Beiträge von heidi1973

    Danke für eure Worte.
    Montag um 9 habe ich Termin in der Klinik. Das mit dem Cyberknife hat wohl ein, finanzielles Problem. Die Klinik bekommt es wohl nur noch genehmigt "wenn es sich lohnt", d. h. wohl in der Praxis, das es von der Krankenkasse erst nach ca. einem halben Jahr voll bezahlt wird, damit es sich lohnt. Stirbt der Patient vorher bleibt die Klinik auf dem Betrag sitzen.
    Wäre schön, wenn ihr mir für übermorgen die Daumen drückt.

    Hallo, will mir nur kurz den Frust runterschreiben. Seit gestern ist es nun offiziell, ich habe eine Meta im Gehirn, vorne rechts.
    Eigentlich sollte ich sofort im KH bleiben, habe ich abgelehnt. Wenn ich umkippe, was der Doc befürchtet, dann zu Hause, geht auch, bzw. dann ist es schneller vorbei. Und wenn das große Kotzen losgeht, dann kotze ich halt ne Stunde durch bis der Notarzt hier ist und mir ne Spritze gibt. Montag habe ich dann Termin und sie sagen mir, ob sie noch operieren wollen oder nicht. Wenn es allerdings so sein sollte, wie Doc es befürchtet, und ich dann die letzten Monate im Bett liege und nicht mehr weiss wer ich bin, er meinte so 30-40%, dann nehme ich nur die letzten zwei und verzichte.
    Hat hier zufällig noch jemand, vielleicht mit gleichen Erfahrungen ein Hausmittel gegen die Übelkeit. Mir ist klar, da kann man nicht viel machen, aber Vorschläge zum Versuchen nimmt man gerne. Brauche auch keine Garantien.

    Hallo c.onny, die Metastase wurde am Freitag vom Strahlenarzt festgestellt. Erstens sieht man sie und man kann sie tasten. Mit Erfahrung scheint das zu gehen. Ich habe heute mit einer ehemaligen Krankenschwester gesprochen. Die hat sich das Ding auch "angesehen", bzw. ertastet und meinte dann auch sofort, "Ist keine Lymphknotenmetastase, ist einer Knochenmetastase, wir haben das damals Linse genannt, weil die Dinger sich anfühlen wie Linsen." Man muss dazu sagen die Dame ist jetzt 98, d.h. sie hat noch zu einer Zeit gearbeitet, wo nicht alles sofort geröngt wurde.gIch bin immer noch in Lemgo, ich werde nicht mehr nach Berlin zurückkommen.
    Das mit dem Übelsein hatte ich gestern angesprochen und es wurde gesagt "Nehmen Sie Ihre MCP, wenn die nicht wirken dann Voltaren.". Geht aber so langsam wieder ich ernähre mich im Moment halt von Bananen und Ananassaft und Kaffee.
    Das Jugendamt hat jetzt für die Dauer der Chemo eine Hilfe genehmigt, die 2,5 Stunden am Tag kommt.

    Hallo Sabine, Biphosphonate bekomme ich noch nicht. Denn bis Freitag hatte ich ja offiziell noch keine Knochenmetastasen hatte. Vor nicht drei Wochen wurde ein Knochenszintigram gemacht, angeblich sauber. Die Knochenmeta wurde am Freitag vom Strahlendoc diagnostiziert.

    @lotti5, zweiter Versuch, irgendwie verschwindet hier alles im Nirwana. Trinken kann ich, ich trinke im Moment ca. 2 Liter Ananassaft am Tag und komischerweise geht auch Kaffee. Ich weiß, der hat keinen Nährwert, wenigstens ist Milch drin und Wasser. Xeloda nehm ich weiter. Bin hier im BZ, und hatte insgesamt schon fünf Onkologen oder benachbarte Fachrichtungen. Die vorletzte Onkologen war mir irgendwie sympathisch und ich vertraue ihr, allerdings macht mir ihr Satz "Das wird ab jetzt nicht besser werden, sondern schlimmer. Wenn sie noch etwas bestimmtes vorhaben dann machen Sie das in den nächsten drei Monaten." Angst. Weil ich noch nicht einmal mehr das schaffe und die Knochenmetastasen anscheinend spriessen. Und aus Erfahrung glaube ich den Herrschaften nicht, wenn sie mir einreden wollen, dass die Schmerzen im Bein ein Ischias ist.

