Beiträge von J.F.

    Hallo maja1971 - Ingy


    ich sage erst einmal herzlich Willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Grund dazu nie Freude aufkommen lässt. So auch bei Dir.

    Beitragen kann ich leider nichts, aber hier in unserer Runde gibt es immer jemanden, der dazu etwas schreiben kann. Von daher hoffe ich, dass Du hier den Austausch findest, den Du Dir erhoffst.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Liebe LissyAnn


    schon ein mal ein herzlich willkommen bei uns im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Grund zur Anmeldung wahrlich kein schöner ist.

    Anhe und ich als hier zuständige Moderatorinnen wünschen Dir den Austausch, den Du Dir erhoffst. Du hast ja schon feststellen können, dass hier eine tolle Gruppe versucht sich gegenseitig zu stützen und zu unterstützen.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Hallo Rüdiger,


    schön an der french press ist, dass man das alles (french press, Thermokanne mit heißem Wasser, Pulver) einpacken kann und an der See dann ein Tässchen frisch aufbrühen kann. Dazu ein Blick in die Weite. Und das Herz geht auf. Der Brustkorb auch, lach. Klar, man könnte auch eine Thermoskanne mit Kaffee mitnehmen, aber frisch aufgebrüht, egal ob nun Kaffee oder Tee, schmeckt halt einfach besser. Ganz davon abgesehen, der Geruch, der einem beim frisch aufbrühen in die Nase steigt ...


    Ich wünsche Euch beiden einen schönen Tag. Naja, eigentlich uns allen. Wir im Flachland beamen uns dann mit der Tasse Tee oder Kaffee mit ans Meer. Oder wo auch immer man gerne wäre. Um einfach mal durch zu schnaufen. Alltag Alltag sein lassen.


    Euch allen einen guten Tag

    viele Grüße

    JF

    Hallo Nicky,


    schön von Dir zu lesen. Noch schöner ist das Ergebnis der Nachsorge. Und das nun der Zeitfaktor verlängert wird. Ist schon eine Erleichterung. Auch wenn man sich erst daran gewöhnen muss. Also lass es ruhig angehen :). Die Normalität mit seinem alltäglichen Wahnsinn gehört einfach dazu ;).


    viele Grüße und weiter so

    JF

    Hallo Hasi1967 - Heiko,


    auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im KIz, auch wenn der Grund zur Anmeldung immer mit Sorgen und Hoffnungen verbunden ist.


    Wie Du beim Lesen dieses Threads bemerkt haben dürftest, ist dieser schon etwas älter. Auch der Onkel von Nicky hat eine Radiochemotherapie begonnen.


    Wie bereits Anhe im Willkommensthread erwähnt hat, wirst Du hier Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom einige Informationen, aber noch wichtiger einige MitstreiterInnen finden, die Dir die ein oder andere Frage beantworten können.


    Auf ein gutes Miteinander

    JF

    Liebe Birgit,


    auch ich sage adieu. Und möchte einen unbekannten Verfasser zitieren: Niemals geht man so ganz, ein Stück von Dir bleibt hier.


    Herzliches Beileid an die Familie und Freunde sowie die Kraft gemeinsam diesen Verlust zu tragen.


    Ein stiller Gruß

    JF

    Liebe Ninjetta,


    ein interessanter Aspekt, den Du da ins Spiel bringst. Und Du bestätigst etwas was ich selber bei meiner Mutter beobachte. Leider spielt bei ihr noch die CML bzw. deren Medikation mit Glivec eine Rolle, beides fördert Gicht. Kurz vor Terminen, die sie wahrnehmen muss, aber nicht will, weil sie aktiv werden muss, kommen die Gichtanfälle zusätzlich dazu. Also ähnlich wie bei Deinem Vater. Leider kann ich aber keine Tipps oder Ratschläge geben, da meine Mutter alles, egal ob nun von den Ärzten oder der Familie kommend, ablehnt was ihr nicht genehm ist. Und wie Dein Vater selber nicht aktiv werden will, sondern es ggf. gerne delegiert.


    herzliche Grüße

    JF

    Hallo Jörg,


    für mich ist und bleibt Mail die Kurzform für E-Mail ;) und hat - für mich gesehen- keinen Zusammenhang mit einem Brief, der dann auf dem Postweg zu gestellt wird. Und da vor dem Sozialgericht ein Verfahren anhängig ist, ob eine Mail ausreicht, scheint es wohl nicht nur mir so zu gehen. Denn auch viele Ämter und Krankenkassen lassen Internetschriftverkehr nur bis zu einem bestimmten Punkt zu.


    Nur weil die deutsche Sprache immer mehr zersetzt wird durch ausländische Begriffe und somit immer mehr verwässert, kann es dann zu solchen Unstimmmigkeiten kommen. Aber es ist ja nun geklärt :)


    viele Grüße

    JF

    Hallo zusammen,


    mir fällt immer wieder auf, dass man den Reha-Aquasport mit dem allgemein angebotenen Aquafitnesskursen gleichsetzt. Dies ist aber nicht so. Der Rehasport ist direkt auf bewegungseingeschränkte und nicht unbedingt wassererfahrene Anwender abgestimmt. Der allgemein angebotene Aquasport beinhaltet einige Arten, die wohl nicht so bekannt sind.


    - Aquajogging: wird im tiefen Wasser, in dem man nicht stehen kann, mit Hilfe einer Auftriebshilfe, sprich Gürtel, ausgeübt. Wie auf Land gibt es ruhige, aber auch schnellere Passagen. Übungen für Arme und Schultern kommen hinzu.


    - Aquawalking: hier hat man Bodenhaftung, das Wasser ist stehtief. Wird meist bei Rehasport angewendet.


    - Aqua-Fitness: Entweder Aqua-Fun (mit Pool-Nudel sowohl tiefes als auch stehtiefes Wasser) oder Aqua-Power (stehtiefes Wasser mit Hanteln, Diskscheiben oder dicken Gummiklötzen) zur Kräftigung von Muskeln. Laufende Bewegung der Beine sorgt dafür, dass der Kreislauf nicht runterhaut.


