Beiträge von Sissel

    Anne123


    Ich wurde erst durch den Thread von Chris_7819 aufmerksam und habe mir dann das Posting von Simon12 angeschaut. Und ja, ich fand eine wie Du schreibst "Art von Trauerbewältigung" durch Hinterbliebene in dem Faden nicht gut bzw. grenzwertig. Dazu stehe ich.


    Es nutzt dem Erkrankten ja herzlich wenig, wenn Trauerbewältigung/Schilderungen von letzten Tagen/Stunden in seinem Thread stattfinden, und ich sag es jetzt mal salopp, man ist selber nicht mal ansatzweise soweit oder bereit, und/oder steckt mitten in den Therapien und ist voller Hoffnung und Zuversicht und möchte einen Erfahrungsaustausch mit anderen Erkrankten.


    GsD findet sowas hier nicht oft statt und ich denke, es war nicht bedacht oder unüberlegt, vielleicht naiv. Die Moderation ist sehr bedacht, schützend und wohlwollend. So erlebe ich es jedenfalls. Und wenn was nicht passt oder nervt, dann habe ich die Erfahrung gemacht, daß ein freundlicher Kontakt zur Moderation oder eine PN zum User/In genügt, und das Problem kann angegangen werden.


    Liebe Grüße und alles Gute

    Sissel

    The Witch


    Gute Besserung!


    J.F.


    Danke für die Klarstellung. Ich bin GsD nicht erkrankt, bisher, bin aber eben auch Angehörige bzw. Hinterbliebene. Gerade aktuell häufen sich in meiner Familie und im Freundeskreis mal wieder schlimme Diagnosen.


    Ich habe bislang sehr profitiert von den Ausführungen der Erkrankten, z.B. zum Thema Brustkrebs, aber auch von Angehörigen, viele Tipps und gute Ratschläge erhalten, alleine schon durchs Lesen. Man kann und muß ja auch nicht zu allem seinen Senf ablassen, nicht wahr?


    Ich finde es allerdings grenzwertig, wenn sich z.B. Hinterbliebene über sehr persönliche schlimme Szenarien und Erlebnisse in einem Strang eines selbst Erkrankten Menschen austauschen. Das ist ja wie Bratpfanne vorn Kopp kriegen! Etwas Fingerspitzengefühl und Feinfühligkeit sollte man an den Tag legen und sich per PN austauschen.


    Schönen Sonntagabend, fliegt nicht weg :)

    Sissel

    Meine liebe deutsche Schwiegertochter ( Düsseldorf) jedoch leidet in Wien sehr, denn sie vermisst den Karneval.


    messaggio


    Das kann ich auch gut verstehen, lebe ja in Dänemark. Und ich bin auch kein Total-Jeck, aber so´n bißchen ist ab und zu ganz nett. Man ist halt damit irgendwie aufgewachsen im Rheinland.


    Viele Gruße Sissel

    Soweit ich weiß, sind keine Kölner oder Düsseldorfer oder Mainzer unter unseren Foristen


    Mieze-Mädi


    Laß fremde Art doch gelten,

    selbst dann, wenn sie dich quält!

    Gar oft ist, was wir schelten,

    grad was uns selber fehlt.


    (Wilhelm Kuhnert)


    Beste Grüße von einer gebürtigen Düsseldorferin und waschechten Rheinländerin, durch und durch 8o

    Der Rheinländer an sich ist überaus tolerant und weltoffen. Wir sind keine schlechten Menschen, bloß weil wir ein Mal im Jahr Spaß an der Freud haben und mit Kamelle um uns werfen ^^


    Sissel

    Hallo karinstr


    Ich denke, das nennt sich Endometriumkarzinom, also die Schleimhaut (das Endometrium) der Gebärmutter betreffend. Ich habe Dir hier was zum Lesen zusammengestellt, was recht sachlich informiert (auf den Link klicken, dann öffnet sich die Datei)


    https://www.uksh.de/frauenklinik-kiel/Bereiche+_+Einrichtungen/Gynäkologisches+Krebszentrum/Gebärmutterschleimhautkrebs.html


    https://www.krebsinformationsd…terkoerperkrebs/index.php


    Und bleib mal ganz ruhig, nur weil Du eine Stuhlprobe abgeben musstest, bedeutet das erst einmal gar nichts. Es werden sicher noch andere Untersuchungen folgen, die man zur korrekten Diagnosestellung braucht. Das ist aber gut zu überleben und dient ja auch oft dazu, Dinge auszuschließen.