    Hallo, war gestern in der Klinik zur Bestrahlung. Ausserdem wollte ich noch mit der Onkologin reden, weil ich seit gestern morgen starke ziehende Schmerzen in dem linken Bein habe.
    Bei der Bestrahlung wurde ich, entgegen der Routine, gleich vom Arzt empfangen. Der, der Freitag diesen blöden Spruch losgelassen hat, wegen, wenn es nicht wirkt, dann beenden wir das, damit das Ganze nicht unnötig in die Länge gezogen wird. Dieser sagte mir dann, wir müssen ihren Knoten, das scheint eine Knochenmetastase zu sein, extra bestrahlen, deshalb wird der Apparat neu eingestellt. Toll! Er wollte mir ein nettes ruhiges Wochenende schenken.
    Das nächste war das Gespräch mit der Onkologin, wieder eine neue Nase, wegen den Schmerzen im Bein.
    Diese erklärte mir, dass die Schmerzen von einer Ischiasentzündung kämen .... Als ob ich ganz blöd bin. Genau diesen Satz hat meine Mutter schon vor 27 Jahren gehört. Was an der Sache ein wenig "lustig" ist, könnte dieselbe Ärztin gewesen sein, käme vom Alter her hin.
    Weiss überhaupt nicht mehr was ich denken soll. Jetzt nehme ich seit einer Woche Xeloda, kann nichts mehr essen und auf meinen Beinen stehen und auch hier schert sich der Krebs um nichts und wächst munter weiter.

    Danke Jedrik, die "goldene Milch" habe ich schon, wenn auch mit etwas erweiterten Rezept. Die ging die ganze letzte Woche, seit Vorgestern sehe ich das Zeug und denke nur "Nein". Aber danke, werde meine Haushaltshilfe gleich bitten mir noch eine neue anzusetzen.

    Guten Morgen, ist vielleicht jammern auf hohem Niveau. Ich habe Anfang der Woche mit Xeloda angefangen, zusammen mit Bestrahlung. Mir wurde gesagt, die Nebenwirkungen sind "nichts" gegen EC und PAC (die Ärztin).
    Nun sitze ich hier, mehr schaffe ich nicht, und zittere vor Erschöpfung vor mich hin, nachdem ich geduscht habe.
    Essen geht nicht mehr, nur nach MCP und in den Schlaf komme ich auch nicht. Ist das für Xeloda normal? Hat jemand eine Tipp? Ach ja, Schlaftabletten, die mir im KH angeboten wurden will ich nicht auch noch nehmen.
    Und noch etwas, obwohl das nichts mit der Chemo zu tun hat und sich nur an die richtet, die eine Ablatio hatten. Die OP ist jetzt vier Wochen her und es fühlt sich immer noch "komisch" an. Was mich etwas irritiert ist dieses Gefühl, dass ich glaube zu fühlen, dass irgendeine Flüssigkeit über die Stellen läuft. Fühlt sich so realistisch an, dass ich hinfasse und es wegwischen möchte.
    Hat das eine von euch auch gehabt? Ist das ein Zeichen für Heilung, oder muss ich mir Sorgen machen?

    Hallo, ich nehme jetzt seit Dienstag Xeloda zusammen mit der Strahlentherapie. Eine Frage, ob das andere auch haben. Seit Mittwoch werde ich immer wackliger auf den Beinen und habe irgendwie nicht die vollen Nebenwirkungen der anderen beiden Chemos (EC, PAC, Carboplatin), sondern von "Allem ein Bißchen".
    Seit heute morgen geht zum Beispiel kein Essen mehr runter. Eigentlich versuche ich Kohlenhydrate zu meiden, aber das Einzige was bisher geht ist ein halbes Stück Kuchen, und das nur für die Tabletten am Morgen. Nehme schon MCP und trinke Ingwertee. Hat noch jemand einen Tipp? Oder ging es jemanden genauso?

    Hallo, habe gerade mit meiner "Krankenpflegerin", eine ehemalige Krankenschwester und Sprechstundenhilfe, gesprochen. Die meinte, dass soll nicht als profaner Urlaub bezeichnet werden, sondern der Arzt soll schreiben, dass es sich um eine wichtige Maßnahme zur Gesundwerdung handelt, die er befürwortet.

