Konisation

  • Operativer Eingriff
    Bei einer Konisation wird mit einem operativen Eingriff am Muttermund ein Gewebekegel (Konus) aus dem Gebärmutterhals entnommen. Dies geschieht entweder mit einem Skalpell, durch Laser oder mit einer elektrischen Schlinge. Das Operationsverfahren mittels einer elektrischen Schlinge (LLETZ=Large Loop Excision of the Transformation Zone oder auch LEEP=Loop Electrical Excision Procedure) ist schonender als eine Konisation mit dem Skalpell, da weniger Gewebe entfernt wird.

    Wenn ein Zellabstrich (PAP-Abstrich) beim Gynäkologen ergibt, daß eine Dysplasie (schwere Zellveränderung) stattgefunden hat, wird zur Abklärung oder Therapie die Konisation empfohlen.

    744 mal gelesen