    Lies Dir mal die Texte in Ruhe durch und schreibe deine Fragen auf, die sollen deine Ärzte dir dann beantworten.


    Alles Gute

    Sissel

    Hm, wenn ich ehrlich bin, komme ich mir etwas "angegriffen" vor

    Emmelmann


    Ja, dachte ich auch. Wobei ich finde, dass Du dich auch überhaupt nicht rechtfertigen mußt. Jede Erkrankung ist anders und die entsprechenden Therapien sind daran angepaßt. Was bei anderen Patienten notwendig und richtig ist, das muß nicht auf Dich zutreffen und vice versa. Du hast Deine Ärzte und ich gehe davon aus, daß die wissen, was die tun, in Absprache mit Dir.


    Nun, ich versteh nicht all zu viel von BSDK, aber eins wollte ich Dir hierlassen: Ich bewundere deinen Umgang mit der Erkrankung, deinen Optimismus, deine Herangehensweise, deinen Humor und deine Kraft, trotz aller Einschränkungen. Finde ich toll, daß es Dir gut geht!


    Herzliche Grüße

    Sissel

    kaychen


    Beim Li-Fraumeni-Syndrom ist eine Strahlentherapie oft eher kontraproduktiv. Basti_1982 hatte bereits einen Thread zu dem Thema eröffnet: Li Fraumeni Syndrom

    Daher meine Frage an ihn, was die Ärzte alternativ vorschlagen, da der Tumor offenbar inoperabel ist.


    >> Bei LFS-Patienten sollte wann immer möglich auf eine Behandlung mittels Strahlentherapie verzichtet werden. Die Richtlinien des US-amerikanischen NCCN (National Comprehensive Cancer Network) empfehlen ein – entsprechend dem breiten Spektrum an Tumorerkrankungen – umfangreiches Früherkennungsprogramm bei LFS-Patienten, z.B. nach dem Toronto-Protokoll. <<

    Quelle: https://www.mh-hannover.de/34449.html


    Herzliche Grüße

    Sissel

    Hallo Basti_1982


    Ich nehme an, es hat mit dem Li-Fraumeni-Syndrom zu tun? Es ist schrecklich, daß der Kleine nun auch betroffen ist, das ist so derart grausam. Was sagen die Ärzte?


    Ich habe etwas gefunden, was euch vielleicht weiterhilft bzw. was umfassend informiert, siehe Link.. Dort heißt es u.a.


    "Die Behandlung und Überlebenswahrscheinlichkeit von Kindern und Jugendlichen mit einem Hirntumor haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten dank moderner Diagnose- und Therapieverfahren insgesamt deutlich verbessert. Die meisten Patienten, die an einem niedrigmalignen Gliom erkrankt sind, haben sehr gute Überlebenschancen (10-JahresÜberlebenswahrscheinlichkeit von über 90 %) [1].
    Die Behandlungsmöglichkeiten und damit auch die Prognose der Erkrankung hängen allerdings maßgeblich vom Ort des Tumors und seiner Operabilität ab. Darüber hinaus führen neurologische, intellektuelle, hormonelle und psychosoziale Defizite häufig zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität [2] [3]. "


    Quelle: https://www.kinderkrebsinfo.de…n19012017mitLogos_ger.pdf


    Herzliche Grüsse

    Sissel

    Ich räuspere mich oft oder hüstel. Wenn ich absichtlich ganz stark ausatme wirds nach hinten raus oft geräuschvoll/hustig-kratzig. Wenn ich dann z.B. was trinke ist das Problem wieder weg für eine kurze Zeit. Hin und wieder bin ich auch ganz leicht verschleimt.