    Hat hier irgendwer Erfahrungen mit Xeloda/Capecitabin? Die Onkologin meinte, dass meine Haare (ca. 3mm, etwas dünner als Normal) und Augenbrauen/Wimpern bleiben. Jedoch nicht mehr wachsen werden. Lange Rede, kurzer Sinn. Da die Haare im Moment ziemlich wachsen und die Kopfhaut durch die vorherigen Chemos angegriffen scheint, juckt es. Mag sich blöd anhören, aber wenn sie jetzt eh wieder anfangen auszufallen, rasiere ich sie wieder ab, damit dieses Jucken aufhört. Gibt es hier jemanden, der damit Erfahrung hat?

    Hallo Conny, soweit ich weiss, ist "Urlaub" erlaubt, sogar erwünscht. Du brauchst nur das o.k. deines Arztes. Ruf doch einfach mal bei der Krankenkasse an. Natürlich erst, wenn du weisst, dass dein Arzt ja gesagt hat. Was er jawohl sein wird. ;)
    Oder, wenn das nicht zu lang ist, fahr einfach so. Du hast ja keinen Arbeitgeber hinter dir, der dir Betrug vorwerfen will, weil er einen Grund zum Rauswurf sucht. Wenn doch, geh den offiziellen Weg.
    Ein guter Hausarzt wird dir alles geben was nötig ist.

    Hallo Eva-Lynn, hatte heute den Termin bei der Onkologin und bekomme ab nächster Woche Xeloda in Tablettenform für die Zeit der Bestrahlung, also ca. 7 Wochen. Danach soll es dann gewesen sein. Bei mir steht es jetzt drei zu eins. Die Senologin meint, dass eventuell noch von kurativer Behandlung die Rede sein kann. Die Ärzte in Berlin und der Strahlenarzt meinen ich hätte noch etwa ein Jahr. Wie der Strahlenarzt sagte "Es ist zwar hart, was die Ärzte in Berlin sagten, aber doch gut die Wahrheit zu wissen.", die Onkologin heute meinte dann noch so nett "Das wird definitiv ihr letztes Weihnachten. Ich gehe davon aus, nach der Bestrahlung/Chemo haben Sie dann noch zwei drei Monate Ruhe und danach geht's richtig los. Aber Weihnachten bekommen wir noch hin." Ich werde jetzt die Bestrahlung noch abwarten und versuchen in nächster Zeit für den Anschluss einen Termin in Lübeck zu bekommen.

    Hallo Jule, habe am Montag Termin in der Onkologie. Vorgestern hatte ich den Termin beim Strahlenarzt. Wenn ich den Termin beim Onkologen hatte und mehr weiss werde ich mich in Lübeck melden.
    Ehrlich gesagt, ich bin müde, jeder Arzt sagt was anderes. Der Strahlenarzt sagt, dass die Lymphknoten im Hals Fernmetastasen sind und hat, vielleicht sehe ich das auch falsch, wenn auch sehr professionell eine "Art von Hektik" an den Tag gelegt. Der O-Ton zur Terminvergabe war "Die Frau muss so schnell wie möglich unter das Gerät, wir brauchen jeden Tag." Zu mir hat er dann gesagt, nachdem ich meinte, dass Frau Dr. Düpont gemeint hat, dass man nicht unbedingt von palliativ reden kann/braucht, dass es zwar ziemlich hart von der Ärztin in Berlin war, was sie zu mir gesagt hat, dass ich aber den Eindruck mache, dass man mir die Wahrheit sagt ....

    Hallo Jule, die Chemo soll ja parallel mit der Bestrahlung erfolgen. Entweder Cisplatin oder 5CU. Habe nun ja schon eine vierte Meinung, Montag kommt dann die fünfte.
    Die Meinung von Frau Dr. Düpont war, jedenfalls für mich, "halb und halb" sie hat mir erklärt, dass alles, was sie rausoperiert hatten, befallen war. Und dass es halt diese kleine Chance gibt, dass man den Krebs "unter Kontrolle halten kann." Wie sie dann auch schon meinen neuen/alten Hausarzt sagte, "... nicht unbedingt eine palliative Behandlung.".
    Mein Vater will nur hören, daß ich jetzt noch sechs Wochen Bestrahlung mit Chemo habe und dann bin ich gesund. Ist doppelt anstrengend.

