Endoradiotherapie

  • Verfahren, bei dem eine radioaktive Substanz in den Körper eingebracht wird, um beispielsweise einen Tumor zu zerstören
    Das Verfahren wird auch Radionuklidtherapie genannt. Dabei wird eine radioaktive Substanz direkt in ein Organ gebracht, um dort etwas zu zerstören - entweder, indem beispielsweise durch die Radioaktivität Aderverschlüsse (Embolien) ausgelöst werden oder indem die Organzellen zerstört werden, weil die Substanz eingebaut wird und dort vor sich hin strahlt. Letzteres geschieht beispielsweise bei der Radiojodtherapie der Schilddrüse. Das ist ein seit langem bewährtes Verfahren, mit dem Schilddrüsengewebe zerstört wird. In der Krebsforschung stehen diese Therapien erst am Anfang, man sucht vielfach noch nach entsprechend verwendbaren Substanzen.

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