Beiträge von Chippendale


    Hallo liebe durch,


    ich weiß auch nicht wo meine Nachricht gelandet ist, ich vermute das war eine EMail direkt von hier? Aber egal, dann schreibe ich es hier nochmal, was nicht ok ist müsste dann halt Jule bearbeiten. Ich bin auch von Prof. Fansa operiert worden und mehr als zufrieden. Von Prof. Paepke wurde mir ebenfalls abgeraten und zwar durch einmal ein lebendes Beispiel eine Freundin von mir, die selbst Ärztin ist, wurde zunächst von ihm operiert, hatte ewig Wundheilungsstörungen, Restdrüsengewebe, es war furchtbar, sie ist dann zu Prof. Fansa und der hat sie wiederhergestellt, dort in der Klinik traf sie dann im gleichen Zimmer auf eine weitere von Prof. Paepke operierte Patientin, die bei Fansa zur Korrektur lag. Ich kenne außer Desiree noch mindestens 3 weitere Frauen, die von Fansa operiert worden und sehr zufrieden sind. Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl bei Fansa, das hat sich auch im Nachhinein bestätigt, eine kleine Klinik, traumhaft gelegen am Englischen Garten und eine persönliche Betreuung. Du erreichst wenn du nach der OP Fragen hast jederzeit einen Arzt, der mit deinem Fall betraut ist! LG

    Hallo zusammen,


    kennt jemand von euch evtl. Dr. Stefan Paepke und Dr. med. Markus Niemeyer vom Klinikum rechts der Isar in München oder hat Erfahrungen mit diesem Klinikum bei bds. subkutane Mastektomie. Ich habe nur die beiden Namen als Empfehlung bekommen. Macht der lange Weg von Hamburg überhaupt Sinn?


    Viele Grüße


    Hallo liebe durch, ich hab dir dazu eine Nachricht geschrieben, Desir77 kann Dir glaub ich auch was dazu sagen. LG

    Hallo ihr Lieben, ich brauche euer Rat. Ich bin dabei mir einen Arzt für subkutane Mastektomie zu finden. Ich war neulich bei Dr. Pasel, der in Hamburg und Norddeutschland sehr beliebt ist. Das Brca Netzwerk hat mir ihn zuerst vorgeschlagen. Ich bin mit der Beratung nicht wirklich zufrieden. Der Arzt stand unter Stress, war in Eile. Hat mir und eine Option genannt - Sillis unter dem Muskel. Es wurden keine Bilder gezeigt. Vielleicht soll ich einen neuen Termin zur zweiten Beratung bei ihm mir geben lassen. Hat jemand von Erfahrung mit ihn gemacht? Ich bin so unsicher in dieser Frage.


    dieser Arzt wäre für mich gleich raus....ich bin in München operiert worden bei Prof.F. und würde selbst wenn ich in Hamburg wohnen würde, dahin fahren, er hat sich immer Zeit genommen, alles war top, auch im Nachhinein.


    LG

    Ich überlege gerade Folgendes: selbst mein Gyn, der ein geschultes Auge hat und das BZ in Leverkusen geleitet hatte, hat das "Ding" nicht gesehen. Da frage ich mich, wie wollen die eine Ultraschall Biopsie machen- wenn man es nur im MRT sieht.
    Ich vermute, dass es nicht geht. Wäre da eine "offene Biopsie", also OP- mäßig das Mist-Teil entfernen, nicht die klügere Variante? ich will das eh weg haben, mit so einem Mist will ich mich auch künftig nicht belasten.
    Ich überlege, ob ich um einen OP-Termin bitten soll. Sonst muss ich nach dem 11.10. wieder Wochen warten...


    würde ich genau so machen, war auch mein erster Gedanke ;-)

    ein kleiner Tip für alle Zahngeschädigten die vor einer Wurzelfüllung stehen, es gibt Zahnärzte die machen keine "normalen" Wurzelfüllungen sondern sog. mikroskopische Wurzelfüllungen, die sind wesentlich genauer und das Risiko, dass sich hinterher noch was entzündet, weil nicht gut gefüllt bzw. ausgepobelt worden ist, ist wesentlich geringer.


