Beiträge von J.F.

    Hallo Adelina ,


    herzlich willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum. Vielleicht magst Du hier ein bißchen lesen und auch Deine Fragen stellen?

    Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom


    Auch wenn es Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom heißt, so tummeln sich dort alle, die ihren Krebs im Kopf-Hals-Bereich haben.

    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Hallo Hasy,


    seitens der Moderation sage ich ebenfalls: herzlich Willkommen bei uns im Krebs-Infozentrum. Die Gründe einer Anmeldung bei uns ist nie angenehmer Natur, was ja auch Deinem Beitrag zu entnehmen ist. Den größten Teil der Bestrahlung hast Du hinter Dir. Schreib Deine Fragen auf einen Zettel, drück diesen ggf. dem Radiologen bzw. dem betreuenden Arzt in die Hand und lass Dich über den Sozialdienst der Klinik schon mal für eine AHB anmelden, so dass Du dann weiterführende Hilfe im Umgang mit der Erkrankung, den Therapien und deren Folgen erhältst. Jetzt sage ich aber erst einmal: toi, toi, toi für die letzten Bestrahlungen und


    auf ein gutes Miteinander

    Viele Grüße

    JF

    habe Stomatitis im Mundraum

    Liebe Margarete,


    ich spring hier mal wieder kurz rein :). Die Stomatitis kann ein Grund für den erhöhten Entzündungswert sein. Die Zellen der Mundschleimhaut werden schneller ab- und umgebaut und bestehen u.a. auch aus Abwehrzellen. Und entzünden sich bei einigen Wirkstoffen ganz gerne. Vielleicht kann Dir Dein Onkologe ein Mittel zum Spülen verschreiben bzw. empfehlen. Oder Du nutzt ein alkoholfreies, mentholfreies Mittel aus der Apotheke zum Spülen (da bitte dem Apotheker aber Deine Medikamente nennen, nicht das sich da was gegenseitig negativ beeinflusst). Oder gurgelst mit Salbeitee. Wärst Du keine Diabetikerin würde ich sogar vorschlagen etwas Honig im Mund zergehen zu lassen und dann zu schlucken (würde dann gleich auch die Speiseröhren- und Magenschleimhaut "schmieren").


    viele Grüße

    JF

    dr Wirz. Bombe.. genau dieses problem ist es.. ich werde dorthin Kontakt aufnehmen

    Hallo Gilla,


    jetzt bin ich überfordert. Wen willst Du kontaktieren?

    Schau einfach bei in Eurer Umgebung nach Schmerzkliniken. Denn eine reine multimodale Schmerztherapie wird es nicht bringen, aber ein Aufenthalt mit Einstellung (Sport, Medikamente, Psychotherapie) in einer Schmerzklinik dürfte da sinnvoller sein.


    Und ja, bitte berichte :)

    JF

    Hallo Gilla,


    wen hast Du gefragt: Hausarzt und oder Onkologin? Wenn die Onkologin meint, dass es Neuropathien sind - was nicht ausgeschlossen werden kann und muss - hat sie dann höchstens eine Überweisung zum Neurologen ausgestellt? Damit dieser die Meinung untermauert bzw entsprechend weitere Verordnungen für manuelle Therapien ausstellen kann (und auch Medikamente austesten kann). Er wird auch manuelle Therapeuten kennen, die sich mit dem Thema auskennen und versuchen können Linderung in die Sache zu bringen. Ich möchte Dich nicht entmutigen, muss aber ehrlicherweise - schon allein aus meiner Sicht als Schmerzpatientin - sagen, dass der Spruch "es muss keiner Schmerzen leiden" in manchen Fällen Augenwischerei ist. Hart, ich weiß, aber ich habe extrem viele Wirkstoffe aus den unterschiedlichsten Ecken hinter mir. Ohne wirkliche Hilfe seitens Medikamente.

    Hier vielleicht zwei Threads, die für Euch interessant sein könnten:

    Chronischer Schmerz - Das Leid der Krebspatienten

    OTT = Onkologische Trainingstherapie


    Orthopäde, der auch Sportmediziner ist, wäre auch noch eine Anlaufstelle.


    Und vielleicht noch ein Vorschlag, der mir bei den wahnsinnigen Schmerzen nach der Unterleiboperation gute Dienste getan hat, aber beim Einsatz in den Halsmuskeln nichts gebracht hat: Neuraltherapie. Hier wird ein Narkosemittel gezielt gespritzt, um das Schmerzfeld / Störfelder zu unterbrechen und für kurze Zeit auszuhebeln. Wie gesagt, einmal hat es geklappt, einmal nicht. Ich habe das von meinem Hausarzt vorgeschlagen bekommen und er hat es auch gemacht.


    viele Grüße

    JF

    Hallo Gilla,


    darf ich fragen, was bei der Physiotherapie / manueller Therapie herausgekommen ist? Wie viele Anwendungen hat sie gemacht? Bzw. welcher Bereich wurde da behandelt? Oder ist man da ganzheitlich dran gegangen? Und was die Ärzte zu den Schmerzen für eine Meinung vertreten?


    viele Grüße

    JF

    Hallo Foris,


    natürlich hat sich auch das Mod-Team mit dem Thema befasst und deshalb hier unser gemeinsames Statement:


    Ganz bewußt haben wir unter jeder Krebsart die Sparten Betroffene und Angehörige eingerichtet, damit Angehörige nicht in einem einzelnen Sammelthread die unterschiedlichen Krebsformen einbringen müssen, denn da ist oft die - zu Recht - Befürchtung, daß ihr Anliegen/Thema untergeht.

    Aber man sollte auch beachten, daß die Belange und Sorgen beider Gruppen unterschiedlicher Natur sein können und deswegen darauf Rücksicht genommen werden sollte, um zB palliativ versorgte Erkrankte nicht noch mehr durch mit den Schilderungen der Trauerarbeit von Hinterbliebenen zu verängstigen.

    Die Erfahrung zeigt, daß es UserInnen gibt, die sich auch "nur" über Zuspruch freuen, andere mögen das so gar nicht, weil sie nur Informationen von Betroffenen mit der gleichen Erkrankung lesen möchten.