    Käthe


    Kann es sein, daß Du allergisch bist? Wegen des milden Winters gibt es schon früh im Januar die Frühblüher, z.B. Erlen- und Haselnußpollen. Soll man nicht meinen, aber das, was Du schilderst, kenne ich nur zu gut. Evtl. mal ´nen Pricktest machen lassen.


    Gruss

    Sissel

    Aber das habe ich auf Biokrebs.de gelesen

    Liebe Zwerg


    das kann sein, aber ich muß sagen, daß ich mich lieber an wissenschaftliche Fakten halte. Und der Nachweis, daß von Methadon eine antitumorale Wirkung in Verbindung mit einer Chemotherapie ausgeht, ist in ernstzunehmenden wissenschaftlichen Vergleichsstudien nicht erbracht, bisher wurden nur einzelne Zellen in vitro (im Reagenzglas) getestet. Siehe auch die Stellungnahme der deutschen Krebsgesellschaft:


    https://www.krebsgesellschaft.…-der-krebserkrankung.html


    In der reinen Schmerztherapie und der Drogensubstitution (z.B. bei Heroinabhängigen) habe ich nichts gegen Polamidon oder Methadon. Im Gegenteil.


    Ich habe auch überhaupt nichts gegen Entspannungstechniken, gute Gespräche mit dafür ausgebildeten Menschen, frische Luft, sportliche Aktivitäten, schöne Hobbies, gesunde ausgewogene Ernährung.


    Und wenn jemand meint, Kügelchen oder Blüten nehmen zu müssen, dann von mir aus, wenn es mit dem Arzt abgesprochen ist. Dem Apotheker hilft es bestimmt bzw. seinem Geldbeutel. Ich glaube aber weder an Himbeeren gegen Krebs, oder Ölkauen, oder Heilpilze, oder Geistiges Heilen, oder Tumorimpfung und ähnliches. Daher ist mir die von Dir beschriebene Webseite leider sehr fremd.


    Aber: jeder wie er mag.


    Alles Gute Dir, und wenn es Dir zuviel wird, dann mußt Du dich mal einen Tag einfach rausziehen. Das geht!


    Sissel

    Zwerg


    >> Pharmakologie: Methadon hat eine sehr lange, inter- und intraindividuell wechselnde Halbwertszeit zwischen 15 und 60 Stunden; in der Regel beträgt sie etwa 24 Stunden (12, 13). Das Opioid wird in 2 Schritten abgebaut. Die Geschwindigkeit der Metabolisierung ist insbesondere von der Leberfunktion abhängig (14). Die lange Halbwertszeit führt dazu, dass bei der Aufdosierung zu Therapiebeginn Nebenwirkungen verzögert auftreten können. Eine zu schnelle Dosissteigerung kann dann zu gefährlichen Überdosierungen führen.

    Wechselwirkungen: Methadon wird über CYP3A4 metabolisiert und kann deshalb zahlreiche Wechselwirkungen haben (13). <<


    >> In der Fachinformation wird vom Einsatz von Methadon bei Patienten mit QT-Verlängerung einschließlich angeborenem langen QT-Syndrom bzw. bei Patienten mit bekannter oder vermuteter Verlängerung des QT-Intervalls oder Elektrolyt-Ungleichgewicht, insbesondere Hypokaliämie, gewarnt. Auch für Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion wird auf eine erhöhte Gefährdung hingewiesen. Schließlich wird auch vor dem Einsatz bei „Krankheitszuständen, bei denen eine Dämpfung des Atemzentrums vermieden werden muss“ und bei Patienten mit Atemdepression gewarnt.<<


    Quelle: https://www.aerzteblatt.de/arc…halmfunktion-ohne-Evidenz


    Vielleicht solltest Du das diesem Arzt, der Dir das gesagt haben soll, mal ausdrucken?