    - Aqua-Boxing: wird leider selten angeboten. Hier werden asiatische Kampfsportübungen im Wasser ausgeführt.


    - Aquaballsport

    - Aqua-Step

    - Aqua-Cycling

    - speziell für Ältere gibt es funktionelle Wassergymnastik


    Und das ist nur ein Ausschnitt. Denn es hängt auch viel vom Trainer ab. Kommt er aus der Rehabilitation, Physiotherapie wird das Programm anders aufgebaut sein als vom dem Trainer, der aus der "Muckibude" kommt. Um es mehr als salopp auszudrücken.


    viele Grüße

    JF

    alles schriftlich per Mail

    Solche wichtigen Dinge bitte nicht per Mail erledigen. Zur Zeit ist ein Verfahren anhängig, das klären muss, ob ein Einspruch, Widerspruch etc pp per Mail anerkannt werden muss. Selbst das eigentliche Schreiben als E-Mailanhang reicht im schlimmsten Falle nicht aus.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Wangi


    deswegen mein Hinweis auf Aquajogging. Das wird im tiefen Wasser ausgeübt. Dort hast Du einen Schwimmgürtel um, der Dich oben hält. Du läufst die ganze Zeit und es gibt Übungen für Beine und Arme. Man muss halt Vertrauen zum Gürtel aufbauen. Was Du beschreibst ist Aquafitness. Da steht man bzw. läuft auf der Stelle, das Wasser geht nur bis zum Bauch bzw. Brusthöhe. Um da fest stehen zu bleiben, muss man die Bein- und Bauchmuskulatur ausbauen. Ich schaffe es auch nicht immer. Es wird mit der Zeit besser :)


    viele Grüße

    JF

    Liebe Espoir


    es tut mir leid zu lesen, dass Dein Bruder es nicht geschafft hat. Es war und ist immer ein schwerer Weg. Für alle Parteien. Die Erkenntnis, die Du letztendlich daraus gezogen hast, ist eine sehr wichtige. Auch für alle Parteien. So hat Dein Bruder die Möglichkeit gehabt los zulassen wann er wollte. Nun seid Ihr daran los zulassen. Die Tränen werden Euch dabei behilflich sein. Ich / Wir wünschen Dir alles Gute, insbesondere Gesundheit, für die Zukunft. Und falls Du magst, steht der Bereich der Hinterbliebenen jederzeit offen, um Deine Gedanken mit den anderen auszutauschen. Helmut als der dort zuständige Moderator wird Dir gerne - bei Bedarf - behilflich sein.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Dackeldame,


    im Thread von AnRa hast Du gefragt:

    Zitat

    Kann jemand von euch eine gute Reha Klinik empfehlen? Ich würde ja gern an die Ostsee , muss aber nicht . Für Tips wäre ich dankbar ( Einzelzimmer, Doppelzimmer , Nahverkehr oder Fahrrad ....)

    Es gibt u.a. einen Forenteil, der sich nur um Nachsorge und Rehabilitation dreht. Dort gibt es einen Thread Erfahrungen mit Reha-Kliniken (Am Anfang steht die Liste der beschriebenen Kliniken). Vielleicht magst Du da mal schauen?


    viele Grüße

    JF

    Hallo zusammen,


    ich muss Brynhildr - Bruni recht geben. Meine Chirurgen haben mir damals ebenfalls empfohlen schwimmen zu gehen, damit sich die Halsmuskulatur wieder beruhigt und loslässt. Das Brustschwimmen der bloss-kein-Wasser-in-die-Augen-bekommen-bzw-meine-Frisur-ist-in-Gefahr-Schwimmer ist weniger geeignet, genauso wenig wie das Rückwärtskraulen, alles andere sehr wohl. Aber ansonsten gibt es auch noch die Aquasportkurse, insbesondere das Aquajogging. Durch das Wasser werden die Gelenke sehr stark entlastet, es kommt zur Ganzkörperlymphdrainage und die Muskulatur wird mehr gefordert. Und es stärkt die Immunabwehr. Einzig könnte es durch die fehlenden Lymphknoten im Ohrbereich zu Entzündungen kommen, da hilft aber von einem Hörakustiker angefertigte Ohrstöpsel (hier sollte bei mehreren nach dem Preis gefragt werden, sie werden eigens für einen angefertigt und wie ich feststellen durfte sind da sehr massive Preisunterschiede bei gleichem Material zu finden ...)


    viele Grüße in die Runde

    JF

    Egal welcher Krebs, welches Stadium.

    Deine Aussage ist sehr sehr sehr pauschaler Art und nicht krebsbezogen anwendbar. Noch nicht mal innerhalb einer Krebsart und sogar der Unterart. Und schon gar nicht stadiumbezogen. Auch bei Deiner Mutter wurde ja von der Chemo Abstand genommen und stattdessen Entnahme und Bestrahlung vorgenommen. Du solltest Dich nicht verrennen und versuchen so viel wie möglich in allen Richtungen innerhalb kürzester Zeit lesen zu wollen. Das kann nur schief gehen. Stattdessen solltest Du schauen was die Ärzte empfehlen und wie man die Neben- und Nachwirkungen für Deine Mutter händelbar machen kann. Allein das ist schon eine Heidenaufgabe. Aber sinnführend.


    Nichts für ungut.

    viele Grüße

    JF

    mehreren Schlaganfällen auf dem Buckel, Kleinhirnläsion, physisch labil, psychisch labil.

    Entschuldige bitte, aber so jemanden dann noch Fieberschüben auszusetzen ist nicht mal mehr russisch Roulette. Durch die Gehirnschädigungen ist der Stoffwechsel eh schon gestört und wird dadurch negativ beeinflusst. Und deswegen findet man unter Kontraindikationen auch Schlaganfall.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Claudia,


    Du stellst uns Fragen, die nur die behandelnden Ärzte beantworten können :ka. Egal was wir mutmaßen, es kann völlig daneben liegen. Ähnlich wie eine Glaskugel. Und das würde keinem helfen :k. Im Gegenteil, es schürt die Ängste nur noch mehr.


