hingelegt, ihr gierigen Sparfüchse". Dabei geht es uns nicht nur ums sparen. Wir haben uns ein Limit von 10.000€ gesetzt, weil das für uns viel Geld ist. Bei uns kommen keine Mama und Papa, die uns sponsern. Wir haben das alles selbst verdient. Außerdem sind wir einfach keine großen Hochzeitsfans. Uns gefällt der Gedanke nicht, für einen Tag ein Vermögen zu verpulvern, weil dieser Tag angeblich der schönste im Leben sein soll und deswegen mit rosa Einhorn als Ringträger, einem Disney-Schloss und Blattgold-Torte gefeiert werden MUSS. Es soll ein schöner Tag werden, keine Frage. Aber so rein perspektivisch gesehen fände ich es sehr traurig zu wissen, dass alle anderen Tage in den nächsten 50 Jahren angeblich nur schlechter werden können. Wir möchten einen tollen Tag mit Menschen, die uns nah stehen, ohne dabei das Konto komplett zu plündern. Denn dieses Geld ist doch für all die anderen großen und kleinen Träume, die da noch warten. Wir wollen nicht 10 Jahre für die nächste Fernreise sparen müssen, nur weil die Hochzeit so teuer war. Ich weiss doch nichtmal, ob ich da noch lebe (mal krass gesagt). Ich brauche mein Geld jetzt. Weil ich jetzt (noch) bin und kann. Weil keine Zeit zum Aufschieben bleibt.


    Den schönsten Tag in meinem Leben hätte ich im Übrigen aber auch ganz gerne. Allerdings bewegt sich dieser leider fernab von Tüllkleidern, Torten und Traumschlössern. Der spielt in einer gottverdammten Arztpraxis, wo mir ein netter, kompetenter (gerne attraktiver =D) Doc mitteilt, dass die letzten 14 Monate leider nur ein ziemlich blödes Versehen waren. Dass es keinen Krebs gab und gibt und auch zukünftig nicht geben wird. Dass ich mein kleines, glückliches, unbeschwertes Leben zurück bekomme und die nächste 60 Jahre gesund behalten darf. Dass sich meine Eltern und mein Freund keine Sorgen mehr machen müssen. DAS wäre der gottverdammt schönste Tag meines Lebens. Und zur Feier des Tages würd ich dann auch alle einladen. In ein Schloss. Mit 8 Gang-Menü und tanzenden Einhörnern für 30.000€. Und es wäre mir jeden einzelnen Cent wert.

    @RESI, och nö, was ist denn das jetzt wieder für ein Mist, der sich da einfach in dein Leben geschlichen hat? Braucht kein Mensch sowas. Ich wünsche dir gute und schnelle Besserung und hoffe, dass die hoffentlich harmlose Ursache des Problems bald gefunden wird und du dir dann weniger Sorgen und Gedanken machen musst.



    Kleine Anekdote:
    Aufgrund einer immer wieder auftretenden, schmerzhaften Entzündung wurde meiner Mama vor ca. 10 Jahren die Gallenblase operativ entfernt. Bei der Untersuchung danach kam dann raus, dass... nunja. Es kam nix dabei raus. Die gute Gallenblase ist nämlich auf dem Weg zum Pathologen irgendwie abhanden gekommen, sodass niemals festgestellt wurde, was das Problem war =D
    Kein Witz, das Krankenhaus hat schlichtweg das Organ verloren, sodass auch nach 10 Jahren bis heute kein Pathobericht vorliegt.
    Solche dämliche Sachen passieren irgendwie immer nur im meiner Familie. Keine Ahnung, aber wir ziehen ärztlich-medizinische Katastrophen irgendwie magisch an.
    Jedenfalls gehts Mama seit der OP ordentlich besser, beschwerden hatte sie seitdem keine mehr. Nur am Tag nach der OP, wo sie statt der ärztlich verordneten Schonkost von der Schwester versehentlich Krustenbraten mit Knödelnund Rotkohl aufgetischt bekommen hat. Das ist aber eine andere, lustige Geschichte.


