Pleuraerguss

  • Flüssigkeit zwischen Lungen- und Rippenfell, die das Atmen behindern kann
    Beim Pleuraerguss füllt sich der sogenannte Pleuraspalt, der Zwischenraum zwischen dem äußeren Lungenüberzug (den Lungenfell) und dem inneren Rippenüberzug (dem Rippenfell), in dem nomalerweise Unterdruck herrscht, damit die Lunge nicht zusammenfällt, mit Gewebeflüssigkeit. Dadurch wird die Lunge zusammengequetscht und kann sich beim Atmen nicht mehr richtig entfalten. Ein Pleuraerguss hat nichts mit dem Bgriff "Wasser in der Lunge" zu tun.

    Pleuraergüsse bilden sich oft von alleine zurück. Tun sie das nicht, können sie entweder abgesaugt werden oder der Pleuraspalt kann verklebt werden (Pleurodese).

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