Beiträge von Jule66

    nur ganz kurz, ich stecke mitten im Umzug, habe keinen pc mehr, morgen geht's los. Werde dann ein paar Tage nur sporadisch hier sein können .


    Dass die Blut werte schlecht sind nach einem Chemo Marathon ist ja nun nicht wirklich ungewöhnlich, das ist ziemlich normal. Fragt sich welche überhaupt und wie sind sie denn?

    Vielleicht ist der Arzt übervorsichtig. Bei dieser Untersuchung wird auch nicht auf Knochen Metastasen geschaut, sondern ob Veränderungen im Knochen mark sind. Aber das kann ich mir kaum vorstellen, sie Chemo spricht ja an. Lass die Untersuchung machen, da wird bestimmt alles ok sein.

    Ob Xeloda eine gute Alternative zu den parpinhibitoren ist, wage ich zu bezweifeln. Ich hatte es kürzlich eingestellt, dass bei tn nur die non basalen tumore ansprechen, und die sind in der absoluten Minderheit. Basal like tumore sprechen nicht an.

    von den tils höre ich zum ersten mal. Sage ich meinem operierenden Arzt einfach, dass er bzw. der Pathologe den Tumor darauf untersuchen soll? Muss ich das selber zahlen?

    Ganz oft steht es mittlerweile in der Tumorformel, deshalb glaube ich, dass es ganz normale Pathologen bestimmen können. Und eigentlich sollte es Kassenleistung sein.

    Noch eigentlicher sollte es immer vorab bestimmt werden und diejenigen, mit wenig Tils, sollten zuvor operiert werden und gar nicht erst neoadjvant behandelt werden. Das ist meine Meinung.


    Verlange das, zur Not würde ich das selber bezahlen, wenn die sich quer stellen.

    dass bevor man einen Parb-Inhibitor gibt, man zuvor immer eine Chemo machen muss! Warum das?

    Da kann ich nur mutmaßen und als Vergleich dazu Herzeptin und auch die Immuntherapie hernehmen.


    Ich vermute mal, dass die Wirkungsweise sowohl von Herzeptin, als auch von der Immuntherapie und den Parp Inhibitoren alleine und auf Dauer nicht ausreicht. Sie sind wunderbare Waffen, aber eben "nur" zusätzliche. Wenn man sich die Wirkungsweise von Herzeptin z.B. anschaut- es tötet keine Tumorzellen, dasselbe gilt auch für die Parp-Inhibitoren.

    Auch sind diese Medis sehr teuer, da will man schon auf Nummer sicher gehen, die Wirkung bestmöglich unterstützen.

    Als die ganzen neuen, zielgerichteten Medikamente kamen, wurde immer gesagt, dass sie die Chemo nicht ersetzen werden, sondern unterstützen.

    Resttumor von 1 cm vorhanden. Dann weiß ich doch gar nicht, ob die Chemo was gebracht hat

    Da Du so keine Chemo bekommen kannst und eine größere Pause nötig wäre, ist die schnelle OP mit Sicherheit ein gutes Vorgehen.

    Duwirst nicht am Tumor erleben können, wie die Chemo angeschlagen hat.

    Aber es gibt molekularpathologische Untersuchungen, die aufzeigen können, wie das Ansprechen gewesen wäre.


    Hat der Tumor viele Tils? Das kann man am Tumor oder den Stanzen untersuchen und daraus Schlüsse ziehen. https://www.aerztezeitung.de/m…19-02-12.Mamma-Karzinom.x


    Deine Therapie verschlechtert sich durch die OP nicht, durch langes Aussetzen der Chemo ohne OP sehr wohl.

    Carina100 , Nein. Bei mir wurde im Rest Gewebe ein 7mm großes Ding gefunden, welches zum einen gewachsen war und dann auch noch mit birads3 eingestuft wurde. Bei brca2 eine blöde Situation. Sie wollten versuchen, es zu stanzen. Ich wollte das nicht, zumal ich nicht glaube, dass das geklappt hätte. Also wollte ich die OP. Und zwar so schonend wie möglich. Also ohne Implantat Austausch, ohne drainage usw. Hat auch geklappt. Das Ding war dann ein granulom, das Rest Gewebe wurde mit entfernt. Im Sommer habe ich wieder Kontroll MRT

    Was sollte ich denn da noch fragen?