    Allerdings ist es aber auch so, daß wir hier im KIz keine geschlossene Gruppe sind und immer wieder UserInnen auf der Suche nach hilfreichen Informationen zu Therapien sind oder sich Tipps erhoffen, um bestimmte Nebenwirkungen der Therapien abzumildern. Dann kann es unter Umständen schwierig werden, wenn eine Threadüberschrift interessant erscheint und dann seitenweise nichts als Sympathiebekundungen aufscheinen und wenig zur gesuchten Thematik vorzufinden ist. Hilfreiche Tipps und Ratschläge sind jedoch forenübergreifend absolut in Ordnung.


    Wie man also erahnen kann, gibt es unterschiedliche Empfindungen und Erwartungen und man kann es nicht allen recht machen.

    Bisher haben wir Beitragsmeldungen intern bearbeitet, in dem wir per PN höflich auf gewisse Dinge hingewiesen und um Verständnis gebeten haben und wir sind die letzten Jahre damit sehr gut gefahren, auch, weil wir immer abwägen, ob nun unbedingt Moderationsbedarf besteht, oder nicht. Wir glauben, daß wir relativ entspannt in unserer Moderationstätigkeit sind und wissen, daß sich hinter jedem Nick auch ein Mensch mit Gefühlen und Befindlichkeiten verbirgt. Dennoch sollte jede(r) UserIn vor einem Posting überlegen, in welchem Bereich man sich befindet und was man postet.



    An Simon12 , der diese Diskussion öffentlich gemacht hat: Wir freuen uns über jeden neuen User. Aber wir freuen uns noch mehr, wenn sich neue UserInnen vorstellen, anstatt verbal mit dem zweiten Posting die Keule zu schwingen und danke für Deine 3! Beitragsmeldungen zu dem Thema. Da das KIz-Team gut aufgestellt ist, brauchen wir zur Zeit keinen neuen Moderationskollegen und denken, wir haben schon einen guten Blick auf unser Forum.


    An heidilara , deren Posting editiert wurde: Wage es nie wieder, einen Zusammenhang zwischen dem KIz und einem KZ herzustellen!


    Viele Grüße

    J.F. im Namen des Teams (ausgenommen The Witch, die erkrankt ist).


    P.S. Dieser Thread ist für sachliche Diskussionen wieder geöffnet.

    Liebe windy281


    stellvertretend für die im Lungenkrebs zuständige Moderatorin The Witch möchte ich Dich bei uns im Krebs-Infozentrum herzlich willkommen heißen.

    Du hast, wie Johnny schon geschrieben hat, schon einiges erleben müssen und Dich mit einigem arrangieren müssen, umso mehr finde ich Deine Einstellung zu der Erkrankung verdammt gut. Klar, was bleibt einem auch anderes übrig? So wünsche ich Dir den Austausch, den Du Dir erhoffst - und der Anfang ist ja schon gemacht :) - und sage einfach: Auf ein gutes Miteinander :)


    viele Grüße

    JF

    Hallo maja1971


    dann sag ich einfach mal: toi, toi, toi und denk dran: Ab übermorgen hast Du diese Therapien hinter Dir. Und die Ärzte sollen mit ihrem Sozialdienst schon mal alles für eine AHB in die Wege leiten. Damit Du dann auch dort Hilfe bekommst, um dann mit Deinem "neuen" Leben umgehen zu können. Irgendwann, wenn der Kopf meint, dass er nun bereit dazu ist, wird er anfangen all die Dinge zu verarbeiten, die Du in letzter Zeit bewältigt hast. Jetzt aber erst einmal alles Gute für die letzten zwei Runden.


    viele Grüße

    JF

    Kurze Nächte,

    voll gesabberte Pullis,

    hohe Ausgaben,

    keine Freizeit, ;)


    dafür aber einen lieben kleinen Wonneproppen,

    der Euch sagt,

    wo es lang geht. :thumbsup:

    unbekannt


    Liebe Familie Mohnblume,


    Gratulation! Euch allen alles, alles Liebe und Gute. Und dem kleinen Sonnenschein nur das Allerbeste, auf das sie immer auf der Sonnenseite steht.


    Und auch hier passt: happy birthday

    JF

    Liebe Sternchen 81


    warst Du beim Hausarzt? Wurde ein Ultraschall gemacht?


    Ich habe schon seit Jahrzehnten einen spürbaren Lymphknoten am Schlüsselbein, der mittlerweile zu Bindegewebe umgewandelt wurde, der rein gar nichts mit Krebs zu tun hat bzw. hatte.


    Durch die ganzen Therapien ist unser Lymphsystem schneller am reagieren, so dass die Lymphknoten eher anschwellen und ackern, um uns zu schützen. Und da im Halsbereich rund 300 (eher weitaus mehr) Lymphknoten verteilt sind und nunmal die Erkältungen sich im Halsbereich austoben, wird sich irgendeiner der Knoten angesprochen fühlen und seine Arbeit aufnehmen. Selbst laufende Entzündungen in der Schilddrüse können LK auf den Plan rufen.


    Mir wurde damals von den MKG-Chirurgen gesagt, dass der Krebs nicht die Seite wechselt. Aber sicher, sicher ist nichts in diesem Leben.