    Hallo, hatte heute Besprechung beim Strahlenarzt.
    Und wieder eine andere Meinung. Freitag hat die Chirurgin vom Brustzentrum zu meinem Hausarzt gesagt "Wir müssen hier nicht unbedingt von einer palliativen Situation sprechen.". Heute sagt mir der Strahlenarzt, dass man bei mir von Fernmetastasen im Hals sprechen kann, er mich mit, ich glaube 50G, palliativ bestrahlen wird und wir so früh wie möglich anfangen müssen, da man keine Zeit mehr hat.
    Und das die Beurteilung von Berlin mit einem Jahr zwar hart, aber unter Umständen berechtigt ist.
    Am 26. soll die Bestrahlung starten, nächsten Montag habe ich einen Termin mit dem Onkologen. ...
    Wollte mich nur kurz melden.

    Hallo Sindy, irgendwie finde ich deine Nachricht hier nicht und auf die mail kann ich im Programm nicht antworten (Neuer PC, falsch verlinkt). Deshalb hier.
    Der Tumor wurde untersucht, Nichts neues in der Zusammensetzung.
    Ich soll jetzt 7 Wochen Bestrahlung zusammen mit palliativer Chemo bekommen. Entweder Cisplatin oder 5FU, wird sich am Dienstag rausstellen.
    Mein Vater war bei der letzten Besprechung dabei. In seinem Kopf ist nur, ich bekomme Bestrahlung und Chemo, das wirkt. Und wie gesagt, der O-Ton war "Siehste, hast mal wieder übertrieben. In sieben Wochen ist alles vorbei, dann gehst du drei Wochen in Kur und danach kannst du dir ne neue Arbeit suchen."
    Psychologen sind nicht mein Ding, ne längere Geschichte, die nicht mit Krebs zu tun hat. Aber dann kam noch die letzte Psychoonkologin, die meinen mehrfach wiederholten Satz "Ich schaff die OP nächste Woche nicht allein hier in Berlin, fühle mich dazu nicht in der Lage." einfach nicht wahrnahm und nur mantramäßig wiederholte "Keiner kann Sie zur OP zwingen wenn Sie nicht wollen. Die OP dauert drei Tage im KH, dann können Sie am vierten Tag nach Hause umziehen und die Folgen der Chemo sind dann auch Geschichte ...". Wieder Griff ins Clo, danke mache jetzt endgültig dicht.
    Allerdings hat mein neuer, alter Hausarzt (man ist jetzt auch schon 20 Jahre her), einen Kinderpsychologen aufgetan, der gut sein soll. Braucht er, kriegt er.
    Ich achte im Moment darauf, was ich esse. Chia, Leinsamen etc. und versuche Kohlenhydrate zu meiden. Was mir irgendwie nicht so gut gelingt.
    Walken etc. ist nicht drin. Muss manchmal auf dem Weg zum Clo ne Verschnaufpause einlegen. ... Und die OP ist jetzt eine gute Woche her und ich kann mich immer noch nicht richtig bewegen und habe Schmerzen. Wie ist das bei dir?
    Ansonsten danke, dass du in deiner Situation an mich denkst. Ich hoffe du bekommst nächste Woche gute, beruhigende Ergebnisse, auch wenn die Gesamtsitutation ganz anders als beruhigend ist.

    Hallo Jule, nächsten Dienstag habe ich Termin beim Strahlendoc. Laut Tumorkonferenz können sie nicht früher als drei Wochen nach Operation bestrahlen.Was mir etwas "Angst" macht, ist, dass man mir Cisplatin geben will. Nicht wegen der Chemo, sondern weil das ja nichts anderes als Carboplatin ist, was ja schon jetzt nicht gewirkt hat. Ausserdem steht im Netz, ich weiß man soll nicht googeln, dass mir das im Durchschnitt zwei Monate mehr bringt ....
    War heute beim neuen Hausarzt, der nett ist und kompetent sein soll. Der hat sich dann irgendwie in der Mitte von Berlin und Lemgo angesiedelt. Berlin sagte ja, dass ich froh sein kann, wenn ich noch ein Jahr durchhalte und das dieses Weihnachten mein letztes sein wird. Lemgo meinte, die kriegen das mit Medikamenten noch zwei Jahre hin und man hat, so wie man das hier ja so sagt, Pferde kotzen sehen und sie hätten eine Patientin mit ähnlich blöder Prognose, die jetzt ihr dreijähriges Jubiläum feiert.
    Ich will nicht sagen, ich habe aufgegeben, aber irgendwie akzeptiert, dass das hier nicht mehr lange gut geht. Ist halt gerade ziemlich anstrengend, zumal die Familie davon ausgeht, dass ich jetzt noch mal eben die Chemo und Bestrahlung kriege und dann ist alles wieder gut. Bin jetzt, nach den zwei angefangenen Chemos und der OP am Ende, und kriege hier nur zu hören, stell dich nicht so an, hast nur übertrieben, in sieben Wochen ist alles zu Ende, dann gehst du noch drei Wochen zur Kur und dann kannst du dir auch schon wieder nen Job suchen.