    Auf gar keinen Fall also ohne Wissen und Einschätzung der behandelnden Ärzte Deiner Mutter einsetzen.


    Alles Gute

    Sissel


    Da Methadon nicht über die Leber verarbeitet wird

    Zwerg


    Wie kommst Du denn darauf?

    >> Interaktionen

    Methadon wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert. Dabei spielt vor allem CYP3A4 eine wichtige Rolle, welches Methadon via N-Demethylierung zu EDDP, einem inaktiven Metaboliten, verstoffwechselt. Weitere an der Biotransformation beteiligten Enzyme sind CYP2D6, 2B6 und 1A2. Da viele Medikamente Substrate, Induktoren oder Inhibitoren von CYP3A4 sind, sind zahlreiche Interaktionen möglich. <<


    Quellen:

    https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Methadon

    https://www.schmerztherapie-ba…n-in-der-schmerztherapie/


    Gruss

    Sissel

    Kleiner Nachtrag, für die, die es interessiert.


    Aus der WDR Reportage-Serie "Menschen hautnah" eine Reportage zu dem o.g. Thema:


    >>Etwa 3700 Patientinnen und Patienten erhielten gepanschte Krebsmedikamente aus der Bottroper Apotheke von Peter Stadtmann. Sie alle hofften, durch Chemotherapie ihren Tumor besiegen zu können und mussten schließlich erfahren, dass sie in einen der größten Arzneimittelskandale Deutschlands geraten waren: Ihre Präparate waren unterdosiert – oder enthielten gar keinen Wirkstoff.<<


    Hier der Link zur Reportage:


    https://www1.wdr.de/mediathek/…ndal-von-bottrop-100.html

    es ist traurig dass man bei all den gesundheitlichen Sorgen auch damit noch rumärgern muss


    Basti_1982


    Stimmt, ich habe das des Öfteren schon miterlebt, vor allem bei meiner Freundin, die es auch mit einer seltenen Krebserkrankung erwischt hat (Pleuramesotheliom, der s.g. Asbestkrebs). Aber dazu braucht es nicht mal ne seltene (Krebs-)Erkrankung, manchmal denke ich, es liegt an der KK, am Bearbeiter, an seiner Laune, seiner Empathie, wie eng oder weit s.g. "Vorschriften" interpretiert werden, und von wem, vom Verständnis und Wissen über bestimmte Erkrankungen, vom Wetter, der Planetenkonstellation oder ob morgens kein Stau auf der Autobahn war … das ist so dermassen mühsam, man hat doch - wie in Deinem Fall - ganz andere Probleme und Sorgen. Und man ist keinesfalls ein Bittsteller, man zahlt Krankenversicherungsbeiträge, damit man im Fall der Fälle vernünftig behandelt wird, Man ist dafür in Vorleistung getreten und die KK erwirtschaften satte Überschüsse.


    Sicher gibt es Leute, die das System ausnutzen und den ganzen Laden mit ihrem ständigen Palaver blockieren, indem man Leistungen fordert, die schlicht nicht notwendig sind, die man aber zur eigenen Beruhigung unbedingt haben will. Hier ist eine gewisse Sensibilität der KK, des MDK und auch der Ärzte gefordert, das in die richtige Bahn zu lenken.


    Du und Deine Familie, ihr benötigt einfach eine engmaschige und regelmässige Überwachung, weil der Krebs eben an allen möglichen Stellen ausbrechen kann wegen des Gendefekts, da ist ja gar nix planbar. Und würde man sich mit dem Li Fraumeni Syndrom nur mal kurz näher beschäftigen, dann wüßte man, daß bestimmte Chemotherapien und Strahlen das Ganze eher verschlimmern statt verbessern. Du mußt also, wie bereits geschehen, immer wieder Widerspruch einlegen. Hast Du Ärzte am Start, die dich dabei unterstützen?