    Mikroskopische Endodontie
    Die moderne mikroskopgestützte und durch digitale Messmethoden perfektionierte Endodontie kann oft praktisch verlorene Zähne erhalten. Wohl aufwändig, aber nicht invasiv. In vielen Fällen eine letzte Chance.
    So können kleinste anatomische Strukturen gefunden, gereinigt und gefüllt werden, um den natürlichen Zahn zu erhalten. Schließlich lässt sich durch diese Methode die Wahrscheinlichkeit einer chirurgischen Nachbehandlung (Wurzelspitzenresektion) drastisch reduzieren.

    Sie überredete mich - unverbindlich, und ich fühlte mich auch keinesfalls genötigt - einen Spezial-BH zu probieren. Er ist im Achselbereich anders geschnitten und hat auch kleinste Noppen für Micromassage. Und tatsächlich, der Hautlappen war weg. Nur weil ich einen ungünstigen BH (aus einem Fachgeschäft unter Beratung) trug und ihn zu eng zugemacht hatte, kam es im Achselbereich zu Stauung.
    Sie zeigte mir dann auch, dass es spezielle Einlagen gibt, die anders geschnitten sind, speziell für Frauen mit entfernten Lymphknoten. Die werde ich mir dann 2019 leisten, wenn der nächste Zuschuss kommt.


    Liebe Grüsse


    Drachenkopf/Sylvia


    mich würde der BH interessieren, kannst du die Marke und das Modell nennen? Vielen Dank

    @Finja
    wurde bei dir vom Zahnarzt eine sog. DVT-Aufnahme gemacht (Digitale-Volumen-Tomographie). Da kann man Entzündungen viel besser und genauer sehen als auf den Röntgenbildern. Das Gerät haben aber nur wenige Zahnärzte. So hat man bei mir einen abgestorbenen Zahn entdeckt, der schon jahrzehntelang Tod war und auf normalen Röntgenbildern unauffällig aussah. In München gibt's einen Spezialisten für Kieferchirurgie auch nach Bisphos, https://www.medizinundaestheti…ed-dent-christoph-pautke/ + https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25958767
    LG

    ich bin privat versichert und könnte wenn ich es wollte schon einmal jährlich ein MRT bekommen. Mittlerweile frage ich mich aber, ob ich das auch möchte. So wie ich das sehe gibt es doch keine Kontrastmittel ohne Gadolinium, d.h. direkt gesund ist so eine Kontrastmittelgabe auch nicht und man sollte damit nicht zu freizügig sein. Da man meinen TNBC nur auf Ultraschall gesehen hatte (nicht auf der Mammografie) frage ich mich, ob ich mich nicht eher auf die Ultraschallkontrollen konzentriere. MRT hatte man damals keines gemacht, da kann ich also nicht sagen, ob der Tumor sichtbar gewesen wäre.

    Gerne hätte ich auch eine Beckenkammstanze gehabt. Vielleicht wissen einige von euch, wo, außer an der UK Essen, diese
    gemacht wird. Von dort bekam ich leider erstmal eine Absage. Angeblich wäre eine Stanzung postmeno (also bei mir) nicht
    notwendig. Dieses Argument verstehe ich nicht ganz. Was hat Alter mit schlafenden Tumorzellen zu tun. Ich will in den nächsten Tagen dort nochmal anrufen und persönlich mit einem Arzt sprechen. Vermute aber, an der Absage wird sich nichts ändern.
    Deshalb will ich es nochmal bei einem anderem BZ versuchen.


    Liebe Grüße
    Gitta


    Ich hab aus Essen von Dr. Hoffmann auch die Antwort bekommen, eine Beckenkammstanze macht keinen Sinn???


    Jen86


    du bekommst die Beckenkammstanze in Essen? Von Dr. Hoffmann? Wieso macht es bei dir Sinn und bei uns nicht?


    @Käthe


    Das Rückfallrisiko wurde mir einfach so mitgeteilt, wohl aufgrund von meinen Daten.....


    Ich hatte ja zum Thema Bisphosphonate ein Gespräch mit Frau Prof.N.H. Uniklinik in München. Ich bin ziemlich sicher postmenopausal, hatte eine PCR, TNBC und keine befallenen Lymphknoten. Sie war nicht gerade freundlich und ich konnte daher nicht alles erfragen was ich wissen wollte, aber ja sie rät in meinem Fall aus Sicherheitsgründen dazu, obwohl es das Rückfallrisiko, das bei mir wohl 10 % beträgt auf maximal 8 % reduzieren würde. Und auch merkwürdig, von der Beckenkammstanze hält sie gar nichts, weshalb auch immer? Ich finde schon auch, wenn dann sollte man vorher eine Beckenkammstanze machen, es klang so, als ob das gar nicht mehr gemacht wird???

