Tumorlyse-Syndrom

  • Notfallsituation, entsteht durch den raschen Zerfall von malignen Zellen
    Das Tumorlyse-Syndrom entsteht durch den raschen Zerfall von malignen Zellen bestimmter solider Tumore bzw. hämatologischer Neoplasien unter der Therapie, insbesondere in deren Anfangsstadium. Hierbei handelt es sich um eine Notfallsituation, da die Abbauprodukte der malignen Zellen (vor allem Kalium, Phosphat und Harnsäure) unter Umständen hauptsächlich die Nieren irreversibel schädigen können.
    Vorbeugend lässt man die jeweilige Therapie verhältnismäßig langsam anlaufen, um die Reaktionen darauf zu beobachten. Außerdem werden ausreichend NaCl-Infusionen sowie Medikamente zum Schutz der Nieren vor der Harnsäure verabreicht.
    siehe auch: Wikipedia - Tumorlyse.Syndrom

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