    Hallo Jule, der Name war irgendeine Buchstabenkombi, j5 blablabla. Ich frage mich nur, wenn schon Carboplatin nichts bewirkt hat, Cisplatin soll doch genau dasselbe sein, nur teurer.
    Und noch eine andere Frage mein Her2-Faktor ist jetzt 30%, kann ich dann nach Herpecin fragen?

    Hallo ihr Lieben,
    hatte heute Tumorbesprechung.
    Das "positive" was meine Ärztin sagen konnte war, dass der Tumor im Gesunden raus ist.
    Leider hat die Chemo null angeschlagen und sie haben 25 befallene Lymphknoten rausgenommen.
    Jetzt soll ich 36 Bestrahlungen und noch eine weitere Chemo während der Bestrahlung bekommen....
    Entweder Cisplatin oder etwas anderes (der Name war mir unbekannt und habe ihn gleich wieder vergessen).
    Werden sehen wie es weiter geht. Gestern ist dann wieder noch ein neuer Lymphknoten dazu gekommen ist, obwohl der Tumor ja nun raus ist.

    Dr Dupont will erst einmal abwarten was die Analyse vom Tumor bringt, diese bekommt sie zu Mittwoch. Sie glaubt dass der Tumor vielleicht "zwei in eins" ist und das deshalb nur ein Teil auf die Chemo angesprochen hat.
    Allerdings hat sie ja auch nur von ein bis eventuell ein paar Jahren mehr gesprochen .... Weiss im Moment nicht so richtig. Mein Vater z. B. will es irgendwie nicht begreifen und redet immer nur von jetzt wirst du gesund und "Du musst dann bald wieder arbeiten, damit du noch ein bisschen in die Rentenversicherung einzahlen kannst ...."

    Hallo, kurzer Lagebericht: Die OP war ganz o.k., Schmerzen habe ich keine, allerdings mussten sie auch ziemlich vom Muskel entfernen. Heute hatte ich noch ein Knochenszintigram. Bis auf das Becken soll alles gut aussehen. Becken konnte beim ersten Mal nicht ausgewertet werden, meine Blase war zu voll. Beim zweiten Mal war Doktora zu Tisch ....
    Ich soll jetzt morgen oder Montag noch ein CT bekommen, Mittwoch ist Chemokonferenz.
    Ich danke euch allen für euren Zuspruch und Hilfe, hat mir bis hierher sehr geholfen.

    Hallo zusammen, habe heute den Termin gehabt, Frau Dr. Dupont kennengelernt und für morgen dann den OP-Termin.
    Hier in Lemgo meinen sie zumindestens, daß sie die OP-Wunde ohne Bauchplastik zubekommen. Und die zwei Ärztinnen, die andere vergebe mir, ich habe ihren Namen schon wieder vergessen, haben meine Lebenserwartung wenigstens um sechs bis zwölf Monate verlängert, wenn das Medikament, das ihnen vorschwebt anschlägt und das CT und das Knochenszintigram nicht allzu düster aussieht.
    Ich danke euch allen erst einmal für euren Zuspruch.
    Heidi

    Hallo Hexe, definitiv nicht, Frau Dupont soll mich operieren und stand zu der Zeit im OP. Die Ärztin hat sich mir auch vorgestellt, der Name ist weg, Chemohirn ...


    Lotti, dies wurde von zwei Onkologen in Berlin gesagt. Der O-Ton, soweit ich es noch zusammenbekomme, war: "... bei Ihnen wirkt die Chemo nicht, Sie haben EC, PAC und Carboplatin, mehr haben wir nicht. Sie bekommen jetzt noch die OP, dann bestrahlen wir noch palliativ die Lymphknoten über dem Schlüsselbein. Die Überlebensdauer in Ihrem Fall betragen 1-3 Jahre. Allerdings so wie sich Ihre Zellen teilen. Bis September müsste es bei Ihnen noch ohne große Probleme gehen. Gehen Sie nach Hause und genießen Sie die Zeit mit Ihrem Kind.

    eva-lynn,wegen der ganzen Sachen kann ich erst am 30. fragen, da ich dann erst "meine" Ärztin kennenlerne. Mittwoch hatte ich das Vergnügen mit, weiss jetzt nicht welche Position die Dame hatte, für Assistenzarzt war sie einfach zu alt. Werde ich dann aber machen.