    Das Thema Eierstöcke wird diskutiert werden. Hast Du Kinder? Besteht ein Kinderwunsch? Gibt es Eierstockkrebs in der Familie? Normalerweise wird empfohlen, diese mit 40 Jahren herauszunehmen, es sei denn, es gibt EK in der Familie, dann unter Umständen auch früher. Auch sind sie zuständig, zu überprüfen, ob die Mastektomie gelungen ist, also ob Restgewebe vorhanden ist oder nicht. War bei mir der Fall, zuviel Restgewebe, also musste ich noch mal unters Messer. Frag, wie oft Du dort vorstellig werden sollst/ darfst. Ich fühle mich bei denen in besseren Händen als überall woanders. Die sind einfach gründlicher!

    Jule66

    Damit hat das beschauliche Opladen definitiv mind. einen wundervollen Einwohner dazu gewonnen. Willkommen im neuen Zuhause :)

    Dankeschön, 2! Und 6 entzückende Katzen und ein paar Garnelen.


    Nun genießt mal schön euren Honeymoon! Wo seid ihr denn, wenn ich fragen darf?

    Super, dass die Feierlichkeit so gut geklappt hatten, hauptsache für euch war es eine Punktlandung!

    Anna25 , du musst dir noch gar keine Sorgen machen! Bei der einen Gruppe funktioniert pacli sehr gut, bei der anderen EC. Lass sie dir 3 wöchentlich geben, bei dem niedrigen ki67 profitierst Du eher davon, länger Chemo zu bekommen. Auf jeden Fall ist die Reihenfolge richtig gewählt, neue studien haben gezeigt, dass es mehr pcr gibt, wenn mit pacli angefangen wird. Nicht den Mut verlieren, da geht noch was! :thumbup:

    Meine inzwischen verstorbene Mutter hat meiner Frau 2012 von der brusterhaltenden Operation und der Bestrahlung abgeraten. Sie erzählte von einer Freundin aus ihrer Zeit als junge Frau. Ihre Freundin hatte Brustkrebs, die Brust wurde entfernt. Keine weitere Therapie. Die junge Frau blieb gesund und wurde alt.

    Ich frage mich die ganze Zeit, worauf Du hinaus willst.


    Dem von mir zitierten Beitrag entnehme ich, dass Du die Absegnung von "keine weitere Therapie" von uns haben möchtest.


    Was wissen wir von der jungen Frau? Es gibt BK Typen, die sind sowas von freundlich, die metastasieren noch nicht einmal. Z.B. der tubuläre, der muzinöse , der medulläre usw. Es gibt tatsächlich sehr ungefährliche BK Typen- das als Maßstab zu nehmen, zumal Du weisst, dass Deine Frau nicht einen solch freundlichen BK hat- halte ich für gefährlich.


    Tatsächlich sieht die Statistik für den nahezu unbehandelten BK sehr viel schlechter aus als wenn eine adäquate Behandlung statt gefunden hat.

    die Lebensgefährtin meines Schwagers ist im Winter 2009 gestürzt. Beim Röntgen der Schulter wurde Brustkrebs und Lungenmetastasen diagnostiziert. Sie hatte keine Beschwerden. Der Brustkrebs wurde operiert, danach bekam sie eine Chemotherapie. 3 Monate später war sie tot.

    Auch das finde ich sehr unpassend. Nicht nur, dass es Angst macht und ganz bestimmt PrimKnochenMets , auch hier gibt es keinerlei Hintergrundinformationen.

    So wie Du das darstellst, scheint sie aufgrund der Chemo verstorben zu sein. Aber wer weiss denn, wie fortgeschritten der Krebs schon war?


    Ich bin schon seit bald 10 Jahren dabei, da war zu keinem Zeitpunkt jemand aufgrund der Chemo verstorben. !

    Er sagte, wenn 2012 Lymphknoten entfernt wurden, dann wäre dieser Metasierungsweg jetzt verschlossen.

    Ich muss sagen, das ist leider absoluter Blödsinn.


    1: man kann unmöglich alle Lymphknoten herausnehmen.

    2: man kann nicht die Lymphbahnen herausnehmen

    3: Lymphknoten gibts nicht nur in der Axilla, sondern auch am Schlüsselbein, in der Brust, Thoraxwand, überall eben, vom Brusttumor aus gesehen, in jede Richtung.