    Du siehst also Resi, es geht danach wieder bergauf. Ich bin mir sehr sicher, dass es bei dir auch so sein wird :)

    Liebe @Biene, das klingt natürlich alles nicht sehr schön. Ich denke, jede von uns (ex-)chemogeplagten hier weiss, wie unschön diese Nebenwirkungen sind und wie sehr man darunter leidet. Keine Haare -doof. Nix schmeckt - doof. Schlappheit - doof. Alles doof.
    Aber wenn es da etwas gibt, was ober mega riesen doof ist dann ist das definitiv der Krebs an sich.


    Du hast noch 4 Chemorunden (bekommt man Docetaxel auch wöchentlich?) vor dir. Ein Ende ist in Sicht. Wenn du es irgendwie schaffst dich dazu aufzuraffen, dann zieh bis zum Ende durch. Weil keine Chemo der Welt so doof sein kann, wie Krebs es ist. Du hast die Chance, es dem Krebs so ungemütlich wie nötig zu machen. Nutze sie, auch wenn die Chemozeit alles andere als schön ist.


    Zur Reha: ich wollte nie fahren. Hab es dann gemacht. Beste Entscheidung seit langer, langer Zeit. Überleg es dir. Es gibt sicherlich zeitlich irgendwie die Möglichkeit dazu. Und so wichtig andere Dinge und Termine auch sein mögen: im Moment ist nichts wichtiger als dein Leben und deine Gesundheit ;).

    Leider nein, liebe mohnblume. Aber ich glaube, dass unser Unterbewusstsein oft aus purem Eigenschutz die Scheuklappen ausfährt.
    Das Leben muss weiter gehen. Da kann man nicht gelähmt vor Angst rumsitzen mit dem Gedanken "oh Gott, das Ende ist nah". Wenn man das in der Steinzeit zu lange gemacht hat, dann war das Ende nämlich wirklich nah und man schnell das Abendessen von irgendeinem Säbelzahntiger oder Höhlenbären.
    Man muss funktionieren, wenn man (über-)leben möchte. Das gilt für den Körper und auch die Psyche. Krebs macht den Körper kaputt. Ubd manchmal auch die Psyche. Und so, wie unser Immunsystem händeringend versucht, da was gegen zu machen, so macht auch irgendwann unser Kopf langsam dicht. Sei es, weil man verdrängt oder sich selbst Sachen schön redet. Enn kein Bauchgefühl der Welt kann die Zukunft voraus sagen. Wenn man in sich rein hört kann man sicherlich erkennen, ob es einem jetzt gerade gut geht. Aber prognostische Fähigkeiten sind sicherlich eher Wunschgedanken als Realität. Wobei ich persönlich lieber fest an mein irres, selbst ersponnenes Bauchgefühl höre, als den Rest meiner Tage in permanenter Krebsangst zu leben - und mich am Ende noch vom Säbelzahntiger fressen zu lassen ;D





    Ich vermelde: der Zahn ist fertig. Laut Röntgenbild ist die Entzpndung im Kiefer rückläufig, aber noch nicht gabz weg. Tablettenchemo sei Dank gibts die Bisphosphos eh frühestens im Oktober. Ich hoffe mal, bis dahin ist die restliche Entzündung auch noch weg. Ansonsten wird das nochmal sehr sehr unangenehm und ggf muss dann wirklich ein Implantat her. Dieses Abenteuer würde ich mir ausgesprochen gerne ersparen ;)


    Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende. Noch 2 Stunden, dann ist auch meine Nase endlich nicht mehr taub :D

    Liebe mohnblume, ich freue mich schon jetzt wahnsinnig darauf, deine Schwangerschaft hier mit zu begleiten. Es ist tatsächlich das zweite Mal seit Diagnose, dass ich via Forum mit dabei sein darf. Besonders als junge Betroffene schön zu sehen, dass nach Krebs und Chemo auch Familienplanung möglich sein kann.



