Beiträge von Giti

    Die Blutentnahme hat bei uns leider keine T790M gezeigt. Nun wurde stationär Gewebe entnommen und eingeschickt. Wir haben leider noch kein Ergebnis. Ende dieser Woche erfahren wir wie es mit der Therapie weitergeht. Gesundheitlich geht es meinem Mann gut. Er bekommt noch Giotrif, da Giotrif im Kopf noch wirkt, die Lebermetastase ist nicht mehr sichtbar, obwohl die Metastase beim vorletzten CT gewachsen war. Knochenmetastasen schrumpfen auch vor sich hin. Nebennierenmetastase ist gewachsen und ebenfalls der Haupttumor.
    Vielleicht bekommen wir Tagrisso auch ohne T790M. Ab Ende Juni ist Tagrisso wohl auch in Deutschland als Erstlinientherapie bei einer EGFR Mutation zugelassen. Der Professor möchte nichts unversucht lassen, da es in Amerika schon erste Erfolge gab. Wir nehmen jeden Strohhalm dankend an.
    Nächste Woche wissen wir mehr.


    LG Giti

    Liebe Angelika7,
    vielen lieben Dank für deine Zeilen. Es tut gut von Betroffenen zu lesen um besser zu verstehen. Du hast natürlich Recht, nur wenn es meiner Seele gut geht kann ich meinem Mann Kraft schenken. Ich habe mir deine Zeilen zu Herzen genommen. Ich rede nun mehr mit meiner Freundin und meiner Familie. Ich wollte alles alleine meistern, stark sein für mein Mann, rund um die Uhr ein Auge und Ohr offen haben. Ich bin dabei zu lernen nicht alles in meinem Rucksack zu tragen, ich habe ein paar Steine aus meinem Rucksack genommen und es wird etwas leichter.


    Danke, dir ebenfalls ganz viel Kraft und vor allem auch positive Befunde


    LG Giti

    Liebes Samtpfötchen,
    ich hätte euch ein anderes Ergebnis gewünscht. Bekommt dein Mann trotzdem noch Giotrif? Die Liquid Biopsie hat bei uns leider keine T790M gezeigt. Vor drei Wochen wurde dann eine Biopsie gemacht um Gewebe zu entnehmen. Er bekommt noch Giotrif, da Giotrif im Kopf noch wirkt.
    Ich wünsche euch ganz viel Kraft.


    LG Giti

    Wir machen uns halt große Sorgen und wollen nichts übersehen. Wenigstens du verstehst mich
    Angeblich frage ich auch zu oft "Alles gut?" ... ich hab die Tage mal drauf geachtet und ich tue es tatsächlich
    Ich glaube er genießt die Zeit wenn ich auf Arbeit im Büro sitze.
    Nein, er braucht mich und ist dankbar mich an seiner Seite zu haben...auch wenn ich manchmal mit meiner Überfürsorge nerve. Da müssen unsere Männer mit durch. Ich habe immer Angst irgendwas zu übersehen und hinterfrage lieber einmal mehr.

    Mein Mann hatte gestern Kopfschmerzen und schon gehen bei mir die Alarmglocken und mein Mann schaute mich verwundert an..." Darf ich nicht mal mehr Kopfweh haben?"
    Nein, darf er nicht :(


    Bis Anfang Mai ist noch so lange hin.

    Liebe @mona48 und lieber @dagehtnochwas,
    der Onkologe von meinem geliebten Mann sagte mir, der CEA Wert sagt nicht alles aus, denn er kann durchaus durch andere Ursachen täuschen. Wichtig sind die Bilder und wir sollten uns von diesen Werten nicht verrückt machen lassen. Die CEA Werte waren bei jeder Blutprobe im Normbereich und kein Arzt ist nach dem CEA Wert drauf gestoßen das mein Mann Lungenkrebs im Endstadium hat... Metastasen in der Leber, in den Nebennieren, ganz viele im Kopf und so einige Knochenmetas...


