Beiträge von grimmi78

    Liebe Muckn ,


    schön, dass die Therapie bei Deiner Mama begonnen wurde und die Nebenwirkungen sich in Grenzen halten.

    Gegen das vermehrte Schwitzen hat mir unter der AHT immer regelmäßiges Ausdauertraining geholfen. Wenn ich meinen Körper mit Nordic Walking oder Crosstrainer-Training bewusst "hochheize", werden die Hitzewallungen und Schweißattacken weniger. Mein Körper ist dann einfach zu faul dazu, neben den gewollten Hitzeschüben noch zusätzliche Attacken zu fahren.


    Was die OP angeht, kann ich zur brusterhaltenden OP aus eigener Erfahrung nichts sagen. Meine Schwester war bei ihrer OP aber nur 3 Tage in der Klinik und nach 14 Tage war sie wieder fit. Trotz allem würde ich mir - wie Carmen geschrieben hat - eine Zweitmeinung dazu holen. Mein Rezidiv sitzt auf der Thoraxwand am Brustbein und wird nicht operiert. Allerdings wurde es im Februar bestrahlt, weil ich Schmerzen am Brustbein hatte. Wären die Schmerzen nicht gewesen, hätte mein Onko-Gyn nichts daran gemacht, weil er am Rezidiv im Ultraschall relativ einfach feststellen kann, ob die Therapie anschlägt.


    Deiner Mama und Dir wünsche ich einen super guten Behandlungsverlauf.

    Und wie Johanne schreibt, viel positive Energie, um die Diagnose anzunehmen und nicht zu resignieren. Unsere Psyche hat da wirklich einen großen Einfluss. Die Therapie als Verbündeten anzusehen und nicht als Feind, hat oft positiven Einfluss auf die Nebenwirkungen.

    Ich bin ja fest davon überzeugt, dass wir mit Humor und guter Laune dem kleinen Krabbeltierchen zu anstrengend sind und es die Flucht antritt.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Oh je, liebe Margarete Merlin 1707Pepe , das hört sich ja gar nicht nett an =O Ich hoffe, die Blutungen stoppen schnell wieder und Du kannst mal wieder richtig durchschnaufen, ohne, dass die Nase zur Tropfsteinhöhle wird...


    Für die weitere Therapie drücke ich Dir die Daumen :thumbup:Hoffentlich finden Deine Ärzte eine ausbalancierte Dosierung für die bestmögliche Wirkung mit den geringsten Nebenwirkungen.


    Gegen Blutblasen hat mir meine Physio die gelbe Bachblüten-Rescue-Creme empfohlen. Ich war am Donnerstag das erste Mal seit langem mal wieder zum Nordic Walking und war ein bisschen zu ambitioniert ;( Nach 1h 15 min hatte ich mir, obwohl ich meine bequemsten Walkingschuhe und Laufsocken anhatte, innen an der Ferse am oberen Hornhautrand eine Blutblase gelaufen, was ich aber erst am Freitag morgen so richtig gemerkt habe. Jetzt weiß ich auch, was mein Doc meinte, dass ich unter Xeloda keine Gewaltmärsche unternehmen soll ;) Durch das fleißige cremen mit meiner Urea-Schaum-Creme habe ich kaum noch Hornhaut an den Füßen und da kommt es halt schneller zu Blasen... Mit der Rescue-Creme wird es aber stetig besser... Meine Freundin cremt damit auch immer ihre Kids ein, wenn sie sich irgendwo einen Bluterguss zuziehen und da hilft sie auch immer ruck zuck.


    Liebe Grüße und versuch, den restlichen Sonntag noch ein bisschen zu genießen.

    Bei uns wird es gerade leider ziemlich trüb, nachdem der Tag mit strahlendem Sonnenschein gestartet ist.

    Liebe Karin G. ,


    fühl Dich auch von mir mal fest in den Arm genommen :k

    Das sind wirklich keine schönen Nachrichten. Schade, dass unser aller Daumendrücken nicht geholfen hat.


    Ich wünsche Dir, dass Deine Ärzte jetzt eine Therapie in die Wege leiten, die einen durchschlagenden Erfolg hat und Dich nicht zu sehr belastet.

    Besteht die Möglichkeit, von den neuen Metastasen eine Biopsie zu nehmen, um zu schauen, ob sich die Tumoreigenschaften geändert haben? Vom meiner Knochenmetastase am SWK 1 wurde letztes Jahr eine Biopsie genommen. Auch beim SABCS wurde - wie mein Doc mir berichtete, der dort war - immer wieder betont, dass es wichtig sei, bei jedem Progress Proben zu entnehmen, da unsere Krabbeltierchen sich im Laufe ihres Lebens und durch die Behandlungen verändern. Deshalb wurde im Dezember beim Thoraxwandrezidiv gleich wieder eine Biopsie gemacht, wobei dann der Ki67 von 80 % festgestellt wurde, weshalb die Kombi Ibrance/Letrozol nicht mehr die Wirkung gezeigt hat, die wir uns erhofft hatten.


    Jetzt heißt es für Dich leider mal wieder warten, bis die Therapieentscheidung getroffen wurde. Das ist ja meistens das Schlimmste an der ganzen Situation, nicht zu wissen, wie es jetzt weitergeht - auch, wenn schon eine Therapie in Aussicht gestellt wurde. Lass Dich bitte nicht unterkriegen.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Sternchen76 ,


    die Ängste und Sorgen holen auch mich immer mal wieder ein, obwohl ich versuche, meinem Krabbeltierchen so wenig Raum wie möglich zu geben... Gerade nach dem letzten Progress habe ich mir die Frage gestellt, ob ich nächstes Weihnachten überhaupt noch da bin, weil die Entdeckung der Metastasen ja auch im Jahr vorher um den Jahreswechsel war. Nach 2 Tagen Köpfchen hängen lassen und mit meinem Schicksal hadern hat mich zum Glück meine Ärztin aufgefangen und mir die Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Jetzt weiß ich, dass es noch einiges gibt, das eingesetzt werden kann und bin wieder ruhiger. Jetzt hibbele ich langsam vor dem nächsten Kontroll-CT in 2 Wochen, ob das Xeloda angeschlagen hat...