    Also übel war mir nicht, aber von einer Sekunde auf die andere schmerzhafter Husten und Gliederschmerzen. Und Kopfschmerzen, hab 3 mal täglich IBU genommen ohne große Wirkung. Während der Chemo und nach der OP hab ich keine Schmerzmittel gebraucht. Hänge jetzt voll ab und bin hin- und hergerissen zwischen wieder auf die Beine kommen oder noch warten. Vom rumliegen wird man ja noch schlapper......


    ich finde es klasse wie hartnäckig du bei Arztterminen bist. So war/bin ich auch und man ist leider ein unbeliebter Patient. Manchmal fragt man sich schon auch, warum die einzelnen Onkologen derart schlecht informiert und fortgebildet sind....

    bzgl.Kontrastmittel....


    hab die in Halbschlaf diese Woche einen Bericht im TV mitbekommen, keine Ahnung mehr wo (Halbschlaf), dass sie jetzt bestimmte Sorten von Kontrastmitteln aus dem Verkehr gezogen haben, weil die wohl nicht ohne sein sollen (glaub lagern sich irgendwo dauerhaft im Körper an). Empfehlung wäre immer erst MRT ohne Kontrastmittel und nur wenn es unbedingt notwendig ist, dann das Kontrastmittel dazu.


    https://www.deutsche-apotheker…iumhaltige-kontrastmittel

    @Käthe
    bleib da doch bitte mal dran bei Prof. Untch würde mich auch interessieren. Bei mir wurden in München bei Prof. Meindl 4/2017 insgesamt 17 Gene getestet, ich hab da auch erst vor 1-2 Monaten angerufen und nachgefragt, ob es inzwischen weitere bekannte Gene gibt, Fr. Dr. Pfeiffer meinte nein und ich würde automatisch informiert werden, falls etwas Neues auftaucht und ich es habe....

    Hi Kathrin,


    ja leider ist das Zukunftsmusik. Wobei mich schon interessiert hätte, womit dieses Kind am Anfang der Sendung statt Chemo behandelt worden ist. Da funktioniert das Ganze ja wohl irgendwie schon.


    Aber ist es nicht trotzdem die Richtung Molekularpathologie?


    Ich fands unheimlich interessant.

    so ein @Käthe ! Ich kann dir nur 2 Tips geben, schreib eine EMail an Prof. Untch in Berlin (kann man googeln) schreib alles genau rein und gib auch noch deine Telefonnummer an. Mir hat er noch am gleichen Tag geantwortet und ich kenne noch eine Patientin, die hat er sogar gleich angerufen. Und dann würde ich auf alle Fälle noch Ralph Wirtz (Köln, Elisabethkrankenhaus) kontaktieren wegen einer molekularpathologischen Untersuchung deines Tumors (hast du glaub ich noch nicht gemacht oder?)!!!!!!

    Hallo Käthe,
    ich hatte genau die gleichen Gedanken bzgl. des DCIS wie du. Bin deswegen auch froh, dass zumindest eine Seite komplett weg ist......hätte ich das mit dem DCIS vor der OP gewusst, dann hätte ich mich von beiden Seiten verabschiedet. Ich bin meinem Chirurgen aber auch dankbar, dass er auf der gesunden Seite bei der Anpassung gleich mal noch 100 g verdächtiges Gewebe mit entfernt hat (war dann ok) und so hab ich eh nur noch ca. 200 g und hoffe die kann man kontrollieren.
    Seit vorgestern sind meine Augenlider zur Brustwarze mutiert, ich seh ein bisschen wie ein Preisboxer aus, aber bin schon wieder zuhause und hoffe die Farben um die Augen gehen schnell weg.

    @Chippendale, vielleicht solltest Du den Pathologen befragen und nicht den Radiologen.
    Der Pathologe kann im Mikroskop "Zellschrott" ganz klar von einem DCIS unterscheiden.
    Die Pathologen freuen sich, wenn sie mal Besuch von Patienten bekommen- so habe ich es in meinem BZ erlebt- ich war nämlich auch da.