    Erhöhte Werte können sowohl gut- als auch bösartige Gründe haben. Natürlich würde man als erstes vom Krebsgeschehen ausgehen. Genauso kann es aber auch Entzündungsreaktionen sein, genauso wie Reaktionen auf den Abzess. Oder durch die Leber. Oder durch eine Darmentzündung. Man darf nie einzelne Blutwerte separat von den anderen interpretieren wollen. Klar, es gibt Betroffene bei denen Tumormarker in der Verlaufskontrolle genutzt werden können. Bei manchen aber auch nicht. Und warum sollen wir hier bei diesen vielen Unklarheiten spekulieren? Ich hoffe, dass Ihr Euch mit den Ärzten im Gespräch befindet und alle Fragen stellen könnt, die Euch auf der Seele brennen. Ansonsten macht einen Termin mit dem behandelnden Arzt aus. Stellt Eure Fragen zusammen und geht sie dann mit ihm durch.

    Sorry, ist wahrscheinlich auch nicht das was Du gerne gelesen hättest. Ich wollte mich aber zumindest "melden".


    viele Grüße und toi, toi, toi für das Gespräch

    JF

    Hallo Nadine,


    ja, bitte. Auch mich würde das interessieren. Melanose in der Schleimhaut ist erst einmal gutartiger Natur. Und ist augenscheinlich tatsächlich erst einmal schwer vom Melanom zu unterscheiden. Und hier hätte sich dann wieder einmal bewiesen, dass nur ein Pathologe letztendlich eine Beurteilung abgeben kann.


    viele Grüße

    JF

    Hallo,


    wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. Um es mal salopp zu umschreiben. Das erste pathologische Labor war sich nicht sicher, also wurde ein zweites eingeschaltet. Und zwar die Uniklinik. Dann konnten sich die zwei Labore nicht einigen. Da ich eine Melanomart habe, die sich in den vielen Bausteinen nur in ein, zwei Pünktchen von einem gutartigen Naevus unterscheidet (spitzoides Melanom zu Spitz-Naevus) und zwar ganz ganz hinten in der Baureihe, ist es halt schwierig. In der Regel kommt es bei nicht eindeutigen Befunden immer zu einer Zweitbefundung. Schließlich will man nicht übertherapieren.


    Das Problem ist, dass viele vom Augenscheinlichen ausgehen und nicht abwarten was der Pathologe - und er ist der Einzigste, der die Möglichkeit hat herauszufinden was da vor ihm liegt - dazu zu sagen hat. Es gibt die Möglichkeit des Schnellschnittes während der Operation. Hier wird makroskopisch (= mit bloßem Auge erkennbar) geschaut. Der Pathologe zerlegt die Gewebeentnahme in mikroskopische kleine Teile und untersucht sie. Und kann bis zu einer Zelle herunterprüfen. Was augenscheinlich gar nicht funktionieren kann. Und noch eins. Es gibt mehr gutartige als bösartige Befunde.


    Ich brauchte gar nichts machen. Das alles war schon längst angeleiert bzw. auf den Weg gebracht. Die dritte Meinung aus Graz hat auf sich warten lassen, aber die Uniklinik wollte nicht mehr warten. Hat also einen Nachschnitt und eine Wächterlymphknotenentnahme gemacht, um zu schauen, ob die Wächter befallen waren. Einer war es. Danach ist dann das Prozedere gestartet worden was bei anderen als erstes gemacht wird. Und eine weitere, dieses Mal eine recht große Operation folgte ebenfalls. Danach war dann Stand der Dinge bekannt.


    Wichtig für Dich wäre zu wissen was der histologische Befund aussagt. Dein Dermatologe, aber auch der Chefarzt der Dermatologe, müssen doch etwas dazu gesagt haben, warum sie jetzt nicht mehr aktiv werden wollen. Oder werden sie es? Wie soll es denn weitergehen? Werden sie von sich aus ggf. die Probe nochmals befunden lassen? Irgend etwas müssen sie Dir doch gesagt haben. Ein "guten Tag, wir haben uns getäuscht" wird es nicht gewesen sein. Eine Erklärung werden sie Dir geliefert haben. Welche?


    viele Grüße

    JF

    Hallo Silencer_naddel


    falsch, nicht das dritte. Das erste und das dritte waren für gutartig. Das zweite für bösartig. Das alles habe ich erst vier Wochen später mitbekommen. Als mich die Dermatologin in die Uniklinik geschickt hat. Und dann das ganze Prozedere angeleiert wurde. Letztendlich war zwischen Entnahme des Tumors bis zur Klarheit womit ich es zu tun habe ein Zeitfaktor von zwei Monaten. Endgültig nach drei.


    Wie soll man eine weitere abgeben? Es gibt nur einen Primärtumor. Also wird dieser weitergegeben.


    Meine Tumormarker und auch alle Blutwerte, bis auf die der Schilddrüse = andere Baustelle) waren selbst mit Metastase völlig unauffällig.


    Aufbewahrungsfrist hängt vom pathologischen Institut ab. Zwischen zwei und dreißig Jahren.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Regina,


    bitte nicht als Kritik aufnehmen, denn das ist es nicht. Es waren einfach nur meine Bedenken, die mir so durch den Kopf gegeistert sind. Schliesslich ist es kein Spaziergang was da in dem Körper Deines Mannes vonstatten geht. Auch wenn es nur ein paar Minuten sind, so wirkt die Therapie nachhaltig. Und stellt eine Belastung sowohl für Körper als auch Geist dar.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Regina,


    Lebkuchen dürfte einfach zu trocken sein. Oder weicht er den so auf, dass es eher eine Matsche ist? Ansonsten ist das ja wie Ecken und Kanten schlucken :(.