    Liebe Grüße

    Nicole

    Hallo Bibi ,


    ich bin Anfang letzten Jahres mit starken Schmerzen durch die Knochenmetastase am SWK 1 in die Bestrahlung gegangen. Nur Cortison konnte vorher Linderung verschaffen, weil die Weichteilkomponente der Meta in den Spinalkanal gedrückt und ein Ödem gebildet hat. Zu Anfang der Bestrahlung wurde es erst einmal etwas schlimmer und langes Sitzen bzw. bestimmte Bewegungen gingen gar nicht. Ca. 2 Wochen nach der Bestrahlung war ich dann so gut wie schmerzfrei und heute merke ich nur noch was, wenn ich was zu schweres gehoben habe oder in der Schwenkbewegung zu viel Gewicht auf dem Sakralgelenk habe. Ansonsten bin ich schmerzfrei. Insgesamt habe ich 14 x 2,5 Gy bekommen. Wichtig ist, dass Du Dich trotz allem bewegst und Stabilisationsübungen machst. Dann tragen die Muskeln viel und auf dem Knochen liegt weniger Belastung. Wie Margarete schon geschrieben hat, KG und Physio helfen dabei. Ich habe mit Krankengymnastik am Gerät angefangen und trainiere jetzt wieder frei mit Fitnessstudio, nachdem mein Physio mit mir und einem der dortigen Trainer die Geräteeinweisung gemacht hat.


    Halt durch, es wir bestimmt noch besser.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Mein Gyn vor Ort, will ganz genau wissen, wie es mit mir weiter geht, deshalb das Ultraschall außer der der Reihe


    Liebe Sabine Hardi ,


    Glückwunsch zu Deinem engagierten niedergelassenen Gyn. Halte ihn Dir warm, denn dieses Engagement kommt nicht so oft vor.

    Mein Gyn ist auch klasse. Was die Brust angeht, hat er sich seit der Diagnose aber ziemlich rausgezogen, weil in der Brust mit meinen beiden OPs zu viel passiert ist. Da blickt er im US nicht mehr durch, weil zu viel Narbengewebe da ist. Das überlässt er lieber seiner Kollegin im BZ, die mich seit 2014 betreut. Die beiden kennen sich noch aus ihrer Facharztausbildung und tauschen sich regelmäßig aus. Der Chef von meinem BZ ist sein "Ausbilder" und auch zu ihm besteht nach wie vor ein guter Kontakt.


    Genieß die Zeit des beruhigten Kopfkinos. Sie ist so wichtig für uns und auch unsere Familien, um einfach mal wieder zur Ruhe zu kommen.

    Nach dem guten Anschlagen bin ich der festen Überzeugung, dass Du im Mai gute Ergebnisse im Staging bekommst.


    Liebe Grüße

    Nicole

    ich wollte euch nur über die Krebsfälle in meiner Familie erzählen,

    Hallo Manfred ,


    bislang habe ich hier nur still mitgelesen und werde mich auch jetzt jeglichen Kommentars zur Wahl der Behandlung enthalten. Das ist Eure Sache und da werde ich mich nicht zu äußern, auch, wenn ich meine ganz eigene Meinung dazu habe...


    Worauf ich allerdings kurz eingehen möchte, sind die Krebsfälle in Eurer Familie im Zusammenhang mit Eurer Tochter.


    Ich selbst bin 2014 an BK erkrankt. Damals ist niemand davon ausgegangen, dass es ein erblich bedingter BK sein könnte, weil nur eine Cousine meines Vaters mit Mitte 30 an BK erkrankt und mit Anfang 40 daran verstorben ist. Allerdings gab es auf der väterlichen Seite einige andere Krebserkrankungen (Lunge, Prostata, Gebärmutter), die erst einmal nicht mit dem BK in Zusammenhang gebracht wurden. Sicherheitshalber wurde der Gentest aber (leider erst nach Abschluss der Akutbehandlung) doch noch gemacht - und tada - ich bin BRCA 2 positiv.


    Deshalb würde ich Deiner Tochter dringend raten, sich genetisch beraten und testen zu lassen, damit sie die beste Vorsorge bzw. ggf. die Möglichkeit prophylaktisch ihr Erkrankungsrisiko zu senden, bekommt. Hätte ich vor meiner Erkrankung gewusst, dass ich den BRCA 2 Defekt habe, ich hätte alles dafür getan, dieses Tal der Tränen der Erkrankung und der gefolgten beiden Progresse, zu umschiffen.


    Alles Gute für Euch

    Nicole

    Bei mir gibt es leider nicht so gute Nachrichten: So wie es aussieht, sind die Zeiten das Ibrance wirkt leider vorbei :(

    Liebe Karin Erdmännchen 2014 ,


    schade, dass Ibrance bei Dir auch nicht mehr die erwünschte Wirkung zeigt.


    Zu Everolismus/Exemestan oder Eribulin kann ich Dir leider nichts sagen. Mich haben sie nach meinem Progress des Thoraxwandrezidivs von Ibrance/Letrozol auf auf Xeloda, also Capecitabine, umgestellt. Ob es den gewünschten Erfolg zeigt (subjektiv würde ich sagen "ja"), erfahre ich nach meiinem CT Ende März dann Anfang April, wenn ich zum Sekond-Look-Ultraschall meiner Ärztin im BZ bin.


    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass Deine Ärzte eine gut verträgliche Therapie für Dich finden.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Hardi ,


    das sind ja wirklich tolle Nachrichten, dass der Primärtumor so schnell und gut auf die Therapie angesprochen hat. Das ist wirklich ein Grund zu feiern :):thumbup:


    Die Erfahrung, dass unsere Männer neben sich stehen, kenne ich auch. Mein Mann steht auch immer unter Hochspannung, wenn ich Untersuchungsergebnisse bekomme. Die Hilflosigkeit, nichts gegen die Erkrankung tun zu können, setzt ihm ordentlich zu. Wenn er es sich einrichten kann, fährt er zu den Terminen auch mit. Dann kann er seine Fragen direkt bei meiner Ärztin loswerden...das gibt ihm Sicherheit. Zusätzlich hat er sich im letzten Jahr therapeutische Hilfe geholt, um seine Ängste mit jemand unabhängigem bearbeiten zu können. Ich war damals dazu nicht in der Lage, ihn komplett aufzufangen. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich froh bin, dass er diese Hilfe jetzt hat. Klar, sind wir immer füreinander da, aber manchmal wird es mir einfach zu viel und dann entlastet das Wissen, dass da noch jemand ist, der helfen kann, enorm.