    Das wäre dann ja nur noch der Dienstag. Das kriege ich hier nicht mehr hin.
    Kampfgeist ist es eher nicht.
    Die Ärztin hier im Brustzentrum war auch eher ernüchternd. Auf meine Frage was mit den Schmerzen ist, war dann "Die hat man halt, wenn die Metas so groß werden. Kaufen Sie sich noch ne Packung Schmerzmittel über die Feiertage."
    Hier zuhause haben sich alle schon "umfassend" informiert. Für die ist halt klar, dass ich nächsten Donnerstag eine brusterhaltende OP bekomme, dann kriege ich danach was und somit sind die ersten vier Jahre gerettet. Hatte Tochter von Freundin XY auch und alles ist gut.

    Hallo, wollte nur sagen, war heute in Lemgo. Wenigstens habe ich einen Ultraschall bekommen.
    Und mal wieder hat sich der Spruch, 10 Ärzte - 10 Meinungen bewahrheitet.
    Da nicht viel Zeit war und die "richtige" für mich zuständige Ärztin im OP stand, bekam ich dann zumindestens die Aussage, dass ich noch bis 31. Zeit habe mit der Operation und sie mir die Garantie gibt, dass der Tumor bis dahin nicht durchbrechen wir. Was zumindestens für die Ärztin in Berlin the worst case gewesen wäre. Diese Ärztin fand es überhaupt nicht so worst case.
    Auch meinte sie, dass die OP nicht so dramatisch werden würde und sie die Wunde auch ohne Bauchplastik (glaube mich dieser Begriff fiel in Berlin) zubekommen.
    Dazu gab es ne Packung Schmerzpillen und die Aussage, dass ich nicht nur einen großen Lymphknoten habe, sondern mindestens 6, macht dann mit den inzwischen 4 am Schlüsselbein 10.
    Eva-Lynn: Ich werde dann nach der OP mit Dr. Liedke Kontakt aufnehmen. Würdest du mir bitte diese zukommen lassen? Wäre eine große Erleichterung für mich. Danke im Vorraus.

    Werde das mit dem Test erwähnen. Und wie gesagt, die scheinen dort recht offen damit umzugehen, dass sie die Patienten, wo sie überfordert sind gleich nach Hannover weiterschicken. War schon einmal da für eine Chemo über Weihnachten. Der Onkologe machte einen guten Eindruck, wenn er auch nicht direkt BZ war.

    Danke Resi, wäre schön. Werde morgen fahren. Habe nur gerade wieder einen Dämpfer von zu Hause bekommen. Tut halt weh wenn man eigentlich keine Wahl zu haben glaubt, aber dann doch nicht willkommen ist. Mein Vater "überschlägt sich halt gerade vor Begeisterung." Vielleicht auch seine Art damit umzugehen. Werde also morgen nach Hause fahren, zusehen dass ich die OP bekomme und dann weiterziehen. Weiss nur noch nicht wohin. Tut mir leid das hier rauszulassen, ist der einzige Platz.

    Bin gerade in schlechter Verfassung und muss mich hier, nicht im Forum, vor allen verteidigen.
    Deshalb, ich will nicht unbedingt nach Lemgo, ich will nicht weg aus Berlin, ich will meine Selbständigkeit nicht aufgeben. Aber, ich für mich, sehe keine andere Wahl. Kann nicht mehr. Wie gesagt grosse dankbarkeit euch gegenüber, stehe gerade total neben mir. Macht mir grosse Angst, drehe glaube ich total durch.

    Und Jule, tut mir leid, keinen Kopf. Danke, die Adressen werde ich nach der OP in Angriff nehmen, wenn Lemgo auch meint "Alles aus, keinen Sinn, jetzt nur noch Bestrahlung weil Apparat steht da." wenn es noch irgendeine Chemo gibt, ziehe ich die durch. Allerdings hat die dann ja noch ein zwei Wochen Zeit. Jetzt erst mal das Ding raus. Ist mir klar. Und noch einmal entschuldigt das rumgeeier. Ich bin im Moment vor allem psychisch so fertig ich schaffe das hier allein in Berlin nicht. Deshalb Flucht nach Lemgo, deshalb Kind an meinen Vater abschieben, wenigstens etwas Ruhe bekommen. Glaube/hoffe die OP bekommen sie in Lemgo schon hin. Ganz ehrlich, bin gerade auch nicht in der Lage allein vor neuem Arzt zu sitzen der auch wieder sagen könnte "Das wars".
    Wegen allem anderen, kann das gerade nicht so ausdrücken, bin sehr sehr dankbar.