    Was TAM betrifft, so sehe ich das so: du hast mit deinen Ärzten das Risiko abgewogen und gemeinsam mit deinem GöGa/Familie eine Entscheidung gefällt. Mit allen Konsequenzen, die vielleicht und eventuell daraus entstehen könnten. Man weiss im Leben leider NIE, wie es läuft und muss manchmal ggf einfach auf sein Herz hören. Ich für meinen Teil bin bei solchen Sachen leider ein viel zu großer "Schisser" und werde, sofern ich das Glück habe so lange krebsfrei und gesund zu bleiben, die 5 "kritischen" Jahre nach Diagnose abwarten. Liegt aber ggf einfach daran, dass mein Partner selbst auch chronisch krank ist und ich das (m)einem Kind nicht zumuten wollen würde, im Ernstfall auf beide Elternteile zu verzichten. Aber das ist meine ganz persönliche Einstellung und ich glaube, jedes Paar muss das am Ende selber wissen.


    Ich bin mir sicher, ihr habt für euch die richtige Entscheidung getroffen. Ich wünsche euch für euren Weg von Herzen nur Gutes ♡

    die Belle
    Vllt ist das Bauchgefühl auch deshalb nur gut, weil man sonst an Ende durchdreht. Ggf redet man sich selbst Dinge schön, damit man einfach weiter machen kann. Ich weiss es leider nicht. Aber jeder Tag ohne Panik ist ein guter Tag.



    @mohnblume79
    Ohhhhh wie schöööön. Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Spaß in London! Du bist ein schönes Beispiel dafür, dass das Leben nach dem Krebs weiter geht. Mit guten und schlechten Zeiten, Hochs und Tiefs. Ich hoffe für uns alle, dass für jede hier noch ubglaublich viele Hochs kommen werden, auch eenn dafür das eine oder andere bittere Tief in Kauf genommen werden muss...

    Ich danke euch für den lieben Zuspruch und die nette Komplimente. Es freut mich, wenn meine Zahnarzt-Dramen euch etwas erheitert haben ;) Vielleicht schreib ich irgendwann ja doch mal ein Buch "Krebs und andere Katastrophen" oder sowas. Titelvorschläge werden gerne entgegen genommen =D


    Freitag geht es in die dritte und hoffentlich letzte Runde beim Zahnarzt. Gnade ihm Gott, wenn das wieder nix wird. Dann komm ich mal mit dem Bohrer - ohne Betäubung ;D


    @Chippendale
    Danke für den Tipp, das merk ich mir. Aber dieses mal war es "nur" die Generalüberholung der Wurzelbehandlung + Wurzelspitzenresektion von vor 12 Jahren. Da ist das Kind quasi schon in den Brunnen gefallen und man guckt jetzt, wie man das Drama irgendwie wieder behoben bekommt.


    @RESI
    Schön, dass der TüV dir eine neue Plakette gegeben hat ;) So soll es sein, so kann es bleiben. Aber ich verstehe deine Ängste und Sorgen rund um solche Termine sehr sehr gut. Ich glaube, das wird leider nie ganz aufhören. Aber von Jahr zu Jahr sicherlich etwas besser werden.


    Ich merke das momentan gut selbst. Wir wollen mit der Hochzeitsplanung beginnen und stehen da wie die Kaninchen vor der Schlange. Pläne für in über einem Jahr zu schmieden? Kaum vorstellbar. Da klopft freundlich die Krebspanik an und meldet sich mit einem "Da sind die 5 Jahre noch nicht rum. Was machen wir bitte bei einem Rückfall?" und ich seh mich in Kleid und Glatze mit Chemo-Mopsgesicht zum Altar schluffen...
    Ich hab schon überlegt, mit den Planungen erst zu beginnen, wenn ich vorher ein komplettes Staging hatte. Was für ein Irrsinn, alsob der Krebs dann sagt "na wenn das so ist und jetzt beim Staging nix ist, dann warte ich selbstverständlich bis nach der Hochzeit mit bösen Überraschungen". Manchmal hab ich das Gefühl, die Chemo schädigt das Hirn doch mehr, als die Pharmakonzerne im Beipackzettel angeben :D
    Lustigerweise bin ich komplett überzeugt, dass ich die K*cke los bin und keine bösen Überraschungen kommen werden. Das sagt mir mein Bauchgefühl einfach, ganz tief in mir drin. Aber kaum geht es an Zukunftsplanung/große Investitionen o.ä. bekomm ich die riesen Flatter.