    Für das weitere gute Ansprechen vom Ibrance drücke ich Dir ganz fest die Daumen.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Ich hoffe, meine 3/3 Dosis wirkt und muss nicht heraufgesetzt werden

    Hallo Karin G. ,


    die Xeloda-Dosis wird anhand der Körperoberfläche berechnet. Wenn Du weniger bekommst, heißt das einfach, dass Du - davon gehe ich jetzt einfach mal aus - weniger Gewicht als ich auf die Waage bringst. ;) Mach Dir deshalb also mal keine Gedanken... Ich wünschte, mein Gewicht würde sich noch ein bisschen nach unten bewegen. Da wären mir meine Füße bestimmt echt dankbar :saint: aber es will einfach nicht bzw. nur sehr langsam fallen. Einerseits frustriert mich das, andererseits in eine schnelle Gewichtsabnahme ja auch immer ein Alarmsignal. Deshalb will ich mich gar nicht zu dolle beschweren.


    Was die Wirkung durch die längere Therapiepause angeht, habe ich nochmal im Leitfaden von Roche für den behandelnden Onkologen nachgesehen. Da steht drin "Erforderliche Dosisreduktion oder Therapiepausen aufgrund von Nebenwirkungen beeinträchtigen den Therapieerfolg nicht. Der Patient kann die Therapie selbständig unterbrechen!"


    Für Dein Pet-CT drücke ich Dir ganz fest die Daumen, dass Du ein gutes Ergebnis bekommst.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Muckn ,


    mit einer Antihormontherapie ggf. in Kombi mit Ibrance (Palbociclib) oder Kisqali (Ribociclib) zu starten, hört sich gut an. Ich hatte unter der Kombi Letrozol und Ibrance bis auf niedrige Leukos mit keinen Nebenwirkungen zu kämpfen. Dabei nimmt man 2 (wirklich kleine) Tabletten am Tag. Und mit 2 Tabletten am Tag das kleine Krabbeltierchen in Schach zu halten bzw. bestenfalls sogar teilweise oder ganz zurückzudrängen finde ich klasse.


    Bei meiner Erstdiagnose 2014 gab es die Möglichkeit so noch nicht und es wurde immer gleich eine Chemo gegeben. Da sind wir jetzt schon viel weiter.


    Die Angst Deiner Mama kann ich verstehen, denn egal welche Medikamente einem gegeben werden, sie stellen ja was mit dem Körper an. Aber die Ärzte können die Nebenwirkungen in der Regel gut managen und unterstützen. Bewegung und Entspannungsübungen helfen auch, um die Nebenwirkungen in Schach zu halten und tun vor allem für das persönliche Wohlbefinden gut.


    Sollte Deine Mama Letrozol bekommen, fragt mal bei den Ärzten nach einer Knochendichtemessung. Dabei wird geschaut, ob die Knochendichte noch ok ist oder Deine Mamavielleicht schon in Richtung Osteoporose geht. Dann sollte zum Aromatasehemmer gleich was dazugegeben werden, um dem Knochenabbau entgegenzuwirken. Nach Aussage des Endokrinologen, zu dem ich meine Schwester begleitet habe, kann Letrozol eine Zitat: "knackige Osteoporose" auslösen...


    Ich wünsche Deiner Mama jedenfalls eine so sanfte und verträgliche Therapie, wie es irgendwie möglich ist und einen guten Erfolg.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Wie viel nimmst du momentan?


    Liebe Karin G. ,


    ich nehme aktuell 3.800 mg/Tag. 4 x 500 mg + 1 x150 mg morgens und 3 x 500 mg + 1 x 150 mg abends.


    Mein Doc meinte aber auch, dass die Haut irgendwann unter Xeloda mal schlappmachen würde und es dann wichtig sei, die Symptome ausheilen zu lassen. Falls die Beschwerden zu stark seien und mich einschränken würden, geht er mit der Dosis runter. Zum Glück bin ich "nur" an den Füßen betroffen und die Haut pellt sich auch nicht. Ich hatte halt schmerzhafte Schwellungen unter den Füßen und laufen hat ziemlich wehgetan. Mal eben zum Walken gehen, ging in den Tagen nicht und auch der Weg vom Parkhaus ins Büro und zurück war montags echt ungemütlich... Im Büro kann ich die Füße zum Glück immer mal wieder hochlegen und notfalls in Birkenstockschlappen umsteigen. Solange wir keine Sprechzeit haben, geht das mal.

    Seit heute bin ich im 4. Zyklus. Wenn die Beschwerden wieder auftauchen, soll ich die Einnahme früher beenden, bevor es wieder so schlimm wird und mich melden... Jetzt hoffe ich, dass es mit dem Urea-Schaum nicht wieder so schlimm wird. Jedenfalls sind meine Füße jetzt babyweich und es bildet sich auch so gut wie keine Hornhaut mehr :saint:


    Dir drücke ich die Daumen, dass die "Pellerei" schnell vorbei ist und sich Deine Haut wieder beruhigt. Meine Wasserflaschen drehe ich aber auch nur noch mit über die Hand gezogenem Pulli oder T-Shirt-Saum auf, um die Haut zu entlasten. Dazu creme ich halt ständig und achte darauf, beim Obst,-Gemüse- oder Salatwaschen ziehe ich Handschuhe an, damit die Haut nicht aufquillt. Und beim Duschen habe ich die Temperatur soweit runter geregelt, dass ich grade so nicht friere und die Haut nicht anfängt zu schrumpeln.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Margarete,


    ich drücke Dir die Daumen, dass sich die Geschwüre am Gaumen und Dein Husten sich schnell beruhigen und Du die neue Therapie sonst gut verträgst und sie optimal anschlägt.


