Chimärismus

  • Eine Situation nach Fremdtransplantationen, insbesondere allogenen Stammzelltransplantationen, bei der im Organismus des Empfängers Zellen aus dem eigenen und dem fremden gemischt vorkommen.
    Als Chimärismus-Analyse bezeichnet man die Messung des Anteils an Spender- und Empfängerzellen an der Blutbildung nach einer allogenen Stammzell- oder Knochenmarktransplantation. Ziel ist das Erreichen eines 100%igen Spender-Chimärismus (kein Nachweis von Empfänger-Blutbildung mehr). Ein Abfall des Chimärismus auf Werte unter 100% oder ein Nicht-Erreichen der 100%-Marke kann ein Hinweis für ein Rezidiv oder ein Transplantatversagen sein.

    Quelle: Labor Berlin

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