    Auch ist die "Denke"falsch. Die Aufgabe der Lmyphknoten ist gerade genau das: Körperfremdes aufzuhalten und zu vernichten. Fehlende Lymphknoten sind demnach eher "gefährlich"- niemand hält den Schxxx mehr auf.

    Außerdem gibts da überall Lymphbahnen, die nur zu gerne den Transporteur spielen.


    Ich habe selten etwas so ... gehört.;)

    Schriebst Du nicht neulich, dass eine OP den Körper schwächt und das Krebswachstum fördert?

    Das bezieht sich meiner Meinung nach auf größere OPs. Die laparoskopische Eierstock- und Eileiterentfernung dauerte bei mir eine halbe Stunde und kann u.U. sogar ambulant erfolgen.

    Ja, es ist ein Eingriff, aber der Nutzen ist dabei größer als der mutmassliche Schaden.


    Unter größeren Ops würde ich jetzt Mastektomien plus Wiederaufbau verstehen, z.B.

    ich solle erst mal mit Trenatone "ausprobieren"

    Und genau dabei frage ich mich, was nun besser ist.

    ich wollte ja auch ... aber mit Organmetastasen wird sie nicht mehr gemacht.

    Das stimmt so nicht, ich kann Dir einige aufzählen, die trotz Metastasen diese OP bekommen haben.

    Habe noch keinen Gen Test gemacht und kann im Internet nichts dazu finden, ob eine solche OP in meiner Situation sinnvoll ist oder nicht.

    Ich erinner mich an eine Zeit, 2009 herum, da las ich regelmäßig, dass bei hormonpositiven Frauen die Eierstöcke entfernt wurden. Damals war das also gängige Praxis.


    Wenn 66 Dein Geburtsjahr ist, bist du genauso alt wie ich, nämlich 52 .


    Nachdem ich jahrelang versucht hatte, den Gentest zu bekommen, wurde er mir 2017 endlich ermöglicht, 8 Jahre nach meiner Diagnose (triple negativ).

    Das allererste was ich tat, nämlich genau 4 Wochen später, war die Eierstöcke entfernen zu lassen. Ich darf dankbar sein, dass nichts passiert ist, denn mein Befund lautete : BRCA2 positiv.


    Ich möchte damit sagen, dass ich keinen, aber auch gar keinen Grund sehe, sie nicht entfernen zu lassen. Mit >50 bist du vielleicht am Beginn der Wechseljahre oder kurz davor. Du kannst eigentlich nur gewinnen.


    Keine Zoladex Spritzen mehr (die ja auch nicht "natürlich" sind), die Eierstöcke können nicht entarten, da sie ja weg sind, es werden keine Hormone mehr gebildet (zumindest in den Eierstöcken nicht).

    Die OP selber geht minimal invasiv und ist meiner Meinung nach ein Klacks.

    Hallo,


    grundsätzlich heisst es, je mehr entnommen werden, desto größer ist die Gefahr eines Lymphödems.

    4 ist nicht viel!


    Mir wurden 20 entnommen; ich habe ein latentes Lymphödem an der Hand, das bedeutet, wenn ich nicht jede Woche zur LD gehe und den Arm viel benutze also zum Heben Tragen etc.), wird die Hand dick. Bei mir komischerweise nur die Hand, was sehr schmerzhaft ist und monatelang anhält.

    Darum versuche ich, dem vorzubeugen, indem ich nicht schwer hebe und regelmäßig zur LD gehe.


    Probleme mit Flugreisen wären mir neu, das habe ich noch nicht gehört. Sauna kann ich nicht beurteilen, da gehe ich sowieso nicht rein (weil ich es nicht mag, nicht aus therapeutischen Gründen)

    Bleibt einem nicht auch noch der Weg Therapien abzubrechen, wenn man merkt dass sie nicht anschlagen und es einem damit schlecht geht..

    Abbrechen kann man immer. Wenn sie erst mal angefangen hat- je nachdem was sie bekommen soll- merkt sie bestimmt schnell, dass das alles nicht sooo schlimm ist. Auf jeden Fall niemals so schlimm, wie an dem Schxxx zu versterben.

    Sie ist jetzt schon gegen die meisten schulmedizinischen Therapien, weil sie solche Panik vor den Nebenwirkungen hat..

    Ich hab Angst, dass sie tatsächlich alles außer der OP ablehnt..

    Mit Lebermetastasen wird es sehr eng ohne die Schulmedizin! Ich hoffe, sie weiss das.