    Ich hoffe, dass Du schon Entwarnung erhalten hast.

    viele Grüße

    JF

    Hallo martina61


    herzlich Willkommen hier im Krebs-Infozentrum. Der Grund dafür liest sich leider nicht gut. Dass die Aussagen der Ärzte Angst machen, kann ich nachvollziehen. Wie wäre es, wenn Du Dich hier Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom einbringst? Dort sind alle vertreten, die im Kopf-Hals-Bereich operiert, bestrahlt, behandelt wurden. Ein Thread voller Informationen und da einige diesen abonniert haben, geht der Austausch meist schneller vonstatten.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    würde mich freuen wenn es nur an einen Halswirbel liegt. Aber meine Symptome haben mehr mich Belüftungsstörung meiner Ohren zu tun und das dass eine Nasenloch sich halt immer verstopft anfühlt. Jetzt halt auch noch stechen im Auge und Ohr, Taubheitsgefühl und kribbeln im Gesicht

    Hallo Tina,


    und genau deswegen mein Rat bezüglich Kiefergelenksbehandlung. Danach hatte ich keine "Belüftungsstörungen" mehr, das Kribbeln im Gesicht und auch die Sehstörungen sind rückläufig gewesen. Da ich schon viele Jahre mit Krebs und den Folgen der Therapien lebe und somit auch schon sehr viel ausprobiert habe, um die chronischen Schmerzen in Griff zu bekommen, habe ich natürlich einen Riesenvorsprung was Wissen und Erfahrungswerte anbelangt. Um es jetzt mal arrogant rüber zubringen. Denn, wenn ich Deinen Beitrag so lese, dann sehe ich die Falle, die Du Dir selber baust. Bei Dir muss es Krebs sein. Punkt. Ein eventuell "harmloser" Grund Deiner Beschwerden darf nicht sein. Versuche einen Arzt zu finden, der Dir die Untersuchungen ermöglicht, die Du willst. Dazu musst Du aber zu den Ärzten und Physiotherapeuten. Zuhause am PC, im Internet wird das nichts. Also sage ich toi, toi, toi und alles Gute.


    viele Grüße

    JF

    Hallo Tina


    auch von der Moderatorenseite ein herzliches Willkommen hier im Krebs-Infozentrum.


    Auf Deine Frage, ob jemand Erfahrung mit Halskrebs hat, muss ich erwidern, dass wir alle damit Erfahrung haben. Nur das bei uns diverse Krebsarten im Hals-Kopf-Bereich vorliegen. Denn es gibt keine eigenständige Krebsart "Halskrebs". Von daher die Frage: Welche Krebsart hatte Deine Mutter? Denn jede Krebsart im Kopf-Hals-Bereich hat andere Auswirkungen, Ausdehnungen, Empfindungen und auch Entwicklung. Manche Dinge lassen sich vergleichen, manches überhaupt nicht.


    Dann zu Deinen Schilderungen. Wenn ich es richtig gelesen und interpretiert habe, dann hattest Du ein CT vom Bereich Nebenhöhlen (da gibt es auch einige). Das CT beinhaltet in den meisten Fällen auch den oberen Teil des Halses. Und es ist nichts festgestellt worden. Du hattest vor einem halben Jahr einen Paukenerguss. Kann es sein, dass dieser inklusiv einer fetten Erkältung, ggf. sogar mit Bronchitis, nicht problemlos abgeheilt ist? Genau das was Du schilderst habe ich in den letzten Monaten ebenfalls gehabt. Nur das ich nicht von Krebs ausgegangen bin, obwohl es mein Krebsgebiet ist. Ich habe mir schlichtweg den Atlas (=erster Halswirbel) verschoben. Es gibt außerdem eine Verbindung zwischen den Halswirbeln und den Lendenwirbeln. Durch die Fehlhaltung beim Dauerhusten haben sich dann auch die ersten zwei Brustwirbel verschoben, so dass ich schlecht Luft bekommen habe. Damit dann eine weitere Grundlage gegeben war, dass sich die Muskulatur zwischen Hals- und Lendenwirbeln verkrampft haben. Durch das Verschieben des ersten Halswirbels wird die ganze Statik der Wirbelsäule verschoben. Bis hin zum kaum noch Laufenkönnens. Von daher empfehle ich Dir neben der Abklärung, ob eine Lungenentzündung oder was auch immer vorliegen könnte, auch den Besuch beim Physiotherapeuten oder Osteopathen.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Auch bei Hautkrebs wird sogenannte Impfungen mit Krebszellen durchgeführt.

    Und da komme ich ins Spiel. Schon vor vielen Jahren wurden dendritische Zellen mit Peptiden "scharf" gemacht und Melanompatienten wieder retour gegeben. Die Ansprechrate war sehr gering, so dass nach und nach alle Kliniken diese Art der Therapie wieder eingestellt haben. Seit einiger Zeit hat man diese Art der Therapie wiederentdeckt und versucht es neu. Aber so wirklich kommt es nicht aus den Babyschuhen. Stattdessen wird der Schwerpunkt auf die Immuntherapien mit ... nib und ...mab gelegt.


    viele Grüße

    JF

    Praxisübernahme = Betriebsübergang. Damit Einstieg des Investors in die Nachfolge des Arbeitgebers, damit gelten auch die alten Verträge weiter. Wie im Gesetz, siehe oben, eine Vorgabe erfüllt, nämlich sechs Monate nach Einstieg ohne Krankmeldung. Also Lohnfortzahlung für sechs Wochen. Kannst Du alles in den Links von Helmut und mir nachlesen.


    viele Grüße

    JF

    Hallo pätzi,


    wann war dies?

    kompletten 6 Wochen Lohnfortzahlung ausgeschöpft.

    Hast Du zwischen Beendigung der Wiedereingliederung und der neuen Krankschreibung noch weitere Krankmeldungen beim Arbeitgeber abgegeben oder mehr als sechs Monate durchgearbeitet?

    jetzt einen neuen AG

    Wirklich neu oder Betriebsübergang? Und was heißt "neu" in Monatsangabe?


    Deine Angaben reichen nicht.

    Zumindest eins ist sicher, Krankengeldzahlung wird es nicht geben, da Du Rente beziehst. Lohnfortzahlung nur, wenn die Zeitpuffer erfüllt sind: https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html. Ohne jetzt auf das "neuen AG" einzugehen.


    Wer am ehesten etwas aussagen kann ist Deine Krankenkasse, denn die hat alle Informationen vorliegen.

    viele Grüße

    JF

    Hallo maja1971 - Ingy


    ich sage erst einmal herzlich Willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Grund dazu nie Freude aufkommen lässt. So auch bei Dir.