    Apropos riesen Flatter:
    Ich dachte die Tage, ich bekomm nen Herzkasper. Da stehe ich in der Bank, hole nen Kontoauszug und stelle fest, dass meine BU-Versicherung nach 14 Monaten doch noch gezahlt hat. 500€ für jeden einzelnen Krankheitsmonat. Ohne jeglichen Kommentar, nachdem man mir über ein Jahr ständig auf den Wecker gegangen ist. Erst dachte ich, ich wär bei "Versteckte Kamera". Dem ist nicht so, gestern kam der Bescheid von der Versicherung. Ich hätte nicht damit gerechnet, nicht im Traum. Aber manchmal muss man auch einfach mal Glück haben. Oder wenigstens das bekommen, was einem zusteht ;)


    @allgaeu65
    Einen schönen Trip und gute Fahrt!

    Liebe Hope,
    tut mir leid mit deiner Mum. Dass euch die Diagnose samt völlig dämlicher Aussage des Docs verunsichert hat, kann ich mir gut vorstellen.
    Ich weiss nicht, was manche Ärzte geritten hat, sich zu solchen dummen Kommentaren hinreissen zu lassen. Sowas macht mich aggressiver, als mein triple negativer BK jemals werden könnte, glaub mal.
    TN ist, in Ermangelung medikamentöser Alternativen neben Chemo, schwieriger zu behandeln, als andere BK-Formen. Aber schwieriger ist nicht "Oh mein Gott, niemand überlebt das". Vergesst das am besten direkt wieder. Sucht euch ein nettes, einfühlsames und fachlich kompetentes Brustzentrum, dass deine Mum auf ihrem Weg unterstützen wird und davon überzeugt ist, dass sie das schaffen kann. Ob sie es tun wird, wird leider nur die Zeit zeigen. Dazu gehört viel gute Medizin und noch viel mehr Glück in Bezug auf persönliche Genetik & Chemoansprechen. Aber du siehst, es geht. Unsere Mädels hier zeigen das . Und nur daran sollte man sich orientieren. In der Hoffnung, dass du (für deine Mutti) und ich und viele viele andere hier in einigen Jahren noch immer putzmunter, frei von Krebs und unbeschwert hier schreiben werden.

    Danke für die ganzen BH-Tipps. Ich werd mich da mal weiter informieren und beim nächsten Termin auch den Doc auf das Thema sowie zur Lymphdrainage (alle sagen immer, ich bekomm keine, weil ich fie nicht bräuchte) ansprechen.



    Für euch heute mal wieder etwas aus der Rubrik "Käthes Katastrophen":
    Ich bin eben todesmutig zur zweiten und letzten Zahnarztsitzung gegangen, die dem schon lange toten Schneidezahn und der dadurch entzündeten Stelle im Kiefer endgültig den Gar ausmachen sollte. Zwei nette Spritzen direkt unter die Nasenwurzel später (ein Träumchen) lag ich so entspannt wie möglich auf der Liege und redete mir selbst still gut zu, während der Doc die medizinische Füllung geräuschvoll rausbohrte und danach mit seinen Minifeilen irgendwo in Kiefer und Wurzelkanal rumpopelte, um diesen zu reinigen und etwas zu erweitern. Nach 1 Std waren wir dann soweit und der Doc bat die nette Azubine um das Anreichen irgendeines Mittelchens, das Bestandteil der super duper modernen und wichtigen Spezialfüllung werden sollte. Schließlich soll das Zähnchen die Bisphosphos gut überstehen können. Nachdem die gute Dame mit einem "Ups" zu verstehen gab, dass sie diese noch nicht rausgelegt hatte, begann das Drama damit, dass das sie zum Schrank schlich, um das Döschen zu holen. Eine Viertelstunde später krochen 4 Arzthelferinnen samt meinem Zahnarzt noch immer durch jedes Zimmer und jeden Schrank der Praxis auf der Suche nach meiner Zahnfüllung, während ich einsam und verlassen mit einer Feile im Wurzelkanal steckend halb kopfüber auf meinem Behandlungsstuhl rumlag. Die gute Azubine beteuerte 20 Mal, dass sie das vermisste Zeug ganz sicher gestern noch in diese und jene Dose gestopft hatte, bevor Personal samt Doc sich 5 Mal bei mir entschuldigten. Ende vom Lied: keine Füllung da. Zahn wieder provisorisch verschlossen, in einer Woche darf ich wieder kommen und wir versuchen es dann nochmal. Wieder 2 fette Spritzen, nach denen ich den halben Tag nix essen kann, weil die Betäubung ewig hält. Wieder mehr als 1 Std auf dem Stuhl rumhängen. Wieder bohren, feilen und alles, was man als Patient so überhaupt nicht haben will.
    Made my day, herzlichen Dank. Ist ja nicht so, dass ich eh schon Schiss vorm Zahnarzt hab oder so. Kein Thema, immer wieder gerne...
    Jetzt sitz ich hier also, sehe beim sprechen aus wie ein Schlaganfall-Patient, hab Hunger bis unter beide Arme und es dauert noch Stunden, bis die Betäubung weg ist. Dafür tut dann der Kiefer leicht weh, aber hey, in dem wurde ja auch mit Metallstäben rumgestochert. Und das alles völlig umsonst, weil die Azubine meine Zahnfüllung verbummelt hat.