    Es gibt aber tatsächlich Patientinnen, die entscheiden sich bewusst gegen jede weitere Therapie und nehmen einen baldigen Tod in Kauf.

    Vielleicht möchte Deine Mutter diesen Weg gehen?

    Hallo und herzlich Willkommen Kleinekarotte im Krebs-Infozentrum.


    Ich muss direkt mal nach dem Gentest fragen- hast Du ihn machen lassen? Tn und junges Erkrankungsalter sind verdächtig für eine Mutation.


    Aber schön, dass Du alles überstanden hast.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier bei uns.

    Sollte die Therapie anschlagen, will ich die beidseitige Mastektomie. Das wollen die Ärzte nicht, aber mein Gyn. Onkologe möchte die OP.

    Das hat gute Gründe, dass die Brust nicht operiert wird. Zum einen kann man an den Tumoren in den Brüsten sehen, ob und wie die Therapie anschlägt. Desweiteren ist eine beidseitige OP eine sehr, sehr große OP, bei der die Erholungszeit lange ist. Jede größere OP (Ausnahme: kleine laparoskopische Entfernung der Eierstöcke- die ich völlig richtig finde) nutzen auch die Tumorzellen, also die Schwächung des Körpers. Es gab eine Untersuchung dazu, ich hatte vor vielen Jahren etwas in Augsburg bei einem Kongress gehört.


    "Nach Operationen, egal in welcher Region, wurden bei 80 % der Patienten ein Anstieg der Tumorzellen beobachtet. Bei manchen gehen diese wieder zurück, bei anderen nicht. Nach OPs wurden die Tumorzellen aktiver." aus 2012, Neuigkeiten aus Ausgburg, von mir, Neuigkeiten aus Augsburg-Brustkrebskongress


    Zusätzlich ist es so, dass von den Brüsten die Gefahr nicht mehr aus geht, da leider schon Fernmetastasen vorhanden sind.

    Gute Gründe, keine OP zu machen. Es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass eine OP am Haupttumor die Metastasen alarmiert.

    Andrea1968 hat die Tumore in den Brüsten seit etlichen Jahren drin, sie ist also nie operiert worden.

    Eierstockentfernung finde ich sehr sinnvoll, das kann man schnell und schonend machen.


    Ich bin ebenfalls BRCA2 positiv, allerdings triple negativ. Nachdem ich von dem Ergebnis hörte, vergingen gerade 4 Wochen, da waren die Eierstöcke draussen. Beidseitige Mastektomie habe ich auch. Allerdings erfuhr ich erst viele viele Jahre nach meiner Erkrankung (2009), dass ich bRCA2 positiv binb (2017). Grund: der Test wurde mir seinerzeit verwehrt. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, welcher Gefahr ich damit ausgesetzt war.

    Meine Söhne sind noch nicht getestet, da habe ich ehrlich gesagt Schxxx vor dem Ergebnis.

    da ich ja verschieden Tumore habe, frage ich mich, ob Ibrance gegen beide wirkt. Meine neue Ärztin meinte, sie müssten sich jetzt zuerst um den agressiveren kümmern. Ja, und was ist mit dem anderen....? Kann der sich dann ungeniert ausbreiten? Das ist alles sehr schwierig auszuhalten.

    Ich würde es andersherum sehen, nämlich ob Ibrance stark genug für den Tumor mit dem Ki67 von 60% ist. Der weniger Aggressive (Ki67 von 5%) wird sicherlich auf die AHT + Ibrance ansprechen. Da Du "nur" Knochenmetastasen hast, kann man das sicherlich bis zur kontrolle Anfang Mai versuchen. Olaparib dazu wäre sicherlich gut.

    romyforever , da du “nur“ ein Rezidiv hast, ist das wohl in Ordnung.

    Wenn ich aber bedenke, dass es ibrance in studien prophylaktisch im Anschluss an die Chemo gibt, kann das zumindest in der chronischen Situation nicht verkehrt sein, Leitlinien hin oder her. Die Empfehlung für ibrance lautet, dass es früh gegeben werden sollte. Erfahrungsgemäß hinken die Leitlinien immer deutlich nach.