    Ich wünsche nun erst einmal Deinen "Minis", Deiner Frau und Dir einen schönen 1. Advent mit lecker Plätzchen. Backt ihr welche selber?


    Viele Grüsse

    Sissel

    war ich zu Hause doch erschrocken, wie sehr ich in den paar Tagen abgebaut habe.


    Newbieneu


    Du darfst nicht vergessen, dass Du dich im Moment in einer Ausnahmesituation befindest, zuerst die vermutete Diagnose, der Schreck, die Angst, das Warten, die kreisenden Gedanken, die Untersuchungen, dann das Warten auf die Ergebnisse, die Punktionen, die Aufenthalte im Krankenhaus, usw.. Das haut einen erst mal komplett aus dem Anzug, mir würden da auch die Sinne schwinden und richtigen Appetit hätte ich auch nicht.


    Und ich persönlich finde, daß man sich allein schon nach wenigen Tagen im Krankenhaus irgendwie schlapp, blaß und kränklich fühlt, obwohl man oft nicht mal ne konkrete Diagnose hat. Das macht die ganze Umgebung und das Drumherum, man liegt im Pyjama rum oder läuft mehr oder weniger in legerer Kleidung durch das Haus oder den Park, falls vorhanden, je nachdem, wie man kann. Dann das Essen zu komischen Zeiten und nicht immer schmackhaft, etc.. Da kann die Klinik noch so schön gelegen, bequem und modern sein, es ist und bleibt ein Krankenhaus, man begegnet fast nur anderen Patienten oder Personal, ein eigener Kosmos eben.


    Ich lebe in Dänemark und hier haben viele große Kliniken s.g. "Patientenhotels" mit Einzelzimmern und allermeist mit je einem eigenem Duschbad, TV, Radio und WLAN. Es gibt eine Kantine, wo man seine Mahlzeiten einnehmen kann, aber zu flexiblen Zeiten, z.B. Frühstück (Buffet) von 07.00 -10.00 Uhr, Mittag von 12.00 bis 14.00, Abend von 17.00 - 20.00 Uhr. Es werden immer mehrere Gerichte angeboten. Snacks, fiese, kleine leckere Kuchen, kleine Gerichte, Getränke, Zeitungen kann man immer kaufen. Die meisten Patienten checken für spezielle Untersuchungen, die 1 - 3 Tage dauern, oder aber kleinere OPs oder invasive Eingriffe im Patientenhotel ein. Hier wird man so schnell wie möglich nach Hause entlassen (auch wenn man stationär aufgenommen wurde und einigermaßen fit ist), weil man sich dort meist schneller besser fühlt. Jeder Patient hat hier seine eigene "Schwester", die u.a. für ihn/sie zuständig und auch im Patientenhotel stets zur Stelle ist. Diese veranlasst alles, auch für zuhause. Im Schnitt kümmert sich 1 Schwester um max. 5 Patienten. Familienangehörige können das Hotel auch nutzen, müssen aber selber zahlen. Das alles finde ich eine gute Lösung, es ist nicht so "klinisch" wie auf Station und hat eher Hotelcharakter. Man ist frei über den Tag und sollte nur zu seinen Terminen pünktlich antanzen bzw. man wird von der Schwester oder dem Patiententaxibus (für Rollifahrer) hingebracht.


    Für morgen drücke ich Dir die Daumen für einen richtig guten Plan, Deine "Kuno-Schlacht" kann endlich beginnen. Auf geht´s :)


    Gute Nacht

    Sissel

    Hej Basti_1982


    Puuuhhhh, das ist echt unvorstellbar schlimm. Ich hatte noch ein wenig zu diesem Gendefekt gelesen, aus Interesse. Eigentlich kann man wahrscheinlich nichts anderes tun, als mehr oder weniger dauernd engmaschig alles mögliche zu screenen, oder? Und je nachdem dann behandeln, wobei man wohl auch mit Chemotherapien (Genotoxische Substanzen) und Bestrahlungstherapien vorsichtig sein muß, wenn ich das richtig verstanden habe?