    Liebe Grüße

    Nicole

    pätzi , ich weiß grade nicht, welche Medikamente Du nimmst 🤔 Das, was Du schilderst, hatte ich unter Letrozol auch ab und an. Das kann von eine krisseligen Gelenkschmiere kommen. Unter Tamoxifen hatte ich das sogar ausgeprägter als unter Letrozol und Ibrance. Sprich aber am besten mal Deinen Onkologen an und zeig ihm Deine Füße. Er kann Dir sagen, ob es tatsächlich das Hand-Fuß-Syndrom ist...

    Jetzt kamen die Schmerzen von starken Rötungen und Schwellungen, die besonders am Fußballen aufgetreten sind.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Und meine Hände und Füße sind rot und blättern ab.

    Liebe Karin G. ,


    ich habe jetzt den 3. Zyklus Xeloda hinter mir und jetzt hatte es mich auch ziemlich heftig mit dem Hand-Fuß-Syndrom erwischt, wobei ich die Probleme nur an den Füßen habe. Meine Hände sind soweit ok. Ich habe nur ab und an leichte Schmerzen, wenn ich eine Flasche das 1. Mal aufdrehen will. An den Füßen hatte ich jetzt aber auch eine starke Rötung und es haben sich Schwellungen gebildet. Ich konnte nur unter Schmerzen auftreten und der linke Fuß war schlimmer als der rechte. Es hat sich so angefühlt, als hätte ich 3 Tage auf High-Heels durchgetanzt (habe ich natürlich nicht gemacht). Es war ein richtig heftiges schmerzhaftes Brennen und ich war froh, wenn ich die Füße hochlegen konnte.

    Den 3. Zyklus habe ich deshalb auch einen Tag früher pausieren müssen...


    Meine Schwiegermama (sie ist Diabetikerin) hat mir, als sie es mitbekommen hat, ihre Schaum-Creme von Allpresan (Fuß Spezial Nr. 4 mit 15 % Urea, UVP 11,95 €) in die Hand gedrückt und ich bin mega begeistert. Die Schwellungen und die Rötungen sind seit Dienstag komplett zurückgegangen und meine Füße sind wieder schmerzfrei tanzend_smilie_0024.gif


    Kennst Du den Hersteller Allpresan? Ich werde den Schaum jetzt durchgängig morgens und abends konsequent durchcremen und mal schauen, ob es im nächsten Zyklus wieder so schlimm wird. Ich hoffe es ja nicht, denn das war echt heftig... Sollte es doch wieder so kommen, hat mir mein Doc eine Dosisreduzierung in Aussicht gestellt, zumal ich seit Einnahmebeginn zusätzlich knapp 4 kg abgenommen habe...


    Aber man wird ja echt leidensfähig, wie ich für mich festgestellt habe, denn ich habe gelesen, dass bei Personen, die das Hand-Fuß-Syndrom entwickeln, die Wirksamkeit von Xeloda höher ist und länger anhält, als bei Personen, die diese Nebenwirkung nicht haben. Zumindest steht es so in einer Broschüre von Roche mit dem Namen "Diagnose und Management des Hand-Fuß-Syndroms" Empfehlung für den behandelnden Onkologen.


    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass es Dir schnell wieder besser geht.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Auch von mir meine herzliche Anteilnahme für die gesamte Familie. Ich wünsche ihr für die nächste Zeit viel Kraft und liebe Menschen, die sie in ihrer Trauer unterstützen und begleiten.


    Traurige Grüße

    Nicole

    Die Eierstöcke fliegen so schnell wie möglich raus

    Die Entfernung der Eierstöcke lasse ich auch gerade durch meinen niedergelassenen Gyn abklären. Mein Bauch sagt mir "raus damit", denn trotz Ibrance, Letrozol und Zoladex wurde im CT im November ein Progress des Thoraxwandrezidivs festgestellt. Da mein Tumor absolut östrogenaffin ist und die Östrogenproduktion mit den Medikamenten eigentlich blockiert wurde, muss er ja doch irgendwoher Nahrung bekommen...


    Nach dem CT Ende März habe ich wieder einen Termin mit meiner Ärztin im Brustzentrum. Mit ihr will ich die Entfernung dann besprechen und planen. Nicht, um die Möglichkeit, an Eierstockkrebs zu erkranken, auszuschließen, sonder um die Hormonsituation zu entschärfen.


    Was das arrangieren mit den Biestern angeht, habe ich mir nach der Diagnose "Progress mit Knochenmetastasen" psychoonkologische Hilfe geholt. Alleine der Input von außen bzw. die Frage, ob ich gewisse Dinge nicht auch aus einer anderen Richtung betrachten kann, haben mir viel gebracht...


    Liebe Grüße

    Nicole

    Die Klinik, wo sich meine Mama behandeln lässt, arbeitet wohl auch mit ner Heilpraktikerin zusammen

    Liebe Muckn ,


    kann die Klinik Deiner Mama nicht einen Termin bei dieser Heilpraktikerin vermitteln? Ich habe mich während meiner Akutbehandlung 2014/2015 auch komplementär von einer Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatzausbildung Naturheilkunde und Homöopathie begleiten lassen. Bis auf Selen, Nux Vomica gegen die Übelkeit bzw. als die Leukos ziemlich im Keller waren mal Taigawurzel als Kur zwischen den einzelnen Zyklen, hat sie von allen anderen "Mittelchen" abgeraten. Mit ihrer Unterstützung bin ich gut durch die Chemo gekommen. Nur die erste Runde EC (Epirubicin + Cyclophosphamid) hat mich übelkeitstechnisch ziemlich aus den Socken gehauen, aber da habe ich auch noch nicht alle Begleitmedikamente gegen die Übelkeit bekommen, weil die Ärzte abwarten wollten, ob ich sie überhaupt benötige. Sie wollten mich mit Medikamenten nicht überversorgen.


    Nach dem 2. Zyklus bin ich mit meinem Mann in Absprache mit meinen behandelnden Ärzten nach Bayern in Urlaub gefahren. Das war auch mit der Krankenkasse kein Problem. Sie haben mir den Urlaub unter Fortzahlung vom Krankengeld genehmigt, weil in der Nähe ein zertifiziertes Brustzentrum war, wo bei Problemen in Absprache mit meinem Brustzentrum die Behandlung fortgeführt worden wäre. Und was soll ich sagen... ich war im Urlaub topfit und konnte die Zeit genießen und Kraft für die nächsten Zyklen tanken.