    Laut einigen Strahlentherapiezentren soll man bei Bestrahlung nicht selber fahren. Ein generelles Fahrverbot gilt bei Tumoren und Metastasen im Gehirn. Hat Dein Mann nicht, aber die Bestrahlung ist mitten im Gesicht. Da wäre ich schon sehr vorsichtig. Ein Sekundenblackout reicht da schon. Ich würde sogar noch ein Stück weitergehen und ggf. bei den Ärzten eine Unbedenklichkeitsbescheinigung anfragen. Dann wisst Ihr es definitiv. Und falls was passieren sollte, wenn Dein Mann am Steuer sein sollte, dann wäre ggf. auch die Autoversicherung noch aktiv. Auch wenn es trotz der Bescheinigung zu einigen Problemen kommen könnte und wird. Und wenn dann noch bekannt wird, dass er Schmerzmittel nimmt, die ihn müde machen, dann ist der Versicherungsschutz gefährdet. Ganz ehrlich? Gegen den Krebs mit allen Mitteln angehen, aber volles Risiko auf der Straße eingehen? Die Bestrahlungszeit ist eine begrenzte Zeit, die bald ein Ende hat. Warum also noch ein weiteres Risiko mit weitreichenden Auswirkungen mit ins Spiel nehmen? Wir versuchen uns zwar die Möglichkeit an etwas anderem als Krebs zu sterben, aber so risikoreich? Gerade weil ja auch viele Strahlentherapeuten davon abraten selber mit dem Auto zu kommen.

    Sorry, ist nicht das was Du wahrscheinlich lesen wolltest.


    Schwäbische Küche ist was feines :). Da findet sich einiges Leckere, das auch flutscht :)

    viele Grüße und weiterhin toi, toi, toi

    JF

    Liebe Silencer_naddel


    puuhhh... heftige Geschichte, aber dieser Ablauf passiert häufiger als Du glaubst, seufz. Erst einmal aber ein herzliches Willkommen bei uns im Krebs-Infozentrum. Der Grund zur Anmeldung ist wie immer einer, den man gerne in die Tonne kloppen möchte.


    Ich versuche mal auf einiges einzugehen und werde trotzdem das ein oder andere vergessen. Frage also bitte gegebenenfalls nach.


    Erst einmal hast Du ja schon bemerken müssen, dass Tumore und auch Melanome (die IN der Haut entstehen) überall auftauchen können. Egal, ob nun sichtbar oder in den Schleimhäuten. Egal an welchem Ort. Man hat einen Verdacht geäußert. Ist aufgrund von bekannten Strukturen, Bildern und Erfahrungswerten davon ausgegangen, dass der Tumor bösartig ist. Tumor sagt erst einmal nur aus, dass sich da etwas gebildet hat, dass vorher nicht da war, eine sogenannte Neubildung, eine Wucherung. Eine Einteilung in gut- oder bösartig ist damit nicht gegeben, sondern dies muss vom Pathologen in Kleinstarbeit nachgeprüft werden. Die Inaugennahme reicht nicht immer. Melanomarten gibt es mehr als genug. Manche sind direkt als solche erkennbar, viele der Unterarten nur über die Histologie. Und selbst da nur sehr schwer. Da kann es sogar sein, dass sich mehrere Labore über die Einteilung streiten. Hier wäre also schon mal der erste Ansatz: Befund des Pathologen geben lassen. Darauf bestehen, dass ein zweites Labor, am Besten eins in einem zertifizierten Hautkrebszentrum an einer Uniklinik, die Probe nochmals unter die Lupe nimmt. Eventuell kommt es dann zu einem dritten Labor, das hinzugezogen wird.

    Lass Dir grundsätzlich von allen Befunden eine Kopie machen. Auch von den CT, Ultraschallbildern etc pp. Du wirst sie für eine Zweitmeinung brauchen. Und auch die würde ich Dir empfehlen, ggf. sogar eine Drittmeinung. Ein Recht darauf hast Du. Und solltest Du auch unbedingt nutzen. Eventuell hat die Klinik bzw. die Pathologie einen Kollegen hinzugezogen. Abklären.


    Wie schon geschrieben, es gibt Melanomarten, die mit einem Blick erkannt werden können, viele aber nicht. Es muss dem Histologen überlassen werden. Ein Lymphknoten wird, bei jeder Art von Veränderung in dem Gebiet für das er zuständig ist, aktiv und vergrößert sich, denn er arbeitet. Manchmal wird er wieder kleiner, manchmal bleibt er einfach größer. Er kann sogar in Bindegewebe umgewandelt werden. Gerade in der Bikinizone werden Lymphknoten schnell aktiv. Ein kleiner Schnitt - und schon wird er aktiv.


    Dass mehrere Ärzte einhellig der Meinung sind, ist nichts ungewöhnliches. Berufsbedingt gehen sie vom schlimmsten Fall aus. Oder vom augenscheinlichsten. Bei mir war man einhellig der Meinung, dass der Tumor gutartig ist. Einer der drei Labore war da anderer Meinung. Er sollte, dank Meta im Lymphknoten, Recht behalten. Kommt man bei Dir an den Lymphknoten operativ gut ran? Wäre eine Entnahme und Überprüfung durch den Pathologen möglich? Diese sogenannte Wächterlymphknotenentnahme würde eine weitere Möglichkeit darstellen, um sich ein Gesamtbild zu machen. Denn der Eingriff bzw. die Entnahme des Tumors (belassen wir es erst einmal bei dieser Bezeichnung) ist doch sehr heftig und verändert einiges in der Körpersubstanz. Die Folgen aus der Operation und auch die daraus folgenden Nach- und Nebenbaustellen sind ein Leben lang zu händeln. Hier hat sich der Professor wohl so seine Gedanken dazu gemacht.


    Die Zeit der Diagnosestellung ist die schlimmste. Der Patient ist dazu verdammt zu warten. Irgendwie wartet man immer. Auf den Arzt, auf den Befund, auf was auch immer. Man hat das Gefühl, dass einem die Zeit wegrennt. Aber: Diese Zeit ist von Nöten, um letztendlich zu wissen was genau man hat. Denn die folgenden Therapien können nicht unterschiedlicher sein. Ein gutartiger Tumor wird regelmäßig kontrolliert. Ein bösartiger Tumor muss raus und auch eine regelmäßige Kontrolle muss sein.


    Ich denke, ich habe Dir schon mal ein paar Möglichkeiten an die Hand gegeben noch einiges in die Wege zu leiten.