    Ich wünsche euch einen besseren Start ins Wochenende ;D

    Hallo Mädels,


    ich melde mich mit dem nächsten Zahnarzttermin morgen vor der Brust und einem noch nicht immer ganz beruhigtem Magen-Darm-Trakt ;D


    Ich hatte bei der OP damals zwei Sport-BHs vom Sanitätshaus aufgebrummt bekommen. Nunja, ähm. Die kann man mal anziehen. Aber 1. sieht man schon beim normalen T-Shirt mit V-Ausschnitt die breiten Träger und 2. Sind die zwei jetzt nicht sonderliche modisch (von sexy fangen wir erst gar nicht an).
    Ich hatte mich ja beim letzten Wäschekauf ordentlich beraten und versorgen lassen. Das Problem ist halt, dass bei jedem BH das Brustband, an dem der Verschluss befestigt ist, immer genau über den bestrahlten Teil der Rippen herläuft. Es ist einfach haargenau die Höhe. Wenns da noch so warm wird, dann wird sich da wohl schnell, so wie von @Finja und anderen vermutet, leicht etwas abklemmen/abdrücken, was dann dazz führt, dass die stelle härter und schmerzempfindlicher wird.
    Muss mal gucken, wie sich das entwickelt.



    Hab morgen schon die erste Arbeitswoche rum. Kollegen waren alle sehr nett, es ist fast, als wäre ich nie weg gewesen :)

    Also, mein Doc war z.B. sofort Feuer und Flamme für die Bisphosphos. Trotz prämeno usw. So, wie Jule das hier schonmal veröffentlich hatte, konnte man einen positiven Effekt ja für alle "Meno-Situationen" feststellen. Was natürlich gegeben ist, sind halt auch eventuelle Nebenwirkungen. Die darf und kann man nicht außer Acht lassen. Ggf ist auch im Einzelfall einfach vom Arzt zu überlegen, ob sich das für eine Patientin lohnt, oder nicht.


    @Sissel
    Ich meine, bei mir stand auf der Rechnung irgendwas von Thomosynthese. Das hab ich jedenfalls definitiv schonmal gehört. Muss ich mal nachschlagen, ob ich das bekommen hab.


    @Sternchen81
    Mir ist die Tage etwas aufgefallen. Seit Freitag lieg ich krank im Bett. 14 Monate Chemo: kaum Übelkeotsprobleme. Einmal nach 3 Jahren Milchreis gekocht, Magen-Darm-Infekt der Spitzenklasse. Perfektes timing, wenn man bedenkt, dass ich ab morgen wieder arbeiten gehen muss/soll/kann/darf.
    Jedenfalls waren dad jetzt 3 Tage ohne BH. Und die Beschwerden sind sooo viel besser. Die Rippen schmerzen weniger, es fühlt sich alles weniger dick an. Ich kann sogar Problemlos auf der betroffenen Seite schlafen. Scheinbar ist der Brust + Umgebung BH und co einfach noch zu viel. Blöd, wenn man jetzt nicht unbedingt so gebaut ist, dass man drauf verzichten könnte...