    Beitragen kann ich leider nichts, aber hier in unserer Runde gibt es immer jemanden, der dazu etwas schreiben kann. Von daher hoffe ich, dass Du hier den Austausch findest, den Du Dir erhoffst.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Liebe LissyAnn


    schon ein mal ein herzlich willkommen bei uns im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Grund zur Anmeldung wahrlich kein schöner ist.

    Anhe und ich als hier zuständige Moderatorinnen wünschen Dir den Austausch, den Du Dir erhoffst. Du hast ja schon feststellen können, dass hier eine tolle Gruppe versucht sich gegenseitig zu stützen und zu unterstützen.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Hallo Rüdiger,


    schön an der french press ist, dass man das alles (french press, Thermokanne mit heißem Wasser, Pulver) einpacken kann und an der See dann ein Tässchen frisch aufbrühen kann. Dazu ein Blick in die Weite. Und das Herz geht auf. Der Brustkorb auch, lach. Klar, man könnte auch eine Thermoskanne mit Kaffee mitnehmen, aber frisch aufgebrüht, egal ob nun Kaffee oder Tee, schmeckt halt einfach besser. Ganz davon abgesehen, der Geruch, der einem beim frisch aufbrühen in die Nase steigt ...


    Ich wünsche Euch beiden einen schönen Tag. Naja, eigentlich uns allen. Wir im Flachland beamen uns dann mit der Tasse Tee oder Kaffee mit ans Meer. Oder wo auch immer man gerne wäre. Um einfach mal durch zu schnaufen. Alltag Alltag sein lassen.


    Euch allen einen guten Tag

    viele Grüße

    JF

    Hallo Nicky,


    schön von Dir zu lesen. Noch schöner ist das Ergebnis der Nachsorge. Und das nun der Zeitfaktor verlängert wird. Ist schon eine Erleichterung. Auch wenn man sich erst daran gewöhnen muss. Also lass es ruhig angehen :). Die Normalität mit seinem alltäglichen Wahnsinn gehört einfach dazu ;).


    viele Grüße und weiter so

    JF

    Hallo Hasi1967 - Heiko,


    auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im KIz, auch wenn der Grund zur Anmeldung immer mit Sorgen und Hoffnungen verbunden ist.


    Wie Du beim Lesen dieses Threads bemerkt haben dürftest, ist dieser schon etwas älter. Auch der Onkel von Nicky hat eine Radiochemotherapie begonnen.


    Wie bereits Anhe im Willkommensthread erwähnt hat, wirst Du hier Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom einige Informationen, aber noch wichtiger einige MitstreiterInnen finden, die Dir die ein oder andere Frage beantworten können.


    Auf ein gutes Miteinander

    JF

    Liebe Birgit,


    auch ich sage adieu. Und möchte einen unbekannten Verfasser zitieren: Niemals geht man so ganz, ein Stück von Dir bleibt hier.


    Herzliches Beileid an die Familie und Freunde sowie die Kraft gemeinsam diesen Verlust zu tragen.


    Ein stiller Gruß

    JF

    Liebe Ninjetta,


    ein interessanter Aspekt, den Du da ins Spiel bringst. Und Du bestätigst etwas was ich selber bei meiner Mutter beobachte. Leider spielt bei ihr noch die CML bzw. deren Medikation mit Glivec eine Rolle, beides fördert Gicht. Kurz vor Terminen, die sie wahrnehmen muss, aber nicht will, weil sie aktiv werden muss, kommen die Gichtanfälle zusätzlich dazu. Also ähnlich wie bei Deinem Vater. Leider kann ich aber keine Tipps oder Ratschläge geben, da meine Mutter alles, egal ob nun von den Ärzten oder der Familie kommend, ablehnt was ihr nicht genehm ist. Und wie Dein Vater selber nicht aktiv werden will, sondern es ggf. gerne delegiert.


    herzliche Grüße

    JF

    Hallo Jörg,


    für mich ist und bleibt Mail die Kurzform für E-Mail ;) und hat - für mich gesehen- keinen Zusammenhang mit einem Brief, der dann auf dem Postweg zu gestellt wird. Und da vor dem Sozialgericht ein Verfahren anhängig ist, ob eine Mail ausreicht, scheint es wohl nicht nur mir so zu gehen. Denn auch viele Ämter und Krankenkassen lassen Internetschriftverkehr nur bis zu einem bestimmten Punkt zu.


    Nur weil die deutsche Sprache immer mehr zersetzt wird durch ausländische Begriffe und somit immer mehr verwässert, kann es dann zu solchen Unstimmmigkeiten kommen. Aber es ist ja nun geklärt :)


    viele Grüße

    JF

    Hallo zusammen,


    mir fällt immer wieder auf, dass man den Reha-Aquasport mit dem allgemein angebotenen Aquafitnesskursen gleichsetzt. Dies ist aber nicht so. Der Rehasport ist direkt auf bewegungseingeschränkte und nicht unbedingt wassererfahrene Anwender abgestimmt. Der allgemein angebotene Aquasport beinhaltet einige Arten, die wohl nicht so bekannt sind.


    - Aquajogging: wird im tiefen Wasser, in dem man nicht stehen kann, mit Hilfe einer Auftriebshilfe, sprich Gürtel, ausgeübt. Wie auf Land gibt es ruhige, aber auch schnellere Passagen. Übungen für Arme und Schultern kommen hinzu.


    - Aquawalking: hier hat man Bodenhaftung, das Wasser ist stehtief. Wird meist bei Rehasport angewendet.


    - Aqua-Fitness: Entweder Aqua-Fun (mit Pool-Nudel sowohl tiefes als auch stehtiefes Wasser) oder Aqua-Power (stehtiefes Wasser mit Hanteln, Diskscheiben oder dicken Gummiklötzen) zur Kräftigung von Muskeln. Laufende Bewegung der Beine sorgt dafür, dass der Kreislauf nicht runterhaut.


    - Aqua-Boxing: wird leider selten angeboten. Hier werden asiatische Kampfsportübungen im Wasser ausgeführt.