    Ich drücke Euch jedenfalls die Daumen, dass der FISH-Test schnell da ist und dann die optimale Therapie für Deine Mama ausgeknobelt wird, die sie annehmen kann. Abbrechen kann sie die Behandlung immer noch, wenn sie sie als zu belastend empfindet.


    Ich bekomme z.B. aktuell Xeloda, was eine Chemo in Tablettenform ist. Bis auf ein leichtes Hand-Fuß-Syndrom (leichte Rötung und Brennen in den Füßen) und ab und an eine unterschwellige Übelkeit vertrage ich die Therapie sehr gut und gehe damit auch weiterhin 34 Stunden / Woche arbeiten.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Hardi ,


    mein Rezidiv in der Brust wurde und wird auch nicht operiert. Zum Glück, wie ich jetzt nur sagen kann. Daran haben wir sehr schnell gesehen, dass Ibrance nicht mehr die gewünschte Wirkung zeigt, bevor es zu weiteren Metastasen kam. Anfangs hat es bei mir echt super gewirkt, denn hinsichtlich der mediastinalen Lymphknotenmetas habe ich unter der Therapie eine Komplettremission erreichen können. Und bis jetzt heißt es: Lunge, Leber, Lymphe - alles nach wie vor frei... Ende März ist das nächste Staging und ich bin schon gespannt, wie die aktuelle Therapie mit Xeloda und die Bestrahlung des Rezidivs angeschlagen haben.


    Meine Ärztin im BZ und auch ihr Chef raten von einer OP ab, da am Rezidiv beurteilt werden kann, ob und wie erfolgreich die Therapie anschlägt. Letztes Jahr wurde bei der Entdeckung der Knochen- und Lymphknotenmetas auch auch noch von einer Bestrahlung abgeraten. Wenn ich keine Beschwerden in Form von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen am Brustbein gehabt hätte, wäre auch jetzt keine Bestrahlung gelaufen.


    Und dazu noch das Risiko, dass die Metastasen durch eine OP alarmiert werden, wie Jule geschrieben hat, da würde ich auf Deine Ärzte vertrauen und Deinen Onko-Gyn damit mal konfrontieren, dass er sich nochmal schlau macht...


    Liebe Grüße

    Nicole

    Ich werde nächste Woche meine Ärzte befragen, ob unter diesem Gesichtspunkt, meine Therapie Ibrance, Letrozol und xgeva die richtige Therapie ist....

    Liebe Hardi ,


    ich bin auch BRCA 2-Mutant und habe die Kombi Letrozol, Ibrance und Xgeva bekommen. Die Aussage vom Zentrum für erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs in Köln dazu war, dass sie das - solange es anschlägt - als gute Therapiemöglichkeit sehen, da sie mit relativ geringen Nebenwirkungen gute Ergebnisse erzielen kann. Frei nach dem Motto "never change a running team". Wie pätzi schon sagte, da brauchst Du keine Zweifel haben, dass Du eine "schlechtere" Therapie bekommst. Es gibt mit der Mutation halt noch zusätzliche Möglichkeiten...


    Alternativ zum Schema Letrozol, Ibrance und Xgeva kommt für uns Mutanten auch Olaparib in Frage. Hierzu erwarten die Ärzte (Aussage meiner Kölner Ärztin) im April die Zulassung für die Behandlung von metastasiertem Brustkrebs. Bislang war es nur für Eierstockkrebs zugelassen und es konnte ein Antrag auf Kostenübernahme für einen sogenannten Off-Level-Use bei der Krankenkasse gestellt werden.

    Im Moment bekomme ich ja Xeloda und auch dazu haben die Kölner ihr ok gegeben. Und sollte Xeloda nicht die gewünschte Wirkung erzielen, käme auch noch Carboplatin als Monotherapie (die Mutanten reagieren wohl sehr sensibel auch Platin) in Frage. Du siehst, es gibt noch viele Möglichkeiten für uns...


    Ich wünsche Dir weiter ein gutes Anschlagen der Therapie.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Ach so, was ich vergessen habe... falls Du eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben solltest... auf die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsrente hast Du Anspruch, wenn Du länger als 6 Monate aufgrund ein und derselben Erkrankung arbeitsunfähig bist. Die hat bei mir während der Ersterkrankung (ich war inkl. AHB und Wiedereingliederung insgesamt 15 Monate krank geschrieben) einiges aufgefangen und ist auch letztes Jahr wieder eingesprungen, als ich knapp 7 Monate noch einmal ausgefallen bin.

    Und vor allem hätte ich da gar nicht dran gedacht, wenn eine gute Freundin, die 9 Monate wegen eines Burn-Outs außer Gefecht gesetzt war, mich nicht darauf hingewiesen hätte...


    Liebe Grüße

    Nicole

    Hallo Kile ,


    nach der Aussteuerung aus der Krankenkasse (nach 78 Wochen) kannst Du im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III Arbeitslosengeld beantragen. Die Beantragung muss unverzüglich nach Erhalt des Schreibens der Krankenkasse, dass der Leistungsanspruch endet (kommt in der Regel ca. 10 Wochen vorher), beantragt werden, sonst droht eine Sperre wegen verspäteter Meldung. Das ALG 1 beträgt - je nachdem, ob Du unterhaltsberechtigte Kinder hast oder nicht - 67 oder 60 % Deines letzten pauschalierten Nettoentgelts. Genau kannst Du das hier nachlesen:


    https://www.arbeitsagentur.de/…he-dauer-arbeitslosengeld


    Sollte Dein ALG 1 nicht ausreichen, kannst Du ergänzend Wohngeld oder SGB II-Leistungen beantragen. Zu den genauen Voraussetzungen bzw., auf welche Leistungen Du Anspruch hast, kann Dir die für Dich zuständige Wohngeldstelle bzw. das zuständige Jobcenter Auskunft geben.


    Vielleicht bist Du bis zum Ende der Höchstbezugsdauer aber auch wieder fit.


    Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Wenn man seit Monaten starke Schmerzen hat, kann man sich kaum vorstellen, dass da wieder was besser werden könnte.