    Und ihr müsst das alles jetzt als Familie tragen. Dauernd hängt ein Damoklesschwert über einem, das ist unglaublich belastend. Fühlt ihr euch medizinisch gut betreut? Evtl. auch psychoonlogisch, auch als Familie?


    Viele Grüsse

    Sissel

    Gibt es zufällig in diesem Forum noch weitere vom Li Fraumeni Syndrom Betroffene?

    Hej Basti_1982


    meines Wissens gibt es hier derzeit keine Betroffenen, ich musste auch erst mal nachlesen, worum es sich handelt. Scheint selten zu sein. Bist Du daran erkrankt? Falls ja, vielleicht magst Du uns ein wenig berichten? Vielleicht kann dir jemand trotzdem evtl. mit Tipps etc. weiterhelfen.


    Viele Gruesse

    Sissel

    Ich hatte gehofft, hier gibt es jemand der etwas Mut machen kann. Mir so etwas schreibt wie, wenn der Tumor auf die Chemo anspricht,

    Hej hoppas


    Niemand hier kann Dir das sagen, was werden wird, wir kennen die exakten Befunde nicht, wir sind keine Ærzte und kønnten die Befunde auch nicht interpretieren. Das ist allein Sache der behandelnden Ærzte. Wir wuenschen und hoffen natuerlich allesammen mit Dir und Deinem Freund, dass die Chemotherapie wirkt und gute Lebenszeit und Qualitaet schenkt. Der Kleinzeller ist tueckisch, da muss man nicht drum herum reden. Aber es gibt eben auch sehr lebendige Ausnahmen!


    Im Vordergrund steht nun erst einmal die Therapie fuer Deinen Freund, ich verstehe, dass ihr gerne eine fuer eine Auszeit verreisen moechtet, aber erst einmal muss die Therapie starten, dann sieht man weiter. Step by step.


    Was ist denn ein barrierefreies Baumhaus? Wie kommt man denn da hoch, wenn man etwas schwach oder schlecht zu Fuss ist?


    Ha det bra

    Sissel

    Ich weiß gar nichts mehr.

    Newbieneu


    Glaub ich Dir. Ist wohl alles etwas zu viel im Moment. Trotzdem, versuche ruhig zu bleiben, lass Dir die Befunde genau erklaeren. Wenn Du Fragen hast, dann frage alles !!! nach. Auch, was die Behandlungsvorschlaege betrifft. Und wie schon gesagt, Du kannst immer eine Zweit- oder aber auch Drittmeinung einholen. Ausserdem gibt es hier viele gute Leute, die sich auskennen und Dir weiter helfen oder raten koennen. Wie Laborratte schon schrieb, es ist noch lange nicht alles sinn- und hoffnungslos, es gibt viele Optionen, so schnell wird hier nicht gestorben 8o Denk nicht mal dran!


    Du wirst Dich an die Arbeit machen und fighten, fuer Dich und fuer Deine Familie. Und irgendwas geht immer :)


    Gute Nacht

    Sissel

    Also Aufnahme und morgen schon beginnt die Diagnostik. Im anderen Krankenhaus hätte ich noch eine Woche gewartet.

    Newbieneu


    Gut, dass Dir erst einmal geholfen wurde. Und dieses Krankenhaus, wo Du nun bist, die sind fit? Ein zertifiziertes Lungenzentrum? Nun ja, wie auch immer, Du selber musst Dich wohl- und gut betreut/behandelt fühlen. Du kannst auch jederzeit eine 2te Meinung einholen in einem anderen Haus,, dafür hat jeder Verständnis, das ist in der Onkologie üblich.


    https://www.lungenkrebs.de/therapie/aerzte-zentren


    https://www.krebsgesellschaft.…ztliche-zweitmeinung.html



    Alles Gute

    Sissel

    Tanne


    Ich habe Newbieneu so verstanden, dass er am 19.11. stationaer aufgenommen wird zwecks genauer Abklaerung und weiteren Untersuchungen. Sorry, was ist daran nicht zu verstehen?