    - Aquaballsport

    - Aqua-Step

    - Aqua-Cycling

    - speziell für Ältere gibt es funktionelle Wassergymnastik


    Und das ist nur ein Ausschnitt. Denn es hängt auch viel vom Trainer ab. Kommt er aus der Rehabilitation, Physiotherapie wird das Programm anders aufgebaut sein als vom dem Trainer, der aus der "Muckibude" kommt. Um es mehr als salopp auszudrücken.


    viele Grüße

    JF

    alles schriftlich per Mail

    Solche wichtigen Dinge bitte nicht per Mail erledigen. Zur Zeit ist ein Verfahren anhängig, das klären muss, ob ein Einspruch, Widerspruch etc pp per Mail anerkannt werden muss. Selbst das eigentliche Schreiben als E-Mailanhang reicht im schlimmsten Falle nicht aus.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Wangi


    deswegen mein Hinweis auf Aquajogging. Das wird im tiefen Wasser ausgeübt. Dort hast Du einen Schwimmgürtel um, der Dich oben hält. Du läufst die ganze Zeit und es gibt Übungen für Beine und Arme. Man muss halt Vertrauen zum Gürtel aufbauen. Was Du beschreibst ist Aquafitness. Da steht man bzw. läuft auf der Stelle, das Wasser geht nur bis zum Bauch bzw. Brusthöhe. Um da fest stehen zu bleiben, muss man die Bein- und Bauchmuskulatur ausbauen. Ich schaffe es auch nicht immer. Es wird mit der Zeit besser :)


    viele Grüße

    JF

    Liebe Espoir


    es tut mir leid zu lesen, dass Dein Bruder es nicht geschafft hat. Es war und ist immer ein schwerer Weg. Für alle Parteien. Die Erkenntnis, die Du letztendlich daraus gezogen hast, ist eine sehr wichtige. Auch für alle Parteien. So hat Dein Bruder die Möglichkeit gehabt los zulassen wann er wollte. Nun seid Ihr daran los zulassen. Die Tränen werden Euch dabei behilflich sein. Ich / Wir wünschen Dir alles Gute, insbesondere Gesundheit, für die Zukunft. Und falls Du magst, steht der Bereich der Hinterbliebenen jederzeit offen, um Deine Gedanken mit den anderen auszutauschen. Helmut als der dort zuständige Moderator wird Dir gerne - bei Bedarf - behilflich sein.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Dackeldame,


    im Thread von AnRa hast Du gefragt:

    Zitat

    Kann jemand von euch eine gute Reha Klinik empfehlen? Ich würde ja gern an die Ostsee , muss aber nicht . Für Tips wäre ich dankbar ( Einzelzimmer, Doppelzimmer , Nahverkehr oder Fahrrad ....)

    Es gibt u.a. einen Forenteil, der sich nur um Nachsorge und Rehabilitation dreht. Dort gibt es einen Thread Erfahrungen mit Reha-Kliniken (Am Anfang steht die Liste der beschriebenen Kliniken). Vielleicht magst Du da mal schauen?


    viele Grüße

    JF

    Hallo zusammen,


    ich muss Brynhildr - Bruni recht geben. Meine Chirurgen haben mir damals ebenfalls empfohlen schwimmen zu gehen, damit sich die Halsmuskulatur wieder beruhigt und loslässt. Das Brustschwimmen der bloss-kein-Wasser-in-die-Augen-bekommen-bzw-meine-Frisur-ist-in-Gefahr-Schwimmer ist weniger geeignet, genauso wenig wie das Rückwärtskraulen, alles andere sehr wohl. Aber ansonsten gibt es auch noch die Aquasportkurse, insbesondere das Aquajogging. Durch das Wasser werden die Gelenke sehr stark entlastet, es kommt zur Ganzkörperlymphdrainage und die Muskulatur wird mehr gefordert. Und es stärkt die Immunabwehr. Einzig könnte es durch die fehlenden Lymphknoten im Ohrbereich zu Entzündungen kommen, da hilft aber von einem Hörakustiker angefertigte Ohrstöpsel (hier sollte bei mehreren nach dem Preis gefragt werden, sie werden eigens für einen angefertigt und wie ich feststellen durfte sind da sehr massive Preisunterschiede bei gleichem Material zu finden ...)


    viele Grüße in die Runde

    JF

    Egal welcher Krebs, welches Stadium.

    Deine Aussage ist sehr sehr sehr pauschaler Art und nicht krebsbezogen anwendbar. Noch nicht mal innerhalb einer Krebsart und sogar der Unterart. Und schon gar nicht stadiumbezogen. Auch bei Deiner Mutter wurde ja von der Chemo Abstand genommen und stattdessen Entnahme und Bestrahlung vorgenommen. Du solltest Dich nicht verrennen und versuchen so viel wie möglich in allen Richtungen innerhalb kürzester Zeit lesen zu wollen. Das kann nur schief gehen. Stattdessen solltest Du schauen was die Ärzte empfehlen und wie man die Neben- und Nachwirkungen für Deine Mutter händelbar machen kann. Allein das ist schon eine Heidenaufgabe. Aber sinnführend.


    Nichts für ungut.

    viele Grüße

    JF

    mehreren Schlaganfällen auf dem Buckel, Kleinhirnläsion, physisch labil, psychisch labil.

    Entschuldige bitte, aber so jemanden dann noch Fieberschüben auszusetzen ist nicht mal mehr russisch Roulette. Durch die Gehirnschädigungen ist der Stoffwechsel eh schon gestört und wird dadurch negativ beeinflusst. Und deswegen findet man unter Kontraindikationen auch Schlaganfall.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Claudia,


    Du stellst uns Fragen, die nur die behandelnden Ärzte beantworten können :ka. Egal was wir mutmaßen, es kann völlig daneben liegen. Ähnlich wie eine Glaskugel. Und das würde keinem helfen :k. Im Gegenteil, es schürt die Ängste nur noch mehr.