    Sicherlich kann es umgekehrt genauso sein, wie ein zu hoher Wert
    Der Onkologe hatte mich tatsächlich gefragt warum ich diesen Wert immer wissen möchte, ... (Ich möchte alles wissen)



    Ich drücke euch die Daumen das es an den Medikamenten b.z.w. am Nichtradeln liegt.


    LG

    Liebe Cosima_55 ,
    auch ich werde morgen an dich denken und es wird alles gut sein. Ich wünsche es dir sehr. Dieses warten und bangen ist furchtbar. Für uns Angehörigen auch, da man so machtlos daneben steht. Man möchte mehr tun, als für den Partner da sein...diesen verdammten Untermieter einfach verscheuchen, aber es geht nicht.
    Ein CT sagt mehr aus als ein Röntgenbild und du kannst anschließend beruhigter in den Frühling starten.


    Alles Gute für dich
    LG Giti

    MOIN MOIN ihr Lieben ☺☕
    es wurde im Blut keine Resistenzmutation festgestellt. Der Onkologe möchte nun das nächsten CT Anfang Mai abwarten und bis dahin weiter Giotrif.Für eine Biopsie ist der Tumor noch zu klein,da er sich durch die ersten Monate Giotrif halbiert hatte. Der Onkologe sieht 5mm Vergrößerung des Lungentumors nicht als dramatisch und die 2mm Vergrößerung an einer Lebermetastase auch nicht. ...d.H. weiter Giotrif.



    Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag
    LG Giti

    Liebe Angi0612 ,
    Deine Gedanken kann ich voll verstehen, aber ich denke und hoffe dein Mann hat Recht. Warum quälst du dich mit der Ungewissheit? Hör auf @HeikesFreundin und rufe an. Wir dürfen uns zu jeder Zeit in der Onkologie melden ...auch an Wochenenden und Nacht's.


    Quäl dich nicht bis Mittwoch!! Es tut dir nicht Gut!


    Alles Gute

    "ES GIBT MOMENTE IM LEBEN, DA STEHT DIE WELT FÜR EINEN AUGENBLICK STILL, UND WENN SIE SICH DANN WEITERDREHT, IST NICHTS MEHR WIE ES WAR." Hans Böck


    Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft


    Giti

    Hallo ihr Lieben,
    ich möchte mich nach Monaten bei euch für dieses wunderbare Forum bedanken, auch wenn ich nicht aktiv bin.Ich habe als stille Mitleserin aus euern Beiträgen Kraft geschöpft. Meinem Mann geht es mit Giotrif wunderbar. Die Nebenwirkungen wechseln sich ständig ab, aber man lernt mit umzugehen. So hätte es noch Monate und Jahre weitergehen können. Leider ist der Tumor in der Lunge um 5mm gewachsen und eine Metastase in der Leber um 2mm.(wie trügerisch doch dieser Krebs ist, da es meinem Mann doch gut geht) Metastasen im Kopf schrumpfen,Gott sei Dank, momentan weiter. Letzten Freitag wurde Blut abgenommen um festzustellen ob es sich nun um die Mutation T790 handelt und wir mit Tagrisso weitermachen können. Momentan nimmt mein Mann noch Giotrif, aber nur bis wir wissen wie die Therapie weitergeht.




    @Samtpfötchen ich freue mich für euch und wünsche euch das Giotrif noch lange wirkt


    @Angi0612 danke für deine mutmachenden Worte

    Hallo @Mike67,
    ich lese verfolge deinen Thread schon so einige Wochen. Mein Mann nimmt seit 36 Tagen Giotrif40. Seine Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Jedenfalls lässt es sich mit ihnen leben. Ich bin erstaunt wie gut diese Tabletten wirken. Wir hoffen Giotrif wird lange wirken, für euch und natürlich für alle Betroffenen.


    Einen lieben Gruß
    Giti

    Liebe @Käthe,
    lachen ist wirklich die beste Medizin;)
    Ich hoffe dir geht es gut und deine Therapien schlagen an. Es bewegt mich wie jung du noch bist, deinen eigenen schweren Rucksack zu tragen hast und du noch aufmunternde, mitfühlende Worte für andere Betroffene übrig hast. Ich wünsche dir alles Gute, ganz viel Kraft und das der Krebs für immer aus deinem Körper verschwindet.