    Liebe angeline ,


    ich kann Dir gut nachempfinden, wie Du Dich fühlst. Als sich Ende 2017 meine Knochenmeta am SWK 1 bemerkbar gemacht hat, bin ich förmlich trotzt Tramadol und Ibuprofen vor Schmerzen die Wände hochgegangen. Jede Bewegung war eine Qual und ich konnte zum Schluss weder gescheit was essen oder trinken, so war ich im Schmerznebel gefangen. Pregabalin war bei mir auch angedacht, aber ich habe darauf mit einer krassen Unverträglichkeit (Atemnot, Brustschmerzen, Beklemmung) reagiert, so dass es nicht in Frage kam. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du es gut verträgst und es Dir Erleichterung bringt. Und vor allem drücke ich Dir die Daumen, dass Du bald wieder ein schmerzfreies Leben führen kannst.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Wir haben gerade im Februar ?!???!?? im Cafe auf dem Bauernhof gesessen und in der Sonne ohne Jacke Kaffee getrunken und Kuchen gegessen - wie toll ist das denn: Genuß pur am Sonntag!

    Da kann ich nur zustimmen. Ich habe auch den Nachmittag in der Sonne auf dem Balkon gesessen und gelesen. Schön, im Freien mal wieder die Seele baumeln lassen zu können fruehling-smilies-32.gif


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe die Belle , was ist das schön, von Dir zu hören :love:


    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit der Therapie und drücke Dir ganz fest die Daumen, dass die Bestrahlung die kleinen Mistdinger im Hirn ordentlich in den Hintern getreten hat, dass sie nicht wieder zurückkommen.


    Genieß das sonnige Wochenende und Glückwunsch zum restlichen guten Ergebnis.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe PrimKnochenMets ,


    da hat sich das Daumendrücken ja echt gelohnt :) Schön, dass die Aktivität der Knochenmetas reduziert hat. Das wollen wir hören.

    Was den Nebenbefund mit dem Knochenmark angeht, da würde ich Deinen Ärzten nochmal gehörig auf die Pelle rücken und ihn mir ganz genau erklären lassen. Es geht einfach nicht, dass irgendwelche Pfleger uns Befunde in die Hand drücken, ohne, dass sie von den Ärzten mit uns besprochen und erklärt wurden. Das "Vergnügen" hatte ich letztes Jahr ja auch. Da hatte mir die BGU den Entlassungsbericht einfach in die Hand gedrückt und nichts dazu gesagt. Beim Hausarzt ist mir dann förmlich das Herz in die Hose gerutscht, weil hochgradiger Verdacht auf Lungen- und Lebermetastasierung drin stand, was sich im Nachhinein als völlige Fehlinterpretation des CTs herausgestellt hat. Die angeblichen Lungenmetas waren die Bestrahlungsnekrosen aus 2015 und die Lebermetastasierung waren die gutartigen Läsionen, die seit Anfang an da waren und sich nicht verändert haben... Seitdem bestehe ich darauf, dass jeder Befund mit mir besprochen wird. Sowas will ich nicht noch erleben X(


    Liebe Grüße

    Nicole

    Keiner da , schieb im Notfall noch eine Begründung Deiner Ärzte nach, dass es sich bei Dir um eine onkologische Reha handelt und dass aus ärztlicher Sicht Bad Oexen die Klinik ist, die für Dich am besten geeignet ist. Das hat damals bei meinem Mann (war eine Tinnitus-Geschichte und seine Ärztin hat ihn in Bad Arolsen gesehen) auch geholfen.


    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du noch in Deine Wunschklinik kommst. Oft klappt es ja im 2. Anlauf. Es kommt manchmal einfach darauf an, an welchen Sachbearbeiter bzw. an welche Rentenversicherung (Bund oder Land) man gerät.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Hallo Freundchen70 ,


    insgesamt sind es 20 Bestrahlungen mit bis zu 40 Gy.


    Wie Du musste ich Xeloda nicht unterbrechen. Eine Dosisreduzierung gab es aber auch nicht, Ich nehme insgesamt 3.800 mg / Tag (gehöre zur plüschigen Fraktion, da ich unter der AHT zugenommen habe und das Gewicht ums verrecken nicht wieder runter wollte :cursing:). Im Moment bin ich in der Pause. Morgen bekomme ich die Blutwerte und dann sehe ich, ob ich am Mittwoch weitermachen kann. Da spielt bestimmt auch der Infekt, mit dem ich mich in den letzten Zügen immer noch rumschlage, eine Rolle. Mal hören, was der Doc so spricht :/


    Mit Xeloda komme ich bis jetzt gut klar. Und das Hand-Fuß-Syndrom, das sich bei mir ansatzweise zeigt, wird es jetzt, wo es nicht mehr so kalt ist, auch besser. Was mich daran am meisten stört, ist, dass ich nicht mehr so fest zugreifen kann und ein Marmeladenglas dann schnell auch mal zur Herausforderung werden kann :S Ansonsten ist die Haut aber zum Glück ok. Dabei creme ich Hände und Füße mit den Billigheimern von Balea ein. Die Intensivfußcreme und der Handbalsam mit Kälteschutz leisten da ganze Arbeit. Zusätzlich schubbel ich 1 x in der Woche vorsichtig die dickste Hornhaut von den Füßen, womit ich beim Paclitaxel während der Chemo schon gut gefahren bin. Ich hoffe, es bleibt so.