    Nein Jule, der Termin in Lemgo ist am 30.. Hier will mich Doktors kennenlernen und vielleicht am nächsten Tag operieren. Wie gesagt ich werde Mittwoch noch einmal hingehen und sagen "Bitte, seit einer Woche mindestens plus 3cm." Werden nicht begeistert sein, ist mir klar, aber dann habe ich wenigstens ein wenig von meiner Verantwortung weg und bin nicht ganz allein.
    Und Jule, bitte verbessere mich, ich habe EC ohne Erfolg und ich habe Pac / Carboplatin ohne Erfolg. Was anderes gibt es doch nicht mehr. Wenn schon zwei Ärzte sagen, wir haben nichts mehr. Jetzt noch Bestrahlung und dann austheraphiert. Ach ja vergesse ich immer wieder, habe TN, kommt also diverses anderes was an Hormonandockstellen andockt nicht in Frage. Habe schon bei einer Ärztin an der Charité angerufen, wurde mir empfohlen wegen Studie nach nicht erfolgter PCR, nur für Hormon positive.

    Finja, ich habe vor ungefähr 4 Wochen einen Antrag bei der KK gestellt. Kam zur Antwort schicken ihnen die Papiere sofort zu. Bis heute keine Antwort, meine Schuld ja, ich müsste mich dahinterklemmen, keine Energie.
    Und, ich schaff das alles hier in Berlin nicht. Ich gehe morgen, irgendwie wird es schon gehen nach Lemgo und lasse mich Mittwoch vom Vater ins KH fahren. Tschuldigung komme mir nur gerade total überfordert vor und schaffe es einfach nicht mich noch zu anderen fremden Ärzten durchzukämpfen.
    Gerade gestern, eine Freundin, Heidi dann geh nach Lemgo, dann machst dunda Chemo, meine Arbeitskollegin hat es auch geschafft ... Ich: Elke Chemo wirkt nicht habe alles durch was geht. Ja aber du machst dann Chemo und alles wird gut ... Früher konnte ich so etwas aushalten, im Moment Schotte ich ab und mach zu.
    Mein Vater ist vielleicht auch noch nicht da, weil ich im Moment auch nicht einfach bin, mich abschotte und zumachen.
    Danke euch allen für eure Mühe und Hilfe.

    Und besser behandelt werde ich in Lemgo, weil ich dort nicht mir allein überlassen bin. Die Ärztin hier hat extra am Telefon, ich schreib es hier mal vereinfacht, gefragt, ob sie die OP dort so, wie sie meint, dass es gemacht werden muss, zutrauen. Die Antwort war, auch wieder ganz platt "Ja, wäre hier nicht das erste Mal, wenn wir es uns nicht zutrauen geht sie am selben Tag in die Uniklinik Hannover, mit der wir hier zusammenarbeiten. Eine Bekannte, gleicher Mist allerdings mit Metas im Kiefer ist auch dort und sehr zufrieden. Sie ist/war Schwester in einer Onkopraxis und der Arzt hat ihr versichert, dass Frau Dr. Dupont sehr gut und erfahren ist. Deswegen, der Klinik dort vertraue ich, vertraue ich mehr als hier Berlin, wo schon die Psychologin einem einreden will, dass die op an sich nichts ist und mit einem Fingerschnippen erledigt.

    Tschuldigung, dass ich hier so rumjammer.
    Mein Vater ist nicht hier, weil a) er mit dem Moloch Berlin nicht mehr zurechtkommt. Ist 70, seine Lebensgefährtin noch ein paar Jahre älter.
    b) die beiden wollen/können die Situation nicht einschätzen. Dann reisst man sich halt zusammen. Chemo? Die Tochter meiner Freundin hatte das auch, ist einmal im Monat zur Klinik gegangen, hat sich ihre Ladung abgeholt und gut wars. Hat sogar nebenher weiter gearbeitet. Wollen nicht verstehen wie fertig ich bin.
    Die Klinik/BZ zu Hause hat eigentlich einen guten Ruf. Deshalb muss hier aus Berlin weg.
    Aufgrund anderer Sachen ist hier leider niemand mehr, der mich fahren könnte. Zwei Mütter von Kumpels, aber die haben keinen Führerschein.