    Ich habe den Eindruck, dass es ihm nun nach dem Gespraech am Donnerstag etwas besser geht, also kein Grund, Panik zu verbreiten.


    Sissel

    Ich bin nun auf der Warteliste.

    Newbieneu


    Klingt gut. Manchmal kann es dort etwas dauern, alle machen das ehrenamtlich neben Studium und Arbeit. Allerdings hast Du eh am Donnerstag Deinen persoenlichen Termin Auge in Auge und kannst dabei sicher bereits wichtige Fragen stellen, bzw. Dir den Befund genauer erklaeren lassen. Mach Dir einen Spickzettel mit deinen wichtigsten Fragen.


    Die Warterei ist schrecklich, und es kann sein, dass bis zum Beginn der endgueltigen Behandlung noch etwas Zeit vergeht, wegen notwendiger zusaetzlicher Untersuchungen, Tumorboards (https://de.wikipedia.org/wiki/Tumorboard), etc. . Das ist aber wichtig, damit man moeglichst die optimale Strategie gegen Deinen "Gast" findet.


    Leider gehoeren die Begriffe "Warten" und "Geduld" ab sofort in Dein Repertoire. Das kennen die meisten hier zur Genuege.


    Hier noch ein hilfreicher Link, wie ich finde, wenn Dir mal einzelne Fachbegriffe spanisch vorkommen und kein medizinischer "Erklaerbaer" in der Naehe ist:


    https://befunddolmetscher.de/


    Und hier im Forum gibt es ja auch das "hauseigene" Lexikon. Deinen Befund kann und wird Dir hier im Forum niemand "uebersetzen" koennen oder wollen, das ist Sache der behandelnden Aerzte, und das ist auch gut so.


    Ich druecke die Daumen fuer Donnerstag, und wenn es erst mal eine Strategie gibt und die Behandlung startet, wird es dir sicher besser gehen.


    Alles Gute

    Sissel

    natürlich ist die Gesundheit das Wichtigste, aber ein sicheres Einkommen auch. Meine Tochter lebt allein und muss ihren Lebensunterhalt selbst stemmen.

    mausi69


    Sehe ich auch so. Deine Tochter ist jung, kann und will sicher auch gerne arbeiten und ihr Leben selbst gestalten. Sie wuerde auch keine grosse Rente bekommen (zB EU Rente) aufgrund ihres jungen Alters.


    Erst einmal abwarten, wie die Therapie anschlaegt. Ich hoffe gut! Und dann die neue berufliche Perspektive in Angriff nehmen. Und versuchen, einen Mittelweg zu finden zwischen Beruf und der Erkrankung, Man kann auch mit Arbeitgebern durchaus reden … :)


    Nun, erst einmal alle Gute fuer "das Kind"

    Bei mir in der Arbeit wurde zB schon von den Herren der Schöpfung geäußert, dass das keine "Frauenarbeit" ist.

    Hej Silland


    das ist ja Quatsch. Was die Leute immer so alles daher reden … da muss man oft auf Durchzug stellen, besser ist das 8o

    Frauen fliegen grosse Flugzeuge und steuern fette Schiffe usw. da finde ich auch gar nix unnormal.

    Manche !! Maenner moegen ja mehr Kraft haben, aber Hirn und Cleverness sind ja nicht so ganz unwichtig 8)

    Ich dachte eher, dass der Link bei technischen Fragen zu Deinen ganzen Gerætschaften vielleicht helfen koennte, aber wenn nicht, dann ist es auch okay. War nur so ne Idee.