    Okay, danke für die Infos :)
    Ich bin auch privatversichert (das klingt immer so dämlich, aber so ist es ja nunmal eben). Ich denke also, dass ich das mit dem MRT mal ansprechen werde. Sono hat bei Diagnose komplett versagt. Mammo ist extrem schwer wegen weil sehr dichtes Drüsengewebe. Außerdem: so, wie sich die betroffene Brust nach Chemo, OP und Bestrahlung anfühlt, können die Leute getrost vergessen, dass ich da irgendwelche Platten dran rumquetschen lasse. Mammo hat mich nie gestört vorher. Aber ich weiss, dass das jetzt gar nicht angenehm wäre. Von daher kann der Doc gerne bei sich selbst die Mammo machen lassen. Ggf mag er ja mal selber das eine oder andere sensible Anhängsel reinbaumeln lassen. Nur mal so zum testen. Und wenn er das dann für gut befindet, dann kommt auch meine Brust gerne zwischen die Quetschplatten .


    Das Mamma-MRT kostet 750€ hier bei uns. Wenn die Kasse/Beihilfe meckert, zahl ich zur Not den Differenzbetrag zur Mammo selbst. Es macht nunmal in meinem Fall die besten Bilder. Kein unsichtbarer Riesentumor, keine sicher geglaubte und dann doch verpasste pCR.


    Ich hätte gerne einfach mal ein komplettes Re-Staging. Mit CT/MRT. Vom Körper + Kopf. Einfach um für mich zu wissen, dass da alles tutti ist. Ich hab keine Beschwerden oder so und gehe auch nicht davon aus, das was ist. Aber am Anfang machen die miesen fiesen Meta-Biester ja auch keine Probleme. Und ich glaube wenn wirklich akut was wäre, dass dann eine frühe Diagnose hilfreicher ist, als eine sehr späte...


    Tumormarker macht mein Doc nicht. Die haben mich schon am Anfang im Stich gelassen. Ich weiss aber, dass die Stiftung von Dr. Wirtz da wohl ein individuelles Nachsorgekonzept anbietet. Er hatte mir das mal vorgeschlagen. Ich muss mal schauen, was das genau war und dann überlegen, ob das sinnvoll ist.




    Euch allen einen sonnigen Nachmittag. Es ist schon wieder viiiiel zu warm. Ich weiss gar nicht, wie ich Montag bei dem Wetter wieder anfangen soll zu arbeiten...

    @MortalKombat und @allgaeu65


    Dem Zähnchen geht es besser als gestern. Hoffen wir mal, dass es sich mit dem Termin nächste Woche dann auch erstmal erledigt hat und die Kauleiste fit für die Bisphosphos ist.



    Ich hab es geschafft, die 13 Tage nach der Reha jeden Tag Sport zu machen. Meistens allerdings extrem früh oder abends spät nach dem Essen. Bei dem Wetter gehts ja nicht wirklich anders...
    Wenn ich wieder arbeiten gehe weiss ich gar nicht, wie ich das anstellen soll :( Hab schon nach Fitnessstudios geguckt - das Angebot hier ist einfach sehr mau. Doof, aber naja.




    Mal ne andere Frage:
    Wer organisiert eure Nachsorge? Ich hab mir jetzt für September (Arzt hat vorher Urlaub) mal nen Termin beim OnkoGyn geben lassen, um das alles zu planen. Da kann der gute Mann direkt auch nen Brustultraschall machen, wenn ich schonmal da bin. Aber mir persönlich reicht das nicht.


    Ich hätte gerne
    Brust-MRT 1x jährlich (2 mal wäre mir lieber)
    Oberbauchsono 2 - 4 x jährlich
    und dann halt irgendwie was MRT, CT, Szintigrammmäßiges für Knochen, Kopf und Rest vom Körper. Da hab ich aber null Ahnung, was das sinnvollste wäre oder wie oft man sowas machen kann/soll. Wie ist das bei euch so?