    Wenn ich es morgen gebacken kriege nach Hause zu fahren, werde ich Mittwoch in Lemgo auflaufen. Hier in Berlin geht nicht, ich hab keinen Platz für den Kleinen. Der kommt dann in irgendein Heim und ob sie ihn mir dann wiedergeben ist auch so eine Sache. Der hat in letzter Zeit schon zuviel durchgemacht.
    Finja aber es wird ja von mir erwartet, dass ich alles organisiere. Selbst hier, bin gerade in so einer Art Mutter-Kind-Heim (bin eigentlich nicht "ihre Baustelle", darf aber trotzdem hier sein), wird erwartet dass ich alles selber mache. Sie helfen zwar, machen das Zimmer sauber, Wäsche ..., passen auch mal ne Stunde auf den Kleinen auf. Aber alleine kann er z. B. Hier nicht bleiben.

    Ich bettel ja hier schon. Aber, wie gesagt, erst Mittwoch musste ich einen ganzen Vormittag dafür kämpfen, dass ich nicht innerhalb von einer Woche zuerst am Samstag Kind nach Hannover bringen, Sonntag zurück, Montag in die Klinik OP, Donnerstag raus und dann mit den Sachen, die ich ins Auto krieg wieder nach Hannover. Ich habe allein eine Stunde vor der Psychologin den Satz "Das schaff ich nicht allein, das kriege ich nicht hin." quasi als Mantra wiederholt. Wurde von ihr gar nicht wahrgenommen. Erst die Ärztin hat zugehört und dann einen Termin in der anderen Klinik ausgemacht. (Dafür hat sie sich echt ins Zeug gelegt und dafür bin ich echt dankbar).
    Das ist alles so anstrengend und ich fühle mich total überfordert.
    Ich schaffe es nicht mehr meine Angelegenheiten zu regeln.
    Ist gerade alles nicht schön. Mein Vater ist auch nicht gerade eine grosse Hilfe. Nicht falsch verstehen, er tut was er kann und will unser Bestes, aber er und seine Lebensgefährtin sind wahrscheinlich auch nur überfordert.

    Zweiter Versuch:
    Mittwoch wollte mir eine Psychologin weissmachen, dass ich Montag operiert werde, Donnerstag entlassen und Samstag mache ich den Umzug nach Hannover.
    Die NW der Chemo haben bis dann längst nachgelassen.
    Die Chemo hat mich zu einem psychischen und physischen Wrack gemacht. Ich kann nicht mehr, vor allem schaffe ich das nicht allein.
    Und nächste Woche ist Ostern, da ist im KH niemand da. Ich will auch noch einmal mit dem Kleinen Ostereier suchen. Hört sich vielleicht doof an, aber ich musste schon eine Reise absagen, auf die er sich so gefreut hatte.

    Hallo, wollte nur kurz antworten. Habe am 30. Termin in Lemgo. Werde dann am 31. operiert.
    Allerdings weiss ich nicht, ob das dann noch geht. Seit Freitag ist der Tumor um mindestens 3 cm gewachsen. Bis zum 30. ist dann wahrscheinlich wieder das inoperablen Level erreicht.
    Seit heute morgen kann ich nicht aufhören zu husten ...
    Und irgendwie auch keine Energie mehr zu schreiben. Ich danke euch für eure Hilfe und Zuspruch.

    Hallo, tut mir leid, wenn ich hier immer schreien muss, aber läuft gerade mehr als Sch....


    Bin gerade hier bei der Chemo, die jetzt auch abgebrochen wird, weil sie nicht wirkt. In zwei Wochen ist OP, ich werde dann mit dem Kleinen zu meinem Vater in mein altes Kinderzimmer ziehen. Bestrahlung werde ich auch dort machen.
    Bei mir explodieren gerade die Lymphknoten. Die Ärztin meinte, bei ihrer Diagnose sprechen wir von einem bis maximal drei Jahren, allerdings so wie ihr Tumor und die Metastasen gerade wachsen .... Und ich will gerade nicht wissen, wo sie noch welche haben. Gehen sie zu ihrem Vater und geniessen sie die letzten Monate mit ihrem Sohn. Habe Angst den Geburtstag im Dezember nicht mehr zu erleben ...
    Hat noch jemand einen Tipp, was ich noch tun kann. Von Chemo etc. Ist keine Rede mehr, soll nach OP und Bestrahlung austherapiert sein.