    Mach´s gut

    Sissel

    Hej liebe @Silland


    ich habe mal ein wenig geguckt, denn die Fragen zu diesen landwirtschaftlichen Sachen und dem Holz etc. kann Dir wahrscheinlich hier im Forum kaum einer beantworten, also nicht so richtig zufriedenstellend und hilfreich. Ich habe davon absolut null Ahnung, bewundere aber deinen Mut und dein Engagement.


    Ich habe das hier gefunden, auch ein Forum:


    https://www.landtreff.de/


    Da geht es u.a, auch um Landwirtschaftl. Technik und Holzwirtschaft und vieles andere mehr. Evtl. kennst du das ja auch schon, ansonsten findest du vielleicht dort Hilfe oder Ideen, die dir deine schwere Arbeit etwas erleichtern koennten?


    Lieben Gruss
    Sissel

    Moin. Sissel was den Blähbauch Deiner Frau betrifft, hat man es mal einem s.g. probiert? Simeticon. Heißt in Deutschland Lefax. Danke das haben wir schon gemacht bringt nicht viel eher schlimmer.Aber herzlichen Dank für den Tipp.Lieben Gruß Rüdiger

    @J.F.Guckst Du hier. Hat wohl nix gebracht. GruesseSissel

    @RudiHH


    Hej Rudi,


    der Stent wurde sicher minimalinvasiv gesetzt, also endoskopisch, oder? Da wird vorher Luft in die Bauchhoehle gepumpt, um besser arbeiten zu koennen. Bis diese Luft absorbiert ist, kann es durchaus etwas dauern, manche haben leider laenger was davon … Vielleicht ist das eine Erklaerung?


    Alles Gute
    Sissel

    @uese
    @Wangi


    Kein Problem, ich wollte nur nicht, dass @uese auf eine Antwort des Threaderstellers wartet. Ist ja nix mehr passiert seit 2015.


    Was Geruch etc. angeht, da kann ich nur berichten, dass z.B. meine Freundin meinte, sich selber nach einigen Chemos nicht mehr "riechen zu moegen". Ihre Familie fand das damals Unsinn. Scheint wohl eine persoenliche, individuelle Einschaetzung gewesen zu sein, keine Ahnung. Ich selbst habe auch keinerlei Veraenderung bemerkt. Mich hat ueberhaupt gar nichts abgestossen.


    Ueber veraenderten Geschmack bei Speisen unter Chemo (u.a. metallisch, bitter, nach faulen Eiern) hat sie geklagt, das ist wohl oefter der Fall. Aber nach einigen Tagen hat sie dann wieder mit voller Kraft beim Essen zugeschlagen.


    Schoenes Wochenende allesammen und willkommen @uese


    Sissel

    @uese


    Dir ist schon klar, dass du mit deinen beiden Postings gut ueber 3 Jahre quasi zu spaet bist? Der Threadersteller hat im Juli 2015 ein (1) Mal sein Problem gepostet und seit dem kam nichts mehr. Man weiss also nicht, was draus geworden ist.


    Reg dich nicht ueber ungelegte Eier auf, oder hast du etwa aehnliche Erfahrungen gemacht?


    Gruesse
    Sissel

    Zitat

    Am 25.10. bekommt sie die erste Injektion mit Stelara


    @mausi69



    Hej Mausi,


    ach so, ich dachte, sie haette bereits Ustekinomab (Stelara) bekommen und die Nebenwirkungen kaemen daher. Daher seinerzeit die Telefonnummer, die ich dir mitgeteilt hatte bei Rueckfragen.
    Dann bekommt sie es also am 25.10. zum ersten Mal?


    Gruss
    Sissel

    @Jule66


    Aspirin Protect 100 mg (Bayer AG) ist “gecoatet” (ummantelt), also magensaftresistent. ASS ist ja bekannt fuer kleine Magenblutungen, daher empfiehlt sich bei Dauermedikation die Magenschutz-Version. Das Präparat gibt es aber auch von anderen Herstellerin, man sollte nur in der Apotheke sagen: ASS 100 magensaftresitent. Es gibt durchaus Preisunterschiede


    Grüsse
    Sissel