    Guten Morgen
    Nach einer morgendlichen Joggingrunde (und sowas aus meinem Mund, unglaublich) ging es heute zum gefürchteten Zahnarzttermin. 12 Jahre seit der 1. Wurzelbehandlung und Überkronung des Schneidezahns hatte ich Angst vor genau diesem Tag. 1,5 Std, 3 Spritzen und eine Wurzelkanalsäuberung später komme ich zu dem Schluss: ich hasse Zahnärzte noch immer.


    Der Zahn ist jetzt mit einem Medikament gestopft, bevor in 2 Wochen der Wurzelkanal neu gefüllt und die Krone neu verschlossen wird. Der Doc hofft, dass die kleine Entzündung im Kiefer ohne erneute OP von selbst abheilt dadurch und dann die Bisphosphos starten können. Ansonsten muss der Kiefer aufgesägt und die Entzündung an der Wurzelspitze aus dem Knochen geschabt werden. Vielen Dank, einmal hat mir für mein Leben gereicht...


    Tatsächlich ist es so, dass die Tage des toten, überkronten Frontschbeidezahns wohl aber gezählt sind. Der Doc hofft, die 2-3 Jahre der Bisphosphos jetzt entzündungsfrei über die Bühne zu bringen. Aber danach sollte ich dann wohl oder übel auf ein Implantat wechseln.
    Mhm, seitdem ich beruflich einmal mit den dazu gehörenden Schrauben zu tun hatte ubd mir ein Video über deren Einsatz ansehen musste, würde ich bei dem Thema am liebsten schreiend weglaufen. Aber naja, bis dahin ist ja noch etwas Zeit.



    So, "lieber" Brustkrebs. Vielen Dank für den wundervollen Morgen beim Zahnarzt. Punktsieg für mich, ich war ganz arg tapfer. Und du kleiner Penner bekommst als Dankeschön von mir dann hoffentlich bald die Bisphosphos-Keule.



    Ich wünsche euch einen schönen, ärztefreien Start in den Tag ♡


    P.S. Meine Nase ist mit betäubt. Das fühlt sich vielleicht verrückt an :D

    Hallo Mädels,


    hatte in den letzten Tagen viel um die Ohren und die Hitze kommt noch on top oben drauf, sodass ich nur zum Lesen, nicht aber zum Schreiben gekommen bin.



    @Finja
    Hut ab vor deinem Sportprogramm. Das klingt nach viel Zeitaufwand, dazu muss man sich erstmal durchringen können. Solange es Spaß macht und gut tut, ist es aber sicherlich genau das Richtige. Ich wünsche dir zudem nur weitere, positive Untersuchungsergebnisse.



    @Sabrina
    Ohje, das mit der Internet- und Telefonleitung klingt sehr sehr ätzend. Wieder mal so ein Problem, wad niemand wirklich braucht.


    @allgaeu65
    Das klingt klasse. Wobei ich nicht so der große Seefahrer bin. Auf dem Meer werd ich schnell Seekrank...




    Soooo. Übers Wochenende waren wir zum Kurztrip im schönen Zürich. Nochmal die Seele baumeln lassen.Denn heute in einer Woche gehts für mich -trotz Tablettenchemo- zurück an die Schippe. Bin schon aufgeregt, mal sehen, wie das klappt. Ich hab mich dann auch mal zum BEM-Gespräch angemeldet. Ich wüsste schon ganz gerne, was mit meiner geplatzten Beförderung passiert und wollte mich auch mal zum Thema Heimarpeitsplatz informieren. Kostet ja nix, sich das mal anzuhören.



    Ansonsten fehlt mir die Reha mit der ganzen Bewegung und der Gruppe sehr. Ich versuche, mich täglich jeden Tag 30 Min zu bewegen. Joggen, Seilspringen, Kraftübungen usw. Aber das ist im Vergleich zur Reha ja nix und bei dem Wetter ist es schwierig, sich ganz alleine zu motivieren.