    Erhöhte Werte können sowohl gut- als auch bösartige Gründe haben. Natürlich würde man als erstes vom Krebsgeschehen ausgehen. Genauso kann es aber auch Entzündungsreaktionen sein, genauso wie Reaktionen auf den Abzess. Oder durch die Leber. Oder durch eine Darmentzündung. Man darf nie einzelne Blutwerte separat von den anderen interpretieren wollen. Klar, es gibt Betroffene bei denen Tumormarker in der Verlaufskontrolle genutzt werden können. Bei manchen aber auch nicht. Und warum sollen wir hier bei diesen vielen Unklarheiten spekulieren? Ich hoffe, dass Ihr Euch mit den Ärzten im Gespräch befindet und alle Fragen stellen könnt, die Euch auf der Seele brennen. Ansonsten macht einen Termin mit dem behandelnden Arzt aus. Stellt Eure Fragen zusammen und geht sie dann mit ihm durch.

    Sorry, ist wahrscheinlich auch nicht das was Du gerne gelesen hättest. Ich wollte mich aber zumindest "melden".


    viele Grüße und toi, toi, toi für das Gespräch

    JF

    Hallo Nadine,


    ja, bitte. Auch mich würde das interessieren. Melanose in der Schleimhaut ist erst einmal gutartiger Natur. Und ist augenscheinlich tatsächlich erst einmal schwer vom Melanom zu unterscheiden. Und hier hätte sich dann wieder einmal bewiesen, dass nur ein Pathologe letztendlich eine Beurteilung abgeben kann.


    viele Grüße

    JF

    Hallo,


    wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. Um es mal salopp zu umschreiben. Das erste pathologische Labor war sich nicht sicher, also wurde ein zweites eingeschaltet. Und zwar die Uniklinik. Dann konnten sich die zwei Labore nicht einigen. Da ich eine Melanomart habe, die sich in den vielen Bausteinen nur in ein, zwei Pünktchen von einem gutartigen Naevus unterscheidet (spitzoides Melanom zu Spitz-Naevus) und zwar ganz ganz hinten in der Baureihe, ist es halt schwierig. In der Regel kommt es bei nicht eindeutigen Befunden immer zu einer Zweitbefundung. Schließlich will man nicht übertherapieren.


    Das Problem ist, dass viele vom Augenscheinlichen ausgehen und nicht abwarten was der Pathologe - und er ist der Einzigste, der die Möglichkeit hat herauszufinden was da vor ihm liegt - dazu zu sagen hat. Es gibt die Möglichkeit des Schnellschnittes während der Operation. Hier wird makroskopisch (= mit bloßem Auge erkennbar) geschaut. Der Pathologe zerlegt die Gewebeentnahme in mikroskopische kleine Teile und untersucht sie. Und kann bis zu einer Zelle herunterprüfen. Was augenscheinlich gar nicht funktionieren kann. Und noch eins. Es gibt mehr gutartige als bösartige Befunde.


    Ich brauchte gar nichts machen. Das alles war schon längst angeleiert bzw. auf den Weg gebracht. Die dritte Meinung aus Graz hat auf sich warten lassen, aber die Uniklinik wollte nicht mehr warten. Hat also einen Nachschnitt und eine Wächterlymphknotenentnahme gemacht, um zu schauen, ob die Wächter befallen waren. Einer war es. Danach ist dann das Prozedere gestartet worden was bei anderen als erstes gemacht wird. Und eine weitere, dieses Mal eine recht große Operation folgte ebenfalls. Danach war dann Stand der Dinge bekannt.


    Wichtig für Dich wäre zu wissen was der histologische Befund aussagt. Dein Dermatologe, aber auch der Chefarzt der Dermatologe, müssen doch etwas dazu gesagt haben, warum sie jetzt nicht mehr aktiv werden wollen. Oder werden sie es? Wie soll es denn weitergehen? Werden sie von sich aus ggf. die Probe nochmals befunden lassen? Irgend etwas müssen sie Dir doch gesagt haben. Ein "guten Tag, wir haben uns getäuscht" wird es nicht gewesen sein. Eine Erklärung werden sie Dir geliefert haben. Welche?


    viele Grüße

    JF

    Hallo Silencer_naddel


    falsch, nicht das dritte. Das erste und das dritte waren für gutartig. Das zweite für bösartig. Das alles habe ich erst vier Wochen später mitbekommen. Als mich die Dermatologin in die Uniklinik geschickt hat. Und dann das ganze Prozedere angeleiert wurde. Letztendlich war zwischen Entnahme des Tumors bis zur Klarheit womit ich es zu tun habe ein Zeitfaktor von zwei Monaten. Endgültig nach drei.


    Wie soll man eine weitere abgeben? Es gibt nur einen Primärtumor. Also wird dieser weitergegeben.


    Meine Tumormarker und auch alle Blutwerte, bis auf die der Schilddrüse = andere Baustelle) waren selbst mit Metastase völlig unauffällig.


    Aufbewahrungsfrist hängt vom pathologischen Institut ab. Zwischen zwei und dreißig Jahren.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Regina,


    bitte nicht als Kritik aufnehmen, denn das ist es nicht. Es waren einfach nur meine Bedenken, die mir so durch den Kopf gegeistert sind. Schliesslich ist es kein Spaziergang was da in dem Körper Deines Mannes vonstatten geht. Auch wenn es nur ein paar Minuten sind, so wirkt die Therapie nachhaltig. Und stellt eine Belastung sowohl für Körper als auch Geist dar.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Regina,


    Lebkuchen dürfte einfach zu trocken sein. Oder weicht er den so auf, dass es eher eine Matsche ist? Ansonsten ist das ja wie Ecken und Kanten schlucken :(.


