Kontrastmittel

  • Mittel, die die Signalstärke bei bildgebenden Untersuchungen wie CT, PET oder Ultraschall verändern (verstärken oder abschwächen). Kontrastmittel sind nicht radioaktiv.
    Kontrastmittel werden bei CT und MRT (und evtl. Ultraschall) verwendet. Kontrastmittel selber sind nicht radioaktiv, sondern verändern nur je nach Gewebe die Signalstärke der entsprechenden Untersuchung. Bei der CT wird häufig eine Jod-Verbindung eingesetzt, bei der MRT häufig Gadolinium-, Barium- oder Eisenoxid-Verbindungen (hier aber bei bestimmten Untersuchungen einfach auch nur normales Wasser). Da Jod jedoch die Schilddrüse überreagieren lässt und zudem diese Mittel allesamt über die Nieren wieder ausgeschieden werden, müssen Schilddrüse (im Falle CT) bzw. Nieren in Ordnung sein. Im Anschluss an diese Untersuchungen sollte man außerdem extrem viel trinken, um die Ausscheidung zu beschleunigen.

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