    Und immer einen Zettel mit Stift bei allen Gesprächen dabei haben. Man vergisst seine Fragen schnell. Und wenn man aus der Tür draußen ist, dann fallen sie einem langsam, aber sicher alle wieder ein, seufz. Deswegen direkt beim Gespräch schon Fragen notieren und dann Stück für Stück mit dem Arzt abarbeiten.


    viele Grüße und toi, toi, toi

    JF

    Hallo Ilse,


    auch von mir ein herzliches Willkommen, auch wenn der Anlass dazu echt blöd ist. Um es mal sehr gelinde auszudrücken, seufz.


    Okay, was ist klassisch? Heute geht man immer mehr dazu über zu schauen was für eine Therapie zum Patienten passt. Da eher inoperabel anzusehen hat man sich auf die PDT geeinigt. Ich kenne die PDT aus der Dermatologie. Habe da, Gottseidank nur theoretisch, einiges mitbekommen. Kommt halt davon, wenn man stundenlang auf den Gängen der Ärzte verbringt und die voller Schautafeln waren bzw. auf Patientenveranstaltungen. Ich weiß aber, dass immer mehr Krebsarten ebenfalls mit PDT behandelt werden. Ich kann also nur vermuten welche Probleme da eventuell da sein könnten. Leider hilft es weder Dir noch uns, wenn wir keine Infos haben. Ich bin mal so frei und behaupte, dass wir hier schon eine tolle Gruppe sind und immer versucht haben Hilfestellungen zu geben. Was Du ja auch schon bemerkt hast. Aber es wird immer und überall so sein, dass die Leute lieber Wissen rausziehen statt mit beizutragen. Finden wir alle schade, aber ändern kann es nur der Leser. Denn wir alle hoffen auf Austausch. Und zwar öffentlich. Damit alle etwas davon haben. Viele unserer UserInnen lesen krebsartenübergreifend, es kann also auch von den anderen Forenteilen Hilfe und Infos kommen.


    Es wäre also schon wichtig zu wissen wo (im welchen Halsbereich) der Krebs bzw. die PDT durchgeführt wurde. Hast Du eine Anwendung erhalten? War diese erfolgreich? Oder musste eine zweite vorgenommen werden? Und Du musst nun durch die sechs bis acht Wochen der Sonnenabstinenz? Die auch für innere PDT gilt. Und alles innen ist offen, verschorft, wund, geschwollen? Oder hast Du auch nach außen auftretende Probleme?


    Und keine Angst, es geht uns, wie Wangi schon schreibt, nicht darum, dass Du alles von Dir preis geben musst, aber ein paar Infos wären schon hilfreich.


    viele Grüße

    JF

    Lieber Horst,


    vergiss die Ängste aber nicht bzw. verdränge sie nicht vollständig. Sie können auch ein Radar darstellen. Liest sich jetzt bestimmt eigenartig. Ist es auch. Ich schreibe ja öfters mal, dass man bis zu einem bestimmten Punkt die Angst für sich nutzen kann, ab einem bestimmten Punkt schlägt die Angst aber in Panik um. Und die ist kontraproduktiv, denn das Kopfkino schlägt erbarmungslos zu. Und gaukelt einem Dinge vor, die sooo nicht existieren. In so eine Falle tappen auch gerne manche Ärzte. Sie wollen Probleme des Patienten in eine Schublade stecken, übersehen aber, dass auch andere Dinge, egal ob nun körperliche Erscheinungen oder andere Medikamente, ebenfalls negative Auswirkungen haben und weisen alles dem sogenannten Hauptproblem zu. Aber auch der Patient tappt in die Falle. Und da kann die "Angst" mit der Zeit zu einem Radar werden. Angst hat verschiedene Färbungen, Ausprägungen und Impulse. Diese zu unterscheiden und für sich zu nutzen ist ein Lernprozeß.


    Du bzw. Deine Familie hat einiges in diesem Jahr erlebt. Erleben müssen. Da ist einiges zum Verarbeiten. Nehmt Euch die Zeit. Auch wenn man glaubt sie nicht zu haben. Der Kopf ist schon ein geniales Konstrukt. Es speichert Erlebtes und verarbeitet es dann, wenn er glaubt, dass der Körper und der Geist dies auch verkraften können. Genauso ist es mit der Normalität. Sie braucht man auch. Um nicht verrückt zu werden bzw. im Kranksein zu versinken. So geht es auch Deiner Tante. Sie hat für ein paar Minuten gute Momente mit Eurem Besuch erleben dürfen, die sie in den restlichen Stunden erfreuen. Und genau das haben wir mit unserem "Kranksein" auch erfahren müssen, so dass wir dafür offener sind als andere.


    Jetzt wünsche ich Dir und Deinen Lieben weiterhin eine schöne, gute Zeit. Zeit der Hoffnung, Zeit des Nachdenkens, Zeit der - sagen wir mal- Genugtuung, dass Du schon einiges "erfolgreich" hinter Dich gebracht hast, Zeit der Träume, Zeit des Genusses. All das wünsche ich im Übrigen auch allen LeserInnen.


    viele Grüße

    JF

    Hallo Regina,


    es blutet auch, weil die Bestrahlung die Schleimhäute, die aus schnellwachsenden Zellen besteht, angreift und durch das Putzen, Schnauzen etc pp feine Risse entstehen, die dann bluten. Hinzukommen natürlich auch die Wunden durch die Biopsie. Da hilft leider nur die Zeit. Fragt doch bitte die Bestrahlungsärzte, ob sie etwas zur Linderung frei geben.


    viele Grüße

    JF

    Und nachdem ihr ja eh so oft übel und unwohl ist

    Hallo Fiona,


    nun, warum sollen wir nicht versuchen uns mit unseren Erfahrungen gegenseitig eventuell zu helfen :)? Deswegen kann ich da noch mit etwas aufwarten, nämlich mit Ingwertee / Ingwerwasser. Meiner Mutter, die u.a. CML hat und sowohl Glivec als auch Schmerzpflaster nutzen muss, ist laufend latent übel und unwohl. Und da hilft ihr Ingwertee. Wird auch von vielen Ärzten empfohlen. Gerade bei Chemotherapien.


    Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie noch schöne Feiertage und eine gute Zeit.

    viele Grüße

    JF

    Wenn das Christkind zweimal klingelt …

    Dann solltet Ihr gaaanz schnell die Tür öffnen!

    Es bringt Euch nämlich magischen Weihnachtszauber und

    traumhafte Überraschungen ins Haus!

    Mögen sich all Eure Wünsche erfüllen.

    unbekannter Verfasser




    frohe und gesegnete Weihnachtstzeit wünscht

    JF

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    Liebe Heike, lieber Rüdiger,


    Ein Weihnachtsfest mit Gottes Segen,
    möge er an Eurer Seite stehen –
    und auch im nächsten Jahr auf allen Wegen
    Euch begleiten und immer mit Euch gehen!
    unbekannter Verfasser


    das wünsche ich Euch von ganzen Herzen :k

    Und auch uns allen.

    herzliche Grüße

    JF

    Hallo Horst,


    auch wenn die Klage nicht nach Deinen Wünschen ausgefallen ist, so hat sie doch etwas Gutes gehabt, seufz. Denn ohne die anberaumte Untersuchung hätten die beiden Metastasen weiter vor sich hin wachsen können. So aber war es zwar ein harter Weg, aber ein Weg in die Metastasenfreiheit. Und das ist verdammt viel wert. Und es zeigt auch auf, dass Du Ärzte mit im Boot hast, die Dir auf diesem - Deinem - Weg beistehen. Mit Rat und Tat. Auch etwas sehr positives. Und nichts alltägliches. Von daher schon zwei gute Gründe zu sagen, ich kann meiner Angst mit guten "Waffen" entgegentreten.


    Wenn jemand wie Du am Anfang alles locker sieht, kann es passieren, dass, wenn etwas unvermutetes eintritt, der Absturz heftiger ist als bei jemanden, der sich von Anfang an mit vielen Ungewissheiten herumplagen muss und sich deswegen schon von Anfang an Gedanken macht. Es wird Dir nichts übrigbleiben als Dich mit der Angst auseinander zu setzen. Denn ansonsten wird sie Dich vereinnahmen. Lähmen. Kein einfacher Weg. Du hast bestimmt den ein oder anderen Weg noch in Erinnerung, die am Anfang fast an ihrer Angst und Hoffnungslosigkeit fast gescheitert sind. Und schau wo sie heute stehen. Es ist also machbar. Aber ganz klar: Es ist und wird kein einfacher Weg. Die Angst zu ignorieren wird nur am Anfang helfen, sie wird aber umso härter zuschlagen. Deswegen, so schwer es auch ist, man muss sich mit ihr befassen. Auch mit Hilfe von Psycho-Onkologen oder Psychologen. An der Uniklinik wird man Dir bestimmt einen Kontakt zu deren Onkopsychologen herstellen können. Liest sich jetzt ziemlich hart, aber so ist es nicht gemeint. Ich möchte Dir nur einen Weg aufweisen. Der langfristig Dir helfen kann. Und Deine Enkel werden eine Stütze sein können. Nutze alle Möglichkeiten die schönen - positiven Seiten neu zu entdecken. Sie sind da. Sie sind nur verschütt gegangen. Auch wenn sie manchmal zu einem lachenden und einem weinenden Auge führen.


    In diesem Sinne wünsche ich Dir ein Weihnachtsfest in Kreise Deiner Lieben. Bei denen die Kleinsten staunend und strahlend vor den Lichtern des Weihnachtsbaumes stehen. Und ihnen es gleich tust :k

    viele Grüße

    JF

    Liebe Regina,


    die Wässerung der Nase mit Salzwasser etc pp soll nur den Befall von Viren bzw. Bakterien eindämmen bzw im besten Fall verhindern. Abschwellend wirkt das nicht. Die Schwellung hat mittlerweile mehrere Gründe, das werden Euch aber die Ärzte bestimmt auch schon erklärt haben.

    Gerade die Schleimhaut ist sehr sensibel und reagiert sofort. Zum Teil mit Schleimbildung, zum Teil durch schwellen.


    Was mir imponiert ist, dass die Ärzte schwarzen Tee mit Milch empfehlen. Meines Erachtens eine gute komplementäre Wahl. Schwarzer Tee, lang gezogen, hat einige Vorteile, die dem Körper Deines Mannes helfen können bei der Bewältigung der Strahlentherapie als auch der Beruhigung der Schleimhäute. Und zwar aller. Die Milch macht es für den Magen verträglicher, so dass er mehr Tee trinken kann. Denn Tee regt die Darmtätigkeit an und hilft bei Magenverstimmung. Ich persönlich bin kein Freund von Salbeitee, ist aber meine eigene Einstellung, lach.


    Auch Honig lutschen inklusiv schlucken soll die Verbrennungen durch Strahlentherapien abmildern.


    Vielleicht hat Brynhildr noch den ein oder anderen Tipp. Bzw. auch die anderen UserInnen. Ich selber habe keine Bestrahlung erhalten, da Melanome als strahlenresistent gelten.


    viele Grüße

    JF

    Liebe Belle - die Belle


    hast Du die Möglichkeit Deine Ärzte mal nach der Anwendung des indischen Weihrauchs ( Boswellia serrata) anzusprechen? Ich kenne Melanompatienten, die aufgrund von Hirnödemen diesen Wirkstoff sogar als Kassenleistung erhalten haben. Nach Ausschleichen vom Kortison. Als Unterstützung des eigenen Immunsystem.


    Um es vorweg zu nehmen: In der katholischen Kirche wird eine andere Art des Weihrauchs verwendet. Der indische wird seit vielen Jahren in der Medizin erforscht. Zum Teil noch im Labor, zum Teil schon am Patienten.