    Laut einigen Strahlentherapiezentren soll man bei Bestrahlung nicht selber fahren. Ein generelles Fahrverbot gilt bei Tumoren und Metastasen im Gehirn. Hat Dein Mann nicht, aber die Bestrahlung ist mitten im Gesicht. Da wäre ich schon sehr vorsichtig. Ein Sekundenblackout reicht da schon. Ich würde sogar noch ein Stück weitergehen und ggf. bei den Ärzten eine Unbedenklichkeitsbescheinigung anfragen. Dann wisst Ihr es definitiv. Und falls was passieren sollte, wenn Dein Mann am Steuer sein sollte, dann wäre ggf. auch die Autoversicherung noch aktiv. Auch wenn es trotz der Bescheinigung zu einigen Problemen kommen könnte und wird. Und wenn dann noch bekannt wird, dass er Schmerzmittel nimmt, die ihn müde machen, dann ist der Versicherungsschutz gefährdet. Ganz ehrlich? Gegen den Krebs mit allen Mitteln angehen, aber volles Risiko auf der Straße eingehen? Die Bestrahlungszeit ist eine begrenzte Zeit, die bald ein Ende hat. Warum also noch ein weiteres Risiko mit weitreichenden Auswirkungen mit ins Spiel nehmen? Wir versuchen uns zwar die Möglichkeit an etwas anderem als Krebs zu sterben, aber so risikoreich? Gerade weil ja auch viele Strahlentherapeuten davon abraten selber mit dem Auto zu kommen.

    Sorry, ist nicht das was Du wahrscheinlich lesen wolltest.


    Schwäbische Küche ist was feines :). Da findet sich einiges Leckere, das auch flutscht :)

    viele Grüße und weiterhin toi, toi, toi

    JF

    Liebe Silencer_naddel


    puuhhh... heftige Geschichte, aber dieser Ablauf passiert häufiger als Du glaubst, seufz. Erst einmal aber ein herzliches Willkommen bei uns im Krebs-Infozentrum. Der Grund zur Anmeldung ist wie immer einer, den man gerne in die Tonne kloppen möchte.


    Ich versuche mal auf einiges einzugehen und werde trotzdem das ein oder andere vergessen. Frage also bitte gegebenenfalls nach.


    Erst einmal hast Du ja schon bemerken müssen, dass Tumore und auch Melanome (die IN der Haut entstehen) überall auftauchen können. Egal, ob nun sichtbar oder in den Schleimhäuten. Egal an welchem Ort. Man hat einen Verdacht geäußert. Ist aufgrund von bekannten Strukturen, Bildern und Erfahrungswerten davon ausgegangen, dass der Tumor bösartig ist. Tumor sagt erst einmal nur aus, dass sich da etwas gebildet hat, dass vorher nicht da war, eine sogenannte Neubildung, eine Wucherung. Eine Einteilung in gut- oder bösartig ist damit nicht gegeben, sondern dies muss vom Pathologen in Kleinstarbeit nachgeprüft werden. Die Inaugennahme reicht nicht immer. Melanomarten gibt es mehr als genug. Manche sind direkt als solche erkennbar, viele der Unterarten nur über die Histologie. Und selbst da nur sehr schwer. Da kann es sogar sein, dass sich mehrere Labore über die Einteilung streiten. Hier wäre also schon mal der erste Ansatz: Befund des Pathologen geben lassen. Darauf bestehen, dass ein zweites Labor, am Besten eins in einem zertifizierten Hautkrebszentrum an einer Uniklinik, die Probe nochmals unter die Lupe nimmt. Eventuell kommt es dann zu einem dritten Labor, das hinzugezogen wird.

    Lass Dir grundsätzlich von allen Befunden eine Kopie machen. Auch von den CT, Ultraschallbildern etc pp. Du wirst sie für eine Zweitmeinung brauchen. Und auch die würde ich Dir empfehlen, ggf. sogar eine Drittmeinung. Ein Recht darauf hast Du. Und solltest Du auch unbedingt nutzen. Eventuell hat die Klinik bzw. die Pathologie einen Kollegen hinzugezogen. Abklären.


    Wie schon geschrieben, es gibt Melanomarten, die mit einem Blick erkannt werden können, viele aber nicht. Es muss dem Histologen überlassen werden. Ein Lymphknoten wird, bei jeder Art von Veränderung in dem Gebiet für das er zuständig ist, aktiv und vergrößert sich, denn er arbeitet. Manchmal wird er wieder kleiner, manchmal bleibt er einfach größer. Er kann sogar in Bindegewebe umgewandelt werden. Gerade in der Bikinizone werden Lymphknoten schnell aktiv. Ein kleiner Schnitt - und schon wird er aktiv.


    Dass mehrere Ärzte einhellig der Meinung sind, ist nichts ungewöhnliches. Berufsbedingt gehen sie vom schlimmsten Fall aus. Oder vom augenscheinlichsten. Bei mir war man einhellig der Meinung, dass der Tumor gutartig ist. Einer der drei Labore war da anderer Meinung. Er sollte, dank Meta im Lymphknoten, Recht behalten. Kommt man bei Dir an den Lymphknoten operativ gut ran? Wäre eine Entnahme und Überprüfung durch den Pathologen möglich? Diese sogenannte Wächterlymphknotenentnahme würde eine weitere Möglichkeit darstellen, um sich ein Gesamtbild zu machen. Denn der Eingriff bzw. die Entnahme des Tumors (belassen wir es erst einmal bei dieser Bezeichnung) ist doch sehr heftig und verändert einiges in der Körpersubstanz. Die Folgen aus der Operation und auch die daraus folgenden Nach- und Nebenbaustellen sind ein Leben lang zu händeln. Hier hat sich der Professor wohl so seine Gedanken dazu gemacht.


    Die Zeit der Diagnosestellung ist die schlimmste. Der Patient ist dazu verdammt zu warten. Irgendwie wartet man immer. Auf den Arzt, auf den Befund, auf was auch immer. Man hat das Gefühl, dass einem die Zeit wegrennt. Aber: Diese Zeit ist von Nöten, um letztendlich zu wissen was genau man hat. Denn die folgenden Therapien können nicht unterschiedlicher sein. Ein gutartiger Tumor wird regelmäßig kontrolliert. Ein bösartiger Tumor muss raus und auch eine regelmäßige Kontrolle muss sein.


    Ich denke, ich habe Dir schon mal ein paar Möglichkeiten an die Hand gegeben noch einiges in die Wege zu leiten.