    Prof. Diel hat den Spruch “Leitlinien sind keine Richtlinien“ kreiert.

    da stellt sich mir die Frage schon seit längerem, ob es nicht gut ist, Mutant zu sein? Wenn dadurch mehrere Optionen offen sind. Gut ist natürlich nicht, dass dann die Erben auch dies haben könnten. Aber um diesen Gesichtspunkt geht es ja gerade nicht!

    nicht wirklich. Zusätzlich haben wir Mutanten das Risiko an einigen anderen Organen zu erkranken. Bei BRCA2 sind das z.B. Bauchspeicheldrüsen-, Darm-, Haut-, und Lungenkrebs.:(Möchte man nicht auch noch haben.

    Ist es sinnvoller neues Metastasengewebe bei Dr Wirtz in Köln oder den sogenannten Foundation Test bei Roche in Penzberg machen zu lassen.

    Sagen wir mal so: auch Dr. Wirtz kann mittlerweile ein Äquivalent zum Foundation One Test machen.


    Der Unterschied ist Folgender: beim Foundation bekommst Du ein paar wenige Din A 4 Seiten, mit denen Du dann klar kommen musst (ich habe bereits einige gesehen, nicht schön gemacht).

    Bei Dr. Wirtz kannst Du Rückfragen stellen, er kann zusammen mit Prof.Eidt Empfehlungen geben, man hat einen Anprechpartner.


    Soweit ich weiss, ist es bei Dr. Wirtz günstiger (falls Du selbst zahlen musst)- frag ihn doch einfach mal.

    Den KI67 haben wir bisher nirgends gefunden. Meine Tante nahm an, dass er sicher in den Kopien stehen würde, weshalb sie nicht extra gefragt hat; dem war aber nicht so.

    Auf den würde ich zumindest bei den Metastasen bestehen. Er gehört mittlerweile zum Standard.

    Wenn die sich absolut quer stellen, dann würde ich einen Molekularpathologen damit beauftragen.

    Rezeptoren und ki67 wird von der Kasse übernommen, wenn man die richtige Indikation auf der Überweisung hat.


    Der Ki67 gibt Auskunft darüber, wie aggressiv oder eben auch nicht die Metastasen geworden sind.

    Auch kann er u.a. Auskunft darüber geben, wann man tatsächlich zu einer Chemo greifen sollte.


    Ich weiss gar nicht, wie man ohne ihn, gerade in der chron.Situation , auskommen kann. Ich finde ihn sehr sehr wichtig.

    Ich habe mir jetzt alles durchgelesen- Fehler finde ich nicht.


    2008 ist alles soweit richtig gelaufen. Man könnte darüber spekulieren, ob man die Antihormontherapie auf 10 Jahre hätte erhöhen können...aber soweit war man 2008 noch nicht.

    Wobei vermutlich noch nicht in Subgruppen eingeteilt wurde- möglicherweise hätte man auf die Chemo verzichten können. Der Tumor war immerhin noch >1,5cm- aber das ist nun nicht mehr zu ändern.

    So stark hormonabhängige Tumore haben selten eine Komplettremission, die Zellen teilen sich einfach zu langsam. Ein Genexpressionstest hätte darüber Auskunft geben können, ob Chemo ja/ nein.


    Dass das "Rezidiv" nun weniger Hormonrezeptoren hat, ist weder ungewöhnlich noch beängstigend. Nach 10 Jahren könnte es sowohl ein Rezidiv als auch eine Neuerkrankung sein.


    Steht in den Unterlagen denn nirgends der Ki67?

    Ich könnte mir vorstellen, dass der 2008 noch nicht getestet wurde, aber dieses mal beim Rezidiv sicherlich?

    Der wäre noch interessant, den sollte man im Auge behalten.


    Auch frage ich mich, ob eine alleinige Antihormontherapie ausreichend ist. Man geht heutzutage recht schnell auf Ibrance zeitgleich zur AHT, einen CDK4/6 Hemmer. Es sollte frühzeitig eingesetzt werden und ist in der Regel gut verträglich.