    Weiterhin toi, toi, toi

    Viele Grüße

    JF

    Ho, ho, ho … nikolaus_10.gif


    Ich bzw wir wünschen Euch kuschelig warme – leuchtend besinnliche – himmlisch ruhige – engelsschöne – kalorienbombige – und rentierstarke Weihnachten.


    merry christmas

    JF

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    Liebe Marina,


    ich hoffe, dass das Abschlussgespräch für Euch doch noch aufschlussreich und hilfreich war. Auch wenn der Prof vorsichtig in seinen Äußerungen ist, so hat er doch die Bestrahlung durchführen lassen. Hoffentlich hat man Euch auch Tipps und Medikamente zur Hand gegeben, die Deinem Mann gegen die Nebenwirkungen der Bestrahlung helfen.


    toi, toi, toi sage ich jetzt einfach mal, denn die zweite Bestrahlungsart beginnt ja nun.

    viele Grüße und auch immer eine gute Fahrt

    JF

    Hallo Fiona,


    darf Deine Mutter Lakritz essen? Das darin enthaltene Süßholz würde ebenfalls gegen die Übersäuerung helfen, genauso wie den Blutdruck anregen.

    Ich esse gerne die mit Zuckerummantelung. Man darf nur nicht zu viel davon essen (u.a. regt es die Darmtätigkeit an bzw. erhöht den Blutdruck bzw. kann zu Ödemen führen, auch sollte man darauf achten, ob es zu den genommenen Medikamente passt) . Vor langer Zeit hat man Süßholz nur in der Apotheke bekommen.


    Aber es ist erst einmal schön zu lesen, dass der Allgemeinzustand besser wird.

    Wünsche Euch ein paar ruhige Tage.


    viele Grüße

    JF

    Hallo Zwerg


    erst einmal ein herzliches Willkommen, auch im Namen der hier zuständigen Moderatorin The Witch , im Krebs-Infozentrum. Der Grund zum Anmelden ist wie bei uns allen leider kein schöner, seufz. Leider ist bei Deiner Mutter die Erkrankung sehr weit fortgeschritten. Zu der Erkrankung selber können Dir die UserInnen hier im Forenteil weitaus besser weiterhelfen als ich, da ich aus einer anderen Ecke der Krebserkrankungen komme. Zu den allgemeinen Fragen aber schon.


    Welcher Bereich wird bestrahlt? Je nachdem gibt es unterschiedliche Neben- bzw. Nachwirkungen. Welche Chemotherapie erhält sie? Ist sie in einem Lungenkrebszentrum?


    Wenn ich das richtig lese hat sie auch einen Port. Warum wird sie nicht darüber ernährt? Bzw. zumindest zum Teil?


    Das Krankenhaus sollte einen Antrag auf einen Pflegegrad stellen. Bis zum Besuch des MDKs bekommt sie eine vorläufige Einstufung, so dass ein Pflegedienst zumindest damit schon mal arbeiten kann. Wenn sie nachhause entlassen wird, sollte auch ein Hausnotrufsystem organisiert werden.


    Ein SAPV-Team kann durch eine Verordnung des Arztes ebenfalls mit ins Boot genommen werden, da sich Deine Mutter in einem palliativen Zustand befindet. Palliativ heißt erst einmal, dass man von einer Heilung nicht mehr ausgehen kann, sondern versucht lindernd einzugreifen. Es wäre also auch eine Überlegung, ob nicht eine palliative Einrichtung in Frage kommt. Denn, so leid es mir tut, Deine Mutter hat einige Baustellen, die sehr ernst sind, insbesondere die der Leber. Das dürfte meiner Erachtens einer der Hauptprobleme sein. Denn was hilft das Essen, wenn es nicht mehr verstoffwechselt werden kann und weitere Probleme bereitet? Auch Schmerzmittel gehen über Niere oder / und Leber. Beides ist mehr als angeschlagen. Können also nicht verarbeitet werden und der Wirkstoff baut sich auf. Und schadet so mehr als es helfen kann, da die Nebenwirkungen die Wirkungen aushebeln. Egal wie der Wirkstoff heißt.


    Was sagt Deine Mutter zu alldem? Was empfehlen die Ärzte? Was ist als nächstes geplant? Habt Ihr Euren Hausarzt mit im Boot? Hast Du eine Patienten- und Vorsorgevollmacht für Deine Mutter?


    viele Grüße

    JF

    Und der Therapeut ist ein normaler Physiotherapeut?

    Hallo Wangi,


    wie ich schon geschrieben habe, so ist die manuelle Therapie eine Fortbildung / Fortsetzung des Physiotherapeuten und er darf sich nach Ablegen aller Prüfungen am Ende der jeweiligen Module manueller Therapeut nennen. Und wird beide Berufsbezeichnungen angeben, da die Abrechnungspreise Physiotherapie bzw. manuelle Therapie unterschiedlich sind.


    Ich würde zB beim Anschauen von Webseiten von manuellen Therapeuten / Physiotherapeuten aus Deiner Stadt schon mal darauf achten, ob auch CMD, evtl. auch Kinesio-Tape, mit aufgeführt sind. Denn jeder Therapeut hat seinen Schwerpunkt. Und der muss nicht zwangsläufig der Hals-Kieferbereich sein.


    viele Grüße

    JF

    Wie sowas im Heim passieren kann ist unverständlich!

    Liebe Silland,


    was ist unverständlich? Das dehydrieren oder das stürzen? Ich kenne Deine Oma nicht, aber ich habe genug Erfahrung mit älteren Herrschaften gemacht, die eigentlich nicht mehr laufen können, aber es immer wieder schaffen ein Tempo und auch Aktivitäten hinzubekommen wo man sich nur wundern kann. Sie machen Dinge, die sie eigentlich nicht mehr können. Und machen Dinge, die sie nicht machen sollen. Ein Moment des Nichtachtens und sie legen los. Im wahren Sinne des Wortes. Das mit der Trinkmenge ist tatsächlich schwierig. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Tatsächlich, dass die Menge nicht kontrolliert wird, aber auch, dass der Ideenreichtum beachtlich ist, wenn es darum geht die Flüssigkeit los zu werden. Ohne zu trinken, wohlgemerkt.


    Hat sie sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen?


    viele Grüße

    JF

    Ich denke aber, dass die Problematik nicht ausschließlich bei BK auftreten kann, sondern ganz allgemein nach Chemo und Bestrahlung.