    Und immer einen Zettel mit Stift bei allen Gesprächen dabei haben. Man vergisst seine Fragen schnell. Und wenn man aus der Tür draußen ist, dann fallen sie einem langsam, aber sicher alle wieder ein, seufz. Deswegen direkt beim Gespräch schon Fragen notieren und dann Stück für Stück mit dem Arzt abarbeiten.


    viele Grüße und toi, toi, toi

    JF

    Hallo Ilse,


    auch von mir ein herzliches Willkommen, auch wenn der Anlass dazu echt blöd ist. Um es mal sehr gelinde auszudrücken, seufz.


    Okay, was ist klassisch? Heute geht man immer mehr dazu über zu schauen was für eine Therapie zum Patienten passt. Da eher inoperabel anzusehen hat man sich auf die PDT geeinigt. Ich kenne die PDT aus der Dermatologie. Habe da, Gottseidank nur theoretisch, einiges mitbekommen. Kommt halt davon, wenn man stundenlang auf den Gängen der Ärzte verbringt und die voller Schautafeln waren bzw. auf Patientenveranstaltungen. Ich weiß aber, dass immer mehr Krebsarten ebenfalls mit PDT behandelt werden. Ich kann also nur vermuten welche Probleme da eventuell da sein könnten. Leider hilft es weder Dir noch uns, wenn wir keine Infos haben. Ich bin mal so frei und behaupte, dass wir hier schon eine tolle Gruppe sind und immer versucht haben Hilfestellungen zu geben. Was Du ja auch schon bemerkt hast. Aber es wird immer und überall so sein, dass die Leute lieber Wissen rausziehen statt mit beizutragen. Finden wir alle schade, aber ändern kann es nur der Leser. Denn wir alle hoffen auf Austausch. Und zwar öffentlich. Damit alle etwas davon haben. Viele unserer UserInnen lesen krebsartenübergreifend, es kann also auch von den anderen Forenteilen Hilfe und Infos kommen.


    Es wäre also schon wichtig zu wissen wo (im welchen Halsbereich) der Krebs bzw. die PDT durchgeführt wurde. Hast Du eine Anwendung erhalten? War diese erfolgreich? Oder musste eine zweite vorgenommen werden? Und Du musst nun durch die sechs bis acht Wochen der Sonnenabstinenz? Die auch für innere PDT gilt. Und alles innen ist offen, verschorft, wund, geschwollen? Oder hast Du auch nach außen auftretende Probleme?


    Und keine Angst, es geht uns, wie Wangi schon schreibt, nicht darum, dass Du alles von Dir preis geben musst, aber ein paar Infos wären schon hilfreich.


    viele Grüße

    JF

    Lieber Horst,


    vergiss die Ängste aber nicht bzw. verdränge sie nicht vollständig. Sie können auch ein Radar darstellen. Liest sich jetzt bestimmt eigenartig. Ist es auch. Ich schreibe ja öfters mal, dass man bis zu einem bestimmten Punkt die Angst für sich nutzen kann, ab einem bestimmten Punkt schlägt die Angst aber in Panik um. Und die ist kontraproduktiv, denn das Kopfkino schlägt erbarmungslos zu. Und gaukelt einem Dinge vor, die sooo nicht existieren. In so eine Falle tappen auch gerne manche Ärzte. Sie wollen Probleme des Patienten in eine Schublade stecken, übersehen aber, dass auch andere Dinge, egal ob nun körperliche Erscheinungen oder andere Medikamente, ebenfalls negative Auswirkungen haben und weisen alles dem sogenannten Hauptproblem zu. Aber auch der Patient tappt in die Falle. Und da kann die "Angst" mit der Zeit zu einem Radar werden. Angst hat verschiedene Färbungen, Ausprägungen und Impulse. Diese zu unterscheiden und für sich zu nutzen ist ein Lernprozeß.


    Du bzw. Deine Familie hat einiges in diesem Jahr erlebt. Erleben müssen. Da ist einiges zum Verarbeiten. Nehmt Euch die Zeit. Auch wenn man glaubt sie nicht zu haben. Der Kopf ist schon ein geniales Konstrukt. Es speichert Erlebtes und verarbeitet es dann, wenn er glaubt, dass der Körper und der Geist dies auch verkraften können. Genauso ist es mit der Normalität. Sie braucht man auch. Um nicht verrückt zu werden bzw. im Kranksein zu versinken. So geht es auch Deiner Tante. Sie hat für ein paar Minuten gute Momente mit Eurem Besuch erleben dürfen, die sie in den restlichen Stunden erfreuen. Und genau das haben wir mit unserem "Kranksein" auch erfahren müssen, so dass wir dafür offener sind als andere.


    Jetzt wünsche ich Dir und Deinen Lieben weiterhin eine schöne, gute Zeit. Zeit der Hoffnung, Zeit des Nachdenkens, Zeit der - sagen wir mal- Genugtuung, dass Du schon einiges "erfolgreich" hinter Dich gebracht hast, Zeit der Träume, Zeit des Genusses. All das wünsche ich im Übrigen auch allen LeserInnen.


    viele Grüße

    JF

    Hallo Regina,


    es blutet auch, weil die Bestrahlung die Schleimhäute, die aus schnellwachsenden Zellen besteht, angreift und durch das Putzen, Schnauzen etc pp feine Risse entstehen, die dann bluten. Hinzukommen natürlich auch die Wunden durch die Biopsie. Da hilft leider nur die Zeit. Fragt doch bitte die Bestrahlungsärzte, ob sie etwas zur Linderung frei geben.


    viele Grüße

    JF

    Und nachdem ihr ja eh so oft übel und unwohl ist

    Hallo Fiona,


    nun, warum sollen wir nicht versuchen uns mit unseren Erfahrungen gegenseitig eventuell zu helfen :)? Deswegen kann ich da noch mit etwas aufwarten, nämlich mit Ingwertee / Ingwerwasser. Meiner Mutter, die u.a. CML hat und sowohl Glivec als auch Schmerzpflaster nutzen muss, ist laufend latent übel und unwohl. Und da hilft ihr Ingwertee. Wird auch von vielen Ärzten empfohlen. Gerade bei Chemotherapien.


    Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie noch schöne Feiertage und eine gute Zeit.

    viele Grüße

    JF