    LG Giti

    Liebe @Anni,
    Lieben Dank für deine Zeilen. Mein Mann und ich sind Gott dankbar, dass die Therapie anschlägt. Er verträgt Giotrif und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Wir hoffen, dass Giotrif noch sehr sehr lange wirkt.
    Unsere Männer werden es schaffen, denn sie haben uns .


    LG Giti

    Mein Mann hatte im Juli plötzlich Rückenschmerzen. Der Arzt diagnostizierte Hexenschuss und meinem Mann sollte es nach ein paar Tagen besser gehen. Es wurde nicht besser, die Schmerzen im Lendenwirbel wurden schlimmer. Er musste zum Röntgen und man sah etwas am Lendenwirbel. Daraufhin wurde er in ein CT gesteckt und man hat herausgefunden woher die starken Schmerzen kamen. Osteolyse am 6. und 5. Lendenwirbel. Wir wurden sofort zum Onkologen überwiesen. Der Onkologe hat sofort ein neues CT für den ganzen Körper veranlasst. Das CT wurde am 22.08.2017 durchgeführt. Die Onkologin rief uns den Abend noch an und sagte mir, sie habe schlechte Nachrichten und wir sollten sofort in ihre Praxis kommen.
    -5 und 6.LWK Metastasen/Osteolysen
    -6 HWS Osteolyse/Metastasen
    -Brustwirbelkörper und Oberschenkel ebenfalls befallen
    -Leber- und Nierenmetastasierung
    -Lymphknotenmetastasierung
    Eine Welt ist für uns zusammengebrochen. Wir waren im Schockzustand und konnten es nicht fassen. Mein Mann war nie krank, kein Husten, nicht mal Schnupfen. Blutwerte waren alle in Ordnung. Er hatte in den letzten Jahren zugenommen, da er seit zwei Jahren nicht mehr raucht. Allgemeinzustand war super, abgesehen vom "Hexenschuss". Wir wollten es einfach nicht glauben.
    Wir bekamen sofort für den nächsten Tag eine Einweisung ins Krankenhaus in die hiesige Onkologie. Dort bekam mein Mann am darauffolgenden Tag ein Kopf MRT. Die Hiobsbotschaften gingen weiter "33 METASTASEN IM KOPF"
    Die Prognose vom Professor lautete 9 Monate Lebenserwartung, aber wir könnten jeden Tag mit rechnen".Er hätte für uns noch einen Hoffnungsschimmer "Vielleicht haben sie eine Mutation und ihre Lebenserwartungen würden sich dann etwas verlängern."
    Es folgte Strahlentherapie, Schmerztherapie... Wir sind in der "glücklichen Lage" einer Mutation und mein Mann bekommt seit 30 Tagen Giotrif 40 und alle vier Wochen Xgeva120
    Seit 26.08.sind wir wieder zu Hause (Ich durfte die meisten Wochen im Krankenhaus mit im Zimmer nächtigen)
    Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Das erste Röntgenbild wurde nach 10 Tagen Giotrifeinnahmen gemacht und der Tumor ist schon geschrumpft.
    Die Schmerzen sind fast weg, aber mein Mann darf sich körperlich auch nicht belasten.


    Das war meine kurze Einführung.Ich habe mir hier im Forum schon viele Tipps geholt. Leider habe ich erschrocken festgestellt das Oliver Pohl nicht mehr schreibt. Ich habe mehrmals intensiv sein Blog gelesen.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend und möchte mich kurz vorstellen.
    Seit dem 22.08.2017 ist auch bei uns nichts mehr so wie es einmal war. Mein Mann 53 Jahre hat Lungenkrebs Endstadium. Ich,48 lese seitdem regelmäßig hier im Forum um so viel wie möglich über diese schreckliche unheilbare Krankheit zu erfahren. Ihr habt hier einen liebevollen Umgang und ich würde mich sehr über einen regen Erfahrungsaustausch mit euch freuen.
    LG Giti