    Jepp, das stimmt, aber die Fälle sind nicht so häufig. Ich habe in den letzten zehn Jahren bisher nur von einem Interferon-Spritzer (Immuntherapie) gelesen, dessen Herz ebenfalls angegriffen wurde.

    Wie wäre es mit dem Bereich Chemotherapie- Austausch Austausch?


    viele Grüße

    JF

    Liebe Franziska67


    auch von mir ein herzlich willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum.

    Da denkt man, dass man dem Krebs ein Schnippchen geschlagen hat, atmet langsam durch und dann dies. Und ja, es gibt hier eine Userin, die ebenfalls eine Herzproblematik davon getragen hat. Unser RidingGeli hatte im April diesen Jahres einen Herzstillstand und ihr haben die Ärzte auch gesagt, dass dies eine Spätfolge der Chemo ist. Vielleicht kann Jule66 einen Thread benennen, der für einen Austausch geeignet ist.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    Liebe Franziska67


    auch von mir ein herzlich willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum.

    Da denkt man, dass man dem Krebs ein Schnippchen geschlagen hat, atmet langsam durch und dann dies. Und ja, es gibt hier eine Userin, die ebenfalls eine Herzproblematik davon getragen hat. Unser RidingGeli hatte im April diesen Jahres einen Herzstillstand und ihr haben die Ärzte auch gesagt, dass dies eine Spätfolge der Chemo ist. Vielleicht kann Jule66 einen Thread benennen, der für einen Austausch geeignet ist.


    Auf ein gutes Miteinander

    viele Grüße

    JF

    manuelle Therapie

    Wie muss das Rezept dafür aussehen und welche Therapeuten sind dafür geeignet?


    Hallo Wangi,


    ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe. Die Verordnung wird statt auf Physiotherapie auf manuelle Therapie ausgestellt. Und einem manuellen Therapeuten vorgelegt. Die manuelle Therapie ist eine Fortsetzung der Physiotherapie. (Nächste Steigerung wäre -salopp ausgedrückt - Osteopathie, von den Praktikern kommen viele aus der Physiotherapie).


    Wegen dem Schluckakt: Gehst Du nicht mehr zu Deinem Logopäden zum Schlucktraining?

    Wenn ich mich recht erinnere, hattest Du auch einen Osteopathen an der Hand. Was ist damit?


    Gutes Gelingen.

    Viele Grüße

    JF

    Och mensch, dachte es kommen jetzt Aufmunterungen in der Art Warte ab, du wachst eines morgens auf und das Loch ist weg :thumbsup:

    8) Aber genauso ist es doch auch ;). Nur das niemand sagen kann, wann dieser "eine Morgen" ist. ;)



    Hallo Horst,


    die meisten Primärtumore und Metastasen sind so was von unauffällig. Schmerzen nicht, drücken ggf. nirgends etwas ab, bereiten kein Probleme, sehen harmlos aus usw.. Zumindest nicht, wenn sie klein und unauffällig sind. Bei vielen ist es ein Zufallsbefund. Das ist ja gerade das gefährliche. Wenn Du magst, kannst Du ja in Deinem Thread schreiben wie es zum Befund Lungenmetastasen kam und welche Therapien Du mit den Ärzten zusammen durchführen lassen hast. Zumindest hoffe ich schon mal, dass es bei einem Absiedlungsort geblieben ist.


    Tja, Renate, ich denke manchmal, es ist gut, dass wir nicht wissen was da noch auf uns zukommt. Selbst dem größten Optimisten wird sonst mulmig.


    viele Grüße in die Runde

    JF

    Liebe Wangi ,


    ja, lass das CT machen, schon allein um die Gewissheit zu haben, dass da nichts ist. Denn ich denke, dass auch Dein Zahnarzt auf die Bilder schaut. Bedenke, dass wir nicht nur knallharte Therapien hinter uns haben, sondern auch, dass wir nicht jünger werden und so eine Heilung sich eh verlängert. Auch konnten die Nachwirkungen der Therapien sich in den Körper manifestieren. Ich habe dieses Jahr den HNO gewechselt und der will mich alle vier Monate sehen, da jetzt der Zeitfaktor da sei, dass die Spätschäden jetzt sichtbar werden. Diese Empfehlung hat ja auch wolfgang46 erhalten.


    Du schreibst, dass ein anderer ZA sozusagen den gelegten Schutzschild entfernt hat. Nun, jetzt wird der Körper selber aktiv. Stückchen für Stückchen. Und das dauert. Ich hatte ebenfalls dieses Jahr zwei Entnahmen von so komischen Dingern, denen ich nicht getraut habe und auf die die Hautärztin auch angesprungen ist. Leider hat sie meine Bedenken eine Woche nach dem Eingriff, dass da irgendetwas bei dem einen nicht stimmt, mit einem Vortrag abgeschmettert, dass, wenn sie zu früh die Fäden zieht, die Wunde auseinanderklaffen würde und ewig für das Hochwachsen bräuchte. Okay, also wieder Zähne zusammengebissen und darauf vertraut, dass sie recht hat. Naja, Ende vom Lied? Ich hatte Recht ... Unter den Fäden befand sich eine dicke Eiterbeule, die die Schmerzen bereitet hat. Denn nach dem Entfernen waren schlagartig diese weg. Dafür hatte ich dann bei den zwei Einstichstellen des Fadens Krater, die fast fünf Monate gebraucht haben, sich zu schliessen. Du siehst, es kann auch an Stellen auf einmal zu verlangsamter Heilung kommen, die nicht im damaligen Behandlungsgebiet liegen. Du darfst auch bei Dir nicht vergessen, dass Du auch Chemo hattest. Und die hat sich nicht auf ein Gebiet beschränkt. Also was will ich mit dieser Geschichte rüberbringen? Richtig, jetzt nach vielen Jahren kriegen wir zu spüren, dass unsere körpereigene Regeneration länger braucht. Auch wenn es Dir nicht weiterhilft, mich hat diese lange Zeit auch ganz schön genervt. Man muss sich die Zeit geben. Da wären wir wieder bei unserem Lieblingswort: Geduld.


    Alles Gute

    viele Grüße

    JF