    Dir wünsche ich für die Bestrahlung gutes Gelingen. Hoffentlich bleibst Du vom Strahlenkater verschont. Bei 10 Stück könntest Du da echt Glück haben. Bei der Bestrahlung vom SWK 1 im letzten Jahr hatte ich bei 14 Stück da überhaupt keine Probleme und auch jetzt setzt mir die Bestrahlung an sich so gut wie nicht zu. Der Infekt hat mich lahmgelegt. Sonst wäre ich mit Sicherheit weiter arbeiten gegangen.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Danke pätzi , so langsam wird es. Meine Physio ist gestern meinem Kopf zu Leibe gerückt und hat die Neben- und Stirnhöhlen per Massage angeregt. Dazu noch ein Spaziergang in der Sonne und heute fühle ich mich schon viel besser. Ich konnte sogar unseren Balkon frühlingsfit machen. animiertes-gaertner-smilies-bild-0015.gif

    Jetzt kann ich mich in den nächsten Tagen mit einer Tasse Tee, einem Buch und ner Decke auch mal raus setzen und das schöne Wetter genießen. Lange Spaziergänge machen mich noch zu müde, aber im Garten ein bisschen wuseln und ein paar Farbtupfer setzen, geht schon :thumbsup:

    Sind die Bestrahlungen denn jetzt alle vorbei ? Ich dachte du wärst schon fertig

    Sternchen76 , ich habe noch 6 Bestrahlungen vor mir. Der Countdown läuft also und ich zähle fleißig rückwärts.. :S;)


    Liebe Grüße

    Nicole

    Das sind ja mal richtig gute Nachrichten :love: Schön, dass es Dir wieder besser geht und Du am Montag nach Hause darfst. Ich wünsche Dir einen guten Start zu Hause und drücke Dir die Daumen, dass sich Dein Wach-Schlaf-Rhythmus im gewohnten Umfeld zügig wieder einpendelt. Fühl Dich mal vorsichtig aus der Ferne ganz fest gedrückt.


    Danke Jule66 für das kurze Update.


    Ganz liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Käthe ,


    erst mal Glückwunsch zum perfekten Nachsorgeergebnis :thumbsup: So soll es bitte bleiben. Das Schädel-MRT wird sich da bestimmt nahtlos in die guten Ergebnisse einreihen.

    würde mich demnach 2 x wöchentlich bei der Lymphdrainage sehen. Ist ntürlich ungünstig, nach 40 Stunden arbeiten ist die Freizeit recht knapp

    Was das Thema Lymphdrainage angeht, gibt es bei Euch eine Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit? Ich bin ja auch im ÖD, wenn auch als Angestellte. Wir haben flexible Arbeitszeiten und in der dazugehörigen Dienstvereinbarung gibt es eine sogenannte Härtefallregelung für chronisch oder längerfristig Erkrankte. Auf Grundlage dieser Härtefallregelung bekomme ich meine Kontrolltermine im BZ sowie die Behandlungszeit meiner Lymphdrainage, wenn sie nicht außerhalb der Arbeitszeit stattfinden kann, als Arbeitszeit gutgeschrieben. Einzige Voraussetzung ist, dass der Betriebsmediziner die Zeitgutschrift befürwortet. Ich wüsste sonst auch nicht, wie ich alles - trotz Arbeitszeitreduzierung - unter einen Hut bekommen sollte ohne komplett im Stress zu ertrinken...


    Gibt es sowas bei Euch vielleicht auch? Vielleicht kann Dich da auch Euer Personalrat unterstützen.


    Liebe Grüße

    Nicole

    was hast du bei deinem Progress alles testen lassen?

    Liebe pätzi ,


    sorry, dass ich mich erst heute melde. Ich habe die letzten Tage mit einem fetten Infekt flachgelegen. Zum Glück musste die Bestrahlung nicht unterbrochen werden. Das hätte mir grade noch gefehlt =O Bis jetzt ist es ja aber noch mal gut gegangen, weil ich kein Fieber bekommen habe. Seit Montag bekomme ich ein Antibiotikum und seitdem wird es langsam besser...


    Bis jetzt sind nur die "normalen" Tests gemacht worden, also ER/PR, HER2-neu und Ki 67.


    Von Prof. Wirtz, den ich zwischenzeitlich angeschrieben habe, habe ich noch keine Rückantwort erhalten. Da es für mich aber noch einige Therapieansätze gibt, mache ich mich da gerade auch nicht verrückt... Zumal das Xeloda ja anzuschlagen scheint, wenn mein Gefühl mich nicht täuscht. Ende März ist das nächste Kontroll-CT und dann sehen wir weiter.


    Liebe Grüße

    Nicole

    War bei euch denn gleich klar, dass die Punkte bei euch die Läsionen und keine Metastasen sind?

    Liebe Muckn ,


    ich bin beim ersten CT zum Glück an eine mega erfahrene Radiologin geraten, die auch die Mammografie gemacht hat. Von ihr wurde die komplette erste Durchuntersuchung (Mammo, CT, Second-Look-Ultraschall und Knochenszinti) gemacht. Ich habe extra nochmal im Befund nachgesehen und da steht von Anfang an, winzige zystische Leberläsionen. Bis heute haben sie sich nicht verändert.


    Für die Biopsie morgen drücke ich Euch ganz fest die Daumen, dass es ein herrlich langweiliges, gutes Ergebnis gibt.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Katzenmama6 ,

    super, das sind ja tolle Nachrichten. Möge es so weiter gehen, dass Du dem ungeliebten Mitbewohner die Tür vor der Nase zuschlagen kannst. :thumbup:


    Freundchen70 , für Xeloda habe ich kein Endedatum. Bis zum Sanktnimmerleinstag wahrscheinlich. Was die Bestrahlung angeht, habe ich noch bis zum 25.02. Bis jetzt habe ich bis auf die vermehrte Müdigkeit zum Glück keine Probleme. Meine Haut ist top in Ordnung und wird auch weiter schön 2 x täglich eingecremt. Meine Ärztin ist von der DadoSens-Lotion schwer angetan, weil sie den Feuchtigkeitsverlust der Haut, der die Probleme wie Rötung, Juckreiz etc. auslöst gut kompensiert und sie dadurch wesentlich weniger werden und vielleicht sogar gar nicht auftreten. Also schmiere ich schön weiter ;)


    Liebe Grüße

    Nicole

    Liebe Muckn ,


    ich habe seit meiner Erstdiagnose 2014 mehrere kleine Leberläsionen im Segment VII und VIII, die harmlosen Ursprungs sind, denn sie haben sich seit dem 1. CT nicht verändert. Es muss also nicht sein, dass Deine Mama Lebermetastasen hat. Auch, wenn Euch die Warterei schier wahnsinnig macht, wartet das Ergebnis der nächsten Untersuchungen ab. Ich weiß, dass es schwer ist, Ruhe zu bewahren und sich nicht verrückt machen zu lassen. Das fällt mir auch heute, über 4,5 Jahre nach der Erstdiagnose noch schwer.