    Danke dir Kathrin, das hab ich jetzt auch gemacht, wenn auch telefonisch. Die Aussage war so nicht richtig. Ein ganz großer Teil der invasiven Karzinome entwickelt sich aus einem DCIS und so war es auch bei mir (wie schon immer gedacht). Der DCIS war leider unentdeckt bis dann der TN da war. Bei der Stanze ist er halt auch nicht erwischt worden, was ich bei 1,5 cm Tumor und DCIS-Rest von 1 cm und 3 Stanzen schon etwas seltsam finde, aber na ja.....Hoffen wir nun, dass der MRT und Mammografie-Befund ohne DCIS auf der rechten Seite nun richtig ist ;-)


    und damit schließt sich für mich der Kreis.....ich hatte Ende 2012 ein verdächtiges Sekret aus der linken Brustdrüse, stand kurz vor einer Milchgangentfernung, die dann aber nicht stattfand, weil das Sekret plötzlich weg war (der Gyn hatte mir ein Progesteron wegen einer Zyste am Eierstock zeitgleich gegeben). Wäre sehr interessant gewesen, wenn man damals mal zur Sicherheit ein MRT gemacht hätte, ob da damals schon DCIS war.

    seltsam finde ich es schon die Reste als DCIS zu bezeichnen und ich glaube das stimmt eher nicht. Nach der Definition ist das doch etwas was auf den Milchgang begrenzt ist und das passt dann doch nicht. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass viele Tumore grundsätzlich einen DCIS-Anteil haben, ob das bedeutet, sie haben sich aus einem DCIS entwickelt :S keine Ahnung, wäre halt schon mal interessant. Und wenn der DCIS vorher schon da war, warum hat man ihn dann in den mindestens 3 Stanzen nicht entdeckt....

    Hallo ihr Lieben,


    ich hab ja letzte Woche mein MRT, Mammografie und Ultraschall 6 Monate nach Chemoende hinter mich gebracht. Alles ohne Befund. Erstmal Juhu!


    Dabei hab ich meinen Radiologen noch einmal auf meine Pathologie nach OP angesprochen, sie lautete:


    ypTis (10 mm DCIS high grade van Nuys Gruppe III), pN0 (0/1 LK), L0, V0, Pn0, R0 (Vollremission); G3 (Score 8 vor Chemotherapie). Regressionsgrad 3 (nach Sinn et al).


    Vor der Chemo hatte ich cT1c (15 mm), G3, N0 und kein DCIS, triple negativ.


    Ich bin immer davon ausgegangen, dass man das DCIS davor übersehen/nicht gesehen hatte (daneben vorbeigestanzt).


    Jetzt sagt mir mein neuer Radiologe, das wäre kein DCIS im herkömmlichen Sinne, sondern, so hab ich ihn verstanden, der leblose Rest des TNBC, sozusagen Narbengewebe, Zellschrott....Habt ihr das schon mal gehört, dass man sowas dann als DCIS (s.o.) bezeichnet?


    Dann dachte ich immer ich hätte Mikrokalk, so wurde mir das jahrelang mündlich gesagt, er sagt nun das ist kein Mikrokalk sondern harmloser Makrokalk was bei mir auf der gesunden Seite zu sehen ist.....Mikrokalk-Makrokalk-mastop.Verkalkungen-Lipoidnekrosen.......alles für mich leicht unklare Begriffe???


    Was meint ihr dazu?


    LG Chippendale

    @Käthe
    mir haben auch alle Ärzte zu einer BET + Bestrahlung geraten, ich hatte ja TN, ohne Lymphknotenbefall, T1 und keine bekannte Genetik (beinhaltet ja sowieso nur 50 % Sicherheit bzgl. noch nicht erkannter Mutationen). Ich hab nur meinen und Desirees Chirurgen hier in München gefunden, der für Mastektomie ohne Bestrahlung war. Und ich bin so froh, dass ich meinen Kopf durchgesetzt habe. Pathologisch war nämlich plötzlich auch noch ein bisher unbekannter DCIS da (hatte man weder auf Mammographie noch US gesehen). Jetzt hab ich natürlich Bedenken, ob ich nicht auf der anderen Seite auch noch DCIS habe (ich hatte auch eine beidseitige Mastektomie in Betracht gezogen). Für mich war bzgl. Mastektomie allerdings auch entscheidend, dass ich dadurch um die Bestrahlung herum komme....