    Ansonsten denke ich momentan viel über die BET und meine wieder gesunde Brust nach. Das liegt vor allem daran, dass dieser definitiv die Rehabewegung fehlt.
    Seit der OP ist die Haut ja teilweise taub. Es fühlt sich alles geschwollen an, obwohl es das laut Ärzten nicht ist (das hab ich z.B. auch beim Zahnarzt immer nach ner Betäubung). Es ist nicht so, dass ich akute Schmerzen habe. Aber ich merke es einfach nach wie vor in der Schulter (wenn ich den Arm Strecke) in der Achsel und seitlich an den Rippen, dass da Muskeln durchtrennt, Gewebe entfernt, geflickt, genäht und bestrahlt wurde. Es ist einfach alles kürzer als zuvor, Bewegungen "ziehen" am verkürzten Gewebe. Zudem ist die Brust einfach insgesamt dichter/fester (aber nicht knubbliger) als die gesunde Seite. Und die Rippen nebendran, die im Strahlungsfeld lagen, sind einfach auch ziemlich gereizt und zimperlich. Es ist nix rot, es ist optisch nix geschwollen. Aber bei Druck wird es, gepaart mit dem anhaltenden Taubheitsgefühl, einfach unangenehm. So ähnlich war das früher immer, kurz bevor ich meinw Tage bekommen habe. Schlafen tu ich nicht mehr gerne auf der Seite. Und tu ichs doch und werd morgens wach, dann fühlt es sich manchmal so an, als wäre Brust, Rippenbogen, Achsel und Schulter links schon Ü70, während der Rest des Körpers es nicht ist.
    Bewegung hilft. Aber auch der Effekt hält immer nur kurzzeitig an.


    Hinzu kommt die Hitze. Ich neige dazu, Wasser einzzlagern, wenns zu Warm wird. Beim Sport werden dann meinw Finger etwas dicker (beidseitig und schon lange lange vor dem BK), Abdrücke von Bekleidung bleiben ewig auf der Haut usw. Das sorgt jetzt nicht unbedingt dafür, dass sich die Brust wohler fühlt ;)
    Ich bin einfach kein Sommermensch. Mehr als 27 Grad machen mir einfach nur wenig Freude.



    Naja, ich lass mir demnächst nochmal nen Termin beim OnkoGyn geben. Wir müssen eh die Nachsorge und Bisphosphonate noch bereden. Morgen steht mein 1. Gruseltermin beim Zahnarzt wegen der Kieferentzündung an, damit die Bisphosphos starten können. Ich habe null Ahnung, was da morgen gemacht wird, ahne aber schon jetzt nix gutes. Naja, was sein muss, muss sein. Vom Jammern wirds ja auch nicht besser ;)

    Hallo Mädels,


    4 Wochen Reha sind rum. Es war mega. Ich würde es jeder Zeit wieder tun.
    Ich fühl mich gut wie schon lange nicht mehr. Trotz Tabletten-Chemo war ich mit Abstand eine der fittesten in unserer Gruppe mit entsprechend vollem Sportplan. Es tat einfach sau gut.



    Heute ist die Hochzeit unserer Freunde. Haben gestern schon 5 Stunden beim Aufbau geholfen. Als wir so scherzten, dass wir jetzt wüssten, warum wir uns schon Ideen für Auslandshochzeiten angesehen haben, sagte die gestresste Braut nur leise "Ganz ehrlich? Wenn ich dad alles vorher gewusst hätte... Tut es. Ihr könnt nix besseres machen."


    Von 5 Hochzeiten, die wir beide besucht haben, haben uns 4 Bräute genau das gesagt. Mhmmm, ich glaube, die Mädels haben sich das alles stressfreier und entspannter vorgestellt.


    Ich bin jedenfalls heute auch die einzige, die nicht im Kleid kommt ubd keinen Friseurtermin gebucht hat. Wisst ihr was? Das ist mir so unglaublich egal. Ich konnte bis 9 Uhr schlafen, kann mich gleich gut bewegen und es mir einfach gut gehen lassen.


    Ich wünsch euch einen schönen, sonnigen Samstag :)