    Lasst Euch auch bitte von der Bemerkung, dass der Krebs - sollten es doch Lebermetastasen sein - nicht mehr heilbar ist, erschrecken. Das heißt nicht, dass Deine Mama in Kürze nicht mehr bei Dir sein wird, sondern "nur", dass die Erkrankung chronisch ist. Ich bin auch eine von denen, die bei der Erstdiagnose schon Metastasen hatte. Trotzdem waren die Ärzte guter Dinge, dass wir das wieder hinkriegen. Und so war es auch. Ich war nach Abschluss der Erstbehandlung 2,5 Jahre krebsfrei. Und hier im Forum gibt es die eine oder andere, bei der sich die Lebermetastasen unter der Therapie komplett zurückgebildet haben.


    Bei einem der Mädels, mit denen ich 2015 in Reha war, wurden Anfang letzten Jahres auch Lebermetastasen festgestellt, die unter der Therapie mit Kisqali und Letrozol wieder verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht sind. Es besteht also durchaus Hoffnung für Deine Mama.


    Wichtig ist jetzt, dass die Ärzte ganz genau hinschauen, mit was Ihr es zu tun habt und dann die optimale Therapie festlegen. Das kann ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, aber mit Schnellschüssen ist Euch im Moment nicht geholfen.


    Ich wünsche Euch für die nächsten Wochen ein gutes Durchhaltevermögen.


    Wenn Du Fragen hast, immer her damit...


    Liebe Grüße

    Nicole

    Das Narbengewebe zwischen Brust und Achsel ist besonders fies, das fühlt sich ziemlich knotig an.


    Liebe Sabrina ,


    das hört sich ja nicht so dolle an. Bekommst Du Physiotherapie, um das Narbengewebe zu mobilisieren? Wenn ich auch jetzt noch - gut 4 Jahre nach der OP - nicht regelmäßig mit Unterstützung meiner Physios dran arbeite, habe ich immer das Gefühl, es würden sich feste (und vor allem dicke) Bindfäden im Narbengewebe bilden und meine Beweglichkeit einschränken. Dazu kommen dann auch noch Schmerzen und Verspannungen sowohl in der Brust- als auch in der Rückennarbe und bis heute kann ich die linke Seite, an der die erweiterte Mastektomie gemacht wurde, nicht selbst beurteilen. Das kann nur meine Gyn im BZ per Ultraschall, die mich von Anfang betreut und den Verlauf kennt...


    Ein paar der Mädels, die ich 2015 in der Reha kennengerlernt habe, schwören übrigens auf ihre Osteopathen, um dem Narbengewebe beizukommen. Vielleicht ist das ja auch für Dich eine Möglichkeit, zusätzlich Entlastung ins Gewebe zu bekommen. Denn mit Yoga bist Du ja schon vorne mit dabei, was Engpassdehnungen angeht...


    Liebe Grüße

    Nicole

    Hallo Freundchen70 , schön zu hören, dass die Lebermetas im Griff sind. Das mit den Knochenmetas in der Schulter hätte Dir aber auch echt erspart bleiben können. Ich hatte Dir für die Untersuchungen fest die Daumen gedrückt, dass alles stabil bleibt...


    Mein Thoraxwandrezidiv wird ja auch gerade mit bis zu 40 Gy bestrahlt, Die 6. Sitzung habe ich heute geschafft und bis jetzt merke ich außer vermehrter Müdigkeit nichts davon. Mein Xeloda musste ich für die Bestrahlung auch nicht absetzen. Eine Dosisreduzierung hat es aber auch nicht gegeben :/ Das hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass ich von Anfang an nicht die Höchstdosis von 2.500 mg /qm KOF bekomme, sondern "nur" 2.000 mg. Mein Doc hat damit bessere Erfahrungen gemacht, was die Nebenwirkungen angeht. Gerade das Hand-Fuß-Syndrom soll so besser im Griff behalten werden...


    Für die Bestrahlung wünsche ich Dir viel Erfolg, dass Du schnell wieder schmerzfrei bist.


    Alles Liebe,
    Nicole

    Knochmetastasen seit 2017 hoffe ich , mit Gottes Hilfe, meine Familie noch etwas begleiten zu dürfen.

    Liebe Marion ,


    bei mir wurde letztes Jahr u.a. auch eine Knochenmetastase am SWK 1 festgestellt (der ursprüngliche Verdacht war Bandscheibenvorfall). Und der einhellige Tenor aller Ärzte war, dass Knochenmetastasen gut behandelbar und das "geringere Übel" seien. Ich könne damit so alt wie Methusalem werden. Wir müssten nur aufpassen, falls Bruchgefahr bestünde, dass da nichts passiert.


    Mein Vorbild ist da eine Kollegin, die schon seit fast 10 Jahren mit Knochenmetastasen lebt. Zwischenzeitlich hatte sie sogar richtige Löcher in einzelnen Wirbeln, was die Ärzte mit Cyber-Knife, Knochenzement und Bestrahlung in den Griff bekommen haben. Sie nimmt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, genau wie ich Xeloda, arbeitet und verträgt die Therapie sehr gut.


    Ich wünsche uns, dass wir diesem Beispiel folgen können und unsere Familien ganz lange weiter begleiten können.


    Liebe Grüße

    Nicole

    Hallo Monkele76 ,


    mhm, ob das wirklich auf Initiative vom Brustzentrum ist, weiß ich nicht. :/

    Sie wurde im gleichen Krankenhaus behandelt, in das mein Bruder eingeliefert wurde, als er 2017 beim Sport zusammengesackt und an den Folgen einer dilatativen Kardiomyopathie gestorben ist. ;( Die Ergebnisse seiner Obduktion gingen im Nachgang ans Brustzentrum, weil meine Schwester 1,5 Jahre nach ihrer Chemo immer noch einen viel zu hohen Ruhepuls hatte. Deshalb steht sie da genauer unter Kontrolle...


    Ich hatte in der Hinsicht zum Glück nie Probleme. Während der Chemo hatte ich insbesondere nachts durch das Kortison einen schnelleren Herzschlag und konnte nicht schlafen, aber das hat sich an den darauffolgenden Tagen immer direkt wieder gegeben. Und mein Ruhepuls bewegt sich auch im Optimalbereich.


    Liebe Grüße

    Nicole