Apoptose

  • kontrollierter Zelltod
    wird entweder durch zellinterne Prozesse (programmiertes Zellsterben) oder von außen, z. B. durch Immunzellen, ausgelöst
    Im Gegensatz zur pathologischen, also eher ungewollten Nekrose, handelt es sich bei der Apoptose um einen physiologischen, also normalen biologischen Vorgang.

    Bei Krebszellen versagt die Apoptose regelmäßig.

    An der Apoptose wirken verschiedene Signalübertragungswege mit, welche letztlich zum vorgesehenen Effekt führen. Daran knüpft teilweise die Entwicklung neuer Arzneimittel, als Teil der sog. targeted therapies, an. So wurde z. B. für die CLL (eine Form der Leukämie) der Signalwegs-Hemmer Abt-199 zur Hemmung des anti-apoptotisch wirkenden Bcl-2-Proteins (eines Eiweißes) entwickelt: en.wikipedia.org/wiki/Bcl-2
    Die Versuche mit Methadon setzen dagegen an der Ingangsetzung der Apoptose-Mechanismen an: pharmazeutische-zeitung.de/?id=6455

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