    Zu der Thrombozytenerkrankung kann ich leider nichts sagen, da kenne ich mich nicht aus. Gestern erschien allerding in der Ärztezeitung ein Artikel zu Thrombos und Krebs, ich such ihn mal.

    mit den Bisphosphonaten hatte ich schon nach der OP angefangen, da ich erst 43 war, wollte ich so postmenopausal wie möglich sein. Und die Chemo versetzt einen erst mal in diesen Zustand. Mit oberbauch sono meinte ich einen Ultraschall der Leber, viel mehr wird ein Hausarzt nicht leisten können. Mein Hausarzt war internist. Ich war anfangs in einer großen Tumor marker Studie, als die eingestellt wurde, übernahm das mein Hausarzt. Dadurch fühlte ich mich sicherer. Bei Erstdiagnose ist er selten erhöht, zumal wenn keine Metastasen vorhanden sind. Geli , den basaloiden, auch basal like genannt, haben etwa 90% aller Tn. Mein Tumor gehörte zu den wenigen non basalen. Meiner Meinung nach neigt gerade der basale zu Rezidiven. :/ aber Tn ist ohnehin speziell.

    1: ja, macht es. Deine Mutter ist gewiss postmenopausal und da macht es Sinn, egal ob TN oder hormonpositiv. (Ich hatte Bisphos prae- oder perimenopausal)

    2: Ein BZ schafft nicht auch noch die Nachsorge. Ich selber hatte keinen Onkologen, bei mir hatte der Hausarzt und Gyn die Nachsorge gemacht. Meiner Meinung nach reicht das bei TN, vorausgesetzt man hat gute, empathische und engagierte Ärzte.

    3: Das eine sind die Leitlinien, das andere kann man selber organisieren. Mein Hausarzt machte mir alle 3 Monate Oberbauchsono und Tumormarker. Gyn reicht meiner Meinung nach alle 6 Monate.

    4: siehe 3. Wobei Lunge röntgen eben aufgrund der Strahlenbelastung eher seltener geschehen sollte und das Gehirn... hat bei mir noch nie einer kontrolliert.

    Luminal a ist ja eigentlich ein "harmloserer" Tumor, noch dazu nicht aggressiv.. mir ist es da echt ein Rästel wie es zu den Metastasen kommen konnte :/

    Selbst die "harmloseren, freundlicheren" Tumore schicken ab einer Größe von wenigen mm bereits Tochterzellen los. Entweder ist es einfach Pech, dass diese sich andocken und wachsen konnten oder der Tumor ist schon ziemlich lange da, vielleicht schon 5-10 Jahre und hatte damit genügend Zeit, sein Unwesen zu treiben.

    Die aggressiveren Tumore wachsen in der Regel schneller, mitunter viel schneller, so dass sie auch schneller gefunden werden, bevor sich Metastasen manifestieren können.

    Muss man sich für solche Studien anmelden oder kommen da auch die Ärzte auf einen zu.. Ich hör meine Mama schon sagen, dass sie nie und nimmer Versuchskaninchen spielen wird :D

    Wenn es bei den wenigen, ausschließlich Lebermetastasen bleibt, würde ich grundsätzlich die Option OP ansprechen, vielleicht mit Hinweis auf diese Studie (ausdrucken, mitnehmen, zeigen). Ich glaube nicht, dass jedes Brustzentrum bereits von dieser Studie weiss.

    Man muss sich sehr viel selbst kümmern, wenn man die beste Behandlung möchte.

    Zum Thema "Versuchskaninchen": in der Regel profitieren die Patienten sehr von Studien, da man immer die Standardtherapie bekommt, plus (evtl.) das Studienmedikament. Es gilt der Spruch: Studienpatienten leben länger.

    Vielleicht kann Dir Jule66 ein bisschen mehr erklären. Sie ist unsere Moderatorin und kennt sich sehr gut mit allem aus.

    Danke PrimKnochenMets , aber solange nicht alle Untersuchungen abgeschlossen sind, kann man da nichts Verbindliches sagen.

    Jetzt wird ein Pet/Ct gemacht, weil sie genau wissen wollen, wie groß die metatstasen sind und wie viele und ob man die noch operativ entfernen kann.

    Davon wird es abhängen, was gemacht wird.


    Sind es nur 1-5 sichtbare, gut operable Metastasen, und sonst keine weiteren im Körper, werden sie vermutlich operiert werden (so sollte es zumindest sein)

    Da käme eine neue Kieler Studie ins Spiel, sie heisst Oligoma https://www.uksh.de/190211_pi_…_strahlentherapie_ki.html


    Werden weitere Metastasen gefunden, oder mehrere in der Leber, inoperabel, dann sieht das Behandlungsschema schon wieder ganz anders aus.


    Im Moment kann man nur sagen, es ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Luminal A Tumor, mit sehr vielen Hormonrezeptoren und geringer Aggressivität.


    Alles Weitere muss abgewartet werden.